Session 20.12.21

Hier ein Beispiel wie meine Arbeit aussehen kann. Gerne kannst du mich für Sessions buchen, wo ich mich dann natürlich voll mit deinem System, deinem Mandat synchronisieren werde, was ganz anders aussehen wird.

Spontan verabredete ich mich zu einem Sessionaustausch mit einer prozesserfahrenen lichtvollen Geistheilerin. Und ja Licht ist nicht alles. Es gibt auch das irdische und die Dunkelheit und auch Lichtmenschen haben Themen und Schatten und da komme ich gerne mit meiner Präsenz ins Spiel. In meinem Raum, in meiner Präsenz kommen Menschen sehr schnell, sehr tief an ihre eigene wahrhaftige Wahrnehmung ran und genau das sagte sie auch in der Session.
Andersrum ist es übrigens genauso. Ich komme in der Präsenz von anderen Menschen, Raumhaltenden oder Gruppen viel besser in meine eigenen Tiefen als alleine mit mir. Das Thema war eigentlich ein „banales“ weltliches Konfiktthema. Aber systemisch arbeiteten wir uns Null daran mental ab, sondern machten einen Riesenumweg über einen Prozess, der am Ende dazu führte, dass sich das Mandatsthema am Ende entspannter und gelöster anfühlte.

Die Session dauerte gut 2 Stunden und ich startete von Anfang an über den Moment und über meine Wahrnehmung zu agieren und blieb konsequent in dem State mich von Moment zu Moment vorzuarbeiten und dem Feld, dass sich aufbaute zu vertrauen. Es fing an, dass ich mich aus dem Moment heraus mit ihr synchronisierte. Ich spürte sie über meine Feldwahrnehmung und bekam vom Feld Einladungen, die nicht irgendwelchen mentalen Methoden und Konzepten entsprangen und leitete sie von Moment zu Moment weiter. Es ging am Anfang viel um Erdung, aber auch ne Blockade im Hals durch die sie sich durchschreien musste. Das aktivierte ne sehr tiefe Wurzelchakraenergie. Sie hatte Angst vor dieser Energie, hatte das Gefühl, dass wenn sie damit in Prozess geht, dass es ihr „die Füße vom Boden weghaut“. Ich begleitete sie durch Zittern und Shaken, vor allem im Oberschenkel und Becken und dann kam der erste Schrei. Sie bekam einen Lebendigkeitslachanfall. Es löste schonmal viel. Sie aktiverte mit diesem Schrei diese tiefe Energie und sprang dann aber schnell wieder nach oben, weil sie es nicht halten konnte. Beim zweiten Schrei lud ich sie ein „unten“ zu bleiben, sie folgte diesem Impuls und dadurch, dass sie nach dem Schrei in einer Art “Stuhl”/”Russenhocke”-Körperposition blieb hielt sie die Schattenenergie aus dem Wurzelchakra. Sie bekam ein Tierbild rein, einen Adler, den ich ihr jetzt als Krafttier für ihr Wurzelchakra zuschrieb. Ein ungewöhnliches Tier für das erdige Chakra, aber bei dieser lichtvollen Dame wiederum auch nicht, weil das königliche, freie und überblickende kraftvolle offensichtlich schon ihrer Wurzel anfängt und auch dort gelebt wird und sie ihre Qualitäten durch diese Kraft und Anbindung noch viel mehr ins irdische tragen kann, was sie vorher eher in ihrer High-Frequenzy-Lichtarbeit gemacht hat.

Was ist Dein Krafttier? Finde Dein Krafttier als spirituellen Begleiter

Die Angst, dass ihr die Energie den Boden unter den Füßen weghaute wandelte sich ins Gegenteil.

Als sie unten war floß eine dunkle Rolle in mich hinein und ich startete ohne Absprache aus dieser Rolle auf sie einzusprechen. Zum Glück musste ich mich nicht erklären, weil sie es kennt und einordnen konnte, dass jetzt nicht mehr Christian spricht, sondern eine Frequenz mich als Kanal benutzte.
Ich war eine dunkle kollektive Energie, die von oben herab sprach und sie dominierte und auch lachte und sich ihr Gegenüber überhöhte. Das war dann auch eine Wahrheit in dem Moment. Ich stand und schaute auf diese kleine hockende Energie hinab. Mit meinen Worten war ich der kollektive Matrix-Dämon (Dämon hat bei mir ne andere Konnotation als bei vielen anderen. Sie sind Schöpferwesen, Wächter des Herzens, die aber die Aufgabe haben zu trennen von der schmerzhaften, ungreifbaren, dunklen ungehaltenen Wahrheit), den ich halt auch ständig wahrhehme und der mir ständig in meiner Arbeit begegnet und den ich nicht ausfiltern kann, wenn ich auf die Welt schaue, dann sehe ich überall diese dämonischen Programme. In meiner Wahrnehmung der Welt ist die Gesellschaft, das Kollektiv, das System toxisch und wir machen vor allem aus drübergelegten Programmen unsere Erfahrungen anstatt aus einer tiefen Anbindung heraus, weil wir uns als Kollektiv entschieden haben uns von unserer Tiefe zu trennen.

Sie sagte, noch in der Hocke, dass sie für die Wahrheit steht, für die Innere Stimme der Menschen. Ich nahm es wahr, fühlte mich davon aber nicht bedroht, weil sie klein und machtlos wahr. Ich spürte, dass ich die Menschen alle verbinde und ihnen was gemeinsames gebe. Ich spürte das Spiel von Macht und Kontrolle, dass ich spielte, ich fühlte mich mächtig und mir ging es gut. Es gab ein Austausch von Energie zwischen mir und den Menschen und ich war mir mit den Menschen einig, dass dieses kollektive Verbinden doch viel besser ist als, wenn jede_r seine eigenen inneren Wahrheiten folgt. „Das wäre doch das totale Chaos.“ Ich spürte auch wie mich die Digitalisierung und die Medien immer mächtiger werden lassen, weil ich so viel besser mit meiner Kollektivierung und Verbindung wirken konnte und Verbindung ist ja was GUTES „Muahaha“, so kann ich viel schneller die Leute mit meinen Spielchen gleichschalten und ich bekomme von allen Energie, denen, die mir dienen und denen, die mit mir im Widerstand sind.

Sie hatte einige Umstände sich zum Aufstehen zu bewegen, sie wollte es, konnte aber nicht, weil sie ne Einladung brauchte und dann irgendwie versuchte sich die von ihren Mentalen Heilerinnenprogrammen herbeizukonstruieren. Sie war ja in dem Moment „alleine“, weil ich gerade nicht als helfender und moderierender Raumhalter zur Verfügung stand. In dem Moment, wo sie es mental versuchte, kontrollierte sie sich selbst und ich spürte wie ich in sie energetisch eindrang in ihr wirkte vor allem in ihrem Kopf. Ich verbalisierte es auch, dass ich energetisch in ihr bin, sie stritt es ab, aber ich war in ihrem Kopf und wirkte da hinein und ich fühlte keine Angst, dass sie da schnell rauskommt und fühlte mich safe und mächtig.

Sie stand auf ihrem Teppich, das als ihr Raum definiert war, ich berührte ihn mit der Zehenspitze. Sie war ordentlich genervt von mir und meiner übergriffigen, dominanten, invasiven Energie und versuchte mich loszuwerden und wegzuschieben, was auch ihr aktuelles weltliches Thema widerspiegelte. Je mehr sie mich wegschob, desto mehr schob sich mein Fuß auf ihren Teppich und es wurde unangenehmer. Der Widerstand, der Kampf brachte nichts, außer mir Energie. Es war sone wir “ficken” uns gegenseitig mit einer negativstmöglichen, aber unsexuellen Konnotation. Der Prozess wirbelte auf jeden Fall Schattenenergien auf und brachte Energie in den Raum, die aber nicht angenehm war. Sie erkannte das Muster und switche: „OK, dann nehme ich dich jetzt an.“ Boah, da bekam ich Angst und Panik. Damit habe ich in meiner Rolle nicht gerechnet. Das war heftig unangenehm angenommen zu werden. Dann lud sie mich ein in ihren Raum hineinzukommen. Nennt sich übrigens „paradoxe Intervention“.
Ich spürte, wie ich von der dämonisch, dunklen, machtvollen Präsenz etwas runterkam. Sie stand mittlerweile, als sie noch unten war, hatte sie schon relativ wenig Angst vor mir, da sie spürte, dass ich nicht an die Erde angebunden bin und eher ein Spiel und nicht so real bin. Ich spürte innere Kind Energie in meinem System und wurde weicher und verletzlicher und wollte genau da nicht hin. Ich lehnte die Einladung in ihrem Raum zu kommen ab. Und ging nur einmal um es auszuprobieren an meinem Widerstand vorbei rein. Es war jetzt eine berührtere Energie zwischen uns und sie gab mir Mitgefühl und Liebe. Ich wollte unfassbar viel spielen und mich bewegen, genau das war unterdrückt. Sie versuchte mir dann Raum zu schaffen und ging in den Helfermodus für ein kollektives Thema. Am Ende kam raus, dass sie nicht in der Lage ist mir genug Platz zu schaffen, um mir zu helfen. Wir intervenierten also und switchten den Focus wieder zu ihr. (Denn jede_r Helfer_in/Retter_in/Savior hat nen Schatten und geht über ihre Grenzen, wenn sie im Außen was retten und heilen will, was zu groß ist und wofür sie nicht zuständig ist.)

Sie ging stattdessen in ihr eigenes inneres Kind und ich repräsentierte die Strukturen und die Erwachsenenwelt. Mit meinem Sätzen floß richtig dunkle Energie aus meinem Hals und nebelte sie in eine dunkle Wolke ein. Die Sätze waren zusammengefasst in einer gut gemeinten aber getrennten toxischen Energie, dass „ich für sie Strukturen baue, die sie auf das Leben vorbereiten, damit sie gut funktionieren kann“. „Ich bin der Erwachsene und allein deshalb habe ich Recht und weiß was gut für dich ist.“ Wir reinszenierten dieses Spiel aus ihrer Kindheit und sie sah mich an und wusste, dass ich (in der Rolle der kollektiven Glaubenssätze von Erwachsenen gegenüber Kindern) Unrecht habe, dass ich getrennt von der Wahrheit bin, die sie als Kind wahrnehmen konnte. Aber sowas wie innere Stimme, Innere Wahrheit usw. wird zugunstem des Funktionierens im Kollektiv abtrainiert. So sieht unser Erwachsenwerden-programm aktuell leider aus. Sie litt und es folge eine krasse Ohnmacht, weil sie nichts dagegen machen konnte. Sie beobachte wie sie die Entscheidung traf, „ok, dann muss ich halt warten bis ich erwachsen bin, bevor ich frei bin und meiner Wahrheit folgen kann“. Wir akzeptierten diese Entscheidung als geringstes Übel, weil es ja auch eh in der Vergangenheit lag und nicht mehr zu ändern war. Aber diese Entscheidung hatte seinen Preis. Als Erwachsener ist mensch dann auch gefangen in seinen und kollektiven Strukturen und muss das mühsam wieder abbauen, was ja offensichtlich auch nicht leicht ist, weil die kaputten Spielchen der kaputten Erwachsenen mit kaputten Inneren Kindern krass auf uns einwirken und es echt safe Inseln braucht, um sich davon wieder zu befreien und Mut, weil mensch das Kollektiv offensichtlich damit irritiert, wenn mensch der inneren Wahrheit folgt und nicht dem kollektiven Programmen und dem sogenannten „wissenschaftlichen Konsens“ folgt.

Zentrale Erkenntnis aus diesem Prozess war, dass die inneren Kinder kollektiv unterdrückt werden durch die Erwachsenenwelt und sie in ihren geschaffenen Institutionen wie Schule nicht genug Spielen konnten und als Folge dessen wir jetzt stattdessen auf der Erwachsenenebene im Kollektiv voll die krassen „Spiele spielen“ um das zu kompensieren.

Im Weiteren Verlauf dieser Session kam bspw. Panik auf. Angst vor eine Panikattacke. Es brauchte Zeit und Regulation sich an den Widerständen vorzuarbeiten in dem ich Widerstand für Widerstand liebevoll annahm und darauf wartete, dass ihr System von alleine in den Trust geht. Ich bereitete sie mental vor. Es ging um Ohnmacht, es ging um Lähmung, um die Angst die Kontrolle über den Körper zu verlieren und dass sie da nie wieder rauskommt. Sie ging in die Projektion und in den Mistrust auf mich, dass ich sie dann nicht retten kann. Diese Ängste sind nachvollziehbar, ich kenne das von mir, „wenn ich erst einmal in ein Gefühl reingehe, dann hört es nie wieder auf“ und Unterdrücken ist da dann das geringere Übel. Aus meiner Feldwahrnehmung heraus wusste ich aber, dass es nur ein Prozess ist, der durch sie durchfließen wird und sie hinterher wieder so agil, wenn nicht sogar lebendiger als jetzt sein wird. Ich sagte, ja, du wirst Lähmung, Kontrollverlust, Dunkelheit und vor allem Ohnmacht erfahren. Und ja du wirst in einem State sein, wo dich niemand retten wird, nicht einmal ich. Es lief auf einen Sterbeprozess hinaus, weil auch klar war, dass der größte Teil davon nicht ihre Energie ist, sondern Fremdenergie aus dem Familienfeld, wo es Ohnmacht durch eine Lähmungserkrankung (Vergleichbar mit Wachkoma) gab und wie sich später herausstellte auch Ohnmacht aus dem karmischen Past-Life-Feld.

Sie ging ohne, dass ich es kontrollieren oder sie explizit einladen musste, irgendwann wie von selbst in Shavasana und gab sich hin. Sie reiste sehr schnell emotional in eine Trancereise und visualisierte sich wie sie Anführerin von einem Dorf war, dass gegen den Feind in eine Schlacht ziehen musste. Sie starb ziemlich am Anfang und nach ihr noch ihre Leute. Sie verlor. Heftiges Gefühl. Ihr Spirit war voller Schuldgefühle und es war eine Ohnmacht da, als sie tot war, konnte sie die Leute nicht mehr retten für die sie sich verantwortlich fühlte. Ich half dabei diese Verstrickung zu lösen und die Ohnmacht zu akzeptieren und wies sie darauf hin, dass auch ihre Follower einen eigenen freien Willen haben und sie sich frei entschieden ihr zu folgen. Sie hielt an dieser dunklen Schatten-Schuldgefühl-Wolke fest, die sie sich auch selbst kreierte. Sie hatte Angst hinzuschauen zu ihren Follower_innen und ich lud sie dazu ein. Als sie hinschaute und sich Kontakt entstand, gab es unerwartete Reaktionen und nen Beziehungsaufbau, was sie vorher mit der Schattenwolke vernebelte. Die Follower_innen sagten, dass das Leben voller Leid war, dass der Tod eine Befreiung war. Sie machten ihr (damals ein ihn) keine Vorwürfe und es baute sich eine liebevolle gemeinschaftliche Energie auf. Sie drehte sich zur Schattenwolke und konnte sie jetzt getrennt von sich anschauen und hinter ihr waren die Menschen, die sie auffingen und liebevoll hielten. “Wir sind eine Gemeinschaft” war die liebevolle Botschaft.

Es tauchte Licht auf. Ich lud ein diesen Anteil jetzt sterben zu lassen, der wegen der festgehaltenen Schuld noch nicht gehen konnte. Aber in ihr kam ein enormer Widerstand und Wut auf das Licht auf und wir mussten das noch klären. Vor der Schlacht war sie_er im Kontakt mit dem Licht und das Licht sagte ihm_ihr, dass sie beschützt sei und mit diesem Mut ging sie in die Schlacht und sie war so enttäuscht, dass sie verloren hatte und war – auch aus meiner Sicht nachvollziehbar – sauer auf das Licht.

Sie ging in eine mehrdimensionale Wahrnehmung und ich weiß aus meinen eigenen Reisen, dass aus Seelen und Licht Perspektive der Tod eine läppische Bedeutung hat im Gegensatz zu unseren irdischen Egos. Sie fing an diese Perspektive wie das “Beschützt sein” gemeint war zu verstehen. Es ging über den Tod hinaus und sie lachte.

Im Rest der Session ging es bspw. neben Dunkelheit mit der sie im Frieden war, weil sie bspw. schon ganze Inkarnationen in purer Dunkelheit und Unbewusstheit verschwendet hatte. Sie war zuerst im Widerstand dagegen und sauer auf ihr Bewusstsein, dass es so war, aber gleichzeitig verstand sie, dass sie ihre Angst vor der Dunkelheit so krass verloren hatte und dafür in diesem Leben sehr viel mehr Licht in ihr Leben ziehen konnte. Was aber viel schlimmer für sie war, war „lichtvolle Ohnmacht“. Das war ein Thema, dass sie begleitete und noch als Fremdenergie in ihrem Körper abgespeichert war. Es kam aus der Mutterlinie und setzte sich fest, vor allem in ihrem linken Arm. Ein unangenehmes Gefühl sehr lichtvoll zu sein, sehr bewusst zu sein, sehr viel zu fühlen, aber Impulse reinzubekommen vom Herzen, die einfach nicht umgesetzt werden konnten.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort zu Session 20.12.21

  1. Pingback: Kollektive Aufstellung auf dem Tribal Gathering | Christian Fender

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s