Film und Serien, Kino und Stream

Filme und Serien sind so zurzeit eine der phänomenalsten Sachen, welche Matrix zu bieten hat. Ich teile mir mal ausgewählte Inhalte von meiner FB-Timeline und meinem Telegramkanal und meiner Telegramgruppe.

Mittwoch, 13.10.21
Heute starten wir mal mit einer enormen Polarität. Einer der dunkelsten Serien und eine der lichtvollsten Serien, die mir einfallen.

Squid Game


Meine Facebook Timeline quillt über mit vorgeschlagenen Beiträgen zu Squid Game. Alle Großen und kleinen Medien berichten und der Clickbait funktioniert. Ich klicke ja auch drauf, leider. Ein Riesen Hype. Die am meisten angeschaute Serie von Netflix aller Zeiten.

Ich reagiere ja auch auf Hypes in der Matrix und schaue mir das dann auch an. Die Serie kommt wirklich auf eine ekelhafte Art und Weise aus den tiefsten Abgründen der menschlichen Psyche. Sterben und Tod ist schon erschreckend normalisiert in Filmen und Serien, der Plot ist auch nicht neu. Ziemlich bekannt wurde es bspw. in „die Tribute von Panem“. Letztens auch in den Filmen Escape Game 1 und 2 und ich erinnere mich an einen ähnlichen Film aus dem Nachtprogramm, wo Reiche andere Menschen zwingen russisch Roulette zu spielen und die Reichen gewinnen, wenn ihr Spieler gewinnt.

Was sagt der Erfolg dieser Serie über uns Menschen im Kollektiv aus? Erschreckend an der Serie ist wie die Teilnehmer_innen, nach einer anfänglichen Manipulation, freiwillig(!) in diese Takeshis-Castle-Spiele hineingehen. Begründet wird der ausgeschaltete Überlebensinstinkt mit der verschuldet verzweifelten Situation nach der die Teilnehmer_innen explizit ausgewählt wurden.

Und hier wird mensch auch subtil in ein Paralleluniversum geholt. Mein Kopf sagt, Menschen in dieser Realität verhalten sich nicht so, auch wenn sie verschuldet sind und das Geld wäre bei einem freiwilligen NEIN ja nicht verloren, es wäre nur verteilt auf die Angehörigen der Toten anstatt bei den Gewinnenenden, die bis zum Schluss durchziehen und dann kaum Freude haben dürften, bei diesem dreckigen mit Schuld beladenem Geld.

Aufwühlend auch wie der Spielmacher aus einer Art Herzfrequenz agiert und Euphemismen wie Gerechtigkeit und Gleichheit benutzt werden. Mich wühlte auf, dass die spiele vom Stil her wechselten von theoretisch kann es jeder schaffen hin zu, die Spiele sind so ausgelegt, dass „disqualifiziert“ werden muss.

Ich kann die Serie nicht empfehlen, aber ja ich muss darüber sprechen. Ja, ich habe sie auch angeklickt und was passierte? ich habe die 9 Folgen in einem 9 Stunden Rausch durchgesuchtet. Diese Serie hat auf jeden Fall diesen intensiven Sog-Effekt und bei mir ein Gefühl von nicht Stoppen können ausgelöst. Habt ihr den Hype mitbekommen, habt ihr die Serie gesehen, werdet ihr sie euch ansehen?

Spon 13.10.21

9 Strangers


An den letzten Vier Dienstagen haben sich eine Gastgeberin und 9 zum Teil strange (im Sinne von fremd/unbekannt) Gäste getroffen. Zu einem Buffet, dem Schauen von zwei Episoden von #9Strangers auf einer Beamerleinwand und einem anschließenden Austausch darüber was uns berührt hat.

Eine Traumalternative zum allein vorm Lappi wegsuchten. Danke dafür. Die Serie handelte von einem Retreat in einem spirituellen Zentrum und so zeigte die Serie viele Sachen, die im Mainstream nicht oft vorkommen, mir und sicherlich dem Mainstream meiner FB-Timeline methodisch aber bekannt sind.

Gleichzeitig ist die Serie zum Teil noch voll weit weg von der Tiefe, die ich in der spirituellen Szene erlebt habe. Vor allem sprachlich hängt die Serie noch in dieser typischen „alles gut“ Sprache fest und ich saß oft da und habe innerlich die Retter/Savior/Kontrollinstanzen angeschrien mit „Trust the Process“.

Aber für das Niveau das wir zurzeit haben war es ein großartiger Figuraufbau von halt reichen Amerikaner_innen, die sich dieses Zentrum leisten können. Die Gruppendynamik, ich liebe Gruppendynamik, war phänomenal gut und auch die Spiritualität kam ziemlich gut weg, was bei unserem Mainstream ja eher nicht so ist.

Für mich ist klar, dass die Serienmachenden ans Licht angebunden sind und sie ein großartiges Geschenk für den Mainstream kreierten, weil die Serie die Matrix durchbricht. Sie ist höher angebunden als weltlich/fachlich/methodische Programme. Vor allem die komplexe und strahlende weibliche Guru-Figur, die elfenhaft und inklusive ihrer Dunkelheit durch Nicole Kidman gespielt wird, ist für mich eine der besten Mini-Serienfiguren, die ich je erlebt habe.

Der Extremste Gegensatz zu #Squidgame und diese Serie kann ich aus vollem Herzen empfehlen und dieser Serie wünsche ich einen bahnbrechenden Erfolg sowohl in der Spiriszene als auch im Mainstream. Also auf jeden Fall schauen und danach könnt ihr gerne mit mir in Kontakt gehen, um euch mit mir auszutauschen.

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