sense8

Die Wachowski-Geschwister, ehemals „Brüder“ haben eine Netflix-Serie produziert. Die Filme Matrix, Cloud-Atlas und Jupiter Ascending spiegeln für mich ihre Erwachtheit wider. Aus meinem Mindset heraus ordne ich diese Filme nicht mehr als Fantasy-Fiktionen ein. Für  mich bringen sie auf eine „Fabel“-hafte Art und Weise spirituelle Perspektiven mit Hilfe des Mediums Hollywoodblockbuster ins Bewusstsein des kollektiven Felds.

Und nein es geht nicht darum, dass wir in einer Matrix-Maschine leben, die sich von unseren Körpern ernährt, aber es gibt aus meinem spirituellen Glauben eine höhere geistige Kollektiv-Instanz, welche diese materielle Welt kreiert, damit wir hier hineininkarnieren können, um unsere physichen und dualen Erfahrungen machen zu dürfen. Filmisch etwas kompliziert aber immerhin mit vollem Focus auf das Thema Reinkarnationen fand ich den Cloud-Atlas ebenso klasse.

In der neuen Netflix-Serie Sense8 geht es um 8 erwachte aus acht Städten, darunter auch Berlin, die miteinander verbunden sind. Die übliche Action und Gewalt ist natürlich am Start, damit die Gelder fließen und der Mainstreamerfolg gesichert ist. Aber der Film bringt eine unfassbare spirituelle sowie auch politisch-progressive Kraft mit sich.

Einer der Wachowski-„Brüder“ ist ja Transsexuell und der Film bringt eine Gender-Perspektive mit, die ich sehr, sehr angenehm finde. Bewusstsein schaffen und Normalisierung für die Existenz von Homo- und Transsexualität ohne Männlichkeit/Weiblichkeit und Heterosexualität zu verdammen oder dekonstruieren. Auch die Interkulturellen Begegnungen empfinde ich hier als angenehm dargestellt.

Auf der spirituellen Ebene gibt es viele Anspielungen, bspw. das DMT rauchen, das eine Ayahuasca-ähnliche Reise induziert, die einen in Aufwachen-Zustände bringt oder das alle acht dieses Clusters ein Rebirthing erleben, das aus Sicht von Prozessarbeit auch wichtig ist, da in vielen Menschen noch unbewusst ein Geburtstrauma feststeckt. Für alle Protagonist_innen gibt es Zeitsprünge in die Kindheit, worüber entstandene Traumata gezeigt werden und die Figuren wirklich sehr intensiv aufgebaut werden.

Das spirituelle Hauptelement ist, dass die Leute über eine nicht-physische Ebene miteinander in Kontakt treten können und von den Eigenschaften/Stärken der anderen Nutzen ziehen können. Sei es das Schauspieltalent oder naja meistens ist es das Kampftalent, das übertragen wird. Es wird auch viel aufgefangen über Gespräche, aber hier nervt mich die „Alles Okay“ und „gehts dir gut“ – Kommunikation von der ich mir auch echt wünsche, dass die sich mal transformieren wird zu empathischerer Kommunikation.

Ich nenne das ins Feld gehen und erlebe es ähnlich. Nicht, dass ich mit anderen Menschen oder Wesen in Kontakt gehen kann, aber es gibt die Momente wo ich mit einer anderen Dimension, ich nenne es mal geistige Welt in Kontakt gehe und ich das als etwas wahrnehme, das außerhalb meines Körpers, meiner Emotionen und meines mentalen Geistes auf einer sehr feinstofflichen Ebene in mein System kommt (außerhalb passt nicht, weil es ja gleichzeitig im selben Raum, aber in einer anderen Art Dimensionsebene existiert). Zum einen kann ich es nicht kontrollieren, es ist einfach manchmal da und ich erlebe eine Verbindung mit höheren Wahrheiten, die nicht von „mir“ kommen, also nichts mit Konzepten, Glauben, Erfahrungen oder Wissen zu tun hat und die null festgehalten werden können. Das einzige was ich machen kann ist diese Wahrnehmung mit meinen Worten oder Handlungsimpulsen zu übersetzen, das führt natürlich zu Übersetzungsfehlern, weil ein Teil der puren Wahrheit durch mein irdischen Mentalkörper durchmuss (der ja durchsetzt ist mit Bewertungen, Erfahrungen, Wissen, Konzepten, Körperlichen Grenzen) und dadurch ja verzerrt wird.

Diese Momente voll wertfrei auszuleben ist bei mir mit einer Angstblockade verbunden. Ich habe Angst davor bewertet zu werden, gestoppt, gebremst oder mit mentalen Reaktionen in eine Rechtfertigung getrieben zu werden. (Weiterhin reagieren viele Leute dann auf meine Themen, die ich bspw. noch mit Kommunikation habe und legen den Focus darauf mich zu spiegeln) Wenn die Leute in der Serie „im Feld“ sind, sieht es für die Umwelt auch aus, als ob sie verrückt wären und die Leute im Film müssen sich auch erstmal an die neue Eigenschaft gewöhnen und lernen mit ihr klug umzugehen ohne dass sie selbst allzugroße Nachteile in ihrem Umfeld kreieren, weil es bspw. schwer ist seinen Job als Polizist zu behalten, wenn mensch aus Sicht der anderen ständig Selbstgespräche führt.

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