26.09.2021

Ich bin mal zu FB gewechselt mit dem Schreiben, wei die Zeit drängte und ich dachte, dass es bei FB schneller geht. Pustekuchen wurde wieder nen langer Text. Aber im Kommentar ist die ultrakurzfassung. Könnt gerne drunter kommentieren was ihr wählt (ggf. wo.)

Ich bin voll krass im Wahlfeld drin. 2006, 2011 und 2016 war ich ja Kandidat und ich brauchte die Identifikation um klar zu sein, was ich wähle. Die Bundestagswahlen 2013 und 2017 waren schon enorm hart für mich.

2002 habe ich die Linke gewählt. 2005 und 2009 die Gründen. 2013 war ich ausgestiegen bei den Grünen und die Eurokrise war mächtig am Dampfen. Da habe ich schon gemerkt, dass was im festgelegten Rahmen der Realpolitik nicht stimmt. Ich resonierte enorm mit der Professor_innenpartei um Bernd Lucke, da die Euro-Schuldenkrise enorm am eskalieren war. Ich teile mein FB-Posting vom Wahlsonntag 2013. Am Ende hatte ich noch nen paar Grüne in meiner Freundesliste und die gaben mir mit dem Homophobie-Argument nochmal den letzten entscheidenden Kick mit beiden Stimmen Grün zu wählen.

Im Jahre 2017 war ich in nem State wo ich wirklich nicht mehr die Grünen wählen wollte. Ich war traurig und frustriert, dass die Violetten tot waren. Tiere töten ist son Thema was bei mir enooorm zieht. Ich ärgerte mich, dass es drei Kleinparteien gab, die sich mit diesem Thema die Stimmen wegnahmen. Die Tierschutzallianz, die Tierschutzpartei und die V3 Partei. Diese Spaltung ärgerte mich zutiefst. Letztendlich wählte ich die V3-Partei mit meiner Zweitstimme, sie traten professionell und selbstbewusst auf. Im Gespräch mit denen warum sie gegen die Tierschutzpartei antreten, meinten sie, dass die Tierschutzpartei schon so lange ohne Erfolg antritt. Dieses Selbstbewusstsein hat mich dann ein wenig manipuliert und ich habe ihnen die Stimme gegeben, auch in der Hoffung, dass sie über die 0,5% Hürde für Parteifinanzierung kommen. Letztendlich bekam die Tierschutzpartei 0,8% der Stimmen und V3 nur 0,2% und die Tierschutzallianz nur 0,1%. Ich ärgerte mich hinterher, weil so keine 86cent durch meine Stimme in den Tierschutz flossen und meine Stimme mal so richtig, richtig ungültig wurde. Ich persönlich wünsche mir immer noch, dass die kleineren mit der Tierschutzpartei fusionieren oder Schwesterparteimodelle machen, dass sie bspw. mit der Tierschutzpartei aushandeln, dass sie bestimmte Bundesländer bekommen, sie aber bundesweit mit einer Liste antreten, so wie es CSU und CDU machen. Dann sind 10 Ländern die Tierschutzpartei wählbar, in 4 die Veganpartei und in 2 Ländern die Tierschutzallianz. Das würde den Wähler_innen helfen und den Tierschutz und V-Parteien um die knappen Ressourcen zu fokussieren.

Gesellschaftspolitisch und von den Werten und lifestyle bin ich linksgrün, von der Wirtschaftsseite, bei Schuldenpolitik, beim Thema Grenzen und beim Thema Islamkritik gehöre ich zur politischen Rechten, wenn ich mal die vereinfachten Schubladen zugrunde nehme, damit ich mich mal mit ner Reduzierung greifbar machen kann. Ich bin radikaler Demokrat und möchte, dass alle Menschen in einem politischen Raum mitgenommen werden von ganz links und ganz rechts (Aber um einen Raum zu synchronisieren braucht es vorher Grenzen). Ich bin auch außerhalb des politischen Systems unterwegs mit meinem Mentalkörper. Wenn ich ein Thema sehe, kommen meine Einordnungsprogramme und das Thema geht dann durch meine systemische Einordnungsreflektionsmaschine. Wenn ich den Gedanken folge, dann reflektiere ich die Energie, die institutionellen Zuständigkeiten, die Gesellschaftsdynamische Relevanz, viele verschiedene Ethik und Werteperspektiven, wie mensch auf ein Thema schauen kann. Ich habe mir ein Werte und Ethikfundament kreiert und habe aber auch gleichzeitig aufgewachte und metabeobachtende Anteile in mir, dass ich auch mein Werte und Ethikkonzept aus einer beobachtenden Perspektive als willkürliches Konstrukt wahrnehmen kann. Ich habe die spirituelle Fähigkeit in Metamentale Räume zu gehen, ich war in der geistigen Welt und alles was ich jetzt wahrnehme muss jetzt auch durch meine Super-Ego und spirituelles Ego Filter. Es gibt Räume wo Rationalität die Irrationalität dominiert. Mensch könnte sagen, dass Rationalität und Irrationalität ausgeglichen sein sollte und in mir gibt es auch die Wahrheit, dass ich in meinen Reisen ins Universum gesehen habe, dass die Irrationalität der millionenfach größere Raum ist und die Rationalität, bspw. der Wissenschaft und des Mentalkkörpers auch nur ein lächerliches Spiel der irrationalen geistigen Welt sind. Und die geistige Welt trifft keine Unterscheidung zwischen Rational und Irrational. Allein das ist schon nen rationales Konstrukt. Ich bin fucking hochsensibel und kann sehr energetisch wahrnehmen, auch wenn ich über Politik rede, dann kann ich Matrix und Felder wahrnehmen.
zurück zur Erdung: die verschiedenen Parteienperspektiven sind in mir integriert. Ich bin halt son Perspektivenversteher. Meine Haltungen wirken oft rational, aber letztendlich funktionieren unsere Systeme halt immer mit Widerstand und Resonanz. Ich bin mir auch der spirituellen Perspektive bewusst, dass das außen Spiegelungen sind und ich habe im Creators Game oder mit the Work erlebt wie du voll fest einer Meinung sein kannst und durch nen Prozess begleitet werden kannst und erkennen kannst, dass du nen ungelöstestes Thema in dir hattest und das ins Außen projiziert hattest. Dann kommen noch geopolitische Reflektionen und ich rutsche schnell in unsere Finanzkonstrukte rein, die so als gegeben hingenommen werden, weil Geld irgendwie immer da ist und vergessen wird, dass das auch ein menschlich, systemisches institutionelles Konstrukt mit Schattenseiten ist. Ich integriere auch Verschwörungstheorien und meine mich aber deutlich vom Klischeeverschwörungstheoretiker zu unterscheiden, auch das Spiel von Identifikation mit Verschwörungstheorien habe ich durchschaut und ich halte es immer agnostisch. Ich weiß nicht ob es stimmt oder nicht stimmt. Ganz krass finde ich bspw. auch die Leute, die Verschwörungen oder Eliten negieren. Ich glaube an nicht der Öffentlichkeit bewusste oder transparente Institutionen und Interessengruppen, die größer sind als unsere demokratischen Institutionen, die im Fokus unserer Politik stehen.

Mein Plan war es im Vorfeld viel darüber rauszuschreiben, meine politische Sozialisation, meine politischen, ethischen und spirituellen Grundhaltungen um dann diesen Artikel zu schreiben, weil ich dann einordenbar bin und greifbar bin. Da wir heute schon einen Tag vor der Wahl haben ist jetzt keine Zeit mehr und ich bin irgendwie auch zufrieden mit der Kurzfassung. Ja für mich ist das die Kurzfassung und die Langfassung trage ich die ganze Zeit in meiner Persönlichkeit und meinem Mentalkörper mit rum und das ist anstrengend. Ich bin in dieser Inkarnation, in diese Gegebenheiten reingeboren worden und wollte verstehen. […]

Also zu dieser Wahl.

Erstmal danke, dass ich ne Wahl habe. Ich habe die Freiheit mir viele Gedanken zu machen, ich habe die Freiheit zwischen vielen Parteien, ich habe die Freiheit nicht zu wählen. Ich habe die Freiheit es mir schwer zu machen und viele Gedanken zu machen und ich habe auch die Freiheit es mir leicht zu machen, meiner Stimme nicht so viel Gewicht zu geben und einfach zu wählen ohne dem zuviel Bedeutung zu geben. Ich habe die Freiheit im Frieden damit zu sein und ich habe die Freiheit mich über die Parteien, das System und die 5% und das Unbewusstsein und die schlechte Auswahl und eingeschränkte Denken in den politischen Instiutionen und die die Entfremdung und Manipulation und Machtspielchen, auch der Medien aufzuregen. Ich habe die Freiheit hier auf meinem Blog meine Gedanken zu teilen und ich habe die Freiheit es sein zu lassen. Danke dafür.

Ich wünsche mir mehr Demokratie. Die Abschaffung der 5%-Hürde, eine Absenkung des Wahlalters und viel mehr Möglichkeiten zu Volksentscheiden. Ich sehe auch Koalitionen kritisch. Ich möchte dass der Bundestag jede Abstimmung frei gibt und dass halt mal Mehrheiten von Rot-Rot-Grün eine Entscheidung treffen, mal Jamaika, mal Kenia, mal Ampel, mal Deutschland-Koalition und ich möchte, dass die Leute es einfach auch mal aushalten, dass wenn die AFD bei einem sachlichen Antrag dafür stimmt und deswegen eine Mehrheit entsteht, dass das auch akzeptiert wird. Dann gibt es eben eine stellvertrende Mehrheit für diesen sachlichen Antrag. Die anderen Parteien sind ja frei jeden Antrag von der AFD abzulehnen und ihnen auch Posten zu verwehren. Abgesehen vom Bundestagsvizeposten. Das ist ne Frechheit gewesen, dass demokratische Parteien der größten Oppositionspartei den Geschäftsordnungsmäßig zustehenden Posten des Bundestagsvize verwehrt haben.

Es braucht am Anfang natürlich trotzdem eine Koalition, welche dann nach der Wahl sich auf eine Regierungschefin einigt. Diese Koalition handelt auch Ministerposten aus. Dann wird die gewählt und diese Menschen gehen dann in die Exekutive. Wichtig ist mir dann auch, dass diese Menschen ihr Bundestagsmandat niederlegen. In der Kommunalpolitik war keiner Bezirksverordneter und gleichzeitig Stadtrat. Und dann geht das Spiel los. Der Bundestag legt mit Gesetzen und einem Haushalt den Grundstein für die Arbeit der Exekutive. Und es ist OK, wenn dann mal Abstimmungen verloren gehen. Wichtig ist, dass die Medien das immer begleiten und das Abstimmungsverhalten veröffentlicht wird, damit es Parteien zugeschrieben werden kann. Und mir ist natürlich völlig klar, dass Opposition auch mal aus taktischen Gründen oder auch schlicht aus Machtgründen dagegen stimmen müssen. Auch das ist OK. Dann müssen sie einfach nur transparent damit sein und dazu stehen. Es wird dann immer der Moment, die Reaktionen, der Parteimitglieder oder in den Medien oder in der Bevölkerung entscheiden, ob die Strategie anerkannt wird oder eben nicht. Und es ist völlig OK, wenn dann mal politische Tauschhandel gemacht werden. Wir haben bspw. eine Minderheitsregierung aus Rot-Grün oder Schwarz-Gelb und die braucht jetzt ne Mehrheit für den Haushalt, die sie nicht hat, dann muss Rot-Grün der FDP oder Linken was anbieten oder Schwar-Gelb den Grünen um eine Zustimmung zu bekommen. Die FDP kann dann sagen, OK, wir stimmen euerm Haushalt zu, wenn ihr im Gegenzug die Solidaritätssteuer abschafft oder die Grünen sagen, wir stimmen euerm Haushalt zu, wenn ihr den Co2 Preis erhöht und den Kohleausstieg 5 Jahre nach vorne zieht. Demokratie ist zwar einerseits eine Mehrheitsentscheidung, aber andererseits kommen durch genau dieses partnerschaftliche und aushandelnde Verfahren auch viele Minderheitspositionen Raum und ich persönlich finde das ganz wichtig, das auch Minderheitsthemen in den demokratischen Prozessen ihren Raum bekommen.

Und da ist unsere Wahlrecht schon ziemlich super. Immerhin kommen hier Parteien über die Zweitstimme ins Parlament und es gibt Koalitionen, wo mal Minderheiten wie Grüne oder FDP mitgestalten durften ein paar Jahre lang. Das reine Mehrheitswahlrecht wie bspw. in den USA mit dem Winner takes it All Prinzip ist für mich Horror. Und dort musste sich zwangsläufig ein zwei-Parteiensystem entwickeln und extrem viele Lobbyorganisationen für Minderheitenrechte, die ständig im Kampfmodus sind. Super anstrengend und polarisiert.

OK…. Samstag 15:27

Ich gehe in die Kurzform. Anders als ich mir den Artikel vorgestellt habe.

Es fehlen die Punkte, die mir politisch wichtig sind, meine Grundhaltungen, die damit einhergehen, dass ich mich vom Mainstreamdiskurs oft nicht gesehen fühle. Aber dieses Gefühl teilen denke ich viele Menschen, auch wenn sie andere Grundhaltungen haben, weil der Mainstreamdiskurs schon echt entfremdet ist zu manchen Stimmungen in der Bevölkerung und ich kann ja ziemlich gut switchen zwischen meiner Realpolitischen Anteil, der den Mainstream identitär ordentlich gefressen hat und meinen anderen Anteilen, die ich oft verstecken musss, weil sie anecken oder ganz spezielle Räume brauchen die ich mit Hochsensiblen spirituellen Menschen kreieren kann oder in safe Workshopspaces.

Ich hatte ziemlich lange überlegt die Basis zu wählen.
Ich mochte ihre Plakataktion sehr, die immer vor allem ein Wort in den Vordergrund stellte und damit anders Frequenzen bediente als Floskeln auf Plakaten. „Mitgefühl“, „Achtsamkeit“, „Kindeswohl“, „Ehrlichkeit“. Es erinnerte mich sehr stark an meine Plakataktion für die Violetten im Jahre 2016, für die ich ja als Spitzenkandidat in Berlin antrat.


Meine FB-Timeline ist natürlich voll von Menschen, die eher in dieser Bubble resonieren und ich habe ne Akzeptanz gegenüber diesen Menschen und sehe sie anders als der Mainstream, der sofort ne ganze Enge und gechargte Kategorie mit Querdenker drüber legt. Es gibt problematische und Toxische Anteile in der Querdenkerszene, ja, aber sie sind auch nur ein Spiegel. Warum haben die Themen soviel Resonanz?
Die erste Systematische Störung kam schon bei der Gründung im Namen. Zuerst hieß es ja Widerstand2020, das war korrekter. Dann ging eine Partei namens WiR2020 unter und jetzt hat sich die Basis festgesetzt und tritt an. Der Parteiname suggeriert Basisdemokratische Positionen. Also ein Fokus auf Mitnahme aller Menschen und ein auskonsensieren gleichzeitig ist diese Partei ein glasklares Sammelbecken für Coronamaßnahmenkritiker_innen, Querdenkende und Verschwörungsgläubige und auch Coronanegierer. Die Position der Partei ist 2G und 3G abschaffen und „keine“ Tests und Masken mehr an und für Kinder. Das sind Extrempositionen. Wenn mensch die Basis nicht denkt, dann könnte mensch denken sie sind für 1G bei dem Plakat. Es hat aber diese Coronaleugnungs bzw. Verharmlosungsfrequenz und das berühten starke Zweifel und Distanz bei mir. Ich bin für 3G mit kostenfreien Tests. Diese Postion vertrat auch mal die Linkspartei bei Hart aber fair. Und auch keine Masken und Tests sind weit weg von dem Ergebnis, wenn die ganze Basis in Deutschland ihre Position auskonsensiert. Ich persönlich würde ja hoffen, dass in einer Gemeinschaft alle Positionen gesehen und gehört werden. In meiner Vorstellung, wenn wir mit 80 Mio Menschen einen Redestabkreis solange rumgeben würden bis ein Konsens rausgekommen ist, wäre das Ergebnis, dass wir auf Freiwilligkeit setzen. Die Kinder dürfen freiwillig Masken aufsetzen und freiwillig testen, niemand wird gezwungen, sanktioniert oder ausgegrenzt. Vielleicht gibt es dann immer noch Leute, die nicht in den Konsens gehen und sagen, nein die anderen müssen aber ne Maske aufsetzen. OK, dann müssen wir extrainfrastrukturen bauen. Schulen festlegen mit Maskenpflicht, für die, die das freiwillig wollen und Schulen mit Freiwilligkeit.

Meine Direktkandidatin zur A-Haus-Wahl habe ich mal bei FB gesucht und sie hat Videos von Captain Future geteilt. Er kam natürlich groß in die Medien, weil er Lieder in einer Polonaise sang ala „ein bißchen SARS muss sein“ oder Aktionen gestartet hat, wo er durchs Einkaufszentrum mobbte und andere Menschen mit „Maske ab“ bedrängte. Maskenpflichtkritik in Einkaufszentren ist OK und ich würde auch die Protestaktionen von Captain Future verteidigen, auch die dürfen sein. Aber mit Maske ab, respektierte er nicht die Freiwilligkeit der anderen. Für mich ist es OK, wenn die Leute Freiwillig Maske tragen, ich darf nicht in ihren Raum rein, genauso dürfen die Maskenträger_innen nicht über meinen Raum bestimmen, was ich im Gesicht zu tragen habe. Letztendlich möchte ich mich aber auch nicht damit gemein machen und dem Energie geben.

Der letzte Auschlag für mich war, dass die Basis einen Kanzlerkandidaten nominiert hat, der in den Medien mit kritischen Zitaten aufgefallen ist. Ich habe das bei der Basis kommentiert und wollte in einen Dialog mit denen gehen. Es gab durchweg nur Medienbashing, also die Quelle wurde gebasht und als Lügenpresse hingestellt, die Leute gingen nicht auf die inhaltlichen Punkte des Artikels ein, die sich der Tagesspiegel ja nun auch nicht ausdenken kann.
Tagesspiegel, „Reiner Fuellmich von „Die Basis“ Der Verschwörungsideologe, der Kanzler werden will“ 20.09.21

Auch wenn die Coronamaßnahmen politische Entscheidungen sind, die mein Leben am meisten spürbar negativ beeinflussen und ich sehr gerne genau zu diesem Thema meine Stimme abgeben möchte fühle ich mich von der Basis nicht vertreten, weil ich irgendwo zwischen der Basis und AFDFDPLINKE hänge. Schade.

Ich war auch in Resonanz zu der Tierschutzpartei. Beim Wahlomat tauchte sie zwar noch hinter Tierschutzallianz und hinter V3 Partei auf. Zur AGH Wahl kandidiert aber nur Tierschutz hier! gegen die Tierschutzpartei an und bei der Bundestagswahl nur V3-Partei. Mich ärgert das und ich empfehle, wenn ihr Tierschutz wählen wollt nur die größte von den Kleinparteien und zwar die Tierschutzpartei. Sie treten in allen 16 Bundesländern an, tauchen in der RBB Umfrage schon mit 3% auf und haben Chancen in die Kommunalparlamente einzuziehen.

Hatte echt überlegt für die zu kandidieren, weil ich Angst hatte vor dem Prozess in dem ich jetzt bin, mich entscheiden zu müssen. Wäre ich Kandidat für die in meinem Bezirk und sogar in meinem Wahlkreis, Wahlkreiskandidat, hätte ich gewusst, wo die Stimme hinkommt. Aber ich bin auch froh nicht kandidiert zu haben, wurde schon ordentlich durch den Fleischwolf* gedreht, dafür dass ich nur Vegetarier bin und durfte mir eine eindringliche „Belehrung“ anhören und bei der Kandidat_innenauswahl kamen sehr toxische Frage. Ich verstehe ja, dass mensch vorher aussortiert, gerade wenn eine Partei Neumitglieder, die kandidieren wollen nicht kennen. Fand das Tool an sich auch gut, denn für die Partei ist es blöd, wenn irgendwelche Spinner_innen auf den Listen die mediale Aufmerksamkeit ziehen und dem Tierschutz Stimmen und somit auch Geld kosten.

Ouchh… die Fragen sind schon sehr sehr, Eng gestellt und ja ich habe eine sogenannte Querdenkerdemonstration besucht. Bspw. die im Mai letzten Jahres, in der die Lockdownmaßnahmen im Infektionsschutzgesetz verankert werden sollten und die Demo am Ende mit Wasserwerfer_innen aufgelöst wurde. Und ich habe echt komplexe Gedanken zu der ganzen komplexen Sache und kann nicht die Frage ob ich das hysterisch einordne mit JA oder NEIN beantwoten. Zum Glück gab es immerhin eine Weiß nicht Option und eine Feld wo ich meine Begründung reinschreiben konnte. Habe den Fragebogen auch ohne Reaktion ausgefüllt und am Tag der Aufstellungsversammlung in Pankow kurz vorher noch eine Systemische Aufstellung mit mir selbst gemacht und dann drauf verzichtet. Was auch gut war, weil ich den Sommer über frei auf Festivals und Gatherings sein konnte und nicht mit meiner mentalen Aufmerksamkeit ständig an meine Wahlkampfrolle denken musste, mit der ich auch meine Identifikationsschwierigkeiten gehabt hätte und die natürlich auch ne Schere im Kopf produziert hätte wie ich mich öffentlich zu den Coronamaßnahmen positioniere. Also gut für mich und die Tierschutzpartei, dass ich nicht kandidiert habe.

Bei meinem Wahlomat tauchte die Partei Demokratie in Bewegung ganz oben auf, gefolgt von den Grünen. Die AFD war ganz unten. Und ja die Fragen waren sehr realpolitisch, wo natürlich mein Innerer Realpolitiker angesprungen ist.

Ja, ich würde eine Partei wie Demokratie in Bewegung wählen. Anders als die Partei die Basis sollte sie dann wirklich neutral sein und Demokratietheoretische Konzepte nach vorne bringen. Abschaffung der 5% Hürde, Wahlrecht für alle, egal welchen Alters, Volksentscheide möglich machen.

Die Partei tritt aber nur in Baden Würrtemberg an.

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