Gott vs Urknall

Liebe Leute,

kennt ihr diese Momente als Kind wo ihr versucht habt euch vorzustellen wie lange es das Universum schon gibt und wie groß es ist. Und wenn ja was war vor dem Zeitpunkt und was ist hinter dem Universum. Oh das sind Gedanken, die mich voll fasziniert und weggeflasht haben.

Nun gibt es Menschen, die versuchen das Unerklärliche erklärlich zu machen.

Zum einen ist da die Genesis aus der Bibel, die besagt, dass Gott auf einmal meinte in 7 Tagen alles zu erschaffen. Achja und den Mensch schuf er nach seinem Ebenbild und die Frauen aus einer Rippe des Mannes. Nette Geschichte, blöd ist wenn Menschen glauben, dass es genauso war und die Metapher nicht sehen. Essenz der Geschichte ist, dass es zuerst das Geistige gab und dann die Materie entstanden ist.

Und jetzt folgende Geschichte von einer Sekte namens Wissenschaft. Diese Wissenschaft beobachte, dass sich Sterne und Galaxien auseinander bewegen und folgerte im „logischen“ Umkehrschluss, dass Alles mal von einem Punkt kam. Die Materie, alle Teilchen waren mal in Form von zusammengepresster Energie an einem Ort versammelt. Nem winzig kleinen Punkt. Und drumherum gab es nichts. Nicht einmal Zeit. Druck erzeugt Hitze und deswegen war es in diesem Punkt im Übrigen auch ziemlich heiß. Und auf einmal entschied sich dieses Uratom zu explodieren und allein aufgrund von physikalischen Gesetzen setzten sie sich zu immer komplexeren Atomen zusammen. Sie erschufen Galaxien und später auch sogenanntes Leben. Per Zufall, weil die Atome zur richtigen Zeit am richtigen Ort waren ist irgendwann mal ne DNA und Zelle entstanden.

Ganz ehrlich. Ich würde die Erklärung der Wissenschaft auf mindestens eine Stufe stellen wie die Erklärung von sogenannten Kreationist_innen.

Die Wahrheit könnte irgendwo in der Mitte liegen, auch wenn „die Wahrheit“ letzenendes niemals greifbar sein wird.

Ich persönlich glaube daran, dass die Materie sich nicht aus Zufall in diese wundervollen Positionen gebracht hat. Ich glaube auch, dass es eine Welt gibt, die nicht materiell ist und auch nicht mit sogenannten wissenschaftlichen Methoden erfasst werden kann. Und in dieser Welt von der ich spreche gibt es nicht den einen Gott. Diese Welt ist komplex bestehend aus unzähligen systemische verbundenen Anteilen mit speziellen Funktionen und Daseinsberechtigungen. Ich verstehe im Übrigen auch nicht warum die Leute immer gleich Gott erkennen wollen. Davor wäre es doch viel interessanter mal seine eigene Seele zu entdecken. Sie ist auch wie – falls es einen Gott geben sollte – vermutlich auf  der selben nichtmateriellen Ebene und viel näher an uns als ein Schöpfer, der das ganze Universum erstellt hat. Im Übrigen interessiert sich unsere Seele auch viel mehr für uns als nen Typ, der das gesamte Universum erschaffen hat.

Gleichzeitig muss ich sagen, dass die Wissenschaft mit Nanotechnologie schon sehr weit ist. Wir können mittlerweile feststellen, dass Nanopartikel nicht mehr wirklich Weg zurücklegen müssen und dass Gedanken Nanopartikel beeinflussen können. Geist erschafft Materie bzw. hat einen Einfluss auf sie. Materie ist nur eine Illusion, da sie nur verdichtete Energie ist. Aber je kleinteiliger mensch sich Materie anschaut, desto eher nähert sich mensch dem „Nichts“.

Zu der Frage warum sich dann die Galaxien laut Wissenschaft auseinanderbewegen möchte ich sagen, dass ich mal eine Grafik gesehen habe in der sah das Universum folgendermaßen aus: In der Mitte gab es einen Schlauch und oben und Unten öffnete sich dieser Schlauch zu einem Trichter. Der obere Trichter war mit seinen Außenkanten mit den Außenkanten des unteren Trichters verbunden. Laut dieser Grafik Gab es viele Urknalle von Galaxien am oberen Ende des Trichters. Diese Galaxien wanderten außen vom oberen Trichter zum unteren Trichter und dann wieder Richtung unteres Ende vom Schlauch.  Auf dem Weg zum Schlauch hatten diese Galaxien, die als Quasare geboren wurden viele Milliarden Jahre Existenz hinter sich. Sie fingen wieder an sich zu verdichten und in den Schlauch hineinzubegeben um erneut oben als neue Urknalle und Galaxienhaufen herauszutreten. Dies ist für mich ein viel stimmigeres Bild vom Universum als das Bild, dass es einen Urknall gab, das Universum sich ausdehnt, aufgrund von Materie wieder zusammenzieht und dann wieder in einem Uratom verschwindet. Und in dem eben genannten Modell kann es sein, dass wir gerade oben aus dem Trichter rauskommen und dass es aus unserer beschränkten Perspektive halt gerade so aussieht als ob sich das Weltall ausdehnt.

Etwas wissenschaftliche formuliert gibt es hier nochmal einen Fachartikel zum gleichen Thema, welcher mich zu diesem Blogeintrag inspiriert hat. Bitte gerne lesen und weiterverbreiten.

Raum und Zeit

Und zusätzlich gab es bei Spiegel Online auch nochmal einen Artikel der mich veranlasst hat diesen Blogeintrag zu schreiben. Hinter diesem Artikel kann mensch sogar über das Weltbild abstimmen.

SPON, 25.12.15

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Eine Antwort zu Gott vs Urknall

  1. Pingback: Der leere Raum | Christian Fender

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