Kollektive Aufstellung auf dem Tribal Gathering

Hinweis: Der Artikel ist am Anfang lange einleitend und zäh und beschreibt meine Dynamik und auch meine Themen und ich musste mich erstmal warm schreiben. Aber bitte geht mit dem Fokus auch zu den Bildern und zu gesammelten Anekdoten am Ende von den einzelnen Teilnehmer_innen. Diese Beschreibungen von den Rollen direkt, die haben Power.

An dem Wochenende vom 8.4.22 bis zum 10.4. leitete ich ein Aufstellungs-WE bei Yoga Vidya. Es kamen 11 Frauen und kein Mann, was Tatsache eine Herausforderung war, aber das klappte dann dennoch erstaunlich gut. Ich konnte in mir auf jeden Fall im Vorfeld das Programm beobachten, dass ich soviele Aufstellungen wie möglich schaffen wollte aus einer Angst heraus, dass Menschen eine Aufstellung wollen, aber keine bekommen und dann unzufrieden sind.

Ich hatte eine sehr enge Struktur. 5 Slots mit meiner Gruppe. 3 mal eine Stunde, einmal 1,5Std und einmal 4 Stunden. Das erste Treffen war am Freitag von 21 Uhr bis 22 Uhr und schon da musste ich bis nach 23 Uhr überziehen, um Kennenlernen und die erste Aufstellung zu schaffen. Die anderen beiden Ein Stundenslots konnte ich nicht überziehen, weil sie von 8:05 bis 9:05 gingen und danach Yoga war und somit musste ich pünktlich losstarten und hoffen, dass sich das Feld synchronisiert. Hats dann auch. Am Ende machte ich zwei Extraslots, einmal am Samstag Abend, wo eigentlich Satsang gewesen wäre und eine Extra-Aufstellung am Montag von 14:00 bis 16:00, weil ich um 16:30 abreiste.

Dieser Aufopfern führt natürlich auch ein wenig dazu über Grenzen zu gehen, aber am Ende war es glaube ich ne stimmige Linie. Ich hätte ja mich wirklich an die Struktur halten können und Freitag Abend nur Ankommen und Kennenlernen machen können und im 1,5 Stunden Slot nur Abschluss machen können und wenige Aufstellungen machen können. Aber das wäre auch nicht stimmig. Ich habe meine Teilnehmerinnen ordentlich gefordert und mehrfach darauf hingewiesen, dass die Folgetage sehr viel Zeit und Integrationsfocus brauchen. Da waren auf jeden Fall ordentliche Themen im Feld, die sich vor allem mit Kopfschmerzen ausdrückten. Bei einer Aufstellung, wo es auch um Kopfschmerzen ging wurde auch deutlich, dass da ordentlich was im Becken festsitzen kann und die Kopfschmerzen verursachen kann. Generell prägt das mein Menschenbild, wenn ich mich beobachte und meine Mitmenschen beobachte, wieviele angestaute Gefühle und Traumata sich im physischen Raum festhalten und wie nervig und aufwendig und Raumeinnehmend die ganzen Prozesse sind. Ich mache viele, aber es zieht natürlich den Fokus weg vom wegdrücken und einfach mal drüber gehen und funktionieren, was natürlich auch für Konsequenzen im weltlichen Funktionieren hat. Und die Traumata müssen auch gehalten werden. Ich mache auch viel zu viel Aufstellungsarbeit mit mir allein und komme dadurch feinstofflich sehr, sehr tief in mir in dunkelste Räume hinein, weil mein Mind da sehr searchend und pushy ist, aber ich vergesse das, was ich meinen Teilnehmer_innen immer rate: die Integration. Ich selber bin nicht sehr gut in meinem Physischen Körper und Emotionalkörper verankert, so dass ich die Integration auf dieser Ebene halten kann, aber ich bin halt top, wenn es um abspacen in den überenormen Reflektionsmentalkörper, ins spirituelle Feldwahrnehmungsbewusstsein und um Hochsensibilität geht. Da ist schon ein enormes Ungleichgewicht in mir. Zwei Wesen, ein sehr funktionales und energiekreierendes über meinem Hals in meinem Kopf und ein abgespaltenes dunkles Wesen unter meinem Hals in meinem Körper, das eigentlich permanent ein Erschöpfungssyndrom hat, weil ich nicht entspannen oder fühlen kann und auch in meinem Herzen nur ein Black Hole vorfinde.

Hm. Jetzt wollte ich eigentlich über die Aufstellungen schreiben und dieser Part von mir, der gesehen werden möchte, schaltet sich automatisch in meinen Text rein. Aber OK, ich verkaufe es mal als Transparenz.

Am Samstag erhielt ich eine Nachricht von Ron Kleiner, dem Organisator und Veranstalter vom Tribal Gathering. Ich bin da Stammgast. Es wird meine 12te Teilnahme von insgesamt 13 Events. Habe nur das erste verpasst. Er lud mich ein die eröffnende Zeremonie am Freitag zu leiten mit einer kollektiven Aufstellung mit folgendem Mandat.

Was braucht es vom Individuum und als Gemeinschaft um von jetzt an zum Ursprung des Lebens zurückzufinden und dadurch im Einklang zu sein um dem höchsten zu dienen.

Es waren 70 Leute angemeldet und ich dachte schon so: okaay. Das wird nicht leicht, aber es gibt so einen Urtrust in meinen Raumhalteranteil, der sich freut, desto schwieriger desto besser und so sagte ich zu und fing an mich zu synchronisieren. Ich weiß, dass ich in meiner Raumhalterrolle frei bin von meinen Themen, aber dennoch muss ich dafür sorgen, dass bestimmte Trigger nicht auftauchen, die mich aktivieren und chargen. Dazu gehört Smalltalk-Energien. Aber ich weiß, dass ich den Sacred Space eröffnen durfte und wusste, das ich in der Rolle die Leute dazu einladen durfte in die Stille zu gehen. Nur dann setzen sich die Energien, der Raum geht auf und ich kann gut in die Feldwahrnehmung gehen. Das ist auch der Grund warum ich gehaltene Räume aufsuche, weil sich mein System entspannen kann mit seiner Feldwahrnehmung. Vorgestern war ich bei nem Ecstatic Dance, ich kann echt tief in Prozesse gehen und es gab ne Abschlusssharingrunde. Danach war Freeflow und es entstanden zweier und dreiergesprächsgruppen. Mehrere auf einmal. Meine Hochsensibilität flippt dann aus, weil ich die vielen Kleingruppenenergien dann einzeln wahrnehme (ADHS und Hochsensibilität) und das nicht aushalte einerseits und weil ich selber nicht so gut in Beziehungssettings gehen kann, wo free flow mäßig connected wird, weil das mein enormes Bindungstraumata berührt. Ich kann gut mit mir alleine in hochfrequenten Räumen oder eben zu Gruppen sprechen oder Gruppen leite, weil ich da nicht auf 1:1 Beziehungsebene agieren muss. Als Raumhalter bin ich auch in meiner geschützten Rolle und bin nicht verletzlich oder berührbar, sondern hochenergetisch und nach oben angebunden. Meine Angst ist, dass ich wenn ich irgendwann mal heile und mich in meinem Körper verorte und verletzlich und berührbar bin, dass ich meine einzigen Talente von Feldwahrnehmung und meinen Raumhalterskillz verliere, da diese Ausgeprägtheit meines Talents schon auch auf Dissoziation beruhen und ich das auch als toxisches und dämonisches Talent einordne, das ich aber natürlich durch meine Anbindung nach oben für eine dienende Sache einsetze.

Der nächste Trigger sind Kinder, da sprach ich mit Ron ab, dass die Eltern ihre Kinder selber halten sollen und ich sie in die Eigenverantwortung einladen darf, was mich entspannte. Aber Kinder so toll und süß sie immer sind und wie wertschätzend über sie geredet wird vor allem auf dem Tribal Gathering, meine Wahrheit ist: Kinder können ganz schön stören. Kinder können nicht flüstern oder sich auf Sacred Space Fokusse einlassen und sie ziehen Aufmerksamkeit und Fokus in der Gruppe (und vor allem der Mütter/Väter/Verantwortlichen), was zu einer Anstrengung und leichtem Stress führt bei den Teilnehmenden, was die Entspannung und das volle Einlassen und die Hingabe leicht behindert.

Und der absolute Killertrigger für mich ist englischsprachigkeit. Mich nervt es so sehr, dass soviel in der Berliner Workshopszene auf englisch switcht. Es kostet soviel Energien und Synchronizitäten, die mit korrektem Ausdruch in der von Kindheit an gelernten Sprache sonst da wäre. Es strengt an, wenn einzelne Begriffe nicht übersetzt werden können, umschrieben werden müssen oder auf Ausdruck von Gefühlen, Empfindungen und Wahrnehmungen verzichtet wird, weil die englische Ausdrucksmöglichkeit fehlt. Dadurch wird die Sprache oberflächlicher und es geht eine gewisse Tiefe und Genauigkeit verloren. Und ja auch Übersetzungen/Zweisprachiges Erklären stören im Raum und gerade bei ner Aufstellung ist es kaum möglich. Aber die gute Nachricht war, dass mir gesagt wurde, dass es bisher keine rein englischsprachigen Menschen gab. Das entspannte mich. Denn es war kein Nachmittagsworkshopslot, wo die Leute kommen oder eben nicht, die in Resonanz zu mir sind. Es war die eröffnende Abendzeremonie und da durfte niemand ausgeschlossen werden.

Der letzte Trigger war dann aber noch Ron. Ich spürte meine Wahrheit, dass wenn er im Raum ist, ich seine hochfrequente Rolle als höchste Instanz im Raum spüren würde und das mein System aber stört, weil ich aus Feldtechnischen Raumhalter-Gründen die höchste Instanz im Raum sein muss, weil ich ja das Gruppenfeld halten muss und es eine klare Systemische Störung ist, wenn der kleine den Großen mithalten muss. Am Ende synchronisierte es sich aber und Ron hatte einen anderen Fokus an dem Abend, weil ein langjähriger Freund, den er lange nicht gesehen hat anreiste.

Ich bekam meine Eingaben ab Samstag und im Laufe der Woche und vertraute einfach mal. Ich sah einen Erfahrungsraum. Eine Reise mit vielen Begegnungen für die einzelnen Teilnehmenden. Weiterhin war es mir wie sonst auch wichtig ein Warm Up zu machen. Beim Aufstellungswochende hatte ich strukturell einfach keine Zeit für Warm Ups, weil die Zeit fehlte. Ich war damit selber am Strugglen, so hatte ich das Gruppenfeld als sehr weiblich, verbunden und harmonisch gelesen. Dadrunter waren aber ne Menge Schatten. Ich bekam Samstag in der Mittagspause vor dem 4 Stundenslot einen Ambivalenzprozess, weil ein Teil am liebsten mit den Teilnehmerinnen ein Creators Game machen wollte. Ich hatte echt zu kämpfen, kriegte mich aber ein, weil es nicht mein Mandat bei Yoga Vidya war, sondern mein Impuls, mein Bedürfnis nach Tiefe und wahrhaftiger Authentizität. Ein Teil von mir will auch weg von Aufstellungen. Creators Game ist das einzig wahre und wahrhaftigste was es an Workshops gibt, wobei auch die gut gehalten werden müssen und geerdet und integriert werden müssen. Und für körperliche Begegungen braucht es auf jeden Fall Playfight und Rangeln. Das ist das was ich auch noch gerne auf dem Tribal als Ausgleich zu meiner kollektiven Aufstellung angeboten hätte, war aber kein Space mehr dafür. Das Tribal hatte ne durchgehend hohe Frequenz und wir sind ordentlich geflogen/gereist. Aber das fehlte mir und ich will in Zukunft Playfight/Rangeln und Creators Game Prozessarbeit mehr fokussieren als die reine Aufstellungsarbeit, die sehr luftig hochfrequentig und mental ist.

Für die Gruppe auf dem Tribal Gathering bekam ich die Eingabe das härteste Warm Up zu machen, dass ich je gemacht habe. Eigentlich ist es ein eigener Workshop. Ein Kaliritual mit viel Aggression, Wut, Zerstörunglust. Mit Aktivierung des/der inneren Krieger_in und dem Lösen von Verstrickungen mit der weltlichen Welt. Es ging auch um die Frequenz von Tod, die ja für Loslassen steht. Und als Synchronität/Bestätigung sah ich dieses Schild am Eingang zum Veranstatltungsraum.

Genau das war mir wichtig in Bezug auf das Mandat, wie wir in der weltlichen Welt agieren können. Als erstes mal Verstrickungen lösen um klarer und mit Abstand auf Beziehungsebene mit der Welt in Kontakt gehen zu können. Außerdem holt es die Leute aus dem Kopf, in die feurige und emotionale und physische Präsenz. War mutig, da es nur ein Warm Up und sehr voll im Raum war, konnte ich es nicht völlig ausführlich erklären und Raum geben und ich denke, ich konnte auch nicht alle voll in dieses Feld reinholen, was aber auch völlig OK ist. Ich denke aber, dass das Rausschreien gut getan hat, weil die letzten Wochen und Monate merke ich in Begegnungen mit anderen Menschen, dass das auf jeden Fall nen Schatten ist. Viele Menschen haben unterdrücktes Schreien in ihrem Feld, weil die sozialen Hürden echt enorm sind, wegen Nachbar_innen Passant_innen und selbst in der Natur kannste Angst haben, dass dich irgendwelche Spaziergänger_innen hören und die Polizei rufen.

Ich kündigte meinen Abend schon im Mittagskreis an um den Raum vorzubereiten und zu synchronisieren. Christian dachte sich immer noch wtf und wurde nervös, weil er keine Nervösität verspürte, die doch eigentlich da sein müsste und lebendig macht. Aber mein Raumhalteranteil war tiefenentspannt.

Mir war Stille wichtig. Ich fragte nach Räucherinnen und ich bekam auch drei. Aber der Raum war ziemlich unruhig. Das störte mich. Das Tribal Gathering ist einen Patriarchiale Männerführung gewöhnt, die mit ner kräftigen Stimme für Ruhe, Ordnung, Disziplin und für Stille sorgen kann. Ich hatte diese Qualitäten noch nicht integriert, war zu nett und meine Bitte nach Stille drang nicht durch. Dann kam eine Räucherin auf die Idee alle nochmal rauszuschicken und nochmal in den Raum zu bitten, wo sie alle nochmal geräuchert wurden als Signal, dass sie jetzt einen heiligen Space mit Stille begannen. Es klappte etwas besser, auch wenn manche Menschen Stille einfach nicht aushalten und dann wieder in den Smalltalkmodus gingen.

Während die Leute langsam reinkamen hatte ich den Impuls vorher schon zwei ausgesuchte Lieder anzumachen, die ich auch leich hier teilen werde. Ich wusste, dass ich tief gehen wollte und daher wollte ich Leichtigkeit und Humor im Gruppenfeld berühren. Ich wusste, dass ich aus unserer Spiribubble mit der weltlichen Welt connecten wollte und ich wusste, dass ich Schattenarbeit liebe und dass das Kaliritual auch mit der Töten-Frequenz arbeit.

So entschied ich mir für das leichte Poprocklied „in the Shadows“ von the Rasmus (2003) und „Join me (in Death)“ von H.I.M. (His Infernal Majesty) (Soundtrack von „13th“ Floor ein „Matrix“-Film)

Kurz bevor ich das Lied anmachte überkam mich eine Angst gejudged zu werden, weil ich die Matrix des Tribal Gatherings, das ja eher in der Mantrenfrequenz agiert, aufbreche. Aber als die Musik lief, ich die Leute zum Tanzen einlud und ich die Wirkung im Feld der Gruppe spürte, entspannte sich was bei mir. Und es war ein guter Move, weil ich damit das Gruppenfeld synchronisierte und mir ne Stimmung kreierte, die ich haben wollte.

Ich holte die Gruppe ab durch kleine Tools wie Raum geben und aktives einbinden und beim Erklären der Aufstellung mir Leute in die Mitte zu holen und Moves vorzumachen, meine Erklärung möglichst unterhaltsam und anschaulich zu halten.

Ich habe vier verschiedenfarbige Moderationskarten vorbereitet.

Rot: weltliche Instanzen

Blau: Spirits/irrationale Qualitäten

Grün: alle, die keine Rolle bekommen, durften sich selber repräsentieren. Es repräsentierten zwei Menschen sich selbst und eine Person bekam die Rolle „Das Individuum“.

Gelb: Sonderrollen (Wie „Tribal Gathering“), die nicht in die anderen Kategorien passten. Später in der Aufstellung brauchte ich noch „die Antwort“ in Bezug auf das Mandat mit in die Aufstellung und ließ sie sehr viel bestimmen.

Es lief etwas flowiger als ich es vorher im Kopf geplant hatte. Die Gruppe sollte mir Instanzen nennen und wenn sie was genannt hatten, es auf eine Moderationskarte schreiben.

Zwei wollten unbedingt Grün haben und eine Person bekam Grün mit der Rolle „Das Individuum“. Ansonsten wurde für Rot aufgezählt. Die Lehrer, die christliche Kirche, Banken, Regierung, Militär, Weltwirtschaftsforum, Massenmedien, (Bildung/Schulen), der Regenwald, Freunde, Industrien, Gemeinschaften, Familie

Für Blau hatten wir Qualitäten wie Dämonen, Engel, Dunkelheit, Nichts, Licht, Väterlichkeit, Mütterlichkeit, Angst, Krafttiere, Mitgefühl, Spirits des Ortes, Inneres Kind, Liebe, Pacha Mama, die spirituelle Praxis, die Seele, Gott, indigene Völker, der Mond, Kultur und Musik, Kali, die Ahnen.

Die Leute wurden irgendwann so kreativ, dass ich bremsen musste. Eigentlich dachte ich, dass es einen großen Anteil an Grünen Karten geben wird, aber wir hatten dann – ohne dass ich abgezählt habe – für alle eine Rolle. Geile Synchroniztät. Die Rollen wurden dann verdeckt den einzelnen Menschen zugelost, wenn sie sich nicht schon für eine Rolle entschieden hatten und dann holte ich die Leute ins Feld. Und es funktionierte auch flowiger als gedacht. Es war nicht so, dass sich die Rollen viel Über Gefühle und Empfindungen ausdrückten, sondern schon sehr dynamisch durch im Raum bewegen und Dialoge in den Begegnungen. Ich lief es ziemlich lange laufen, ohne dass ich versuchte wirklich den Fokus zu behalten, sondern nur mal hier und da unterstützden eingriff und auch mal nen paar Rollen aktivierte in dem ich nach Wahrnehmungen und Impulsen fragte.

Nur einmal bin ich in eine Teilnehmerenergie gerutscht und die Erfahrung habe ich in der Tribal Gathering Telegramgruppe geteilt.

Christian Fender

Ich lief als Leiter durch die Aufstellung ohne klare Rolle. Aber auf einmal stand die Dunkelheit mit einer enormen physischen Präsenz vor mir und ich spürte wie Feldenergie durch mich ging und ich kurz in die Rolle „Ich selbst “ ging. Sie redete klar und laut und reflektiert. Durch mich ging ein Energieschub von Größer und ebenfalls einer gewissen Präsenz und auch ner selbstbewussten Freude ihr begegnen zu können. Es fühlte sich wie Augenhöhe an und dass ich keine Angst vor ihr habe. Ich habe nur Widerstand, weil mein Kopf es natürlich als Abspaltungen einordnet und mich leiden lässt und ich keine Kontrolle darüber habe. Wir gingen in einen Dialog. Ich teilte ihr das mit. Den genauen Wortlaut erinnere ich nicht. Das Licht wurde erwähnt und es war diese Aufstellungssynchronizität, dass ganz plötzlich das Licht neben uns stand. Ich reagierte freudig überrascht, weil ich den Moment schon genial fand und auf eine Frage wieso sie so plötzlich hier ist, sagte sie, dass sie sich gerufen gefühlt hat. Da war in mir ein zum Licht wollen, aber die Lesson war, dass ich die Dunkelheit an die Hand nehmen soll und somit halten und tragen soll. Dann kam das Mitgefühl. Etwas was mir wirklich schwer fällt, wirklich zu fühlen anstatt nur wahrzunehmen. Es gab eine holprige Umarmung. Ich wehrte es ein wenig ab und flüchtete wieder aus meinem Moment der Aufstellung, weil ich nicht fühlen wollte, da mir Gefühle die Stabilität genommen hätte weiter zu leiten.

Im Folgenden nutzte ich das Bild die Dunkelheit an die Hand zu nehmen in meinen Prozessen.

Ich fange jetzt nicht an über die Dynamik der Aufstellung zu schreiben, weil es wie im echt Leben viele Dynamiken und Anekdoten und Erfahrungswelten gab. Es gabe aktivere Rollen und inaktivere Rollen. Manche verließen auch vorzeitig die Aufstellung oder kamen auch wieder. Das war vorher auch so abgesprochen und erlaubt. Es war wichtig, dass jede_r auf seine Grenzen achtet und sich zurückzieht, wenn es zuviel oder zu anstrengend wird. Auffallend war nur, dass viele Rote Institutionen sich als Körper-Haufen zusammenfanden (Auch Spaltungen) und ihre Dynamik hatten und es relativ Wenig Bezug zum Tribal Gathering gab. Am Ende moderierte ich doch noch rein und holte den Focus auf die Rolle „die Antwort“. Ich nahm wahr, und das kam als zentraler Punkt schon in dieser Aufstellung raus, dass es mehr Verspieltheit braucht(!!!). Sie agierte mit tanzender Leichtigkeit und zog die Leute, die ihr folten, somit in eine andere Frequenz. Am Ende gab es auch noch eine Art Abschlussbild, auch wenn es noch ein paar Diskussionen gab. Vor allem von der christlichen Kirche, die mensch noch hätte in viele verschiedene Unterrollen aufsplitten hätte können.

Ich teile stattdessen, die Anekdoten von einzelnen Rollen, die mir geschickt wurden und ein paar Fotos, damit ihr euch ein Bild/eine Vorstellung zusammenbasteln könnt.

Vorher noch kurz was zum Abschluss. In der Abschlussrunde kamen auch nochmal ein paar Rollen zu Wort. Bspw. die Väterlichkeit gab nen paar wichtige Hinweise für den anstehenden Männerkreis mit. Manche teilten sehr persönliche Gefühle und Prozesse und machten sich mit Verstecken und Intransparenzmustern transparent. Es wurde sehr emotional, weil Rollen ausgegrenzt wurden und Stellvertreter_innen dieses Gefühl von Ignoranz aus der Kindheit oder persönlich kannten und das angetriggert wurde und sich diese Gefühle von Wut und Schmerz vor der ganzen Gruppe mit Liebe und Halt entladen und gesehen werden konnte.

Alles in allem war diese Abendzeremonie ein Erfolg. Es lief besser als ich dachte und ich bekam viel Anerkennung und Wertschätzung. Danke, dass ich diese Erfahrung machen durfte.

Die haben sich ganz schnell gefunden, hatten aber auch ihre Prozesse.

Vorne lag die Liebe, der gings gar nicht gut. Sie hatte wirklich wenig Halt.
Immer wieder viele Kleingruppen, die entstanden, sich spaltenten, auflösten, eine Figur zu einer anderen Gruppe brachten und so weiter.

Ab hier beginnt das Abschlussbild in Kreisform. Die beiden Gelben Karten Tribal Gathering und die Antwort stehen hinter in der Mitte.

Hier der Cuddlehaufen der weltlichen Institutionen, der im Abschlusskreis lag. Sie lachten sich schlapp, wenn etwas sie etwas in esoterischer Sprache im Raum hörten und waren klar abgegrenzt und gleichzeitig Teil auch unserer Lebenswelt.
Wir hatten vorne das Individuum, das Tribal Gathering, die Antwort, der Spirit des Ortes und zweimal das Individuum. Eins wollte die Dunkelheit dabei haben, ein anderes nicht. Das Licht saß auch dabei sowie Gemeinschaften und Innere Kind wurden auch eingeladen, nachdem sie auf sich aufmerksam machten. Im Inneren Kreis am Altar, saß die Liebe, die gehalten werden musste, die Indigenen Völker und die christliche Kirche um deren Platz es am meisten Diskussionen, Widerstand und Streit gab. Links im Bild liegen die weltlichen Institutionen und feiern sich selbst in ihrer Frequenz und die anderen Rollen bilden eine Art äußerer Kreis und symbolisierten in etwa, dass alles mit allem Verbunden ist.
Ein Satz, der mir hängen blieb war, dass das Tribal Gathering noch zu sehr um sich selbst kreist und da draußen richtig krasse Probleme am Start sind.

Im Folgenden einzelne Erfahrungsberichte, die ich hier anonymisiert reinkopiere:

Der Regenwald

Erfahrungen in der Aufstellung

Während der Aufstellung habe ich den Regenwald als weltliche Instanz verkörpert. Hierbei habe ich bewusst eine rote Karte verdeckt gewählt, da ich das Bedürfnis verspürt habe, eine weltliche Institution zu repräsentieren. Die Regenwald-Karte war auch die letzte übriggebliebene rote Karte.

Anfänglich hatte ich Schwierigkeiten, mich mit der Rolle anzufreunden, da ich selbst bei mir die Einstellung bemerkt habe, den Regenwald eher als Randphänomen und Außenseiter und gar nicht so wichtig wahrzunehmen, wenn um mich herum Regierung und Gott, Angst und Liebe herumlaufen. Diese anfängliche Begegnung meiner selbst mit der Institution Regenwald hat sich in den Begegnungen der Aufstellung immer wieder wiederholt.

Zu Beginn empfang ich das Bedürfnis, mich in eine Ecke zu stellen und dort zu warten. Ich fühlte mich von Anfang an als etwas, das kein breites Interesse und keine besondere Aufmerksamkeit genießt und für viele in unserem Kulturkreis erstmal sehr weit weg ist. Deswegen war auch ich sehr weit weg und am Rande.

Mein erster Kontakt war mit den Massenmedien. Deren Reaktion war, mich abzuwerten und ihr Desinteresse an mir explizit auszudrücken. Darüber hinaus fielen die Worte „Wenn du brennst, dann bist du interessant“. Dies hat mich sehr verletzt und eine Angst vor Zurückweisung ausgelöst. Und mehr als das noch eine Angst vor dem Tod. Ähnlich verlief auch die darauffolgende Begegnung mit den Banken, die ihr Desinteresse an mir sehr deutlich gemacht haben.

Ein sehr angenehmer Kontakt war darauf mit dem Koch als Individuum des Tribal Gatherings. Er hat sich eine Weile bei mir aufgehalten, mich umarmt und mir seine Wertschätzung ausgedrückt. Ich fühlte mich in diesem Moment gesehen und beachtet. Doch nachdem er sich wieder von mir entfernt hatte, habe ich schnell gemerkt, dass die Beachtung des Einzelnen nur einen schwachen Trost für mich darstellt.

Immer wieder kamen Menschen und Institutionen auf mich zu, die mir sagten, ich solle mir doch Hilfe suchen. Ich könnte doch nicht einfach da rumstehen und müsste etwas tun. Das hat in mir eine erhebliche Verwirrung ausgelöst. Ich war doch ein Wald, wie sollte ich mir denn da selbst Hilfe suchen? Wie sollte ich denn auf andere zugehen und sie um etwas bitten? Ich habe die Aufforderung schlicht nicht verstanden. Es hat mich hier etwas aus der Rolle geworfen, dass mich andere für mein Verhalten kritisiert haben, da ich mich in meiner Rolle machtlos gefühlt habe und nicht im Stande gesehen, einfach loszugehen und mir Hilfe zu holen.

Im Mittelteil machte ich viele Begegnungen mit spirituellen Instanzen. Die Krafttiere waren bei mir und auch Pachamama. Sie haben mir allesamt versichert, dass ich die Menschen überleben werde und dass meine Kraft die der Menschen übersteigt. Das hat mir nur einen sehr geringen Trost gespendet. Denn ich, als leibhaftiger Regenwald, habe mich in meiner physischen Existenz bedroht gefühlt. Meine Essenz, meine spirituelle Kraft mochte die Zeit überdauern, aber ob ich als lebendes Wesen weiterexistieren würde, wenn die Menschen mich nicht bemerkten, schien mir alles andere als Gewiss. Ich wusste, ich sterbe, und es passiert nichts. Die einzige Instanz, die mir aus irgendeinem Grund Kraft und Zuversicht gegeben hat, war der Mond.

Nach einer Weile kam endlich die Angst zu mir und wir entschlossen uns, die Menschen durch die Angst vor meinem Tod auf mich aufmerksam zu machen. Ich wollte mit der Angst zur Regierung und zurück zu den Massenmedien, doch die Angst wollte dort nicht hin, schien andere Pläne oder besseres zu tun zu haben. Wir wandten uns an die Lehrer, in der Hoffnung, dass die Bildung einen kleinen Teil zu meiner Rettung beitragen könnte, doch die Reaktion der Lehrer war „Wir sind viel zu klein, um etwas zu bewirken“.

Ein paar schöne Momente hatte ich noch mit der Musik und der Kultur, doch beide schienen ihren eigenen Kampf zu kämpfen zu haben und der Versuch der Kultur, mich der Regierung vorzustellen, die inzwischen einen undurchdringlichen Verband mit den Banken, den Massenmedien, der Industrie und dem Militär eingegangen war, verliefen im Sande.

So blieb mir zuletzt nur meine Verbindung zur christlichen Kirche. Diese kam immer wieder zu mir und zeigte Interesse. Das verwirrte mich. Ich wusste nicht, was die christliche Kirche von mir wollte. Sie sagte, ich wäre ihr schon immer wichtig gewesen und mit ihren Grundsätzen vereinbar. Zuerst bemerkte ich, dass der Grund darin lag, dass sie selbst keine Beachtung mehr in der Welt erfuhr und mich für ihre Zwecke nutzen wollte. Doch im Laufe des Abends wurde mir dies immer gleichgültiger. Es war mir nicht mehr wichtig, warum mir die Kirche Beachtung schenkte, Hauptsache, jemand schenkte mir Beachtung. Irgendwann empfand ich sogar Mitgefühl, als ich bemerkte, dass auch sie genau wie ich nur um ihr Überleben kämpfte und gesehen werden wollte.

Ich hatte während der gesamten Aufstellung keine einzige Interaktion mit dem Tribal Gathering.

Nach dem Ende der Aufstellung teilte ich meine Erfahrungen mit der Gruppe und erzählte, wie vernachlässigt und ausgestoßen ich mich gefühlt habe. Meine Rolle wirkte noch lange über die Aufstellung hinaus. Das Gefühl des Ausgestoßensseins klang noch lange nach. Unter anderem auch, weil einige mich noch danach in meiner Rolle ansprachen, so besonders der Koch, um zu sagen „Aber ich war doch bei dir“. Ich habe in meiner Rolle überlegt, ob ich mich vielleicht geirrt habe, ob ich genug Aufmerksamkeit bekommen habe, aber dies nur nicht fühlen konnte. Ich erinnerte mich an alle, die bei mir waren, aber mein Gefühl blieb bestehen. Ich hatte Aufmerksamkeit bekommen, aber es hatte nicht gereicht. Es blieb ein Gefühl, nicht genug beachtet zu werden, um mein Überleben zu sichern. Spirituelle Instanzen hatten mich bemerkt und bestärkt, aber ihr Effekt auf die weltlichen Instanzen und Institutionen war nicht vorhanden. Denn die bemerkten mich nicht oder versuchten mich zu missbrauchen. Ich wusste, wenn sich nichts änderte, wenn nicht die breite Masse auf mich aufmerksam würde, dann würde ich sterben. Und diese Aufmerksamkeit war nicht da.

Das Individuum

Ich fühlte mich befähigt frei zu sein, mich frei zu bewegen und mit allem im kontakt zu sein. Alles war interessant. Neugierde. Erwas überforderung, orientierungslosigkeit
Bald kam „die spirituelle praxis“ zu mir. Erst kurz Schüchternheit. Dann freute ich mich und fühlte mich kraftvoll mit ihr. Sicher. Ich wollte sie als meinen begleiter bei mir haben. Sie mir am liebsten aif den rücken huckepack nehmen damit sie nimmer geht. Und gleichezeitig frei sein und alles entdecken, alles kennenlernen. Wir gingen auf meinen vorschalg hin los und zogen etwas herum. Vertrautheit. Endlich nicht mehr allein sein.
Wir trafen auf einige andre: spirit des ortes,native kultures,u.a. – ich kniee nieder vor den native kultures und den spirits des platzes; dialoge, ich möchte mit den native kultures mitgehen und sage ihr dass. Sie ist skeptisch. Ich könnte hinter ihr herlaufen sagt sie, wenn ich sie in Ruhe lasse. Dem willige ich ehrergiebig zu.So kam mir die soirituelle praxis abhanden – sie zog mit jemand andres los.
irgenwann traf ich die spirituelle praxis wieder. Freude … viel Gerede…. das langweilte mich. Die spirituelle praxis erschien mir etwas verkopft und verirrt/ohne echte weisheit. Ich fühlte mich frei und wollte weiter entdecken.
Ich zog weiter (mit der spirituellen praxis?weiss nimmer,irgendwer war mit mir..)… kam zum Banken/Militär/WTF/Regierungsknäul
Denen streckte ich meinen Arsch hin um sie zu necken und zu sagen“ ihr könnt mich mal, ich bin frei“ Die regierung trat mir mit dwm fuss in den hintern und sagte sie freue sich endlivh mal ein echtes gegenüber zu haben … ich sagte ihr sie könne gern mit dir mitkommen – ohne die andren (ich stellte mir vor dass man mit ihr was brquchbares anfangen kann wenn sie mal von den andren erwähnten weg kommt)… sie war angehaftet an dem knäul und lehnte ab mitzukommen.
Nach einer weiteren wilden runde mit vielen begegnungen die mir +- oberflächlich/zuviel gerede erschien kam ich zu pacha mama die auf dem boden sass. Anziehung. Ehrfucht, Freude Ich setzte mich zu ihr. Erfüllender dialog. Die Liebe Lag neben ihr arm in arm.Ich legte ihren (pacha mama)kopf auf meinen schoss. Begann sie von den vielen abklebebandfetzen zu befreien und wollte ihr eine ordentlich krone basteln… freude bei uns beiden…
Entspannung aus dem vielen gerede raus zu sein und einen bezugspartner zu haben dem ich vollkomen vertraue .
Jemand stetzte sich mir in den Rücken .
Dann wurde der abschluss eingeleitet.
Als da die dunkelheit von der antwort und dem tribal gathering verbannt/an den rand gedrängt werden sollte stand ich auf , äusserte protest und stellte mich zur abschlussgruppe hinzu hinter die dunkelheit.
Am ende war wut da dass Pacha mama und die Spirit des platzes nicht dabei waren.

Das Militär

Ich war das Militär. Anfangs bin ich einfach so, wie eine Preisboxerin durch den Raum gelaufen und kam mir ganz schön stark vor. Habe ein bisschen ausprobiert , zu imponieren und rum zu gockeln. Niemand wollte was mit mir zu tun haben.
Ich hatte genauso wenig Interesse, in Kontakt zu gehen, bis ich dann auf die Regierung gestoßen bin. Das fühlte sich an, wie nach Hause kommen. Langsam schlich sich auch das Gefühl ein, dass ich alleine machtlos bin. Allerdings gab ich dem nicht viel Beachtung, weil ich jetzt Papa bzw. Mama Regierung hatte.
Die Banken wurden mit Begeisterung in unser Team aufgenommen und besonders enthusiastisch schloss die Industrie sich uns an. Gemeinsam fühlte es sich super an. So, als könnten wir den ganzen Raum erobern, beherrschen, einnehmen. Wir genügten uns selber und hatten nicht viel Interesse an anderen, die mit uns in Kontakt kommen wollten.
Schule & Bildung kam immer mal wieder vorbei und auch die katholische Kirche sagte Hallo, fanden jedoch beide nicht so richtig Anschluss. Einige andere kamen mutig und versuchten uns mit ihrer Frequenz zu beeindrucken. Ich weiß nicht mehr genau, wer alles da war. Wir beachteten sie nicht & nahmen keinen Ernst. Mir dämmerte mehr & mehr, dass ich alleine nichts bin.
Wieder & wieder schielte ich hin zur Regierung, an deren Arm ich hing. Ich wünschte mir, dass sie mir langsam mal einen Befehl gäbe. Allerdings wurde die Regierung schwächer und schwächer, gestützt & aufgestachelt von Banken und Industrie. Nützte jedoch nix mehr. Die Luft war raus.
Mein Interesse alleine weiter zu laufen, war gleich null. Auch ich wurde immer schwächer. Am Ende sind wir dann alle gemeinsam unter gegangen und lagen schwach und krank am Boden.

Die Industrie

Ich war die “Industrie”. Voller Tatendrang, auf der Suche nach neuen Produkten und Dienstleistungen.

Erst lief ich durch die Welt und begegnete allerlei interessanter Produktideen. Aber keine Stach so richtig hervor.

Nach einer Weile fanden mich allerdings zwischen den “Massenmedien”, dem „Militär“ und der “Regierung”. Fühlte mich erst mal Willkommen. Und ist die Regierung nicht der Auftraggeber mit den größten Produkten?

Eine Weile war ich damit ziemlich zufrieden, einfach Waffen fürs Militär zu produzieren und der Regierung auf Anfrage den Ratschlag zum Krieg zu geben. Es war etwas komisch, ständig von meinem größten Kunden um Rat gefragt zu werden, und das letztendlich dann aber nie auch nur eine einzige Entscheidung getroffen wurde.

Naja, wenigstens waren die Buffets gut.

Hatte so einige Probleme in der Rolle zu bleiben und rutschte ab und zu mal zurück in die Rolle „KLARNAME“. Der hat es auch sehr genossen, nach langer Einsamkeit durch Corona mal von so vielen attraktiven Frauen umringt zu werden.

An einer Stelle bildeten wir einen Kreis und Namen uns das „Nichts“ als zentralen Angelpunkt in die Mitte. Allerdings blieb uns nicht mal dieser Purpose lange erhalten.

Also konzentrierten wir uns auf unsere Geschwisterschaft der „freien Marktwirtschaft“.

Im Laufe des Abends entwickelten wir Ideen wie wir das „Individuum“ vermarkten könnten, wie wir den nutzlosen „Regenwald“ in nützliche Produkte verwandeln könnten, und wie wir helfen könnten der „Kirche“ wieder zu mehr ansehen zu verhelfen, im Tausch für ein hübsches Sümmchen versteht sich.

Am Ende waren wir so betrunken von unseren ganzen Parties und Konferenzen und Messen, dass wir uns einfach nur vergnügt im Schlamm suhlten.

„Fete, geile Fete. Was haben wir gelacht!“

Das Tribal Gathering

ich hab das “Tribal Gathering” repräsentiert. Es war eine interessante Rolle, da ich mit echt vielen in Kontakt kam, jedoch war es meist ein ‘oh hallo, willkommen, schön dich zu sehen’ aber kein tiefgreifender Austausch. Besonders berührt hat mich die Ablehnung der indigenen Völker, da sie das Gefühl hatten nicht ganz vom TG respektiert worden zu sein. Mit den Dämonen wurde gerne getanzt. die Industrie, das WWF und Institutionen wurden kurz beobachtet ohne weiteren Kontakt. Pachamama wurde leider gar nicht begegnet. Die Dunkelheit wünschte sich mehr Raum bei mir und es wurde auch mit etwas unangenehmen Gefühl mehr Raum gegeben. Bei dem Zusammentreffen mit der Väterlichkeit gab es etwas Überforderung und es gab den Wunsch die Väterlichkeit in ihrem Neuerfinden zu unterstützen. Der intensivste Kontakt entstand mit den ‘Spirit des Ortes’, es war so eine leichte Begegnung und ich bekam die Gewissheit, dass ich mich immer mit den Spirits verbinden und in Kontakt treten kann. Ich fühlte mich sehr gehalten und hatte den Impuls die Spirits auch bewusster zum Gathering einzuladen.
Das Schlussbild fühlte sich stimmig an; die Mischung aus Gemeinschaft, Licht und Dunkelheit und dem Individuum „Klarname“, der für mich die Energie repräsentierte, die das TG sich von jedem wünscht, da jeder etwas zu geben hat und so eine blühende Gemeinschaft entstehen kann. Durch das Erleben von Zusammensein und Selbstermächtigung auf dem TG, kann es leichter sein diese Stärke in die Stadt und Welt außerhalb des TG zu tragen.

Als am Abreisetag von dem nächtlichen Ausflug eines Teilnehmers in die Dunkelheit erzählt wurde, und von den vergangenen Vorfällen an diesem Ort, kam mir auch wieder die Verbindung mit den Spirits des Ortes in den Sinn. Ich hab aber keine konkrete Vorstellung wie diese integriert werden können 🙏🏼

Die Dunkelheit

verkürztes Transkript aus einem 5 min Video

Was für mich erstmal krass war, als ich die ganzen Karten geschrieben habe, die Dunkelheit im Augenwinkel zu sehen und zu denken krass, wer die Karte zieht hat ja richtig hartes Karma heute Abend. Und dann habe ich diese Karte gezogen. #lachen Es waren soviele blaue Karten und ich habe gehofft irgendwas schönes zu ziehen, wie spirituelle Praxis oder der Mond oder das Licht und was ziehe ich so? #augenrollen Na, klar, die Dunkelheit. Das begleitet mich immer: Depressionen, Schattenarbeit und Sucht. Themen, die mit der Dunkelheit zusammenhängen. Deswegen konnte ich mich da gut reinspüren wie schön die Dunkelheit auch ist und das Schöne wollte ich der Rolle dann auch geben. Sie hat sonst sowas träges und schweres runterziehendes. Aber sie hat auch was ruhiges und tiefes.

Und zum Glück haben ja viele Leute aus dem Feld auch wissend darauf reagiert. Der Mond war ne total tolle Begegnung. Das Licht war ne super Begegnung: Wir sind eigentlich eins und gehören zusammen. Die Begegnung mit Christian war für mich wunderschön und intensiv, weil ich ja auch immer so Respekt und Angst vor Christian hatte und ich nochmal sone schöne weiche Seite an ihm sehen konnte und ich mich gesehen und angenommen gefühlt habe. Es war total toll, dass wir da nochmal son tollen Side-Quest hatten.

Ich habe die Dunkelheit auch so als Schattenarbeit gefühlt und bin deshalb total froh, dass ich vom Tribal Gathering Raum bekommen habe. Und son bißchen konnte ich das auch auf mich persönlich übertragen, weil ich mir auch oft denke, so, na klar, die Dunkelheit wird so verkannt und übersehen. Das denke ich bei mir auch oft, weil ich sone Präsenz und sone große Klappe habe, dass die Leute dann denken, dass ich immer so intensiv bin und dass dabei meine weiche Seite auch nicht so rauskommt und gesehen wird. Aber klar, ich bin da auch noch herausgefordert mit das zu zeigen.

Ich fand es richtig, richtig wertvoll für das Gathering. War schön mit euch zusammen zu sein und bin nicht wie sonst in ein Loch gefallen und konnte diese Kreisenergie hier in mein Wirken in meiner Arbeit mit Menschen mitnehmen.

Der Mond

Sehr nice, eure Sharings zur Aufstellung zu lesen/ hören 🙏🧡☀️. Das schafft erneut eine gewisse Verbundenheit bei mir. Insofern krame ich auch noch mal meine Erinnerungen hervor.

Bei der Aufstellung war ich der Mond. Als ich die Karte gezogen habe, kam eine gewisse Freude auf, so etwas schönes wie den Mond gezogen zu haben. Gleichzeitig etwas Respekt, weil ich einer weiblichen Figur mehr vertraut hätte, den Mond zu repräsentieren und mir nicht ganz sicher war, ob ich die Rolle gut ausfüllen kann. Dann haben mir allerdings die Worte „du kannst keine Fehler machen“ geholfen und bin einfach losgezogen.

Die erste Begegnung war mit dem Nichts. Das war wunderbar und für mich wie eine Ehre, weil ich das Nichts als die ultimative Wahrheit oder das ultimative Sein empfunden habe und mich als lebendigen Teil der Schöpfung in seiner/ihrer Gunst gesehen habe. Außerdem hat das Nichts so wunderbar herzlich gelacht, über einfach alles, als wenn dieses ganze Wunder des Universums und der ganzen Schöpfung am besten mit Lachen zu verarbeiten oder zu verstehen ist. Irgendwas wollte beim Nichts bleiben und irgendwas wollte los. So ging es also weiter.

Nun merkte ich die Qualitäten des Monds noch mal besser. Er ist einfach da, kreist um die weltlichen Gegebenheiten herum, guckt sie sich liebevoll an, versucht auf Sie positiv zu wirken, allerdings sehr subtil, weil direkt eingreifen ja nicht geht. Hier hab ich auch gemerkt wie schön ich diese Rolle finde, weil ich mich auf dem Gathering oder in der Gesellschaft auch häufig so fühle oder gerne diese Rolle einnehme, als dass ich gerne etwas außen vor bin, mir die Dinge von außen angucke und trotzdem mitfühle, Liebe schicke und mich gleichzeitig freue, wenn mir jemand Beachtung schenkt.

Klar bin ich an den Banken, der Industrie usw einfach vorbeigezogen, die haben mich nicht interessiert. Der Regenwald wirkte so, als wenn er etwas Beistand gebrauchen könnte und so war ich gerne da. Gerne hätte ich etwas geholfen, als dass ich das Mitgefühl gerne zum Regenwald geschickt hätte, weil ich es als Schlüssel von so vielen Problemen auf der Welt wahrgenommen habe, doch dann hab ich gemerkt, dass ich wenig lenken kann, sondern am ehesten einfach dabei sein kann und mein blaues, klares, liebevolles Licht ausstrahlen kann.

Fast magnetisch hat mich Pacha Mama angezogen und es hat sich so gut angefühlt in ihren Armen zu liegen. Herrlich! Hier hätte ich den ganzen Abend bleiben können und bin gerne immer wieder zurück zu ihr gekommen. Sie hat mir auch ein paar Fragen gestellt, was es denn eigentlich genau mit mir auf sich hat usw. Als Antwort konnte ich allerdings nur erzählen, wie ich mich fühle, nicht wer ich wirklich bin, wo ich herkomme oder was es genau mit mir auf sich hat.

Die Dunkelheit war auch toll, weil ich mich sehr gesehen gefühlt habe von ihr und ich sie ähnlich wie das Nichts als Background-Kraft wahrgenommen habe.
Die Sonne war natürlich auch nice. Allerdings fast schon wie eine Schwester, die ja eh die ganze Zeit da ist und somit gar nicht so besonders für mich war.

Die Kirche kam mir etwas suspekt vor und ich konnte ihr nicht so recht vertrauen.

Dann kamen immer mal wieder einzelne Figuren auf mich zu und ich hab mich jedes Mal gefreut, wenn sie mich wahrgenommen haben. Ich hätte gewünscht, dass sie mich öfters wahrnehmen, weil nur so kann ich ihnen ja meine Kraft und Liebe schicken. Auch hätte ich gerne das Element Wasser getroffen, weil ich dieses in vielem wahrgenommen habe, als dass es am besten zu mir passt und durch das ich am besten auf der Welt wirken kann.

Beim Schlussbild hab ich mich ganz natürlich bei Pacha Mama wieder gefunden. Ich glaube ich habe versucht ihr den Rücken zu stärken.

In den folgenden Tagen war es natürlich noch mega schön, den Vollmond zu genießen und seine mystische Kraft nun noch intensiver wahrzunehmen, da ich einmal in dessen Rolle schlüpfen durfte.

Also, auch von mir super vielen Dank für diese grandiose Aufstellung! Sie hat mir nicht nur viel Spaß gemacht, sondern hat für mich auch das Verbundenheitsgefühl in der Gruppe gestärkt und hat mich wieder mal, (wie schon damals bei der Wohnsituations-Aufstellung vor 2 Jahren) was die Schlusserkenntnis und die ganzen kleinen Learnings und Erkenntnisse angeht, ziemlich geflasht. Für mich persönlich hat sich das Schlussbild sehr stimmig angefühlt. Die Antwort fand ich mega, mit welcher Klarheit sie gesprochen hat und ich fand es auch sehr interessant, dass die Gemeinschaft so eine wichtige Rolle eingenommen hat und dass die spirituelle Praxis, die ich persönlich als wichtige Säule in meinem Leben sehe, zwar da war, aber jetzt nicht die zentrale Rolle eingenommen hat. Nice! I can relax there a little bit 😉

Danke an Christian, der dies wieder mal grandios geleitet/ gehalten hat. Danke an Ron, dem Raum gegeben zu haben. Danke an alle Mitwirkenden!

Ja und in den folgenden Tagen konnte ich die Aufstellung noch super als Inspiration sehen, genauso durch mein Leben zu gehen wie in der Aufstellung. Also, einfach darauf zu vertrauen, zu den richtigen Figuren zu gelangen, auf meine Impulse vertrauen zu dürften, nicht zu trauern, wenn Verbindungen sich lösen, keine Angst haben zu brauchen, nicht mit jedem in Verbindung gegangen zu sein, sondern dass alles schon so seine Richtigkeit hat/ hatte/ haben wird.

Mein Verstand hat dann noch etwas getrauert, dass wir so viele Rollen an schlussendlich eher unwichtige Gesellschaftsrollen vergeben haben und nicht noch mehre spirituelle Kräfte dargestellt haben oder die restlichen Elemente oder die Sexualität oder sonstigen Fragen, die noch so in meinem Kopf herumschwirren. Bloß auch das sollte wohl so sein :). Auch spannend: Gott hatte eine Rolle, oder? Ich weiß es gar nicht mehr genau. Ich meine ich hätte „ihn“ gesehen doch eher so wahrgenommen, dass er die Sachen einfach im Hintergrund lenkt und fürs Verstehen gar nicht so eine wichtige Rolle spielt, weil er ja eh einfach da ist und durch die anderen Figuren hindurch wirkt.

Ohne Rolle

Meine Aufstellung von dir danke dafür🙏

Ich war Ich, ich war nicht lange dabei, schon bei dem Kali-Warm-up war ich erschöpft, mein Hals tat weh, ich schlachtete meinen Exmann, danach fühlte ich mich schlecht, mir war so übel!

Ich war so müde, hatte Bauchweh und so entschied ich mich für „keine Rolle“, mich, ich begegnete dem Weltwirtschaftsforum, wir redeten kurz, ich hab nicht so recht ins Gespräch gefunden, wollte eher weiter, dann sah ich die Liebe, sie weinte, ich blickte mich um und entschied mich dazu den Raum zu verlassen, mir war es viel zu viel!

Ich fand Hoffnung in der Teezeremonie, am Abreisetag von „Klarname“! Meine Tarotkarte: die Welt/Das All: von mir gekürzte Version bzw. was ich draus gelesen hab: wenn die Welt im kleinen funzt, funzt sie auch im Großen! Lg

Pacha Mama

Meine Reise als Pachamama
Ich hatte gleich am Anfang die klare Information erhalten, dass ich „die Erde“ unbedingt auf einen Zettel schreiben muss. Ich schrieb nach einem kurzen Austausch mit Christian dann Pachamama auf den grünen Zettel. Aus über 40 Karten zog ich dann später genau meine Karte „Pachamama“.
An das erste was ich mich erinnere war, dass ich der Kultur begegnete und ich die Kultur fragte was Sie denn sei. Die Kultur sagte zu mir, ich solle mir ein Wörterbuch kaufen. Total irritiert ging ich weiter. Ich begegnete vielen roten Karte, die Schule, die Industrie, die Bank, etc. und bei allen hatte ich das Gefühl es nicht zu verstehen. Ich habe es auch immer wiederholt: „Ich versteh nicht was du bist, ich verstehe es einfach nicht“. So verwirrt ging ich durch die Masse an Menschen und Trubel. Eine Begegnung war mit dem Regenwald, der so traurig war und Angst hatte zerstört zu werden. Ich sagte recht gefühllos: „Du wirst wieder, keine Angst. Das ganze hier ist bald vorbei. Wir brauchen nur etwas Geduld.“ Ich meinte hiermit die „Menschheit“.
Eine weitere richtig schöne Begegnung war mit dem Mond. Ich fühlte mich verbunden und angekommen. Wir kuschelten und freuten uns über unser sein. Als könnte er mich verstehen und sehen. Immer wieder begegneten wir uns und ich hatte das Gefühl wir geben uns halt für diese Zeit.
Es gab einen Moment mit dem Mitgefühl. Er war so traurig und ich saß plötzlich neben ihm und wiederholte immer wieder: „Mit – Gefühl, Mit – Gefühl, Mit – Gefühl“ Warum genau, kann ich jetzt nicht mehr sagen, ich musste mich stoppen um nicht ganz verrückt dazustehen. Das Mitgefühl konnte dadurch aber entspannen und ich spürte wie er neben mir losließ und sich fallen ließ. Ich kuschelte mich kurz an ihn und hatte dann aber das Gefühl, dass ich wieder weiter muss.
Öfters schaute ich auf mich herab und mein Schild wollte nicht kleben. Ich war daher mit ganz viel Klebestreifen beklebt und meines Erachtens sah ich furchtbar aus und verbalisierte das auch immer wieder. „Ich sehe furchtbar aus! Seht mal wie ich aussehe!“ Darauf kam sehr lange keine Reaktion bis ich beim wunderbaren Individuum landete, welches sich entschied mich anzunehmen und mein Schild abzunehmen und den Versuch startete mir eine Krone zu bauen. Ich fühlte mich wohl, gesehen und gehalten. Da ich im Schoß des Individuums lag. Auch die Liebe war hier sehr lange bei mir und umarmte mich und kuschelte an meiner Seite. Genau so war das Ende für mich. Ich lag im Schoß des Individuums von der linken Seite gekuschelt von der Liebe, mit dem Gefühl gesehen, gehalten und angekommen zu sein.

Die Regierung

Ich hatte die Rolle der Regierung. Als ich sie gezogen habe, hatte ich erst etwas Angst und Respekt so eine meiner Erwartung nach „mächtige“ Rolle einzunehmen. Dieses Gefühl von Macht ist allerdings recht schnell verschwunden. Ich habe mich schwach und willenlos gefühlt und nur die Industrie hat mich gehalten und geführt. Bei ihr konnte ich mich anlehnen und hatte jemanden der mir sagt wo es langgeht. Auch zu den Medien habe ich mich sehr angezogen gefühlt und hatte Lust mit ihnen zusammenzuarbeiten, wir drei waren ein gutes Team und die Banken kamen auch immer mal wieder dazu. Vor denen hatte ich auch irgendwie Respekt. Das Militär war einfach da, ich war froh dass es da war. Ich wollte aber keinen Krieg. Ich wollte auch gut dastehen vor dem Volk und wollte eigentlich nicht dass man sieht wie schwach ich bin. Allerdings hat mir das Volk gefehlt, die Rolle gab es leider nicht. Mit den ganzen Tribal Gathering Leuten und Spiritualität konnte ich nicht viel Anfangen, es war allerdings schon auch Interesse da. Es war irgendwo auch Interesse da was Gutes zu tun, zb für den Regenwald, aber ich hab dabei keine Unterstützung von der Industrie und so bekommen und mich auch kaum getraut das anzusprechen. Ich weiß nicht wie es gewesen wäre, wenn vielleicht eine größere Menge an Menschen oder bestimmte Rollen stärker auf mich zugekommen wären. Aber ich hatte wenig Kraft und Macht. Und vor allem keinen Durchblick. Ich hab auch nicht so richtig mitbekommen was Industrie und banken zu geplant haben. Interessant war dass bestimmte spirituelle Kräfte wie Kali, die Dämonen aber auch die Engel eine Wirkung auf mich hatten, ich hab ihre Präsenz auf jeden Fall stark gespürt und da war auch eine gewisse Anziehung und gleichzeitig auch viel Angst.
Das innere Kind habe ich voll abgelehnt.
Insgesamt war ich sehr Schwach und Überfordert und habe mich sehr von außen leiten lassen. Und irgendwo war eine ganz leise Sehnsucht. Von der ich nicht sagen kann ob es einfach die von „eigener Klarnamne“ war oder ob sie auch in der Regierung präsent ist. Eine Sehnsucht nach einer besseren Welt und nach spirituellen Kräften und irgendwie auch nach Pacha Mama, auch wenn ich ihr nie begegnet bin.
Letztendlich hatte ich dann im Endbild meine Kuschelparty mit Industrie und dem ganzen Pulk und das Tribalgathering und die anderen Rollen haben meinem Gefühl nach wie ihre eigene Welt aufgebaut die größer und größer wurde und uns hat es nicht gestört. Wir hatten uns und ihr hattet euch. Wir konnten auf euch nicht einwirken und euch nichts wirklich anhaben, das hat uns auch nicht interessiert. Ich konnte niemandem bedrohlich sein, wie ich erst gedacht hätte und da war so eine Angst und Ahnung, irgendwann einfach unterzugehen, mich aufzulösen und etwas neuem Platz zu machen. Vielleicht war ich als Regierung schon auf dem Weg dort hin.

War froh als die Aufstellung vorbei war und ich langsam wieder in meine eigene Energie und Kraft gekommen bin. Interessante Erfahrung 😊

Die Familie

Ich schreibe hier von
Ausschnitten meiner Erfahrungen als Darstellerin der Familie. Ich hatte die Karte zuvor selbst beschriftet und dann gezogen.
Zu Beginn habe ich mich klein gemacht und hatte das Gefühl mich nicht von der Stelle bewegen zu können.
Doch dann lief ich los und sah „die Liebe“ traurig und zurückgezogen in der Ecke.
Was machst du da, warum bist du nicht bei mir (uns/der Familie)? Komm doch zu mir? Ich fühlte mich entsetzt und wurde auch ganz traurig. Was brauchst du denn? Da kam die „Angst“ zu ihr und „die Liebe“ fühlte sich bei ihr etwas wohler. Die Angst stand neben „der Liebe“ und gefühlt zwischen uns. Ich war etwas beruhigt dass es „der Liebe“ etwas besser ging, jedoch konnte es das nicht gewesen sein. Ich versuchte Unterstützung zu holen, doch ich fühlte mich nicht wirklich gehört und gesehen. „Das Licht“ und „der Engel“ gaben mir zeitweise Halt. Ich fühlte mich verzweifelt, besorgt, auf der Suche nach Lösungen.
„Die Ahnen“ wollte ich finden und Unterstützung einholen.
Ich traf auf „Kali“. Sie sagte zu mir das sei alles alt, meine Rolle als Familie dürfe sich ändern, altes dürfe sich auflösen. Dir soll ich nun vertrauen fragte ich laut und vorerst zweifelnd. Kali redete mir weiter bei, mir wurde übel. „Kali“ sagte lass es raus ich halte es für dich. Ich spuckte Kali in die Hand. Es war ein Moment von Scham, Halt, Abgeben und Altes lösen.
Später habe ich mich mit meinem Rücken an den der Liebe gesetzt, die gerade Pachamama kuschelte.

Weltwirtschaftsforum

Ich zog einen Zettel ohne nachzudenken, als Idee, es kommt das, was sich mir zeigen will: „Weltwirtschaftsforum“! – Ich spürte Enttäuschung – Mein Ego – oder Herz? wollte eigentlich etwas wie Liebe oder Gemeinschaft oder eben irgendetwas „Romantisches“ mit Herz.

Nun gut, ich ging in die Akzeptanz, spürte weiter, um mit der Rolle „Eins“ zu werden. – So lief ich umher und sah all die anderen – ich sah die Menschen, mit ihren „Herzensangelegenheiten“ – erste Prozesse konnte ich dort wahrnehmen, wie sie zusammenkamen, ich konnte nicht erkennen, wer genau sie waren, in dem Moment waren es Bewohner dieses Planeten mit Emotionen, sie kamen zusammen und unterstützten sich gegenseitig – sie umarmten sich, lachten und weinten schon. – Und ich? Ich fühlte mich sehr einsam, nicht zugehörig, ganz weit weg von all dem Menschlichen…wenn mich jemand sah, zeigte sich Abneigung oder ein „Belächeln“. Ich versuchte irgendwo „anzubandeln“ – niemand wollte irgendetwas mit mir zu tun haben.

Dann traf ich auf ein Gespann, es waren die Industrie, die Regierung, die Banken, die Medien und das Militär. Die Industrie war groß, wirkte glücklich und tiefenentspannt, hatte rechts im Arm die Regierung und links die Banken oder/und die Medien. Ich begab mich dazu und fühlte ein „Ankommen“ – Jo! Hier fühlte ich mich wohl, da war ich endlich, bei der „Elite“ – ich spürte eine tiefe innere Erhabenheit in mir aufkommen und ich konnte wahrnehmen, wie klein und egal mir diese Leute da „draußen“ wurden und wie lächerlich – die mit ihrem ganzen Gedöns…“die wollen die Welt retten“…Ha ha ha, macht mal, ihr Sklaven, lebt mal schön in Eurer Welt und betet. Eure Einbildungskraft ist unser Gewinn – wir bestimmen den Markt und was ihr denken sollt – umso mehr ihr Euch ablenkt mit Weltrettungsgedanken können wir im Hintergrund arbeiten, Geld schöpfen und Euch am langen Ast halten…Ich bekam richtig dicke Eier, wurde zum Checker, zum Prollo, der über allem steht – die Musik kam zu mir, und wollte mir ein schlechtes Gewissen machen, dass ich ja auch Musik höre und dass es mir ohne Musik schlecht gehen würde. Ich konnte nur lachen und sagen, ich liebe Eure Musik und verköstige mich daran, denn ich fördere Sie durch Verträge mit Künstlern, die ja auch ihren berechtigten Anteil an den Einnahmen haben, aber der Rest, der in Millionen zu uns fließt, ist eben unsere Einnahme daran. Ohne uns könntet ihr auf dem Markt nicht bekannt werden, denn wir bestimmen das, ohne das ihr es merkt. Die Musik tat mir nur leid, zu versuchen, Einfluss auf mein Gewissen zu nehmen.

Denen ich von nun an begegnete, erschien ich wie vom hohen Roß, nicht wie am Anfang – ich war nun über allem erhaben, das Gefühl der Macht und alles unter Kontrolle zu haben, verlieh mir Kraft – Ich konnte auch den Anteil wahrnehmen, dass das moralisch voll daneben war, und zugleich war es mir so egal wie einem Betrunkenen, der ohne Kleider durch die Gegend läuft und null Scham empfindet.

Die Universitäten kamen – gefundenes Fressen! Wir investieren in die Universitäten und suchen uns die Besten raus, die wir zu unseren Agenten ausbilden und auf der Welt in die Institute verstreuen, um Mindblowing in den Firmen und Instituten zu verbreiten – ganz nach unseren Vorgaben und Zielen – es ist so herrlich!! Das Gefühl der Macht ergriff mich, es gab mir Halt…

Ich sah das Militär stets gelangweilt neben mir – ich sagte, komm, wir brauchen doch nur irgendwo ein bisschen Chaos anrichten, dann sind die wieder alle abgelenkt und wir schöffeln Kohle – das Militär antwortete, ja, aber ich brauche doch einen Befehl! OK – ich wurde lauter und rief zur Regierung, Loosss! Wir brauchen einen Krieg, dann können wir verdienen – nun mach schon, gib dem Militär den Befehl! – die Regierung wirkte allerdings sehr schwach und irgendwie hatte ich das Gefühl, dass ich durch sie hindurch spreche, ich hatte bestimmt mindestens drei oder vier Mal zum Krieg aufgerufen, aber nichts geschah…Irgendwann sackte die Regierung auf die Knie und das Militär saß gelangweilt und erschöpft daneben.

Die Bank rannte des Öfteren weg und machte so ein auf beleidigt… Ich konnte es nicht verstehen, die erforderliche Zusammenarbeit war aus meiner Perspektive nicht umsetzbar – alles was ich „konstruktiv“ der Bank ausrichtete erreichte sie nicht im geringsten, sie nahm mich einfach nicht bzw. reagierte nicht auf meine Vorschläge.

Der Regenwald kam zu mir und bat um Hilfe. Ich sagte, hey, ist doch alles gut, wir investieren soviel Geld in Firmen zur Erhaltung des Regenwaldes, was willst du denn? Natürlich nach unseren Vorgaben und dass nach außen hin alles gut aussieht, also heul hier nicht rumm, du bleibst schon erhalten, eben nur ein bisschen kleiner am Ende, werden ja auch wieder neue Bäume gepflanzt!

Ich hatte noch ein paar andere Begegnungen, die entweder kaum oder erfolglos in Beziehung gingen, inklusive provokanter Abwehr oder die ich leider auch vergessen habe. Die Dunkelheit wollte auch nicht mein Partner werden – sie sagte, sie wäre schon gesättigt und bräuchte mich nicht mehr. Das Nichts kam auch vorbei und wollte mich mit sich selbst „vereinen“ also auflösen, als Versuch, die Welt ohne mich zu einem besseren Ort zu machen. Ich hatte wieder dieses totale Gefühl der Erhabenheit und stellte das Nichts energetisch unter meine Scheffel – Ha, du Nichts, du bist schon mein, denn im Nichts ist alles Potenzial dieser Welt enthalten, besonders das Potential, was wir als Weltwirtschaftsforum entscheiden und bestimmen…

Es kam irgendwann ein Moment, ich weiß den Auslöser leider nicht mehr, wo mich dieses ganze „Schauspiel“ anekelte. Dieses ganze Getue der Erhabenheit und das Chaos der Elite in ihrem „Party“-rausch – ich spürte Leere…

Ich wollte plötzlich raus, ich spürte, nein, so kann das doch nicht weitergehen! Aufhören! Aufhören! Was kann ich jetzt tun?

Ich riss mir das Schild vom Leib und schrieb auf mehrere Karten: Gemeinschaft! Und wollte sie an die „Elite“ verteilen – ich glaube, eine Person machte mit, ich glaube das Militär, bin mir aber nicht mehr sicher, jedenfalls schlüpfte diese fast bekehrte Person wieder in ihre alte Rolle zurück mit dem Statement: ich ziehe das jetzt durch bis zum Schluss.

Nach dieser „Befreiungshandlung“ konnte ich zunächst nicht richtig emotional differenzieren zwischen mir, der Rolle als Weltwirtschaftsforum und der Gemeinschaft, in die ich mich reinrevolutioniert hatte. – Mich überfiel eine tiefe innere Trauer – ich spürte ein wenig mein Ich und erkannte, dass ich das, was ich mit meinem Verstand über die Jahre erforscht habe, warum die Weltpolitik so ist wie sie ist, leibhaftig gespürt hatte.

Fazit: Für mich war diese Aufstellung das Abbild der Systematik unseres globalen Funktionierens oder Disfunktionierens. Zurück bleibt eine Unsicherheit, mit dem Fühlen, dass dieses System sehr stark ist und die Verblendung Kraft hat – anderseits die Kraft des Wandels als Potential in der Luft liegt, im Grunde ja fortlaufend – solange wir jedoch unsere unbearbeiteten Traumatas oder angeborenen Verhaltensschematas weitergeben, können wir immer wieder von der Kraft der Verblendung leben, egal, ob sie sich leer oder egohaft anfühlt. Das Gefühl als Weltwirtschaftsforum, so geht es nicht weiter, ich schmeiße, macht mir Hoffnung! Wie im Kleinen, so im Großen. Ich hoffe und freue mich auf die „critical mass“!

Dämon

Meine Erfahrung als Dämon. Ich liebe sie❤️❤️❤️!!!

Ich war der Dämon (eigentlich wollte ich Gott sein aber wollen verhindert haben 🤪).
Ich bin losgegangen mit dem Gefühl „mich mag eh keiner, ich bin aber nunmal da“. Zuerst traf ich auf das „Tribal Gathering“ und das hatte überraschenderweise keine Angst vor mir, das hat mich angelächelt und wir haben zusammen getanzt. Dann musste ich weiterziehen, denn ich konnte nicht länger bei jemanden bleiben, der mich komplett angenommen hat. Mit der „Angst“ zusammen habe ich mich sehr Wohlgefühl. Die „Bank“ und die „Regierung“ wollten zwischendurch mit mir
Ihre Macht vergrößern aber sobald ich die Furcht vor mir nicht gespürt habe, war ich weg.
So bin ich umhergeirrt, hatte keinen richtigen Platz und sobald ich angenommen und gesehen wurde, musste ich weiterziehen.
Als der „Arbeitgeber“ mich loswerden wollte, habe ich mich richtig festgekrallt, er hat es dann mit „Licht“ und (ich meine) „spiritueller Praxis“ versucht aber dadurch hatte ich nur noch ein größeres Verlangen zu bleiben. Es war auch nicht ausreichend zu sagen „ich habe keine Angst und jetzt geh“. Nur die komplette Annahme hätte mich dazu bewegt weiter zu ziehen.

Wie witzig, ich wusste bis dahin nicht, dass Dämonen so sind. Tatsächlich fühle ich mich oft ähnlich, wie in der Aufstellung. Ich wundere mich, warum ich gemocht werde und sobald ich komplett angenommen werde, habe ich den Wunsch weiterzuziehen.🙈

AHO…

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Session 20.12.21

Hier ein Beispiel wie meine Arbeit aussehen kann. Gerne kannst du mich für Sessions buchen, wo ich mich dann natürlich voll mit deinem System, deinem Mandat synchronisieren werde, was ganz anders aussehen wird.

Spontan verabredete ich mich zu einem Sessionaustausch mit einer prozesserfahrenen lichtvollen Geistheilerin. Und ja Licht ist nicht alles. Es gibt auch das irdische und die Dunkelheit und auch Lichtmenschen haben Themen und Schatten und da komme ich gerne mit meiner Präsenz ins Spiel. In meinem Raum, in meiner Präsenz kommen Menschen sehr schnell, sehr tief an ihre eigene wahrhaftige Wahrnehmung ran und genau das sagte sie auch in der Session.
Andersrum ist es übrigens genauso. Ich komme in der Präsenz von anderen Menschen, Raumhaltenden oder Gruppen viel besser in meine eigenen Tiefen als alleine mit mir. Das Thema war eigentlich ein „banales“ weltliches Konfiktthema. Aber systemisch arbeiteten wir uns Null daran mental ab, sondern machten einen Riesenumweg über einen Prozess, der am Ende dazu führte, dass sich das Mandatsthema am Ende entspannter und gelöster anfühlte.

Die Session dauerte gut 2 Stunden und ich startete von Anfang an über den Moment und über meine Wahrnehmung zu agieren und blieb konsequent in dem State mich von Moment zu Moment vorzuarbeiten und dem Feld, dass sich aufbaute zu vertrauen. Es fing an, dass ich mich aus dem Moment heraus mit ihr synchronisierte. Ich spürte sie über meine Feldwahrnehmung und bekam vom Feld Einladungen, die nicht irgendwelchen mentalen Methoden und Konzepten entsprangen und leitete sie von Moment zu Moment weiter. Es ging am Anfang viel um Erdung, aber auch ne Blockade im Hals durch die sie sich durchschreien musste. Das aktivierte ne sehr tiefe Wurzelchakraenergie. Sie hatte Angst vor dieser Energie, hatte das Gefühl, dass wenn sie damit in Prozess geht, dass es ihr „die Füße vom Boden weghaut“. Ich begleitete sie durch Zittern und Shaken, vor allem im Oberschenkel und Becken und dann kam der erste Schrei. Sie bekam einen Lebendigkeitslachanfall. Es löste schonmal viel. Sie aktiverte mit diesem Schrei diese tiefe Energie und sprang dann aber schnell wieder nach oben, weil sie es nicht halten konnte. Beim zweiten Schrei lud ich sie ein „unten“ zu bleiben, sie folgte diesem Impuls und dadurch, dass sie nach dem Schrei in einer Art “Stuhl”/”Russenhocke”-Körperposition blieb hielt sie die Schattenenergie aus dem Wurzelchakra. Sie bekam ein Tierbild rein, einen Adler, den ich ihr jetzt als Krafttier für ihr Wurzelchakra zuschrieb. Ein ungewöhnliches Tier für das erdige Chakra, aber bei dieser lichtvollen Dame wiederum auch nicht, weil das königliche, freie und überblickende kraftvolle offensichtlich schon ihrer Wurzel anfängt und auch dort gelebt wird und sie ihre Qualitäten durch diese Kraft und Anbindung noch viel mehr ins irdische tragen kann, was sie vorher eher in ihrer High-Frequenzy-Lichtarbeit gemacht hat.

Was ist Dein Krafttier? Finde Dein Krafttier als spirituellen Begleiter

Die Angst, dass ihr die Energie den Boden unter den Füßen weghaute wandelte sich ins Gegenteil.

Als sie unten war floß eine dunkle Rolle in mich hinein und ich startete ohne Absprache aus dieser Rolle auf sie einzusprechen. Zum Glück musste ich mich nicht erklären, weil sie es kennt und einordnen konnte, dass jetzt nicht mehr Christian spricht, sondern eine Frequenz mich als Kanal benutzte.
Ich war eine dunkle kollektive Energie, die von oben herab sprach und sie dominierte und auch lachte und sich ihr Gegenüber überhöhte. Das war dann auch eine Wahrheit in dem Moment. Ich stand und schaute auf diese kleine hockende Energie hinab. Mit meinen Worten war ich der kollektive Matrix-Dämon (Dämon hat bei mir ne andere Konnotation als bei vielen anderen. Sie sind Schöpferwesen, Wächter des Herzens, die aber die Aufgabe haben zu trennen von der schmerzhaften, ungreifbaren, dunklen ungehaltenen Wahrheit), den ich halt auch ständig wahrhehme und der mir ständig in meiner Arbeit begegnet und den ich nicht ausfiltern kann, wenn ich auf die Welt schaue, dann sehe ich überall diese dämonischen Programme. In meiner Wahrnehmung der Welt ist die Gesellschaft, das Kollektiv, das System toxisch und wir machen vor allem aus drübergelegten Programmen unsere Erfahrungen anstatt aus einer tiefen Anbindung heraus, weil wir uns als Kollektiv entschieden haben uns von unserer Tiefe zu trennen.

Sie sagte, noch in der Hocke, dass sie für die Wahrheit steht, für die Innere Stimme der Menschen. Ich nahm es wahr, fühlte mich davon aber nicht bedroht, weil sie klein und machtlos wahr. Ich spürte, dass ich die Menschen alle verbinde und ihnen was gemeinsames gebe. Ich spürte das Spiel von Macht und Kontrolle, dass ich spielte, ich fühlte mich mächtig und mir ging es gut. Es gab ein Austausch von Energie zwischen mir und den Menschen und ich war mir mit den Menschen einig, dass dieses kollektive Verbinden doch viel besser ist als, wenn jede_r seine eigenen inneren Wahrheiten folgt. „Das wäre doch das totale Chaos.“ Ich spürte auch wie mich die Digitalisierung und die Medien immer mächtiger werden lassen, weil ich so viel besser mit meiner Kollektivierung und Verbindung wirken konnte und Verbindung ist ja was GUTES „Muahaha“, so kann ich viel schneller die Leute mit meinen Spielchen gleichschalten und ich bekomme von allen Energie, denen, die mir dienen und denen, die mit mir im Widerstand sind.

Sie hatte einige Umstände sich zum Aufstehen zu bewegen, sie wollte es, konnte aber nicht, weil sie ne Einladung brauchte und dann irgendwie versuchte sich die von ihren Mentalen Heilerinnenprogrammen herbeizukonstruieren. Sie war ja in dem Moment „alleine“, weil ich gerade nicht als helfender und moderierender Raumhalter zur Verfügung stand. In dem Moment, wo sie es mental versuchte, kontrollierte sie sich selbst und ich spürte wie ich in sie energetisch eindrang in ihr wirkte vor allem in ihrem Kopf. Ich verbalisierte es auch, dass ich energetisch in ihr bin, sie stritt es ab, aber ich war in ihrem Kopf und wirkte da hinein und ich fühlte keine Angst, dass sie da schnell rauskommt und fühlte mich safe und mächtig.

Sie stand auf ihrem Teppich, das als ihr Raum definiert war, ich berührte ihn mit der Zehenspitze. Sie war ordentlich genervt von mir und meiner übergriffigen, dominanten, invasiven Energie und versuchte mich loszuwerden und wegzuschieben, was auch ihr aktuelles weltliches Thema widerspiegelte. Je mehr sie mich wegschob, desto mehr schob sich mein Fuß auf ihren Teppich und es wurde unangenehmer. Der Widerstand, der Kampf brachte nichts, außer mir Energie. Es war sone wir “ficken” uns gegenseitig mit einer negativstmöglichen, aber unsexuellen Konnotation. Der Prozess wirbelte auf jeden Fall Schattenenergien auf und brachte Energie in den Raum, die aber nicht angenehm war. Sie erkannte das Muster und switche: „OK, dann nehme ich dich jetzt an.“ Boah, da bekam ich Angst und Panik. Damit habe ich in meiner Rolle nicht gerechnet. Das war heftig unangenehm angenommen zu werden. Dann lud sie mich ein in ihren Raum hineinzukommen. Nennt sich übrigens „paradoxe Intervention“.
Ich spürte, wie ich von der dämonisch, dunklen, machtvollen Präsenz etwas runterkam. Sie stand mittlerweile, als sie noch unten war, hatte sie schon relativ wenig Angst vor mir, da sie spürte, dass ich nicht an die Erde angebunden bin und eher ein Spiel und nicht so real bin. Ich spürte innere Kind Energie in meinem System und wurde weicher und verletzlicher und wollte genau da nicht hin. Ich lehnte die Einladung in ihrem Raum zu kommen ab. Und ging nur einmal um es auszuprobieren an meinem Widerstand vorbei rein. Es war jetzt eine berührtere Energie zwischen uns und sie gab mir Mitgefühl und Liebe. Ich wollte unfassbar viel spielen und mich bewegen, genau das war unterdrückt. Sie versuchte mir dann Raum zu schaffen und ging in den Helfermodus für ein kollektives Thema. Am Ende kam raus, dass sie nicht in der Lage ist mir genug Platz zu schaffen, um mir zu helfen. Wir intervenierten also und switchten den Focus wieder zu ihr. (Denn jede_r Helfer_in/Retter_in/Savior hat nen Schatten und geht über ihre Grenzen, wenn sie im Außen was retten und heilen will, was zu groß ist und wofür sie nicht zuständig ist.)

Sie ging stattdessen in ihr eigenes inneres Kind und ich repräsentierte die Strukturen und die Erwachsenenwelt. Mit meinem Sätzen floß richtig dunkle Energie aus meinem Hals und nebelte sie in eine dunkle Wolke ein. Die Sätze waren zusammengefasst in einer gut gemeinten aber getrennten toxischen Energie, dass „ich für sie Strukturen baue, die sie auf das Leben vorbereiten, damit sie gut funktionieren kann“. „Ich bin der Erwachsene und allein deshalb habe ich Recht und weiß was gut für dich ist.“ Wir reinszenierten dieses Spiel aus ihrer Kindheit und sie sah mich an und wusste, dass ich (in der Rolle der kollektiven Glaubenssätze von Erwachsenen gegenüber Kindern) Unrecht habe, dass ich getrennt von der Wahrheit bin, die sie als Kind wahrnehmen konnte. Aber sowas wie innere Stimme, Innere Wahrheit usw. wird zugunstem des Funktionierens im Kollektiv abtrainiert. So sieht unser Erwachsenwerden-programm aktuell leider aus. Sie litt und es folge eine krasse Ohnmacht, weil sie nichts dagegen machen konnte. Sie beobachte wie sie die Entscheidung traf, „ok, dann muss ich halt warten bis ich erwachsen bin, bevor ich frei bin und meiner Wahrheit folgen kann“. Wir akzeptierten diese Entscheidung als geringstes Übel, weil es ja auch eh in der Vergangenheit lag und nicht mehr zu ändern war. Aber diese Entscheidung hatte seinen Preis. Als Erwachsener ist mensch dann auch gefangen in seinen und kollektiven Strukturen und muss das mühsam wieder abbauen, was ja offensichtlich auch nicht leicht ist, weil die kaputten Spielchen der kaputten Erwachsenen mit kaputten Inneren Kindern krass auf uns einwirken und es echt safe Inseln braucht, um sich davon wieder zu befreien und Mut, weil mensch das Kollektiv offensichtlich damit irritiert, wenn mensch der inneren Wahrheit folgt und nicht dem kollektiven Programmen und dem sogenannten „wissenschaftlichen Konsens“ folgt.

Zentrale Erkenntnis aus diesem Prozess war, dass die inneren Kinder kollektiv unterdrückt werden durch die Erwachsenenwelt und sie in ihren geschaffenen Institutionen wie Schule nicht genug Spielen konnten und als Folge dessen wir jetzt stattdessen auf der Erwachsenenebene im Kollektiv voll die krassen „Spiele spielen“ um das zu kompensieren.

Im Weiteren Verlauf dieser Session kam bspw. Panik auf. Angst vor eine Panikattacke. Es brauchte Zeit und Regulation sich an den Widerständen vorzuarbeiten in dem ich Widerstand für Widerstand liebevoll annahm und darauf wartete, dass ihr System von alleine in den Trust geht. Ich bereitete sie mental vor. Es ging um Ohnmacht, es ging um Lähmung, um die Angst die Kontrolle über den Körper zu verlieren und dass sie da nie wieder rauskommt. Sie ging in die Projektion und in den Mistrust auf mich, dass ich sie dann nicht retten kann. Diese Ängste sind nachvollziehbar, ich kenne das von mir, „wenn ich erst einmal in ein Gefühl reingehe, dann hört es nie wieder auf“ und Unterdrücken ist da dann das geringere Übel. Aus meiner Feldwahrnehmung heraus wusste ich aber, dass es nur ein Prozess ist, der durch sie durchfließen wird und sie hinterher wieder so agil, wenn nicht sogar lebendiger als jetzt sein wird. Ich sagte, ja, du wirst Lähmung, Kontrollverlust, Dunkelheit und vor allem Ohnmacht erfahren. Und ja du wirst in einem State sein, wo dich niemand retten wird, nicht einmal ich. Es lief auf einen Sterbeprozess hinaus, weil auch klar war, dass der größte Teil davon nicht ihre Energie ist, sondern Fremdenergie aus dem Familienfeld, wo es Ohnmacht durch eine Lähmungserkrankung (Vergleichbar mit Wachkoma) gab und wie sich später herausstellte auch Ohnmacht aus dem karmischen Past-Life-Feld.

Sie ging ohne, dass ich es kontrollieren oder sie explizit einladen musste, irgendwann wie von selbst in Shavasana und gab sich hin. Sie reiste sehr schnell emotional in eine Trancereise und visualisierte sich wie sie Anführerin von einem Dorf war, dass gegen den Feind in eine Schlacht ziehen musste. Sie starb ziemlich am Anfang und nach ihr noch ihre Leute. Sie verlor. Heftiges Gefühl. Ihr Spirit war voller Schuldgefühle und es war eine Ohnmacht da, als sie tot war, konnte sie die Leute nicht mehr retten für die sie sich verantwortlich fühlte. Ich half dabei diese Verstrickung zu lösen und die Ohnmacht zu akzeptieren und wies sie darauf hin, dass auch ihre Follower einen eigenen freien Willen haben und sie sich frei entschieden ihr zu folgen. Sie hielt an dieser dunklen Schatten-Schuldgefühl-Wolke fest, die sie sich auch selbst kreierte. Sie hatte Angst hinzuschauen zu ihren Follower_innen und ich lud sie dazu ein. Als sie hinschaute und sich Kontakt entstand, gab es unerwartete Reaktionen und nen Beziehungsaufbau, was sie vorher mit der Schattenwolke vernebelte. Die Follower_innen sagten, dass das Leben voller Leid war, dass der Tod eine Befreiung war. Sie machten ihr (damals ein ihn) keine Vorwürfe und es baute sich eine liebevolle gemeinschaftliche Energie auf. Sie drehte sich zur Schattenwolke und konnte sie jetzt getrennt von sich anschauen und hinter ihr waren die Menschen, die sie auffingen und liebevoll hielten. “Wir sind eine Gemeinschaft” war die liebevolle Botschaft.

Es tauchte Licht auf. Ich lud ein diesen Anteil jetzt sterben zu lassen, der wegen der festgehaltenen Schuld noch nicht gehen konnte. Aber in ihr kam ein enormer Widerstand und Wut auf das Licht auf und wir mussten das noch klären. Vor der Schlacht war sie_er im Kontakt mit dem Licht und das Licht sagte ihm_ihr, dass sie beschützt sei und mit diesem Mut ging sie in die Schlacht und sie war so enttäuscht, dass sie verloren hatte und war – auch aus meiner Sicht nachvollziehbar – sauer auf das Licht.

Sie ging in eine mehrdimensionale Wahrnehmung und ich weiß aus meinen eigenen Reisen, dass aus Seelen und Licht Perspektive der Tod eine läppische Bedeutung hat im Gegensatz zu unseren irdischen Egos. Sie fing an diese Perspektive wie das “Beschützt sein” gemeint war zu verstehen. Es ging über den Tod hinaus und sie lachte.

Im Rest der Session ging es bspw. neben Dunkelheit mit der sie im Frieden war, weil sie bspw. schon ganze Inkarnationen in purer Dunkelheit und Unbewusstheit verschwendet hatte. Sie war zuerst im Widerstand dagegen und sauer auf ihr Bewusstsein, dass es so war, aber gleichzeitig verstand sie, dass sie ihre Angst vor der Dunkelheit so krass verloren hatte und dafür in diesem Leben sehr viel mehr Licht in ihr Leben ziehen konnte. Was aber viel schlimmer für sie war, war „lichtvolle Ohnmacht“. Das war ein Thema, dass sie begleitete und noch als Fremdenergie in ihrem Körper abgespeichert war. Es kam aus der Mutterlinie und setzte sich fest, vor allem in ihrem linken Arm. Ein unangenehmes Gefühl sehr lichtvoll zu sein, sehr bewusst zu sein, sehr viel zu fühlen, aber Impulse reinzubekommen vom Herzen, die einfach nicht umgesetzt werden konnten.

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Erinnerungsprotokoll zur Corona-Aufstellung

Hier ein Beitrag um einzuordnen, wo der Aufstellungsleiter mit seiner Haltung steht und aus welcher Motivation ich dieses Event organisiert habe.

Es ist an diesem Abend schon einiges passiert. Es gab zu diesem Zeitpunkt schon einige Prozesse. War schon ne leichte Drüberenergie da. Es war spät und ein Teil der Gruppe chillten im Nebenraum. Mir war es wichtig, dass nur noch Leute dran teilnahmen, die auch noch die Kraft hatten durchzuziehen.

https://www.facebook.com/events/627391061792528/

Die Aufstellung ist jetzt 3,5 Wochen her und es überlappen sich in meinem Kopf viele Stränge, gerade an Einordnungsprogrammen, die ich auch mit Interpretationen auf das erlebte drauf lege. Jede_r würde dir hinterher andere Aspekte, Interpretationen und Einordnungen von der gleichen Aufstellung anbieten, zumal jede_ r ja auch ne andere Rolle hatte. Ich probiere es daher mal mit dem Tool, dass ich ein Erinnerungsprotokoll erstelle, das wirklich möglichst deskriptiv ist und versuche meine Einordnungen zu trennen, weil meins, teils auch mit ideologischer Energie gecharged ist. Aber auch hier sind schon enorme Erinnerungslücken und somit Verkürzungen und Verzerrungen drin, aber mein Anspruch ist es so wahrheitsgetreu und genau wiederzugeben wie es mir jetzt möglich ist. Ich werde den Text auch den Teilnehmer_innen zur Verfügung stellen und sie feedbacken lassen und meinen Text dann ggf. überarbeiten, wenn sich Erinnerungen mit den anderen synchronisieren.

Wir starteten mit der Rolle der Impfung. Sie chooste die Rolle schon ein paar Tage vorher und so bekam sie sie die Rolle dann auch als Feldimpuls. Sie macht manchmal Theaterworkshops und so drückte sich die Rolle, die alleine im Feld stand auch erstmal mit viel Ausdrucksbewegungen aus. Es gab pointierte Ausbreitungsbewegungen neben anderen. Sie sprach alle im Kreis direkt an, zu manchen sagte sie, dass sie gerne eindringen würde, zu anderen, dass sie Angst vor denen hatte, bei wieder anderen wurde sie sneaky und spielerisch.

Ich entschied mich eine Resonanzfigur reinzuholen: „die Köper“ um zu schauen, wie die auf die Impfung reagieren. [Erinnerungslücke, ich glaube, die Körper waren ruhig und in einer Frequenz, dass sie nicht autonom entscheiden konnten, also auch nicht krass reagierten, aber auch nicht resonierten, aber leichte Tendenz zum Weggehen vor der Impfung, weil sie schon etwas invasiv war]

Wir holten weiterhin die Maßnahmen rein, die Geimpften Menschen, die Ungeimpften, den Coronavirus und weil es das Feld so wollte, den Tod.

Die Maßnahmen waren unfassbar Hyperaktiv, brachten mit schriller Energie, unfassbar viel Unruhe in den Raum, hörte nicht auf zu Reden und zog viel Fokus-Energie. Sie versuchte immer wieder die Impfung zu den Ungeimpften zu schubsen. Die Ungeimpften wichen aus vor diesen beiden sehr Raumeinnehmenden Rollen und wussten kaum wohin mensch ausweichen sollte, weil sie waren überall im Raum ja erreichbar und konnten sich nicht verstecken. Sie erhielten sich aber auch von der Kommunikationsfrequenz eine Klarheit und Souveränität. Die Rolle der Geimpften überraschte mich, sie war ein wenig starr und sie zog es ans andere Ende des Raumes. Da waren Pflanzen und nen Wandtuch und sie wollte da immer tiefer rein, was aber physisch nicht ging. Es war son Energieloch. Um diesen Impuls physisch umsetzbar in die Aufstellung zu holen nahm ich ein Kissen und sagte, dass es das repräsentierte, wo sich die Geimpften hingezogen fühlen. Sie stellte sich impulsartig rauf, aber mit einer Gesichtsanspannung und Energie von what the Fuck ist das hier. Es war ja nicht greifbar, aber irrational spürbar. Ich versuchte lange herauszufinden, woför diese Energie steht. Ich bekam nichts konkretes, nur die Übersetzung sumpfige Energie.

Zu dem Zeitpunkt war der Raum total gespalten und es gab zwei Dynamiken und ich konnte als Raumhalter nicht mehr bei beiden gleichzeitig sein. Ich glaube in der einen Seite des Raumes waren die Maßnahmen, die Ungeimpften und der Tod und im anderen Teil der Körper, die Geimpften auf dem Kissen und der Coronavirus.

In mir kam viel Stress hoch. Die Energie war hoch und unkontrollierbar. Hatte auch keinen klaren Impuls, wie ich das zu sortieren habe und ließ es erstmal so laufen und unternahm mehrere Versuche die Figuren zusammenzubringen. Meine Autorität war gegenüber den Figuren nicht mehr die höchste, sie mussten ja nicht auf mich hören, sie waren freie Rollen und ließen sich kaum kontrollieren. Eine Information, die rauskam war, dass es erstmal viel Verbindung gibt. Sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte haben einen Körper und auch der Virus machte keinen großen Unterschied und auch alle Menschen haben letztendlich Todesangst. (hier fasse ich zusammen, weil ich nicht mehr weiß, welche Rolle, die jeweiligen Erkenntnisse aussprach. Es gabe viele unübersichtliche Dialoge, die schwer zusammenzufassen sind.) Eine Message war auch, die kam glaube auch von den Körpern, dass es eine Form von Stärke ist da voll durchzugehen und es auch OK ist für die Leute, die nicht so stark sind, mit der Impfung nicht so stark durchzugehen.

Es ist wichtig Kindern und auch Erwachsenen das Recht auf Krankheit zu lassen, weil das auch ne spirituelle, erdende, der Todesangst begegnenden Erfahrung ist, wo mensch mal aussteigen kann aus dem Funktionieren und mensch liebevoll umsorgt wird oder sich selber viel liebevoller umsorgt und ganz plötzlich ganz gesund ernährt und trinkt und Vitamine zu sich nimmt. Es ist auch eine Konsequenz von mangelnder Einkehr, einem drüber gehen über den Zyklus der Jahreszeiten und den Zyklus der Frau mit einer 40 Stunden Woche im Winter wie im Sommer und egal in welchem Zyklus-Moment die Frau ist. Es geht ums Funktionieren und Kaffee und Zucker helfen beim drübergehen und mental verhaftet bleiben in der Matrix.

Irgendwann switchte die Energie und es entstand ein Kreis in deren Mitte der Coronavirus stand. Ich glaube, die Impfung stand noch außerhalb. Es beruhigte sich und es verband sich etwas. Der Mensch, der in der Rolle des Coronavirusses war, war voll weg. Wie in einer Art abwesenden Trance und gleichzeitig auf einer nicht-menschlichen Ebene voll präsent. Wenn diese Figur sprach, sprach sie aus einer Frequenz, die meinen Mentalkörper voll ausknockte sie sprach in einer mir unergreiflichen Weisheit, die ich mental nicht fassen konnte, was auch anstrengend für mich war. Ich habe sie reden gehört, sie gespürt, aber nicht verstanden, was sie meinte und sagte. Sie sprach öfters von Kreisen und meinte damit auch ne Art Ausbreitung. Wenn ich ihr Fragen stellte, blieb sie erstmal ne Weile in der Stille präsent bevor dann ihre Antworten kamen. Sie sagte dann auch Sachen, dass sie viel älter als der Mensch ist.

Ich selber war auch in einer Doppelrolle, einerseits Moderator, andererseits Fragesteller, weil ich ja nicht über dem Thema stehe, sondern das Thema mich aufwühlt und ich viele Fragen und Bedürfnis nach Klarheit hatte. Deswegen stellte ich auch viele Fragen. Bspw. ob es Einfluss auf die Fruchtbarkeit hat, da kam ein nein. Meine mentale Frage, nach Strippenzieher_innen dahinter resonierte nicht, weil die Frage halt Mental war und die Aufstellung da keinen Focus hinlegte. Es war mir alles so friedlich und ich sprach auch nochmal in meiner Todesangst, aber es sterben doch Menschen und sie leiden in den Krankenhäusern. Dann involvierte mich der Coronavirus und nahm meine Hände. Ich war drüber und mein Mentalkörper konnte kaum noch erfassen, aber das machte was mit mir. Eine kaum greifbare Erdung meiner Ängste auf der Energie-Feld-Ebene. Es beruhigte mich. Ich schaute in die präsenten Augen des Coronaviruses vor dem ich voll Angst habe und dem ich misstraue und dem ich ausweiche und den ich vermeiden will. Auch Tage später, konnte ich mich mit diesem Moment wie ein inneres Foto verbinden und in einer Art partiellen energetischen Frieden gehen, auch wenn meine vom Mentalkörper kreierten Ängste nicht weg sind.

Wichtig war auch, als der Kreis entstanden ist, dass die Rolle der Maßnahmen switchte, sich beruhigte und in den Kreis einfügte. Sie verbalisierte jetzt auch, dass sie sich ganzheitlicher wahrnimmt und die Alternativen Wissenschaften aufgenommen hat. Ich stellte die Frage wie lange es dauert und sie sagte aus einem Channelingstate 40 bis 50 Jahre. Diese Information hatte Energie, es ging ein energetisches Raunen durch die Teilnehmer_innen der Aufstellung.

Viele Aufstellungen finden ein Ende, wenn alle Anteile ihren Platz zumeist in einem Kreis, gefunden haben. Aber auch von der Systematik her haben wir ja nicht die Power mit der Aufstellung was lösen zu können, weil das kollektive Thema viel zu stark ist. Wir hatten einigermaßen einen Kreis zusammenbekommen und Erkenntnisse. Aber dann ballerte die Impfung, die außerhalb des Kreises stand enorme ideologisch aufgeladene Speakerenergien rein und zog die Aufmerksamkeit auf sich. Die Konstellation im Raum änderte sich auch. Auf der einen Seite stand dann die Impfung auf der anderen Seite des Raumes der Coronavirus. In der Mitte des Raumes waren die Körper und die Geimpften und Ungeimpften und der Tod war etwas abseitig, auch in der Mitte. Wo die Maßnahmen waren, erinnere ich gerade nicht mehr.

Die Rolle der Impfung fing an aus einem metallischen Feld zu schwärmen. dem Zeitalter von Technologie und Transhumanismus. Sie sprach von Chips unter die Haut usw. und wie geil das alles ist. Sie bekam viel Raum zu reden und sprach interessant, dass sie kaum unterbrochen werden konnte und sie sprach auch so, dass sie nichts anderem Raum gab, mit einem Charisma von Selbstüberzeugtheit. Die Menschen in der Mitte waren in diesem Bann. Nur der Coronavirus hielt seine eigene Frequenz und stellte kritische Fragen irgendwann wie bist du Gott…. Die Fragen brachten das Impfwesen mikromäßig ins Schlingern, weil von den Menschen wird sie nicht so in Frage gestellt. Wichtig war auch, dass die Impfung und der Coronavirus standen und die Menschen, der Körper und der Tod saßen oder hockten. Ich kann mich nicht an die Antwort erinnern, ging aber in die Richtung gottähnlich. Es geht um die Überwindung des Todes.

Der Tod schaute dorthin zu dem Impffeld und sagte, dass was ich da wahrnehme ist wie Tod, aber das bin nicht ich. Sie gruselte sich etwas und schaute irritiert, schockiert und angeekelt zu der Konkurrenzfrequenz. Ich glaube die Körper fragten diese Frequenz ob sie noch fühle. Ja, aber nur noch sehr, sehr abgeflacht und zeigte einen schmalen Korridor vor der Brust mit den Händen. Das Wort metallisch ist gefallen. Metallisches Zeitalter und ein Teil des Weges (ich kann nicht sagen, dass es damit anfängt) ist es die Impfung im Körper zu haben um einen kleinen Beitrag zu machen den Tod zu kontrollieren.

Es gab dann eine spirituelle Diskussion zwischen zwei Spirits, die sehr anstrengend war. Die Aufstellung war teils schon durch und drüber. Die Rolle der Ungeimpften hatte auf das alles auch keinen Bock mehr, verließ ihre Rolle und ging in den Nebenraum, sie wollte sich das nicht länger reinziehen.

Essenz der Diskussion war, dass beide Gruppen das gleiche wollen in die Unsterblichkeit. Die einen machen es halt mit wissenschaftlichen Transhumanismus und die anderen mit Spiritualität. Und in einer unbenannten Zukunft wird es über spirituelles Wissen auch viel mehr gelingen Sachen zu ermöglichen, die heute kaum vorstellbar sind und andersrum hat ja die Technik Sachen ermöglicht, die vor Jahrzehnten nicht vorstellbar war. Es gab eine Handgeste, wo beide Gruppen im Namaste starten, beide Hände einen Zwiebelbogen machen, weil beide Gruppen einen völlig verschiedenen Weg zum gleichen Ziel gehen. Dann trafen die Hände wieder aufeinander, aber nur die Hand der spirituellen ging danach noch weiter nach oben. Der Weg der Technik, Wissenschaft und des Transhumanismus (Das Wort kommt als Einordnung von mir, kam nicht in der Aufstellung vor) endete in einer Sackgasse.

Minifazit:

Ja, die Wissenschaft zieht, sie legt ihre Zahlen und Erfolge vor und die meisten Menschen Der Blinde Fleck ist aber größer als die Erkenntnisse, weil die Postulate der Wissenschaft schon der Verzerrung der wahren Wirklichkeit sind. Die Wissenschaft hat nen leeren Fokus auf Daten und Fakten. Sie kann zig versuche machen und dann einen Stoff finden, der die offensichtlichen Symptome bei Corona lindert. Da dominiert das Rationale und das Irrationale wird abewertet und abespalten, auch wenn sie sich mit Trial und Error vorwärtsbewegen und viele Erkenntnisse, die rational mal wahr waren, später irrational oder falsch sich herausstellten. Dann kannste du noch zu einer Ebene kommen, dass Rationalität und Irrationalität ausgeglichen werden sollten. Ich persönlich sage aber, dass Rationalität eine Mikroillussion ist in einem durch und durch multidimensionalen, fraktalen, geistigen, energetischen, lebendigen, göttlichen Universum. Hinter jeder Rationalität steckt das irrationale Phänomen Mensch, dass auf einem göttlichen Planeten, wo Mutter Erde uns den Raum hält existiert. Der Versuch das Irrationale einzufangen und zu verstehen wird am Ende nicht gelingen und das ist jetzt meins, weil mein Innerer das Universum, das Leben, den Tod, das göttliche, die Matrix-Verstehenwollenateile enorm stark sind und ich durch mein Wissenwollen in einem dunklen Bewusstsein lande, das wirklich viel sieht und versteht, aber sich trennt von meinem Herzenssein, vom Körper, vom Gefühl. Ich muss immer krass in Metamentale-Feld-Trance-Wahrnehmungsstates gehen und in Teile der geistigen Welt reisen für meine Verstehenssucht. Aber ich verliere diess Spiel. Es wird nie der safe Moment kommen, ah jetzt habe ich es verstanden und ich werde eingeladen mich in der Demut gegenüber dem Leben vom größeren und irrationaleren tragen zu lassen.

Ergebnis der Aufstellung:

Essenz war, dass die Mehrheitsgesellschaft „gewonnen“ hat. Ihre Matrix ist gerade stärker und dominanter. Diskussionen bringen „nichts“, weil es ja ihre Ebene ist und sie die andere Ebene nicht sehen können. Oder habt ihr es erlebt, dass jemand die Seiten gewechselt hat? Wir werden den Weg der Mehrheitsgesellschaft offensichtlich nicht mehr mit Kampf oder trickreich stoppen können. Unsere Aufgabe ist es jetzt – dieser Terminus kam mit einer enormen Power in der Aufstellung zum Vorschein – „Inseln schaffen“.

Ja, Rückzug, Einkehr, Vernetzen, Ressourcen schaffen, sich safe Räume schaffen und auch ganz klar bishin zu physischen Auswandern. Die Impfplicht wirkt so als ob sie in der Matrix bereits beschlossen wurde, es fehlt nur noch der formale Bundestagsbeschluss und die Umsetzung. Wir müssen damit umgehen. Jede_ r in seiner freien Art und Weise. Es ist OK sich Impfen zu lassen, um sein gewohntes Leben zu behalten oder um sich vor Corona zu schützen. Es ist OK das Spiel dahinter nicht sehen zu wollen und antispirituell zu sein und es ist auch OK, die anderen zu verurteilen und abzuwerten und abzuspalten, auch wenn es das eigene System dunkler macht. Auf den Inseln, das wurde auch gesagt, sind auch Geimpfte willkommen, die aus dem viel größeren Spiel, das hinter der Impfung steht aussteigen wollen oder diesem Sumpf von lebendigem Tod (im Übrigen sind deshalb Zombiefilme in dieser Gesellschaft so erfolgreich, weil sie uns widerspiegeln, reflektierte mal ein Zen-Lehrer) entfliehen wollen. Wir brauchen jetzt die Kraft für uns und unsere Leute und Mitmenschen und können sie nicht mehr in den Kampf stecken. Es zieht mich auch zum Protest und zu den Demos und es fällt mir schwer nein zu sagen und einzukehren. Aber wie mein Demobericht ja auch gezeigt hat ist es echt Low-energy mit den Demos. Sie verbieten sie, sie stigmatisieren, sie haben vorgeferftigte Phrames und die Bilder von den Rand-Rand-Gruppen, wo sie die 30% (also ca. 20 Mio Menschen der eigenen Gesellschaft) wunderbar stigmatisieren können.

Aho

Dieses Video ging passenderweise viral auf meine Timeline

Spendenaufruf:

Die Organisation, das Raumhalten, die Texte habe ich allesamt aus intrinsischer Motivation erarbeitet ohne dass Geld meine Motivation war. Wenn du dich da reinfühlen kannst in die Arbeit, die dahinter steckt, dann lade ich dich ein einmal in dein inneres System oder dein Herz hineinzuspüren und zu schauen, ob da ein Spendenimpuls ist, den du in die Tat umsetzen möchtest.
Das Geld das reinkommt werde ich für mein Ticket für nächste Tribal Gathering nutzen, das ja jetzt leider von Silvester auf Ostern 2022 geschoben wurde. Dort setze ich dann das Ergebnis der Aufstellung um und bilde ein Insel und co-creiere einen Raum von Ressourcen und Unterstüzung und einem dahinter schauen hinter dem Alltagswahnsinn.

Paypal-Spenden mit dem Betreff „Spende Teilnahme Tribal Gathering“ an christian.fender … web…. de oder nutze diesen Paypallink.

https://www.facebook.com/events/214680400726715/permalink/259431916251563

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Meine persönliche Einordnung zur Situation

Wo stehe ich? Auf welchem Fundament basierte mein Impuls eine Aufstellung zu organisieren.

Die Zeit ist sehr schnelllebig. In einer art „Salamitaktiv“ wird Stück für Stück die Eskalation normalisiert. Anfang November, es war eine Zeit, wo die Impfpflicht noch nicht das vorherrschende Thema war. Stattdessen kamen die 2G-Beschlüsse für Veranstaltungen, Indoor-Restaurant, Stadion, Fitnessstudio, Yoga usw. sowie 3G Beschlüsse für ÖPNV und die Teilnahme an Demonstrationen.

Ich war so hart getriggert, aufgewühlt und verwirrt. Im Widerstand und gleichzeitig in Ohnmacht. Ungehört musste ich den engen Diskurs der da vorgegeben wurde wahrnehmen und deren Spielchen mit der Macht da oben über die Programme, die Einordnungen der Randgruppen usw.

Ich sah mir vieles an, ziehe mir täglich auch enorm viel die Mainstreamnachrichten rein, während ich natürlich auch in einer Informations/Einordungs und Diskursbubble lebe, die für mich Realität ist, aber vom Mainstream entweder negiert oder abgewertet wird. Ja, ich kenne niemanden, der wegen Corona jemanden in der Intensivstation kennt und niemanden, der daran gestorben ist. Gleichzeitig habe ich viele Berichte in meinem Umfeld, wo Menschen an den Folgen des Impfens sterben oder long-Biontech haben und ich habe persönlich einen Menschen mit Impfschaden erlebt, der aber nicht in der Statistik auftaucht.

Ich habe die letzten Jahre enorm mit Todesangstprozessen zu tun. Ich habe ne Scheißangst vor dem Tod und bin dieser Frequenz mehrfach in meinen Reisen begegnet. Der Tod ist wirklich das allerschlimmste. Hinzu kommt nur noch Leiden und Tod, ein gewaltvoller Tod. Ich wünsche mir und allen anderen Menschen einen friedlichen Tod im hohen Alter. Mir gehen die Bilder nahe von den Intensivstationen, wo Menschen sicherlich in Reue da liegen, kaum noch Luft bekommen, über mehrere Tage in Panik sind und konfrontiert mit einem leidvollen Abgang.

Ich sehe auch die Überlastung des Gesundheitssystems und ich kann an dem einen Punkt verstehen, dass die Politik, der Mainstream usw. eskaliert. Aus Ethischen Gründen muss eine Triage verhindert werden.

Aber mit allem was dann kommt bin ich nicht einverstanden und ich stehe da mit meiner Position sicherlich alleine da. Mit meiner Position mache ich mir weder im Maßnahmenkritischen Feld, noch im Mainstreamfeldfreunde.

Demokratietheoretisch darf es keine präventiven Sanktionen geben für Straftaten, die noch nicht ausgeführt wurden. Das wird bspw. in Minority Report, Captain America II und anderem Filmen verarbeitet ist aber ein tiefdemokratischer ethischer Wert.

Ich bin ein gesunder Mensch, ich hatte noch nie eine Corona-Infektion und es ist eine statistische Frage, ob ich es in Zukunft bekommen werde oder nicht und weiterhin ob ich jemanden anstecken werde. Ich bin zu diesem Zeitpunkt „unschuldig“ daran die Pandemie weiterverbreitet zu haben und bin es in je nach statistischen Modellen auch in der Zukunft unschuldig, dass ich entweder Corona nicht bekomme oder es bekomme und nicht weitertrage. Ich habe kein Verbrechen begangen, ich bedrohe niemanden, warum soll ich sanktioniert werden? Aufgrund einer statistischen Annahme der Zukunft? Ist das ethisch vertretbar?

Geimpfte Menschen feiern 2G-Partys, zu denen ich ausgeladen bin und stecken sich gegenseitig an. Rein juristisch sind sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte statistisch gesehen im Mikropromillebereich ansteckend. Selbst wenn der Faktor 1 zu 18 ist. Dann ist ein Geimpfter Mensch statistisch gesehen zu 0,1‰ und ein Ungeimpfter Mensch zu 1,8‰ ansteckend. Reicht das aus für einen so gravierenden juristischen Unterschied, dass den Ungeimpften Grundrechte eingeschränkt werden? Aktuell gibt es ja Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Das ist ein enormer Eingriff in das soziale Leben der Menschen, denen ja auch echt viel Verantwortung abgenommen wird.

Für mich persönlich ist es OK, wenn der Staat, der ja letztendlich nur eine künstliche Institution ist, die von Menschen mal installiert wurde und in seiner Dynamik natürlich immer mehr selbstermächtigungstendenzen entwickelt und die Gesamtheit der Menschen, die sie vertreten sollen aus den Augen verliert. Momentan haben wir einen Staat, der von der Mehrheitsgesellschaft kontrolliert und dominiert wird und aus gechargten Ängsten, Todesangstdämonen sind mit die stärksten Spirits, die es gibt. Sie verleiten dich zur Kontrolle, in der Hoffnung den Tod zu kontrollieren, aber letztendlich kontrollieren sie vor allem das Leben. Was ein Aufwand, was für eine Anstrengung, was für eine Anspannung in der wir gerade als Gesellschaftskonstrukt leben. Die Männliche Variante von Hysterie in einer Globalistisch-kapitalistischen/Kommunistisch/Islamistischen-kontrollierenden Weltpatriarchiat in der wir Mutter Natur ausbeuten und mit Institutionen, Wohlstand und Wolkenkratzern uns immer mehr in die Höhe Richtung Gott bauen, während wir unser Fundament, unsere Wohnung, unser zu Hause in unserer Antidemut zerstören. (Muss gerade an eine Folge von What if denken, wo Thor auf dem gesamten Planeten Erde eine Party schmeißt, inklusive Thanus und Loki, der in dieser Serie aber nicht als sein Bruder aufgewachsen ist und alles eskaliert, dann kommt aber Thors Mutter angereist und er muss schnell alles wieder aufräumen, weil doch noch ein wenig Respekt vor dem weiblichen, dem Mütterlichen steckt.

Wir leben in allererste Linie auf einem Planeten, nicht in einem Staat. Ich habe das trilliardenfache Glück als Mensch inkarniert worden sein zu dürfen. Danke dafür. Auch viele andere Menschen wollen noch die Erfahrung als Mensch machen. Auch andere Menschen wollen vielleicht mal Rohstoffe nutzen, wollen tiefsinnige Erfahrungen machen, wollen ein Klima hier haben, wo unsere Körper überlebensfähig sind. Unsere Sonne hält noch 5 Mia Jahre. Wir Menschen haben uns in gut 150 Jahren so krass industrialisiert. Was wird in den nächsten 150 Jahren lossein. Was jetzt ist, konnte sich vor 150 Jahren kaum jemand vorstellen, heute haben wir immerhin schon ne ziemlich gute Science Fiction. Aber es kann echt krass werden.

Der Staat kann und darf eingreifen gegenüber allem was institutionell ist. Er kann und das ist meine Meinung zweimal im Jahr einen Shutdown als Wellenbrecher ankündigen und zweimal im Jahr durchziehen. Für ein oder zwei Wochen. Das Ziel dabei sollte sein, einen Wellenbrecher zu machen. Zwei Wochen, wo die Leute kollektiv einkehren. Ein Wellenbrecher zielt auf Institutionen. Das Öffentliche Leben, alle Veranstaltungen und es ist eine Einladung einzukehren. Supermärkte und wichtige Dinge des öffentlichen Bedarfs blieben offen, damit es keine Panikkäufe gibt. Alles andere wird runtergefahren. Unternehmer können Betriebsferien machen oder werden entschädigt für einen klaren begrenzten Zeitraum. Das einzige Ziel ist es die Intensivstationen vor einer Überlastung zu bewahren und nein nicht die Pandemie zu bekämpfen oder gegen Mutter Natur zu gewinnen. Wer dieses Ziel hat, hat sich einen zu großen Gegner ausgesucht und wird den Rest des Lebens in der Anspannung des Kampfes verharren. Wo ich hinmöchte ist, dass wir uns als Kollektiv in die Situation mit radikaler Annahme hineinentspannen. Solange es weltweite Reisefreiheit gibt, wird der Virus, in neuesten Varianten immer wieder zirkulieren und auch Geimpfte anstecken, so wie es ja gerade mit der Omicron-Variante passiert. Gleichzeitig, obwohl Biontech nur mäßig hilft, kommt heute die News, dass der Chef von Biontech empfiehlt alle 3 Monate zu boostern! Ja, für seinen Umsatz super. Rein systemisch hat er natürlich gar kein Interesse einen Impfstoff zu entwickeln bei dem mit einem oder zwei Schüssen die menschen lebenslang safe sind, nein rein systemisch ist genau das am wirtschaftlichsten. Eine Impfpflicht für alle Menschen alle drei Monate.

Was der Staat aus meiner Sicht nicht machen kann ist folgendes: Maskenpflicht. Er kann eine eindringliche Empfehlung aussprechen. Meinetwegen können das auch Institutionen, die nicht zur Notwendigkeit des täglichen Bedarfs gehören beschließen, dass sie nur Menschen mit Maske reinlassen, denn dann gibt es Ausweichmöglichkeiten. Aber er kann mich nicht zwingen etwas vor meine Atemswege zu setzen. Das geht schon zu weit. Er kann aus meiner Sicht keine Ausgangs und Kontaktbeschränkungen beschließen. Ich bin eine freier Mensch und ich darf auch nachts im Park spazieren gehen. Mir zu verbieten meine Wohnung zu verlassen ist wie Fussfesselgefängnis. Weiterhin kann er den Leuten nicht vorschreiben, wie sie sich privat treffen und zusammenkommen. Er kann Informieren und warnen, aber lass den Leuten die Eigenverantwortung anstatt in die Leute hineinzukontrollieren. Und noch ein ganz wichtiger Punkt. Der Staat kann zu null Prozent Demos regulieren oder verbieten. Die Antideutsche Antifa freut sich über die Maskenfplicht, weil sie sich jetzt endlich vermummen können. Aber wenn es einen Beschluss gibt, dass eine Maskenpflicht eingeführt wird, dann kann doch eine Demo dagegen nicht mit dem Hinweis auf dieses Gesetz verboten werden. Das ist doch paradox. Jede Demoanmeldung darf der Staat zur Kenntnis nehmen und der Staat kann dann frei entscheiden, ob sie den Verkehr freimacht, damit keine Störungen auftreten und ob sie dafür sorgen, dass sich verfeindete Gruppen nicht begegnen. Weiterhin können sie natürlich präsent blieben und ihre Institutionen vor Straftaten schützen und dann auch eingreifen. Aber sie können verdammt nochmal den Menschen nicht verbieten sich zu einer Demonstration zu versammeln. Das ist echt SIC.

Nochmal Zahlen, die ich ganz aktuell aus den Mainstreammedien, glaube mit Verweis auf RKI oder Stiko gesehen/gehört habe. Es sterben 0,9% an den Folgen einer Coronaerkrankung. Und ja das ist viel. 0,9% Sterbewahrscheinlichkeit möchte ich nicht eingehen. Anders als andere, möchte ich es nicht riskieren mir diesen Virus in mein System zu holen. Aber 70% der gestorbenen waren über 80 Jahre(!!!), dann kommt nochmal nen riesen Prozentbatzen mit den 60 bis 80Jährigen und die unter 60Jährigen stehen repräsentieren nur 3% aller Coronatoten. Das Durchschnittsalter der Coronatoten ist höher als die durchschnittliche Lebenserwartung von Männern(!!!).

Ja, Corona ist gefährlich und gleichzeitig hat die Impfungen ganz offiziell Nebenwirkungen. Von Thrombosen, bishin zu Herzmuskelentzündungen und ja. De facto können Menschen durch die Impfung sterben. Und wenn es nur xxx Fälle pro einer Million Impfung sind. Einer ist zuviel. Selbst wenn das Riskiko eins zu einer Million ist, dann ist das ein medizinischer Eingriff und ein Risiko, dass ich aus voller intrinsischer Überzeugung eingehe oder eben nicht. (Nachtrag: in dieser Bundestagsausschusssitzung ist die Zahl 1:5.000 gefallen als Risiko für eine Herzmuskelentzündung. Sorry mir ist das zu hoch.) Finde es immer lustig, wenn die Leute in den Medien davon sprechen, wenn sie sagen, dass mehr beraten und aufgeklärt werden soll, sie aber eigentlich meinen es muss mehr Impdruck her. Bei einer Beratung oder Aufklärung höre ich mir alle Fakten an, vergleiche die Zahlen und wäge dann das Risiko für mich ab.

Und jetzt kommt ein wichtiger Punkt, der mir in meiner Ethik, in meinem spirituellen Wertesystem sehr bekannt vorkommt. Es macht einen Unterschied, ob ich aktiv eingreife oder ob etwas passiv passiert. Eine Coronaerkrankung kann kommen oder kann nicht kommen. Ist dann entweder blöd gelaufen und ich habe dann Leid, Long-Covid oder gar den Tod, muss es aber nicht, es kann auch mild verlaufen und ich habe einfach eine Viruserkrankung durchgemacht, wovor mensch Menschen nur mal nicht in der Gesamtheit schützen kann im Kollektiv.

In meinem spirituellen Wertesystem gibt es auch ein Recht auf Krankheit, insbesondere für Kinder. Es ist eine Zeit, wo der Körper einkehren muss und sein Immunsystem voll hochfahren muss. Eine zeit, wo mal losgelassen werden kann, wo Schul und Leistungsdruck abfällt und wir gezwungen sind aus dem Hamster-Rad auszusteigen. Vielleicht mal ne Zeit, wo sich die Eltern auchmal Zeit nehmen und das Kind liebevoll fürsorgen, was es sonst nicht erlebt, weil sie ja Geld verdienen müssen und sich Institutionen um das Kind kümmern.

Die Impfung ist ein aktiver Eingriff in meinen Körper. Ich setze mich also bewusst Immunreaktionen oder dem Risiko von Nebenwirkungen aus. Und anders als bei Corona, wo ich tatsächlich meine Todesangst ein bissl Projiziere, projiziere ich meine Todesangst auf die Impfung.

In Österreich kommt die Impfpflicht ab 14 Jahren! Es ist so sic. Jugendlichen das Recht auf Krankheit wegzunehmen und Jugendliche mit Geldbußen so krass zu nötigen, dieses Risiko einzugehen. Bei der Demo am Samstag wurde ich als „Mörder beschimpft. Hier der Videobeweis. Stellt euch mal vor, es stirbt nur eine Person nach der Zwangsimpfung, dann ist der Staat ein aktiver Mörder. Für Corona kann der Staat ja nichts, für die Impfpflicht schon.

Wenn die Impfung alle drei bis 6 Monate kommt, dann ist mein Körper auch durchgehend auf Medikamenten. In dieser kollektiven Art wie wir das machen, hat es auch sicherlich Mikroauswirkungen auf die Evolition des Menschen. Im Übrigen vielleicht auch auf die Coronaviren. Der Mainstream sagt, wir müssen schnell impfen, denn da wo nicht geimpft wird, entstehen viele Mutationen und die anderen sagen, da wo viel geimpft wird, entstehen viele Mutationen, so wie es auch ein Wettrennen bei Antibiotika und resistenten Keimen gibt, weil der Virus durch die Impfung in einer evolutionären Überlebenswettstreit geht.

Ich weiß wie krass es anderen Menschen geht, wenn sie auf Medikamenten sind, wie sich die states normalisiert anfühlen, wie mensch nach Medikamenten süchtig werden kann. Ich weiß, dass ich medikamentenkritisch bin, dass ich Angst hätte vor Antidepressiva oder Ritalin. Vielleicht hätte es mir in meinem Leben gut getan und mich stabilisiert. Vielleicht wäre ich mehr ich selbst, als ich es ohne bin und projiziere nur auf die Medikamente, dass ich dann gedämpft bin und weniger ich selbst. Aber ich vermeiden Medikamente. Ich habe täglich Kopfschmerzen und nehme nichtmal Aspirin, weil sie natürlich mit meiner Digitalisierungssucht und meinem vielen Grübeln und mentalen Festhalten zu tun haben, meine Kopfschmerzen und es nur ein Symptom ist.

Ich hatte heute eine Erinnerung, dass ich als junger Jugendlicher mal in einem Ferienlager war. Ich kann mich nicht an mein Alter erinnern oder sonsteine Situation, wie es vor Ort aussah oder in welcher Stadt oder Land es war. Ich weiß nur, dass da ein Fluss mit Steg war und davor eine Wiese. Viele Leute waren da. Vor allem die Betreuer waren leicht verkleidet. In meiner Erinnerung hieß es das Neptunfest, dass ich abgesehen von dieser Erinnerung in meinem Mentalkörper nicht zuordnen kann. Es gab eine Art Suppe, die nur aus ekligen Zutaten bestand und dann wurden immer Kinder gefangen und aus Spaß gezwungen diese Suppe zu essen. Hört sich jetzt krass an, das Setting und Mindset war aber Spaßig, Vergleichbar mit Ritualen in der Bundeswehr oder in Studierendenverbindungen. Mittlerweile ist sowas in unserem Zeitgeist wohl sehr verpöhnt, weil es schon ne Black Pädagogik ist. Ich erinnere mich ein surrealer Beobachter gewesen zu sein. Es lief ab wie in einem Film. Ohne dessen bewusst zu sein war ich starr. Die Kinder machten dann natürlich irgendwann mit. Aßen einen Löffel und es gab Lacher. Mensch wollte ja kein Spielverderber sein. Ich wusste von dem Spiel vorher nichts und wurde darauf nicht vorbereitet oder um Einverständnis gefragt. Irgendwann sagte eine führender Jugendcampsleiter meinen Namen und zeigte auf mich. Die Betreuer fingen mich, ich versuchte noch wegzurennen, womit ich da ja den spaßigen Modus auch noch bediente. Dann angekommen am Kochtopf bekam ich ne Wutattacke und strampelte enorm mit meinen Füßen und schrie mit so einer Präsenz, dass ich wirklich um jeden Fall verhindern wollte, dass das Zeug in meinen Körper kommt. Auch heute noch, habe ich echt nen Thema mit Essen, wenn es nicht frisch oder abgepackt oder abgelaufen ist, auch wenn in meinem Umfeld sehr viele Foodsaver und Containerer dabei sind und ich schonmal dabei war, wo containert wurde, weil ich mit Rainbows im Autos saß, habe mich aber entschieden im Auto sitzen zu bleiben.
Ich weiß nicht mehr wie die Geschichte ausging. Ob ich was in den Mund bekommen habe oder nicht. Ja, jetzt wo ich es geschrieben habe, kommt ein Ja. Jetzt kommen Bilder, wie ich da auf der Wiese hing und das Zeug hochwürgte und bockig war, dass ich verloren habe. Ich war auf jeden Fall nen Stimmungskiller für die Gemeinschaftsbildungsmaßnahme und von meiner energetischen Erinnerung hatte ich die Betreuer mindestens subtil unangenehm berührt, weil ich ihnen ihre Übergriffigkeit und Gewalt enorm spiegelte.

Ich möchte noch eine anderen Aspekt von meiner Persönlichkeit erzählen. Ich fange mit einer Anekdote an. Vor 6 Stunden, kurz vor 12 Uhr fuhr ich mit der Tram. Ich stieg hinten ein. Hinten war nur ein Mann mit Kopfhörern. Vorne eine Gruppe von 8 Jungs im Alter von ca. 14/15 Jahren. Einer machte sich eine Zigarette an. Es triggerte mich und ich stand auf, lief machte mir die Mühe mindestens 10m zu laufen und zu ihm zu sagen. „Sorry, das geht nicht. Machste die bitte aus.“ Er saß und meien Präsenz wirkte, er machte sie sofort aus und ich spürte auch Schuldbewusstsein, wäre er in Widerstand gegangen, hätte ich auch Solidarisierungseffekte seiner Gruppe befürchten müssen, was auch keine angenehme Situation sein muss. Im Übrigen trugen sie alle keine Maske, so wie ich auch, das nur am Rande. Das hat mich ja natürlich nicht gestört. Sie saßen da ja alleine im vorderen Abteil.

Ich weiß, dass ich ne Phase von über 10 Jahren hatte, wo ich Menschen auf S und U-Bahnhöfen ansprach, dass dort das Rauchen verboten sei und sie bitte die Zigarette ausmachen sollen. Es ist für mich auch mittlerweile unmöglich in Clubs zu gehen oder an Orte wo geraucht wird. Gerade beim Poker war es sehr challenging für mich. Mir wird echt übel bei dem Geruch. Es ist unangenehm. Da dringen Giftstoffe in meinem Körper ein, die ich nicht in meinem Körper haben will. Das gleiche gilt für Leute, in meine Geruchsumfeld, die kiffen. Ich habe wegen deren Sucht eine psychoaktive Substanz in meinem Körper, die ich da nicht haben will. Es sterben 120.000 Meschen pro Jahre an den Folgen des Rauchens und 3.000 Menschen an den Folgen des Passivrauchens pro Jahr. Damals hieß es mehr Menschen als an den Folgen von Alkohol, Verkehr und Suiziden zusammen. Die häufigste unnatürliche Todesursache in Deutschland. Heute sind es immer noch mehr als Coronatote, wenn die Raucher_innen jetzt natürlich nicht in die Coronastatistik fallen.

Jetzt könnte mensch sagen, um kohärent zu sein, müsste ich auch bei Corona, so eskalieren, weil durch den Atem von anderen Menschen andere Menschen sterben könnten. Es ist aber auch hier wieder der fundamentale Unterschied, dass Rauchen ein aktives, gesundheitsschädliches Handeln ist und ich natürlich Grenzen setzen kann bei jemanden der aktiv gesundheitsschädlich handelt vs. vielen Menschen darunter fast alle gesund und nur ein Promilleteil krank zu regulieren, weil es nunmal passiv passieren kann, dass jemand sich versehentlich ansteckt. Solange es versehentlich ist, ist es karmatechnisch dann einfach unter der Rubrik „blöd gelaufen“. Wenn natürlich ein nachweislich infektiös kranker Mensch, der das auch weiß, unter Leute geht und andere ansteckt, so ist das ein aktiver Eingriff in die Gesundheit von anderen und sowas kann auch schon heute laut Infektionsschutzgesetz mit bis zu 5 Jahren Haft bestraft werden.

Noch ein wichtiger Punkt in meiner Sozialisation. Es muss in den Anfängen meiner spirituellen Szene Zeit gewesen sein. Ich kann mich nicht an den Kontext erinnern. Aber ich installierte mir das Programm, dass ich mich in diesem Leben nicht mehr impfen lasse. Und es ist nicht nur ein Glaubenssatz, es ist wirklich energetisch sehr stark in mir spürbar, dass dieses Programm energetisch wirkt und ich sehe auch keinen Grund das zu ändern. Ich bin natürlich in der Kindheit zwangsgeimpft worden in der Schule und der Kita. Es heißt, hat mir nicht geschadet. Weiß sie es? Meine Dissoziation, meine Getrenntheit, meine Unfähigkeit zu fühlen, mein ADHS, meine psychischen Probleme. Sie haben multifaktorelle Ursachen, aber kann mensch zu 100% ausschließen, dass diese Stoffe auch in meinem System ungünstig gewirkt haben. „Die Wissenschaft“ wird so überbewertet. Es kotzt mich an. Erst letzte Woche erzählte mir, auch eine traumatisierte Frau, dass ihr erst vor kurzem ihre Mutter, am Ende von nem einstündigen Gespräch erzählt hatte, dass sie nach der Geburt 4 Tage von der Mutter getrennt war. Sie entschieden es, sicherlich gut gemeint, in ein anderes Krankenhaus zu bringen, um es zu untersuchen. Der Vater brachte die Milchfläschchen hin und her. Und da denk ich mr Fickt euch, ihr überhöhenden Götter in Weiß, die ja so rational programmiert sind mit ihren festgefahren Programmen, aber denen das Wissen fehlt, wie enorm ein Bindungstraumata sein kann, wenn das Kind direkt nach der Geburt für 4 Tage getrennt ist. Dieses abgespaltene dunkle Traumata, was bis heute in ihrem System wirkt, was Leid verursacht, Schwierigkeiten sich emotional zu regulieren, das Nervensystem zu entspannen, weil das System in permanenter Angstblockade lebt dieses Traumata alleingelassen zu werden, Bedürfnisse nach Körperkontakt nicht erfüllt werden, was ein Baby dringend braucht um sich cozuregulieren. Ich habe das in meinem Prozessen auch wahnsinnig oft durch. Meine Geburt dauerte 36 Stunden, weil sie meiner Mutter Medikamente gaben, woraufhin sie verkrampfte. Was für ein Todeskampf. Ich bin gefühlt, so wie ich es in meinen Prozessen erlebe mehrfach gestorben und mein System leidet bis heute. Das sind nur zwei von Tausenden Storys. Sowas hat enorme Auswirkungen auf die Menschen und die Gesellschaft, da kann die Wissenschaft aber nicht hinschauen, weil mein Leiden und ihr Leiden in keiner in Zahlen messbaren Statistik auftaucht. Fick Dich Wissenschaft. Du kannst gerne Zahlen sortieren, aber das ist auch deine Grenze. Du kannst nicht fühlen, lieben oder deine eigenen Einordnungen einordnen. Da würde ich gerne den Focus hinlegen, weg von der toten Wissenschaft zu Bindung, Menschlichkeit, Traumataarbeit, Spiritualität, der Natur und der Existenz von Energien, was bei Gefühlen und Empathie anfängt.

Puh Fuck, da fließt schon wieder ganz schön viel Meinung durch mich, bevor ich zum eigentlichen Thema des Blogeintrages kommen kann.

Also zurück zur einleitenden Energie. Zu der Zeit als ich beschlossen hatte stand die Entscheidung 2G kurz davor eingeführt zu werden. Ich hatte wirklich Panik, weil ich ja Tatsache noch ins Kino möchte oder mich irgendwann mal zwecks meiner Gesundheit im Fitnessstudio anmelden möchte oder nicht, was mir mehrfach passiert ist, bei Kälte vor nem leeren Restaurant oder gar aufm Bordstein mein Essen zu mir zu nehmen. Es ist wirklich unerträglich diskriminierend nicht im Warmen Essen zu dürfen oder nicht zum Sport zu gehen oder was auch witzig ist in Riesen großen Schlangen in der Kälte anzustehen, für nen Test, der mir erlaubt mit den Öffis zu fahren. Sie sagen, dass es um meine Gesundheit geht, nen Scheiß geht es denen um meine Gesundheit. Ich bin Single und ich weiß wie wichtig soziale Interaktion und auch Körperkontakt in Workshops für meine Psyche ist und emotionale Regulation ist. Das digitale vor dem Laptop in meiner Wohnung sitzen macht mich echt heftig down.

Damals ging es in mir wirklich ab. Ich hatte so eine krasse Tri-ambivalenz, die mich ausknockte. In mir gab es einen Anteil, sich nicht impfen lassen will und natürlich auch den Rebell raushängen lassen will. Ich würde auf Demos gehen, Aktivist sein, mich mit Händen und Füßen wehren und über diese Scheiß Diskriminierung bloggen. Dann gab es den anderen Anteil in mir, der wirklich darüber nachgedacht hat sich impfen zu lassen, einfach weil die Nötigung so stark war und es mich auch krank macht ständig zu kämpfen und ich den Preis zahlen könnte das Impfen über mich ergehen zu lassen und dafür dann wieder am sozialen Leben teilzuhaben ins Fitnessstudion zu gehen, ins Kino zu gehen, indoor essen zu gehen. Ja, Grundrechte sind schon nen kleiner Anreiz, sich zu beugen. Aber dann sah ich auch, dass es nicht aufhört, dass der Impfstatus auslaufen wird und dass ich dann alle 6 Monate das Spiel haben werde. Eine Dritte Möglichkeit war in meinem Kopf, dass ich mir die Grundrechte erschleiche, weil der Gegner, das System unfair spielt, darf ich das auch aus vollem Herzen tun. In einem Zeitungsartikel las ich, dass bundesweit 2500 Menschen, vor allem in Bayern mit gefälschten Impfausweisen erwischt wurden. Das heißt es gibt ne ordentliche Dunkelziffer von nicht erwischten. Jetzt sind die Strafen noch gemäßigt, werden aber angezogen. Ein Teil dachte darüber nach. Aus einer spirituellen Reise, ist es OK Regeln zu brechen, wenn mensch dabei im Herzen ist und es für eine größere Sache macht. Aber es gibt natürlich auch Programme, die mir Gewissensbisse kreieren und Angst erwischt zu werden, zumal ich ja son Kandidat bin, der es dann leider auch anzieht. Ich habe im März ja auch eine Gerichtsverhandlung, weil ich ohne Maske an der frischen Luft war.

Sobald ich irgendwo reingegangen bin, hat mich meine Ambivalenz ausgeknockt. Ich war nicht fähig in mir eine Entscheidung zu treffen und klar, keine Entscheidung treffen ist auch ne Entscheidung, nur nicht die aller eigenverantwortlichste. Ich kann euch sagen, dieser permanente Zustand an Triambivalenz hat mich echt verrückt gemacht. Das war unangenehm.

Auch aus diesem Leidensdruck heraus entschied ich mich eine Gruppe zu organisieren und mit dieser Energie eine höhere Instanz zu fragen: das Feld und eine kollektive Aufstellung zu organisieren.

Mehr dazu im nächsten Teil, aber jetzt mache ich mal eine Schreibpause und ich hoffe der kommt bald.

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Kollektive Aufstellung zum Thema Corona

1.) Wo stehe ich -> Impuls etwas zu tun
2.) Vorbereitung und erster Workshopteil
3.) Erinnerungsprotokoll Systemische Aufstellung
4.) Eigene Einordnung/Fazit

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Schreibfluss zur Demo

Tja, ziemlich geladene Stimmung am 4.12.21

Es wurden in dieser Woche krasseste Beschlüsse gefasst und wirklich krasseste Diskurse normalisiert. Bspw. zur Impfpflicht, wtf. Der Raum für Protest wird von den gleichen Institutionen verboten, welche die neuen Regeln des gesellschaftlichen Zusammenlebens verantworten. Wegen befürchteter Verstöße gegen die Maskenpflicht wird das Grundrecht auf Demonstration eingeschränkt.

In der Tagesschau kamen heute mehrere Politiker zu Wort, die ihre Angst vor der Radikalisierung der Impfgegner verbalisieren konnte und dass sie den demokratischen Diskurs verlassen. Was sich radikalisiert ist unser Staat. Merkt ihr es noch? Welche demokratische Institution vertritt denn noch die Interessen dieser Leute. Es ist nur noch die AFD und die wird seit Jahren gebasht und ausgegrenzt. Ich habe keine politische Heimat mehr und es ist mehr als radikal eine Impfpflicht zu beschließen. Wohin soll ich denn mit meinem Protest?

Es gab dann als Alternative zur verbotenen Demo einen Spaziergang entlang der Frankfurter Allee. Dies wurde von einem Telegramkanal koordiniert. Und ja ich bin unzufrieden mit der Energie von diesem Kanal. Es gab schon eine sehr ordentliche gechargte Sprache von der ich mich abgrenzen möchte. Auch war die Koordination chaotisch. Die zu Fuß gehenden Spaziergänger_innen wurden zu krass verteilt. Das Demomotte „unspaltbar: wir sind viele“, ein kleiner Kniff gegen die #Unteilbar Demos wurde leider widerlegt. Wir waren gespalten in viele Kleingruppen durch die schlechte TG und Orga und so verteilt waren es nicht viele. Keine Chance gegen mit Auto fahrenden Hunderschaften und auch sehr mobile Antifa-Teams, die den Chat natürlich mitlasen. Ich hätte mir gewünscht, dass ein Ort fokussiert worden wäre, bspw. Frankfurter Tor, wo die Leute einfach an allen Ecken ihre Präsenz halten bis die Polizei zum Handeln gezwungen wäre. Wenn viele Menschen sich im öffentlichen Raum gleichzeitig an einem Ort aufhalten ist das zumindest ein Graubereich.

Die Situation war gerade anfangs sehr unübersichtlich. Es gab einen Autokorso, von dem ich zu dem Zeitpunkt nichts wusste. Da manipulierte der TG-Kanal auch, weil Spaziergänger_innen nach Friedrichsfelde gelotst wurden ohne darauf hinzuweisen, dass da ein Treffpunkt vom Autokorso ist.

Der startete dort und fuhr über die Frankfurter Allee nach Steglitz.

Ich weiß, dass dieser Autokorso AFD-nah ist, hatte ihn vor ein paar Monaten mal am Volkspark Friedrichshain erlebt und mich mit nem Autofahrer von denen unterhalten. Die haben nen geschultes Querfrontsprech drauf. „Überwindung der gesellschaftlichen Spaltung von Arm und Reich, von Links und Rechts, …“ war bspw. ein Zitat, das durch die Lautsprecher schallte. Und tja, ein Anteil von mir resoniert mit Querfront. Linke und Rechte Kräfte müssten gebündelt werden und das sind sie ja quasi über das Corona-Thema, um Energie zu haben gegen die Übergriffe eines Staatsapparates gegen die Menschen. Und ja dieses Links-Rechts-Vokabular, was immer noch tief im System sitzt, obwohl sich das Koordinatensystem im Außen massiv verschoben hat. Ich bin mit meiner Linie eigentlich immer gleich links geblieben, finde mich durch eine Verschiebung im Außen jetzt aber im Querfront-rechtsoffenen, rechten Bereich wieder.

Einen Gedankengang möchte ich zu der Debatte ob es friedlich bleiben soll oder nicht teilen. Ja, es sollte einen friedlichen Flügel aus der Mitte geben, der tief in die 30% der Ungeimpften hineinreicht und viele Geimpfte erreicht, denen die Maßnahmen zu krass sind und denen ein Impfpflicht und ein Auslaufen des 2G States nach 6 Monaten auch zu krass ist. Es kann sogar sein, dass der Status Ungeimpft in Zukunft wieder steigen wird anstatt sich zu senken.

Gleichzeitig ist es schwierig. Jede gemäßigte Stimme, die sich zu Wort gemeldet hat wurde in eine Ecke stigmatisiert und musste einen gut organisierten heftigen Shitstorm von links, von den Medien, von der Mehrheitsgesellschaft über sich ergehen lassen. Und klar gibt es formal Meinungsfreiheit, aber es hat Auswirkungen auf Werbepartner_innen, auf Aufträge, auf Soziale Anerkennung, auf Wirtschaftlichkeit und da fängt dann die Schere im Kopf an, die Selbstzensur, um unser tiefstsitzendes Bedürfnis nach Zugehörigkeit zur Herde nicht verlieren wollen, weil eine Verbannung in früheren Inkarnationen einer Todesstrafe gleichkam. Ohne soziale Absicherung ist das Überleben schwierig.

Es ist schwierig Bürgerliche Protestierende zu mobilisieren, wenn die Demonstration verboten wird. Es bleibt dann nur noch der Typus Mensch übrig, der sich darüber hinwegsetzt und trotzdem geht. Es ist schwierig, wenn die Mobilisierung wirklich nur mit ner bestimmten Frequenz über Telegramgruppen organisiert wird. Die Sprache war teilweise wirklich gecharged. Hitlervergleiche und Merkeldiktatur. So sehr ich mich dagegen abgrenzen, so sehr sind es leider die Leute, die halt Energie und Power reingeben. Mir ist die Sache und der Fokus der Proteste gerade wichtiger als wer mit mir auf der Demo läuft. Ich wurde die Woche aus spirituellen Kreisen kritisiert, dass ich mit Nazis laufe? Ja, gibt es eine Alternative? Es ist doch eh jede_r Nazi, der sich gegen Impfpflicht und Coronamaßnahmen ausspricht.

Zu der Frage nach Gewalt, kann ich mich persönlich nicht mehr abgrenzen. Hier wendet ein Staat massiv bedrohliche Gewalt gegen einen teil seiner Bürger_innen an, getragen von einer Mehrheitsdiktatur, die das demokratische Prinzip von Minderheitenrechte übergeht und mit einem mikropotentiell tödlichen Stoff in unseren Körper eindringen will. Seit Jahren wird in dieser woken Gesellschaft Programme gegen Übergriffe, Bullying, Diskriminierung installiert. Ein Symptom mit Verurteilung bekämpft ohne die Energien dahinter anzuschauen und jetzt rächt sich das. Nein heißt nein und mein Körper gehört mir hieß es in der linksfeministischen Bewegung. Wir sind gegen Mobbing und Stigmatisierungen von Ausländern und gleichzeitig fahren sie die gleichen Frequenzen dieser Programme, nur dass hier die Täter_Opfer-Spielchen OK, sind, weil [mentales_Programm: Nazi, Rechtsoffen, unsolidarisch, Mördern, Verschwörungsideologe].

Es gibt keine demokratischen Mittel mehr. Wir sind isoliert in Medien, Regierung, Politik, Instanzen und in der Mehrheitsgesellschaft. Anstatt zu akzeptieren dass es verschiedene Gruppen in einer Gesellschaft gibt wurden die Ungeimpften so eine krasse Projektionsfläche, anstatt einfach sich mal reinzufühlen und reinzuentspannen, dass es von vornherein klar war, dass sich nicht jeder impfen lassen wird und das anzuerkennen anstatt jetzt mit Druck und Gewalt alle Körper gleichschalten zu wollen. Das ist Gewalt. Hier geht es nicht mehr um Meinung vs. Meinung hier geht es darum, dass Tatsachen geschaffen werden für einen systematischen Übergriff gegen Menschen alle 6 Monate. Wut ist da, um seinen Standpunkt klar zu machen und seine Grenzen zu spüren. Aggression ist da, wenn vorher ein Übergriff war. In anderen Ländern brennt es. Da lassen sich die Leute das nicht gefallen. Sie wehren sich, während in Deutschland, die Einschläferungsprogramme wunderbar funktionieren.

Ein Mensch argumentiere, dass Gewalt nichts bringt. Richtig ist, dass die radikale Linke jahrzehntelang mit Gewalt agierte und ihre Rage auslebte. Klar hat sich die Mehrheitsgesellschaft formal davon abgegrenzt und die Gewalt verurteilt. Es erzeugte aber ne Menge Energie, denn die Werte und Programme der radikalen Linken sind viel mehr in die Mitte der Gesellschaft gerutscht als die Leute lieb haben. Die Gewalt hat die Gesellschaft bis tief hinein in die Mitte der Gesellschaft verändert. Gewalt ist auch nur ne Frequenz im Universum. Sie existiert und das Feuer wird manchmal gebraucht, wenn ein System toxisch ist und das System natürlich ein machtvolles Interesse daran hat, dass alles friedlich bleibt, weil dann kann alles so stabil bleiben wie das System den Anschein machen will.

Das Universum ist komplex, das menschliche Leben ist komplex, die Zyklen. Geburt, Leben, Krankheit und Tod. Es ist hart, die Kriege, die geführt wurden stecken in der menschlichen DNA und im menschlichen Feld und in meinem Prozessen, wo ich die Matrix auf ne Art und Weise wahrnehmen kann, wie ich es nicht mental erklären kann, sehe ich, dass das Bedürfnis nach Stabilität und der Wunsch nach Trennung von unplanbaren Zyklen, Dynamiken usw. als dem weiblichen Prinzip, der patriarchialen männlich kapitalistischen System unfassbar viel Stabilität gibt. In diesem Prozess konnte ich Mitgefühl entwickeln, weil dieses Bedürfnis auch in mir ist und ich auch die Matrix mitcharge und mitkreire und ich ne Scheiß-Angst vor ner unberechenbaren Dauerkrise mit Inflation, Corona, Coronmaßnahmen, Wirtschaftskrise, Klimakrise und Hypermassenflüchtlingsströme in überbiblischen Ausmaß. Ich verstehe den Wunsch so sehr festzuhalten am System, an der Illusion, aber wissenschaftliche Erkenntnisse, der Kapitalismus, Nationalstaaten nichts wird ewig halten. Die Vergänglichkeit ist die einzige Konstante im Universum und das Eingreifen durch Festhalten ist nach dem buddhistischen Prinzip das einzige was Leiden schafft.


Der ganze Spaziergang wurde von Kesselungen und Straßensperren der Polizei einerseits unterbunden und andererseits gab es mehrfach Bedrohungen und Einschüchterungen durch gut organisierte Kleingruppen der antideutsche Antifa auf die Menschen. Es war zum Teil schwer zu erkennen, wer zu welchem Lager gehörte. Teils waren sie schwarz vermummt und mit Masken zuzuordnen, aber es gab auch bunt gekleidete Kleingruppen aus 5-6 Leuten, die das bewusst machen, um sich besser in den Leuten verstecken zu können.

Eine Kleingruppe kam auf Fahrrädern daher und es gab eine kleine Eskalation. Sie hatten das stärkere Verkehrsmittel und es wurde unangenehm unübersichtlich. Blieb aber alles im Bellen-nicht-beißen-Modus. Der eine Antifant schrie mich an, dass ich als Ungeimpfter wegen der Kontaktbeschränkung zu Hause zu bleiben hätte. Puh, abgesehen davon, dass diese Regel in Berlin erst ab Mittwoch galt, so traf mich das doch. Es ist seit langem bekannt, dass die Antideutsche Antifa, einen krassen Deal mit den Globalist_innen hat und sie gerade auch mit ihrer Zusammenarbeit die Mehrheitsgesellschaft mit ihren Programmierungen in ihre gewollte Schwingungen versetzt hat.

Also es hat mich schon getroffen, dass diese Linke mit den Eliten und der Mehrheitsgesellschaft so synchron ist und es befürwortet, dass Menschen aufgrund ihres körperlichen Statusses einen Kontaktbeschränkung ab Mittwoch haben, während gleichzeitig Geimpfte, die nachweislich auch ansteckend sein können oder auf Intensivstationen liegen sich frei mit anderen Menschen treffen können, auf Weihnachtsmärkte dürfen, Shoppen dürfen, Indoor-Essen dürfen und ins Kino dürfen sowie weniger Repressionen auf dem Arbeitsmarkt erleben.

Im Links-Rechts-Koordinatensystem ist es jetzt die „rechteste“ AFD-Fraktion, die als einzige Fraktion im Bundestags sich für Minderheitenschutz und Grundrechte einsetzt, also Linke Politik macht. So Sic. Ich halte meine Distanz zur AFD, aber im Moment ist sie die einzige Vertreterin meines Interesses an Körperlicher Unversehrtheit und das ist ein Fucking hohes Gut, wo mal innerhalb von 1,5 Jahren die Stimmung in Deutschland manipuliert und gekippt werden konnte. Sie sind auch verdammt gut. Sie haben Geduld, sie gehen mit sogenannter Salamitaktik vor, jeden Tag kleiner Eskalataionen, so dass sie schritt für Schritt verdaut werden und sich die Menschen synchronisieren und normalisieren. Kein zu großer Schritt, sonst springt der Frosch aus dem Kopftoch. Und sie haben wahrscheinlich Big Data und können die Stimmungen über Social Media genau messen. Die Frage, die einen Verschwörungstheoretiker von einem Nicht-Verschwörungstheoretiker unterscheidet ist, dass erstere glaubt, dass es einen großen Plan gibt von Institutionen oder Eliten, die jetzt nicht so im Fokus der Medien stehen und letztere glaubt, dass die Impfpflicht ne neue Erkenntnis ist, die sich jetzt ganz plötzlich durch Nachdenk-Prozesse durchgesetzt hat in Politik und Regierung und negiert, dass es Wissen, Möglichkeiten, Know How darüber gibt wie Menschenmassen beeinflusst werden oder dass es dieses Wissen zwar vielleicht gibt, aber nicht angewendet wird und unsere Sichtbaren Institutionen die größten und Mächtigsten sind und alles was dahinter ist, ist zu negieren, denn wenn es wahr wäre, gäbe es ja eine Quelle.
Teil der Strategie ist es auch immer einen kleinen Protest als kleines Ventil zuzulassen, um es dann gleich wieder zu stigmatisieren. Der einzige Artikel, den der Tagesspiegel bringt ist, dass Journalist_innen angegriffen wurden, Tja und als Opfer braucht es keinen differnzierten Blick mehr auf die kollektive Tätergruppe. Ich verstehe die Wut auf die Journalist_innen, weil sie so gewalltvoll sind mit ihren Einordnungen, so unauthentisch, so gefangen in ihren unbewussten Vorgaben, aber ich würde die Journalist_innen immer verteidigen, auch das Recht auf Filmen und Fotografieren, auch wenn ich es teils unangenehm empfinde, so sind Bilder am Ende wichtig, weil sie noch einigermaßen Realität abbilden können bevor dank unserer neuen Supercomputer wir bald im Deepfake-Zeitalter ankommen und wir Videobildern und Zitaten bald nicht mehr trauen können.

Und mit der Impfpflicht rücken sie erst jetzt raus, wo die meisten der Nötigung schon nachgeben mussten und somit Subtil Widerstände in der Mehrheitsgesellschaft gebrochen wurden. Sie sind so geschickt.

Es ist eine aufgeheizte Stimmung. Von der Antifa kamen vor allem „Nazi“-Rufe. Das tut echt weh, wenn die Verbrechen des Hitlerfaschismuses damit relativiert wird, nur um dies als Zuschreibung für Hippies, Alternative, Linke Antiimperialist_innen und Rechtspopulist_innen zu benutzen. Letztere sind einfach für mehr Grenzen sind und gesteuertere Zuwanderung. Und ja, es gibt sicherlich auch faschistische, Rassistische und organisierte Neonazis unter den Demonstrant_innen, solange sie nicht mit NPD oder III Weg-Fahnen mitlaufen ist es aber OK für mich, weil es an dem Tag um die Sache geht und keiner die Kraft hat ne Gesinnungskontrolle zu machen. Im Großen geht es echt viel um Liebe, Respekt, Spiritualität usw. der Slogan ist und bleibt: Frieden, Freiheit, keine (Corona-)Diktatur und damit werden „Nazis“ schon systematisch ausgegrenzt. Boah wie es mich dieser Nazibegriff nervt.

Die Antideutschen hatten permanent eine sehr gehässige und überhebliche Energie, einen Mann aus dem Coronamaßnahmenkritischen Milieu, beleidigten sie mal mit, er solle sich mal die Haare schneiden mit ner krass aggressiven und verächtlichen Stimme. Ich kann mich mal an eine Zeit erinnern, da versuchten die Linksradikalen das Programm Lookism zu installieren, also Diskriminierung aufgrund von Aussehen. Aber für rechtsoffene gilt der Schutz natürlich nicht wegen seines Aussehens angegangen zu werden Krass mit dieser Frequenz so sind früher die Nazis mit Linken und Hippies umgegangen „Schneid dir mal die Haare“. Jetzt gehen die Linken so mit mir und meinen Leuten um. Verkehrte Welt und da ich anteilig auch n Hippie bin, schmerzt mich das. Ich musste den Spruch früher mit längeren Haaren auch schon kassieren.

Früher habe ich auch noch mit der Antifa wirkliche Nazidemos versucht zu blockieren. Hier ein Video („Nazis schmeißen mit Steinen von Gleisen“) von der alljährlichen Demo aus dem Jahre 2010 bei der größten Nazidemo in Europa (über 60.000 Klicks). Damals ging es auch wirklich gegen Neonazis, die wirklich ihre Dritte-Reich und Hitler-Verherrlichung in ihrer Propaganda hatten. Fands OK damals das Katz-und-Maus-Spiel. Heute bin ich von der anderen Seite betroffen, wenn ich bspw. am Marsch für das Leben teilnehme und von einer Sitzblockade an meinem Demonstrationsrecht gehindert werde, da kommt in mir der radikale Demokrat zum Vorschein.

Als der Autokorso die Frankfurter Allee runterfuhr, da stellte sich ein Linker Aktivist auf die Straße um die Autos am weiterfahren zu hindern. Rechtlich ein gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr, einerseits und Nötigung, weil ein Demonstrationsrecht unterbunden worden andererseits, so mein Innerer Laienjurist.

Mein radikaler Demokrat ist getriggert und ich aktiviere meinen Warrior. Es ist eine akute Situation, wo klar ist, dass Reden nicht mehr hilft („entschuldigen sie bitte, sie stehen einer Demo im Weg, können sie bitte an die Seite gehen“) und entscheide mich physisch einzugreifen und schubse ihn vor den Autos weg. Stimmung ist geladen, ein paar Leute steigen aus den Autos aus, ein paar Passant_innen solidarisieren sich mit ihm. Ein Bürgerlicher Mann nannte mich „Blödmann“. Süß. Er stellte sich noch dreimal vor verschiedene Autos. Polizist_innen stehen da und machen nichts und ich bitte sie einzugreifen, um die Demo zu schützen. Weil sie spüren, dass ich sonst eingreife, entscheiden sie sich ihn dann doch festzunehmen und seine Personalien aufzunehmen. Davon habe ich ein Video, aber ich bin mal so frei es nicht zu veröffentlichen, um das Gesicht unkenntlich zu lassen, stattdessen nur einen Screenshot von dem Video. Nen bissl Schade, denn am Ende hört mensch den Typen schon vom Fenster rufen.

Der Aktivist kam danach noch zu mir und zeigte mir ganz toll beide Mittelfinger und schrie „Nazi, Nazi“. Kein Raum dazwischen, um sich gegenseitig irgendwie zu erreichen. Ich erwähnte nur lautstark, dass ich die Grünen gewählt habe und habe ihn vielleicht zu 1% ein bissl aus seiner Projektion geholt. (und ja Habeck ist jetzt auch zur Impfpflicht gekippt, FUCK. Es war echt ne gefühlt beschissene Entscheidung, die toxischen Grünen zu wählen, aber es ging mir am Ende darum den Klimaschutz in der Regierungskonstellation zu stärken, was letztendlich ein viel größeres Thema als die drohende Impfplicht ist.)

Direkt danach passierte diese Situation.

Nach meinem Klickerfolg „Nazis Schmeißen mit Steinen vom Gleis, nun der zweite Teil „Linke Schmeißen mit Erde vom Fensterbrett“. lol

Die beiden Männer rufen ohne Pause aus dem Fenster. Mörder und Nazis. Auch das wirkte auf mich etwas irre. Und ja diese Pöbelfrequenz gibt es auf allen Seiten. Wie mensch in dem Video hört bin ich auch ordentlich gecharget. Bin mir selber nicht sympathisch, wenn ich mich höre. Das „krank“ bezog sich auf das Verhalten, dass er Blumenerde wie son Roboter mit soner Projektionsenergie auf mich wirft und ist natürlich aus ruhiger Anschauung nicht das politisch korrekteste. Deswegen muss ich auch aus diesen Energien raus. Dazu mehr im Fazit.

Es werden aber in den Medien nur die unsachlich pöbelnden Querdenker_innen gezeigt. (Was ich für krasseste Unsachlichkeiten an nem SPD-Stand erlebt habe, das wird natürlich nicht öffentlich oder das rumpöbeln der Antifant_innen. Die Medien lügen an der Stelle nicht mit ihren Bildern, das Problem hinter dem Vorwurf „Lügenpresse“ ist nur die Selektion der Bilder und der Einordnungsprogramme.

Was für ne Pöbelfrequenz von der linksguten Mitte der Gesellschaft kommt wird nicht gezeigt. Den Ruf Mörder hörte ich da zum ersten Mal an dem Tag und ist für mich auch aus Social Media Sicht ne krasse Verschärfung des Konflikts, was ich mir anders wünsche, aber nicht kontrollieren kann. Es triggerte mich ordentlich. Selbst ein Mörder, wird bis zur Urteilssprechung als „mutmaßlicher Mörder“ betitelt. Ich bin Vegetarier, weil mich Töten enorm triggert, bin gegen die Todesstrafe usw und dann bin ich auf einmal nen Mörder. Krass wie ich gesehen werden vom Außen. Könnt euch vorstellen, dass ich mich da nicht ganz gesehen fühle ;-).
Wenn Menschen auf Demos rufen „Kindermörder Israel“, so ist das antisemitisch, obwohl ihre Raketen nachweislich Kinder getötet haben, so ist das zwar eine zugespitzte Parole, aber eine wahre Aussage.

Aber ich als gesunder Ungeimpfter darf als Mörder betitelt werden und das scheint OK zu sein? Gibt leider noch kein Ism-Programm um dieses Verhalten als verwerflich einzuordnen.
Ich werde es jetzt natürlich nicht versuchen über ne Anzeige rauszufinden, da fehlt mir die Deutsche „Anzeige ist raus“ Mentalität.

Es gibt einen Virus, der macht Menschen krank, so dass sie sich mal ausruhen und einkehren müssen, wo unsere kapitalistische Patriarchiale Gesellschaft mit einer 40-Stunden Woche über alle Jahreszeiten und Perioden der Frauen drüber geht. Und ja es sterben Menschen an Vorerkrankungen, einem Virus, am Alter. Der Tod ist gemein. Ich bin selber im Widerstand mit ihm und die daraus entstehenden Dämonen in mir wünschten sich es kontrollieren zu können. Mein Wunsch ist da mal runterfahren und sich reinzuentspannen in die Akzeptanz anstatt mit ganz viel Aufwand in die Kontrolle, in die Anspannung, in den Kampf gegen die anderen zu gehen. Was für ein Aufwand, wenn mehrere Millionenen Deutsche Ordnungsgelder, Arbeitsverbote bei Fachkräftemangel, Ausschluss von Grundrechten und ggf. Beugehaft bekommen? Boah, integriert mal das weibliche Prinzip, kommt mal aus dem Patriarchiat wieder raus … aus der mentalen Wissenschaft und schaut mal ein ganz wenig rein in das was die spirituellen Perspektiven zu schenken haben, die aber in die Nullwert-Schwurbelabwertung eingeordnet werden.

Hier ein passendes Zitat aus einer neuen Folge Haus des Geldes, die ich heute gesehen habe und das ich teilenswert finde. Für mich auch ein kleines Indiz warum Haus des Geldes so erfolgreich ist. Sie verbinden Temperament mit lebendiger Mentaler Energie (der Professor) und sind nicht so mental wissenschaftlich verkopft wie ein Großteil der Deutschen Matrix.

Mein Gefühl und meine Wahrnehmung war vorher schon klar: die Impfpflicht kommt. Das wurde in höchsten Hintergrundzimmern von Bund-Länder-Treffen und Ampel besprochen. Es fehlt nur noch eine Gewissensbundestagsentscheidung ohne Fraktionszwang, für das aber eine Mehrheit da ist. SPD und Grüne sind dafür. Merkel und die drei Vorsitzendenkandidaten sind auch dafür. Sogar Friedrich Fucking Merz ist dafür (SIC!). Die FDP kippt in den Talkshows und selbst Lindner spricht sich dafür aus. Aber ja, für letztere beiden ist die Freiheit der Wirtschaft am ende doch wichtiger als die Freiheit über den eigenen Körper zu bestimmen. Die Linke hat einen Vorstandsbeschluss gemacht und wird auch zustimmen. Nur die AFD wird wahrscheinlich mit keinem Abgeordneten zustimmen.

Ich hätte mir eine gemäßigte Instanz in der Mitte gewünscht, die mich politisch vertritt. Ich fühle mich ohnmächtig, ich fühle Täter-Opfer-Energien.

Es gibt Menschen, die an der Impfung sterben. Es ist ein aktiver Eingriff in den Körper und mein Immunsystem, bin dann dauerhaft auf Medikamenten. Ich habe allein schon keine Lust auf ein bis drei Tage flach liegen alle 6 Monate mit der Immunreaktion. Ich weiß vom Hörensagen, dass viele Menschen an den Folgen der Impfung gestorben sind. Ich weiß von krassesten Nebenwirkungen. Einer hatte Long-Biontech und bereut die Impfung. Die Herzvorfälle bei FIFA-Spielern sind mehreren unüberprüften FB-Beitragen zufolge um das vierfache bis achtfache gestiegen. Selbst der Stikochecf ist gegen die Impfpflicht und würde seine Kinder nicht impfen lassen und es wird in den Mainstreammedien berichtet, dass es bürokratisch sehr große Hürden gibt Impfnebenwirkungen zu melden. Ich habe einen über 70jährigen Mann in seiner Wohnung erlebt und dachte ich muss einen Krankenwagen rufen. Er konnte kaum noch sprechen. Ich habe dann mit viel Mühe erfahren, dass er eine Impfung bekommen hatte und dass er keinen Krankenwagen möchte. Er lebt nicht gesund und hat in meiner Mutmaßung sicherlich Vorerkrankungen. Ich habe ihn Monate danach nochmal getroffen und er läuft seit der Impfung mit einer Krücke und sein Sprachfehler ist geblieben. Er bezieht das voll auf die Impfung, es ging aber nicht als Impfnebenwirkung in die Statistik ein. Und klar, er hat jetzt auch keine Energie und Interesse da hinterher zu sein und das eintragen zu lassen.

Ich muss nicht argumentieren, ich muss nicht euer Konzept von Solidarisch fressen, ich muss mich nicht rechtfertigen. Ich bin ein Mensch, der auf diesem Planeten inkarniert ist. Ich muss mit den gesellschaftlichen Gegebenheiten und Umständen irgendwie klarkommen und darf versuchen glücklich und selbstbestimmt mein Leben zu führen, ich darf mich auch abhängig machen und abhängig sein, wo ich das will oder unbewusst nicht anders hinbekomme und ich darf auch Vorzüge und Privilegien genießen, wenn sie da sind und ich darf rumheulen, ich darf genießen und leiden, ich darf bewusst und unbewusst sein, rational und irrational, ich darv Verantwortung übernehmen und ich darf auch unverantwortlich sein. Aber die Gesellschaft hat nicht über meinen Körper zu bestimmen, den mir Mutter Natur geschenkt hat. Hier hörts auf, da darf es eigentlich gar keine Diskussion geben. Mein Körper gehört nur mir. Ein medizinischer Eingriff braucht mein Einverständnis.

Fazit:

Die Dunklen Kräfte haben gewonnen. Herzlichen Glückwunsch, Antideutsche, Globalistische Eliten, Mehrheitsgesellschaft. Ihr seid gerade richtig dick am Gewinnen und Dominieren. Ich fühle eine Täterfrequenz und bei mir eine Opferfrequenz. Ich spüre Ohnmacht und Ärger darüber zu verlieren, nicht gesehen oder gehört zu werden. Bei dem Gedanken, dass die Impfpflicht kommt, und wenn ich mal hinter meine Rage reinspüre, habe ich geweint. Ein Inneres „das können sie doch nicht machen“ vs ein äußeres „doch sie tun es“. Ich fühle mich massiv bedroht. In mir kommen Bilder auf, wie ich mich mit Händen und Füßen wehre. Aber sie sind stärker. Ihr Ordnungsgeld, ihre Berufsverbote, ihre Beugehaft, sie sitzen am längeren Hebel, was soll das für ein Leben werden. Ich muss dann isoliert im Untergrund leiden, während ihr eure Grundrechte und Privilegien verkauft für die halbjährliche Impfung. Vor vielen Jahren habe ich mal eine Verschwörungstheorie gesehen, die ein ähnliches Szenario herbeifantasiert hatte. Damals ging es um Bargeld oder Chippen, dass du keine Sozialleistungen mehr bekommst, wenn du nicht mitspielst.

Mein Geschenk wird jetzt sein, dass ich meinen Blogartikel zu meiner kollektiven Aufstellung zu dem Thema schreiben werde und danach werde ich mich auch zurückziehen müssen in den Untergrund und entlang des Erlaubten vorbei an der Schere im Kopf mich durch die nächsten Jahrzehnte durchlavieren müssen. Der Kampf ist verloren. Heute hieß es in einem FB-Video, dass die EU eine europaweite Impfpflicht plant und die WHO einen weltweiten Impfpass. Ich muss darüber nachdenken zu flüchten. Bloß wohin, mit welchen Ressourcen? Ja, ich habe meine Anhaftungen hier an meine Wohnung, an die Infrastruktur, an soziale Netzwerke, an die Sprache usw. und es tut mir weh, dass ihr es soweit kommen lasst, aber hey, wenn es hart auf hart kommt, hoffe, ich, dass ich bereit sein werde Berlin und die Deutsche Matrix hinter mir zu lassen. Ich will es nicht, aber ich habe keine Kontrolle darüber und es ist offensichtlich kein Geburtsrecht eine Krisenfreies Leben zu haben. Aho. Krisen, Wellen und Zyklen lassen sich nicht kontrollieren. Wohlstand, Sicherheit, Stabilität, Gesundheit und Lebensdauer können nicht endlos wachsen.

Aho

Mein größter Schmunzler an dem Tag.

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Community in Zeiten von 2G

Hallo Leute, hier ein Event für nächste Woche zum Zusammenkommen auch für die Tribal Gathering Commuity.

https://www.facebook.com/events/627391061792528

Samstag 20.11.21 Ab 18:00 Uhr.
Salon Remise.
Am Treptower Park 28
12435 Berlin

ab Montag gilt 2G in Berlin.

Das bedeutet Ungeimpfte dürfen nicht mehr zum/zur Friseur_in, nicht mehr an Conscious Dance-Veranstaltungen oder Workshops teilnehmen, nicht mehr zur Weihnachtsfeier ins Restaurant mit Kolleg_innen, dürfen nicht mehr ins Kino oder ins Fitnessstudio oder zum Yoga oder müssen sich vorher kostenpflichtig Testen lassen wenn sie an einer Demonstration teilnehmen wollen. just nüchternes Sayin how it is.

Und ja auf der anderen Seite, hohe Inzidenzzahlen, es sterben Menschen, Operationen werden verschoben, Überlastung des Gesundheitssystems droht, auch wenngleich die Berliner Ampel für die Intensivbettenbelegung seltsamerweise noch auf Grün steht

Eine völlig neuartige Erfahrung, die offensichtlich viel in der Matrix auslöst. In viele Richtungen.
Erlaubt sind zum Glück noch 𝗽𝗿𝗶𝘃𝗮𝘁𝗲 𝗧𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 𝗯𝗶𝘀 𝘇𝘂 𝟮𝟬 𝗟𝗲𝘂𝘁𝗲𝗻. Danke dafür, dass nicht auch noch private Treffen mit 2G unterlegt sind und mensch Ungeimpfte ausladen muss.

Mein Impuls ist es jetzt ein paar Muster von Isolation und Rückzug und viel zu viel mit sich alleine ausmachen zu müssen zu durchbrechen und ein privates 𝗖𝗼𝗺𝗺𝘂𝗻𝗶𝘁𝘆𝘁𝗿𝗲𝗳𝗳𝗲𝗻 zu machen für meine Freund_innen und Bekannten aus der Berliner Workshopszene, vom Tribal Gathering, von der Creators Game Community und natürlich von der SPIRIT Family.

Diese Treffen sind per Medienbericht auf 20 Menschen begrenzt. Ihr dürft also auch Freund_innen mitbringen. Aber meldet euch bitte zeitnah unverbindlich an (und im Fall der Fälle auch wieder ab.), damit ich einen Überblick habe.

Wer mich kennt, der weiß, dass ich dazu neige auf privaten Treffen den Raum zu synchronisieren, eine Checkinrunde zu machen und meist irgendwas mit Tiefe an diesem Abend zu öffnen, weil ich mich da wohl und zu Hause fühle.

Ich persönlich habe Lust darauf gemeinschaftlich mit euch einen Raum aufzumachen mit Präsenz, mit eintunen in den Moment, mit sehen und gesehen werden, mit Ausdruck der persönlichen Wahrheit, vielleicht gehe ich gemeinsam mit euch ins Feld und wir machen eine 𝗸𝗼𝗹𝗹𝗲𝗸𝘁𝗶𝘃𝗲 𝘀𝘆𝘀𝘁𝗲𝗺𝗶𝘀𝗰𝗵𝗲 𝗔𝘂𝗳𝘀𝘁𝗲𝗹𝗹𝘂𝗻𝗴 und wir schauen, ob Erkenntnisse zu uns über die gesellschaftlichen, institutionellen und individuellen Patterns erreichen, die größer sind als unsere Mentalkörper.

Es sind 𝗮𝗹𝗹𝗲 Menschen und Haltungen 𝘄𝗶𝗹𝗹𝗸𝗼𝗺𝗺𝗲𝗻, sofern sie 𝗥𝗲𝘀𝗼𝗻𝗮𝗻𝘇 zu dieser Einladung haben. Menschen, die wütend aufs System, die Mehrheitsgesellschaft und den Impfdruck sind genauso wie Menschen, die wütend sind auf Ungeimpfte, wegen „denen“ die Inzidenz ja so hoch ist und Menschen sterben und die Wirtschaft wieder runtergefahren werden muss.

𝗦𝗵𝗮𝗿𝗶𝗻𝗴𝘀 und Austausch sind willkommen, ich werde mir nur erlauben einzugreifen, wenn es sich mental verhakt und immer wieder zurück in die Ganzheitlichkeit, in die 𝗣𝗿ä𝘀𝗲𝗻𝘇 𝗱𝗲𝘀 𝗠𝗼𝗺𝗲𝗻𝘁𝘀 zu begleiten. Was macht meine Haltung mit mir, wie fühlt sich meine Präsenz im Livekontakt auf 𝗕𝗲𝘇𝗶𝗲𝗵𝘂𝗻𝗴𝘀𝗲𝗯𝗲𝗻𝗲 an, was für Anteile sind dahinter aktiv und wollen gesehen werden?
Und ja das Ziel ist es einen 𝗥𝗮𝘂𝗺 aufzumachen, wo mit 𝗟𝗶𝗲𝗯𝗲, Halt, Anerkennung, Sehen und Ausdrücken Spannung, Schmerz, Hilflosigkeit, Verzweiflung, Wut, Projektionen usw. angenommen werden und ins Fließen gebracht werden.

Der Trick ist es durch die radikale Annahme von dem was pro Moment auftaucht aus der 𝗠𝗮𝘁𝗿𝗶𝘅 𝗮𝘂𝘀𝘀𝘇𝘂𝘀𝘁𝗲𝗶𝗴𝗲𝗻, aus dem manisch-depressiven-bi.polaren-neurotischen Krieg da draußen, wieder zurück zu seinem eigenen Frieden, seinem eigenen Herzen und seiner eigenen Wahrheit zu finden und sich völlig neu zu begegnen.
Das Treffen hat eine 𝗚𝗮𝘁𝗵𝗲𝗿𝗶𝗻𝗴𝗲𝗻𝗲𝗿𝗴𝗶𝗲. Das bedeutet, dass ihr keine reinen Konsument_innen seid, sondern ihr auch eine Menge 𝗘𝗶𝗴𝗲𝗻𝘃𝗲𝗿𝗮𝗻𝘁𝘄𝗼𝗿𝘁𝘂𝗻 𝘂𝗻𝗱 𝗘𝗶𝗴𝗲𝗻𝗶𝗻𝗶𝘁𝗶𝗮𝘁𝗶𝘃𝗲 mitbringen dürft und euern Anteil leisten dürft, dass der Abend für euch und für andere schön, herzlich, angenehm, tief, berührend und nährend sein wird.
Für dieses private Happening werde ich die 𝙎𝙖𝙡𝙤𝙣 𝙍𝙚𝙢𝙞𝙨𝙚 (zur Anfahrt wird es ein Posting geben) mieten, wo jetzt auch schon mehrfach das 𝘾𝙧𝙚𝙖𝙩𝙤𝙧𝙨 𝙂𝙖𝙢𝙚 stattfand. Die Location hat zwei große Floors inklusive Küchenbereich.

Es gibt keinen Preis außer für die Raummiete.
Es ist völlig OK wenn ihr mit dem 𝗨𝗻𝗸𝗼𝘀𝘁𝗲𝗻𝗯𝗲𝗶𝘁𝗿𝗮𝗴 𝘃𝗼𝗻 𝟭𝟬€ einfach so meine Gäste seid an diesem Abend. Ich organisiere das frei von kommerziellen Interessen. Wenn ihr es fühlt, seid ihr aber auch eingeladen eine 𝗳𝗿𝗲𝗶𝗲 𝗦𝗽𝗲𝗻𝗱𝗲 zu machen. Ein Geldgeschenk, das ich dann nutzen darf für ein spirituelles Event das mir gut tut, wie bspw. Tribal Gathering, wenn ich es mir denn wieder erlaube.

𝗔𝗯𝗹𝗮𝘂𝗳:

1̲8̲:̲0̲0̲ ̲U̲h̲r̲

  • Ankommen und 3G(+)-Check
  • Freeflow, Snacken am selbstmitgebrachten Buffet. Schnacken,
  • Ankommen im Raum, entspannen

̲1̲9̲:̲0̲0̲ ̲U̲h̲r̲

  • Checkin-Runde
  • Sharing zur aktuellen Situation, Bedürfnissen, Intentionen

ca. 2̲0̲:̲0̲0̲ ̲U̲h̲r̲

  • Wenn die Gruppe synchronisiert ist (Warm Up), werde ich aus dem Spüren des Moments heraus ein Angebot für mehr Tiefe machen.
  • Das kann ein Raum sein, wo eigene und kollektive Energien frei ausgedrückt und released werden
  • oder es kann eine kollektive Aufstellung zu Corona und den aktuellen politischen Rahmenbedinungen sein

ca 2̲2̲:̲3̲0̲ ̲U̲h̲r̲

  • Integration/Reflektion
  • Im Anschluss bis o̲p̲e̲n̲ ̲E̲n̲d̲:
    nourishing Open Space und leckeres selbstmitgebrachtet Buffet zum Erden

𝗧𝗲𝗶𝗹𝗻𝗮𝗵𝗺𝗲𝗯𝗲𝗱𝗶𝗻𝗴𝘂𝗻𝗴𝗲𝗻:

  • Alle Geimpften und Genesenen können freiwillig einen 𝗧𝗲𝘀𝘁 machen
  • Alle nicht-Geimpften machen bitte einen Test (Ab jetzt wieder: Einmal die Woche gratis im Testzentrum) oder vor Ort oder versichern, einen aktuellen negativen Selbsttest gemacht zu haben
  • 𝟭𝟬€ für die Raummiete
  • bitte bringe Essen mit für ein vegan-vegetarisches leckeres, gesundes 𝗕𝘂𝗳𝗳𝗲𝘁 mit.
  • mitgebrachte Decken und Kissen machen den Raum noch gemütlicher
  • Es wäre schön, wenn du einen kleinen 𝗛𝗲𝗹𝗳𝗲𝗿_𝗶𝗻𝗻𝗲𝗻𝗷𝗼𝗯 bei der Anmeldung mit angibst (Raum Vorbereiten/ schön machen, Kitchen, Technik/Musik/Box, Timekeeper, 3G-Teststation, Aufräumhelfer_in)
  • deutschsprachig
  • 𝗔𝗻𝗺𝗲𝗹𝗱𝘂𝗻𝗴 über FB Messenger, E-Mail info b ei christianfender pkt de oder über Telegram 01794443945
  • Wenn du mir deine Nummer mitteilst bei der Anmeldung, dann werde ich dich zu einer 𝗧𝗲𝗹𝗲𝗴𝗿𝗮𝗺𝗴𝗿𝘂𝗽𝗽𝗲 hinzufügen nur mit Teilnehmer_innen von diesem Abend, so dass hinterher die Connection noch etwas gehalten weden kann.

Fragen oder Impulse oder Sharings: Postet es gerne ins Event.

AHO

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Nomadland

Meine Motivation diesen Film zu schauen war die Neugier warum dieser Film den Oscar bekommen hat, also es war die Matrixenergie die mich anzog. Anonsten hatte ich keine Resonanz zu dem Film, der auch gut im Arte Mittagsprogramm laufen könnte von der Frequenz her, abgesehen davon, dass er amerikanisch war. Die Oscarverleihungen haben mich schon oft gewundert, es war so oft nicht synchron mit meinen Kriterien für einen guten Film. 12years a slave, no country for old men, Parasite.

Ich hatte die Spirit Family im eine Woche vorher soweit, dass wir uns geeinigt haben den Film am Familyabend letzten Dienstag zu schauen. Was dann geschah war ein phänomen was mein autistischer Anteil kaum aushalten konnte. Es wurden zwei Stunden lang Vorschläge gesammelt und verworfen, weil wir keinen Konsens fanden. Am Ende wurd es Matrix Teil eins, obwohl alle bis auf eine diesen Film schon gesehen hatte. Aber OK. ich ziehe mir jetzt noch Teil zwei und Teil drei rein bevor ich dann zur Matrix 4 Premiere …. äh nicht gehen werde, weil der Staat sagt, ne ich bin ein böser Junge, weil du dein Recht auf körperliche Selbstbestimmung nutzt, und ich darf keine Filmpremieren mehr im Kino schauen als kleine Rute passend zu Weihnachten, wo die Premiere von Matrix 4 kommt.

Zufällig kam Nomadland heute in nem Friedrichshainer Kino. Ich war erst gestern in Neukölln. Hatte mir erstmalig einen Schnelltest gegönnt, weil der am Herrmanplatz nur 4€ kostete und ich versuche mich jetzt noch mit Kino zu vorzusättigen bevor ich ab Montag nicht mehr darf.

Gestern gab es „Last Duel“, ein paar Worte dazu, packe ich mal ins PS. Jetzt aber meine Reflektionen zu Nomadland. Enthält durchweg #Spoiler zum Inhalt und Vorkomnissen. Es gab aber „keine“ Story!

Nomadland“: Oscarprämiertes Drama als 4K/HDR-Stream und auf Blu-ray –  Surround Sound Info

Es ist schwer zu greifen was es war, kaum zu definieren: es war nicht wirklich ne Doku, es war kein Film, es war auch keine scripted Reality und gleichzeitig muss es ja irgendwie ne Mischung aus diesen drei Sachen gewesen sein. Schwer greifbar, ein Stil-Durchbruch in der Filmmatrix und gleichzeitig immer noch irgendwie absurd für meinen Mind, dass dieser Film einen Oscar bekommen hat und dass diese Regisseurin von diesem Film sich zu Marvels Eternals hochleveln konnte.

Der Film ging um den White Trash in den USA. Ein Typisches Symbol ist auch der Line Dance. Es geht um Ausstieg, um eine toxische Freiheit. Es berührte einen Anteil in mir, der auch aussteigen will, der sich mehr mit der Natur verbinden will. Der wohlstandskritisch ist und diesen toxischen Wohlstand zerstören will, weil der Konsum trennt und unseren Lebensraum sosehr belastet, dass es unsere Physis wiederum bedroht. Ich hatte auch gerade eine Frau in einem Facebookdisput, die aus eigenen wirtschaftlichen Gründen für die Impfpflicht ist, also ihr Gut von Wirtschaftlichkeit über das Gut von körperlicher Unversehrtheit von anderen stellt. Aber gut anderes Thema, aber das ist ein gutes Beispiel dafür, was in der Matrix nicht stimmt.

Ich sah eine Frau mit einem enormen Wurzelchakrathema. Sie wurde Nomadin in ihrem Van, was ihr neues zu Hause war, weil sie einen festen Schlafplatz nicht ertragen konnte. Soviel Schmerz hinter dieser Leere. So viel Unfähigkeit, soviel Überwältigung bei der Vorstellung, da ranzugehen. Und es war kein wirkliches Aussteigen. Was wenn die Reparatur deines Vans mehrere Tausend Dollar kostet und es nicht nur ein austauschbares Fortbewegungsmittel ist, es ist dein zu Hause, das über Jahre ausgebaut wurde und wo viel Anhaftungsenergie drin steckt.
Solange du noch Geld brauchst, bist du drin im System. Sie wurde bei vielen Jobs gezeigt, dem Druck Niedriglohnarbeit anzunehmen bei Amazon und woanders vollgekotzte Toiletten putzen. Sie war immer noch in diesem Teufelskreis und hey es ist OK zu arbeiten und zu dienen, auch vollgekotzte Toiletten putzen, aber am Ende musste sie sich doch was leihen. Bei ihrer Schwester, die Wohlstand mit einem Immobilienmakler in einem tollen Haus leben konnte. Sie konnte fühlen. Sie konnte ehrlich sprechen, sie konnte geben und anbieten, sie konnte ihren Schmerz auf der Beziehungsebene ausdrücken. Die Systemfrau war in gewissen Punkten freier als die Aussteigerin, auch wenn klar ist, dass diese Freiheit ihren Preis hat. Es war dann auch wieder für mich krass zu sehen wie wichtig die Wärme des Wohlstands ist, obwohl unser Wohlstand so toxisch ist. Das Aussteigen kann ganz schön kalt machen, kann ein Flüchten sein. Die Leute aus der Aussteigercommunity hingen da den ganzen Tag rum in der Sonne, es gab einmal einen Chi-Gong Workshop im Hintergrund, immerhin, und kleine howtodo/surviveworkshops zum Thema Toiletten oder Autoreparaturen und viel Trödelhandel. Ganz anders als die Wohlstandshippies vom Rainbow Gathering. Da is junge frische Energie, weil es für die meisten nur ein partielles Happening im Sommer ist und sie sich im System wieder aufwärmen können bevor es wieder in die Natur geht zu den coolen Leuten mit geilen Workshops, wo mensch über das Babylon, das System abkotzen kann, das einem auch soviel gibt. Es ist wirklich ein krasser Unterschied, ob du eine Community aus einer Fülle gründest oder aus einem Mangel.

Dieser Film triggerte meinen Widerstand gegen Banalität. Dieser Smalltalk, diese Untiefe, kein vergleichbares Bewusstsein über Traumata, Blockaden, Chakren, dass ich in meiner Spiribubble kreieren konnte. Stattdessen dann so pseudophilosophische Aussteigerrhetorik, die vom Hamsterrad und den Ausgestoßenen spricht und auch nur eine Community als Alternative anbieten kann in der sozialer Zusammenhalt aus der Not entsteht. Es gibt ein bißchen Wärme über ne Suppenausgabe. Vegan oder mit Fleisch, immerhin. Aber das tiefe Bedürfnis nach Kontakt kann auch nicht erfüllt werden. Aber das ist auch meine Projektion. Ich mache auch sovieles und mein tiefes Bedürfnis nach wahrhaftig nährendem Beuziehungsraumfüllenden Kontakt erfüllt sich auch nicht wirklich, weil ich meinen Mangel aus der Kindheit verschleppe. Wohlgemerkt ich sitze da alleine im Kino. Freitags um 11:00 und schreibe jetzt in die Social Media-Matrix hinein anstatt dass ich da mit einer Freundin oder Freund_innen gewesen bin und mich direkt im Anschluss zwischenmenschlich spürbar ausgetausch hätte. Menschen die mich sozial regulieren, wenn ich über meine Reflektionen sprechen, die mir emotional Grenzen geben, wenn ich zuviel schreibe. Hier allein vor meinem Laptop gibt es keine Grenzen. Die Leute können lesen oder wegklicken, ich kriege vielleicht nen Like oder nen Kommentar als Feedback, aber viele Reaktionen auf meinen Text werde ich nicht spüren oder mitbekommen.

Es geht immer noch viel um Gegenstände, um Besitz von banalem Scheiß: um White Trash im doppeldeutigen Sinne des Wortes, für die teils Stores gemietet werden, für Hausrat, der nicht in den Van passt. Trash, alte vererbte oder auf dem Flohmarkt erworbene Gegenstände, die trotz Platzmangel aufbewahrt werden und besetzt sind mit energetischer Anhaftung, Sehnsüchten und Klammern an schönen Erinnerungen, kenne ich auch von mir und meinen Gegenständen, und wo der Loslassprozess dadurch entsteht, dass ein Fremder diese Teller versehentlich kaputt macht und dieser Loslassprozess von einer krassen Spannung übertüncht wird.

Dieses Leben. So voller Banalität und Sinnlosigkeit und dann kommt Krankheit und Tod. Krebs. Noch 7 Monate zu leben. Zu wissen, dass mensch in wenigen Monaten stirbt und selbst dann bleibt das Leben banal. Ein Mann redet über den Suizid des Sohnes, Schmerz quillt aus seiner Stimme. Es berührt, aber er verrent sich dann gleich in Floskeln, weil er nicht innehält, weil er weiterredet. Seine „klugen“ Worte, die er über den Schmerz packt, auch so banal.

Erinnerungen bleiben… oder auch nicht. Wieviel hast du jetzt schon vergessen von deinem eigenen Leben? Trauer, Schmerz. Und zack das wars. Dann wirst du wieder eins mit der Wüste, mit dem Meer, mit der Luft, mit dem Universum.

Ich habe jetzt sehr oft das Wort Banal benutzt, wa? Und ja, die Banalität, so sehr ich sie hasse, hat mich auch berührt. Da waren diese kleinen Momente von Verbindung, die kleinen Momente von Schmerz, die Spannung, das Unbewusste, ein Rumhüpfen zwischen den Felsen, die kleinen Momente von unbeholfenem Flirten und Annähern, mögen ausdrücken, die banalität eines authentischen Lächelns mit einer Kollegin, dem kleinen Späßchen sich mit Müll, der gerade eingesammelt werden muss zu bewerfen.

B A N A L I T Ä T… W T F

Ich renne in meinem Leben davor weg. Halte sie nicht aus und suche das krasse, suche die Energien, connecte mich mit dem Feld, mit Workshoptiefe, mit Ritualen, mit Devas und suche das Besondere, suche das Komplexe, das Mentale, das Verstrickte, die Lösungen, das Verstehen, die Konflikte…. Alles ist mir lieber als die Banalität des Lebens zu akzeptieren. Zu akzeptieren, dass ich banal bin.

Die Wüste, die Berge, das Meer, die Luft, der Sternenhimmel als Setting für all das beschriebene bisher. Eine bedrückende Weite wurden fantastisch eingefangen als Rahmen das Wesen Mensch außerhalb von Urbanität.

Letztens visualisierte ich in meinem Prozess in meinem sehr dunklen rechten Oberkörper, der für meine männliche Seite steht, dass ich mich mit der Wüstenenergie von Afghanistan verbinden darf. Ganz viel Weite, ganz viel Leere, ganz viel Shiva-Energy. Die Wüsten bringen dich ganz nah an die muslimische, sehr männliche Version von Gott. Wenig Pflanzen-Natur, wenig Shaktienergie. Ich habe so heftigen Widerstand, wenn ich mit meiner Berlinsozialisation sehe, wie sie da in den Bergen hausen, aber es ist ein Teil von mir, auch wenn ein komplett unterdrückter.

Im Übrigen tauchten quasi keine Kinder und Tiere auf, höchstens als Essen oder nen paar Hasen, die an Krokodile verfüttert wurden. Fand das auch nochmal auffallend erwähnenswert. Immerhin konnte ich heute mal auf einen Absatz zu Gender verzichten, weil das auf eine angenehme Art und weise gar kein Thema war. Skandal. Aber auch das war erfrischend und für diesen Punkt freue ich mich, dass dieser Film so viel Wertschätzung bekommen hat. Es gibt das Feindbild des weißen Mannes und hier wurde die Marginalisierung des White Trashs kommentarlos ohne einordnende OFF-Stimme, ohne politische Korrektheitsthemen einfach nur dargestellt. Niemand wurde erzogen. Auch das ist erfrischend neu, weil in ihrem neuen Film Eternals musste die Regisseurin ja natürlich mit Behinderten und Schwulenquote glänzen.

Kann ich ne Empfehlung abgeben? Nein. Kann mensch schauen, muss mensch aber nicht und wenn ihr ihn schaut, dann ist nur drauf einlassen wichtig und mensch muss sich von seiner Filmkonditionierung ein wenig frei machen: keine schnellen Schnitte, keine Storyline, kaum Beziehungsdynamik, nur viel Ruhe und die Schönheit der Banalität des Lebens.

Aho

PS:

Ich habe the Last Duel geschaut mit Matt Damon, Adam Driver und Ben Affleck. Der Film hatte so seine Momente, aber auch seine Schwächen, leider bin ich in OmU gerutscht, weil Google das nicht anzeigt obs Deutsch oder OmU ist (ist mir bei Nomadland wieder passiert, jetzt zum sechsten Mal oder so). Es berührte, dass es auf einer sicen wahren Begebenheit beruhte.

Ich rege mich ja heute schon krass auf, wie das aktuelle System in die körperliche Unversehrtheit eingreift, da ist ne absolute Grenze, die Matrix kann viel bestimmen, aber nicht in unsere Körper eingreifen. Da hört es auf. Aber was hier passiert ist nen Witz dagegen wie das Mittelalterrechtssystem in die körperliche Unversehrtheit eingriff. Die Story ist, dass die Schuld oder Unschuld einer vergewaltigten Frau mit einem Duell von zwei Männern festgestellt werden musste. Das war dann die göttliche Entscheidung, weil vorher Wort gegen Wort stand. Verliert ihr Mann, wird sofort der Scheiterhaufen angezündet, weil sie einen Mann „zu Unrecht“ beschuldigt hat, gewinnt ihr Mann, geht sie als gefeierte und geehrte und unschuldige Frau. Das war schon krass an diesem Film, sich für diesen Rechtsweg zu entscheiden. Ich bin gerade bei einem Widerspruch zu einem Ordnungsgeld, wegen keine Maske tragen. Mein Risiko sind höhere Gerichtskosten, wenn ich verliere. Ihr Risiko war es bei diesem Rechtsweg ihr Leben und das ihres Mannes zu verlieren als Alternative zu das Unrecht hinzunehmen und den Täter davonkommen zu lassen.

Mein Hauptkritikpunkt ist, dass die Geschichte aus drei Perspektiven erzählt wird und ich kaum Unterschiede erkennen konnte und ich somit dreimal die gleiche Geschichte serviert bekommen habe. Fand das ehrlich gesagt ein absurdes Stilmittel um Raum zu füllen und dieser Kniff war ziemlich misslungen. Krass fand ich, dass unter diesen Gegebenheiten der Mut aufgebracht wurde, sich für das Recht einzusetzen, was mit einem Sterberisiko verbunden war.

The Last Duel | 105'5 Spreeradio
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Film und Serien, Kino und Stream

Filme und Serien sind so zurzeit eine der phänomenalsten Sachen, welche Matrix zu bieten hat. Ich teile mir mal ausgewählte Inhalte von meiner FB-Timeline und meinem Telegramkanal und meiner Telegramgruppe.

Mittwoch, 13.10.21
Heute starten wir mal mit einer enormen Polarität. Einer der dunkelsten Serien und eine der lichtvollsten Serien, die mir einfallen.

Squid Game


Meine Facebook Timeline quillt über mit vorgeschlagenen Beiträgen zu Squid Game. Alle Großen und kleinen Medien berichten und der Clickbait funktioniert. Ich klicke ja auch drauf, leider. Ein Riesen Hype. Die am meisten angeschaute Serie von Netflix aller Zeiten.

Ich reagiere ja auch auf Hypes in der Matrix und schaue mir das dann auch an. Die Serie kommt wirklich auf eine ekelhafte Art und Weise aus den tiefsten Abgründen der menschlichen Psyche. Sterben und Tod ist schon erschreckend normalisiert in Filmen und Serien, der Plot ist auch nicht neu. Ziemlich bekannt wurde es bspw. in „die Tribute von Panem“. Letztens auch in den Filmen Escape Game 1 und 2 und ich erinnere mich an einen ähnlichen Film aus dem Nachtprogramm, wo Reiche andere Menschen zwingen russisch Roulette zu spielen und die Reichen gewinnen, wenn ihr Spieler gewinnt.

Was sagt der Erfolg dieser Serie über uns Menschen im Kollektiv aus? Erschreckend an der Serie ist wie die Teilnehmer_innen, nach einer anfänglichen Manipulation, freiwillig(!) in diese Takeshis-Castle-Spiele hineingehen. Begründet wird der ausgeschaltete Überlebensinstinkt mit der verschuldet verzweifelten Situation nach der die Teilnehmer_innen explizit ausgewählt wurden.

Und hier wird mensch auch subtil in ein Paralleluniversum geholt. Mein Kopf sagt, Menschen in dieser Realität verhalten sich nicht so, auch wenn sie verschuldet sind und das Geld wäre bei einem freiwilligen NEIN ja nicht verloren, es wäre nur verteilt auf die Angehörigen der Toten anstatt bei den Gewinnenenden, die bis zum Schluss durchziehen und dann kaum Freude haben dürften, bei diesem dreckigen mit Schuld beladenem Geld.

Aufwühlend auch wie der Spielmacher aus einer Art Herzfrequenz agiert und Euphemismen wie Gerechtigkeit und Gleichheit benutzt werden. Mich wühlte auf, dass die spiele vom Stil her wechselten von theoretisch kann es jeder schaffen hin zu, die Spiele sind so ausgelegt, dass „disqualifiziert“ werden muss.

Ich kann die Serie nicht empfehlen, aber ja ich muss darüber sprechen. Ja, ich habe sie auch angeklickt und was passierte? ich habe die 9 Folgen in einem 9 Stunden Rausch durchgesuchtet. Diese Serie hat auf jeden Fall diesen intensiven Sog-Effekt und bei mir ein Gefühl von nicht Stoppen können ausgelöst. Habt ihr den Hype mitbekommen, habt ihr die Serie gesehen, werdet ihr sie euch ansehen?

Spon 13.10.21

9 Strangers


An den letzten Vier Dienstagen haben sich eine Gastgeberin und 9 zum Teil strange (im Sinne von fremd/unbekannt) Gäste getroffen. Zu einem Buffet, dem Schauen von zwei Episoden von #9Strangers auf einer Beamerleinwand und einem anschließenden Austausch darüber was uns berührt hat.

Eine Traumalternative zum allein vorm Lappi wegsuchten. Danke dafür. Die Serie handelte von einem Retreat in einem spirituellen Zentrum und so zeigte die Serie viele Sachen, die im Mainstream nicht oft vorkommen, mir und sicherlich dem Mainstream meiner FB-Timeline methodisch aber bekannt sind.

Gleichzeitig ist die Serie zum Teil noch voll weit weg von der Tiefe, die ich in der spirituellen Szene erlebt habe. Vor allem sprachlich hängt die Serie noch in dieser typischen „alles gut“ Sprache fest und ich saß oft da und habe innerlich die Retter/Savior/Kontrollinstanzen angeschrien mit „Trust the Process“.

Aber für das Niveau das wir zurzeit haben war es ein großartiger Figuraufbau von halt reichen Amerikaner_innen, die sich dieses Zentrum leisten können. Die Gruppendynamik, ich liebe Gruppendynamik, war phänomenal gut und auch die Spiritualität kam ziemlich gut weg, was bei unserem Mainstream ja eher nicht so ist.

Für mich ist klar, dass die Serienmachenden ans Licht angebunden sind und sie ein großartiges Geschenk für den Mainstream kreierten, weil die Serie die Matrix durchbricht. Sie ist höher angebunden als weltlich/fachlich/methodische Programme. Vor allem die komplexe und strahlende weibliche Guru-Figur, die elfenhaft und inklusive ihrer Dunkelheit durch Nicole Kidman gespielt wird, ist für mich eine der besten Mini-Serienfiguren, die ich je erlebt habe.

Der Extremste Gegensatz zu #Squidgame und diese Serie kann ich aus vollem Herzen empfehlen und dieser Serie wünsche ich einen bahnbrechenden Erfolg sowohl in der Spiriszene als auch im Mainstream. Also auf jeden Fall schauen und danach könnt ihr gerne mit mir in Kontakt gehen, um euch mit mir auszutauschen.

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Keine Zeit zu sterben

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Knapp 2 Jahre wurde die Premiere vom letzten Daniel Craig James Bond verschoben. Pandemiebedingt, was mich schon auch leicht ärgerte, aber klar nen Film in dem irre Bösewichte die Welt mit nem Virus verseuchen wollen, war denen dann wohl doch zu heikel und eine zu krasse Verschwörungserzählung.

Ich bin wahrlich kein James-Bond-Fan, komme in die alten Filme kulturell nicht rein, die Dialoge und Actionsszenen und das Flirtverhalten touchen mich einfach nicht.

Casino Royal war mein erster Bond, im Übrigen auch der erste mit Daniel Craig. Für mich war das damals ein MUST-SEE-Film, weil dort gepokert wurde und das damals mein Sport und ein Mega Hype war. Ich könnte mich jetzt hier darüber auslassen wie falsch und fehlerhaft Poker in den meisten Mainstreamfilmen und auch Serien dargestellt wird, so dass es ein wirklich unrealistisches Bild entsteht, aber das ist glaube ich ein eigener Blogeeintrag.

Schon im Jahre 2007 produzierte mein jüngerer Bruder einen generischen Bond-Trailer, der auch passend zu dem 2021 Bond eindeutig vorhandene Dynamiken spoilert. Urlaub, Cocktails, Schießereien und Frauen, aber ja, dieses Mal gab es keinen Fallschirm beim Sprung aus dem Flugzeug, sondern ein Mini-Graviations-Flugzeug-Tauchboot.

Bitte Liken und Teilen

Ich gönnte mir heute die Deutschland-Premiere von „James Bond – keine Zeit zu sterben“. Sie hatten ja jetzt zwei Jahre Werbung machen können und mussten ihn unter Verschluss halten und hoffen, dass keine Spoiler an die Öffentlichkeit gelangen. Diesbezüglich lade ich euch auch ein, den Film so schnell wie möglich zu sehen. Am Besten noch vor dem 11.10.21, denn da könnten für Ungeimpfte nochmal ca. 20€ für ne Testung zum Ticket und Verpflegung draufkommen.

Und ja, der Hype war spürbar. Billie Superstar Eilish macht den Eröffnungssong. Der oscarprämierte Darsteller von Freddy – fucking legend – Mercury sowie Christoph Waltz sprechen für eine hochkarätig charismatische Besetzung der „Schurken“. Der Daniel-Craig-Bond ist als Figur unfassbar gut aufgebaut. Es ist sein fünfter und letzter Teil, es hat sich psychologisch enorm viel bei ihm angestaut und es gibt auch in der spirituellen Szene bekannte, vor allem in den Rauhnächten, Loslassrituale. Er hat eine emotionale Facettenbreite und -tiefe, die nie zuvor hätte da sein können. Ich bin lange nicht von männlichen Hauptfiguren emotional so bewegt worden. Absoluter Pluspunkt ist ja auch, dass es eine Art Filmuniversum ist und Handlungsstränge sich über alle 5 Teile durchziehen. Das ist nochmal ne größere Leistung als für einen einzelnen abgeschotteten Film ne Handlung zu kreieren. Für mich der mit Abstand beste Bond aller Zeiten, wobei mein Maßstab aber alters und Sozialisationsbedingt sehr verzerrt sein mag. Dieser Eiserne Mann hat sich seine Ruhestand redlich verdient.

Und klar, mein Mind könnte auch ins Kritische gehen, was sich vor allem auf kleinere Gefühle des „Nicht-Verstehens“ zusammenfassen lässt, weil ich die ganze Überdynamik jetzt auch nicht auswendig im Kopf habe und Minidetails jetzt nicht vollends schlüssig erklärt werden, aber das machen Actionfilme oft, weil bei der Action das unterhaltende Element liegt und nicht in der 100% Kohärenz.

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Kommentar zu Deutsche Wohnen und CO enteignen

Hier mein überarbeiteter Kommentar zu diesem Posting:

Ich habe auch mit JA gestimmt.

Der Entscheid macht übrigens in erster Linie Druck auf den Senat, (Bezug zum Text unten) rein formal nur indirekt aufs Abgeordnetenhaus. Die Abgeordneten sind frei in ihrem Gewissen und müssen nicht für eine Enteignung stimmen, bloß, weil es dieser Volksentscheid mehrheitlich so wollte.

Hauptproblem und auch Grund für die hohe Zustimmung war ja eben, dass der Volksentscheid aufgrund einer Formalie nicht bindend gewesen ist. Diese Formalie ist, dass kein Gesetzentwurf abgestimmt wurde, sondern ein Handlungsauftrag an den Senat.

Dieses Senat ist jetzt frei in seiner Geschwindigkeit und seinem Energiereingeben diesem Anliegen der Bürger_innen zu folgen.

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Es ist ein sogenanntes Imperatives Mandat, was ich sehr demokratietheoretisch auch immer sehr gerne problematisiere, weil es eine massive Systemische Störung beinhaltet. Eine Institution (Die Wählenden, das A-Haus, die Legislative) kann Rahmenbedingungen setzen für eine andere Instiution (die Politiker_innen, der Senat, die Exekutive), die dann auf dieser Grundlage frei handeln darf. Was aber problematisch ist, wenn die eine Institution die andere Institution gegen ihren Willen ihren Gestaltungsraum kontrolliert, wie sie Rahmenbedingungen zu gestalten hat, weil das in Widerspruch zum freien Gewissen steht, was ein enorm hoher Grundwert in einer Demokratie darstellt, der auch so im Gesetz steht. OK, Thema ist komplex und ich habe mich umständlich und unvollständig unterkomplex ausgedrückt, aber egal: ich mache ein Beispiel:

Wäre ja auch witzig bis absurd, wenn jetzt eine SPD-CDU-FDP Regierung an die Macht kommt, also drei Parteien, die sich gegen Enteignung ausgesprochen haben und den Senat stellen. Dieser Senat müsste dann den Volksentscheid gegen das Versprechen an ihre Wähler_innen umsetzen, weil das der Wähler_innenwille ist.

In diesem Prozess muss dann noch ein Entwurf an das A-Haus vorgelegt werden, weil der Senat, auch nach so einem Volksentscheid keine Gesetze beschließen kann. Das Abgeordnetenhaus kann es zerreden und dem Entwurf eine Mehrheit verweigern. Dann ist der Senat dem Volksentscheid nachgekommen ohne dass es eine Enteignung gibt. Wie gesagt, die Abgeordneten im A-Haus sind ihrem Gewissen verpflichtet und es kann sie niemand zwingen so abzustimmen wie es 57% der Wähler_innen wollten. Falls es doch zu einer Mehrheit kommt, dann kommt es mit Sicherheit zu Klagen der Vermietenden und auch hier entscheidet der Senat, wieviel Energie sie in die juristische Verteidigung stecken werden.

Im Übrigen enteignet der Staat für Autobahnen und Kohleabbau. Die Möglichkeit der Enteignung für öffentliches Interesse steht im Grundgesetz und Berlin könnte das auch kostenneutral machen, durch die Mieten die Kredite abzahlen und irgendwann darf auch mal eine kleine Rendite, eine sehr schwarze Null für den Landeshaushalt abfallen, wobei natürlich noch öffentliche Träger zwischengeschaltet sind wie Degewo usw. Das darf mensch auch nicht vergessen, das ist dann sone Mischung aus öffentlich-rechtlich und halb-privat-halb Staatlich. Ist auch nochmal ne eigene Discussion wert.

Ich möchte aber auch das kurze Wähler_innengedächtnis remindern, dass der Rot-Rote Senat, der einen Verschuldeten Haushalt nach dem Berliner Bankenskandal von CDU-SPD übernommen hat in den Nullerjahren unfassbar viele Wohnungen verramscht hat für vor allem kurzfristige Haushaltseffekte (Plus Langfristige Zinseinsparungen).

Die Privaten haben damals dran verdient, die Wohnungen günstig von nem überschuldeten Senat zu kaufen, weil sich das natürlich wunderbar mit Gewinnen verrechnen lässt und somit ein Supersteuersparmodell ist, dann haben sie in 10 Jahren die Mieten gefühlt verdoppelt und ihre Rend(m)i(e)te kassiert und jetzt verkaufen sie mit Gewinn wieder.

Im Vorfeld war Deutsche Wohnen und Vonovia anzumerken, dass sie keine Angst vor dem Volksentscheid hatten. Vonovia machte Übernahmeangebote zum Kauf. Wenn wirklich Gefahr einer Enteignung bestände, dann kaufe ich doch nicht kurz vorher das Zeug auf oder ich übersehe was, weil ich nicht full information habe.

Dazwischen war kurz vor der Wahl in diesem Zusammenhang noch ein Verkauf von 14.000 Wohnungen vorgesehen, weil da natürlich wieder eine ordentlich olygopolistische Marktmacht entsteht. Diese Wohnungen wurden für 2,4 Mia an den Senat verkaufte. (Die Zahlen sind nicht überprüft, sondern hörensagen:) Das fünffache von dem wie sie damals vom Senat an die Privaten verkauft wurden. Und der Witz ist, dass der Senat schreibt, dass der Kauf zu „Marktpreisen“ kostenneutral war, weil die aufgenommenen Schulden durch die Mietrendite abgezahlt werden kann, was der Senat bei einer Enteignung abstritt, dass sie kostenneutral ist, obwohl die selben Regeln gelten.

Die Privatwirtschaft und da vor allem Aktienbesitzende freuten sich riesig über Gewinne zulasten von öffentlichen Haushalten. Sie beherrschen das Spiel, werden immer reicher und reicher, während die öffentlichen Haushalte ausbluten und enorm verschuldet sind, was zu lasten von Sozialausgaben und Infrastruktur geht.

Mein Gefühl ist, dass die Konzerne sehr zuversichtlich und entspannt sind und da oben mehr juristisches know how, Drähte und finanzielle Power haben werden, den unverbindlichen Volksentscheid jetzt in Senatsprozessen, A-Haus-Abstimmungen und juristischen Verfahren zu sabotieren, als die Initative „Deutsche Wohnen und Co“ Power hat auf die Vorgänge in ihrem Sinne Einfluss zu nehmen.

Bei den Grünen hieß es auch nur, dass Jarrasch dafür ist, um hinterher für die Grüne Politik eine gute Verhandlungsposition gegenüber den Vermietenden zu haben, aber insgeheim auch eher kritisch ist gegenüber Enteignung. Also auch von den Grünen können wir nur halbherziges Engagement erwarten.

Die Linkspartei steht formal als einzige voll und ganz hinter der Initiative und eigentlich finde ich es für eine sozialisitische(!) Partei unverantwortlich sich in Koalitionsverantwortung an dieser Privatisierungswahn beteiligt zu haben. Selbst auf die ist kein hindertprozentiger Verlass.

Meine persönliche Empfehlung an die Initiative ist es sich darauf vorzubereiten mit einem Gesetzentwurf einen zweiten Volksentscheid vorzubereiten. (Aber das hat aus strategischen Gründen natürlich noch Zeit) Wenn ein Gesetzentwurf vorliegt, dann ist kein unverbindlicher Handlungsauftrag mehr, sondern hat die Power eines Abgeordnetenbeschlusses. (Das wäre dann Rahmenbedinungen schaffen auf dessen neuer Grundlage, dann Abgeordnete und Senatsmitglieder weiter frei sind ihrem Gewissen zu folgen) Und klar, der Entwurf wird auch vorher geprüft und kann auch hinterher von Gerichten kassiert werden.

Und noch ein Punkt ist wichtig: die Wohnungslobby hat kaum gegen den Volksentscheid gekämpft und die Berliner_innen konnten easy zustimmen als „Zeichen“, als Protest gegen zu hohe Mieten, weil der Entscheid ja keine ganz konkreten, direkte und verbindlichen gesetzlichen Folgen hatte.

Wenn ein Gesetzentwurf zur Abstimmung gestanden hätte oder stehen wird und der Entscheid verbindlich wird, dann wird die Lobby auch viel mehr Einfluss auf die Mindsets der Bevölkerung nehmen und eine Mehrheit (vielleicht sogar das Quorum von 25% außerhalb eines Wahltages) muss dann wirklich erkämpft werden und ist dann nicht mehr safe.

Appropo Geld, wem meine Auffrischungen an das Wähler_innegedächtnis oder meine Einordnung zum aktuellen Volksentscheid mit seinen Systemischen Problemen was wert ist, darf gerne mal eben schnell mein Paypallink nutzen. Und ja es ist nur ein Blogartikel, keine Coachingsession, der Betrag, darf sich also auch in Dezimalzahlen hinterm Komma ausdrücken.

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demokratietheoretische Wunschkonstellation als Vision

Ich möchte nochmal eine demokratietheoretische Facette aussprechen in Bezug auf das Thema Kanzlerkandidat_innen im Wahlkampf. Die Bürger_innen wählen keine_n Kanzler_in, sondern Fraktionen in den Bundestag, obwohl im Wahlkampf was andere suggeriert wird.

Es ist natürlich erlaubt Spitzenkandidat_innen zu haben. Aber auch Spitzenkandidat_innen können in die Verhandlungen gehen und am Ende sich für ganz anderes Regierungspersonal entscheiden. Bspw. für Fachmenschen. Die personelle Zuspitzung auf einen Zweikampf am Ende des Wahlkampfs nervte mich, weil es nicht um Inhalte, sondern um Personen ging. Und ja, es funktioniert ja leider, deswegen gibt es auch ein Interesse von den Großen, die von Kanzler_innenbonus profitieren daran festzuhalten.

Und ja, die Linke hat am Ende durch diesen Effekt die 5% Hürde verloren, weil Menschen aus dem Linken Lager ihre Stimmen taktische nach oben geben mussten und Scholz wählten, damit er den Spitzenplatz gegen die CDU gewinnt und eine linke Regierung anführen kann und manch einer aus dem rechten Lager, vielleicht AFD-Anhänger haben die CDU gewählt, um Scholz oder Rot-Grün-Rot zu verhindern.

Die Energie geht in diesem System von unten nach oben (auch beim Geldsystem) und das ist normalisiert und grundfalsch.

Im Bundestag gibt es jetzt quasi eine rechte Mehrheit, da Rot-Grün-Rot weniger Stimmen hat als CDU-FDP-AFD. Nur mal um sich das bewusst zu machen, wenn mensch ein simples linksrechtsschemata anwendet auf unsere repräsentierte Demokratie, wo die Deutschen gerade stehen.

Jetzt ist die Debatte zwischen Ampel aus SPDGrüneFDP oder CDUGrüneFPD. Ich bin froh, dass nicht über Große Koalition oder Deutschlandkoalition diskutiert wird. Danke dafür.

Traditionell heißt es immer, der Wahlgewinner, also die Stärkste Fraktion lädt ein und in diesem Zusammenhang wird Laschet als „Wahlverlier“ das Recht ein wenig abgesprochen. Aber es ist nur ne Tradition, ne Geste von Demut und Höflichkeit.

Laschets Rede gestern war leicht katastrophal. Der Dank an Merkel ein historischer und voll emotionaler Moment. Merkel hatte Tränen in den Augen. Dieser Moment hätte mit Stille gehalten werden müssen, bis der Applaus von alleine abklingt. Laschet labert aber zweimal in den Applaus rein und holt sich die Kontrolle zurück um um auf seiner Bla-Frequenz seine Rede zu halten. Während alle Politiker_innen die Floskel wiederholen „erstmal das Endergebnis abwarten“ labert er was von Führungsanspruch, zu einem viel zu frühen Zeitpunkt.

Söder hatte das vorher ausgeschlossen. Aber gut wirft ihm keiner vor. Es gibt einfach Menschen bei denen bleiben Aussagen kleben, wie bspw. damals Schulz und es gibt Menschen wie Söder, die können echt gut mit dem Moment fließen und denen haften alte Aussagen nicht so an. Heute am Montag ist in der CDU eine scharfe Debatte entbrannt. Die Worte wurden relativiert, ohne dass das Basteln an einer Jamaika-Koalition aufgegeben wurde.

Die CDU hat Platz zwei. Rein Formal geshehen hat sie nicht „verloren“. Nur in Bezug zur letzten Wahl. Aber auf den Moment betrachtet hat sie 24% der Stimmen GEWONNEN. Sie hat einen Auftrag ihrer Wähler_innen möglichst viel ihrer Politik durchzusetzen. Und den Wähler_innen der CDU war vorher bekannt, dass Laschet der Kandidat war. Schulz hat auch nur 26% der Stimmen. 74% der Wählenden haben ihn nicht gewählt. Er ist jetzt auch kein Gewinner, wie ein Wahlkreiskandidat. Er muss sich jetzt auch dem harten politischen Wettbewerb stellen und Mehrheiten für seine Politik und sein Personal gewinnen, auch für sich als Kanzler. Und dafür braucht er ja die Zustimmung von GrüneFDP und die haben ihn ja nicht automatisch zu wählen, bloß weil er der Wahlgewinner ist. Das würde ihren Freienn Willen ja einschränken, Ihre Freiheit sich für ihre Wähler_innen die bestmögliche Konstellation rauszuhandeln. Die haben auch ihre Interessen.

Und der Witz ist, dass es nicht nur die Tradition gibt, die stärkste Fraktion lädt zu Gesprächen ein, nein jetzt laden sich die Drittstärkste und Viertstärktste Fraktionen gegenseitig ein. Sie reden zuerst miteinander, weil sie sowohl bei Jamaika als auch bei Ampel zusammenarbeiten müssten. Ich finde das richtig gut. Und es ist spannend und es steht für Grün-Gelb viel auf dem Spiel.

Wenn die Grünen Schwarz Gelb stützen, dann werden sie Reactions in ihrer Basis bekommen und laufen Gefahr abgestraft zu werden. Wenn die FDP Rot-Grün stützt droht ihnen das Selbe. Es wird also spannend, wer nachgibt und das wird von Habeck gut formuliert: Es ist eben nicht so, dass Grün Schwarz-Gelb stützt oder Gelb Rot-Grün stützt. Es muss dann „ein eigenes Projekt sein“.

Es kann eine Wirtschaftskoalition mit Klimaschutzfokus werden oder eine soziale Klimaschutzkoalition mit steuerpolitischer Vernunft. Es geht um das Projekt und Habeck/Lindner/Baerbock bereiten das mit Größe vor. Keiner kam vorher auf die Idee Auschließeritis zu betreiben, obwohl der Impuls aus identitätspolitischer Wähler_innenmobilisierung sicherlich da war.

So und jetzt nochmal zu dem Punkt, der mir wichtig ist: Dieses Koalitionsprojekt entscheidet dann über Inhalte und Personal. Sie haben das Mandat der Bürger_innen und sind jetzt frei und nur ihrem Gewissen verpflichtet. Klar es ist naheliegend, dass Laschet Jamaika anführt und Scholz die Ampel.

Aber rein theoretisch (ich muss das Wort theoretisch wiederholen, weil ich nur was klar machen will) können jetzt die Grüne und die FDP-Fraktion einen Block bilden und was aushandeln. Einen hohen Preis. Ein Paket mit dem sie auf SPD oder CDU zugehen. Weil sowohl SPD will den Grüne-FDP-Block als auch CDU will den Grüne-FDP-Block. Sie könnten rein theoretisch den Preis hochtreiben, durch die Kraft der Einigkeit und Geschlossenheit. Zusammen haben Grüne und FDP 26,3% der Stimmen und somit zusammen mehr Abgeordnete als die SPD oder die Unions-Fraktion.

Rein theoretisch könnte dieser größere Block sich auf einen Kanzlerkandidaten/in einigen. Das könnte Baerbock, Habeck oder Lindner sein und mit diesem Angebot gehen sie dann in Verhandlungen mit SPD oder CDU. Die SPD oder CDU kann nein sagen oder sich dafür viele Inhalte oder viele Ressorts aushandeln, dafür, dass sie auf den Kanzler_innenposten verzichten müssen, weil sie dann auf einmal der kleinere Koalitionspartner gegenüber der starken Fraktion Gelb-Grün sind. Es kann dann sein, dass Baerbock Bundeskanzlerin wird in einer GrünGelb-Schwarz oder GrünGelb-Rot Koalition.

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Wir könnten eine der international anerkanntestes Koalitionen mit vollem Fokus auf Internationale Klimaabkommen kreieren, die mit Innovation, wirtschaftlicher Vernunft und viel Freiheit und Abschaffung der Solidaritätssteuer die Wirtschaft in Deutschland wachsen lässt und die innovativen Produkte, die dann Deutschland entwickeln wird, weltweit exportiert wird. Wir werden wieder Exportweltmeister und sind international anerkannt, haben einen Wirtschaftsaufschwung, bringen Menschen in Arbeit, bekommen digitalere Behörden und schnellere Genehmigungsverfahren. Als Ausgleich für Abschaffung der Solidaritätssteuer für die lettzen oberen 10% könnten wir noch ne kleinere Steuerreform machen und neue Spitzensteuersätze einführen, für ganz hohe Einkommen ab 250.000 und ab 1.000.000 Mio €. Die Superreichen machen da auch gerne mit und freuen sich ihren Beitrag für staatliche Investitionen in Klimaschutz, staatliche Investitionen in energetische Sanierungen sowie Bildung und Digitalisierung der Verwaltung und Sozialpolitik, vor allem für Familien zu leisten, weil sie wissen, dass sie davon auch profitieren und es ihren Unternehmen gut tut, dass auch der Staat für einen gewissen Einnahme-und-Ausgabe-Flow sorgt. Weiterhin sorgt die CDU, die den mir noch unbekannten Außenminister stellt, dass wir mit Russland Friedenspolitik mit Russland bspw. über die Nutzung von Nordstream II für eine Energieintensive Bedarfszeit während des Kohleausstiegs sorgt und damit Frackingimport verhindert wird. Wir machen eine friedvolle Außenpolitik und fangen an uns auf kleiner Wirtschaftskriege und gerechte Handelsabkommen einzustellen, wo der Staat mit Zöllen wieder mehr regulieren kann in Ökologische, Arbeitnehmer_innen, Kinderarbeits, Gesundheitsstandards usw.

In der Sozialpolitik ist endlich mal Zeit ohne die verfickten Sozialbürokrat_innen eine große Reformen durchzusetzen. Die SPD will weg von HartzIV kommt aber über eine Namensänderung nicht hinaus, weil sie gefangen sind in ihrer Denke von Gerechtigkeit, dass alles immer im Einzelfall geprüft werden muss, damit es ja ganz genau gerecht ist, müssen sich die Menschen nackig machen vor dem Staat. Es kommt stattdessen das Liberale Bürger_innengeld, was die Grüne Grundsicherung für Kinder impliziert. Viele der Dutzenden Sozialleistungen werden zu einer Pauschale zusammengefasst. Endlich gibt es dadurch Elternunabhängiges Bafög. Die ganzen verschiedenen Leistungsbehörden können abgeschafft werden, das Finanzamt wird gleichzeitig Auszahlungsstelle. Die Antragstellung, das nackigmachen vor Ämtern, das Bittstellen fällt weg. Auch die Sanktionen. Menschen bekommen die dieses Bürger_innengeld und wenn sie gefördert werden wollen, wenn sie eine Maßnahme oder Minijob oder Beratungsgespräch oder psychosoziale Beratung wollen oder für den ersten Arbeitsmarkt beraten werden wollen, dann müssen sie um einen Termin beim „Jobcenter“ das mit anderen Sozialen Behörden zusammengelegt wurde und wo wirklich viele Einzelfallsozialarbeiter sitzen, die für verschiedenste Anliegen Ansprechstation sind. Der Fokus ist der eigene Wille und das was die Menschen brauchen. Nicht diese ultrateure Trägerinfrastruktur, wo die ganzen Parteien ihre Leute mit Projektgeldern versorgen und Menschen dann in Mapnahmen stecken, die der Trägerindustrie Millionen Privatgewinne beschert und wo das Hauptziel ist Leute „sinnlos“ zu beschäftigen, damit sie aus der Arbeitslosenstatistik fallen. Die Angebote werden in Zukunft auf die freiwilligen Nachfragen ausgerichtet.

Ansonsten werden die, die nicht arbeiten respektvoll in Ruhe gelassen, dass sie sich um ihre Gesundheit, ihr Ehrenamt, ihre Familie kümmern können oder ihr Leben bekifft vor der Playstation auf Staatskosten verdatteln können. Es kostet Kraft, die Leute retten zu wollen und es bewirkt durch Trotz und Vermeidungsstrategien oft das Gegenteil. Wenn sie in Ruhe gelassen werden in ihrer Freiheit, dann entsteht in ihnen Raum, wo sie irgendwann von alleine kommen können und um Hilfe bitten dürfen und dann ist das ein Ressourcenstarkes Jobcentersozialamt da, das individuell zuhört und eine große, breite Palette an Tools anbieten kann.

Die Eigenverantwortung, die Zuverdienstanreize steigen. Die Anreize nicht arbeiten zu gehen verschwinden, bspw. mit der 80% oder 100% Verrechnung. So wie HartzIV ArbeitslosengeldII und Sozialhilfe zusammengelegt hat, so wird dann ALG I und ALG II auch zu diesem Bürgergeld zusammengefasst, egal wie laut die Sozialdemokrat_innen und Gewerkschafter in der Opposition schreien. Die dürfen dann endlich mal die Opposition genießen, nachdem sie soviel Verantwortung für Hartz IV hatten. Das Geld fließt. Der Fokus und der Druck sinkt. Freiheit und Luft zum atmen entsteht, welches die wir-müssen-alles-gerecht-machen-sozialbürokratie, welche die Sozialdemokratie aufgebaut hat verhindert hatte. Die SPD hat 19 der letzten 23 Jahre regiert. Die Leute verwechseln so oft dieses Sozial mit „Sozial“. Wir haben hier eine sehr toxisches System zwischen White Trash bis Mittelschicht und der „gut gemeinten“ zig tausend-sozialen-Leistungen-Ämter-Bürokratie. Behörden, die selber nicht mehr durchblicken, dich hin und her schicken und die sich alle widersprechen und einen Bürokratiemarathon mit zig Laufzetteln verursachen. Ich möchte ein Deutschland in dem das konsequent und kompromisslos abgeschafft wird und das geht nur ohne SPD.

Ja, das ist meine Vision für die Realpolitik. Jamaika unter Grüner Führung. Klimaschutz worldwide first, Habeck/Baerbock als Kanzler_innendou, weil auch Spitzenposition mit Mann und Frau oder mit zwei Leuten besetzt werden können (ja, können sich viele nicht vorstellen, aber die beiden harmonieren und dann funktioniert auch die Arbeitsteilung und beide können ja nen kleinen Gehaltsverzicht einbauen und gleichzeitig ein wenig mehr Zeit für ihre Kinder und Familien haben. Auch das dürfen wir uns bei Spitzenpersonal angewöhnen. Moderne, kinder und Familienfreundliche Modelle. Wir können nicht nur Arbeitsroboter_innen wie Merkel oder Männer haben. Wenn wir weiches und weibliches Personal wollen, dann müssen wir auch Doppelbesetzungen von Spitzenposten zulassen. Und ich gönne sowohl Habeck als auch Baerbock die Kanzler_innenrolle gleichermaßen.

Dieses Jamaikaprojekt steht für Innovationsschub, Bürokratieabbau, Schuldenbremse, Autonomie, Friedenspolitik und Energiepolitik mit Russland und einen enormen Einfluss auf die Nato, dass sie eine Abkehr vom 2% Rüstungsziel macht, weil wir uns jetzt entscheiden müssen keine Nato-Angriffs-Verteidigungskriege mehr zu machen, weil wir ja sehen, dass wir leider gegen sone Hinterwelter (ja, hier kann ich nicht _innen_gendern) wie die Taliban verlieren. Das ist Scheiße, aber wir fokussieren uns jetzt auf die Rettung des Planetens und darauf wie heiß unser Planet die nächsten 1.000 bis 5.000.000.000 Jahre sein wird und wieviel Fläche Land wir durch einen steigenden Meeresspiegel verlieren, was übrigens unumkehrbar ist, wenn die Arktis ersteinmal geschmolzen ist.

Und ich übertreibe nicht. Die nächste Legislaturperiode in Deutschland, die nächste Regierung wird weltweit in der Menschheitsgeschichte die wichtigste aller Zeiten sein. Und nein, wenn wir mal die Realität anerkennen, dann ist das nicht pathetisch. Sondern Realpolitik der Mitte, dies einfach die physischen Notwendigkeiten verstanden hat. Wir haben einen enormen Einfluss auf die Welt. Jedes Schlafen der Rentner_innen, der Wirtschaft, jedes verweisen, „aber die anderen“, „und China muss doch zuerst“ usw. muss jetzt konsequent durchbrochen werden. Klar in einer Demokratie müssen wir soviele wie möglich mitnehmen. Aber große Krisen erfordern manchmal halt auch ne Ökodiktatur, wenn die Demokratie sich zu sehr selbst im Weg steht, sich bremst, in einer kognitiven Dissoziation gefangen ist, dann müssen Paternalistische Eliten die Unbewussten und trotzige Masse retten, in dem es den Überlebensraum der trotzigen Masse gegen Widerstände rettet und im Vertrauen sein, dass die Dankbarkeit kommen wird. Es kann notwendig sein das Übel Klimakatastrophe mit einem anderen Übel zu verhindern. Wie bspw. Verboten und Einschränkungen und fiskalen Steuerungen am Wohlstand. Die AFD wird aufpassen, dass sich die Klimaschutzdikator_innen nicht verarschen lassen von einer New Green Deal Wirtschaftselite, die unter Greenwashing Gesichtspunkten, Lebenszyklen von Autos verkleinern wollen, weil das die Gewinne fördert und dann Elektroautos gekauft werden, die in der Klimabilanz mit Herstellung, Rohstoffgewinnung und Verschrottung keine Mogelpackung sind.

Diese Ökodiktatur wird dann aber mit bürgerlichem und wirtschaftlichen Korrektiv durch Union und FDP sehr gemäßigt ausfallen und insgesamt sehr viel Power haben werden, um die Interessen des Deutschen Schlaf-Michel (sorry, nicht gendergerechter Terminus) mitzuvertreten, so dass er sich mitgenommen, gesehen und geherzt fühlt.

Und ja liebe Politik. Ich bin gerade Jobsuchend. Ihr könnt mich gerne als Berater einstellen oder nach meinem Paypallink fragen für Spenden, wenn euch meine Inspiration ermutigt.

Aho (=ich habe meine Wahrheit für den Moment fertig gesprochen, jetzt dürft ihr reagieren, was der Artikel mit euch macht und das in die Kommentare schreiben.)

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26.09.2021

Ich bin mal zu FB gewechselt mit dem Schreiben, wei die Zeit drängte und ich dachte, dass es bei FB schneller geht. Pustekuchen wurde wieder nen langer Text. Aber im Kommentar ist die ultrakurzfassung. Könnt gerne drunter kommentieren was ihr wählt (ggf. wo.)

Ich bin voll krass im Wahlfeld drin. 2006, 2011 und 2016 war ich ja Kandidat und ich brauchte die Identifikation um klar zu sein, was ich wähle. Die Bundestagswahlen 2013 und 2017 waren schon enorm hart für mich.

2002 habe ich die Linke gewählt. 2005 und 2009 die Gründen. 2013 war ich ausgestiegen bei den Grünen und die Eurokrise war mächtig am Dampfen. Da habe ich schon gemerkt, dass was im festgelegten Rahmen der Realpolitik nicht stimmt. Ich resonierte enorm mit der Professor_innenpartei um Bernd Lucke, da die Euro-Schuldenkrise enorm am eskalieren war. Ich teile mein FB-Posting vom Wahlsonntag 2013. Am Ende hatte ich noch nen paar Grüne in meiner Freundesliste und die gaben mir mit dem Homophobie-Argument nochmal den letzten entscheidenden Kick mit beiden Stimmen Grün zu wählen.

Im Jahre 2017 war ich in nem State wo ich wirklich nicht mehr die Grünen wählen wollte. Ich war traurig und frustriert, dass die Violetten tot waren. Tiere töten ist son Thema was bei mir enooorm zieht. Ich ärgerte mich, dass es drei Kleinparteien gab, die sich mit diesem Thema die Stimmen wegnahmen. Die Tierschutzallianz, die Tierschutzpartei und die V3 Partei. Diese Spaltung ärgerte mich zutiefst. Letztendlich wählte ich die V3-Partei mit meiner Zweitstimme, sie traten professionell und selbstbewusst auf. Im Gespräch mit denen warum sie gegen die Tierschutzpartei antreten, meinten sie, dass die Tierschutzpartei schon so lange ohne Erfolg antritt. Dieses Selbstbewusstsein hat mich dann ein wenig manipuliert und ich habe ihnen die Stimme gegeben, auch in der Hoffung, dass sie über die 0,5% Hürde für Parteifinanzierung kommen. Letztendlich bekam die Tierschutzpartei 0,8% der Stimmen und V3 nur 0,2% und die Tierschutzallianz nur 0,1%. Ich ärgerte mich hinterher, weil so keine 86cent durch meine Stimme in den Tierschutz flossen und meine Stimme mal so richtig, richtig ungültig wurde. Ich persönlich wünsche mir immer noch, dass die kleineren mit der Tierschutzpartei fusionieren oder Schwesterparteimodelle machen, dass sie bspw. mit der Tierschutzpartei aushandeln, dass sie bestimmte Bundesländer bekommen, sie aber bundesweit mit einer Liste antreten, so wie es CSU und CDU machen. Dann sind 10 Ländern die Tierschutzpartei wählbar, in 4 die Veganpartei und in 2 Ländern die Tierschutzallianz. Das würde den Wähler_innen helfen und den Tierschutz und V-Parteien um die knappen Ressourcen zu fokussieren.

Gesellschaftspolitisch und von den Werten und lifestyle bin ich linksgrün, von der Wirtschaftsseite, bei Schuldenpolitik, beim Thema Grenzen und beim Thema Islamkritik gehöre ich zur politischen Rechten, wenn ich mal die vereinfachten Schubladen zugrunde nehme, damit ich mich mal mit ner Reduzierung greifbar machen kann. Ich bin radikaler Demokrat und möchte, dass alle Menschen in einem politischen Raum mitgenommen werden von ganz links und ganz rechts (Aber um einen Raum zu synchronisieren braucht es vorher Grenzen). Ich bin auch außerhalb des politischen Systems unterwegs mit meinem Mentalkörper. Wenn ich ein Thema sehe, kommen meine Einordnungsprogramme und das Thema geht dann durch meine systemische Einordnungsreflektionsmaschine. Wenn ich den Gedanken folge, dann reflektiere ich die Energie, die institutionellen Zuständigkeiten, die Gesellschaftsdynamische Relevanz, viele verschiedene Ethik und Werteperspektiven, wie mensch auf ein Thema schauen kann. Ich habe mir ein Werte und Ethikfundament kreiert und habe aber auch gleichzeitig aufgewachte und metabeobachtende Anteile in mir, dass ich auch mein Werte und Ethikkonzept aus einer beobachtenden Perspektive als willkürliches Konstrukt wahrnehmen kann. Ich habe die spirituelle Fähigkeit in Metamentale Räume zu gehen, ich war in der geistigen Welt und alles was ich jetzt wahrnehme muss jetzt auch durch meine Super-Ego und spirituelles Ego Filter. Es gibt Räume wo Rationalität die Irrationalität dominiert. Mensch könnte sagen, dass Rationalität und Irrationalität ausgeglichen sein sollte und in mir gibt es auch die Wahrheit, dass ich in meinen Reisen ins Universum gesehen habe, dass die Irrationalität der millionenfach größere Raum ist und die Rationalität, bspw. der Wissenschaft und des Mentalkkörpers auch nur ein lächerliches Spiel der irrationalen geistigen Welt sind. Und die geistige Welt trifft keine Unterscheidung zwischen Rational und Irrational. Allein das ist schon nen rationales Konstrukt. Ich bin fucking hochsensibel und kann sehr energetisch wahrnehmen, auch wenn ich über Politik rede, dann kann ich Matrix und Felder wahrnehmen.
zurück zur Erdung: die verschiedenen Parteienperspektiven sind in mir integriert. Ich bin halt son Perspektivenversteher. Meine Haltungen wirken oft rational, aber letztendlich funktionieren unsere Systeme halt immer mit Widerstand und Resonanz. Ich bin mir auch der spirituellen Perspektive bewusst, dass das außen Spiegelungen sind und ich habe im Creators Game oder mit the Work erlebt wie du voll fest einer Meinung sein kannst und durch nen Prozess begleitet werden kannst und erkennen kannst, dass du nen ungelöstestes Thema in dir hattest und das ins Außen projiziert hattest. Dann kommen noch geopolitische Reflektionen und ich rutsche schnell in unsere Finanzkonstrukte rein, die so als gegeben hingenommen werden, weil Geld irgendwie immer da ist und vergessen wird, dass das auch ein menschlich, systemisches institutionelles Konstrukt mit Schattenseiten ist. Ich integriere auch Verschwörungstheorien und meine mich aber deutlich vom Klischeeverschwörungstheoretiker zu unterscheiden, auch das Spiel von Identifikation mit Verschwörungstheorien habe ich durchschaut und ich halte es immer agnostisch. Ich weiß nicht ob es stimmt oder nicht stimmt. Ganz krass finde ich bspw. auch die Leute, die Verschwörungen oder Eliten negieren. Ich glaube an nicht der Öffentlichkeit bewusste oder transparente Institutionen und Interessengruppen, die größer sind als unsere demokratischen Institutionen, die im Fokus unserer Politik stehen.

Mein Plan war es im Vorfeld viel darüber rauszuschreiben, meine politische Sozialisation, meine politischen, ethischen und spirituellen Grundhaltungen um dann diesen Artikel zu schreiben, weil ich dann einordenbar bin und greifbar bin. Da wir heute schon einen Tag vor der Wahl haben ist jetzt keine Zeit mehr und ich bin irgendwie auch zufrieden mit der Kurzfassung. Ja für mich ist das die Kurzfassung und die Langfassung trage ich die ganze Zeit in meiner Persönlichkeit und meinem Mentalkörper mit rum und das ist anstrengend. Ich bin in dieser Inkarnation, in diese Gegebenheiten reingeboren worden und wollte verstehen. […]

Also zu dieser Wahl.

Erstmal danke, dass ich ne Wahl habe. Ich habe die Freiheit mir viele Gedanken zu machen, ich habe die Freiheit zwischen vielen Parteien, ich habe die Freiheit nicht zu wählen. Ich habe die Freiheit es mir schwer zu machen und viele Gedanken zu machen und ich habe auch die Freiheit es mir leicht zu machen, meiner Stimme nicht so viel Gewicht zu geben und einfach zu wählen ohne dem zuviel Bedeutung zu geben. Ich habe die Freiheit im Frieden damit zu sein und ich habe die Freiheit mich über die Parteien, das System und die 5% und das Unbewusstsein und die schlechte Auswahl und eingeschränkte Denken in den politischen Instiutionen und die die Entfremdung und Manipulation und Machtspielchen, auch der Medien aufzuregen. Ich habe die Freiheit hier auf meinem Blog meine Gedanken zu teilen und ich habe die Freiheit es sein zu lassen. Danke dafür.

Ich wünsche mir mehr Demokratie. Die Abschaffung der 5%-Hürde, eine Absenkung des Wahlalters und viel mehr Möglichkeiten zu Volksentscheiden. Ich sehe auch Koalitionen kritisch. Ich möchte dass der Bundestag jede Abstimmung frei gibt und dass halt mal Mehrheiten von Rot-Rot-Grün eine Entscheidung treffen, mal Jamaika, mal Kenia, mal Ampel, mal Deutschland-Koalition und ich möchte, dass die Leute es einfach auch mal aushalten, dass wenn die AFD bei einem sachlichen Antrag dafür stimmt und deswegen eine Mehrheit entsteht, dass das auch akzeptiert wird. Dann gibt es eben eine stellvertrende Mehrheit für diesen sachlichen Antrag. Die anderen Parteien sind ja frei jeden Antrag von der AFD abzulehnen und ihnen auch Posten zu verwehren. Abgesehen vom Bundestagsvizeposten. Das ist ne Frechheit gewesen, dass demokratische Parteien der größten Oppositionspartei den Geschäftsordnungsmäßig zustehenden Posten des Bundestagsvize verwehrt haben.

Es braucht am Anfang natürlich trotzdem eine Koalition, welche dann nach der Wahl sich auf eine Regierungschefin einigt. Diese Koalition handelt auch Ministerposten aus. Dann wird die gewählt und diese Menschen gehen dann in die Exekutive. Wichtig ist mir dann auch, dass diese Menschen ihr Bundestagsmandat niederlegen. In der Kommunalpolitik war keiner Bezirksverordneter und gleichzeitig Stadtrat. Und dann geht das Spiel los. Der Bundestag legt mit Gesetzen und einem Haushalt den Grundstein für die Arbeit der Exekutive. Und es ist OK, wenn dann mal Abstimmungen verloren gehen. Wichtig ist, dass die Medien das immer begleiten und das Abstimmungsverhalten veröffentlicht wird, damit es Parteien zugeschrieben werden kann. Und mir ist natürlich völlig klar, dass Opposition auch mal aus taktischen Gründen oder auch schlicht aus Machtgründen dagegen stimmen müssen. Auch das ist OK. Dann müssen sie einfach nur transparent damit sein und dazu stehen. Es wird dann immer der Moment, die Reaktionen, der Parteimitglieder oder in den Medien oder in der Bevölkerung entscheiden, ob die Strategie anerkannt wird oder eben nicht. Und es ist völlig OK, wenn dann mal politische Tauschhandel gemacht werden. Wir haben bspw. eine Minderheitsregierung aus Rot-Grün oder Schwarz-Gelb und die braucht jetzt ne Mehrheit für den Haushalt, die sie nicht hat, dann muss Rot-Grün der FDP oder Linken was anbieten oder Schwar-Gelb den Grünen um eine Zustimmung zu bekommen. Die FDP kann dann sagen, OK, wir stimmen euerm Haushalt zu, wenn ihr im Gegenzug die Solidaritätssteuer abschafft oder die Grünen sagen, wir stimmen euerm Haushalt zu, wenn ihr den Co2 Preis erhöht und den Kohleausstieg 5 Jahre nach vorne zieht. Demokratie ist zwar einerseits eine Mehrheitsentscheidung, aber andererseits kommen durch genau dieses partnerschaftliche und aushandelnde Verfahren auch viele Minderheitspositionen Raum und ich persönlich finde das ganz wichtig, das auch Minderheitsthemen in den demokratischen Prozessen ihren Raum bekommen.

Und da ist unsere Wahlrecht schon ziemlich super. Immerhin kommen hier Parteien über die Zweitstimme ins Parlament und es gibt Koalitionen, wo mal Minderheiten wie Grüne oder FDP mitgestalten durften ein paar Jahre lang. Das reine Mehrheitswahlrecht wie bspw. in den USA mit dem Winner takes it All Prinzip ist für mich Horror. Und dort musste sich zwangsläufig ein zwei-Parteiensystem entwickeln und extrem viele Lobbyorganisationen für Minderheitenrechte, die ständig im Kampfmodus sind. Super anstrengend und polarisiert.

OK…. Samstag 15:27

Ich gehe in die Kurzform. Anders als ich mir den Artikel vorgestellt habe.

Es fehlen die Punkte, die mir politisch wichtig sind, meine Grundhaltungen, die damit einhergehen, dass ich mich vom Mainstreamdiskurs oft nicht gesehen fühle. Aber dieses Gefühl teilen denke ich viele Menschen, auch wenn sie andere Grundhaltungen haben, weil der Mainstreamdiskurs schon echt entfremdet ist zu manchen Stimmungen in der Bevölkerung und ich kann ja ziemlich gut switchen zwischen meiner Realpolitischen Anteil, der den Mainstream identitär ordentlich gefressen hat und meinen anderen Anteilen, die ich oft verstecken musss, weil sie anecken oder ganz spezielle Räume brauchen die ich mit Hochsensiblen spirituellen Menschen kreieren kann oder in safe Workshopspaces.

Ich hatte ziemlich lange überlegt die Basis zu wählen.
Ich mochte ihre Plakataktion sehr, die immer vor allem ein Wort in den Vordergrund stellte und damit anders Frequenzen bediente als Floskeln auf Plakaten. „Mitgefühl“, „Achtsamkeit“, „Kindeswohl“, „Ehrlichkeit“. Es erinnerte mich sehr stark an meine Plakataktion für die Violetten im Jahre 2016, für die ich ja als Spitzenkandidat in Berlin antrat.


Meine FB-Timeline ist natürlich voll von Menschen, die eher in dieser Bubble resonieren und ich habe ne Akzeptanz gegenüber diesen Menschen und sehe sie anders als der Mainstream, der sofort ne ganze Enge und gechargte Kategorie mit Querdenker drüber legt. Es gibt problematische und Toxische Anteile in der Querdenkerszene, ja, aber sie sind auch nur ein Spiegel. Warum haben die Themen soviel Resonanz?
Die erste Systematische Störung kam schon bei der Gründung im Namen. Zuerst hieß es ja Widerstand2020, das war korrekter. Dann ging eine Partei namens WiR2020 unter und jetzt hat sich die Basis festgesetzt und tritt an. Der Parteiname suggeriert Basisdemokratische Positionen. Also ein Fokus auf Mitnahme aller Menschen und ein auskonsensieren gleichzeitig ist diese Partei ein glasklares Sammelbecken für Coronamaßnahmenkritiker_innen, Querdenkende und Verschwörungsgläubige und auch Coronanegierer. Die Position der Partei ist 2G und 3G abschaffen und „keine“ Tests und Masken mehr an und für Kinder. Das sind Extrempositionen. Wenn mensch die Basis nicht denkt, dann könnte mensch denken sie sind für 1G bei dem Plakat. Es hat aber diese Coronaleugnungs bzw. Verharmlosungsfrequenz und das berühten starke Zweifel und Distanz bei mir. Ich bin für 3G mit kostenfreien Tests. Diese Postion vertrat auch mal die Linkspartei bei Hart aber fair. Und auch keine Masken und Tests sind weit weg von dem Ergebnis, wenn die ganze Basis in Deutschland ihre Position auskonsensiert. Ich persönlich würde ja hoffen, dass in einer Gemeinschaft alle Positionen gesehen und gehört werden. In meiner Vorstellung, wenn wir mit 80 Mio Menschen einen Redestabkreis solange rumgeben würden bis ein Konsens rausgekommen ist, wäre das Ergebnis, dass wir auf Freiwilligkeit setzen. Die Kinder dürfen freiwillig Masken aufsetzen und freiwillig testen, niemand wird gezwungen, sanktioniert oder ausgegrenzt. Vielleicht gibt es dann immer noch Leute, die nicht in den Konsens gehen und sagen, nein die anderen müssen aber ne Maske aufsetzen. OK, dann müssen wir extrainfrastrukturen bauen. Schulen festlegen mit Maskenpflicht, für die, die das freiwillig wollen und Schulen mit Freiwilligkeit.

Meine Direktkandidatin zur A-Haus-Wahl habe ich mal bei FB gesucht und sie hat Videos von Captain Future geteilt. Er kam natürlich groß in die Medien, weil er Lieder in einer Polonaise sang ala „ein bißchen SARS muss sein“ oder Aktionen gestartet hat, wo er durchs Einkaufszentrum mobbte und andere Menschen mit „Maske ab“ bedrängte. Maskenpflichtkritik in Einkaufszentren ist OK und ich würde auch die Protestaktionen von Captain Future verteidigen, auch die dürfen sein. Aber mit Maske ab, respektierte er nicht die Freiwilligkeit der anderen. Für mich ist es OK, wenn die Leute Freiwillig Maske tragen, ich darf nicht in ihren Raum rein, genauso dürfen die Maskenträger_innen nicht über meinen Raum bestimmen, was ich im Gesicht zu tragen habe. Letztendlich möchte ich mich aber auch nicht damit gemein machen und dem Energie geben.

Der letzte Auschlag für mich war, dass die Basis einen Kanzlerkandidaten nominiert hat, der in den Medien mit kritischen Zitaten aufgefallen ist. Ich habe das bei der Basis kommentiert und wollte in einen Dialog mit denen gehen. Es gab durchweg nur Medienbashing, also die Quelle wurde gebasht und als Lügenpresse hingestellt, die Leute gingen nicht auf die inhaltlichen Punkte des Artikels ein, die sich der Tagesspiegel ja nun auch nicht ausdenken kann.
Tagesspiegel, „Reiner Fuellmich von „Die Basis“ Der Verschwörungsideologe, der Kanzler werden will“ 20.09.21

Auch wenn die Coronamaßnahmen politische Entscheidungen sind, die mein Leben am meisten spürbar negativ beeinflussen und ich sehr gerne genau zu diesem Thema meine Stimme abgeben möchte fühle ich mich von der Basis nicht vertreten, weil ich irgendwo zwischen der Basis und AFDFDPLINKE hänge. Schade.

Ich war auch in Resonanz zu der Tierschutzpartei. Beim Wahlomat tauchte sie zwar noch hinter Tierschutzallianz und hinter V3 Partei auf. Zur AGH Wahl kandidiert aber nur Tierschutz hier! gegen die Tierschutzpartei an und bei der Bundestagswahl nur V3-Partei. Mich ärgert das und ich empfehle, wenn ihr Tierschutz wählen wollt nur die größte von den Kleinparteien und zwar die Tierschutzpartei. Sie treten in allen 16 Bundesländern an, tauchen in der RBB Umfrage schon mit 3% auf und haben Chancen in die Kommunalparlamente einzuziehen.

Hatte echt überlegt für die zu kandidieren, weil ich Angst hatte vor dem Prozess in dem ich jetzt bin, mich entscheiden zu müssen. Wäre ich Kandidat für die in meinem Bezirk und sogar in meinem Wahlkreis, Wahlkreiskandidat, hätte ich gewusst, wo die Stimme hinkommt. Aber ich bin auch froh nicht kandidiert zu haben, wurde schon ordentlich durch den Fleischwolf* gedreht, dafür dass ich nur Vegetarier bin und durfte mir eine eindringliche „Belehrung“ anhören und bei der Kandidat_innenauswahl kamen sehr toxische Frage. Ich verstehe ja, dass mensch vorher aussortiert, gerade wenn eine Partei Neumitglieder, die kandidieren wollen nicht kennen. Fand das Tool an sich auch gut, denn für die Partei ist es blöd, wenn irgendwelche Spinner_innen auf den Listen die mediale Aufmerksamkeit ziehen und dem Tierschutz Stimmen und somit auch Geld kosten.

Ouchh… die Fragen sind schon sehr sehr, Eng gestellt und ja ich habe eine sogenannte Querdenkerdemonstration besucht. Bspw. die im Mai letzten Jahres, in der die Lockdownmaßnahmen im Infektionsschutzgesetz verankert werden sollten und die Demo am Ende mit Wasserwerfer_innen aufgelöst wurde. Und ich habe echt komplexe Gedanken zu der ganzen komplexen Sache und kann nicht die Frage ob ich das hysterisch einordne mit JA oder NEIN beantwoten. Zum Glück gab es immerhin eine Weiß nicht Option und eine Feld wo ich meine Begründung reinschreiben konnte. Habe den Fragebogen auch ohne Reaktion ausgefüllt und am Tag der Aufstellungsversammlung in Pankow kurz vorher noch eine Systemische Aufstellung mit mir selbst gemacht und dann drauf verzichtet. Was auch gut war, weil ich den Sommer über frei auf Festivals und Gatherings sein konnte und nicht mit meiner mentalen Aufmerksamkeit ständig an meine Wahlkampfrolle denken musste, mit der ich auch meine Identifikationsschwierigkeiten gehabt hätte und die natürlich auch ne Schere im Kopf produziert hätte wie ich mich öffentlich zu den Coronamaßnahmen positioniere. Also gut für mich und die Tierschutzpartei, dass ich nicht kandidiert habe.

Bei meinem Wahlomat tauchte die Partei Demokratie in Bewegung ganz oben auf, gefolgt von den Grünen. Die AFD war ganz unten. Und ja die Fragen waren sehr realpolitisch, wo natürlich mein Innerer Realpolitiker angesprungen ist.

Ja, ich würde eine Partei wie Demokratie in Bewegung wählen. Anders als die Partei die Basis sollte sie dann wirklich neutral sein und Demokratietheoretische Konzepte nach vorne bringen. Abschaffung der 5% Hürde, Wahlrecht für alle, egal welchen Alters, Volksentscheide möglich machen.

Die Partei tritt aber nur in Baden Würrtemberg an.

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Hungerstreik

Was ich in den letzten Tagen in den Medien gelesen habe. Eine Gruppe junger Menschen geht in den Hungerstreik. Ihre politische Forderung ist ein öffentliches Diskurs-Gespräch mit einem der Kanzlerkandidat_innen. Sie campen auf der Bundestagswiese.

Die Kanzlerkandidat_innen fordern auf den Hungerstreik zu beenden. Immerhin reagieren sie darauf. Die Mediale Aufmerksamkeit ist da. Die Wahlkampfveranstaltungen der Kandidat_innen werden lautstark von Aktivist_innen „gestört“ im Sinne von Fokuslenkend eingenommen.

Ich teile meine erste Reaktion aus meinem Realpolitischen Anteil:

Sag mal hackts? Ich gehe voll in Solidarität, wenn ihr Zentralen von politischen Entscheidungsinstitutionen besetzt oder Häuserfassaden für eure Plakataktionen einnehmt. Ich finde es OK, dass ihr die Schule bestreikt und den Autoverkehr blockiert und Wälder besetzt und euch für zivilen Ungehorsam von der Polizei wegtragen lasst. Es gibt den Terminus von friedlichen und gewaltfreien Widerstand/Protest usw. Aber bei der Gefährdung von Körpern riskiert ihr Sympathien. Ich erinnere an den Flug von Greenpeace ins Münchner Olympiastadion, wo zwei Menschen verletzt wurden.

Mit einem Hungerstreik gefährdet ihr physische Körper und das Leben an sich. Mit diesem Bedrohungsszenario eine politische Forderung durchsetzen zu wollen ist für mich Terrorismus. Terrorismus versucht mit Gewalt gegen Menschen politische Ziele zu erreichen, wenngleich es natürlich einen eklatanten Unterschied macht, das eigene anstatt andere Körper/Leben zu gefährden, so muss ich diesen Vergleich ziehen.

Mit Terrorist_innen verhandelt mensch nicht. Auf keinen Fall sollten Baerbock, Scholz oder Laschet nachgeben. Wenn sie nachgeben schafft das einen Präzedenzfall und normalisiert diese Form von politischen Protest. Es wird Nachahmer_innen geben. Was wenn jemand in den Hungerstreik geht, weil er für die Abschaffung der Maskenpflicht ist? Gegen die Zwangsimpfung für bestimmtes Personal, was ein teilweise Berufsverbot für Pfleger_innen oder Erzieher_innen in Kitas oder auch Lehrer_innen bedeuten kann?

Mein Realpolitischer Anteil hofft, dass ihr den Hungerstreik beendet oder, das ist der eigentliche zentrale Punkt, dass ihr ihn überlebt. Vielleicht bis nach dem Wahlsonntag.

Jetzt ist ein Artikel auf Tagesspiegel (24.09.21) erschienen mit einem 34min langem Video. Das hat mich berührt und was in mir bewegt in meiner Einordnung. Jetzt habe ich euch gehört, gesehen und gespürt. Ich lasse mich mal aus diesem Realpolitischen Anteil herausfallen und nehme die Realität zur Kenntnis.

Die Kacke ist so krass am Dampfen, die Verzweiflung so groß und das Bewusstsein immer noch viel zu klein. Und ja ihr habt Recht. Die Leute in Deutschland haben es immer noch nicht gerafft. Sie haben das mit den Aerosolen nicht verstanden, wusste ich auch nicht, die Kipppunkte mit dem Schmelzen der Arktis und dem Freisetzen von Methan unter Bodenfrost. Die Leute haben nicht verstanden, dass wenn dann irgendwann mal rauskommt, das die Wissenschaft dann doch Recht hatte, dass es dann nicht rückgängig zu machen ist, dass es in den Jahrtausenden natürlich immer Klimaveränderung gegeben hat, aber nie eine so enorme und menschenbeeinflusste in diese Richtung. Das FCKW hatte auch massiv Einfluss und daraufhin gab es neue Spielregeln. Die Menschen haben nicht verstanden, dass wir nicht mehr die Wahl haben zwischen einer blumigen („sonnigen“ wäre der falsche Terminus jetzt) Zukunft und einer Klimakatastrophe. Wir haben die Wahl zwischen 1,5° Klimakatastrophe und darüberhinaus eine schnellere und heftigere Eskalation. Dieses Thema steht verdammt nochmal über allen politischen Formen, über allen Themen, ja es steht auch über politischen Mehrheiten und über jede andere Ideologie und vor allem über irgendwelchen whatthefuckfinanzoderlobbyinteressen. Und ja danke für den Hinweis, dass das die Maßnahmen aus dem Wahlprogramm der Grünen nach offiziellen Studien von anerkannten Deutschen Institutionen auch nicht ausreicht. Das Thema steht über jedem Widerstand von Autofahrer_innen oder Steuerzahler_innen oder der Frage wer soll den Klimaschutz denn bezahlen? Wer soll das bezahlen, wenn das Klima nicht geschützt wird? Die junge Generation muss dann damit umgehen, dass der Meeresspigel um bis zu 7m steigt. Dass die zweigrößte Stadt der Welt aus Nigeria mit 20 Mio Menschen unter Wasser liegen wird. Das wir Land verlieren werden, dass Inseln mit Flora und Faune verschwinden werden, dass wir enorme Geflüchtetenströme kreiren werden, dass wir Hungerkatastrophen auch in Deutschland haben werden, weil Dürre Ernten bedroht und bestimmte Lebensmittel nicht mehr in den gleichen Regionen angebaut werden können. Es wird Kriege um Süß-/Trinkwasser geben. Und wenn ich was persönliches sagen darf. Ich mag zuviel Hitze nicht. Ich finde Urlaub im Süden und zuviel Sonne anstrengend. In Spanien im Urlaub ist es zwar toll, wenn ich nur am Strand liegen muss. Aber ich habe keine Lust bei den Temperaturen zu arbeiten. Die Spanier_innen haben ja auch extra ne Siesta, die müssten wir in Deutschland dann auch einführen. Ich will das nicht. Ich mag das Deutsche Klima und den Deutschen Wald und dass ich mir keine Angst um ausreichend Trinkwasser machen muss.

Boah und ja, ich bin richtig gut berührt von Habeck. Mit welcher Demut und welcher Herzlichkeit und paternalistischer Sorge er das Gespräch mit den jungen Menschen gesucht hat. Es ging ihm nicht um die Bilder, die Kameras und es war auch voll OK, dass er kommt, weil der nicht Teil der Forderung dieser Aktivist_innen war und mit ihnen redet und sich aufzeichnen lässt. Geil wie du den Fokus lenkst und auch deine Grenzen setzst, dass du nicht da bist um Hot-Chair-Fragen zu beantworten, wie du Haltung in einer angespannten Situation zeigst. Geil wie du die Demokratie hochhältst, wie du deinen Weg der Mitte verteidigst und das Nebeneinander von Utopie und die Mitte erreichen betonst, auch mit dem Tool von im Wahlkampf für Mehrheiten und Bewusstsein zu werben. Geil wie du selbstkritisch und ehrlich mit dem eigenen Wahlprogramm umgehst. Die Tatsache, dass das Grüne Wahlprogramm nicht ausreicht um das international beschlossene 1,5° Ziel zu erreichen lässt mich überlegen die Klimaliste in Berlin und und Bezirk zu wählen. Die Grünen können nicht in die Mitte gehen, wenn die Mitte so scheiße ist. Die Grünen haben gefälligst ein Wahlprogramm vorzulegen, welches in die andere Mitte geht in der das 1,5° Ziel eingehalten wird.
Ich kann mich erinnern, dass du, Robert Habeck auf dem Bundesparteitag mit deiner Rede dafür gesorgt hast, dass der Änderungsantrag beim Co2 Einstiegs-Preis 80€ anstatt 60€ betragen soll abgelehnt wurde. (die Zahlen müssen nicht stimmen, Erinnerung, nicht recherchiert) Mit der Begründung, dass wir das der Bevölkerung nicht zumuten können. Du Schisser! Für die Widerstände der Bevölkerung hätte es keinen Unterschied gemacht, ob ihr 60€ oder 80€ beschließt, weil die Menschen diese Zahl gar nicht erfassen oder übersetzen können auf steigende Kosten im Alltagsleben. Der Widerstand gegen die Grünen wäre bei beiden Zahlen nahezu der gleiche. Die eigentlichen Kosten für eine Tonne sind 180€ und da müssen wir hin. So schnell wie möglich. Nach der Wahl. Jetzt in den Nächsten 100 Tagen und mal auf alle Langzeitbeschlüsse scheißen. Und ja vielleicht braucht es ein Rot-Grün-Rotes Bündnis, weil die Linkspartei die Grünen mit den Klimaforderungen schon überholt hat(!), was peinlich für eine Grüne Partei ist. Ja, Fuck, ihr habt gefälligst das grünste Programm von allen zu haben. Ja, vielleicht brauchen wir das wovor FDP und Union und AFD gerade warnen. Einen Abbau der Wirtschaft. Einen Abschwung, einen Abbau von Arbeitsplätzen und Wohlstand. In dem zusammenhang ist auch eine Schuldenbremse wichtig, weil das reinpumpen von Geld uns über unsere Verhältnisse leben lässt. Ja, ich weiß, die Grünen brauchen Stimmen aus der bürgerlichen Mitte, die Angst um ihren Wohlstand hat und ihr seid den Green New Deal eingegangen, welcher weiterhin auf Wirtschaftswachstum setzt. Die Autoindustrie hat euch an den Eiern. Die Elektroautos bringen enorme Verschrottung und Konsumankurberlung und somit Umsätze, während die Klimabilanz für Elektroautos unter Einbeziehung von Produktion und Verschrottung der Batterien hinterher katastrophal ist und auch der Verbrauch von seltenen Erden.

Screenshot youtube

Aber Habeck, deine Größe, deine Tiefe, deine Charisma, dein Herz, dein Engagement in allen Ehren. Auch Respekt vor deinem sichtbaren Schmerz, dass du losgelassen hast für die Frauenquote, obwohl du im Vorfeld mit dem Loslassen eines Ministerpostens in Schleswig Holstein schon vorher viel mehr geopfert hast für die Spitzenkandidatur als Andrea Baerbock. Toll für die Frauenquote. Aber hier ist sie mal Schrott gewesen. Eine Fehlentscheidung. Es hätte eine basisdemokratische Urabstimmung gebraucht bzw. eine Doppelspitzenkandidatur in der ihr bis zuletzt auf jede Frage von Journalist_innen nach Kanzler_innenkandidatur mit Demut reagiert hättet und immer wieder gesagt hättet, erst Wahl, dann Koalitionsverhandlungen, dann Inhalte und zuletzt werden die Posten verteilt und ihr immer wieder nur die Doppelspitze betont hättet. Wenn ihr das durchgezogen hättet und euch nicht dem Druck der Medien gebeugt hättet, dass ihr, weil ihr mal zwei Wochen in den Umfragen vorne ward, eine Kanzler_innenkandidat_in braucht, weil die Medien das so gerne hätten, dann hättet ihr ein spannendes, interessantes, demütiges Feld aufgebaut. Die Menschen hätten es irgendwann akzeptiert und euch wegen eurer Inhalte gewählt und weil ihr geheimnisvoll gewesen wäret. Der Bundestag wählt die Kanzler_in zu einem Zeitpunkt, wo mehr Informationen vorhanden sind als vor der Wahl. Nicht die Wähler_innen. Die Wähler_innen wählen Parteien mit Spitzenkandidat_innen, die dann zu Fraktionen werden. Was die Fraktionen dann machen und Aushandeln und wen sie als Regierungschef_in wählen das bleibt dem Gewissen der Abgeordneten überlassen. Ich als Wähler_in habe keinen Anspruch darauf das vorher erfahren zu müssen.

Die Menschen wollen Grüne Klimaschutzpolitik, leider nur, wenn es abstrakt bleibt und die anderen betrifft. Aber wenn es dann konkret wird, mit persönlichen Einschränkungen verbunden wird oder gar mit dem Horroszenario Verboten, dann knicken die Menschen ein. Im Feld war gewollt, dass Schwarz-Grün übernimmt. Klimaschutzpolitik unter Führung der wirtschaftlichen Stabilität. Das Feld hättet ihr demütig bedienen können. Mit euerm Führungsanspruch durch eine Kanzler_innenkandidat_in triggert ihr die Angst der Menschen, die offensichtlich noch nicht soweit sind euch die Führung geben zu können.

Ich erinnere an den Wahlkampf 2011 in Berlin. Die Grünen waren bei 30% in den Umfragen. Damals eine absolute Sensation. Sie machten den katastrophalen Fehler, der nicht im Vorfeld als Fehler zu sehen war und die Grünen stellen Renate Künast auf als Bürger_innenmeister_innenkandidat_in. Fachliche eine hochkompetente Politikerin und ich kann sie mit meiner Zweitstimme für die Bundestagslandesliste in Berlin wählen. Es ging danach jede Woche nur noch runter in den Umfragen. Das Wahlergebnis lag dann nochmal unter der letzten schlechtesten Umfrage. Ich glaube sie wurden nur dritt-(oder viert)stärkste Kraft und die SPD entschied sich gegen eine Koalition mit den Grünen für die Linke, (die gleich viele Abgeordnete hatte) weil die zuverlässiger und weniger zerstritten waren.

Mein geschenkter Tipp: Stellt keine Kanzler_innen oder Bürger_innenmeister_innenkandidat_innen auf. Außer natürlich sie sind so grünkonservativ, dass sie die bürgerliche Mitte nicht verschrecken, wie Kretschmann. Bettina Jarasch ist in Berlin auch eine Katastrophe im Bereich Präsenz. Ich habe keine Zitate von ihr in den Medien wahrgenommen. Ich habe ihre Stimme nicht einmal vernommen. Selbst im Wahlwerbespot spricht eine andere Stimme aus dem Off und sie liefert nur Agenturbilder, hält nur ihr Gesicht und ihren Körper, der sich durch Situationen bewegt in die Kamera. Und ja sie ist „nett“ (nett ist nicht positiv konnotiert). Ich durfte sie kennenlernen. Kurz bevor sie Landesvorsitzende wurde, hat sie sich dem Kreisverband Marzahn-Hellersdorf vorgestellt, für die ich Bezirksverordneter war. Aber keine Präsenz, keine Inhalte, kein nach vorne drängen in die Medien, kein Spüren, dass sie an die Spitze will, ich gehe sogar soweit zu mutmaßen, dass sie sich versteckt, weil sie Angst vor dem Amt hat und lieber nur mitregieren möchte anstatt volle Verantwortung zu tragen.

Sorry jetzt habe ich mich im Artikel etwas verrannt und es sind Sachen durch mich durchgeflossen, die ich in anderen Artikeln eigentlich noch verarbeiten wollte, bspw. einem Artikel zur aktuellen Wahl, inklusive Berlinwahl und Volksentscheid. Aber jetzt ist mal einiges zu den Grünen gesagt, was von mir gesagt werden wollte, auch wenn es nicht die passendste Stelle ist. Jetzt ist es raus. Ich bin zwar institutionell ein Niemand gerade, aber eure Berater_innen können sich trotzdem mal meine strategische Analyse durch den Kopf gehen lassen und im Falle von Resonanz gerne was spenden an meinen Paypalaccount. 😉

Zurück zum Fokus. Danke Habeck, dass du hingegangen bist und jetzt dieses Video entstanden ist. Danke, dass sich jetzt ein Bedürfnis von gesehen werden erfüllen darf, ohne dass erpresste Menschen auf eine Forderung eingehen mussten. Danke, dass diese Menschen mit ihrer Sprache jetzt Gehör finden. Es hat ne andere Qualität als wenn intellektuelle Fridays-for-Future-Aktivist_innen in eine Talkshow eingeladen werden und die sich vorher schon ein Rollensprech aneignen. Es ist auch anders als die Protestaktionen um Aufmerksamkeit zu generieren. Es ist wirklich schön den Menschen und ihrer Frequenz und ihrer guten Auswahl an Worten und Frequenzen Raum zu geben. Auch schön zu sehen, dass sich gegenseitig zugehört wird.

Bitte teilt das Youtubevideo, teilt den Tagesspiegelartikel und gerne auch diesen Blogartikel.

Aho

Christian Fender

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Danke Merkel

https://www.merkur.de/bilder/2021/09/23/91000934/27145225-angela-merkel-cdu-bundestagswahl-wahlkreis-nachfolger-vogelpark-39NG.jpg
Quelle

Ich habe noch nie Merkels Partei oder einen ihrer Koalitionspartner gewählt.

Ich leite den Artikel mit dem legendären Abgang von Gerhard Schröder ein, der insgesamt 7 Jahre Kanzler war. Nach einer verlorenen Mehrheit im Bundesrat stellte er die Vertrauensfrage, die er absichtlich verlieren wollte. Der einzige Weg um Neuwahlen einzuleiten. Geiler Move, er hat hoch gepokert und wollte das Vertrauen der Bevölkerung haben für seinen Reformweg. Er verlor knapp, legte einen legendären Auftritt in der Elefantenrunde hin, wo er sich als Gewinner darstellte, weil die SPD eine größere Fraktion stellten als die CDU-Abgeordneten separat. Die Unionsfraktion inklusive CSU war aber natürlich größer. Er wurde dann natürlich nicht Kanzler. Merkel wurde es in einer erstmaligen sogenannten Großen Koalition und konnte sicherlich seinen Move ins Verhandlungspoker einbringen.

Eine kleine Einordnung vorweg. Söder polemisierte in mehreren Talkshows*** jetzt die Angst bei Rot-Grün-Rot haben wir bald wieder 5 Mio arbeitslose wie unter Rot-Grün. Kein Moderator, kein Faktencheck hält ihn auf so eine Wahrheitsverdrehung zu verbreiten. Ja, es gab viele Arbeitslose damals. Rot-Grün übernahm veraltete Strukturen von Kohl in einer völlig veränderten globalisierten Welt. Dieser Linke Block machte dann mit den Hartz-Gesetzen wirtschaftliche Reformen, die ein rechter Block eigentlich hätte verantworten müssen und die bis heute ein unangenehmes einnscheidendes Historial in der SPD-Identität sind. Sie können weder dazu stehen, noch es ablehnen. In ihrem Wahlprogramm fällt das Wort Hartz nicht einmal. Sie erfinden jetzt neue Worte, die aber nur mit kleinen Verbesserungen einhergehen und Neusprechworte wie Garantiesicherung nicht verdienen. Gleichzeitig hatte Merkel davon profitiert, dass sie ein reformiertes Deutschland mit Niedriglohnsektor übernommen hatte, was die Wirtschaft in Deutschland im Vergleich zum Ausland stärkte und systemische Auswirkungen bspw. auf den Euro oder die Schuldenkrise hatte. Sie war dann in der witzigen Position als Regierungschefin des rechten Blocks nach links zu sozialdemokratisieren, wie in meinem Artikel noch ausführlich erörtert wird. Leider hängt die Popularität von Politiker_innen oft von der wirtschaftlichen Situation ab, was mich sehr ärgert, weil es einfach mal konjunkturelle und antizyklische Phasen gibt, wofür der_die aktuelle Politiker_in leistungsmäßig gar nicht so viel Einfluss hatte und trotzdem von der Stimmng profitiert, weil das auf ihn projiziert wird, schade, dass Söder dieses niederträchtige populistische Spiel von Manipulation betreibt, obwohl er es mit Sicherheit besser weiß. Merkel profitierte auf jeden Fall von einer starken Wirtschaft, einer starken Euro-EU für unsere Exportüberschüsse und einem belastbaren Haushalt, der flexibel mit Schulden und Investitionen auf Krisen reagieren konnte.

Ich schreibe meinen Artikel frei aus meinem Gedächtnis raus, keine Lust zu recherchieren (Mir fielen nur 2 von 3 SPD-Spitzenkandidaten der letzten drei BT-Wahlen ein, einen musste ich googeln. Kennt ihr noch alle?). Ich kenne ihre Rolle nicht in der DDR und wie ihre Politik war in den 90ern. Ich glaube zu wissen, dass sie Umweltministerin war. Ein aktueller Zeitungsartikel der darüber schrieb wie schwer es Frauen in Spitzenpositionen haben, beschrieb, dass ihr damals das „Mädchen aus dem Osten“ zugeschrieben wurde. Quotenfrau, ohne Kompetenz. In der Meinungsforschung kam raus, dass Baerbock Sympathie und Glaubwürdigkeit zugeschrieben wird, aber eben keine Kompetenz, was vor allem mit ihrem Geschlecht zusammenhängen könnte. Rein statistisch hat sie die Faktenchecks gewonnen, schrieb der Artikel weiter, den ich jetzt nicht mehr ergoogelt bekomme.

Weiterhin gibt es das patriarchiale Phänomen, dass Spitzenpositionen in >Systemen< eben „männliche“ Eigenschaften abverlangen und das Frauen Gefahr laufen entweder ihre weiblichen Attribute zu verlieren oder eben mit viel Weiblichkeit nicht in den hohen Sphären der Macht verweilen können.

Echt spannend, wie ich im Vorfeld dieses Artikels nicht an diesen Fokus gedacht habe, der Flow beim Schreiben bei mir aber erstmal zu Genderanalysen springt. (jaja, sie nannten mich auch immer Gender-Fender.)

Sie machte ihre Arbeit, sie war auch vom Phänotypus und vom Verhalten, kein typischer Machtmensch und umso erstaunlicher ist ihr Karrieresprung an die Spitze der CDU nach der 16jährigen Ära Kohl, als die Union unter Rot-Grün in der Oppostion landete. Es wird problematisiert, dass Männer über Aussehen von Frauen sprechen. Aber Fakt ist, dass es mir auffällt und Assoziationen und Gefühle hervorruft und ich es wichtig finde, das keien Verbotsprogramme zu installieren. Auffallend war, dass sich in meiner Wahrnehmung ihr Aussehen verbessert hat, was antitypisch ist für meine Einordnung dieser Realität mit dem Phänomen älter-werden-einer-Frau ist.

Merkel 90er google pics
https://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/1276312127/1.7126546/width610x580/von-2020-oben-links-bis-2005.jpg
Faz.net

2002 bewies sie Demut. Als CDU-Chefin hatte sie natürlich Zugriff auf die Kanzler_innenkandidatur. Sie verzichtete zugunsten von Stoiber, der schon seit den 80ern in Westdeutschland Netzwerke hatte und viel mehr Rückhalt von den Landesfürsten der CDU und halt Etablierter und populärer war. Sie stieß ja erst 1990 überhaupt zu den Westdeutschen Strukturen im vereinigten Deutschland.

Kleiner Reminder. Auch Laschet hätte theoretisch diesen Move machen können, nach 16 Jahren CDU-Kanzlerinnenschaft mal die CSU wieder rotieren lassen, die CSU stellt ja schließlich mit 45 von 245 Abgeordneten ein Fünftel der Unions-Fraktion. Nach 4 Legislaturen mit CDU-Kanzlerin wäre es also mathematisch OK gewesen mal wieder einen CSU-Spitzenkandidaten zu haben. Aber gut, wenn er die Chance hat und sich durchsetzen kann, dann verstehe ich es auch, dass Laschet sich diesen Posten nimmt. Er hätte ja 2025 nur die Chance auf eine erfolgreiche Kanzlerkandidatur, wenn Söder dann 2021 gescheitert wäre, was jetzt theoretisch unwahrscheinlicher ist, weil er vermutlich populärer als Stoiber ist. Wenn er aber der Kandidat geworden wäre, hätten die Medien ihn vielleicht auch hart rangenommen und er wäre mit Fehlern in der Popularität abgesackt. Als Nicht-Kandidat bliebt er natürlich die Projektionsfläche für unerfüllte Sehnsüchte, welche der reale Kandidat nicht erfüllt.

In der Historie hat der deutschlandweite, dann doch nicht so beliebte Edmund Stoiber, vor allem auch wegen seiner Sprache und Rhetorik die Wahl im Jahr 2002 gegen Rot-Grün verloren und war somit für die Bundesebene verbrannt. 2005 wurde die Demut von Merkel belohnt, die sich zwischendurch noch den Fraktionsvorsitz besorgte und Friedrich Merz absägte und somit Machtbewusstsein demonstrierte.

Sie war ein Phänomen und irgendwie fühlte sich ihr Weg natürlich an und nicht gepusht, so wie Putin auch eher aus der zweiten Reihe zur Führung von Russland kam und Russland kaum ohne ihn gedacht werden kann, so war Merkel eng verwurzelt/verstrickt mit dem Feld der Mitte der Deutschen. Sie spiegelte Deutschland wieder und füllte ihre Rolle aus, die ja nicht allmächtig ist, sondern auch systemische eingebettet in eine globalisierte und Krisengeschüttelte Welt mit Institutionen, die größer sind als Nationalstaaten. Den Menschen wurde von der Politik immer Wirtschaft und Arbeitsplätze versprochen. Genau diesem Versprechen und dieser Erwartung der Bevölkerung kam sie nach. Die Wirtschaft und dafür steht die CDU wurde extrem gefördert und war in Deutschland sehr stark.

Im englischen wird sprachlich unterschieden zwischen Business und Economics. Im Deutschen wird Wirtschaftspolitik leider mit Ökonomie gleichgesetzt, weil beides Wirtschaftspolitik genannt wird. Was gute Wirtschaftspolitik ist, kann gleichzeitig schlechte Wirtschaftspolitik sein und umgekehrt. Das eine hat halt viel mit den Kumpeleien, Vernetzungen, Verstrickungen, Wahlgeschenken, Subventionen und Förderung zu tun hat und das andere mit ökonomisch wissenschaftlicher-Vernunft, mehr mit der reinen Lehre und vielleicht auch mal etwas nachhaltigkeit.

Um ein Beispiel zu nennen: Ich kritisiere die Merkelpolitik für ihre Schrottprämie als Idee auf die Weltwirtschaftskrise 2008. Es gab 5.000€ Prämie, wenn du dein Auto verschrotten ließest und dir ein neues holst. Keine ökologischen Kriterien, soweit ich mich erinnere. Was für eine Ressourcenverschwendung. Ein Subventionsfestival für die hiesige Autoindustrie. Bis heute geht das Spiel fort. Lindner meinte in einer heutigen Talkshow*** mit den Spitzenkandidat_innen), dass Deutschland einen Käufer eines Elektromobils mit 20.000€ subventioniert wird, während für eine Schüler_in pro Jahr gerade einmal 8.000€ ausgegeben wird. Wir subventionieren die reichen, während der HartzIV-Satz um 3€ steigt, weit unter der Inflationsrate.

***(Schlussrunde mit den 7 Spitzenkandidat_innen; ARD/ZDF 24.9.21
Die Moderation war super schlecht. Total eng und kontrollierend. Die Frau war reactive zu den Rändern und schauspielerte emotional-pissig ihre Distanz zur AFD, obwohl sie ihr inhaltlich nichts entgegenzusetzen hatte. Wieder war die Union doppelt vertreten, aber ich fand die Breite des Treffens Top. Was ich mir jetzt gewünscht hätte, wäre Interaktion zwischen den Menschen, da kommt Lebendigkeit, Tiefe und da kann mensch hinter die vorher aufbereiteten und trainierten und abspespulten Statements schauen. Ein kleiner lebendiger Moment war es, als Lindner aus seiner Rolle fiel und Weidel ne Frage stellte, er wurde aber gleich wieder mit eine Spitze, dass er der dritte Moderator sei, wieder in die Spur gebracht. (in der Workshopsszene gibt es auch das Phänomen von unerwünschten Co-Leading)
Erwähnenswert die Maybritt Illner-Sendung hinterher mit einer reinen Journalistenrunde und ich war so dankbar, dass die öffentlichen rechtlichen auch mal dieses Level halten. Endlich wurden mal Analysen ausgesprochen, die so mir auch ständig im Mind sind, aber für den Mainstream offensichtlich zu hoch, dass es nur zu später Stunde gezeigt werden kann und der Mainstream weiter sein zugespitztes Kandidat_innenfutter bekommt und wo die Moderation auf Farbkoalitionen lenken. Und ja, es ist OK, auch wenn ich judgy bin. Da sind einfach unfassbar viele Menschen, welche die parteipolitischen Strukturen nicht erfasse, für die es wichtig ist, dass die Sachen oft wiederholt werden und die jetzt vielleicht erst kurz vor Schluss ihre Aufmerskamkeit und Informationen, Inhalte und Kandidat_innen zur Wahl legen und für die machen es die öffentlich-Rechtlichen genau richtig.

Ich kritisierte die Merkel-Politik 2012 massiv im Umgang mit der Euro-Schulden-Krise. Ein hoch komplexes Thema, das für mich nur die AFD, die fast nur aus Wirtschaftsprofessor_innen rund um den anerkannten Bernd Lucke bestand korrekt analysierte. Nun ist Merkel ihren Weg gegangen und sie hat im Einklang mit dem kollektiven Mainstreambewusstsein „das richtige“ getan. Sie hat und das ist das was Wähler_innen auch von der Politik „erwarten“ und was sie „erfüllt“ hat, Stabilität und Sicherheit gebracht. Jetzt im Nachhinein könnte mensch sagen, sie hat richtig agiert. Kein Land ist pleite gegangen. Kein Land musste austreten. Wir sind stabil und gut durch die Krise gekommen mit dieser harten Austeritätslinie und einer europäischen Zentralbank, welche die bei Einführung geltenden Regeln aufweichte. Die Leute sehen und erfassen nur nicht, dass wir gefangen sind in toxischen Systemzwängen und der Preis für die Stabilität enorm ist. Aber meine Gedanken dahinter sind zu komplex und nicht mainstreamkompatibel. Es geht in Richtung, der Untergang naht. Das System wird crashen. Vielleicht habe ich Recht, vielleicht nicht. Da bin ich demütig genug, mich nicht mit meiner Progonose zu identifizieren. Ich kann mich irren. Zurück zu meinem Realpolitischen Anteil: der ja diesen Artikel schreibt das eigentlich mit der Energie einer Würdigung. Nur mein Ultra-Systemkritischer-Anteil mischt sich beim Schreiben immer rein. 😉

Merkel war ein Phänomen. Sie schluckte ihre kleinen Koalitionspartner und übernahm Positionen der Koalition, der Opposition, der Mitte, der Linken. Was bei anderen als Opportunistisch, als Fahne im Wind, als Wendehals ausgelegt worden wäre, professionalisierte und ihr wurde die Eigenschaften von Abwägend und ausgleichend austarierend zugeschrieben, die sich nicht verkämpft am Festhalten an alten ideologischen Positionen. Sie war in ihrer Rolle als Bundeskanzlerin nicht mehr Teil nur Teil einer politischen Bewegung, einer Partei, sondern musste das Feld der gesellschaftlichen Mitte spüren und vertreten. Und das Tat sie. Merkel ist nicht die CDU. Merkel ist die Mitte von Deutschland. Leider war sie immer noch Vorsitzende der CDU und musste diese Partei entsprechend in mit in die Mitte ziehen, weil es unser System vorsieht, dass die Regierungsmitglieder von Parteien gestellt werden. (Demokratietheoretisch wäre es geil, wenn sie als Parteilose Kanzlerin wäre und die CDU mit anderen Vorsitzenden und mit ihrer Basis sich positionieren könnte und ihre Positionen im Bundestag in den politischen Wettbewerb geworfen hätten und einfach als Legislative die Grundlagen für das Regierungshandeln gelegt hätte. Bei den Grünen gibt es Trennung von Amt und Mandat. Ein Parteivorsitzender darf kein Regierungsamt innehaben und auch kein Parlamentsmandat. Es ist eigentlich eine krasse Macht- und Ämterhäufung, dass Merkel Vorsitzende einer zivilgesellschaftlichen Organisation wie einer Partei ist, dass sie ein Bundestagsmandat hat, also in der Legislative sitzt, wo sie sich selbst kontrollieren muss, weil sie ja gleichzeitig der Exekutive als Kanzlerin vorsteht.)

Wir erinnern uns. Unter Merkel wurde die Wehrpflicht abgeschafft. Bis heute hat die Bundeswehr Probleme Nachwuchs zu finden. Eine Linke Position für die ich damals linksgründbedingt auch demonstriert habe, obwohl mir der Zivildienst in meiner beruflichen Entwicklung jetzt bspw. auch nicht geschadet hat.

Merkel stoppte erst den Atomausstieg mit der FDP um ihn dann ganz schnell nach Fukushima vor einer Wahl doch wieder zu beschließen und einzuführen, um das Thema aus taktischen Gründen abzuräumen. Die Stimmung in der Mehrheitsmitte von Deutschland war gekippt. Klimapolitisch eine katastrophale Entscheidung, weil wir jetzt teilweise Atomstrom aus dem Ausland importieren und international bis heute eine Ausnahme mit diesem Weg darstellen. Der Weg zu Erneuerbaren Energien und Weg von Kohle und Gas ist jetzt etwas schwerer, in einer Wirtschaft mit Stromfressender Schwer-Industrie. Und ja, sie hat den Grünen ein Wahlkampfthema und Identität beraubt. Die Grünen waren damals sogar in der Falle, dass sie nicht zustimmen konnten, weil die Anti-Atomlobby einen schnelleren Ausstieg forderte und eine Zustimmung des Schwarz-Gelben Antrags als Verrat ausgelegt wurde. Ihnen blieb am Ende aber nichts anderes übrig als dem Antrag der Koalition zuzustimmen, denn historisch hätte es schlecht ausgesehen, wenn die Grünen gegen den Atomausstieg gestimmt hätten.

Sie war damals fame, dafür, dass sie ihre ihre Koalitionspartner_innen fraß, ihr als Kanzlerin die ganze Anerkennung für das was gut lief zufloß. Eine Wahnsinnseigenschaft und Leistung bei einer harten politischen Opposition und Medienlandschaft hier in Deutschland. Damals war es die FDP, die nach einer Koalition mit Mutti im Jahre 2013 aus dem Bundestag flog. Ja, die FDP hatte eigene Probleme. Aber sie war Verantwortungsbewusst („Staatsmännisch“) und hielt ihre Rolle als Juniorparter bis zum Schluss. Ich dachte mir damals, sie hätten die Koalition auch aufbrechen können und als einzige Partei mit nem Pro Atomstromwahlkampf genügend Stimmen in Deutschland einsammeln können um so die 5% Hürde knacken können.

2013 gab es erneut eine große Koalition mit der SPD. Gäähnn. Sogar mit 2/3 Mehrheit, mit der mensch die Verfassung ändern konnte, wahnsinnig viel Redezeit für die Koalition und wenig Oppositionsrechten für schwache Grüne und Linke, die zusammen nichtmal nen Untersuchungsausschuss beantragen konnten. Die FDP flogt mit 4,8% aus dem Bundestag. Die AFD schaffte mit 4,7% den Einzug nicht. Nicht auszudenken, wo die AFD heute stehen würde, wenn sich die Lucke-Eurokritiker_innen-AFD hätte etablieren können und es im Anschluss nicht einen Rechtsruckputsch durch Petry gegeben hätte, die sich in Sachen als Fraktionsvorsitzende eine Machtbasis aufbauen konnte. Naja auch nach Petry folgte ein Rechtsruck, bei dem dann Petry beseitigt wurde und aus der Bundestags-Fraktion austreten musste. Insgesamt wurden bei der Wahl 2013 15,7% aller abgegebenen Stimmen im Nachgang der Wahl für ungültig erklärt und gelöscht!!! Die gleich bleibende Anzahl an Sitzen verteilte sich danach umso mehr ungerechter völlig verzerrt gegenüber der politischen Stimmung zu 100% auf die vier großen Fraktionen, die 84,3% erhielten. Boah, wie ich die 5%-Hürde hasse. (Und wie ich immer zu diesem Thema schreibe, in der Hoffnung, ich werde irgendwann mal gehört.**)

Erstaunlich war wie Merkel weiter die Mitte besetzte und dort ihre Stimmen holte, was fachlich-strategisch einfach mehr Stimmen bringt als Fokus auf die konservativen Kernwähler_innenschaft. Letzendlich war es eine wirtschaftliche Entscheidung der CDU-Eliten in die Mitte zu drängen, weil es da mehr Stimmen und in der Folge mehr Wahlkampfkostenerstattung und Fraktionsmittel gibt. Phänomenal war die Situation kurz vor der Sommerpause vor der Wahl 2017, wo Merkel beiläufig in einer Talkshow erwähnte, dass die Homoehe eine Gewissensfrage ist. Diese „kleine“ Aussage hatte eine sehr große politische Auswirkung. Dieser Terminus führte dazu, dass die Medien und die SPD und die Opposition eine Abstimmung in einer der letzten Sitzungen im Bundestag herbeiführte ohne Fraktionszwang, weil das bei einer Gewissensfrage Tradition ist. (Jaja, laut Gesetz ist bei jeder Abstimmung ein_e Abgeordnete_r nut seinem/ihren Gewissen verpflichtet, aber wo kämen wir denn da hin, das muss schließlich kontrolliert werden, sonst wären keine Koalitionen möglich so der antidemokratische Angstgedanke im Background) So konnte die SPD mit der Oppostion von Grünen, Linken und FDP ungeschlossen für die Homoehe stimmen. Das war ein demokratisch fantastischer Moment. Ich habe gerade Gänsehaut. Das ist Demokratie, wenn die Abgeordneten frei von Koalitionszwängen abstimmen können. Merkel, das überraschte mich, stimmte mit NEIN… ich hätte darauf gewettet, dass sie sich enthält oder dafür stimmt. Da war ich ein wenig enttäuscht. Ich hatte ie anders eingeschätzt. Die Medien rätselten im Nachhinein, ob es ein Versehen war oder ein ultragenialer Move, um wieder ein wahnsinnig ziehendes Thema aus dem Wahlkampf rauszunehmen und die Mitte zufriedenzustellen.

Der größte und wichtigste Moment in der Merkel-Ära war die Geflüchtetenkrise 2015. Einerseits ist unsere Wirtschaft mit den Waffenverkäufen und Exporten, systemisch verstrickt. Krieg ist gut für unsere Konjunktur. Topbezahlte Ingenieure verdienen in der Waffenindustrie, ernähren ihre Familien und bauen Häuser. Vor allem Süden Deutschlands, vor allem im Grün-Regierten Baden-Württemberg. Das ist gut für den Wohlstand und Steuereinnahmen. Die Überschüsse kommen über den Länderfinanzausgleich auch in armen Bundeslländern wie Berlin an und finanziert indirekt kostenfrei Kitas usw. mit. Das müssen sich die Leute, die gegen Waffenexporte sind auch immer wieder bewusst machen, dass sie den ganzen Rattenschwanz an Interessen mitbedenken, der systemisch an diesem Irrsin festhält, Geld damit zu verdienen, Sachen zu verkaufen, die Bumm machen und menschliche Körper in mehrere Teile zerlegen können.

Aber formal waren wir nicht im Krieg mit Syrien, übrigens sensationell auch das NEIN von Westerwelle zum Libanonkrieg, wo er international fertig gemacht wurde und wo er meinen großen Respekt bekam, weil Libanon voll im Chaos ist. Schade, dass er dann an Leukämie sterben musste. R.I.P.

Noch etwas angestrengt wirken Angela Merkel und Guido Westerwelle, als sie im Bundestag nach Wulffs Vereidigung applaudieren.
Quelle

Die Geflüchteten kamen. Sie kamen zu Fuss und wollten entgegen der Gesetze, dass das erste Friedensland das Asylverfahren einleiten muss, nach Deutschland. (Dublin-Abkommen?) Es war eine extrem angespannte Situation. Merkel wurde in äußere Umstände hineingezogen, die Menschen waren auf dem Weg. Sie hatte Zeitdruck. Sie musste eine Entscheidung treffen. Sie entschied sich impulsiv, intuitiv, affektiv, nach Bauchgefühl und auch nicht völlig irrationale „menschliche“ Entscheidung, die Menschen durch Österreich nach Deutschland passieren zu lassen. „Wir schaffen das“. Merkel hatte den Rückhalt von vielen GUTEN Mehrheits-Deutschen, die in München klatschend Geflüchtete empfangen und damit Bilder für die Welt-Migrations-Ströme produzierten.

Doku ZDF 4.9.21

Diese Entscheidung polarisierte. Sie stärkte die AFD, den rechten Rand, weil die Mitte keine Verantwortung mehr für die Grenzen übernahm. Eine Abgeordnete sprach von Schusswaffeneinsatz an den Grenzen, was massiv skandalisiert wurde. Habe das Originalinterview gesehen. Der Journalist fragte viermal suggestiv (erinnerung, kann das original nicht mehr ergoogeln) nach um das entsprechende Zitat zu bekommen und die AFD-Politikerin zitierte letztendlich nur aktuell deutsches Recht, dass zur Not, die Grenze auch mit Schusswaffengewalt geschützt werden darf. Die AFD konnte wie auch schon bei der Eurokrise, Merkel erneut Rechtsbruch vorwerfen. De facto war es Rechtsbruch.

Merkel hatte eine Alternative. Sie hätte Recht und Gesetz durchsetzen können. Sie hätte NEIN und STOP sagen können, sie hätte die Länder in die gesetzliche Verantwortung nehmen können. Mit der Konsequenz, dass eine ausgehungerte Meute von Hilfesuchenden und verzweifelten Menschen mit Wasserwerfer_innen und Polizeiknüppeln an einem Grenzübertritt gehindert worden wären. Im Übrigen nichts ungewöhnliches. Erdogan schickte die syrischen Geflüchteten auch an die europäische Grenze um da gewaltvolle Bilder zu erzeugen, um Europa zu erpressen.

Merkel wäre von rechts respektiert und vielleicht von vom rechten Rand gefeiert worden. Sie hätte der AFD – Futter genommen und Wähler_innen wieder bei der CDU einbinden können. Sie hätte aber nach Links raum (Raum im Sinne von Vakuum) geschaffen. So wie Merkel von der rechten Flanke bearbeitet wurde, wäre sie genauso von der linken Flanke bearbeitet worden und hätte Linke und Grüne gestärkt, wenn sie damals gegenteilig gehandelt hätte.

Sie hat sich entschieden. Ihr größter Fehler war kein Fehler. Hätte sie den Fehler nicht gemacht, wäre es auch ein Fehler. Kein_e Politiker_in der Welt übersteht so eine Situation ohne Kritik und mit Anerkennung von allen Seiten.
Ich respektiere das, so wie ich auch auch die Kritiker_innen respektiere.Naja, wenn ich ganz ehrlich bin, habe ich schon auch ein kleines verachtendes FICKT EUCH zu allen „Merkel muss weg“ rufenden Menschen. Der kleine Mob, der da seinen Spruch gefunden hat, ohne zu reflektieren, dass, wenn der Mensch Merkel weg ist, ja nicht das System und die politischen Linien weg sind, welches diese Menschen in Wahrheit ablehnen (inklusive ihrer aufs System projizierten eigenen Scheiße, no judgement. Ich mache das auch.). In der Reihe hinter Merkel standen eine Menge CDU-Abgeordnete, welche die Politik von Merkel verteidigten und sie fortgeführt hätten, wenn sie sie ersetzt hätten. Bei der SPD standen Leute wie Scholz, Steinmeier (bitte lasst diese Schlafmütze nicht ein zweites mal Präsident werden!!!), Gabriel und Nahles. Sicherlich wäre ein Merz die Traumfigur für den Konservativen Rand in der Union gewesen, der dann aber vielleicht nicht die nötigen Mehrheiten für eine Kanzlerschaft gehabt hätte. Oder sie sehnten sich nach einem Seehofer, der Merkel bis 2017 das Leben schwer machte und Positionen raushaute, die auch von der AFD hätten sein können, was einfach auch nur was über die Reichweite von AFD-Positionen und Stimmungen in die Deutsche Gesellschaft aussagt.
Heute ist Seehofer sehr gemäßigt und vertritt beim Thema Geflüchtete sehr stark die korrigierte Merkellinie als Innenminister.

Die CDU hat dann auch die SPD gefressen. Sie stürzte 2017 auf historische 20% 2017 ab und entschloss sich für die Opposition, um sich zu erholen. Ich als notorischer SPD-Hasser hatte da wenig Mitleid. Ich bin für die Auflösung der SPD und dass sich die Mitglieder auf die anderen Parteien CDU, Grüne, Linke und gerne auch FDP und AFD verteilen, weil die Sozialdemokratie ja nunmal nen stabiles Fundament in unserer Gesellschaft ist.

Legendär waren dann die Jamaika-Koalitionsverhandlungen 2017, die zwischen CSU und Grünen eskalierte. CDU schien nur zuzuschauen, die wollen nur Macht, bei den Inhalten sind sie ja flexibel. Die FDP ging völlig unter und wurde einfach nicht gesehen, gehört oder respektiert in diesem Vierparteienzoff. Ich kann es verstehen, dass Lindner ausgestiegen ist. Sieht irgendwo doof aus und er wird kritisiert, dass er keine Verantwortung übernommen hat, aber er wäre auch kritisiert worden, wenn er sich für eine toxische Machtkonstellation zu sehr verbogen hätte. Das tat der FDP schonmal nicht gut und sie sind dann ja aus dem Parlament geflogen. Es drohten Neuwahlen, weil die CDU keinen Partner mehr hatte. Nur das beherzte Eingreifen von Bundespräsident Steinmeier führte dann dazu, dass die SPD sich umentschließen musste und doch eine große Koalition als Juniorpartner eingehen musste. Martin Schulz wurde in diesem undankbaren Politikbetrieb aufgerieben, er musste gehen für die als Wortbruch ausgelegte neue Entscheidung aufgrund einer veränderten Situation.

Jetzt hat Merkel ihren Abgang selbst bestimmt. Sie öffnete den Parteivorsitz und ließ ihre Partei machen. Ich fand es in der Konsequenz richtig und Staatsfrauisch, dass sie sich aus parteiinternen Prozessen raushält und sich weiter auf ihre Kanzlerinnen-Politik konzentriert solange sie im Amt ist. Dass die Umfragen jetzt so gefallen sind hat nicht nur mit nem Schwachen Laschet zu tun, sondern fairerweise auch damit, dass die Menschen durch die Kandidatur von Laschet merken, dass die sozialdemokratisierte Merkel geht. Jetzt können sie ja auch wieder die Sozialdemokraten wählen mit einem Kanzlerkandidaten, der jetzt etablierter Teil der Merkelregierung ist, während Laschet nur Landesvater einer Schwarz-Gelben Koalition ist. Jetzt zum Schluss wo der Druck groß wurde, musste sie auch einknicken und in die Rote-Socken-Kampagne mit einstimmen und unter ihrer Würde Wahlkampf machen aber OK, auch das kann mensch ihr glaubwürdig abnehmen, dass sie vor Rot-Grün-Rot warnt, auch wenn sie keine Argumente für Laschet nach vorne stellt, sondern wirklich nur betont wovor sie vieleicht wirklich auch als Privatperson keinen Bock hat nach der Wahl.

Beim Schreiben bin ich etwas ins mentale, historische, reflektierende, verarbeitende und bezugnehmende zur aktuellen Wahl abgerutscht. Ich möchte mich nochmal zum Abschluss mit der eigentlichen Intention und meinem Gefühl connecten, das ja die Intention für diesen Artikel war und lade die Lesenden auch dazu ein, mal kurz die Augen zu schließen und zu schauen, welches Gefühl jetzt hochkommt bei dem Gedanken sich von 16 Jahren Kanzler_innenschaft von Angela Angie/Mutti Merkel zu verabschieden.

Ich schreibe was mir kommt, wenn ich in mich reinspüre:

Identifikation. Sie war eine Instanz an der sich unsere Kollektiv abgearbeitet hat, egal aus welcher Perspektive. Sie hat Qualitäten von Gemäßigtheit, Abgewogenheit, Unaufgeregtheit nach vorne gestellt. Sie war weltweit eine Garantin für Demokratie, Mitte und Stabilität (Rechtsstaat stimmt nur anteilig und lasse ich mal weg, bei dem Druck, den sie in der Coronapandemie gemacht hat, hat sie mich auch übelst genervt, auch wenn ich anerkenne, dass sie ohne (/nur mit Teil-) Zuständigkeit in die führende Rolle gegangen ist um den föderalen Flickenteppisch in Deutschland zu einigen.). Sie hat sich soweit sie es vermochte in diesem komplexen geopolitischen Spiel für Menschenrechte, Frieden und Klimaschutz eingesetzt, während sie gleichzeitig natürlich auch mal wieder dann doch der starken Lobby nachgab, was nicht unbedingt an ihr gelegen haben muss oder ein Vorwurf ist, sondern am kollektiven Bewusstseins und und den systemischen Machtverhältnissen und Sachzwängen liegt. Denn auch eine machtvolle Rolle wie Regierungschefin ist bei Entscheidungen eben nicht autonom, sondern systemisch erpressbar, bspw. ist mit Abwanderung der Wirtschaft in die globale Welt hinein oder dem Verschließen von Absatzmärkten beim zu starken Pochen auf Menschenrechte und politischer Korrektheit.

Ich spüre Respekt für dich Angela. Du hast auf jeden Fall geliefert. Du hast geackert. Du warst in stundenlangen internationalen Sitzungen und hast dich in die Themen eingearbeitet und warst immer gut vorbereitet heißt es. Deutschland kann international stolz auf dich sein.

Ich spüre Dankbarkeit und ganz am Ende spüre ich jetzt auch Trauer, dass es vorbei ist. Klar du bist jetzt natürlich profilierter, bekannter, einordenbarer, greifbarer als die drei neuen Kandidat_innen, welche sich ja noch nicht soviele Jahre in so einer Spitzenposition entwickeln konnten und bei denen wir noch nicht wissen was auf uns zu kommt. Deine Präsenz ist noch da und die nimmt noch Raum ein. Es wird Zeit zum Trauern und Loslassen brauchen, damit der neue Mensch in dieser Rolle wirken kann, und das Amt auf seine oder ihre Art gestalten oder ausfüllen kann ohne mit dir deinem großen Fußabdruck verglichen zu werden.

Ich denke, dass du für das Geben da oben dich auch von den einen oder anderen Anteilen abspalten musstest. Ich wünsche dir jetzt viel Urlaub, viel Loslassen, viel Verarbeiten, ich wünsche dir viel Raum für Hingabe und vielleicht wieder etwas mehr Zeit mit deine weiblichen Anteile. Mein Gefühl sagt mir, dass ich dich nicht wie Schröder oder Fischer bald in einer Lobbyorganisation für Pipelines wiederfinde. Aber mal schauen, die Medien sicherlich noch auch in Zukunft das Interesse an dir nicht verlieren.

AHO

Hat dir Artikel gefallen? Hat er dich berührt? Hat er dir was gegeben. Du darfst für meine hingebungsvolle Arbeit für diesen Artikel gerne eine über meinen Paypal-Link spenden. Und hey es ist nur ein Blogartikel, ich erwarte keine großen Summen, aber auch Kleinigkeiten sind ne energetische Geste.

**PS: Ich schreibe in der letzten Nacht diesen Klammer-Satz zuim Thema 5% Hürde „(Und wie ich immer zu diesem Thema schreibe, in der Hoffnung, ich werde irgendwann mal gehört.)“ und am nächsten Morgen erscheint dieser Artikel um 9:18 auf Tagesspiegel.de Danke. Ich wurde erhört.

Tagesspiegel 24.09.21 9:18 Uhr

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Medienbeiträge zur Wahl 21

Drei teilenswerte Beiträge:

zum einen die Hart aber Fair-Sendung mit den Fraktionsvorsitzenden der Bundestagsfraktionen.

Hart aber fair

Ich fand die Konstellation sehr angenehm, dass 6 Spitzenpolitiker_innen der im Bundestagsfraktion vertretenen Parteien zugleich anwesend waren. Es gab keine ungerechte

Kanzlerkandidat_innenauswahl, keine Doppelbesetzung, weil die CDU und CSU zwei Personen schicken darf.

Beim letzten Triell durfte der Rot-Grüne Block einen Kandidaten der Bürgerlichen in die Zange nehmen und er wirkte mit seiner Position wie in einer Minderheit. Wäre Lindner dabei gewesen, wären die Blöcke Rot-Grün und Schwarz-Gelb etwas ausgeglichener gewesen.

Warum gehört Lindner nicht dazu, obwohl er in Umfragen in Reichweite zu den Grünen liegt? (rhetorische Frage… I know, er hatte nie 28% in den Umfragen wie die Grünen)
Als Westerwelle (R.I.P.) mal Kanzlerkandidat war, entschieden die Sender auch, dass er nicht am Kanzler_innenkandidat_innenduell teilnehmen durfte.

Und dann gab es mal eine Sendung, da durften die sich nach einem Triell die Parteien ohne Kanzler_innenkandidat_innen rumschlagen. Die FDP wird da zwischen CSU, AFD und Linke gequetscht und die Union ist doppelt vertreten, was mich oft echt aufregt, weil die Union mit zwei Parteien oft doppeltes Rederecht bekommt.

Ich fand Alice Weidel klasse. Sie hat sich als erstes auf die offene Frage gemeldet und das erste Thema gesetzt. Das Thema Impfungen. Auch wenn die AFD bei meinem Wahlomat ganz unten kommt, weil der Wahlomat sehr realpolitische Fragen stellt, so muss ich halt bei der AFD einfach anerkennen, dass sie die Themen besetzt, die mir wichtig sind. Ich habe auf der Demo Marsch für das Leben „gehört“, dass die AFD als einzige das Lebensrecht nochmal explizit im Wahlprogramm hervorhebt und die Union das eher rausgenommen hat.

Sie spricht einen ganz, ganz wichtigen Punkt an, der mir fehlt in der öffentlichen Debatte. Sowohl Geimpfte als auch Ungeimpfte können den Virus spreaden. Hier hatte ich die einzige Meinungsverschiedenheit mit Weidel, weil sie die beiden Gruppen gleichsetzte. In einem Beitrag auf web.de hieß es, dass 10% der Intensivpatient_innen Geimpfte sind, bei einer Anteil von 70% in der Bevölkerung. Anstatt 97% Impfschutz vor Corona ist der Schutzfaktor nach meinem mathematischen Gefühl eher 1 zu 8. (was immer noch enorm ist und ein Argument für die Impfung sein darf). Aber Fakt ist, dass ein gesunder Mensch jetzt vielleicht zu 0,8 Promille andere anstecken könnte und ein Geimpfter Mensch zu 0,1 Promille. Einerseits unterscheidet sie der Faktor von 1 zu 8 und andererseits sind beide Gruppen mit einer Wahrscheinlichkeit von unter 1 Promille ansteckend. Können wir als mal bitte die Eskalation rausnehmen von Maßnahmen gegen ungeimpfte? Es gab eine 2G Party, das hieß Ungeimpfte Ungenesene hatten keinen Zugriff, dennoch waren 20% der Gäste hinterher C+(!). Bei Geimpften läuft die Infektion übrigens noch milder ab, so dass sie wirklich symptomfrei das Virus verbreiten können.

WDR, 20.9.21 „Münster: Inzwischen 85 Infizierte nach 2G-Party im Club“

Dieser Fakt wird so krass ausgefiltert. 2G und die Veranstalter und Restaurants bekommen wirtschaftlich relevante Privilegien, wenn sie sich für 2G entscheiden. Es darf dann auf Maske und Abstand verzichtet werden. Bei 3G müssen teilweise wirtschaftlich katastrophale Auflagen eingehalten werden wie Maske und Abstand. Das ist keine freie Entscheidung für die Betriebe. Das sind in höchstem Maße Sachzwänge, die systematisch zu 2G anreizen, also wirtschaftlicher Druck auf Betriebe ungeimpfte auszugrenzen. Wenn ein Kino alle Sitze verkaufen darf bei 2G, aber nur jeden Dritten bei 3G, was wird das Kino dann machen?

Ich resonierte dann auch mit ihrer Positionierung entgegen den Floskeln aller anderen Parteien keine Impfempfehlung auszusprechen, da das eine persönliche Entscheidung nach persönlicher Abwägung sein sollte und dieses Einmischen und Empfehlen Druck ausübt.

Die Kanzler_innenkandidat_innenparteien und der Moderator waren für die als „sanfte Druck“ Linie euphemisierte Linien 2G bzw. kostenpftlichtige Tests, wo nur Lindner ein klein wenig Contra gab, aber in späterer Zukunft, Frühhar 2022 auch für kostenpflichtige Tests ist. Nur die Linke sprach sich noch für 3G inklusive kostenfreier Tests aus. Die Grünen sind die einzige Partei, die sich am offensten für Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen positionieren.

Ich mochte Weidels Arroganz und ihr Grinsen. Sie und ihre Partei wird fertig gemacht und ausgegrenzt, keiner will mit ihr koalieren. in der Sendung auf dem Weg zur Macht hat sie sich emotional gezeigt, dass es sie auch trifft.

Empfehlenswerte Doku, welcher den Machtkampf Söder-Laschet sowie Baerbock und Habeck nochmal nachzeichnet und auch Zivilbevölkerung zu Wort kommen lässt, bspw. eine gemäßigte Querdenkerin einfach mal unkommentiert und nicht in Ecken drängend zu Wort kommen lässt.
Wege zur Macht – ARD Mediathek, 20.9.21

Hinter ihrer Arroganz steckt ne Power, ihre Intelligenz, ihre Verachtung gegenüber der mentalen Beschränktheit der Mainstreamdiskurse. Die ganzen Themen, welche die Mitte rhetorisch mit Keulenprogrammen abspaltet und die der Rand auffangen muss. Die AFD trägt unfassbar viel bei für unsere Gesellschaft, für unsere Demokratie, sie trägt und spiegelt und repräsentiert einen Teil unserer Bevölkerung und besetzt Themen mit denen ich leider auch resoniere, wo ich jede politische Heimat verloren habe, wo die Extremist_innen der Mitte blind sind und sich ihre Bubble kreieren und vom Fühlen und von der Bevölkerung trennen. Als sie dann einmal mit ihrer Power ausholte und die Verträge und die Schuldenunion, das wofür die AFD mal 2013 gegründet wurde rausholte, wurde sie nur abgewatscht, weil zu komplex und offenbar zu mental überfordernd. Lieber Scheuklappen auf und sehen, dass wir dieses System mit Schulden am Leben halten.

Der SPD-Mann war völlig müde und lame. Das war der Fraktionsvorsitzende der SPD? Wird einem immer wieder bewusst, dass die SPD keine zweite Reihe hat und es wahrscheinlich sein wird, dass die nach links rutschende Fraktion, die auf dem Scholz Ticket jetzt ihre Mandate bekommen wird, es nach der Wahl richtig eskalieren wird. Die SPD hat gerade einen toxischen Frieden. Das hilft vor der Wahl. Erinnert ihr euch noch an Schulz, Gabriel, Nahles? Wie Gnadenlos die Partei sein kann, wie die Flügel, die innere Spaltung und Ambivalenz eigentlich gar nicht mehr zu halten ist.

Meine Prognose: Das wird crashen. Ich kann nicht nachvollziehen, dass die SPD auf Platz eins in den Umfragen ist. DIE S P D? Könnt ihr euch noch erinnern was wochenlang anfang 2020 in den Medien war? Kurz vor Corona? Die Bonpflicht. Dieser Sondermüll, der da kilometerweise produziert werden muss, weil SPD-nahe Firmen daran geld verdienten. Ich fands schön, dass die Partei auf dem Weg des auflösens war, jetzt ist sie wieder stärkte Kraft. SIC. Ich glaube die Leute wissen auch, dass die Lauterbach nicht mögen, aber vergessen, dass er auf dem SPD-Ticket in den Bundestag und die Talkshows kommt.

Gut moderiert von Frank Plasberg, der halt lässig war und Raum für Inhalte gab. Geil von Christian Lindner, wie souverän er mit der Verspätung und den Sticheleien umgegangen war und auf Knopfdruck, verspätet und außer Atem sein Rhetorikprogramm abrufen kann. War auch viel inhaltlicher Fokus nur das ständige Lenken auf Rot-Grün-Rot-Fragen hat irgendwann genervt und er hat der Union und FDP bei der Rote-Socken-Kampagne Vorlagen gegeben.
Hart aber fair, Sendung vom 20.09.21

Jetzt zu diesem Zeitpunkt schaute ich gerade die erste Hälfte von einer Doku zu allen Kleinparteien. (bin gespannt ob auch noch rechtsextreme Parteien auftauchen werden, aber es hieß am Anfang, dass nur 27 von 33 die Einladung angenommen haben.)

Absolute Wertschätzung und danke dafür, dass allen Parteien ein unvoreingenommener Raum gegeben wird. Sie bekommen freien Raum sich und ihr Programm vorzustellen, sie dürfen einen Gegenstand nach Wahl mitbringen und sie bekommen alle die gleichen Kärtchen zu denen sie ja oder nein sagen können und es werden Bürger_innen gesucht, welche Fragen stellen dürfen. Dadurch ist es auch random und es kommen nicht die klassischen Journalist_innenfragen, welche das Gegenüber gleich in einer Ecke drängen. Da spricht dann mal der Banker mit dem Typen von der Marxistisch-Leninistischen Partei…

Ganz, ganz schlimm und zum fremdschämen fand ich die Partei LIEBE. Dieser schöne Terminus ist echt von denen versaut. Sie spricht sich für die IMPFPFLICHT aus!!! Die Partei für die Liebe voll für die physische Gewalt und mensch merkte, dass sie mit freier Liebe, homosexueller Liebe, Poly eher so nichts am Hut hat. Die Kandidatin, die mit Akzent sprach und der ich eher mal ne Schlichtheit zuschreibe ging es darum, dass der Staat Hochzeitskleider subventioniert, damit Menschen da nicht so lange hinsparen müssen. Echt jetzt, aber OK. Kleinparteien dürfen sowas. Aber da ist dann auch bei mir die Grenze von Kleinparteieninfrastruktur befürworten angekommen, zumal sie nur in einem Bundesland antreten.
„unterwegs zu den Kleinparteien“ BR 15.09.21.

Partei für Liebe für Impfplicht


Naja, auf jeden Fall empfehlenswert und danke an den öffentlichen Rundfunk. Davon und in diesem Stil möchte ich viel, viel mehr sehen. Ausgewogenheit, Unvoreingenommenheit, Raumgeben und auch mal nen bissl Gerechtigkeit und Redeanteile reflektieren.

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Politische Sozialisation

Ich exisitiere und in meinem Mentalkörper läuft ein nahezu ununterbrochenens politisches Reflektionsprogramm. Voll unspirituell. Das Gegenteil von Stille. Eine enorme Nachrichtensucht und viele Alte Einordnungsprogramme in mir durch das die ganzen Informationen fließen. Es gibt mir Halt. Ich denke, also bin ich.

Ich bin hier in diese Welt hineingeboren. Die ersten 30 Jahre mit relativ unbewussten Familienissues. Ich war da, ich war traumatisiert, ich war nicht in mir gehalten und geliebt. Meine afghanisch, väterlichen Anteile musste ich vollends unterdrücken. Das männliche/Väterliche steht auch für den Zugang zum Weltlichen. Diese Instanz fehlte in mir. Es gibt ja die Theorie in Linken Rassismusdiskursen, dass als Ausländer gelesene Menschen, sich oft ganz besonders Deutsch verhalten. Sich in einer Überanpassung deutsche Patterns aneignen in der unterbewussten Hoffnung, die gleiche Anerkennung zu bekommen vom Umfeld von Biodeutsche. Der Kampf um die Zugehörigkeitsanerkennung die Biodeutschen anderen Biodeutschen automatisch geben.

Ich wollte auch ein ganz besonders guter Deutscher sein. Ich bin enorm identifiziert, weil ich mir viel äußere Räume als Identifikation in mein System gezogen habe, weil da ne Grenzenlosigkeit, eine Männliche Nicht-Identifkation vorhanden war. Ich habe gelitten und immer wieder das unbewusste Gefühl von „nicht verstehen“/verstehen wollen, das mich auf meinem äußeren/dissoziiertem Weg nach Identität getrieben hat. Ich habe mich in wirklichen vielen Energiefeldern aufgehalten, viele Erfahrungen gemacht und sie dadurch auch integriert. Ich war kein Mensch, der in seiner Mitte war und daher habe ich mich auch immer von ungehaltenen Rändern angezogen gefühlt.

Ein spannender Aspekt war auch immer meine ambivalente Beziehung zu Regeln und Hierarchien und Führung. Ich war Regelbrecher, vor allem da, wo ich an den Regeln nicht partizipieren konnte. Dazu gehören heutzutage bspw. Corona-Zwangs-Verordnungen, die ich als Übergriffig empfinde, weil ich keine Mitsprache hatte und die verantwortlichen Parteien auch nicht gewählt habe.

Ich habe in meiner Jugend Fussball gespielt. Nicht sonderlich gut. Habe 7 Tore in meinen Vereinsligagroßfeldspielen geschossen. Irgendwann zog es mich zur Schiedsrichterausbildung. Ich war dann der Typ, der auf die Regeln in der Begegnung von 22 Männern oder Frauen (Plus Ersatzspieler_innen und Publikum) in einer Machtposition mit Pfeife, Kenntnis, Entscheidungsgewalt und Präsenz umsetzte. Ich bekam damals eine Aufwandentschädigung von 17 bis 21 Mark.

Später habe ich gepokert. Ich liebe dieses Spiel. Das spirituellste überhaupt. Ich hatte eine phänomenal überdurchschnittliche Quote bei Sachpreisturnieren in den Sachpreisrängen zu landen. Wenn es dann um Geld ging, war ich immer noch ein Plusspieler, aber die Quote war geringer und ich hatte nicht die Bankroll. Auf höherwertigen Geldlevels war ich auf einmal der Fisch, der ausgespielt wurde. Es ist enorm was es auch im Poker für einen Leistungsunterschied gibt. Von Wegen Glück, so ein enormer Faktor mit der Skillz und Präsenz und dem gesamten Körpereinsatz zu spielen. Auch hier landete ich irgendwann in der Rolle des Dealers. Machte eine Ausbildung und war dann Kartengeber und sorgte für Focus und Einhaltung der Regeln und Flow am Pokertisch.

Hier sitze ich bei einem Juice-Pokerturnier am Potsdamer Platz neben der späteren zweifachen Europameisterin und Millionärin Sandra Naujoks.
Hier bin ich als Dealer – bei einer Art Deutschen Meisterschaft der Poker Bundesliga – rechts im Bild. In der Mitte, der Handballsuperstar Stefan Kretzschmar.

Einen Stellvertretenden Klassensprecher brauche ich kaum erwähnen, aber das Muster zog sich später durch. An meiner Alice-Salomon-Fachhochschule zog es mich über das Studierendenparlament bis hin zum höchsten Gremium der Hochschule als studentischer Vertreter im Akademischen Senat.

Ende 2011 besuchte ich meinen ersten spirituellen Workshop. Seit 2012 bin ich Teil des spirituellen Gruppentreffens und war Teil der Community, die das SPIRIT BERLIN gehalten hat. Auch hier entwickelte ich mich vom Teilnehmer zum Raumhalter und ich finde es ein krasses Pattern in meiner Sozialisation, weil auf der Traumataebene ist mein Hauptproblem, dass ich mich selbst zum Teil nicht halten kann. Das gilt vor allem für meine rechte physiche Seite, die sich von Becken bis Kiefer zu jeden Zeitpunkt energetisch anders anfühlt als meine linke weibliche Seite.

Aber darum geht es heute in diesem Artikel nicht. In meinen ADS-Fantasien kreist der Impuls mich öffentlich mit Wortbeiträgen zu zeigen. Mit Gedanken, Reflektionen und Einordungen zu Politik und Wahlen. Wir leben in rauen Zeiten. Zum einen kann ich die äußere Welt als hart einordnen. Ich weiß, dass ich, wenn ich mich mit meinen Metamentalen und spirituellen Anteilen zeige, die ich mir auch angeeignet habe und jetzt auch in meinem Superego Teil meiner Identität sind in die ich die äußere Welt einorde, dann bin ich schnell der Schwurbler und ich weiß, dass ich sehr verständnisvoll für die Ränder bin. Immer mit der Energie, dass da einfach nur Energien sind, die gesehen und geliebt werden wollen anstatt aus der Mitte von den Menschen abgespaltet. Aber wir haben hier enorm viele Toxische Bashingprogramme installiert bekommen. Deutschland ist ein Land mit einer vergleichbar hohen Meinungsfreiheit. Und weil es eben nicht die staatlichen Behörden sind, finden die Zensurfrequenzen anders ihre Wege um Kontrolle auszuüben und unbequeme Diskurse zu unterbinden. Eine Schere im Kopf entsteht, weil es Angst um ganz klare soziale Konsequenzen wie Arbeitgeberbeziehungen geht.

Meine Gedanken zu aktuellen Themen sind gecharged mit persönlichen Identitätsanteilen und damit die Energie irgendwann mal sauberer wird und ich nur wirklich nen aktuellen Bezug herstelle, muss mein erster Artikel einfach mal knallhart nur den Fokus auf mich und meine politische Vergangenheit haben. Ich habe gestern Nacht mir mit mir alleine ein Zoom aufgemacht und bin auf aufzeichnen gegangen und habe einfach losgeredet. Es wurden 1:57 Stunden, die ich in ner Flowenergy geredet habe. Ich bin finanziell schwach und habe kein Smartphone. Die Bild und Soundqualität ist unter aller Sau. Nen zwei Stundenvideo mit dieser Qualität zu veröffentlichen wäre ne Frechheit. Von der Energie ist es einerseits nehmend. Es ist ein bißchen Therapie für mich. Im Alltag habe ich wenige Leute, die mein Rede- und Austauschbedürfnis und meine rededominante und tiefe und fundierte und von vielen systemischen Perspektiven beleuchtende Art halten können, zumal es nicht ein leichtes Synchrones Gespräch ist, wo viel gemeinsames Fundament da ist, sondern ich mich auch vom Fundament fundamental von anderen unterscheide. Und meine Fundamente sind immer wichtig, um meine Positionen einordnen zu können. Meine Positionen ohne die entsprechende Fundamente und Wertvorstellungen dahinter können sehr schnell weird wirken. Deshalb neige ich dazu, wenn ich ne Position habe, sehr viel dazu erklären zu müssen, mit leichter Neigung mich schon zu rechtfertigen.

Es ist auch ne Energie von festgehaltenen Identifikationen aus der Vergangenheit. In meinem System kommen immer wieder auch Sterbeprozesse, aber ich gehe nicht durch, weil ich Angst vor der Stille und dem Identitäts und Haltverlust habe. Alle meine Konstrukte in die ich viel mentale Kraft investiert habe, mein Grübeln, gibt mir auch Halt. Wenn ich das loslasse und schaue, wer ich unabhängig davon bin, werde ich ein ganz ruhiger Mann, der relativ wenig Impulse hat im Vergleich zu meiner mentalen ADHS-Mentalität und ich bewerte das. Ich habe noch Angst davor und entscheide mich jetzt rauszuschreiben auf dem Weg meines Loslassens. Weil über nen Prozess kriege ich das eh nicht losgelassen. Es hängt einfach zu fest. Seit Jahren. Ich bin also auch in der Frequenz eines Opas, der viel von früher erzählt. Im besten Fall ist mein Artikel nicht nur nehmend, vielleicht unterhält er ja und vielleicht ist es ja auch interessant und bereichernd meine Gedanken zu lesen. Ich habe nicht die Perspektive zu sagen, ob ich wirklich einfach nur fucking krank bin oder ob nicht hinter meinen tiefen Gedankenschlaufen Geschenke stecken, die der Mainstream jetzt nur noch nicht nehmen kann und deswegen als krank und abweichend und Randerscheinungsgeschwurbel abwerten muss. Mir gefällt meine Rolle auch nicht so sehr. Ein teil von mir wäre auch gerne in der bürgerlichen Mitte, hätte Frau und Kinder und einen erfüllenden Job, in dem ich ich mich wertvoll und anerkannt und wachsend fühlen würde und das Geld zu mir fließt und ich voll die schönen Impulse habe mein Geld wieder zurück in die Welt fließen zu lassen für Schönheit, Massagen und Wohlstand und Reisen.

OK ich starte Mal:

Unpolitisches Elternhaus

Gestern vor dem Video, stellte ich mir erstmalig die Frage, was meine Mutter wählt. Ich weiß es nicht und kann es auch nicht erraten oder erfühlen. Wir haben so weit ich mich erinnere nie darüber geredet. Obwohl, als ich grüner Kandidat 2006 und vielleicht auch 2011 war, habe ich sie bestimmt gebeten die Grünen zu wählen, zumal sie auch in meinem Bezirk wahlberechtigt war. Aber da habe ich dann mit ihr geredet und nicht zugehört.

Als Kind oder Jugendlicher war Politik nie Thema zwischen uns. Am Tag nach dem Mauerfall ist sie als Lehrerin einfach zur Schule gegangen und hat sich gewundert, dass keiner da war. Sie wurde dann vom Direktor nach Hause geschickt. Bis heute bin ich traurig darüber, dass ich als 7jähriger nicht in das Feld des Mauerfalls reingeholt wurde durch sie. Wenn ich die Bilder sehe, fange ich jedes Jahr erneut an zu weinen. Der Berliner Mauerfall, dass wir in der Stadt lebten, dass von vier Allierten kontrolliert und durch eine Mauer getrennt ist schon alleine eine politische Besonderheit.

Vielleicht habe ich es mal geschafft irgendwann einen Berliner Kurier zu kaufen. In der Schule hatten wir auch mal Arbeitsblätter zum Thema Gesetzgebungsverfahren, was mich kaum interessierte. Ich kann mich nicht erinnern in der Schule Parteien durchgenommen zu haben oder über Wahlen geredet zu haben. Sowas wie U18-Wahl gab es damals vermutlich noch nicht. 2001 wurde uns am OSZ Handel II die Euro-Einführung unkritisch schmackhaft geredet.

Im Jahre 2001 bin ich im August 19 geworden und erhielt meine erste Wahlbenachrichtigung für September. Ich ignorierte das eher. Gab auch kein Gespräch meiner Mutter, die diesbezüglich auf mich ja hätte zukommen können. (Ich würde das bei meinem Kind machen und es neutral beraten.)

Nichtwähler

Ich lief dann am Wahlsonntag durch Marzahn und zufällig an einem Gebäude vorbei, vor dem „Wahllokal“ stand. Das war ein bewusster Moment. Mir wurde in dem Moment klar, dass ja Wahl ist und ich nicht teilnehmen werde, hatte ja die Unterlagen auch nicht mit und es war vermutlich nicht mal mein Wahllokal. Es war so ein Minischock, leichtes schlechtes Gewissen. Dann kam natürlich der Gedanke wählen zu gehen und dieser Gedanke war voll besetzt mit Angst. Erstens. Ich hatte wirklich gar keine Ahnung, konnte die Parteien sicherlich nicht Inhalten zuordnen und da war die Angst wählen zu gehen und was falsch zu machen.

Ich erzählte die Anekdote, weil es mir wichtig ist zu zeigen, dass der Typus Nicht-Wähler voll bei mir integriert ist. Ich weiß wie sich das anfühlt und dass es es ne gewisse Mindestkompetenz oder Background braucht um die Hürden wählen zu gehen auch zu nehmen. Es ist ein Wahlrecht und keine Pflicht, es sollte auch keinen sozialen Druck geben. Die Woche hat ein Moderator gesagt, dass wenn jemand nicht wählen geht, er sich hinterher auch nicht beschweren dürfe. Den Satz kenne ich seit Jahren und er ärgert mich. Es ist voll OK, auch aus Gründen von Fundamentalwiderstand, -Opposition, -Frust, Projektionen, -Protest usw. nicht wählen zu gehen oder ungültig zu wählen und hat danach immer noch eine Stimme mit der Mensch sich beschweren kann, auch mit dem Glaubenssatz wählen bringt doch eh nichts/ändert doch eh nichts. Weil letztendlich werden nur verschiedene Parteien in bestehende Infrastrukturen in vorgegebene Sachzwänge und Prozesse reingewählt. Manch eine Bürokratie oder Institution oder Gegebenheit ändert sich eben nicht durch eine Wahl.

Haltung zum Wahlalter

Hier an der Stelle möchte ich meine radikal demokratische Haltung zum Wahlalter einfügen.

aktueller Stand:
https://www.kommunalwahl-bw.de/wahlalter

Ja. ich bin für ein Wahlalter ab 16 Jahren durchweg, weil die politische Zukunft, was Klima, Bildung, Infrastruktur, Renten, Sicherheitspolitik auch junge Menschen angeht. Ein Imbissbesitzer meinte zu mir letztens, dass er nicht dafür ist, weil die jungen Leute ja nicht über Strafgesetze mitbestimmen sollte, die dann für sie erst ab 18 gelten. Interessantes Argument vs zum Hände über den Kopf schlagen, wie kreativ doch manche Gegenargumentationsstrategie ist.

Ich gehe sogar weiter und ich meine das völlig ernst. Wir haben eine systematische Ungerechtigkeit in unserem Wahlsystem, was mit dem demografischen Wandel zusammenhängt. Wir haben sehr viele Rentner_innen, die ihre Stimme jetzt an einen Politiker geben, der sein Mandat für 4 oder 5 Jahre bekommt. Der Systemimmanente Anreiz für aktuell hohe Renten zu sorgen anstatt nachhaltig dafür zu sorgen, dass die junge Generation auch noch ein faires Rentenangebot bekommt einerseits und die Wichtigkeit von der Rettungs des Klimas andererseits hat einen Einfluss auf die Kampagnen im Wahlkampf und die Nachhaltigkeit von Beschlüssen in der Politik.

Ich bin für ein radikales Wahlalter von 0 Jahren. Und natürlich kann ein Baby nicht wählen gehen, die Stimme geht dann an die Sorgeberechtigten. Für Uneinigkeit muss sich mensch dann Lösungen einfallen lassen, vielleicht 0,5 Stimmen und 0,5 Stimmen auf die Elternteile verteilen oder ähnliches. Das verändert die Kommunikation. Familien, Kinder, Jugend und Schul und Kitapolitik wird wichtiger, weil Eltern, die einen anderen Beitrag leisten für die Gesellschaft mehr Stimmengewicht bekommen. Ein kleiner Ausgleich gegenüber Rentner_innen und Kinderlosen. Und dann kann es mal passieren, dass in der Grundschule über die Wahl geredet wird und dann kann es mal passieren, dass ein Kind zu seinen Eltern geht oder die Eltern mit dem Kind über deren Stimme sprechen. Dann kann es mal passieren, dass ein 6 bis 14jähriges Kind die Partei wählen will, weil das Plakt gut gefällt oder die Eltern, wo die Mutter, die FDP wählt und der Vater die AFD, das Kind die Tierschutzpartei wählen lassen, weil das dem Kind gerade wichtig ist. Und natürlich kann es dann passieren, dass es Konflikte, Streit und Manipulation gibt, bspw. dass die Eltern Druck auf das Kind ausüben, die NPD zu wählen oder den Dritten Weg oder ähnliches, aber das ist nicht so dramatisch, dass mensch jetzt sagen sollte, das verzerrt das Wahlergebnis oder wir machen es lieber nicht um die Kinder zu schützen vor schwierigen Situationen mit ihren Eltern. Das ist dann ein Innerfamiliärer Konflikt und wenn das Kind dann größer ist, dann wird das aufgearbeitet, wenn das Kind das dann möchte. Und wie gesagt es ist ein Wahlrecht, keine Pflicht. Es ist auch völlig OK für die Eltern wählen zu gehen und auf das Stimmrecht des Kindes zu verzichten, wenn sie der Meinung sind, es ist zu klein für solche eine Verantwortung.

Boah, tat mir das mal gut rauszuschreiben. Zurück zu meinem Fokus, das ich mit einer Zwischenfrage an euch einleite. Wann wurdet ihr politisiert? Wann wurdet ihr parteipolitisiert? Manchmal wird mensch ja politisch wegen etwas, was noch gar nicht mit Parteien zu tun hat. Und irgendwann kommen die ersten Wahlen, wo mensch das Kreuz für eine Partei machen darf. Wie war das bei euch?

Mein politisierendes Event

Ja, die 90er waren weltpolitisch ziemlich ruhig. Deutschland war beschäftigt mit Ost-West-Themen und Rechtsextremismus, der Irakkrieg war außerhalb meiner Wahrnehmung, der Beschluss den Euro einzuführen worde ohne große Basisdemokratie auf EU-Ebene beschlossen und umgesetzt, der Kosovokrieg und die Rote Farbe auf Joschka Fischer bekam ich noch mit, aber das Thema Nato-Krieg war einfach zu groß für mein Bewusstsein und ich musste es ausfiltern.

Im Jahre 2002 bekam ich eine Einladung von FORSA zu einer Studie zum Kanzlerwahlkampf. Es gab ne Aufwandsentschädigung und natürlich sagte ich als junger Mensch zu. Ich saß dann in einem bequemen Stuhl, bekam ein Rädchen in die Hand, wo ich meine Aufmerksamkeit/Stimmung von 1 bis 10 jeden Moment hindrehen konnte und schaute mir eine politische Diskussion zwischen Gerhard Schröder und Edmung Stoiber an. Hinterher gab es eine aufgezeichnete Gruppendiskussion. Zu diesem Zeitpunkt war ich weit weg davon mir von alleine politische Sendungen, die da abends im TV liefen anzuschauen. Mein Bewusstsein, meine Konzentration reichten nicht aus. Es so nen bissl gezwungen zu machen ohne wegschalten zu dürfen oder mich abzulenken trainierte diesem mentalen Muskel in mir, mir solche Sendungen anschauen zu können. Ich war völlig geflashed von dem Charisma von Gerhard Schröder und hatte natürlich Antipathien gegenüber dem bayerischen CSU-Kandidaten. Hier passierte was in mir, ich schaute auf einen Mann, eine Vaterfigur. Gerhard Schröder, hatte Status, Macht Anerkennung. In mir kreirte sich das Programm, ah als Politiker kriegste Anerkenung und weil ein vaterloser, minderwertiger Anteil sich natürlich genau danach sehnte, kreierte ich im Folgenden, dann später die narzisstische Politikerrolle in mir als Fassade.

Politisierung

Auf einmal interessierte ich mich für Politik. Mir halfen damals diese gratis zwei Wochenabos von den Tageszeitungen, die ich immer wieder durchrushte. Vor allem die Berliner Zeitung damals. Ich musste es mir auch erstmal aneignen diese Art von journalistischen Texten zu lesen und zu verstehen, weil ja Wissen vorausgesetzt wurde, das ich nicht hatte. Ich war auch später auch Abonnent und kann nur sagen, dass Tageszeitung lesen einen großen Unterschied macht zwischen dem schnelllebigen Internet heute oder sich nur auf ne Nachrichtensendung im Fernsehen zu verlassen. Heute kann ich es nicht mehr, weil das Internet einfach zu schnell geworden ist. Jahrelang las ich auch den Spiegel und war fasziniert von den ausführlichen Hintergrundartikeln.

In meinem jugendlich-naiven Art damals in dem kollektiven Feld in dem ich mich aufhielt entstand auch ne Nähe zur Linken, zum Sozialismus und eine unkritische Distanz zur DDR. Ich bin aus modischen Gründen mit einer braunen Armee-Sport-Verein-Jacke rumgerannt (ohne Logo), weil solcher Typ Second Hand Jacken in der Electroszene in waren. Beeinflusst hat mich das enorme Bashing der bundespolitischen Ebene gegenüber der Linken und der DDR, was natürlich auch ein Angriff war auf Menschen, die dort Sozialisiert wurden. Es hieß dann immer, dass die dämonisierte Linke bitte nicht über 5% kommen darf. Das hat mich geärgert. Die 5%-Hürde ist etwas wozu ich mich immer wieder demokratietheoretisch äußere.

5%-Hürde

(….)

In Marzahn-Hellersdorf und in Lichtenberg gewannen die Linken das Direktmandat. In der Kommunalvertretung hatten sie die absolute Mehrheit und es gab keine katastrophalen diktatorischen Zustände, wie immer suggeriert wurde bei der Dämonisierung. 2002 wählte ich erstmalig und ich wählte mit beiden Stimmen die Linke. Zum einen Petra Pau und zum anderen die Linkspartei mit der Zweitstimme in der Hoffnung, dass sie die 5%-Hürde schafften. Sie schafften am Ende 4% und Rot-Grün ging in die zweite Koalition. Die Linke war mit den beiden Direktkandidatinnen aus Lichtenberg und Marzahn-Hellersdorf im Bundestag vertreten. Bei knapp 600Abgeordneten ohne Überhangsmandate entsprechen 4% ca. 24 Abgeordneten. 24 Menschen, die im Bundestag hätten sitzen müssen, um das Wahlergebnis im Bundestag zu repräsentieren. Meine Stimme und die von vielen anderen Menschen wurde per Wahlgesetz nach der Wahl einfach für ungültig erklärt. Fuck, regt mich das auf. Und kleiner Wahlgesetzbürokratie am Rande: Hätte die Linkspartei ein drittes Direktmandat gewonnen, bspw. in Köpenick, wo Gysi knapp unterlag, dann hätten sie Fraktionsstatus gehabt und die 5%-Hürde wäre weggefallen. Sie hätten dann zu den 3 Abgeordneten nochmal auf ca. 24, die sie mit der Zweitstimme bekommen hätten aufstocken können.

Linksradikale Demos/1.Mai/Polizeiweigealt

[…]

Grüne Jugend Berlin

Seit April 2004 studierte ich an der Alice-Salomon-Hochschule am U-Bhf. Helle Mitte. Für mich als Marzahn-Sozialisierter war das ein enormer Kulturschock. Ich war megaeingeschüchtert von der Ausstrahlung der ganzen coolen Innenstadtmenschen. In meinem Semester kamen vielleicht 5 von 130 oder so aus Marzahn-Hellersdorf. 3 davon, nur deshalb, weil sie fürs Studium dahingezogen sind. Sie fuhren alle mit U-Bahn heim. Ich mit Tram. Nach meinem ersten Tag habe ich in der Tram geweint, so schlimm war es für mich. […], aber das gehört wieder nicht hierher.

Ich musste mich jetzt meinem Umfeld anpassen und wollte auch ein cooler, hipper, moderner, progressiver, urbaner Großstadtjunge werden. Leider ließ ich natürlich nicht meine White-Trash-Marzahn-Hellersdorf-Unterschichtsidentität vollends los und so musste ich wieder einen sehr persönlichkeitsgespaltenen Weg auf der Suche nach meiner Identität gehen. Die Linken waren jetzt nicht mehr so hipp. Hipp waren jetzt die Grünen. In meiner Politisierung ging ich irgendwann zu der Grünen Jugend Berlin in der Dirschauer Str. in Friedrichshain.

Jacob Dill, den ich 2012 beim spirituellen Gruppentreffen erstmalig bewusst kennenlernte und der später Hauptverantwortlicher Gründer vom SPIRIT BERLIN gewesen ist, erinnerte sich daran mich bei der Grünen Jugend Berlin gesehen zu haben und dass ich schon aufgefallen bin mit meiner Präsenz.

Ich war schon etwas älter und war der neue für den das alles nicht so normal war und der auch mit seinem Prolligen Marzahner auftreten und von der Ausstrahlung sicher nicht zu den zarten, hippen, verletzlichen, sensiblen Grüne Jugend Phänotypus passte. Es war innerhalb dieser Strukturen einfach hipp mit ultraprogressiven Forderungen zu provozieren und Einfluss auf die Gesellschaft zu nehmen. Ich war dann mehrfach auf den Bundeskongressen, auch ein politisierendes Happening, wo du auch schon gekillt wurdest, wenn du in der Eröffnung einer Rede nicht korrekt gegendert hast. Wir haben gemeinschaftlich in einer Turnhalle geschlafen und es gab, damals ganz hipp und progressiv Unisex-Duschen. Mein Kopf ging da natürlich Identitätsmäßig voll mit, auch Diskurse zu Unisextoiletten, aber im Nachhinein muss ich schon sagen, dass so eine Unisexdusche für mich als Mann herausfordernd ist und eher zu einer ungesunden Kontrolle der Sexualität bei mir führte als zu einem freien Sein.

Clara Herrmann war die Vorsitzende damals. Absolutes Karrieregen. Sie hat keine Zeit mit mir verschwendet, sie fragte mich höflich wie es mir geht und war schwupps die wupps weg mit der Aufmerksamkeit. Ihre Aufmerskamkeit war immer Bussy, hier Bussy da bei den Abgeordneten, also immer nach oben gerichtet. Sie bekam dann über das Mandat der Grünen Jugend Berlin einen sicheren Abgeordnetenplatz und hat einen eindrucksvolle Karriere hingelegt damit, dass sie jetzt Bürger_innenmeisterinkandidatin in Friedrichshain Kreuzberg ist. Es ist ein harter Bezirk, einer der Kommunen, wo die Grünen führende Kraft sind und maximale Verantworung haben. Einerseits denke ich mir, dass sie aus der Grünen Bubble nie draußen war und ich finde dieses Amt krass für sie und auf der anderen Seite Respeeekkt. Coole Dudes waren damals auch Benedikt Lux, der auch ne eindrucksvolle Karriere hat bei den Grünen und für den es mich freut.

Es war ne tolle Zeit mit vielen Aktionen, die wir planten und durchführten, tollen Gästen bei den Sitzungen, die uns Sachen erklärten, wir durften mal eine Fraktionssitzung der Bundestagsfraktion besuchen. Dort war auffällig, wie isoliert Hans-Christian-Ströbele der bundesweit als einziger Gründer das Direktmandat in der linksgrünen Urbanitätsbubble Friedrichshain Kreuzberg gewann. Es gab im Wahlkampf richtig geile Raves auf der Modersonbrücke, welche Katrin Schmidberger organisierte, eine Mitarbeiterin von Stöbele und jetzt Abgeordnete mit Hauptfokus auf das Thema Mieten.

In mein Mind kommt noch, dass ich später ein Fussballmatch zwischen dem ASH-Freizeit-Fussballteam und der Grünen Tulpe dem Team der Grünen Bundestagsfraktion (Mitarbeiter) organisierte. Ich war leider an dem Tag verletzt und wir spielten mit einem Menschen weniger und verloren 11:0.

Der Weg zurück nach Marzahn-Hellersdorf

Die energetische, Soziale, kulturelle Kluft zwischen der Innenstadt und Marzahn-Hellersdorf war enorm. Es fühlte sich völlig anders an über den Hackeschen Markt zu laufen als durch Marzahn-Hellersdorf. Ich verteidigte den Bezirk. Ich mochte unsere Plattenbauten, den Abstand zur Str. durch große Parkplätze, die riesengroßen Hofwiesen und Spielplätze. Der Bezirk war grün. Wir hatten die Gärten der Welt, den Ahrensfelder Berg, den Kienberg, und eine ausreichende Shoppingsinfrastruktur und keine gute Anbindung mit dem ÖPNV, auch an die Innenstadt. Ein Unterschied, war, dass es in Westberlin enorm viele Restaurants gab, Hausnummer an Hausnummer, die teilweise gut besucht waren. Die wenigen Restaurants in meinem Bezirk waren schlecht besucht. Der größte Unterschied war das Feld, das die Bewohner_innen aufbauten. Je nach dem zur Arbeit, dann zurück nach Hause in die Wohnung, Ruhe haben, Fernsehen schauen. Es gab kaum Begegnung im öffentlichen Raum. Kaum Clubs, kaum Räume wo Kreativität oder Ausgelassenheit entstand. Die Zahlen des Sozialstrukturatlas sprachen eine entsprechende Sprache. Das Image war katastrophal. Wenn ich erzählt habe, dass ich aus Marzahn-Hellersdorf komme reagierten die Leute entsprechend mit ihrer Mimik und es gab eher trennende Energie. Wenn die Leute aus Innenstadtbezirken kamen, beobachtete ich wie spannende Austauschgespräche entstanden. Die Leute, die Abitur machten, die coolen, gut gebildeten jungen Leute zogen meist weg, meist in die Innenstadt. Das Wort Gentrifizierung gab es damals noch nicht. Aber ich hatte damals schon einen ultraweltrettersaviormodus am Start in Form von Lokalpatrotismus. „Ich musste ja da wohnen bleiben und mich engagieren, es kann doch nicht sein, dass alle coolen jungen Leute wegziehen“.

Grüne Jugend Marzahn Hellersdorf

Ich blieb vor Ort und engagierte mich. Ich kam zur Grünen Jugend Marzahn Hellersdorf und langsam auch in die Erwachsenenwelt zum Kreisverband von Bündnis90/die Grünen. Ich war damals schon bindungsgestört und redselig. Unterbewusst konnte ich mein Pattern nach Rolle, Status, Reden dürfen über Gremien erfüllen. Marzahn Nord war ein Ort, der über Stadtumbau Ost Mitteln gefördert wurde. Ich landete dort im Gremium Quartiersrat und später im Projekt Bürger_innenhaushalt. Es waren keine Herzensangelegenheiten und ich war unterbewusst auch immer in einer Abwertung gegenüber den uncoolen, unbewussten, einfachen Bürgerinnen und Bürgern, die da mit mir in Gremien saßen und die gleichzeitig ich mit linksliberalergrünideologischer Progressiver mentalverkopfter Kackscheiße retten wollte.

Ein Phänomen war dann bspw. dass viele Mittel für Angebote rausgehauen und gefördert wurden, um die Lebensqualität zu erhöhen und auch auf niedrigschwelligkeit geachtet wurde, die Angebote aber teils auch echt nicht angenommen wurden, was dann wieder auch zu Frust bei den Anbietenden führte.

Später kam ich noch zur Jugend-BVV, einem Gremium, wo sich dann auch viele junge Menschen der anderen Jugendorganisationen tummelten und wo dann Kontakte entstanden mit Menschen, die ich später in der BVV wiedertraf.

Mein Engagment für die Grüne Jugend Marzahn Hellersdorf zog sich über viele Jahre, auch parallel zu meinem Status als Bezirksverodneter. Wir, und damit meine ich vor allem mich, organisierten Treffen, kreierten Flyer, organisierten Partys, vernetzten uns mit anderen Jugendorganisationen, machten einen Spendentag am 1.12. (glaube ich) für die Roten Schleifen im Eastgate, beantragten 1.000€ bei DM (Drogerie vom Besitzer der für ein Bedingungsloses Grundeinkommen ist) für ein Biokochbuch, das wir auch bekamen als DM 1.000 mal 1.000€ für Projekte auslobte. Ich organisierte einen Filmabend für Alaska.de mit Jana Pallaske von der ich seit dem wirklich ein Fan bin (Charisma und sehr spirituell). Später organisierten wir noch in der Kino Kiste eine Filmvorführung zum Filme „Sonja“ mit Regisseurin und den beiden Hauptdarstellerinnen. Beide Filme wurden in Marzahn-Hellersdorf gedreht. Der Andrang war mäßig.

Der Sprung über den Kreisverband Bündnis90/ die Grünen in die Kommunalpolitik

Als parteipolitisch interessierter Mensch gibt es dann in diesem System einen vorgegebenen Weg… der Weg über Wahlen, dann in die Parlamente und die Ausschüsse/Gremien.

Ich fing an einmal eine Sitzung der Bezirksverordnetenversammlung Marzahn-Hellersdorf im Freizeitforum Marzahn und eine Jugendhilfeausschusssitzung zu besuchen.

Es war spannend. Die Brüder Mario Czaja und Sebastian Czaja waren in der CDU und verstritten sich. Warum weiß ich gar nicht mehr. Aber der jüngere verließ mitten in der Legislaturperiode im Streit die CDU-Fraktion und wechselte zur FDP. Die hatten vorher zwei Verordnete und durch Sebastian dann drei und somit Fraktionsstatus, was Ausschusssitze und Fraktionsmittel bedeutet, inklusive Mitarbeiter. Seinen Mitarbeiter, den er aus der CDU mitnahm dann für die Fraktion einstellte, kannte ich aus der Jugend-BVV und wurde er wurde dann auch über die Liste der FDP in der folgenden Legislatur Bezirksverordneter. Die FDP trat, obwohl es eine kleine Partei war mit Bezirkslisten an und ich glaube aus Marzahn-Hellersdorf zog dann nur einer. Das war dann Sebastian Czaja, der über den FDP-Spitzenplatz, den er sich sicherlich aushandeln konnte ins Abgeordnetenhaus zog und Mario Czaja zog über die CDU ins Abgeordnetenhaus ein. Er wurde später sogar Sozialminister und erlangte ja nochmal bundesweit aufmerskamkeit bei der Geflüchtetenkrise 2015. Sebastian Czaja ist mittlerweile der Spitzenkandidat der FDP-Berlin. Ich traf ihn 2016 beim RBB nochmal, wo die Parteien, die nicht im Parlament vertreten waren ihren Auftritt bekamen und spürte mit meiner Hochsensibilität wie krass er aus dem Dritten Chakra sprach und die Frequenz von Macht mega gut integriert hat.

Für die SPD saß damals Sven Kohlmeier in der BVV und im Jugendhilfeausschuss. Auch ein Anwalt und charismatischer Karrierist. Er kam auch als ich eine Podiumsdiskussion zum Thema Studiengebühren an der ASH organisierte mit allen im Abgeordnetenhaus vertretenen Parteien. Er war dann auch nach der Wahl im Abgeordnetenhaus.

Der Jugendhilfeausschuss in Marzahn-Hellersdorf war der Hammer. Die Karrieristen fetzten sich dort mit krassen Konzepten zur Privatisierung bzw. Finanzierung der Kinder und Jugendhilfe, obwohl es einerseits schwierig war gegen die absolute Mehrheit der Linkspartei in der Bezirksverordnetenversammlung, andererseits hat der Jugendhilfeausschuss einen Sonderstatus, weil der anders als die anderen Ausschüsse von dem Bundesgesetz im SGB VIII festgelegt wird und per Gesetz zu 40% aus Delegierten besteht, die aus der kommunalen Praxis kommen und nicht über die Fraktionslisten. Daher konnten hier Mehrheiten organisiert werden, die dann in der BVV wieder von der Linkspartei überstimmt werden konnten, aber sie mussten sich dann erklären, warum sie gegen die Positionierung eines Fachausschusses stimmten.

Ich saß da und war fasziniert. Ich kannte das Wort manifestieren da noch nicht, aber ich habe mir aus meiner minderwertig aufschauenden Art gewünscht auch mal da zu sitzen.

Der Wunsch erfüllte sich. Das Universum ebnete mir den Weg.

Berlinwahl 2006

Die Grünen waren bis 2006 nicht im Kommunalparlament vertreten, weil sie die 3% Hürde nicht schafften. Auf Platz 1 und 3 waren gesetze Frauen und Platz 2 kandidierte unser Biesdorfer Superstar Stefan Ziller, der auch Sprecher der Grünen Jugend Berlin zu der Zeit gewesen sein dürfte. Der Vorsitzende von Marzahn-Hellersdorf Nickel von Neumann sah natürlich mein Talent, mein Engagement und förderte mich. Wahrscheinlich auch wegen meiner Manifestation überließ er mir den Listenplatz 4 der Bezirksliste und trat erst auf Platz 6 wieder an, weil auf Platz 5 durfte er ja nicht.

Nebenbei übernahm ich noch die Direktkandidaur für Marzahn Nord, dem ungrünsten Wahlkreis von Berlin mit dem besten NPD-Wahlergebnis. Challenge accepted. Ich wollte ja die Welt retten und rockte hyperengagiert den Wahlkampf inklusive nem Sportfest in Marzahn Nord. (ich glaube Dunkin Donuts sponserte uns 1000 Donuts) und einer Rave Against Racism Party im Studierendenwohnheim Biesdorf. Ich holte beachtliche 3,4% Erststimmen, was aber berlinweit der letzte Platz bei den Erststimmen war.

Bei der Kommunalwahl holten wir sensationelle 5,0% und waren ganz knapp in Fraktionsstärke mit drei Verordneten in der BVV Marzahn-Hellersdorf vertreten. Stefan Ziller verpasste um ein Listenplatz das Mandat zum Abgeordnetenhaus. In der konstituierenden Sitzung war ich also nicht dabei. In einer anderen konstituierenden Sitzung in einem anderen Bezirk wurde eine Grüne Abgeordnete zur Stadträtin gewählt und legte ihr Mandat nieder. Daraufhin rutschte der Bezirksverordnete Stefan Ziller nach und ich rutschte in die BVV nach. Ich war also der letzte Berliner Grüne, der ganz knapp quasi direkt durch die Wahlen ein Mandat bekommen hat.

Ein Facebookpost zur Wahl 2017

Video SPON, 25.9.21

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Dune

Ich habe mir am Tag der Deutschlandpremiere dann doch noch spätabends nach dem Feierabend DUNE reingezogen.

Meine Einschätzung: „Meisterwerk“

Ja, düster, ganz anders als die Rave-Band Dune aus den 90ern, („cant stop Raving“, „lets go hands ind hands“ und der Queen Remix „who wants to live forever„) die ich mir immer noch gerne reinziehe und kaum vergleichbar mit dem anstrengenden Trashfilm Dune aus dem Jahre 1984, den ich kaum aushalten konnte. Ich verlinke mal, falls ihr statt diesem Artikel doch lieber Bock auf Gute-Laune-Ecstatic-Dance mit euch selbst habt.

Sehr viele Griffe der Filmkunst ausgeschöpft. Absolute Starbesetzung, extreme starke Bilder und Filmmusik von der absoluten Elite „Hans Zimmer“. Bißchen Abzug gibt es in der Story und in der Breite des Films. Tiefe hat er, aber es fehlte noch etwas mehr Bezug zum Filmuniversum, da toppt bspw. Star Wars mit einer enorm breiten Darstellung ihres Filmuniversums.

In meinen Prozessen mit meinem rechten Oberkörper, meiner väterlichen Seite, hatte ich mich letztens auch mit der Wüstenfrequenz connected. Mein Vater kommt ja aus Afghanistan, wenn ich diese Steinwüsten in den TV-Bildern sehe, fällt es mir schwer vorzustellen, dass es bei Menschen heimatliche Gefühle auslöst. Ich liebe das Deutsche Klima und die entsprechende Natur mit ihrer speziellen Ausprägung von Wäldern schon sehr und bin dankbar, dass ich meine Inkarnation hier leben darf. Auch als ich mal in Marokko Urlaub machte konnte ich mich nicht so in die Natur dort reinentspannen. Die geistige Welt lädt mich aber dazu ein mit der Weite und Leere und Stille der Wüstenfrequenz in Kontakt zu gehen. Mein Monkeymind hat Angst davor. Den Kinofilm Dune zu schauen, war jetzt ein schöner Kompromiss für meinen Monkeymind und meinen rechten Oberkörper mich mit der Frequenz von Wüste zu connecten.

Ich werde im Folgenden einige Assoziationen teilen, mit geringer Spoilerfrequenz. Den einzigen Fakt, den ich als Service Spoilern werde ist, dass es sich um einen Episode 1 Film handelt. In die Falle bin ich schon bei „Alita Battle Angel“ und „Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind“ getappt. Hätte ich vorher die Information gehabt, dass es ein Mehrteiler ist anstatt ein Einzelfilm, hätte ich anders entscheiden können wann ich diese Filme schauen möchte, weil die Gefahr besteht, dass ich dann zum zweiten Teil den ersten wieder vergessen habe und vielleicht doch lieber alle zusammen schauen möchte. Naja, hinterher habe ich auf einem Filmplakat gesehen „it begins“, was mensch als Hinweis deuten könnte. Sei der Filmindustrie das Unterlassen dieser Information aus kommerziellen Gründen mal verziehen.

https://youtu.be/NHMCcXjD7Ak

Ich konnte wunderbar eintunen. Seit sehr langer Zeit endlich mal wieder ein 3D-Film und ich hatte ein völlig neues 3D-Erlebnis. Es war sehr beklemmend in den Sandstürmen mit schlechter Sicht und hat mich emotional voll aufgewühlt und in den Film hineingesogen. Ein Effekt, den ich liebe bei Filmen und mein Hauptkriterium für ein gutes Filmerlebnis ist. Holt der Film mich rein oder bleibe ich in der bewussten Beobachtung.

Es bleiben einige Assoziationen mit Star Wars. Bspw. die eine Szene, wo Luke von einer Planke in ein Sandloch mit Zähnen springen soll, erinnert an die majestätischen bis zu 400m großen Sandwürmer und deren Zähne, die sich durch den Wüstensand bewegen wie Fische durch das Wasser. Es gibt auch einen Imperator und Raumschiffe. Aber weder den Imperator oder die viel zitierte Raumfahrergilde, welche mit Hilfe von Spice, einer psychedelischen Droge, die Quantensprünge für weite Reisen im Universum berechnen können, bekommen da irgendwie persönlichen Raum, was sich natürlich massiv von Star Wars unterscheidet, wo der Imperator und die Piloten und auch Nicht-Humanoide Lebensformen und viel mehr Randfiguren sehr viel mehr Raum bekamen. Das „bekannte Universum“ in Dune ist geweitet, aber es gibt nur Humanoide und es leben verschiedene Adelsgeschlechter auf verschiedenen Planeten. Ich hätte mir von Dune ein breiteres Eintauchen ins Filmuniversum gewünscht.

Auffallend ist eine fehlende Urbanität, Infrastruktur, Freizeitgestaltung. Es gibt keine Bars, keine Schulen, keine Läden, keine Gassen/Straßen, keine Restaurants, keine Parties, keine Sauna. Die Architektur ist abgesehen davon aber immer sehr gewaltig. Riesengroße Raumschiffe und riesengroße Räume. Jeder Raum ist ne Halle. Daneben gibt es mal ab und an Schlafzimmer zu sehen, wobei der Fokus da dann er auf der Person im Bett ist.

Und auch das ist ein Stilmittel, das in diesem Film mir sehr positiv aufgefallen ist. Es gab Figuren, die einerseits in Nahaufnahmen in ihrer Größe eingefangen wurden, aber gleichzeitig wurden sie immer zur Größe des Raums, also des physischen Saals, der gewaltigen Wüste, dem gewaltigen Sonnenuntergang, dem tobenden Wassermassen in Szene gesetzt. Das Große im Größeren. Demut durch Größe und Bilder von Naturgewalt. Die Wassermassen und Musik von Hans Zimmer erinnerte mich sehr stark an „Interstellar“, an die Szene, wo sie auf dem Wasserplaneten landen, wo dann auch die „Wasserdune“, die Welle kommt.

Es gibt ein klares Patriarchiat. Die Adelsfamilien und Männer sind Arbeiter oder Soldaten. Eine krasse Homogenität der Menschen. Es gibt fast ausschließlich Erwachsene in einem gewissen Alterspektrum und in ihrer uniformen Rolle. Keine Kinder, keine Individualität, außer natürlich für die adeligen Hauptfiguren. Und auch hier gibt es wie auf unserem Planeten ein Imperium, dass auf Rohstoffen basiert, also auf Ausbeutung der Natur. Eine Natürlicher Rohstoff führt zu einem extrem hohen Wert und wie auch hier auf unserem Planeten werden die meisten Kriege zum Thema Rohstoffe geführt, weil der Rohstoff Macht verspricht.

Parallel gibt es zum Patriarchiat, das weibliche Pendant. Ich könnte jetzt Matriarchiat schreiben. Aber zum Matriarchiat habe ich eine hierarchiefreie Verknüpfung im Kopf. Es geht darum, dass mächtige Frauen mit spirituellen Fähigkeiten ihren Platz neben den Männern einnehmen. Ja, „Hexen“ werden nicht als Feinde des Patriarchiats oder der Religionen verbrannt, sondern bekommen ihren Platz mitten im System und haben ihre eigene Agenda. Es ist Tradition, dass die Fähigkeiten von Frau zu Tochter weitergegeben wird und es deshalb wichtig ist Mädchen zu gebären, so wie es wichtig ist für Männer Jungen zu gebären. Berührend fand ich wie weise das Patriarchiat einer Adelsfamilie dargestellt wurde: In anderen Filmen ist es oft eine Bürde für die Kinder, die Last der Verantwortung übernehmen zu müssen. Hier in dem Film gab es, obwohl Druck da ist, dass der Sohn es übernehmen müsste, weil „wer denn sonst?“, gab der Vater ihm Raum für eine freie Entscheidung und betonte die Liebe zum Sohn unabhängig zu der äußeren Rolle. Das sah ich selten in Patriarchialen Filmen (kann mich nicht an was vergleichbares erinnern) und muss lobenswert hervorgehoben werden.

Ich werde ins 11 Jahrtausend geholt. Was davor passiert ist und eine Einordnung der Zeit, insbesondere auch zum Thema Künstliche Intelligenz liest sich sehr gut in diesem Artikel, den ich sehr empfehlen möchte. Ich resoniere sehr mit der Technologieferne und der Abwesenheit von Androiden, was auch nochmal stark zu Star Wars abgrenzt, auch wenn es dann in einer Szene, dann doch ein 3D-Bildungstool gibt. Hätte mensch auch drüber nachdenken können komplett drauf zu verzichten. Auch absolut erwähnenswert ist, dass der Arzt, da nicht mit Maschinen und Scangeräten rumrennt, sondern, dass der Arzt der Zukunft, die Menschen berührt, intuitiv reinzoomt und dann eine Diagnose abgibt. Eine Heiltherapie in dem Film ist dann auch ein Schlammbad. Könnte mir vorstellen, dass unser System der Schulmedizin auch parallel solche ausgebildeten Heiler_innen zur Seite stellt. Menschen, die das total lernen, dem Körper zuzuhören und nicht nur Symptombekämpfung aus dem Lehrbuch runterrattern.


Der letzte und auch entscheidenste Punkt warum dieser Film, sehr, sehr geil ist, ist die absolute Starbesetzung vor allem mit Figuren, die aus dem MCU, von Marvel und dem DCEU bekannt sind. Fangen wir an mit Josh Brolin, den größten Bösewicht aller Zeiten im MCU gespielt hat und die Ehre hatte im X-Men Universum mit der Rolle von Cable Freund und Feind von Deadpool zu sein. Dann haben wir die äußerst hübsche und charismatische Freundin vom Tom Holland Spiderman. Mit Tom Holland habe ich echt meine Schwierigkeiten, weil er anders als Tobey Maguire, son hyperaktiven 15jährigen Spidey spielt und die Beziehungsprobleme schon echt weird sind. Aber sie ist hübsch, ihre durch das SPICE, der Rohostoff auf dem DUNE-Wüstenplaneten, aufgepeppten Blau-leuchtenden Augen sind hypnotisch. Sie ist charismatisch und sie kriegt die Schlumpfinenrolle als einzige (vor allem junge) Frau in nem Tribe aus männlichen Wüstenkriegern dazuzugehören.

Große Freude tauchte bei mir auf als ich Drax aus Guardians of the Galaxy sah und nicht zuletzt Jason Aquaman Momoa (+GoT).

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Creators Game mit F.I.R und Angello Clemente in Berlin

Freitag, 10.09.21 ab 17 Uhr bis Sonntag 12.09.21 bis 19 Uhr

FB-Event (Gerne Teilen und Freund_innen einladen)

Englisch speaking people: please write us when you are interested to participate.

Hallo Leute,

wir waren mit 30 Leuten 6 Tage in der Blauen Blume als Creators Game Community und sind von dort mit 20 Leuten in einer Karawane zum New Healing gereist und haben dort jeden Nachmittag gespielt und am Freitag und Samstag Abend zusätzlich ein F.I.R. angeboten. Die Energy in unserem Feld ist entsprechend high 😉

Creators Game Community Gathering am letzten Tag in der Blauen Blume

Jetzt ist Angello Clemente in Berlin und gibt dieses Wochenende einen Dreitagesworkshop in Berlin. (Für Einzelsessions oder Kleingruppen steht er auf Anfrage auch zur Verfügung)

𝑾𝒂𝒔 𝒊𝒔𝒕 𝒅𝒂𝒔 𝑪𝒓𝒆𝒂𝒕𝒐𝒓𝒔 𝑮𝒂𝒎𝒆?

Das Spiel der Schöpfer arbeitet mit dem Moment, dem Bewusstsein, einer starken Intuition und dem Ausdruck dessen, was in diesem Moment lebendig ist.

Wenn etwas in uns angetriggert wird, dann vibriert ein Schatten in uns. Es ist etwas was wir mal kreiert haben oder kreieren, aber dann unterdrückt haben. Das ist auch für andere spürbar über das Feld oder Empathie und kann Auswirkungen auf die Gruppenenergie oder sogar ganze Gesellschaften haben.

Oft gibt es Programmierungen, die uns gelehrt haben Anteile nicht zu zeigen oder auszudrücken. Wenn wir in die Selbsterlaubnis geben und einen Raum von wertfreier Annahme aufmachen, dann erhöht das die Frequenz/Liebe und die Gruppenenergie und wir können durch die Lebendigkeit reisen. Wir nennen es Liberation. Das Spiel zwischen Grenzen/Security/Regeln und Freiheit.

Wir nutzen dazu einige Tools und Begrifflichkeiten. Auch für diese gibt es genug Raum, um sie sich mental anzueignen. Aber es gibt auch viel Zeit für Kopf aus und hinterher Verstehen.

𝑾𝒂𝒔 𝒊𝒔𝒕 𝒅𝒂𝒔 𝑭.𝑰.𝑹. ?

Der Freedom Integration Room findet Samstag Abend statt. Der Raum wird eröffnet mit gewissen Tools wie dem Wheel of Consens und den Securitys als Basis für den sicheren Raum. Bspw. gibt es Triangle-gruppen und Armbänder, die deine Grenzen schon vorab signalisieren.

Und auf dieser Basis gibt es Freiheit, kein Leader, der dir sagt, was du tun sollst.
Viele Menschen wollen oft Freiheit haben, sind dann aber herausgefordert, wenn sie dann da ist. Oder der Kopf geht in die Worst-Case-Szenarios, was alles Schlimmes passieren kann, wenn die Menschen im Raum auf einmal alle frei sind. Hier darfst du deine Erfahrung machen.

Du mit dir in diesem Rahmen, mit deinen Impulsen, Gefühlen, Schatten, deiner Energie, deinem Ausdruck und den Tools.

Es ist Raum da, um seine Schattenenergien auszudrücken, es ist Raum da, neue Erfahrungen im System zu integrieren, welche dich aus belastenden Programmierungen rausholt, dem was dich hindert, dem was dir Ängste bereitet, dich erstarren und Flüchten lässt. Und dann darf auch ein Raum in dir entstehen, der Lust auf Begegnungen hat. Diese geschehen im Rahmen des Wheel of Consens in den lustvollen, lebendigen, liebevollen, grenzenbewussten, spielerischen, mutigen, ausprobierenwollenden Kontakt mit anderen zu gehen. Die Freiheit beinhaltet, dass es ein Sex+ Raum ist.

Und die Freiheit beinhaltet auch, dass du in alten Mustern bleiben darfst oder in die Eigenverantwortung gehst und um Hilfe bittest, du anderen Menschen sagst, was du brauchst oder dich zeigst wo du hängst.

𝑾𝒆𝒓 𝒊𝒔𝒕 𝑨𝒏𝒈𝒆𝒍𝒍𝒐 𝑪𝒍𝒆𝒎𝒆𝒏𝒕𝒆?

Angello Clemente entwickelt das Creators Game seit 20Jahren ständig weiter nachdem er eine Vision hatte. Er ist unglaublich stark trainiert in seiner Präsenz und in seinen Readings der anderen Menschen. Sein Talent ist es Energien bei anderen Menschen und in Gruppenfeldern wahrzunehmen, zu aktivieren und sie so einzuladen sich auszudrücken. Er ist Experte in Gruppendynamiken, Projektionen und Opfertäterhelfergames. Mit ihm kann es sehr schnell in Traumata und Pastlife-Prozesse gehen. Von Jesus bis zum Devil, von Universellen Energien bis hin zu Mutter Erde kann es eine spannende Reise ins Unbekannte sein, das erforscht werden möchte.

Er ist seit 2018 auf Worldtour, die in Berlin startete und möchte das Game mit Hilfe seiner Tools weitergeben. Es sind schon einige Communitys entstanden, welche die Vision weitertragen.

Der erste Workshop von Angello Clemente auf seiner Worldtour im März 2018

𝑶𝒓𝒈𝒂:

S̲t̲r̲u̲k̲t̲u̲r̲:̲

FREITAG, 10.09.21:
EINFÜHRUNG UND BEGRÜSSUNG

17:00 – 18:00 Uhr | Ankunft, Check-in, 3G,
18:00 – 21:00 Uhr | GAME-Präsentation, Spielsitzung für Anfänger
21:00 – Uhr | Ausklingen

Wir bieten euch ein Freitag Abend Ticket zum Kennenlernen an. Ihr könnt danach entscheiden, ob ihr das ganze Wochenende bleiben wollt. Für Anfänger_innen ist der Freitag obligatorisch.

SAMSTAG, 11.09.21:
DEN GANZEN TAG LANG SPIELEN

09:00 – 10.00 Uhr | Frühstück
10.00 – 13:00 Uhr | 1. CG Sitzung
13:00 – 15:00 Uhr | Mittagessen (
15:00 – 18:00 Uhr | 2. CG Sitzung
18:00 – 20:00 Uhr | Abendessen und Integrationszirkel

OPTIONALE Samstagnacht, unabhängig vom CG und offen für Externe:

F.I.R. – Raum der Integration von Freiheit – Freedom Integration Room

20:00 – 02:00 Uhr

SONNTAG, 12.09.21:


TAG DER INTEGRATION

09:00 – 10.00 Uhr | Frühstück
10.00 – 13:00 Uhr | 3. Erfahrungsaustausch vom FIR, Prozess Raum
13:00 – 15:00 Uhr | Mittagessen
15:00 – 18:00 Uhr | 4. Ausklingen Abschluss RundeHINWEIS:

Der Zeitplan wird fließend sein, und wir werden auch Erklärungen und spontane Sitzungen in den Pausen
einbauen, um die Werkzeuge der emotionalen Arbeit in unser tägliches Leben zu integrieren.

𝑬𝒔𝒔𝒆𝒏:
gemeinschaftliche Selbstverpflegung:
Jede_r bringt für 15€ bis 20€ etwas gesundes vegetarisches/veganes und/oder Snacks und Tee/Getränke für die Gemeinschaft mit. Gerne auch selbstgemachte Salate.
Alternativ darfst du áuch 15€ bis 20€ spenden, dann kümmert sich das Orgateam um kleinere Ergänzungseinkäufe.

Ü𝒃𝒆𝒓𝒏𝒂𝒄𝒉𝒕𝒖𝒏𝒈:
Es ist möglich mit eigenen Matten/Decken/Schlafsack in der Location zu übernachten. 5€/Nacht+Person für die Location

𝑳𝒐𝒄𝒂𝒕𝒊𝒐𝒏:
Salon Remise
Am Treptower Park 28
12435 Berlin
https://goo.gl/maps/pc7j3mS5vtmSvFLw5

𝑺𝒑𝒓𝒂𝒄𝒉𝒆:
Angello spricht 6 Sprachen, darunter Deutsch. Er fühlt sich beim Leiten mit englisch am wohlsten. Die Materialien sind teils auf Deutsch und in Ausdruck und im Kontakt mit anderen und in Kleingruppen oder Sharingrunden darfst du deine Wohlfühlsprache benutzen.

𝑷𝒓𝒆𝒊𝒔:
Wochenendticket (Freitag bis Sonntag): 120€ Plus freie Spende
(+ 10€ für F.I.R. inklusive Cacao)

Teaserworkshop am Freitag: 30€, Ermäßigt: 20€

Teilnahme am F.I.R. für Externe inklusive Cacao-Ritual:
Samstag 20:00 Uhr bis Sonntag 02:00 Uhr
30€, ermäßigt 20€

Bitte bringe was zum Essen/Trinken für die Gemeinschaft mitÜbernachtung: 5€/Nacht+Person mit eigenen Schlafutensilien. Das Geld geht an die Location.

𝑪𝒐𝒓𝒐𝒏𝒂-𝑨𝒖𝒇𝒍𝒂𝒈𝒆𝒏:
Bitte achtet auf die entsprechenden Hygieneregeln.
Bitte bringt einen 3G-Nachweis mit. Gerne tagesaktuellen/24Std-Test oder eigenen Test.
Ansonsten haben wir 5 bis 10 Spucktests für euch vor Ort. Preis 1€.
(Dann bitte auch gerne entsprechend pünktlich kommen.)

𝑶𝒓𝒈𝒂𝒕𝒆𝒂𝒎:

Für Fragen und Anmeldungen schreibt uns bitte im Messenger oder an creatorsgameberlin bei gmail.com

Christian Fender
https://www.facebook.com/christian.fender/

Anna Grünberg
https://www.facebook.com/anna.grunberg

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Stellungnahme zum Ordnungsgeld wegen Nichttragen einer Maske

Ich könnte jeden Tag so einen Text mit Reflektionen aus meinem Leben schreiben. Ich könnte noch viel tiefer meine Prozesse beschreiben, die ich jeden Tag habe, wenn ich aufm New Healing mit der Creators Game Community unterwegs bin. Aber ich machs nicht. Ist schon nen bissl weird, wie ich so drauf bin im Vergleich zu anderen und ich würde damit ja auch kein Geld verdienen. Jetzt mache ich dieses Spiel nochmal, weil ich zu einer Stellungnahme in einem Ordnungsgeldverfahren „eingeladen“ werde.

Ich habe keine Ahnung was juristisch klug ist. Stellungnahme jetzt oder jetzt nicht und lieber auf den Bescheid warten und dann Widerspruch einlegen. Hat nen Widerspruch Folgekosten, wenn ich verliere und ja, nein, ich werde mir für den Scheiß nicht noch nen Anwalt nehmen.

Ich erfülle mir mein Bedürfnis und schreibe authentisch meine Wahrheit und beschönige mich und meine Opferanteile in meinem Opfergame nicht. Ich habe die Hoffnung, dass das Verfahren eingestellt wird. Das würde bei mir Erleichterung auslösen und Dankbarkeit und Loslassen. Mein Worst Case Szenario ist, dass ich die 250€ von meinem HartzIV zahlen muss. Der Polizist meinte noch zu mir als er sagte, dass er die Höchststrafe fordern wird in seinem Bericht, dass Geld das einzige ist, wo die Menschen lernen. Ich bin nicht seiner Meinung. In meiner Vorstellung habe ich Angst davor, dass die Höchststrafe zu Groll führt und diese Erfahrung dann abgespeichert nachhaltig mein Verhältnis zum Staat belastet. Die 250€ werden nicht dazu führen, dass ich sage, ja, stimmt, ich bin mental voll um Unrecht und der Staat hat voll Recht mit all seinen Maßnahmen und ist Fehlerlos. Ich habe meine Erfahrung gemacht, energetisch und in der Situation und ich hoffe, dass dieser institutionelle Rattenschwanz mich schnell loslässt und ich hoffentlich einen coolen Sachbearbeitenden finde, den ich mit meinem Text berühre oder der politisch nen bissl mitschwingt mit der Einsicht von Unverhältnismäßigkeit von Maskenpflicht, draußen bei sehr warmen Wetter und viel Abstand.

Naja, viel Spaß beim Lesen. Würde mich über Spiegelungen freuen und seriösen juristischen Rat oder Erfahrungswerte mit Bußgeldverfahren.

Stellungnahme

Vielen Dank für die Möglichkeit eine Stellungnahme abgeben zu dürfen, könnte ich jetzt schreiben. Aber Wahrheit ist: es nervt mich. Ich fühle mich aufgewühlt. Es strengt mich an, dem jetzt Aufmerksamkeit geben zu müssen. Ich hätte gerne meinen Fokus woanders. Ich kam am 23.8. von einem zweiwöchigen Urlaub wieder, den ich vorzugsweise an Orten verbrachte, wo getestete Menschen ohne Maske sich in der Natur aufhalten und entschied mich für ein aktives rausgehen aus dieser Corona-Bubbleprogrammierung. Ich fand diesen Brief vom Ordnungsamt in meinem Briefkasten. Jetzt bin ich in meinen Geburtstag hineingerutscht und jetzt darf eine Stellungnahme verfassen, weil ich es vorher nicht gedanklich loslassen kann.

Ich tue es mit der Intention, der Bitte und dem Wunsch, dass das Verfahren eingestellt wird. Ich werde mir Arbeit machen, mich offen, ehrlich und transparent und auch verletzlich zu zeigen.

Meine finanzielle Situation tut ja nichts zur Sache, aber auch hier mache ich mich gerne transparent, um mich einordnen zu können. Ich bin HartzIV-Empfänger und befinde mich tief im Dispo und habe kein Interesse einer Forderung nach einem Ordnungsgeld nachzukommen, weil es finanziellen Druck in meiner Wirtschaftlichkeit kreiert.

Es gibt zwei kurze Begründungen, warum ich erhoffe mit meinem Widerspruch durchzukommen: Zum einen ist es strittig, ob ich an einer Veranstaltung teilgenommen habe und zum anderen habe ich mich keiner Aufforderung verwehrt. Es hat sich nur ein andere Konflikt dazwischen geschoben, den ich in meiner ausführlichen Begründung transparent mache.

Zur Einordnung meiner Person: ich laufe mit meinen Kindheitstraumata, die ich jeden Tag spüre durch dieses Leben und finde in der spirituellen Szene Halt, Anerkennung, gesehen werden, berührt werden und das Ausleben von meinem Talenten. Ich bin enorm hochsensibel und habe wirklich große Schwierigkeiten mit der „weltlichen“ Welt, was sich auch auf meine Arbeitsfähigkeit auswirkt bis hin zu der Annahme von institutionellen Hilfen.

Ich bin sehr mental und sehr politisch. Sie dürfen mich als Corona-Maßnahmenkritiker einordnen. Das erlaube ich mir im Rahmen meiner Meinungsfreiheit. Und es ist so absurd, das dazuschreiben zu müssen, aber ich bin natürlich auch von bestimmten Meinungsspektren stark abegegrenzt. Zu den Maßnahmen nehme ich auch öffentlich kritisch Stellung, bspw. durch Social Media-Beiträge. Ich bin politisch gegen eine Maskenpflicht. Der Staat hat mir in meiner liberalen Vorstellung nicht vorzuschreiben was ich in meinem Gesicht zu tragen habe. Ähnlich sollte auch keine Religion Frauen vorschreiben wie sie sich zu bedecken haben. Er darf aber natürlich eindringliche Empfehlungen aussprechen. Freiwilligkeit ist eine hohes Gut in meinem Wertesystem, auch angeeignet durch das Studium der Sozialen Arbeit.

Ich nahm zu diesem Zeitpunkt die Maskenpflicht hin und setzte sie auf, wenn es gefordert war. Mittlerweile habe ich eine Attest für eine Maskenbefreiung, weil ich eine empathische und hochsensible Ärztin empfohlen bekommen habe, zu der ich mich hingetraut habe. Ich wäre damals schon aus medizinischen (psychosomatischen) Gründen befreit gewesen, habe nur die institutionelle Hürde nicht genommen. Ich kann ihnen auch gerne ausführlich darlegen wieviele Traumata die Maske bei mir triggert. Aggressionen, weil da ein Fremdkörper unfreiwillig in meinem Gesicht sitzt. Autoritätsthemen, weil abwesender Vater. Stressvolle und ungehaltene Zustände für einen Menschen mit einer 36 stündigen Geburt mit gefühlt mehreren Erstickungstoden und der Panik, wenn meine Brille im Supermarkt beschlägt und Orientierunglosigkeit und Hilflosigkeit triggert. Die Gegenstrategie ist Dissoziation, die hält mich und viele andere Menschen am Funktionieren. Am Überleben ohne Lebendig zu sein. Die permanente Dissoziation löst Anstrengung und Erschöpfung aus, die ich auch wieder dissoziierte, bis der Körper sich mit Apathischen Zuständen oder Depressionen die Ruhe holte, die er brauchte. Gleichzeitig ist es für mich wichtig am sozialen Leben teilzunehmen und die spirituelle Szene.

Ich wusste an dem Tag von der Veranstaltung im Treptower Park, weil ich öfters bei den Bewusste-Tanz-Veranstaltungen im Treptower Park teilnahm, die dem Ordnungsamt sicherlich bekannt sein dürften. Mir sind sichere Räume enorm wichtig. Zu den Regeln dort gehört: keine Kameras, Drogen, Alkohol und Zigaretten. Bewusstes Tanzen mit der expliziten Einladungen sich zu fühlen. Als kleine Anekdote ist vielleicht interessant, dass ich von der Polizistin als Alkoholkonsument eingeordnet wurde bis sie das erwähnte und ich sie darauf hinweisen durfte, dass es ein alkoholfreies Radler war, das ich in der Hand hielt.

Für mich war und ist Ecstatic Dance, Meditanzion, Abundance, Liebe Tanzen sowie Räume in denen Fühlen explizit erlaubt ist eins der wichtigstens Tools auf meinem Heilungsweg. Fühlen ist etwas was mir sehr schwer fällt, wenn ich alleine mit mir bin (aber ich kann ganz toll lange Texte schreiben). Es gelingt mir aber, wenn ich in Gruppen oder Räumen bin wo Menschen ihr Herz öffnen und sich das Vertrauen, die Sicherheit, die Empathie und die Allowness erhöht. Das sind die Räume, die ich aufsuche und ich bin im Widerstand zu der Gesellschaft, weil sie so gefühlsfeindlich ist und so viele Programme über die wahren Gefühle drüber legt.

Ich wusste noch von zwei anderen „Veranstaltungen“ an diesem Tag, eine davon war am Karpfenteich, an anderen Ende vom Treptower Park. Ich war also in einer Art Flow ohne klar oder entschieden zu sein auf dem Weg zum Treptower Park.

Ich kannte Transformusic, also die Veranstaltenden Musiker_innen aufgrund ihrer Angebote schon, aber nicht persönlich. Ich kannte ihre Musik und ich war in einem Heilraum mit Klängen bei ihnen, einer Art Gong-Mediation. In diesem Workshop, der in einem größeren Rahmen eines Gatherings stattfand, durften sich die Menschen hinlegen und über die Klänge ins Abfühlen von Traumata begleitet werden. Eine Methode, die bei mir sehr gut funktioniert. Ich nehme diese Musiker_innen als sehr herzoffen wahr und bin dankbar dafür, was sie in die Welt geben.

Als ich ankam war ich getriggert von der enorm geringen Teilnehmer_innenzahl. Ich schätze, dass es ungefähr 15 Menschen waren. In meiner Erwartung dachte ich an ein Conscious Dance Event, was bspw. am mit 200 Leuten oder am 1.Mai offiziell gar mit 1500 Menschen stattfand. Weiterhin war ich von meiner Stimmung her überhaupt nicht angekommen oder entschlossen an dem Konzert teilzunehmen. Es sangen da laut meiner Erinnerung gerade 4 Frauen ein Lied von Frauen für Frauen und ich habe mich exkludiert gefühlt und war erstmal im Widerstand. In meinem Urlaub auf einem Festival bin ich der Band vor wenigen Tagen wieder begegnet, da war es viel rockiger und lebendiger und ich habe ausgelassen Tanzen können. Es war auch viel mehr Energie durch Publikum vorhanden, was schon einen enormen Unterschied macht.

Ich entschied mich mit einer Freundin zu sprechen, die weit weg von der „Bühne“ stand und deutlich hinter den 15 zum Publikum gehörenden Menschen. Sie hatte keine Maske auf und ich begrüßte sie und wir unterhielten uns und mein Focus war auf Connection mit dieser hochsensiblen Frau mit der ich schon mehrere Sessions hatte und in deren Anwesenheit ich eine Herzfrequenz spüren kann, die mir hilft mich selbst besser zu spüren und anzunehmen. Ich erfuhr, dass sie explizit dort stand, weil sie dort von den Ordner_innen nicht mehr auf die Maskenpflicht angesprochen wurde. Also aus energetischer gemutmaßter Sicht der Veranstaltenden, war sie gar nicht mehr Teil der Veranstaltung bzw. im Verantwortungsbereich, dass sie auf eine Maskenpflicht hingewiesen werden müsste. Es hätte sich auch absurd angefühlt, wenn die Leute, die noch 30m weiter weg von den Ordner_innen auf ne Maskenpflicht angesprochen worden wären, weil die Wiese nach meiner Schätzung ungefähr 400 bis 1000 Quadratmeter hatte.

Ich war also ungefähr 10min auf dieser Wiese neben dieser Frau, die sich nicht als Teil des Pubklikums einordnete, als ein Polizist mit seiner Kollegin ankam und uns, im Sinne von vor allem mich, ansprach. Er verwickelte mich in ein Gespräch bezüglich der Auflagen. Seine Energie war freundlich, kumpelhaft und auf Augenhöhe. Ich dachte noch, was für ein cooler Polizist. Ich nahm diesen gesprächsoffenen Raum auf und fing an mit ihm über meine Haltungen zu plaudern und ich versuchte meine und seine Wahrnehmungen zu synchronisieren. Ich wies darauf hin, dass ich wirklich viele Meter Abstand zu anderen Menschen hatte und ich mich noch nicht klar fühlte, ob ich an der Veranstaltung teilnehme. Aber er hatte natürlich auch seine Argumente, dass ich die Musik schon hörte (wie auch Menschen 100m und 200m weiter ohne dass sie Teil der Veranstaltung sind), und sich meine Hüfte kurz bewegte. Er definierte in seiner Rollenmacht den Veranstaltungsraum auf die Gesamte Wiese aus und bat uns entweder von der Wiese runterzugehen oder eine Maske aufzusetzen.

In mir war Klarheit, dass war mein Muster zu diesem Zeitpunkt, dass ich in solchen Situationen dann meine Op-Maske aufsetze, die ich in meiner linken Gesäßtasche hatte und auch während der S-Bahnfahrt benutzte.

Im Laufe des Gesprächs öffnete sich der Polizist auch sehr plaudernd und ich erfuhr, dass er die Maskenpflicht auch Scheiße findet und dass er genervt ist von den Diskussionen, die er in den letzten Monaten führen musste. Meine Energie war entsprechend seiner Energie freundlich, ich bemerkte auch Freude und Solidarität zu seinen Haltungen. Aber es war auffallend, dass er komplett den Rederaum einnahm, obwohl Rededominanz auch eine Eigenschaft ist, die mich beschreiben würde. Menschen, die mich kennen, wissen, dass es auch ein enormer Trigger für mich ist, mich nicht gesehen zu fühlen.

Der Polizist sprach eine Frist von 5min aus. Dann kam eine mir unbekannte Person dazu (kann sogar ein Ordner gewesen sein) und verwickelte die beiden Polizist_innen in ein Gespräch. Ich drehte mich weg und verband mich mit meiner Freundin. Ich fragte sie, was wir jetzt machen. Zu meiner Überraschung reagierte sie heftig emotional und mit Widerstand auf die Maske. Sie hatte in dem Moment enorm ungehaltene Gefühle, die dann in Form von sogenannten Fremdenergien in mein System überschwappten. In der Workshopszene heißt der Terminus dazu chargen. Ich wurde jetzt als hochsensibler Menschen mit fremden Gefühlen und Widerständen aufgeladen. Ihre Widerstände gegen die Maske waren um ein deutliches enormer als meine. Eine Art energetische Verstrickung. Sie entschied sich lieber die Wiese zu verlassen anstatt eine Maske aufzusetzen. Da ich im Kontakt mit ihr bleiben wollte, synchronisierte ich mich mit dieser Entscheidung und traf innerlich den Entschluss der Anweisung der Polizei folge zu leisten und die Wiese gemeinsam mit ihr zu verlassen.

Als das Gespräch mit der fremden Person vorbei war, drehten wir uns wieder um und nahmen das Gespräch wieder auf. Wir teilten der Polizei mit, dass wir uns entschieden haben die Wiese zu verlassen. Hier hätte die Geschichte zu Ende sein können, aber jetzt kommen die entscheidenden Momente der Eskalation. Ich war schon viel zu überlagert mit eigenen und fremden Gefühlen auch Energien des Polizisten, der auch bei mir abgeladen hat. Mein eigenes war, dass in mir ein starker Impuls war zu dem politischen Monolog des Polizisten vorher nur nochmal meine Position daneben stellen zu wollen, ohne ne Diskussion gewinnen zu wollen und in dem Wissen, dass ich ihn jetzt nicht von was anderem überzeugen kann. Einfach ein Gespräch unter Männern. Aber ja, ich wollte, dass er mir zuhört.

Das war der Konflikt. Mein enormes Bedürfnis gehört zu werden, nachdem ich ihm voll viel Raum und Aufmerksamkeit geschenkt habe, wollte ich auch einfach nur noch mein Statement abgeben und dann die Wiese verlassen. Dieser Raum war so urplötzlich weg und ich hing da fest mit meinem Redeimpuls. Bei mir wurde genau da Trotz getriggert und die Eskalation, der Stimmungsswitch vom Buddypolizisten zum autoritären Asshole (ist jetzt nicht als Beleidigung gemeint, sondern als energetische Einordnung meinerseits) kam so urplötzlich, meine Antennen hatten keine Zeit umzuschwenken. Auf einmal war die Frist von den 5min abgelaufen und er fing dann an mich zu schubsen und zwar in meiner Erinnerung mehr ca 10 bis 15 mal. Ich lief dabei rückwärts Richtung Wegesrand und redete in meiner Schutzstrategie mental-dissoziiert auf ihn ein. Trotz meiner Rückwärtsbewegung hörte er nicht auf mich zu schubsen. (Umdrehen, Weglaufen, auf den Boden legen waren ja keine hilfreichen Optionen, keine Ahnung, welches Tool ich hätte nutzen können, dass er damit aufhört)

Ich spannte nur bei genau einem Schubser, ungefähr dem 10ten meinen Körper als passiven Widerstand an, um auch auszudrücken, dass mir sein Verhalten enorm missfällt, ging danach aber wieder in die Rückwärtsbewegung. Jetzt war natürlich nach diesem physischen Übergriff meine Aggression als Schutzstrategie enorm getriggert. Auf nem Peace-Musik-Konmzert von Herzensmenschen, so eine unnötige Eskalation mit Physischer Gewalt. Auf den Conscious Dance Partys im Treptower Park wurde sich durchweg an die Maskenpflicht gehalten, aber auch gab es sicherlich auch den einen oder die andere ohne Maske. Trotz der Präsenz der Polizei hatten sie sich da immer deeskalativ zurückgehalten und höchstens mal den Veranstalter um eine Ansage mehr gebeten.

Um die Situationen einzuordnen. Ich lief ja danach noch durch den gesamten Park. Der gesamte Treptower Park, vor allem am Wasser war voll mit Menschen ohne Masken, die in (großen) Gruppen, mit Alkohol oder Sport oder Picknick sich zusammen sammelten. Ein unregulierter Raum, an der frischen Luft, wo keine Maskenpflicht bestand. Nur an diesen 1% Fläche vom Treptower Park, wo ich mich gerade aufhielt, bestand Maskenpflicht, weil es ein Event war und dann in der Bürokratie andere Regeln gelten. Das Paradoxe war, dass die Menschen bei diesem Event auf der versteckten Wiese viel undichter zusammenstanden als im Rest des Treptower Parks. Die Regel hatte also eine deutliche Diskrepanz zur Realität bzw. zu dem Ziel die Ausbreitung von Corona zu vermindern. Ich habe mich an dem Tag noch testen lassen und ich war negativ. Ich habe mit meinem Verhalten keine stärkenden Einfluss auf eine Pandemie genommen oder die Gesundheit von anderen Menschen gefährdet, wofür die Regelung ja gedacht ist. Ich hatte einfach nur Pech mit dem Ort, wo ich stand, weil da exekutives Gewicht mit Sanktionsverordnungen drauf eingetaktet war.

Meine Diskussionslautstärke wurde sehr viel lauter. Ich blieb Mental. Eine positive Eigenschaft, die meine Dissoziation mit sich bringt. So vermeide ich fühlen, in dem ich lautstark in meinem Mentalkörper die Argumente runterratter. Und ja, ich halte mich auch tatsächlich für Gescheit und Fähig komplexe Sachen einzuordnen und sprachlich gut wiederzugeben. Ich habe darüber hinaus, aber keine Bedrohungen ausgesprochen oder attackiert, blieb die ganze Zeit passiv und regulierte mich natürlich kontrolliert gegen alle Instinkte, die anspringen, wenn ein anderer Mensch dich physisch angreift. Wie absurd ist das denn? Ich erlebe hier physische Gewalt, weil ich meine Maske nicht schnell genug augesetzt habe bzw. nicht schnell genug meinen Aufenthaltsort in einem freien Park um 30m verändert habe. Es waren auf einmal über 10 Polizist_innen anwesend, die mich umzingelten. Also fast genauso viele Polizist_innen waren zu dem Event zugeteilt, wie das Event Teilnehmer_innen hatte. Über 10 Polizist_innen kümmern sich um einen Mann, der zu spät seine Maske aufgesetzt hat bzw. wenige Momente zu spät einer Anweisung der Polizei gefolgt ist, sich bitte 30m auf den Weg zu stellen. Es liefen ja auch viele Passant_innen den Weg lang, die eine Maßnahme beobachten durften, die für einen Gewalttäter angemessen wäre.

Mein Gefühl war geblamed und entsprechend stigmatisiert zu werden. Ich kreierte ein Gefühl von Ungerechtigkeit und in meiner Projektion waren da „Zombies“, die gefangen in ihrer Rolle waren. Meine gut aufbereiteten Argumente und Einordnungen und Fakten hatten keinen Wert mehr gegen alle ihre Filter und Handlungsablaufprogramme. Die Rollen hat das Mitfühlen, die Einordung der Realität gefressen. Mir wurde mein Rucksack durchsucht und mein Portmonee aus der rechten Gesäßtasche entwendet. Auch ein sehr unangenehmer Eingriff in meinen Raum. Meine Versuche zu retten halfen nichts mehr. Der Buddypolizist hielt auf einmal seine Rede, dass er dafür sorgen wird, dass ich die Höchstgeldstrafe bekommen werde und demonstrierte in meiner Interpretation seines Verhaltens so nochmal seinen längeren Hebel, seine Macht und seine Freude mit größtmöglicher Schikane nachzutreten. Aber es sei ihm gegönnt so zu sein. Ich muss lernen das zu akzeptieren.

Als die Situation vorbei war, wurde ich von Zeug_innen aufgefangen. Es kam ein Mann, der die Situation beobachtete, den ich nicht kannte, der sich aber offensichtlich mit Traumata und Raumhalten auskannte. Ich spürte, dass er einen empathischen Raum aufmachte und ich mich bei ihm in seiner Herzenskraft sicher fühlte. Das weinen und hingeben habe ich zum Glück auch gelernt neben meinen System-of-Defense-Mustern. Ich spürte hinein in das aktivierte Trauma. Es war enorme Hilflosigkeit, die ich spürte. Dieses Gefühl keine Chance mehr zu haben. Die Höchststrafe kommt und ich kann nichts mehr dagegen tun, auch wenn mein Inneres Kind es ungerecht findet und das Gefühl hat, nichts Böses oder Schlimmes gemacht zu haben. Und dann stand ich da und weinte im Treptower Park in den Armen dieses Mannes.

Ich bin lange genug in der Spiriszene um zu wissen, dass die Erfahrungen, die ich anziehe mit mir zu tun haben, dass ich sie kreiere und sie mir irgendwo dienlich sind. Ich habe sicherlich ein Kindheitstraumata reinszeniert, damit ich mich dem Gefühl der Ohnmacht, nicht gesehen, verstanden und gehört zu werden und Ungerechtigkeit widme, was ich ja sonst nicht freiwillig tun würde ohne gehaltenes therapeutisches und empathisches Setting. Danke dafür.

Ich fühle mich mehr als genug bestraft für etwas, wofür ich keine Strafe verdient habe. Es tut mir leid, dass ich der Exekutive Arbeit gemacht habe, aber ich fände es jetzt auch fair, das Verfahren einzustellen, da, ich wiederhole, einfach meine Teilnahme an der Veranstaltung unklar war, ich bin ja dann auch weiter zum Karpfenteich gelaufen, der Raum der Maskenpflicht, der Veranstaltung unklar war. Ich an diesem Tag mich bei sehr heißen, Wetter an der frischen Luft befand. Vier Coronaampeln an diesem Tag auf Grün waren. Die Inzidenz lag bei 15,6…. der Wochentrend lag bei -43% …
https://data.lageso.de/lageso/corona/archiv/berlin-website-2021-06-12.html


Vom Gefühl her kam die Politik nicht schnell genug hinterher mit dem Abbau der Auflagen, gerade bei heißem Wetter und draußen, darf ich die Maskenpflicht bei nem Event, wo großer Abstand eingehalten wird, doch als umstritten bezeichnen, oder? Oder kann mir das Ordnungsamt nachweisen, dass eine Maskenpflicht draußen, bei heißem Wetter und großen Abstand einen relevanten und verhältnismäßigen Einfluss auf die Auslastung der Krankenhäuser hat, worum es ja bei den Maßnahmen geht. Und mit Verhältnismäßig meine ich den Eingriff in das Selbstbestimmungsrecht. Und der letzte Grund, warum ich erhoffe, dass dieses Bußgeldverfahren eingestellt wird ist, dass ich mich nicht vehement gegen Auflagen der Polizei gewehrt habe, wie völlig verzerrt im Schreiben behauptet wurde. Im Gegenteil, ich erklärte ja sogar mündlich den Willen der Maßnahme folge zu leisten. Das Verhalten der Polizei mit der Physischen Gewalt mitten auf einem Peace-Meditation-Konzert mit 15 Besucher_innen darf auch gerne als unverhältnismäßig und unnötig eingeordnet werden. Es hätten alternative Handlungsmöglichkeiten bestanden, die auch akzeptabel sind für ein Leben zwischen Exekutive und den Menschen, die eine diverse Gesellschaft ausmachen, und in der sich verschiedene Haltungen zum Ausdruck bringen und nicht alles mit Gewalt und Druck und Enge gleich konformiert lässt.

Bitte vergessen wir nicht, dass wir Menschen sind, dass unser Leben einmalig ist und der Staat nur ein kreiertes Hilfskonstrukt für das Zusammenleben von Menschen ist und der Staat für die Menschen da sein sollte und nicht gegen sie arbeiten, schikanieren und gängeln sollte.

Um in meiner Szenesprache meine Stellungnahme abzuschließen und keine Floskeln verwenden zu müssen, sage ich jetzt

AHO

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