Black Panther Deutschland-Premiere

#blackpantherberlin

Eine Sache, die ich in dieser Inkarnation am meisten liebe, ist es in Filme einzutauchen. Ich war schon am Sonntag bei Maze Runner und am Montag bei Wunder, weil der mir empfohlen wurde, aber Dienstag tagsüber erfuhr ich, dass ich bei einem Gewinnspiel bei Facebook am Montag 2 Tickets für die Deutschlandpremiere von Black Panther gewonnen habe. Da wurde eine Extra-Fan-Preview organisiert von Disney und und einer Agentur, die Youtubber betreut. Entsprechend viele Youtubber waren auch da, wie mich mein Sitznachbar aufklärte, der selber einen Kanal mit 2200 Followern und 537 Videos im Bereich Onlinespielscreening hat, und mich immer ungläubig anschaute, dass ich die nicht kenne.

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Als Vorschau gab es nur drei mir bis dato unbekannten Trailer… Allein das hat ein intensives Gefühl von Vorfreude ausgelöst. Ant Man 2: and the Wasp; Solo: a Star Wars Story und Avengers Infinity War.

Bild könnte enthalten: 2 Personen, Personen, die lachen, Personen, die stehen und Innenbereich

Black Panther war am Ende besser als der Trailer vermuten ließ. Ich würde es mit Dr. Strange vergleichen. Sehr gute Storyline. Ein Überschaubarer und greifbarer Bösewicht, der aus einer klaren Verletzung heraus handelt, und generell sehr charismatische Figuren. Das Setting war auch sehr politisch. Es griff die Schwarz und Weiß „Race“-Thematik auf. Ein Schwarzer Superheld vom afrikanischen Kontinent. Ein schönes Bild aus zum einen verbunden mit der Kultur und Tradition und zum anderen einer extremen technischen Moderne.

Mir persönlich haben die spirituellen Aspekte sehr gefallen. So gab es in Schamanischen Zeremonien einen Ayahuasca-ähnlichen Trunk, der die Person mit den Ahnen verbindet und einlädt mit ihnen Frieden zu schließen. Aus dieser geistigen Welt kommt auch die übermenschliche Power des Krafttieres Schwarzer Panther. Zusätzlich kamen die Superheldenfähigkeiten aus dem technischen Fortschritt wie bspw. bei Iron Man. Szenen erinnerten an James Bond und Q.

Die politischen Anteile haben mir auch gefallen, auch wenn mein Geschmack noch ein wenig mehr Diplomatie, Geheimdienste und interstaatliche Verstrickungen ausgehalten hätte, so wurde der Diskurse zu Autonomie einer Nation, Flüchtlinge Aufnehmen, Ressourcen teilen und die Unterdrückung der Schwarzen durch die Kolonisator_innen angerissen. Am Ende bleibt aber die bestehende Weltordnung für das Mainstreampublikum mit einer Gutmenschenrede erhalten anstatt, dass der Film den Mut hat Revolutionen, die wirklich strukturelle Ungerechtigkeiten beseitigt, zu Ende zu denken.

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