Zum aktuellen Impfausweisdiskurs.

Freitag war ich in Kreuzberg, habe mir die Stimmung im SO 36 angeschaut. Wirkte ganz friedlich. Samstag war ich auf der Hygienedemo, weil ich da mehr Leute kannte, mein Umfeld und meine Facebooktimeline eher mit diesen Inhalten resoniert.

Am Freitag gab es einen linksradikalen Angriff auf das linkspopulistische Satire-Magazin Heute-Show, das seinen Linksaußenreporter Abdelkarim geschickt hat (hihi Linksaußenreporter) und von einem linken Mob angegriffen wurde. Ca. 15 bis 25 vermummte Personen. Vier Leute mussten ins Krankenhaus. zdf.de

Ich dachte erst, dass es in Kreuzberg passierte bei den Anti-Querfrontlinken, weil es am 1.5. war, checkte, dann aber erst Sonntag, dass es sich offensichtlich um Querfrontlinke handelt, da am 1.5. ja auch schon eine Hygienedemo am Rosa-Luxemburg-Platz stattfand.

Ich muss es mal kurz so ausdrücken: es kotzt mich an.

So sehr die Presse auch infiltriert und korrumpiert sein mag, es ist der ganz dunkle Weg, dies mit dieser Art von Gewalt besiegen zu wollen. Und ja, wie die Vergangenheit gezeigt hat, macht es wütend, wenn die Heute-Show dahingeht und die lächerlichsten Aussagen zusammenschneidet, um die linkspolistischen Programme von da gehen nur rechtsesoterische Aluhutträger und linke Spinner hin. Ja, ich kann nachvollziehen, dass es wütend macht, das sie kein journalistisches Interesse daran haben, was die Beweggründe sind und die eigenen Narrative überhaupt nicht im Mainstreamdiskurs vorkommen dürfen, weil sie durch Keulenprogramme so lächerlich gemacht werden und mit Fremdenergie gecharged werden. Mir persönlich sind Themen wie Impfen, Abtreibung, Organspende, 5G wichtig. Das sind alles keine Demokratiegefährdenden Punkte, nichts was das System stürzen würde und die Welt brennen lässt. Aber scheinbar bin ich genauso gefährlich wie nen Rechtsextremer, der sich für Tag X bewaffnet.

Und so wütend und hilflos es macht und so sehr ich verstehen kann, dass andere Menschen sich nicht so gut ausdrücken können wie ich, so werde ich die Presse, egal wie toxisch sie ist verteidigen.

Gerade für Leute, die an einer Demo auf dem Rosa-Luxemburg-Platz, teilnehmen sollte das einer der höchsten Werte sein.

Hatte auf dem Weg nach Hause mir vorgenommen, dass ich jetzt genug Trotz ausgedrückt habe und mal versuche wieder meinen Focus von Corona wegzulenken.

Hat nicht geklappt.

Samstag Abend kam eine noch nie dagewesene Social-Media-Welle auf mich zu. Ich habe noch nie soviele Beiträge auf einmal zu einer Schlagzeile gesehen. Da sind ja aus dem nichts zig Videos und Beiträge entstanden. „Impfpflicht wird am 15.5. beschlossen“ bzw. wurde am 29.4. beschlossen. Und ja, wirklich sehr versteckt auf der Website vom Gesundheitsministerium in einem 102 Seiten-Dokument waren auf Seite 21 problematische Formulierungen in einem komplizierten Rechtsdeutsch. Ich überprüfte diese Infos selber, einen Rat, den ich auch anderen mitgeben möchte, auch wenn es anstrengend ist. Ich erkannte, dass es sich nicht um eine Impfpflicht handelt und fing an wild drunter zu kommentieren.

Was ist dabei mein innerer Kampf?

Mein Anliegen ist, dass die Energien und die Themen, die aus diesem „alternativen“ Feld kommen, (Verschwörungsecke) mehr Raum bekommen. Es ist ein Spiegel, dass sie soviel Resonanz haben, es spiegelt nach meiner Schatten- Matrix-Feld-Theorie wider, dass viel Dunkelheit in der Mitte und hinter der Mitte kreiert wird. Diese Dunkelheits-Energie wird aufgegriffen und mental übersetzt, denn nur duch mentalen Ausdruck, kann es in der Matrix (bspw. Social Media) gesehen und zurückgespiegelt werden.

Leider gibt es dann mentale Fehlübersetzungen dieser Energien, die sich dann in Formen von sogenannten Fakenews ausdrücken. Die Leute von denen das kommt sind nunmal nicht professionelle Institutionen mit finanziellen Mitteln, Rechercheteams und Lektor_innen wie es die Medien sind bzw. Hochbezahlte PR-Agenturen der Politik oder Konzerne.

Mein Wunsch ist es, dass sich diese Szene in der Sprache professionalisiert, damit sie nicht weiter so diskreditiert werden kann als Aluhutträger, Angstfrequenzenbediener, Manipulierend, Fakenewser. Ich stehe inhaltlich auf deren Seite, energetisch wird mir aber echt immer schlecht. Und es bringt nichts ne Querfrontdemo zu haben mit linken und Rechten und Friedensbewegten, wir müssen in die Mitte, in den Mainstream. Und das geht unter anderem mit vernünftiger und sauberer Sprache.

Und es wurde manipulativ ein Angstfeld bedient, um Stimmungen zu bedienen. Sogenannter Populismus durch Verkürzungen oder Wahrheitsverdrehungen. Eine Impfpflicht ist aktuell nicht mehrheitsfähig. Das berührt Widerstand bei sagen wir mal 80% der Leute. Das was jetzt da aktuell beschlossen werden soll ist leider in meiner Einschätzung Mehrheitsfähig. Und Spahn macht es ja gerade geschickt legt es jetzt dem Ethikrat vor. Es hat auf jeden Fall was gebracht Stimmung zu machen.

Es gibt also ne Menge Leute, die Impflicht lesen und Widerstand haben, dann bei genauerem Hinschauen, dann aber merken, dass sie einem Impfausweis zustimmen könnten. Diese Leute sind OK mit Shutdowns und Ausgangssperren der Regierung und finde es OK, dass die Leute, bei denen das nicht mehr „notwendig“ ist, sich weder anstecken können, noch andere anstecken, und das belegen können, dann sich von den Maßnahmen befreien können. Also kein Bußgeld zahlen müssen, wenn sie sich draußen aufhalten. Wie so oft gut gemeint mit schwerwiegenden Folgen.

Hier eine Einordnung der Mehrheitsverhältnisse. Ist knapper als ich dachte, aber gleichzeitig traue ich Internetumfragen nicht so. Aufgrund der aktuellen Stimmung ist diese vermutlich verzerrt zur Gesamtstimmung in der Bevölkerung.

Zum Glück haben mehrere Mainstreamartikel das aufgegriffen. Und hier wird deutlich worum es wirklich geht.

„Stoppt Spahns gefährlichen Vorschlag“ 4.5. Tagesspiegel

„Pass für Genesene?“ 4.5. Neues Deutschland

„Ein Ausweis der Immunität“ 1.5. Taz

 

Hier nochmal ein paar Einordnungen von mir, die ich jetzt einfach mal zusammenfasse anstatt es unter jeden Beitrag zu posten. Juristisch gesehen heißt Impfpflicht übersetzt, dass der Staat unter Einsatz von Gewalt, diese Pflicht zum Impfen durchsetzen kann.

Impfausweispflicht gilt für schulpflichtige Kinder seit dem 1.3.20. Der Gesetzgeber ist geschickt und will solche Bilder vermeiden. Wenn das nicht geimpfte Kind schulpflichtig wird, und nicht in die Schule darf, gibt es solange Ordnungsgelder bis die Hürde, die Schulpflicht einzuhalten von den Eltern beseitigt wurde. Es ist eine Katastrophe, aber immer noch keine Impfpflicht.

Siehe dazu auch, die Einordnung vom Neuen Deutschland vom 31.03.20

Oder auch ganz wichtig dieses Video von der Regierungspartei CDU, wo die sprachliche Unterscheidung und Motivation transparent gemacht wird.

 

 

Ich kann nachvollziehen, warum es naheliegt hier von Impfpflicht sprechen zu wollen. Es tut mir in der Seele weh mir vorzustellen, wie spirituelle Fühlige Eltern ein klares Nein haben ihr Kind zu impfen und im Vertrauen mit ihrem Halt und ihrer Liebe sind, dass sie das Immunsystem des Kindes stärken und Krankheiten wie Masern mit dem Kind durchstehen. Und es gibt diese sogenannte Religionsfreiheit zur Not sich einer höheren Macht hingeben zu wollen anstatt zu versuchen mit Übergriffen Kontrolle über Leben und Tod gewinnen zu wollen. Es hat seinen Preis.

Ich habe zum Glück keine Kinder und bin von diesem Dilemma nicht bedroht. Und es war geschickt, das nur für diese Zielgruppe einzuführen anstatt für alle Deutschen, denn so werden nach und nach alle geimpft unter Androhung heftigster Konsequenzen. Hier ist bereits eine Grenze massiv überschritten, das ist die entscheidende Zäsur. Ich bin kein Impfgegner, diesen Kampf will ich nicht führen, Menschen, die sich impfen lassen wollen daran zu hindern, aber was hier an Übergriff in die körperliche Unversehrtheit beschlossen wurde, kann echt nicht angehen. Diese sogenannte weltlichen Interessengesteuerten Expert_innen wissen nicht wirklich auf allen Ebenen was da passiert. Was das für ein Trauma und für ein Risiko das das Kind ist. Was für ein Geschäft für die Pharmaindustrie, die sich Werbung sparen kann. Letztens hatte auch eine befreundete Alleinerziehende Mutter ein Treffen mit mir abgesagt, weil das Kind Fieber nach einer Impfung bekommen hat. Boah es regt mich gerade so auf, obwohl ich ja eigentlich die Sprache versachlichen wollte. Aber in diesem emotionalem Umfeld kann ich echt nur nachvollziehen, dass es schwer ist, hier nicht von einer Impfpflicht zu sprechen.

Im aktuellen Fall geht es um die Einführung eines Immunitätsausweises für Geimpfte oder Menschen, welche die Krankheit überstanden haben und nachweisen können, dass sie sich immunisiert haben. Das hat zur Folge, dass bspw. möglich ist, dass wenn die Regierung wieder Schutzmaßnahmen beschließt wie Shutdown und Ausgangssperre, dass Leute mit diesem Impfausweis davon befreit werden können und keine Bußgelder zahlen müssen, wenn sie draußen sind.

Die Einführung ist eine Katastrophe, weil auch Clubs, Arbeitsgeber usw. anfangen könnten sich diesen Ausweis zeigen zu lassen. Es ist leider auch mehrheitsfähig, weil die Bevölkerung Shutdowns akzeptiert und gleichzeitig sagen wird, es ist gerecht, dass dies nicht für Immunisierte gilt. Denn irgendwo steht auch, dass die Maßnahmen „notwendig“ sein müssen. Und da sind sie ja nicht für Menschen, die sich weder anstecken können noch Überträger sind. (Im Entwurf steht auch klar, dass Wissenschaftlicher Stand Voraussetzung ist und Spahn sagt auch klar, dass es in Bezug auf Covid19 noch keine Klarheit ist und der Entwurf vorsorglich.

Neben der immanenten Diskriminierung, dem Anreiz sich anzustecken gibt dann einen hohen Sozialen Druck sich impfen zu lassen, aber es ist immer noch keine Impfpflicht, auch wenn Grundrechte eingeschränkt werden. Vergleichbar mit HartzIV-Empfängern, die um Geld zu bekommen, ihre Daten offen legen müssen und eine Mitwirkungsvereinbarung unterzeichnen müssen. Und es gibt keine Pflicht, dies zu tun, sie tun das freiwillig. Tun sie es nicht, bekommen sie keine Leistungen. Fühlt sich wie ne Pflicht an, ist juristisch gesehen aber keine.

Ich bin auf euerer Seite, aber Stimmungsmache in den Sozialen Medien reicht nicht. Wenn die Leute sehen, da steht Impfpflicht, was in Deutschland nicht mehrheitsfähig ist, die Leute dann aber verstehen worum es wirklich geht, wofür sie innerlich zustimmen, dann gibt es ne Gap, die aufgrund einer Informationslücke entstanden ist. Mein Wunsch ist, dass sich diese Positionen Impfkritisch zu sein professionalisiert und sich die Sprache der Mainstreammedien aneignet, um die Mitte zu erreichen. Ansonsten wird es dem politischen Gegner nur zu leicht fallen uns zu diskreditieren.

Um nochmal einen Punkt zusammenfassen. Die sogenannten Mainstreammedien haben ihre Qualität in der Recherche und Formulierung. Das erkenne ich ausdrücklich an und ich wehre mich gegen dieses Pauschale Bashing ebendieser Mainstreammedien, bspw. als Lügenpresse.

Gleichzeitig sind sie Teil des Systems und sie können auch ohne zu lügen den Focus lenken. Sie entscheiden nämlich was im kollektiven Feld und was in unsere Köpfen rumschwirrt, unabhängig davon ob wir in Resonanz oder im Widerstand sind, sind die Themen bestimmt. Mein Focus ist gelenkt. Ich schreibe jetzt zu diesem Thema, weil ich gecharged bin, wenngleich ich aus der Stille heraus über ganz andere Sachen schreiben würde. Aber gut, ich arbeite diese Schicht jetzt ab.

Die Alternativen Medien bedienen nunmal ein Feld, das die Mainstreammedien nicht bedienen. Sie ziehen Schlüsse aus vielen Ereignissen und leiten Mächte dahinter ab. Und wer sich jetzt hinstellt und negiert, dass es außerhalb des Pressefocusses nicht irgendwelche Instititionen, Lobbys, Interessengruppen, geopolitische Netzwerke am Arbeiten sind, der ist für mich der eigentliche Verschwörungstheoretiker. Mensch braucht schon viel Fantasie um zu glauben, dass nur das wahr ist, was uns vorgegeben wird.

Pharmakonzerne sind kapitalistische Großkonzerne und sie müssen systemisch die Renditegeilheit von ihren Aktionären bedienen und dementsprechend synchronisiert sich das Spitzenpersonal auch mit seinen Strategischen Entscheidungen. Es ist ein kommerzielles Interesse Leute krank und abhängig zu haben, denn nur dann fließt dieses Geld. Und hier wirkt dann das Manifestationsprinzip. Wer sich diesen Göttern in Weiß hingibt und gläubig wird, der gibt seine Energie diesen Frequenzen hin. Und es ist schwierig, weil sie was haben was wir manchmal nicht haben und was wir brauchen. Wissen und ne monopolisierte Stellung beim Thema Heilung und sie lenken unseren Glauben und Denkmuster. Erst gestern Abend mich am Späti mich jemandem unterhalten, der nur nach nem Gespräch Psychopharmaka bekommt, ohne physiologische Untersuchungen, wie er sich dann in Watte gepackt gefühlt hat, die Symptome aber noch da waren, oder nicht mehr klar war, was jetzt durch das Medikament da war oder zu seiner eigenen Psychose gehörte. Auch in Gesprächen mit den Ärtzen runterzudosieren, wird reflexartig abgewunken und ausgeredet.

Ich kenne fast nur Geschichten mit negativen Erfahrungen mit Ärzt_innen, die voll in ihrer Brille sind, nicht mehr zuhören, den Patient_innen bei ihren Wahrnehmungen nicht glauben und vertrauen, weil sie es ja besser wissen. Und dann wenn der Arzt in seinen vielen Blutwerten nichts findet, dann kommt irgendwann die Frage, ob es sein kann, dass sich die Schmerzen nur eingebildet werden. Sie sind so voller Wissen auf einer Frequenz und so blind und taub und unfühlig auf so vielen anderen Frequenzen. Es ist klar, dass ihre Intuition nicht on ist, dass sie in einem bürokratischen System leben, an ihre eigene Wirtschaftlichkeit denken müssen bei Fallpauschalen. Ein Allgemeinarzt bekommt eine Pauschale von 80€ pro Patient, pro Quartal, egal wie oft er kommt. Er hat also ein Interesse daran viele Patienten kurz bei sich zu haben. Ich kenne das von mir als Sozialarbeiter, jeder Schritt muss so ausgeführt werden, dass ich es theoretisch mit ienm fachlichen Konzept begründen kann und dokumentieren kann. Das killt Authentiztät, hielt mich im Kopf, weg vom Flow und Natürlichkeit.

Und deswegen sind mir die Alternativen Ausdrucksweisen wichtig. Sie gehören zum Gesamtbild dazu. Diese vielen Einzelschicksale interessiert der Mainstream aber nicht. Die Ärzte und Expert_innen behalten die Deutungshoheit über Abweichungen.

Und es ist Ärger da, der nicht gesehen will und sich ausdrücken will. Soviel Wut und Verzweiflung. Es ist OK, wenn Einzelpersonen mal so richtig ausflippen, mal so richtig die Sau rauslassen und mal so richtig unsachlich sind. Unsgeheim wünsche ich mir das auch für mich. Es befreit und es würde uns gut tun uns von unseren Vernunftprogrammen und Bewertungen und Ängsten ein wenig lösen und auch ein Stück mehr Vertrauen ins Chaos haben anstatt die Kontrolle und Fassade aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig bediene ich natürlich auch die Kontrolle und kritisiere, dass wenn sich dann Institutionen dieser Energien bedienen, die dann Einfluss auf die Matrix nehmen, sich dann auch mental korrekt verhalten: Zwei Beispiele.

Es tut mir weh, zu sehen wie das Niveau der Violetten gesunken ist. Seit Januar kein Posting und jetzt schwimmen sie impulsiv auf dieser Empörungswelle mit. So schade, weil es eine Partei ist, welche die für mich richtigen Themen setzt und auf der anderen seite so unprofessionel im Ausdruck. Ein noch schlimmeres Posting wurde unter anderem nach Kommentaren von mir gelöscht. Aber was jetzt gezeigt wird ist immer noch unterstes Niveau.

Erstmal OK, diese Aussagen, weil der Bezug zu den aktuellen Beschlüssen rausgenommen ist. Er ist aber im Kontakt des aktuellen Diskurses. Ich hätte mir von der Likesite einer Bundespartei gewünscht, dass die aktuellen Geschehnisse korrekt eingeordnet werden, sich zum Impfausweis positioniert wird und gleichzeitig die Gefahr aufgezeigt wird, dass es ein weiterer kritischer meilenstein auf dem Weg zu einer von Gruppen gewollten Impfpflicht ist.

Das zweite ist eine Petition, die innerhalb von sehr kurzer zeit 230.000 Unterstützer_innen hat.

Und schön, wie die Empörungsenergien mit einer Petition ihr Ventil finden und was sichtbar machen. Die Qualität der Petition ist zum an den Kopf fassen.

Impfstoff als Retter, macht eine unnötige Rhetorische Frage auf.

Hier muss mensch unterscheiden zwischen Impfgegner_innen und -Kritiker_innen, die klar sagen, dass die Nachteile von Impfen überwiegen und politisch das Ziel haben, dass diese Praxis sich entweder massiv verändert oder eingestellt wird.

Und Impfzwanggegner_innen und -kritiker_innen. Für die ist es egal, ob Vor- oder Nachteile überwiegen, sie legen vor allem Wert auf die Freiwilligkeit. Und das bedient einen ganz anderen Punkt. Die Unversehrtheit und das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und den der Kinder und da nicht die Kontrolle zu verlieren an den Staat und die Götter und verkopften Expter_innen in Weiß.

Dann der nächste Satz: Zwangsimpfungen gesetzlich untersagen.

Die Petition fordert ein Gesetz. Gesetze werden von der Legislative beschlossen mit Mehrheit. In dem Fall bezieht es sich auf den Bundestag, auch wenn da Bundesregierung steht oder Europpäische Union. Beide Institutionen können keine Gesetze beschließen.

Der Bundestag soll also gesetzlich untersagen, dass Zwangsimpfungen passieren, so die Forderung.

Also ein Gesetz machen, dass die Politik auffordert etwas nicht zu tun.

So laufen Gesetze nunmal nicht ab. Das Gesetz richtet sich ja dann nicht an die Bundesregierung, sondern vom Bundestag an den Bundestag selber, dass dieser Bundestag keine Zwangsimpfung beschließen soll.

Wenn er eine Mehrheit dafür hätte, sowas zu beschließen, dann hätte er auch die Mehrheit einfach keine Zwangsimpfung zu beschließen.

Die Forderung ist also, dass der aktuelle Status nicht verändert wird, weil de facto haben wir solange die Zwangsimpfung nicht explizit beschlossen wurde, eine gesetzlichen Zustand, der Zwangsimpfungen untersagt.

So. Punkt. Genug Aufgeregt für heute.

 

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