Familienaufstellung und Yoga bei Yoga Vidya

Hier ein FB-Sharing von mir, wie es einen Tag vorher zu der Leitung eines Wochenendseminars gekommen ist als Einleitung.

Ich bekomme die Bahnfahrten bezahlt, habe ein wunderschönes Einzelzimmer mit Balkon zu einem riesigen speziellen Wald-Park-Gelände, kann an Yoga, Meditationen, Satsang, Kirtan, Trancereisen, geführten Spaziergängen teilnehmen, habe ein sehr leckeres gesundes Essen im Intervallfastenmodus und bekomme natürlich auch ein Honorar für die Workshopleitung. Sorry, dass ich das hier so ausbreite, aber ich fühlte es als was besonderes, mein Anerkennungsthema und mein Bedürfnis nach Privilegien wurden voll geheilt. Ich spürte unfassbar viel Dankbarkeit und Wertschätzung.

Der Seminarraum war wunderschön und hell mit zwei Fenstern zu einer großen Wiese.

Ich wusste von 6 Teilnehmenden, am Ende waren es 7. Was mir am Anfang echt zu schaffen machte, war, dass auf der Website stand, dass einerseits 6 bis 7 Aufstellungen stattfinden sollen und ich andererseits nur diese Struktur hatte von 4 Kurzen Blöcken a 1 bis 1,5 Stunden und einem großen Block von 3,5 Stunden, die ja auch noch mit Vorstellungsrunde und Theorie gefüllt werden sollten.

Angekommen sah der Aushang in der Formulierung schon besser aus (Vortrag/Workshop statt Vortrag) und stolz durfte ich meinen Namen lesen. Die Nervösität stieg. Jetzt musste ich auch liefern.

Angekommen im Raum saß dann auf einmal eine Gruppe von 7 Frauen mir gegenüber. Und ich war jetzt nicht mehr in einer Selbstsicherheit, die ich im SPIRIT BERLIN oder auf den Rainbow Gatherings beim Leiten hatte. Die Begrüßung übernahm eine Frau von Yoga Vidya, womit ich auch nicht die ranghöchste Person im Raum war und mich mehr mit Demut connecten musste. Auf Vipassana habe ich auch gesehen, dass ich als Raumhalter weniger Dissoziieren (normalerweise gehe ich immer in so einen Feld-State und moderiere nur vom Inneren Moderator im Mentalkörper und bin emotional nicht angreifbar und somit sehr stabil für schwere Prozesse) soll und mehr mit meinen eigenen Gefühlen und mit meinen Schatten präsent sein soll, weil es mich sonst zu sehr erschöpft. Ich fühlte meine Unsicherheit und war voll da damit. Weiterhin hatte ich in mir den Gedanken „Fuck, nur Frauen… Fuck, keine männliche Stellvertreter, die Täter, Väter, Partner usw. repräsentieren können, keine Männer, welche die Projektionen der Frauen abfangen können. Fuck, jetzt landet der ganze scheiß bei mir als männlicher Raumhalter“ Ja, ich war getriggert und in nem leichten Widerstand zum Raum und damit zog ich es natürlich auch an. In der Vorstellungsrunde sagte auch eine Teilnehmerin, dass sie bisher immer nur Workshops von Frauen besucht und sie durch diesen Seminarleiter_innenwechsel jetzt das erste Mal einen männlichen Seminarleiter erlebt.

Ich bin sehr gecharged. Ein mir sehr bekanntes Phänomen, das ich immer und immer wieder gerade im Workshop oder Gruppenkontext erlebe und was wirklich nur im Creators Game klar als Phänomen benutzt wird, um damit zu arbeiten. Dort wird unterschieden zwischen eigenen Gefühle/Kreationen, die wir wahrnehmen und bewusst oder als Schatten in den Raum senden und Fremdgefühle und Energien, die eigentlich Gefühle, unterdrückte Gefühle oder Projektionen von anderen sind. Auf der Oberfläche ist oft nur Wahrnehmbar, dass ich mich komisch verhalte und die Leute denken dann oft, dass ich komisch bin und wenn ich keinen Raum bekomme meine Wahrheitswahrnehmung auszudrücken und mir keiner glaubt, was häufig passiert, dann habe ich einen retraumatisierenden Konflikt. Aber deswegen habe ich mir ja auch die Raumhalterrolle kreiert, hier kann ich Boss sein und habe ne „machtvolle“ Autoritäts-Stellung in der mir anders zugehört wird. Ich fühlte eine unfassbare Masse an Fremdenergie vor meiner Brust und Oberarmen und da sich die Energie in meiner Aura befand und nicht in mir, konnte ich es klar als Fremdenergie benennen. Ich intervenierte und stand auf und stelle mich hinter den Halbkreis der Frauen, schüttelte die Energie aus mir raus und ich wurde spürbar leichter. Ich bat die Gruppe die Aufmerksamkeit weiter auf das Kissen nach vorne zu richten und sich vorzustellen, dass da ein Mann sitzt. Als sie im Spüren angekommen waren, bat ich um ein Handzeichen bei wem gerade ein Männerthema aktiv ist. Es gingen 3 Hände hoch. Und normalerweise bleibt dieses Übertragungs-Phänomen, unbewusst und wird gar nicht wahrgenommen. Wahrgenommen wird, nur, der männliche Raumhalter verhält sich komisch. Dank meiner Intervention, hatte sich die Perspektive Verändert.

Und ja, es ist mir gerade wichtig über dieses Phänomen zu schreiben. Macht ja sonst keiner.

Ich war wegen der Zeit unsicher, eigentlich hätte ich gerne auch schon am Freitag eine geleitet, um die Aufstellungen auf drei Tage zu verteilen, damit die Leute schonmal am ersten Abend integrieren können was Aufstellungsarbeit bei mir praktisch bedeutet. Die Energie war nicht da, um klassisch mit einer Aufstellung zu starten, also entschied ich mich für Circling-Übungen und bildete 4 Zweiergruppen. Meine Zweier-Gruppe war energetisch sehr high. Sie shakte, auch körperlich, ihr Thema war megaaktiv. Ich nahm wahr, wie eine Schattenenergie aus meiner Aura, durch sie hindurch ging und hinter ihr Platz nahm. Daraufhin entspannte ich mich. Ihr Schatten war aus meinem System raus und ich konnte mich wieder ein Stück weit besser spüren. (und ja, mir passiert das ständig im Kontakt oder im Öffentlichen Raum, dass ich Fremdenergien in mein System lasse und wenn ich sowas wahrnehme, dann kann ich mich nicht über Reisen, Ernährung, Tipps und Babys unterhalten, dann muss ich das Gespräch auf meine Momentwahrnehmung lenken mit der Hoffnung, dass meine Gesprächspartner_innen, den Schatten anerkennen, der in mein System springt, denn dann geht es mir besser und ich spüre mich mehr und kann wieder mehr in Kontakt gehen. Und ich bin wahrlich nicht sehr beliebt dafür, dass ich dieses Spielchen spiele und finde es aber wiederum von meiner Umwelt absurd, dass sie von mir erwarten, dass ich meine Klappe halten soll, wenn gerade eine Grenzüberschreitung mir gegenüber passiert und ich das SmallTalk-Spiel der Harmonie zuliebe mitspielen soll.)

Sie erzählte übrigens nebenbei, dass sie anfängt Aura wahrzunehmen und nahm Blaue Energie um meinen Kopf wahr. Ich fragte, was das bedeute und sie antwortete mit „Kontakt zur geistigen Welt“. Ich war berührt und beeindruckt von ihrer Fähigkeit und fühlte mich von ihr gesehen.

Ich brach die Übung in den anderen Gruppen ab und bat sie einen Kreis um unser zweier-Circling zu bilden. Weiterhin klärte ich noch, dass wir die offizielle Zeit von 22 Uhr auf maximal 22:30 Uhr verlängern, bevor ich aus diesem Circling heraus eine Aufstellung passieren ließ. Der Schatten hinter ihr wurde dann von einer Stellvertreterin eingenommen, was sich dann als Vater herausstellte. Ich ging in meiner Moderationsrolle holte noch ein paar Rollen rein, unter anderem den „Universellen Vater“, um Anteile erlebbar zu machen und somit ins System zu integrieren, die sie in ihrer Herkunftsfamilie nicht bekommen hat.

Die zwei Tage darauf teilte sie immer wieder in den Sharingrunden mit, wie sehr sie die Aufstellung verändert hat, dass sie Erkenntnisse hatte, Perspektivwechsel einnehmen konnte und viel mehr Ruhe in sich fand.

Am nächsten Morgen war die Gruppenenergie eine ganz andere und ich konnte ihr viel entspannter begegnen. Hatte auch ne intensive Prozessreiche Nacht, sieh Sharing unterm PS. Die Gruppe war synchronisierter und, was ich sehr wertschätze, zu jeder Einheit pünktlich. Es war immer stimmig, wer wann dran kam. Auch die Zeiten hauten konsequent hin. Das war ein großes Thema von mir, weil ich im Hinterkopf ja die Erinnerung/Selbsteinschätzung habe, dass Aufstellungen bei mir auch mal 1,5 bis 2 Stunden dauern können. Einerseits habe ich in mir den Wert, dass ich Aufstellungen mitten im Prozess nicht abbrechen möchte (und auch nicht wirklich „darf“) und auf der anderen Seite wusste ich, dass die Gruppe, inklusive mir, pünktlich um 9:15 beim Yoga sein wollte. Aber das Faszinierende war, dass sich das Feld erstaunlich stark mit Punktlandungen in die Zeit einfügte und es immer ein pünktliches und stimmiges Ende gab. Jede Aufstellung funktionierte und die Frauen waren zumeist tief in den Rollen und konnten die Impulse gut ausdrücken. Sie übernahmen auch die Männerrollen. Ganz selten, wenn alle Rollen besetzt waren, übernahm ich auch mal kurz Rollen von einem aktuellen „Jein“-Partner oder von der Großelterngeneration (Ein im Krieg gestorbener Opa bspw.).

Zwei Themen wurden mehrfach deutlich. Zum einen natürlich das ganz große Thema zwischen den Geschlechtern. Frauen können nicht in die Hingabe gehen, müssen den emotional abwesenden Mann ersetzen, sind unterbewusst wütend auf den Mann, doktern und kontrollieren an ihm rum, dass er endlich mal Verantwortung übernehmen und mehr funktionieren und mehr fühlen soll. Der Mann macht dann aber nochmehr zu und geht nochmehr auf Abstand, weil er den Schmerz nicht sehen will und sich nicht kontrollieren lassen möchte. In ca. 2,5 Aufstellungen ging die Frau, dann ins Aufgeben/Loslassen oder den Fokus auf ihren Weg. In einer Aufstellung blieb ein 25%-Anteil der Fragestellerin, die ganze Zeit einfach auf dem Boden liegen und machte nichts mehr. Dieser schmerzhafte-Anteil des einfach mal Ruhens und Fühlens wurde seit Jahrzehnten blockiert. Und siehe da. Als sie sich dem Anteil hingab, nicht mehr kontrollierte, nicht mehr versuchte die Familie zu halten, den 26jährigen Sohn von seiner Kiffsucht auf Spur in die Eigenverantwortung und das Ausziehen aus dem Elternhaus zu pushen, da konnte sich die Männerlinie aufraffen und das Thema zwischen Opa, Partner und Sohn unter sich klären.

Es ist paradox und ja, es ist verdammt schwierig, auch für mich ins Nichtstun und in Qualitäten von Hingabe, Dunkelheit, Vertrauen, Kontrolle loslassen zu gehen, weil zum einen „das Weibliche“ in dieser Matrix mehr als gestört ist. Und woran liegt das? Weil „das Männliche“ zutiefst gestört ist und nur mit Abwesenheit und Flucht in Arbeit, Strukturen und äußerer Kontrolle beschäftigt ist und es zwar megamentale Stärke gibt, aber kaum Familienpräsenz. Wie denn auch, wenn wir die ganze Zeit damit beschäftigt sind, die Welt vor den Problemen zu retten, die wir vor lauter Beschäftigung im Außen in der Welt kreiert haben. Dieser Absatz ist ein persönlicher Kommentar. Meine Sicht auf die Dinge hole ich mir nicht nur aus teils toxischen Gender- und Feminismusdiskursen des Mainstreams, sondern eher aus meinen vielen Reisen in die geistige Welt: Bspw. empfehle ich sehr stark dieses Video, in dem Mica den Inneren/Kollektiven Mann repräsentiert und ich die Innere/kollekte Frau.

In zwei weiteren Aufstellungen wurde der Fokus vom Feld auf Kriegstraumata gelegt, die sich bspw. bei einer Klientin in Form von einer unerklärlichen Angst im Dunkeln zeigte. Auch hier konnten wir Klärungen durch die Generationen hinweg moderieren, das Traumata aus dem Schatten holen, Anerkennen, Vergeben und der Energie einen Platz im Licht/Universum zuweisen, so dass es nicht mehr unterbewusst im Familiensystem um Aufmerksamkeit bettelnd rumspuken muss.

Zwischen den Aufstellungen gab es viele Sharingrunden. Ich teilte maximal mein Wissen und beantworte alle Fragen zu Aufstellungen und Moderation ebendieser. Im Checkout wurde auch anerkannt, „dass ich daraus kein Geheimnis mache“, und motivierte meine Teilnehmerinnen, unter gewissen Voraussetzungen, es auch mal auszuprobieren. Denn genauso habe ich es ja auch gelernt. (Gibt halt nur nen paar Regeln und Grundsätze zu beachten, sonst kann es auch nach Hinten losgehen) Die Herz-Energie und das Vertrauen in der Gruppe waren am Sonntag sehr high. Ich hatte das Gefühl und die Wahrnehmung, dass jede mit ihren Aufstellungen zufrieden war und ordentlich Prozesse angestoßen wurden und es gab auch die Rückmeldung, dass über die Stellvertretungen Erkenntnisse und interessante Perspektiven zugeflossen sind.

Ein wichtiger und witziger Satz in der Feedbackrunde war, dass sie jetzt nach all den Aufstellungen verstehen, warum ich am Freitag Abend so krass auf Übertragungen reagiert habe.

Ich hatte die Erlaubnis die Feedbackbögen anzuschauen. Ich hatte durchweg ein „Sehr gut“ für Seminar und Seminarleitung. Sätze wie Christian Fender unbedingt ins  Yoga Vidya Programm aufnehmen oder Dankbarkeit für Seminarleitungswechsel schmeichelten mir sehr. Es gab zweimal ein „gut“ bei Leitung mit dem Kommentar „komischer Seminarleiter, aber Kompetent“ und auch einmal den Kommentar, dass es viel war und ich schnell geredet habe. Aber ja, musste ja viel unterbringen in der kurzen Zeit. Lustig fanden sie auch meine Anglizismen. Checkin, Checkout, Sharing, Connecten, Tissues (Ja, ich musste ne Menge Tissues besorgen, weil ordentlich Tränen floßen.)



Danke Universum für die wundervolle Erfahrung, gerne wieder. Aber jetzt liegt mein Fokus auf Männer- und Kriegerenergie, denn ich halte am 10. Oktober am Ende der offenen Männergruppe von ManKindProject Deutschland ein einstündiges praktischen Workshop zum Archetyp des Kriegers. Genug am Frauenfeld gearbeitet. Jetzt ist das Männerfeld dran und einer der wichtigsten Aspekte ist nunmal die mangelnde Präsenz aufgrund des unterdrückten Kriegers, der bspw. im Mayakalender für Präsenz steht. Männer sind herzlich eingeladen vorbeizukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

PS: Ich war auch ordentlich in Prozessen und teile mal einige davon. Und ja, ich habe auch noch ein ordentliches Paket an Themen. Jeden Tag spüre ich physischen und energetischen Schmerz in Waden, Rückgrat, Herz und Stirn. Und ja es ist komisch, sich als Raumhalter mit eigenen Themen zu zeigen, genauso wie es komisch wäre, sich als Raumhalter in der Öffentlichkeit damit zu verstecken und somit aus Marketingstrategischen Gründen ein verzerrt positives Bild darzustellen.

„Alptraum“ in der Nacht von Freitag zu Samstag: Ich träumte, dass Sa auf einmal 40 Leute da waren anstatt die 7 von Freitag, weil es spontane Anmeldungen gab. Der Raum war natürlich zu klein und wir gingen raus. Ich versuchte ruhig und geduldig zu sein und spürte Inneren Druck, denn ich hatte nur 1:10 Std. Zeit bis Yoga anfängt, um die Gruppe zu synchronisieren und ne Aufstellung zu schaffen. Ich spürte auch Erwartungsdruck und ich wusste, dass ruhig bleiben der beste Weg zum Erfolg ist anstatt sich aufzuregen. Die Gruppe ließ sich aber nicht von mir synchronisieren, ein Teilnehmer fing draußen auf der Wiese auch noch ganz frech nen Telefonat an. Ja, leichter Horror, diese Angst den Raum nicht halten zu können. Ich bin verdammt gut darin, wenn ich den Raum synchronisiert bekomme und in die Tiefe gehen kann. Aber Freeflowenergie ist mein absolutes Kryptonit.

Weiterhin hatte ich ne Trancereise wieder mal in die Dunkelheit, wo ich eigentlich täglich hinreise. Dunkelheit steht für mich für den Raum des Unbewussten, wo Schattenwesen leben. Diesen Raum habe ich auf Vipassana erstmalig geöffnet und betreten, vorher habe ich ihn auch wahrgenommen, aber ne große Angst davor gehabt. Seit Vipassana weiß ich, dass es meine spirituelle Berufung ist, die Dunkelheit zu halten. Auch die Wesen dort sind Wesen, des Universums, die Liebe und Halt verdient haben. Nur manche haben sich in der Dunkelheit verlaufen und das Licht vergessen. Meine Aufgabe ist es weder das Licht in die Dunkelheit zu bringen, das habe ich über einen mehrdimensionalen Zeitraum gemacht und habe ich dabei selber verdunkelt und mein eigenes Licht vergessen, noch ist es meine Aufgabe diese Wesen ins Licht zu bringen, denn sie haben den Weg der Dunkelheit gewählt, um dort Erfahrungen zu machen. Nur manche haben sich verlaufen, verirrt, auf Dämonen eingelassen oder das Licht vergessen. Meine Aufgabe ist es sie zu halten, ihnen das Licht zu zeigen, so dass sie sich wieder erinnern können, dass auch sie von der Quelle kommen und sie sich von dämonischen Verirrungen befreien können und dass sie wieder ihren Weg weitergehen können.

Ich erlebte ein Wesen aus dunkler Energie. Es dauerte eine Weile bis ich es erfassen und wahrnehmen konnte, es kam mir auch ziemlich dämonisch vor. Es hatte da wo die Hände waren, dunkle Energiestränge, wie Fäden, die weit rausgreifen konnten. Die dunkle Energie sah dann später optisch wie Latex aus und ich erkannte, dass das Wesen weiblich war. Es war meine Innere Frau (in dem Fall eine spirituelle Version), die noch voll von dunkler Energie ist und sie war es, die Themen-Energien von anderen Menschen anzapft, vor allem von Frauen, und in mein System holt. Ich bin an der Stelle kein Opfer von übergriffigen Frauen, die ihre Themen nicht in der Verantwortung haben, und unschuldig daran das Projektionen von Frauen in meinem System landen. Nein, ich bin auch Täter im Sinne von ein Teil in mir ist dazu aktiv am Werkeln, dass dies passiert.  Es ist in meinem System: eine kleine Delle, ein Trauma, eine Konditionierung durch das Mutterthema halt. Ich heile im Außen Themen von Frauen, ignoriere aber meine eigene Innere Frau, die massig Themen hat. Bspw. hat sie krasses Borderline. Sie wünscht sich so sehr Beziehung, Bindung, Intimität (nichtsexuelle) und gleichzeitig ist da noch ein so großes Schwarzes Loch im Herzen, dass wenn sie berührbarer Beziehungsebene berührt wird, dass sie den Schmerz nicht aushält und ich als Christian Fender immer noch dissoziiere und mich lieber ins Mentale, ins narzisstische und in den Raumhalter flüchte, um in Kontakt mit der Umwelt gehen zu können. Ich muss also das was ich mir sehnlichst wünsche, wegdrücken, weil ich den Schmerz im Herzen immer noch nicht ertragen kann. Habe mir aber viel Zeit für die Innere Frau genommen, auch am Samstag als ich in den Aufstellungen soviel Hingabe und Nichtstun gesehen habe als Mittel der Heilung. Das habe ich dann auch, abends beim Kirtansingen, mich einfach hinigelegt und mich den Gefühlen, wie bspw. Erschöpfung und dem dunklen Raum hingegeben, um wieder aufzutanken. Und einfach nur den Teil geliebt, der sich mit dem Satz ausdrückte „ich will mich nicht zeigen“. In der Trancereise befreite ich ihre Hände von den Fäden. Sie hatte unfassbar kleine und zarte Hände. Ein bewertetender Gedanke von meinem männlichen Ego war, dass sie damit ja nicht viel anfangen, geschweige denn arbeiten kann. Ich befreite auch ihren Hals und ihre Brüste von der nach Latex ausschauenden dunklen Energie. Mehr ging nicht und fragt nicht warum ausgerechnet diese Stellen, war nicht „meine Entscheidung“, und hey, das Universum bewertet nicht 😉 Als die Brüste von der dunklen Energie befreit waren, konnte dort Liebe fließen. An den restlichen Stellen wurde die Dunkelheit noch als Schutz gebraucht und die Fäden an den Händen trennte ich, um dieses Spielchen Themenenergie von Frauen anzuzapfen zu beenden, was meine innere Frau nur spielte, um irgendwie dann halt in Kontakt mit Frauen zu kommen, wenn auch auf ne „toxische“/dunkle Art, wohingegen ich aus dem „toxischen“ Spiel wiederum ein Heilertalent über mein spirituelles Ego kreiert habe. Das Talent, das ich mir über den Umweg kreiert habe, werde ich auch behalten, auch wenn ich dieses Verstrickungsspiel beende und wieder mehr in meinem Raum und meiner Beziehungsfähigkeit ankomme.

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Eine Antwort zu Familienaufstellung und Yoga bei Yoga Vidya

  1. Pingback: Theta Healing Session mit Leni | Christian Fender

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