Inkarnationsreise und Mann/Frau-Begegnung

Montag 23.09.19

Ich schaue mir das 20min Video von Sophie Grimm an. Es berührt mich. Sex, Extase, Money, Paradies. Mit 29 Mutter von 4 Kindern. Aber ja, sie war „schon immer so“. Sie ist auf ihrer Spur. Und es ist etwas toxisch für mich, dieses Video zu sehen und zu glauben, dass ich da auch hinkann. Denn ich will dahin, um „meins“ nicht haben zu müssen. Meine Schwere, meine Dunkelheit, meine Festhaltedämonen. Sie nutzte das Hashtag #leichteralsLeicht.

Ich machte dann eine Systemische Aufstellung mit Bodenankern und nutzte die Zettel vom letzten Mal mit Körper, Herz und Kopf/Kontrolle. Legte außerdem Dunkelheit und Leichtigkeit hin, sowie Geld. Ich begann am Körper. und verschaffte mir einen Überblick. Die Leichtigkeit lag direkt hinter der Dunkelheit. Fuck, also musste ich da durch, um da hinzukommen. Ich blieb aber stehen, auch zum Geld zog es mich nicht. Ich hatte soviele Baustellen im Körper und der Gedanke, den ich schon öfters hatte, kam in mein System. Es nutzt mir Erfolg, Frauen, Geld, Sex nichts, wenn ich nicht fühlen kann. Irgendwann lief ich doch auf die anderen Anteile und stellte mich auch mal auf die Leichtigkeit. Der Preis war ganz klar das Loslassen. Das war die zentrale Botschaft. Aber mein Mentalkörper hielt an der Einordnung zu Geld fest, dass ich zwar in Liebe mit der Energie und dem Fluss bin, aber im Widerstand mit der machtpolitischen Entstehung und der Macht der Eliten hinter den Zentralbanken. Ich stellte mich auf einen Stuhl und schaute aus göttlicher Perspektive auf meine Bodenanker: Von dort war dann wieder alles eins. Die Dunkelheit und das Licht. Paradies und Hölle. Liebe es einfach. Es macht keinen Sinn diese Gedanken. Davon verschwindet es nicht. Auch nach meinem Tod nicht, selbst wenn ich das ganze Leben diesem Kampf widmen würde. Was ich wirklich wollte, blitzte auch nochmal kurz auf als Gefühl, das tief hinter der Dunkelheit versteckt war: Verletzlichkeit.

Ich bin in der zweiten Runde Yoga und bekomme eine depressive Verstimmung. Bin genervt und merke körperliche Dissoziation. Es machte keinen Sinn mehr weiter zu machen, weil es anders als der Kopfgedanke “Yoga tut gut” mir nicht mehr gut tat. Ich konnte meine Wahrnehmungen anders als früher gut halten und blieb größer als die depressive Verstimmung und verlor mich nicht drin, weil sie größer als ich wurde. Ich nutze in letzter Zeit den Satz, dass ich in meine wahre Größe gehe und richte mich auf. Das holt mich aus Unter- und Überhöhung raus. Ich verlasse den Space und gehe dem Kraftplatz in der Natur suchen, der mir beim 3,5 stündigen geführten Spaziergang zu den Kraftorten der Umgebung im Gedächtnis geblieben ist. War dann erstmal auf nem anderen als dem gesuchten, aber OK, ich legte mich hin und entspannte mich, ließ die Kontrolle los, sackte in meinen Körper und in die Innere Hingabe. Mir wurde warm, im Körper, die Dissoziation endete und ich erdete mich mit eine massiven Erschöpfungserschlagenheit.

Es begann eine mentale Trancereise. Ich sah mich in einer Art Wildnis. Als Gefangener. Der Stamm, den ich vorher überfallen hatte setzte mir und anderen Gefangenen Kabelbinder um den Hals. Sie zeigten uns ihre Familienangehörigen auf einem Leichenberg, um uns mit unseren Taten zu konfrontieren. Vor allem ausgelöst durch die Todesangst, sie hätten die Kabelbinder nur noch zuziehen müssen, fing „ich“/die Figur aus der Trancereise jämmerlich an zu weinen und zu bereuen. Sie ließen mich gehen, weil ich so jämmerlich war, dass ich keine Bedrohung mehr war. Das Bereuen war einerseits echt, aber gleichzeitig nicht aus dem Herzen, sondern aus einer Angst. Sie überließen mich meinen Schuldgefühlen und ließen mich frei. Es war klar, dass ich nicht mehr zu meinem Täterstamm zurückkehren würde, das erlaubte mir die Reue nicht und das Leid, was wir anderen antaten Das wollte ich nicht mehr. Einmal fragten die anderen mich, ob ich beim Gegenangriff mitmache. Dazu hatte ich auch kein klares Ja, weil es mich massiv in einen Konflikt brachte. Mir war es unangenehm, aber mein ganzer Körper zog sich spür und sichtbar in eine schwache angstvolle Haltung zusammen. Ich bot an, einfach in eine andere Richtung weiterzuziehen und von all dem Abstand zu gewinnen. Sie ließen mich. Ich konnte also auch kein Teil dieser Gruppe mehr sein. Irgendwas wollte in mir aber einen Stamm haben und nicht alleine sein. (Angello vom Creators Game deutete aus einem Channeling mal solch eine Karmageschichte wegen meinem Ausgrenzungsthema an. Ich war damals aber noch nicht bereit, durch eines meiner größten Themen voll durchzugehen und hielt am dazugehören wollen fest.) Ich siedelte mich erstmal 40 m vom Dorf in einem jämmerlichen Zelt ein und war alleine. Beschissene Situation, während die anderen ihre Rache ausübten. Ich war klar daran, dass nicht mehr töten und leiden wollte. Und ich spürte das unsägliche Leid in mir, dass ich getötet habe. Ich wollte es weg haben. Irgendwie kam dann immer wieder „sterben“ rein. Und das ist ja nun wirklich das Hauptdilemma, was ich aus zahlreichen Prozessen kenne und an dem ich hänge: Leiden oder Sterben. Beides will ich nicht. Ich will glücklich leben, aber das ist mir irgendwie nicht erlaubt. (auf einer gewissen Ebene, ansonsten bin ich megaglücklich darüber, dass ich existiere und auch stabil diese Dunkelheits und Depressionserfahrungen machen darf) Ich war so krass verbunden mit dem Mann aus der Trancereise und spürte, wie es nicht ging und wie es sich auch nicht logisch anfühlte. Aber es ging auch nicht um Suizid machen. Er war ja quasi schon tot, es war nur ein Spirit einer alten Inkarnation, die festhielt und in meinem System am weiterexistieren war, weil er ne Scheiß Angst vor der Hölle hat.

Wir reisten weiter, in ein Naturgebiet, wo es schön war. Aber fucking einsam. Auf einmal kamen Sehnsüchte beim Mann hoch nach Frauen und nach dem Paradies und er beklagte sich, dass er in diesem Leid war, er war doch manipuliert durch den Stamm und wusste es nicht besser. Er betete um Vergebung und wollte sich vergeben, aber er schaffte es nicht an seine Gefühle ranzukommen. Gleichzeitig war dieses Klagen auch irgendwie auch daneben, denn andere menschliche Wesen durften dank seiner Taten nicht mehr leben. Ist die Todesstrafe und Hölle jetzt angemessen?

Ich stelle zwischendurch auch Fragen, ob es ein Anteil von mir oder Fremdenergie ist, weil ich weiß, dass es dann verschiedene Umgangsformen gibt. Antwort war klar, dass es ein Teil von mir ist. Also musste ich da durch und selbst eine Lösung finden. Und ich hing in diesem Prozess fest. Ich moderierte mich mental, dass mir die Fähigkeit zum Vergeben fehlte und versuchte mir diese Fähigkeit aus dem Universum downzuloaden. Der Prozess endete damit, dass ich mit diesem Mann eins wurde, die Luft aus der Trancereise war raus und ich ging verbunden mit meinen Körperlichen Schmerzen, vor allem in der Schulter und Schwere zurück zu Yoga Vidya um zu essen. Auf dem Weg zurück kam ein ordentliches Paket Selbsthass aus der Dunkelheit in mein System geschossen. Ich fragte mein Herz, ob es das halten kann. Es kam ein freudiges JA und ich ließ diesen Selbsthass in einem dunklen strahlendem Herzen durch mich durchfließen und es wärmte und berührte mich von innen.

Beim Essen war eine lange Schlange und ich sah jemanden, den ich kannte. Eine Frau aus Berlin, die ich schon im SPIRIT BERLIN und auf dem Tribal Gathering gesehen habe. Meine Annäherungsversuche wurden abgelehnt, aber es war eine Art “normaler” Kontakt da. Ich wollte mich zu ihr in die Schlange vordrängeln. Mache ich halt so und ich finde es legititim zu jemanden vorzudrängeln, den mensch kennt. Andersrum würde ich es auch akzeptieren, weil es mich ärgert, dass wenn mensch, jemanden kennt, dass er sich dann wegen so einer Regel hinten anstellen muss, wenn er die Zeit des Wartens auch für Socialising nutzen könnte.

Ich war eigentlich wieder in einem Normalstate, dachte ich. Ging zu ihr hin, schaute ihr in die Augen und sachte „tach“. Wahrscheinlich dachte ich, dass sie sie rafft, dass ich mich eindrängeln will und hoffte/erwartete, dass sie mitspielt. Sie schaute mich irritiert mit Erwartungen an, dass nach dem „Tach“ jetzt nochwas kommt. Sie fragte dann leicht angewidert, „was ich will“. Ich sagte lapidar „Kontakt“. (Das sind diese Verkürzungen, dich hasse. War halt nicht mehr Raum in dieser überladenen SmallTalkfrequenz und habe nicht Wahrheit gesprochen, bzw. „Kontakt“ war keine Unwahrheit, habe aber mit diesem Aspekt der Wahrheit andere Aspekte der Wahrheit weggedrückt und hatte somit einen aktiven Schatten. Sie sagte, „willst aber immer ganz schön viel“. Ich reagierte rhetorisch-mental abwehrend/rechtfertigend, damit, dass sie ja mit ihrer Frage schon das Wollen gesucht hat. Sie meinte, dann noch, dass sie mich penetrant findet. Puh, dan war mir die Situation unangehm, hatte ja auch keinen Raum da mich auszudrücken, da viele Leute um uns herum standen, geschweige, denn all die Scham zu spüren, die bei mir ausgelöst wurde. Ich versteckte mich hinter eine Grinsemaske und reihte mich hinter ihr ein. Sie spiegelte natürlich meine Schatten, die ich ja offensichtlich in den Kontakt ausstrahlte und ich war froh, dass sie endlich mal eine berührbare Grenze mir gegenüber gesetzt hatte. Sie war vorher auch immer freundlich aber kurz angebunden im Kontakt mit mir und ich wollte mehr Tiefe und natürlich weniger auf ihrer Freundlichkeitsfrequenz im Kontakt mit ihr. Wir waren, wie ich es oft bin mit Menschen, kaum synchron. Mich überfordert, die Leichtigkeit und andere meine Tiefe Präsenz. Ich aß mein Essen und fühlte mich schlecht. Abwertungsgedanken, wie Scheiße ich bin, dass immer noch sone Ablehnungs-Spiegelungen in meinem Leben nötig sind und das obwohl ich ja echt tief im Prozess war und dann einfach auch nochmal in die Normalität zurückkehren möchte. Hatte auch überlegt, das Essen für Entspannung an dem Kraftort ausfallen zu lassen, aber mein weltliches Ego war zu stark angehaftet an dem Programm, dass ich die Mahlzeit mitnehmen werde, weil es dann später nichts mehr gibt.

Ich ging dann zum Satsang und meditierte in der Stille mit. Ich erinnerte mich an die Aufstellung, wo der Fokus bei der Leichtigkeit auf Loslassen lag und das mein größtes Ziel im Leben die Herzöffnung und das Halten ebendieser Verletzlichkeit ist und so traf ich nochmal eine klare Entscheidung, die mir auch mein Herz empfahl: Loslassen. Und es hört sich so banal an, aber es ist entscheidend, dass sich dadurch der Fokus in mir ändert. Vorher wollte ich natürlich auch loslassen, aber hatte aufgrund von Konzepten ein Mindset, das denkt, dazu muss ich alle Schuld durchfühlen, bis es von alleine verschwindet oder ich muss in einen drastischen Sterbeprozess. Der Fokus ging direkt zum Loslassen, vorbei an den melancholischen Anteilen, die sich im Schmerz und im Verstehen wollen rumwühlen und alles unnötig big machen.

Meine Schultern taten weh und es steigerte sich von diesem beiläufigen Schmerz, den ich im Alltag mal so mitschleppe in Richtung Unerträglichkeit. Es war sehr unangenehm und ich wollte wegspringen. Aber ich entschied mich klar, da zu bleiben. Das war eine gute Entscheidung. Der Schmerz spitzte sich zu, zu ner Art Energiepunkt, wie ne Art Stich, aber im kompletten Schulterbereich. Mein Kopf ging nach hinten, mein Mund öffnete sich weit. Und ich ließ stumme Schreie aus meinem Körper fließen, Mitten im Satsang mit ca. 200 Menschen. Puh, das war intensiv, aber dann gleichzeitig auch gar nicht so schlimm und lang wie ich es sonst gemacht habe.

Dienstag 24.09.19

Am nächsten Tag hatte ich Mittags eine Verabredung für eine Begegnung mit einer Frau. Ich sah sie schon ziemlich am Anfang in einer Yogastunde. Ich war in Resonanz mit ihr. Jung, groß, schlank, hübsch und sie hatte vom Typus was weiches und herzliches und auch eher hochsensibles. Dann war sie für drei Tage meine Kollegin, wo wir zusammen zu dritt 1200 Stoffbeutel mit Werbematerialien packten und am dritten Tag ordentlich viel Bürokratie hatten. Sie war einmal im SPIRIT BERLIN und ich konnte natürlich damit glänzen, dass ich es mitaufgebaut, -gehalten und -abgebaut habe. Bei der Zusammenarbeit sagte ich einmal zu ihr, dass ich mir vorstelle, dass sie introvertiert ist und ich denke, dass sie sich damit im Kontakt mit mir gesehen gefühlt hat. Ich bin eher extrovertiert, wie mensch auch mit diesem Text sehen kann. Aber ich glaube, dass es ein drübergelegtes Muster ist, von dem ich die Schatten ja auch schon analysiert habe. Dass ich das nicht gesehen fühlen und die fehlende freundschaftlichen und partnerschaftlichen und familiären Kontakt kompensiere. (Ja, dieser Text hat nen Schatten, kommt vermutlich nicht aus dem Herzen, sondern sendet ne Energie von Möchte gesehen werden und möchte Aufmerksamkeit. Bin dazu in einem Loslassprozess und lebe dazu das Muster, das ich loslassen will, nochmal intensiv.) Ich war aber voll in Resonanz mit dem Begriff Introvertiertheit. Dem Phänomen, dass Menschen aus dem nach innen gerichtet sein ihre Kraft ziehen, was ich ja gar nicht mache, weil ich Eher Energien aus dem Raum oder aus dem mentalen Input und von anderen Menschen und Gruppendynamik anzapfe. Ich sagte ihr, dass ich diese Qualität gerne kennenlernen würde und dass ich gerne mit ihr in Kontakt gehen würde, wo sie sich gerne auch Themen anschauen kann, die hochkommen, wenn sie mit extrovertierten Männern in Kontakt geht und sie sich bspw. mal explizit erlaubt im Kontakt mit ihrer Introvertiertheit zu bleiben. Sie sagte glücklicherweise zu, woraufhin ich mich angenommen fühlte, weil diese Anfrage ja schon speziell ist. Wir tauschten uns zu Beginn aus. Uns verbindet, dass wir Gespräche beim Essen anstrengend finden. Ich weil mir die Energy und die Themen (Wetter, Reisen, Yoga) zu low sind und mir mehr Energie wünsche und sie, weil sie findet, dass die Menschen bei diesen Gesprächen, nicht aus einer inneren Ruhe sprechen. Weiterhin sagte sie auch, dass sie nach Partys oder geselligen Veranstaltungen, einen Tag Regenerationszeit braucht. Vielleicht ist es bei mir auch so, daher meine Erschöpfung. In meinem Leben gibt es quasi kein Wochenende. Ich habe jeden Tag mehrere Termine, Workshops und Begegnungen im Außen, die ich aus Angst was zu verpassen nicht absage und ich gönne mir kaum Ruhe außer beim Ausschlafen.

Weiterhin geht sie anders in Gruppen, sie braucht jemanden, der sie an die Hand nimmt und mag ihre WG, weil sie da einzeln mit den Leuten Kontakt aufbauen konnte und es dann einigermaßen hinbekommt, wenn die ganze WG plus weitere Gäste zusammenkommen. Ich bin da anders. Ich liebe Gruppen (Fokussierte, keine Freeflowgruppen, wo viele kleingrüpchenkontakte entstehen) und habe eher Schwierigkeiten im (ungehaltenen) Eins-zu-EinsKontakt.

Interessant bspw. für mich war der Austausch darüber, dass ich ihr auch in der ersten gemeinsamen Yogastunde aufgefallen bin, sie schon ein Hingucker für mich war. Sie nahm mich mit einem genervten, schlecht gelaunten Gesicht war und packte mich in eine Schublade, gleichzeitig, hatte sie minimales Interesse im Nachhinein bemerkt, ohne dass es in dem Moment ein bewusster Gedanke war. Als wir zusammenarbeiteten, war sie erstaunt, von dem was ich erzählte. Sie hätte das nicht gedacht und entschied sich Vorurteile loszulassen. Am Ende des ersten Arbeitstages bot ich ihr auch ne Umarmung an. Die hat sie voll angenommen und sie war ziemlich lange. Sie sagte, dass es sich für sie schön anfühlte. Ich machte es nochmal an nem anderen Tag beim Essen, da war es dann übergriffig, weil ihr System nicht offen war für eine Umarmung.

Es entstand ein Circling-ähnliches zwischen uns. Sie saß versetzt mir gegenüber auf meiner linken, weiblichen Seite, was schon ein kleines Zeichen war, dass eine Art Feldenergie am wirken war. Als ich es ansprach, meinte sie, dass es ihr nicht bewusst war, sich aber dort offensichtlich wohler fühlt als in der direkten Konfrontation mir direkt gegenüber. Wir hatten viel Zeit und entschleunigten uns radikal. Hatte lange mit geschlossenen Augen mich mitgeteilt. Im Inneren war es eher angespannt und blockiert und dunkel. Mein erster Impuls mit ihr in Kontakt zu gehen war es mit meinem Zeigefinger auf ihr Knie zu tippen. Nachdem ich dem Impuls folgen durfte, spürte ich, wie dadurch sich das Innere Kind ausgedrückt hat und auf einmal präsent wurde und sein durfte. Das hat meinen Bauchraum etwas auf- und lebendig gemacht. Aber ich bliebe nicht beim Inneren Kind. Interessant ist nur, dass dieser Anteil von meinem System als erstes bei der Frau anklopft anstatt der Mann. Aber immerhin machte er sich direkt darauf bemerkbar. Ich nahm meine rechte, meine männliche, Oberkörperseite wahr. Sie saß noch links von mir und hatte Angst vor meinen männlichen Anteilen und so spürte ich, innerlich, dass sich mein „Beschützer“ zeigen wollte. Ich fragte sie, ob ich sie mit meiner rechten Hand am Knie berühren darf und ich durfte. In der Berührung floß Energie, meine Anspannung in der rechten Brust wich der inneren Präsenz, die sich aufbaute. Es verband sich mit einem Glücksgefühl, dass sich dieser Anteil im Kontakt zeigen durfte. Auch sie entspannte sich, da ich nun spürbarer und weniger bedrohlich für ihr System war. Meine linke Seite, wo ich täglich physischen und energetischen Schmerz in der Brust spürte machte sich mit einer Anspannung bemerkbar und ich fragte, ob ich auch mit meiner Inneren Frau in Konakt gehen darf, was sie bejahte. Als ich in Kontakt mit diesem Anteil ging, connectete ich mich mit der Energie und sprach ließ die innere Frau aus einer Schwäche heraus sagen: ich bin sauer auf Christian, ich fühle mich unterdrückt und bekomme keinen Raum von ihm. Sie war hilflos und hilfesuchend. Dieser Anteil wandte sich mit einer nehmenden Energie an sie. Endlich im Kontakt mit einer Frau, eine Art Rettung, von der sie gehört wird. Da ich meine Energie bei mir halten konnte und Raum hatte, das transparent auszudrücken, war es grundsätlich nicht energysuckend. Sie nahm es mit ihrer Präsenz und legte ihre Hand auf meine linke, weibliche Hand. Es entstand Augenkontakt. Sie empfand ihn als durchdringlich, da war das Thema von einem Tag vorher, dass eine Frau, mit der ich mit Augenkontakt in Kontakt ging mich „penetrant“ empfand. Puh. Die Spiegelung und Analyse ist korrekt. Ich durchdringe mit meiner hochsensiblen Wahrnehmung menschliche Räume, bin schnell hinter ihren Fassaden, an ihren Schatten. Ich nenne es Talent. Es ist aber auch eine sogenannte Resilienz. Aus einer traumatischen Kindheit habe ich diese Fähigkeit entwickelt, weil ich spüren musste, wo meine Mutter, energetisch ist und weil ich ihrer Fassade nicht trauen konnte. Es war eine symbiotische Verstrickung und es hat die Konsequenz, dass wenn ich zu sehr in Räumen von anderen bin, dass ich zu wenig in meinem Raum bin und dann die Schatten in mich in Form von Fremdenergie in mich eindringen lasse. Das ist der Schatten meines Talents und der Grund, warum ich noch so sehr erschöpft bin. Dennoch werde ich weiter damit arbeiten. Voraussetzung ist, dass ich mehr und mehr in meinem Raum ankomme und bleibe und als Privatmensch, vor allem im Kontakt mit Frauen, dieses Muster sein lasse und mehr mit dem in Kontakt gehe, was mir angeboten wird, also auch mal die Fassada zu akzeptieren, auch wenn es mich innerlich wütend macht, weil es sich so unecht anfühlt. Mein Talent muss ich auf bezahlte Sessions beschränken, wo es ein Mandat für meine Wahrnehmung gibt, die Leute mir also die Erlaubnis geben und einen Profit von meienr Wahrnehmung und anschließenden Spiegelung und Moderation haben. Sie spiegelte mir auch, dass es für sie unangenehm ist, dass ich so tief in ihrem Raum mit meinen Augen bin und dass sie sich wünscht, dass sie einfach nur wahrgenommen anstatt analysiert wird. Und auch das stimmt, sobald ich jeglich kleinste Emotion wahrnehme, springe ich in den analytischen Mentalkörper, ins Superego, in den inneren Moderator, der dann aus diesem kleinen Gefühl nen riesen Ding draus macht und hineinreist und erforscht und verstehen will. Im Multidimensionalen Fraktalen Universum mit dem mein Bewusstsein connecten kann, ist das auch möglich. In jeder kleinsten Emotion, stecken Abermilliarden Bewusstseinsanteile. Und klar, mensch kann zu ner Schultermassage gehen und Themen aus früheren Inkarnationen lösen, ohne es mitzubekommen oder mensch macht es sich so kompliziert wie ich und holt sich die Themen mit ner Trancereise ins große Bewusstsein und wühlt sich durch die Prozesse.

Diese Spiegelung war natürlich auch ein Geschenk und ich werde diesen Wunsch meiner Inneren Weiblichkeit und der äußeren Welt mehr integrieren gegen meine mentalen Automatismen, die Sachen mehr so anzunehmen, wie sie sind. Auch, wenn ich Wahrnehmungen gut analysieren, einordnen usw. kann, so ist eine Analyse, so gut und genau sie auch ist, immer, eine neue Kreation, auch diese Worte, zu vergangenen Ereignissen sind neue Kreationen und damit schon wieder eine Trennung von Stille und Momentwahrheit. Es ist nicht die Realität, die im aufgewachten Zustand sein gelassen wird und durchfließen darf, ohne meinen Egofilter, ohne was verändern zu müssen. Dieser weibliche Aspekt des Annehmens, bringt auch mehr in Richtung Herz.

Ich nahm dann meiner weibliche Hand und setzte meiner Männlichen Hand eine Grenze. Ich schaute ihr nicht mehr in die Augen, sondern neben ihr auf den Boden. Das war auch neu, dass die weibliche Energie der männlichen Energie eien Grenze setzt, denn normalerweise assoziiere ich Männlichkeit mit Grenzen setzen, so dass das weibliche darin strahlen kann. Für sie war es jetzt angenehmer, aber ich war jetzt gleichzeitig auch nicht wirklich im Kontakt. Mein System war verstrickt, unsortiert und verwirrt. Hinzu kam, dass meine Innere Frau an der Hand zwar beschäftigt war, aber am linken Oberarm, sich massiv ungeschützt fühlt, wo ich dann doch wieder meine Rechte Hand hinnahm. Eine unangenehme Situation im Kontakt und schön, dass es über diese Impulse sichtbar werden konnte und ich nochmal wahrnehmen durfte, wie chaotisch es um meine Inneren Anteile noch steht. Danke dafür schonmal. Auch sie meldete zurück, dass sie den Kontakt sehr schön fand und viel lernen konnte.

Ich verbalisierte meinen Impuls, um aus der stuckenden Situation herauszukommen. Ich wollte mich hinlegen und das sie links von mir im Körperkontakt liegt und ich mich meiner Inneren Frau hingebe. Sie war einverstanden und ich zuckte und shakte mich in meinen inneren Raum hinein. Da war voll „nehmen“ und „brauchen-Energie“. (In den Wheelof-Consent-workshops habe ich gelernt, dass es OK ist damit in Kontakt zu gehen, wenn es transparent ist und mensch die Erlaubnis hat. In dem Moment ist es nichtmehr toxisch oder energiesaugend.) Meine Innere Frau war so froh, endlich mal sich vor einer Frau voll zu zeigen, hinzugeben und zu empfangen. Ja, dieses Empfangen, wird auch schnell mit nehmen verwechselt und von meinem System mit Beurteilungen abgewehrt. Meine mentalen Programme hatten ein bißchen schlechtes Gewissen, gleichzeitig habe ich verstanden, dass dieses Prinzip, der Hingabe auch wichtig ist und ließ es passieren anstatt auf Egogedanken zu hören und abzubrechen. Wir mussten uns nur kurz synchronisieren, dass sie sich nicht im mich fühlen verliert und parallel noch sich spürt und nur aus einem Überfluss heraus gibt, denn sonst wird sie wirklich energygesuckt, wenn sie „mir zuliebe“ nur beim Mitgefühl ist anstatt auch auf ihre Grenzen achtet. Aber ihre Grenzen sind letztendlich ihr Thema und ihre Verantwortung. Ich war transparent und nach der Synchronistaion konnte ich auch wieder loslassen mental Verantwortung für sie zu übernehmen.

Meine beiden Seiten fühlten sich sehr unterschiedlich an. Links fühlte ich nach innen gerichtete Schwere, die sich aber angenehm warm und zentrierend anfühlte und rechts, war ein Kältegefühl. Eine Dissoziation, weil ich die Energie nicht in mir, sondern in meiner Oberarmaura wahrnahm.  Ich bat sie sich rechts von mir hinzulegen. Was sie auch tat. Anspannungen machten sich bemerkbar. Sie fühlte sich von meiner männlichen Energie weggestoßen. Interessant Spiegelung natürlich, auch wenn es mir schon lange bekannt ist: Nicht die Frauen lehnen mich ab. Sie spiegeln nur meine Energie, dass ich sie in Wahrheit wegstoße. In meiner verletzten Männlichkeit wollte/will ich Frauen nicht zu nah an mich rankommen lassen. Ich unterdrücke Schüchternheit, Verletzlichkeit und Scham. Ich blockierte weiterhin Gefühle. Kam höchstens an ein kleines „ich mag dich“ ran, was sich für sie auch nicht so angenehm anfühlte, weil es mit einem riesigen Schatten von unterdrücktem Schmerz einherkam. Wenn ich mich auf den Gedanken einlasse ist es schon krass frustrierend, gespiegelt zu bekommen, wo ich stehe und wieviel Arbeit Gefühle in Verantwortung zu bringen noch vor mir steht. Gleichzeitig war es in dem Moment einfach nur schön, dass sie im Kontakt mit mir geblieben ist, obwohl ich ja noch weit entfernt mit von einer anziehenden Männlichkeit, und wir uns viel Zeit nahmen uns uns bewusst in die Momentwahrheiten fallen zu lassen. Statt Gefühle zentrierte sich nach und nach meine rechte seite, d.h. sie wurde innerlich warm und hat energetische Wahrnehmungen, von bspw. einer starken Energie in der rechten Hüfte, gehalten. Dort im rechten Hüftknochen stecken noch, das sehe ich bspw. auf Ayahuasca noch unzählige Männlichkeitskarmathemen. Aber ich solls auch nicht so persönlich nehmen. Ich bin ja gleichzeitig mit meinen Störungen ein Spiegel für das Kollektiv. Wir entwickelten in einem Ultrazeitlupentempo, in dem wir jeden Moment die Stimmigkeit überprüften, uns zu einer Umarmung. Puh. Schon hart zu sehen über wieviele Wahrnehmungen mensch mit schnellem Handeln drübergehen kann. Und die Umarmungen im schnellen Handeln, fühlen sich aufgrund des Kompensierens auch toll an, weil da sich genommen wird, was gebraucht wird und die vielen Wahrheiten im eigenen Raum nicht wahrgenommen werden.

So ein kleiner Tagebuchauszug aus zwei meiner Tage. Und der Scheiß passiert mir täglich. Und ja, ich würde auch gerne darüber, reden, mich austauschen. Andere Menschen tauschen sich auch über gemeinsame Wahrnehmungen aus, das reicht meist nur zur Wetter. Und ich bin fucking alone mit meinem Redebedarf. Und jedes mal, wenn ich gefragt, werde wie es mir geht, dann wird dieser Redeschwall, dieses Mentale Paket an reflektieren Worten aktiviert und will sich ausdrücken und gleichzeitig spüre ich, dass es nicht zum Raum passt, weil nur ne kurze, verbindende positive Antwort erwartet wird. Ich bin nicht synchron und ich weiß absolut nicht wie ich das lösen soll. Ich müsste fucking viel Bewusstsein loswerden, um mich mit einfachen Räumen und Gesprächsebenen zu synchronisieren und es strengt mich an, mich klein zu machen, um in eure Welt zu passen, genauso wie es für andere anstrengend ist mir zuzuhören.

Der Letzte Absatz ist nochmal gecharged mit Unfrieden. Aber ich bin damit OK. Ich habe meine Räume, ich habe Menschen, denen ich Sprachnachrichten schicken kann, die mich verstehen und, wo ich mich nicht verbiegen muss, die es voll nehmen, voll verstehen und es bei mir lassen und nichtin Helfer, Retter, Tipps-geben Muster fallen. Danke dafür.

Und ich werde mir die Räume kreieren, wo ich mich mit dieser Bewusstseinspower zeigen darf anstatt weiterhin Räume zu suchen, wo ich hoffe reinzupassen. Heute im Männerkreis auch wieder voll an Aggression rangekommen, weil Unwahrheit und unterdrückende Kontrolle im Raum war, die Schatten kreierte. Aber ich bin der Regelverstoßer. Immerhin durfte ich es ausdrücken in einer Klärung und mich durch eine Blockade Shaken, bis ich an Wut rankam. Und ja, ich habe auch Schatten. Ich weiß, ich soll die ganze Zeit eigentlich meinen Hass, Selbsthass, Verachtung, Aggression usw. spüren. Kam auch nochmal als Botschaft rein beim Thema Essstörung, wo ich Dienstag Abend ne Session bei Yoga Vidya mit einer Essstörungsexpertin hatte. Da kam raus, dass ich voll meine Aggressionen und Arschlochanteile vor allem im ÖPNV fühlen und leben soll anstatt mich den anderen zuliebe, dass sie keine Angst vor mir haben klein machen soll. Das kam schon in einer Aufstellung 2013 raus und es ist echt schwer umzusetzen, weil alle Regeln und Spirikonzepte usw. dagegensprechen. Aber ja es ist mein Fucking Männlichkeits und/oder Herzensweg authentisch damit zu sein aggressives Arschloch zu sein, das die Power hat Räume für Wahrheiten zu öffnen, die sonst voller Regeln und Konzepte nicht gesehen werden und damit andere Menschen auch ihren Frieden mit dem aggressiven Mann machen können, der wenn er unterdrückt wird mit noch toxischeren Spiegelungen von der Matrix, dem Feld zurückgespiegelt wird. puh, harte Aufgabe. Aber meiner Heilung zuliebe, muss ich jetzt diesen Weg gehen. Also Fickt euch mit euern Konzepten und begegnet mir authentisch und mit angemessenen Raum, in dem ihr eure Grenzen wahrt und mich nicht mit euern verfickten Regeln klein kontrollieren wollt. (Fängt schon im Kindergarten an, übrigens, wo toxisch feministische Erzieher_innen Männlichkeit aberziehen, um einen ja harmonischen Raum herzustellen. )

 

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