Berufung

Es gibt einen Satz, den ich an den Anfang dieses Blogartikels stellen möchte, weil ich eine Doppelrolle in der Öffentlichkeit einnehme als sich selbst transparent machender Blogger und jemandem, der Akquise für Workshops und Coachings macht:

Ich habe die Fähigkeit in meinem Raumhalterstate in eine Präsenz zu gehen in der ich „frei“ von meinem Themen bin, in der ich angebunden bin an das Feld, einer Instanz, die größer ist als mein Ego, und ich diene in dem ich den Impulsen und Eingaben folge, so dass die Menschen mit denen ich arbeite eine in einem safen Space eine tief in Kontakt mit eigenen wahrheiten gehen können sich von blockierenden Verstrickungen und Anteilen befreien können, so dass die Energie wieder fließt.

Ich bin auf dem Weg in meine Berufung und ja ich werde nicht mehr mit Klient_innengruppen der sozialen Arbeit arbeiten. Es ist Verschwendung meines Talents, wenn ich mit Menschen arbeite, die mit Einwortsätzen antworten, die Monate für Bindungsaufbau brauchen und die Themen haben, wo meine Energie runtergeht. Der Sozialarbeiter ist nämlich viel für die Alltagsstabilität, Wohnen, Bürokratie, Finanzen, Arbeitsfähigkeit, Gesundheit usw. zuständig. Dinge, die jetzt alle wahrlich nicht zu meiner Stärke gehören. Auch gehört die Arbeit mit Zwangskontexten und unfreiwilligen Settings mit dazu, was mit viel unbewusster Manipulation des Systems (Du hast dich für diese Einrichtung und diesen Job entschieden, also hast du dich auch für alle anderen Punkte des Vertrages entschieden und die musst du jetzt einhalten, obwohl dein Gefühl, deine Wahrheit in diesem Moment eine andere ist.)

Meine Stärke ist es mit Leuten und Gruppen zu arbeiten, die freiwillig zu mir kommen und Hilfe, Heilung, Bewusstheit, Klarheit, Lösung von Verstrickung, gesehen, gehalten, geliebt werden oder ähnliches suchen einen klaren Space bekommen in den Anteile hinter Masken und Programmen sich zeigen dürfen und eine andere Dynamik passieren darf. Die Energie ist eine andere in diesem Setting und meine Feldwahrnehmung springt nur an, wenn die Leute für „Heilung“ (was aus spiritueller Sicht darunter verstanden wird) offen sind. Und ja ich liebe es, schnell zur „Sache“ zum Thema kommen und nicht soviel Zeit mit Socialisen zu verschwenden.

Meine Mission als Mann ist es Räume zu kreieren in denen die Wahrheit gesehen wird und fließen darf. Ein Raum in dem Schatten ins Licht dürfen. Meine Mission ist es wieder Frieden zwischen Männern und Frauen herzustellen und zwar ohne künstliche Programme aus der Matrix.

Ich komme aus der weltlichen Welt. Habe einen Bachelor-Abschluss als Sozialpädagoge, habe einen Abschluss als Systemischer Coach und war 5 Jahre lang Kommunalpolitiker für die Grünen in Marzahn-Hellersdorf. Ich bin diskursbewusst was Gender, Sozialräume, Institutionelle Strukturen, politische Zusammenhänge usw. angeht und bin fit in Kommunikationstechniken und habe ein hohes Bewusstsein für professionelle Rolle und Grenzen.

Das ist meine Basis bevor ich mich mit 30 Jahren in die spirituelle Szene aufmachte. Das erste was ich (mit 30!) lernen musste war, dass Gefühle im Körper sitzen. Ich wusste das als radikalverkopfter nicht! Ich dachte zu dem Zeitpunkt, dass alle Probleme durch nachdenken gelöst werden müssten.

Vom Sternzeichen her bin ich Jungfrau. Analytisch, mental stark, das kritisches und selbstkritischste Sternzeichen und es ist ein Erdzeichen, das die Erdung gerne in Form von Strukturen auslebt.

Ich bin 2012 zum spirituellem Gruppentreffen gekommen, das beste und niedrigschwelligste was mir passieren konnte um in Kontakt mit dieser Welt zu kommen, die in Medien sehr peripher und sehr verzerrt dargestellt wird, und habe es aufgrund meines Orga- und Vernetzungstalents am Leben gehalten. Ich stelle die für mich wahre Behauptung auf, dass es ohne mich versandet wäre. Aber aus Eigeninteresse, weil ich selber so massiv davon profitierte, gab ich immer wieder Orgaenergie rein. Die zweite Hälfte 2014 war die euphorischste meines Lebens. Ich habe mit Hilfe von zwei Monaten Wohnungslosigkeit endlich meinen Bezirk Marzahn-Hellersdorf losgelassen. 16 Semester Studium an der (zum Teil linksradikalen, Antideutschen, Genderextremistischen) Alice-Salomon-Hochschule, 5 Jahre Kommunalpolitiker und meine ersten beiden Sozialarbeiterjobs waren dann auch noch in Hellersdorf und in Marzahn.

Fünfeinhalb Wochen verbrachte ich auf dem Rainbow Gatherings in Rumänien und Ungarn, wo ich das Creators Game kennenlernte, den immer noch krassesten Workshop, den ich je erlebt habe. Ein Gathering in der Natur auf dem es nur vegane Ernährung gibt und von dem ich körperlich neu konditioniert als Vegetarier zurückkam und bis an mein Lebensende bleiben werde. Das Highlight meines Orgatalentes war die Organisation der Einweihungsfeier für das SPIRIT BERLIN am 26.7.2014. Eine 15stündige Party mit einem mega Programm und ca. 400 Gästen! Ich organisierte auch weitere große und kleinere Events Veranstaltungen: Silvester, Gatherings, Vollmondpartys, wöchentliche Massagekreise, Systemische Familienaufstellungen, einen Wochendworkshop mit durchgehendem Projekt und einer Übernachtung in dem alle Teilnehmer die ganze Zeit blind waren, Filmabende, als Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der Violetten viele Veranstaltungen zur Berlinwahl 2016.

Ich habe dann ein Jahr im SPIRIT BERLIN gewohnt und kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass ich derjenige bin, der die meisten Workshops und Veranstaltungen im SPIRIT BERLIN besucht hat.

Diese Ära wird Ende Februar 2019 zu Ende gehen. Es war eine geile Zeit. Ich hoffe, dass ich die Checkout/Closingparty mit halten darf.

Eine neue Erfahrungswelt tat sich von 2011 bis heute in der spirituellen Szene auf. Ich spürte langsam mein Leid, mein Vaterthema, das ich bis dahin komplett verdrängt hatte. Ich hielt es für was völlig normales mit einer alleinerziehender Mutter aufzuwachsen. In Wahrheit habe ich als Kind jeden Tag mit dem unterbewussten Gedanken, mir fehlt mein Vater Leid kreiert, was ich aber nicht fühlen oder halten konnte. Dieser Schmerz durfte nicht da sein, es hätte den Schmerz meiner Mutter berührt, die ebenfalls ohne ihren Vater und mittlerweile ohne Partner aufgewachsen ist. Ich hatte Angst sie damit zu killen. Unbewusst bekam ich auch viele Projektionen ihrer ungelösten Männerthemen ab, wodurch auch Übergriffigkeitserfahrung durch meine Mutter erlebte.

Es dauerte viele Prozesse, viele Jahre projizierte ich mein Vaterthema auf Räume, Gruppen oder Raumhalter, da ein einzelner Mann nicht Power gehabt hätte meine Projektion zu halten und erfuhr Ausgrenzung, was jedes Mal meinen Grundschmerz von Haltlosigkeit berührte. Und ich zog Frauen an mit Männer/Vaterissues und verstrickte mich. Mein Inneres Kind wollte Liebe, der junge Erwachsene Sex und Christian Safetyzone mit verschlossenem Herzen maximale Kompensation meiner Mangelanteile.

Endlich komme ich wirklich im Erwachsensein, im Krieger an. Es hat bei mir solange gedauert, weil ich wenn ich dann erwachsen bin auch ein „guter“ und bewusster Erwachsener sein möchte gewisse Spiele nicht weiterspielen möchte und an nächste Generationen weitergeben möchte. FICK DICH abwesender, verantwortungloser Mann.

Wow, was habe ich alles erlebt: Intuitionsspiele, intuitives Arbeiten, Remote Viewing (Hellsichtigkeit), Gruppen und Workshops zu AKE (außerkörperliche Erfahrung, Astralreise, Nahtod), Gruppendynamik (spirituelles Gruppentreffen, Synchronisation, Check in, Check Out, Kreiskultur, Sharings, Spiegeln, Konflikte, Projektionen, Übertragungen, Gegenübertragungen), Schamanische Trancereisen und Rituale, Jahreszeitenfeste, Vollmondrituale, Tarotkarten, Geistige Aufrichtung, Hypnose, Reiki, Massageworkshops, Rangeln, Playfight, Eyecontact, Mantren Singen(hören/mitschwingen, Kirtan, Tantra, Consciues Touch, Heilsame Berührung, Bewegungs und Tanzwroskhops, Barfusstanzpartys, Tantramassagen, Radical Honesty, Authentic Relating Games, Wheel of Consent, Circling, Creators Game, Männerkreisen, Männerworkshops, Männerinitiation, Wut-Workshops, Körperarbeit, Zentrierungsmeditation und unzählige andere, Schattenarbeit, Lichtarbeit, Ernährung (Fasten, Rohkost), Herzmeditation, Trauerarbeit, Improtheater, Cacao-Zeremien (Cacao und Kuscheln), Arbeit mit Engeln, begleitete Inkarnationsreisen, Lesen (bspw. Osho – Mut, viele Artikel), Schreiben, Chakrenarbeit, Coachings, Seminare.

Herauszuheben ist die systemische Aufstellung. Ich nahm 2012 an den ersten teil und wurde süchtig, weil ich es so geil fand über die Rollen was zu fühlen, weil ich mich da selbst noch nicht spüren konnte. Als ich das erste Mal Fragesteller war, war das ein Durchbruch. Vaterthema. Meine Stellvertreterin hat so krass gelitten, sie lag  knapp 10 min auf dem Boden als Inneres Kind und ließ sich 10 min lang nicht zum Aufblicken moderieren, weil das Leid zu groß war. Ich habe während der Aufstellung geheult wie zu dem Zeitpunkt noch nie zuvor in meinem Leben. Mittlerweile habe ich weit über 250 erlebt und geleitet. Das trainierte im Übrigen auch diesen Wahrnehmungskanal in mir im Kronenchakra.

Herausragend auf meinem spirituellen Weg war auch die Arbeit mit Substanzen. Seit Ende 2014 habe ich 7 Ayahuascareisen mit verschiedenen Schaman_innen, drei LSD-Reisen, dreimal San Pedro (männlicher Pendant zu Ayahuasca) und einige Male Kambo und einmal Pilze, sowie halt Cacaozereomien.

„Wow, die Mutter aller Heilpflanzen „Ayahuasca“ hat mich zu sich gerufen und ich bin ihrem Ruf gefolgt. Ich habe eine andere Seite des Seins erleben dürfen. Es ist unbeschreiblich und nicht in Wort zu fassen. Ein zweistündiger Trip mit meinem „spirituellen ich“. Meine Wahrnehmung war außerhalb der Sinne, Raum, 360°, Kugelförmig und darüberhinaus multidimensionale Gleichzeitigkeiten. Ich sah eine Architektur von Bildern, die sich mein Mentalkörper nicht hätte vorstellen können, weil sie nicht mehr auf Dreidimensionalität angewiesen ist. Die Zeit hatte eine andere Bedeutung.
Es war so voller Fülle und Komplexität, dass dort alle meine (20!) Fragen, die ich mir vorher aufgeschrieben habe, keine Bedeutung mehr hatten. Worte und Fragen waren dort wertlos. Es gab auch keine Zahlen oder einen Unterschied zwischen eins und viele. Was ich wahrgenommen habe war ein multikomplexer Film, der alles im Raum mit einbezogen hatte. Jede Körperregung, jedes Geräusch und leider auch jeder Gedanke wurde Teil des visuellen Films, der ich gleichzeiti war. Es gab keine Trennung mehr zwischen Film und Beobachter. Es gab dort nicht mehr wirklich die Identität, die ich kannte, nur das pure wertfreie Bewusstsein. Kommunikation lief da so ab, dass ich meine Bilder kreiere und Mama Ayahuasca ihre und im Kontakt wurden gemeinsame Bilder kreiert. Bei meiner ersten Reise war es sehr schön, ich war ein Seelenbaby und bekam unfassbare mütterliche Liebe. Später war ich ein Seelenkleinkind und es sollten mir ein paar Lektionen beigebracht werden auf der Reise und mir wurden Bilder gezeigt (die gleichzeitig Gefühl und Erfahrung waren), um mir Weisheit beizubringen, aber ich selber war so laut durch die ca. 20 Fragen, die ich mir vorher aufgeschrieben hatte, dass ich immer wieder die Bilder mit „meiner“ Energie verzerrte. Es entstant ein kleiner Machtkampf um das Bilderkreieren. Irgendwann wurde sie strenger und es gab die erste Lektion. Höre auf zu fragen. Denn nur in der Stille können die Antworten zu dir kommen. Diese mütterliche strenge Grenzesetzung machte mich demütig. Ich wusste, dass sie Recht hatte. Meine Grübelstörung störte aber weiter ohne dass ich es kontrollieren konnte. Die Reise war durchweg positiv. Eine Essenz war auch, lebe und genieße dein Leben. Es ist wie Urlaub von der anderen Seite.
In der zweiten Ayahuasca-Zeremonie erlebte ich meinen letzten Tod. Ich sah mich als Soldat in einem Hubschrauber, der abgeschossen wurde. Ich stürzte ab, der Hubschrauber auf mich drauf. Ich hinterließ Frau und Kinder. Ich bemerkte, dass ich keinen Raum hatte diese Gefühle, die das alles ausgelöst hat, zu fühlen und ich quasi das in dieses Leben mitgenommen hatte, da ich ja relativ schnell inkarniert bin. Es erkläre meine Depression: ich hatte eine posttraumatische Belastungsstörung, wie es Soldaten nunmal haben, wenn sie aus dem Krieg zurückkehren. Ich habe in dem Moment auch verstanden, dass warum ich mir soviel Leid kreiert habe, dass ich ohne Vater aufgewachsen bin. Das war, weil ich Schuldgefühle hatte, dass durch meinen Tod ja auch meiner Familie ohne Vater weiterleben musste. Ich sollte den Soldaten dann begraben und schaffte es nicht und holte das zwei Jahre später bei eine Kundalinimeditation nach.
In einer weiteren Zeremonie wurde mir explizit das Kronenchakra geöffnet und es passiert wahrlich viel pro Sekunde in so einer zwei bis achtstündigen Session. Ich könnte stundenlang darüber schreiben.
In dieser Zeremonie, die ich 2015 direkt nach dem Jakobsweg machte, begegnete ich auch Jesus Christus. Meine Arme gingen auseinander und ich spürte ihn wie er am Kreuz sagte „Herr Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Ich sah in dem Moment einen gewaltigen Weltschmerz durch uns durchfließen. Jesus, die Vergebung ist der Weg zu Gott. Ich verstand auch da, dass ich mir viel Leid in diese Inkarnation mitgenommen habe, um einer größeren Sache zu dienen, um zu heilen.
Wieder eine Inkarnationen später lernte ich kennen was die apathischen Zustände bedeuten, die ich manchmal erlebe und ich grausam finde. Ich erlebte einen Seelentanteil von mir, einen Arbeiter/Diener auf einer höheren Ebene, Teil einer geistigen Welt, mehr als eine einzelnen Inkarnation und erlebte mich als Weltenüberbrücker (Vergleichbar Gevatter Tod, den ich auch mehrmals begegnete). Ja, es ging in den letzten Jahren viel um Tod, was meinem Aszendenten Skorpion entspricht. Ich sehne mich mehr als andere nach emotionaler Tiefe und steche übrigens giftig zu, wenn ich mich in die Ecke gedrängt fühle 😉
Ich sah unfassbar viele Kriege und Tote, Soldaten, die es nicht geschafft haben auf die andere Seite zu gehen und festgehalten haben, begleitete ich rüber ins Jenseits. Und irgendwie ist die Rolle immer noch leichter als mit dem eigenen Tod konfrontiert zu sein. Todesangst, Angst meine physische Inkarnation mal wieder verlassen müssen ist immer noch stark in meinem System. Siehe mein letzter LSD-Trip. So dankbar ich Mutter Natur und Gott bin, dass ich existieren darf, so sehr bin ich auch noch mit den Spielregeln, dass ich wieder gehen muss nicht im Frieden. Aus diesem Schatten, diesem Unfrieden nährt sich übrigens ein bestimmte Art von Super-Ego-Dämon, den ich in meinem System wiedererkenne und den ich weltweit in patriarchialen Strukturen Strukturen maninfestiert wiedererkenne.
Meine erste San Pedro schaffte mir Frieden mit meiner Vaterlinie. Ich spürte, dass er keine Verantwortung für mich übernehmen konnte, weil für ihn auch keine Verantwortung übernommen wurde. Damit konnte ich ein Stück weit diesem Arsch vergeben. Es öffnete mir dann auch einen Inneren Väterlichen Raum, der dann erstmalig Innere Kind Arbeit machen musste. San Pedro erklärte mir, dass ich als Erwachsener jetzt meinem Inneren Kind das geben muss, was es als Kind nicht verstanden habe. Das habe ich in der Folgezeit auch gemacht, Schwierigk wurde es dann, wenn systemisch auch die Mutter gebraucht wurde. Mein Innerer Mann und meine Innere Frau waren jedesmal wenn ich sie visualisierte im Clinch miteinander. Die Innere Frau halbtot, wartete darauf, dass der Innere Mann in seine Kraft kommt, der Innere Mann wartete auf die Innere Frau, dass sie ihn liebt, damit er in seine Kraft kommt und in diesem Chaos das völlig zerstörte Innere Kind. Vor zwei Wochen bei einer Meditiation haben Innerer Mann und Innere Frau das erste Mal miteinander getanzt. Auf Schlittschuhen mit verringerter Schwerkraft, die es in der geistigen Welt ja nicht gibt. In der Natur auf einem vereisten See. Vergleichbar mit Bildern aus diesem Musik-Video

Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich diese Elemente wieder loslassen. Ich brauchte den Umweg über diese Heilpflanzen, weil ich über die oberen Chakren verstehen musste, warum ich soviel Leid in mir habe und mich nicht in meinen Körper, der voller Blockaden war hineinerden konnte. Hatte ja auch letztens schon darüber gebloggt, dass ich mit einem Schwarzen Engel sprach, der mir erklärte, dass dieses Portale öffnen nicht der lichtvollste Weg ist. Und ich bin der Meinung, dass hier ind er verdrugten Berliner Szene ständig Portale geöffnet werden zur geistigen Welt und sich Fremdenergien hier einnisten, die unser Leben schwerer machen. Substanzen nur im Kontext von einem Ritual oder mit Heilungsintention. Ich habe ein klares Nein zum Kiffen und Ähnliches als Spaß- oder Ablenkungsdroge. Mich kotzt diese Unbewusstheit gerade an. Ich persönlich lasse diesen Weg los und nehme meine Inkarnation voll an und gehe vor allem viel den weg über des Körper spürens und im Moment Seins.

Ein weiteres Talent, was in einer Session mit einer Freundin und einem mit offenen Augen für beide sichtbaren Lichtpunkt-Engel, releast wurde, ist die Fähigkeit heilende Energie durch meine Hände fließen zu lassen. Ähnlich wie Reiki, wo ich auch den ersten Grad habe, nur dass es sich bei meiner Energie um eine braune Flamme handelt, die eine feurig erdende Wirkung auf Menschen haben kann.

In meiner Mayazeremonie ersten Mayazeremonie meinte Ron zu mir, dass ich der Weiße Spiegel bin. Drei Aspekte:

Große Schatten
(ohja, was ich an Schmerz, Wut, anderen Gefühlen und an anderen Anteilen unterdrücke ist wahrlich viel.)

Großes Ego
Ja, ich habe einen narzisstischen Anteil, Rollen, Masken: Ich kreierte mir diesen Schutz, um zu funktionieren, um teilzuhaben an der Matrix, der weltlichen Welt, um nicht zusammenzubrechen, auch eine Vernunft, um nicht mit meine Aggression und Zerstörungspower Räume zu zerstören und auch um meine Wut und Verletzung gegenüber Frauen nicht spürbar zeigen zu müssen.

Ein großes Talent
Und ja, ich habe die Fähigkeit Schatten, Wächter und Dämonen bei anderen wahrzunehmen. Schatten sind nichts negatives. Oft ist es auch Freude, ein Talent, Ängste. Wächter sind Blockaden und Dämonen sind drübergelegte Anteile wie Sucht, die sich vom Schatten ernähren. Auch letztere brauchen Liebe und gesehen werden, damit sie den Schatten freigeben. Um dieses Talent zu nutzen benutze ich mein weiteres Talent Räume kreieren zu können in denen Menschen sich selbst mit diesen Anteilen bewusst und wertfrei wahrnehmen können und sich durch den Halt den sie spüren in eine heilende Tiefe fallen zu lassen.

Ich arbeite auch als >Systemischer< Coach. Ich liebe Systemisches Denken, weil das eine große Brücke zwischen weltlicher und zur geistigen Welt ist, welche das Trennungsdenken überwinden kann. Diese Denkweise bzw. Wahrnehmungsweise besteht daraus, dass alles im Zusammenhang mit allem steht und dass es manchmal gar nicht so wichtig ist am Problem zu arbeiten, sondern das Problem als Spiegel für ein systemische Störung woanders zu behandeln und dort zu arbeiten, so dass sich das Problem von alleine erübrigt.

Und nein, ich arbeite nicht als klassicher Coach oder Sozialarbeiter und ich werde meine Klient_innen auch nicht zu Tode Analysieren, auch wenn ich es könnte. Ich arbeite wenn ich Sessions gebe mit einer Feldanbindung, einer Instanz, die größer ist als mein Ego, meine mentalen Fähigkeiten. Ich bin in einem State des Raum kreierens, wo ganzheitlich sein darf des und spürens und folge in diesem State radikal den Eingebungen und Impulsen. Ich habe eine ziemlich klare Wahrnehmung in diesem State was von mir kommt und was aus der geistigen Welt bzw. dem Feld.

Ich bin gerade in einem Umbruch und befreie mich gerade von Themen, Glaubenssätzen, die mich noch von Erfolg und finanziellem Fluss fernhalten.

Mir ist wichtig zu sagen, dass ich nicht einer dieser Coaches sein möchte, der sich nach außen hin so darstellt, als ob er schon fertig wäre, mit einem einzigen klaren Konzept und seiner Wahrheit. So und so ist es richtig und wenn du es genauso machst wie ich und die neuen Glaubenssätze übernimmst, dann wirst du glücklich. Ich habe ne Scheiß Wut auf viele Schattenkreierende glücksversprechende Lichtansätze in der spirituellen Szene.

Und klar ich habe den Glaubenssatzanteil auch, dass ich gerne Stärke und Erfolg ausstrahlen möchte, wenn ich ins Marketing gehe. Aber ich möchte nicht in die Maskenfalle trappen. Deswegen wird es auch weiter mein Weg sein, mich hier radikal transparent zu machen mit Talent, Schatten und meinem Dämonen. Und ja ich habe Angst, dass Leute sagen, der Typ ist gestört, zu dem gehe ich nicht hin. Mich stört etwas im Außen, dass die Leute sich soviel verstecken, insbesondere auch Männer mit ihren Gefühlen. Ich möchte eine andere Gesellschaft. Und wie heißt es so schön, sei der Change, den du dir in der Welt wünschst. Ich werde mich in meiner Zukunft sehr berührbar zeigen. Radikale Transparenz habe ich hier bereits mit meinem Blog gezeigt. Das fällt mir leicht, weil da ne Distanz, ne Trennung vom Moment, ne Kontrolle, ne Selbstbestimmtheit drin ist. In Kontakt mit Menschen fällt es mir noch schwer mich emotional und berührbar zu zeigen, weil es einfachnoch viel ist und ich Angst habe/hatte, dass ich und die Gruppe es nicht halten kann. Ein Teil meiner Selbständigkeit ist das Projekt aus dem Feld in die Welt. Wir wollen mit Videos auch an die Öffentlichkeit gehen, welches diese „Feld“-Arbeit, Aufstellungsarbeit zu kollektiven Themen sichtbar macht. Und ich blockiere gerade in diesem Projekt beim ersten Video. Mich sieht mensch dort im Inneren Kind oder mit meinem Beziehungsthema, was natürlich gleichzeitig auch kollektive Themen berührt nur mit dem Unterschied, dass ich mich entschieden habe mich damit radikal zu zeigen und mich auch Bewertungen in einem sehr kritischen Internet auszusetzen. Ich hatte immer panische Angst, wenn irgendwo in Workshops Kameras rausgeholt wurden, das blockierte mich voll zu weinen/meine Gefühle zu zeigen, weil ich keine Kontrolle über die Bilder habe, wenn sie im World Wide Web zu sehen sind. Es löst noch krasse Gefühle aus, mich auf Fotos oder auf Videos zu sehen. Da gehe ich als nächstes durch. Weiterhin sieht mensch mir meine Wahrnehmung nicht an und ja ich switche da auch sofort in normalen Settings oder wenn ich anfange zu sprechen schnell raus. Ist immer witzig in mir sehr hohes Bewusstsein parallel zu nem Schlichten Mann in der Persönlichkeit zu beobachten.

Das ist ein Teil meiner zukünftigen Arbeit. Das ist viel Arbeit mit Videos vorbereiten, mit Prozessarbeit zu drehen, produzieren, Schneiden, veröffentlichen und zu vermarkten. Ziel ist es irgendwann mal damit Passives Einkommen zu generieren. Ein Traum ist es irgendwann mal 1.000€ monatlich zu mir fließen zu lassen und auf dieser Basis dann meine Workshops und Coachings zu geben. Es gibt leider noch nicht das bedingungslose Grundeinkommen. Es ist in mir aber eine ganz andere Energie, wenn ich so und soviel Coachings machen muss pro Monat, um mein Lebenseinkommen abzusichern, denn dann gehe ich vielleicht auch über meine Grenzen oder handele aus einem Mangel oder wenn ich abgesichert bin und dann frei bin zusätzlich zu geben und Geld zu mir fließen zu lassen. Letzteres ist dann viel mehr aus dem Herzen, weil ich dann auch nein sagen kann und mir bspw. im Sommer und im Winter radikale Auszeiten gönnen kann ohne Angst haben zu müssen, dass in dieser Zeit meine Ausgaben meine Einnahmen übersteigen.

Und ja, damit will ich auch transparent sein an dieser Stelle. Ich habe richtig Lust, auf richtig viel Geld. Ich möchte mir mit meinem Jahreseinkommen arbeitsfreie Auszeiten, Urlaube, vielleicht eine Reise nach Afghanistan leisten können, vielleicht auch irgendwannmal für eine Fahrerlaubnis und ein Auto. Ja, ich habe Lust auf einen guten Laptop für meine Arbeit auch mit Videoschnitt, ich habe Lust mir Workshops, Seminare, Coachings, Supervision, Massagen, Spa-Besuche leisten zu können. Ich habe Lust Geld zu mir fließen und durch mich fließen zu lassen. Ich habe Lust Geld zu verwalten, zurückzulegen für Eigentumswohnen, für eine Rente weit über dem Grundsicherungsniveau, damit ich auch im Alter mein Leben in einer großen Community oder mit meiner Familie genießen. Ich bin meine Preise mehr als wert, weil ich kein einzelnes Produkt an jeden Verkaufe, nein, ich gehe selber energetisch tief mit und sehe mich nicht einen Monat lang täglich 4 Sessions zu leiten. Ich brauche als Hochsensibler viel mehr Zeit für Regeneration und auch meine Freizeitaktivitäten, was meine Arbeitszeit auch wieder wertvoller macht.

Und ja ich weiß bei mir und bei anderen sind noch viele Themen rund um das Thema Talent leben und Geld fließen zu lassen. Daher laden Mica und ich euch ein euch auf unserer Reise mitzureißen. Es wird kein Seminar wo wir euch erklären wie es geht, sondern es geht um Empowerment und darum mit Hilfe der geistigen Welt, dem Feld eine kollektive Blockade zu lösen. Ich möchte dass wir die lange kollektiv unterdrückten spirituellen Talente befreien und wir uns erlauben auch in dieser Welt uns einen Platz mit Fülle zu kreieren. Dieses Glaubensmuster Menschen dürfen für spirituelle Arbeit kein Geld nehmen zu zerstören, während sich viele Teile der Matrix am Symptome Kreiren und Symptome Scheinbehandeln bereichern.

Workshop 15.12.18 FB-Event

Aho.

 

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Unbreakable

Am 5.1.19 mache ich dieses FB-Posting.

Zusammengefasst: Split macht einen der krassesten Kniffs der Filmgeschichte und deutet in der letzten Szene an, dass es sich um den zweiten Film eine Trilogie handelt, obwohl die Handlungen aus Unbreakable und und Split als Einzelfilme für sich stehen. Diese Woche ist Premiere von Glass, leider an meinem ersten Urlaubstag, am Donnerstag ohne Mittwochspreview, so dass ich ihn nicht wie geplant mit Martin schauen kann.

Ich freue mich auf den Filmabend mit Martin. Hat etwas männliches-freundschaftliches. Was mit Männern zu machen und zusammen Filme zu schauen ist eines der Dinge, die ich gefühlt zu wenig mache. Tagsüber war ich mit zwei sehr guten Freundinnen in zwei verschiedenen Fitnessstudios. Immerhin, geiler Tag, ich liebe mein Leben. Ich liebe die Freundschaften zu Frauen, ich profitiere stark von ihnen, auch wenn es einen Teil in mir gibt, der unter den Frauenfreundschaften leidet solange ich im sexuellen Mangel bin.

Mit einer von den beiden habe ich auf dem Tribal Gathering gekuschelt, irgendwann ging meine Hand zu ihrem Po. Sie setzte ihre Grenze und teilte mir im Fitnessstudio mit, dass sie noch zwei Tage danach wütend auf mich war, dass sie es als Vertrauensbruch empfunden hat. Sie hat es schon ordentlich für sich durchgefühlt. Die Beziehung ist stabil. Ich erlaube ihr ihre Wut an mir auszudrücken. Sie nimmt die Einladung an und schubst mich. Und für mich ist es auch besser, wenn sie alles an mir ablädt, als wenn sie drüber geht und es dann eine subtile Spannung zwischen uns gibt. Sie fängt an auch was giftiges/ fieses zu bemerken und drückt das mit Kneifen aus.

Dann gehe ich in einen gewaltigen Schatten von mir. Wut darüber von Frauen abgelehnt zu werden und ich drücke diese Wut mit einem symbolischen Schubser aus. Ohne Vorwarnung, sie kann es halten, es bringt uns in Kontakt. Ich bin soviele Jahre abgelehnt worden und habe mir aus meiner mentalen Dissoziation heraus dieses irrationale Gefühl nicht erlaubt. Mein Mindset sagte, ich habe nicht das Recht wütend zu sein, wenn mich eine Frau ablehnt. Und es verletzt Männer, die das Risiko haben. Und ja, ich habe vor meinem geistigen Auge auch dieses Klischeebild von einem „toxischen Macho-Mann, der eine Frau anbaggert, er abgelehnt wird und sie dann beleidigt und als Schlampe abwertet. Dieser Mann ist hinter seiner Aggression auch verletzt und dieses narzisstische Abwerten schützt ihn davor seine Verletzung zu zeigen und zu spüren. Sich immer nur korrekt zu verhalten und die Gefühle zu unterdrücken ist ein anderes Extrem in der Gesellschaft. Ich kenne meine Mitte noch nicht. Mir wurde es noch nicht ordentlich beigebracht Frauen anzusprechen und dann mit meinem irrationallen Gefühlen dazu sein, zumal ich auch Angst meine Verletzlichkeit zu zeigen, auch wenn das von einigen Frauen so gerne betont wird, dass Männer, die ihre Schwäche zeigen, ganz stark sind, blablabla. Ich fühle mich aber nicht safe meine Verletzlichkeit zu zeigen, wenn ich von einer Frau einen Korb bekomme. Ich kenne sie ja nicht und wer weiß, ob sie nicht auch eine toxisch projizierende Aggression in meinem System ablädt, nachdem ich sie meine Schwäche und Verletzlichkeit spüren lassen habe.

Ich möchte aber hier nochmal meine persönliche Statistik vom Tribal Gathering teilen, um auch zu zeigen, dass es auch anders ablaufen kann und jetzt nicht nur dieser Vorfall in den Köpfen hängen bleibt. Es ging dreimal meine Hand zum Po einer Frau, jedesmal im Rahmen eines vertrauten Kuschelns. Die erste, brach dann ab und signalisierte, wie oben beschrieben, dass es eine Grenzüberschreitung gab. Die zweite Nahm einfach meine Hand weg, setzte für mich spürbar ihre Grenze und blieb in einem intensivem kuschelnden Kontakt mit mir und die dritte akzeptiere meine Hand an ihrem Po und es fühlte sich auch so an, als ob es OK für sie war.

Ich weiß, dass das Konzept Wheel of Consent propagiert wird, in dem es bspw. eine Regel ist, dass mensch vorher immer um Erlaubnis fragt, bevor mensch etwas macht. Die Regel hat die Funktion, dass immer vorher reingespürt werden kann bevor ein Impuls ausagiert wird und soll so vor dem Überschreiten von Grenzen schützen. Ich persönlich mag das Konzept anteilig und nutze es auch, lehne den dogmatischen Anteil darin aber auch ab. Einer meiner Widerstände ist bspw. dass ich es für mich schwer finde aus einem State des Fühlens, des im Körper seins, des Impulse wahrnehmens in den State des Fragens zu gehen. Gerade bei mir – ich habe das schon oft beschrieben – ist das verbunden mit einem Sprung aus der Connection in den Mentalkörper. Wenn ich dann eine Antwort bekommen habe, kann das Feeling von dem Impuls oder der Impuls selber schon weg sein und es fühlt sich dann getrennt an.

Ich ordne das eher als sone Schutzregel ein, die von traumatisierten Frauen kommt, um sich vor ihrem Schmerz, den sie durch übergriffige Erlebnisse noch abgespeichert haben, schützen wollen. Ich habe auch die Vorstellung davon, dass Frauen es unattraktiv finden, wenn der Mann immer vor jeder Aktion um Erlaubnis fragt und dass in diesen Groschenromanen für Frauen auch sehr gerne das Bild von Frauenfantasien gezeichnet wird, dass der Mann einfach von hinten ankommt und die Frau „nimmt“. Ich habe auch in kleinen Coachings und Gesprächen, vor allem mit Frauen, die Rückmeldung erhalten, dass ich mir das mehr erlauben soll und mutiger zu meinen Impulsen stehen soll und dass die Frau dann schon für ihre Grenzen verantwortlich ist und sie setzen kann. Ich spüre in das kollektive Thema gerade hinein und spüre eine Zerrissenheit und getrenntheit. Eine Genervtheit von Frauen, die sich den Mann zurechterziehen soll und andere Frauen, die von den Schlappschwänzigkeit der von ihnen erzogenen Männer genervt sind. Ein Gedanke zu diesem Konzept ist noch die Vorstellung, dass wenn ich vom Kopf her eine Frau frage ob ich sie berühren darf, dass sie dann vom Kopf nein sagt, weil im Kopf viele Programme aktiviert aktiviert werden unter anderem auch das Spiel erstmal nein sagen zu müssen, und wenn ich sie ungefragt berührt hätte, sie dann die Energie der Berührung auf einer nichtmentalen Ebene gefühlt hätte zumal ich ja dann auch in einer Nichtmentalen Energie handele und sie dann spürt, dass es sich gut anfühlt und dann ja sagt. Und ja ich bin verunsichert bzgl. des Themas und megaverkopft und ich habe meine Angst dass die Frau mir eine Grenuüberschreitung spiegelt sehr stark abgespeichert, obwohl das was ich ja mache, ja gar nicht die Intention hat Grenzen zu überschreiten und ich mich dann doch übergriffig und schuldig fühle nachdem es passiert ist.

Wie dem auch sei. Meine Dunkelheit, mein Mangel, mein Wollen, meine Frustration, meine Bedürftigkeit, meine Schuldgefühle, mein Grübeln darüber was ich machen soll, wie ich heilen kann, wie ich es endlich richtig machen kann ohne ständig abgelehnt zu werden sind aktiviert. Es ist anstrengend, da ich im ÖPNV auf dem Weg nach Stelitz bin dissoziiere ich mich von meinen Gefühlen, die ja Prozess bedeuten würden.

Angekommen bei Martin bekomme ich mein Bedürfnis erfüllt und kann erstmal alleine mit mir in meinem Prozess ankommen. Ich gerate sofort in eine Trancereise und visualisiere einen mir bekannten Inneren Raum. Ein Haus. In der Mitte ein Wohnzimmer, rechts der Raum vom inneren Mann, links von der Inneren Frau, oben vom Inneren Mädchen und vom Inneren Jungen. Ich reise öfters dorthin und erfahre mich über die Bilder. Innere Frau und Innere Mann habe ich noch nicht wirklich in einen harmonischen Kontakt bringen können. Sie sind verstrickt. Er hofft auf ihre Liebe, dass er Halt findet und sie hofft auf seinen Halt, dass sie lieben kann. Sie steht an ihrer Tür mit verschränkten Armen und beobachtet. Der Innere Mann merkt, dass es sein Scheiß ist und dass er das jetzt ohne die Frau lösen muss. Durch das Öffnen der Tür zum Raum vom Inneren Mann fließt eine Schwarze Flüssigkeit ins Wohnzimmer und breitet sich aus. Das Kind sitzt oben auf der Couchlehne und beobachtet auch ist davon nicht tangiert. Der Mann steht Schienbeinhoch in dieser klebrigen Teerflüssigkeit. Mein Innerer Moderator denkt, dass er das jetzt irgendwie reinigen und releasen muss und versucht Lösungen zu finden. Ich öffne die Tür zum Garten, wo eine Wiese und ein Baum steht, aber es fließt nicht ab. Der Mann versucht sich reinzulegen und sich der Flüssigkeit voll hinzugeben. Der Innere Mann kann dort nicht atmen und es passiert nichts. Also steht er wieder auf. Ich bin ein wenig irritiert und frustriert, weil mir die Bilder keine Lösung anbieten. Irgendwann gehe ich zum Raum vom Inneren Mann, ich bin dort noch nie drin gewesen und meine Wahrnehmung verändert sich stark von einer Trancereise hin zu in einem leeren Raum gehend. Ich befand mich im Männerfeld, die Kommunikation switchte zu Feldkommunikation, Eingaben, Channeling ohne Visualisierung. Die Botschaft war, dass ich mehr durch Sport und körperlichen Ausdruck diese Flüssigkeit verbrennen soll, also wirklich mit Anfachen von Feuer und ja, ganz ehrlich das mache ich zu wenig. Ich gehe immer nur brav zum Yoga.

Aber heute bspw. hat die eher spirituelle Superfitlehrerin zwei Übungen eingebaut, die es in der Form noch nie gab. Den Holzfäller und den Löwen. Sie hat explizit zum Emotional Release eingeladen, was bei Superfit noch nie passiert ist und lud das eher weltliche Fitnesscenter-im-Alexa-Einkaufszentrum-Publikum beim Löwen so lautstark wie möglich zu schreien und damit auch Gefühle zu befreien. Geil. Mir gehts auch saugut danach.

Ich wusste dass am nächsten Tag ein Treffen der Spirit Family wegen eines Abschieds und eines Bday waren und ich sah bei FB, dass auch der Playfight stattfindet. Ich hatte mich eigentlich mich entschieden den sozialen Kontakten Vorrang zu einem Workshop zu geben. Aber das Männerfeld sagte klar, dass ich zum Rangeln gehen sollte. Mein Ego/ meine weltliche Identität war ganz schön getriggert und hatte Schwierigkeiten, die Entscheidung zu dem Family-Event zu gehen loszulassen. Aber ich habe natürlich auch das Mindset, dass wenn ich schonmal in der geistigen Welt bin und um Rat frage, dass ich dann auch vertraue und höre. Weiterhin sagte das Männerfeld, ich übersetze es jetzt mit meinen Worten, jetzt hier bei Martin, darfst du das verletzlich sein üben, was dir bei Frauen nicht gelingt.

Ich beendete den Prozess und war jetzt wieder emotional synchron mit mir, weich, im Körper. Es gab eine tiefe Checkin-Runde zwischen Martin und mir und dann schauten wir den Film. Es war schön mit ihm in einem Bett zu liegen, dass ich mich dem Raum hingeben konnte und auf diesen wundervollen Großbildschirm einen Film zu schauen auf den ich richtig Bock hatte. Ich hatte diesen Film aus dem Jahr 2000 bereits gesehen, schaute ihn aber mit einem anderen Mindset und fand ihn auch eher langweilig, weil er schon relativ wenig Action hat im Vergleich zu Stirb Langsam oder True Lies aus der Zeit oder auch viel weniger Gruseleffekte, als the Sixth Sense.

Aber ich schaute ihn jetzt mit einem großen Interesse, um mich für Glass zu synchronisieren, einem anderen Mindset und mit einer ganz anderen Verbundenheit.

Achtung, es folgen SPOILER

Schon die erste Szene, die Geburt von Glass, hat mich emotional in den Film reingesogen. Er hatte gebrochene Arme und Beine bei der Geburt und überhaupt, seine Knochen waren dann als Erwachsener schon 54mal gebrochen. Was für ein Schmerz, was für ein Leid. Was für eine Ungerechtigkeit. Es gabe tolle Rückblenden in seine Kindheit, wie er zu Comics geführt wurde und dort seine Antworten suchte. Dieser Film ist, auch wenn er nicht so wirkt ein Superhelden-Comicfilm. Vielleicht der Subtilste, vielleicht der geerdetste. Er spielt mit dem Spiegelgesetz, dass da wo Superhelden auftauchen mit besonderen Fähigkeiten, sie automatisch Bösewichte anziehen mit besonderen Fähigkeiten. Da wo eine unfassbare Verletzlichkeit auftaucht, taucht auch „unbreakable“ auf. Und nicht im Sinne von Wolverine, wo mensch die Schusswunden nachwachsen sieht. Der Film verzichtet auch auf die Schusswunde, um seine Superheldenfähigkeit zu testen. Nein er überlebt ein Zugunglück als einziger. Hätte auch in dieser Realität passieren können, dass es genau einen unverletzten Überlebenden gibt.

Ich bin voll drin im Film. Bruce Willis repräsentiert eine Männlichkeit, die mir fern ist. Er redet wenig, gehört zur einfachen Arbeiterschicht. Intellektualisiert nichts, ist einfach Vater mit weltlichen Trennungsproblemen. Die Frau redet mit ihm über die Beziehung und anstatt, zu reagieren oder so wie ich die Emotionen auszuverbalisieren und zu analysieren und alles mögliche klären zu wollen, schweigt er. Er ist präsent, er ist spürbar, er ist im Kontakt und die Frau spürt, dass das was sie sagt ankommt und er Zeit braucht darauf zu reagieren. Sie verlässt das Gespräch nachdem sie geredet hat ohne dass er antwortet.

Glass Fähigkeit ist weiterhin seine Intelligenz und auch seine Intuition. Er ist eine Art Engel, der Bruce Willis dazu bringen möchte sich selbst und seine Fähigkeiten zu erkennen und seiner Berufung zu folgen, damit er nicht mehr jeden Morgen mit dieser subtilen Trauer aufwachen muss. Dessen Zweitfähigkeit ist auch eine starke Intuition, die mich als Weißen Spiegel mega berührt hat. Er kann die Schatten und Dämonen von Menschen sehen und lebt dann sein Talent als Superheld aus.

Und hier macht der Film wieder einen genial berührenden, geerdeten und subtilen optischen Trick. Der Film steckt ihn nicht etwa in ein Superheldenkostüm, sondern lässt es just in dem Moment in Strömen regnen, so dass er ein Regencape trägt, was dann die Power eines Superheldenazugs übernimmt. Das Phantombild erscheint dann in der Zeitung und spielt mit der Comic-Assoziation.

Martin entdeckt dann noch ein Easteregg, dass Glass, gespielt von Samuel L. Jackson in einer Comic-Ausstellung vor einem S.H.I.E.L.D Plakat steht. Genau jener Organisation, welche dann von Nick Fury, gespielt von Samuel L. Jackson, geführt wird.

Hier zu sehen, wo er am Ende von Avengers drei in letzter Sekunde Captain Marvel ruft. Ein entscheidende Brücke zu den letzten beiden Teilen des MCU mit Captain Marvel und Avengers 4 Endgame.

Der Film endet dann mit einem überraschenden und unerwartetem Gänsehautmoment, wo die Fähigkeit und die Aufgaben von Glass und der unbreakbale Figur zusammentreffen.

Also wirklich ein sehr geiler Film und für mich ein must-see-film der Filmgeschichte.

Ich freue mich jetzt auf den Dritten Teil der Trilogie.

 

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Kakao & Kuscheln

Mein Sharingposting in Kakao & Kuscheln vom 11.1.18

Danke an die Gruppe, die Helfer_innen und die Raumhalterin für diese Forschungsreise. Es war schön in die kindliche Neugier zu gehen und sich in einen State zu versetzen, dass die Sachen zum ersten mal erlebt werden. Meine Erfahrungen sind jedesmal einerseits neu, weil es sich doch sich die Erfahrungen verschieden ausdrücken und es immer wieder neue Erkenntnisse, Emotionen und Schatten gibt, die ich entdecke, andererseits es sich leider doch immer noch um die gleichen ungelösten tief festsitzenden Grundthemen handelt.

Es war schön wieder wie auch schon am Mittwoch beim Tantra – Transfiguration Circle (siehe christianfender.de) der Methode zu begegnen wie die Menschen mit Inneren und Äußeren Kreis in Kontakt gebracht werden. Gleich nachdem mensch nach eine Kakaomeditation mit sich selbst und der Deva in seinem Körper ankommt.

In meiner Kakaomeditation wollte ich mich erst in Richtung der weiblichen Qualität der Hingabe hingeben, aber dann sah ich eine Masse an angestauter gebender Männlicher Energie. Vor allem in Armen und Beinen, im Wurzelchakra. Die Sehnsucht danach Frauen zu halten und zu berühren, sie zu erden und ungefragt meinen Impulsen folgen zu dürfen und somit raus aus dem Kopf in einen wahrhaftigen Flow zu gelangen. Diese Energie ist gestuckt, weil ich das Ablehnungsthema habe, weil mein Herz noch so verletzt ist, dass ich es nicht aufkriege und weil sich dieser fiese Bedürftigkeitsdämon in meinem System festgesetzt hat. Seit Jahren arbeite ich dran und versuche dieses Thema zu lösen und ich finde den Knopf nicht ihn loszuwerden. Ich kann in gebende Energiestates reingehen, aber Frauen spüren es trotzdem, dass da diese ziehende Energie irgendwo im Systemhintergrund ist und ich kann mit meinem Mindset steuern wie ich will, ich kann nichts dagegen machen… als Weißer Spiegel sind meine Schatten immer sehr präsent. Aber ich habe auch gelernt, dass mein dieses Bedürftigkeit loszuwerden wollen schon ein Teil des Problems ist, da es von der Selbstliebe trennt, aber diesen verfickten Anteil in Liebe bringen zu müssen ist auch echt ätzend, weil ich noch voll wütend auf ihn bin, da er aus meiner Egosicht schuld daran ist, dass ich so krass abgelehnt werde.

In einer Aufstellung letzten Montag kam raus, dass ich so fucking viel probiere um von Frauen geliebt und nicht mehr abgelehnt zu werden und dass das ein Spiel vom Inneren Kind ist, das alles probiert von der Mutter geliebt zu werden. Ergebnis war, dann, dass ich das Kind einladen musste aufzugeben. Das Kind/mein System ist vom ständigen Bemühen und Wollen ultraangespannt und angestrengt. Daher auch ständige Erschöpfungsgefühle. Ich musste in einem emotionalen Prozess dem Kind sagen, egal was du versuchst, es wird nicht klappen, du hast keine Chance und es liegt nicht in deiner Macht, du kannst es auch sein lassen. Das führt mich natürlich in eine Entspannung, aber in dieser Entspannung ist dann Schmerz in dem ich mich verliere. Dem Schmerz darüber, dass Bedürfnis geliebt zu werden nicht erfüllt wurde/wird. Die Aufgabe ist es damit zu sein, ich verstehe es noch nicht ganz und gehe doch wieder zu Kakao und Kuscheln, wo meine Sehnsüchte nach Kontakt anspringen und ich erfahrungsgemäß ja auch Erfahrungen machen kann, die ich außerhalb von Workshops nicht machen kann.

Und ja, ich bemerke meine Erfahrungen verändern sich. Ich hatte zwar gegen Ende in einer Vierergruppe, die sich zusammengekuschelt hatte, was ich sehr sehr lange sehr schön fand und sich lange stimmig anfühlte, die Erfahrung gemacht, dass dann beide Frauen dem Kuscheln mit mir eine Grenze gesetzt haben. Ablehnung. und sie dann zu dritt mit dem anderen Typen weitergemacht haben, Ausgrenzung. Das war hart. Nebenbei lief Herz berührende Herzmantralivemusik. Anders als früher konnte ich diesen nur noch Handballgroßen Energieball aus Schmerz in meiner Brust halten. Der Raum war dunkel und safe. Ich nahm es an und wehrte mich nicht mehr so wie früher dagegen, auch wenn Frust da ist, dass ich es immer noch so krass anziehe. Auch im Laufe der einiger Partner_innenübungen wurde mir meine Bedürftigkeit gespiegelt, bspw. als eine Frau sagte, dass sie den Impuls hat einen Schritt nach hinten zu gehen als es eigentlich darum ging in Kontakt zu gehen.

Aber ich hatte auch wieder gute, heilsame Begegnungen. Mein Wunsch nach einem Kuss, den ich am Anfang im Check in ausgesprochen hatte, hat sich erfüllt. Und ja, ich habe mich geschämt dass ich mich damit gezeigt habe. Aber es gibt das Phänomen, dass ich von solch radikaler Ehrlichkeit, bspw. auch solchen Texten, wie diesen hier, profitiere. Es tut gut sich mit seiner Wahrheit zu zeigen und diese Spielchen „sowas sagt mensch doch nicht öffentlich“ zu durchbrechen. Boah, ich bin so dankbar für die Erfahrung. In dem Moment ging mein Licht in der Brust auf und ich spürte ein krasses Strahlen.

Es bleibt faszinierend wie in meiner weltlichen Wahrnehmung das äußere Einfluss auf das Innere Empfinden hat, entgegen dem spirituellen Konzept, dass das Innere ja im Außen die Sachen kreiert. Es hat sich auch eine gute Session ergeben in der ich tief reingehen konnte in das krass abgespeicherte Muster, dass ich Frauen nicht lustvoll berühren darf, das ich mir jetzt tief ins Unterbewusstsein eingeritzt habe, weil ich immer wieder Ablehnung erfahre, sobald ich mit mit meiner Bedürftigkeit oder meinen Interessen, meiner sexuellen Energie spürbar bin.

Ich durfte diese Frau lustvoll berühren. In mir kam Scham, Schuldgefühle, Angst vor Grenzüberschreitung hoch. Sie war hochsensibel und ich konnte mich transparent machen und der Kontakt blieb gehalten. Das war ein krasses Geschenk vom Universum. Ich konnte sehr tief in meinen Glaubenssatz gehen und ihn direkt in der neuen positiv besetzten Erfahrung mit einer Frau neu programmieren. Anders und viel schwerer ist es meiner Erfahrung nach zu Hause allein sich solche Sachen neu zu programmieren, wenn ich in meinen mentalen auf Negativ-Erfahrung basierenden Selbstbildern kreise.

Ich bin jetzt in der Dankbarkeit und auf einem Postkakaojourney Laberflash, den ich jetzt durch Schreiben ausdrücke, um mein System zu entspannen, mich zu sortieren und nicht ins Gedankenkreisen zu kommen.

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Tantra Temple -Transfiguration Circle

Am 9.1.18 zog es mich zum Tantratemple – Transfiguration Circle mit Kabira. Ich halte sehr viel von ihr als Raumhalterin. Ich erkenne ihre Fähigkeit an auch dunkle Anteile von mir zu sehen und darin das Licht zu erkennen. Ich fühle mich von ihr gesehen und gewertschätzt. Ich kannte sie von Veranstaltungen im SPIRIT BERLIN und holte sie zu den SPIRIT Vollmondevents, die ich organisieren durfte auch als Mainevent mit rein, weil sie Leute zieht und ich sehr viel von ihrer Arbeit halte. Beim letzten Workshop hier in Berlin kamen 44 Leute in einen sehr kleinen Raum, der zugestellt war mit vielen Einrichtungsgegenständen wie großen Pflanzen und nem Piano, was alles an die Ränder geschoben wurde. Ich musste gehen, weil meine Hochsensibilität, die sich nach safen Spaces sehnt, dazu gehört auch nen gewisses Maß an freien Bewegungsspace für mich, austickte. Ich war eh erschöpft und mein Körper zwang mich gegen meine Egoangst was zu verpassen auf meine Grenzen zu achten. Dieses Mal waren ca. 46 Leute in einem geeigneteren, doppelt so großen Raum, der nicht so zugestellt war. Die Location in der aktuell auch die SPIRIT Vollmondpartys stattfinden. Ich fühlte mich viel wohler und war auch in einer ganz anderes Stabilität, auch wenn ich jetzt heute, einen Tag danach noch ne starke Anstrengung und Erschöpfung von gestern in mir spüre, das noch verarbeite.

Wir gingen einige Agreements durch. Bspw. Confidentality, worunter ich verstehe, dass das was im Raum passiert im Raum bleibt, so dass ein vertrauensvoller Raum entsteht wo passieren darf, wo ich mich zeigen darf und wo ich mit meinen Prozessen gelassen werde. Auch gerade an der Stelle mag ich ihre Raumhaltung, da in ihrem Raum sein darf und es nicht nur ums Funktionieren als Teilnehmender geht.

Wir saßen im Kreis. Die erste Übung war, dass ich meinen linken Partner zwei Minuten erzählen sollte, warum ich nicht hier sein will und was mich an der Präsenz des Hier seins hindert. Ich mag diese paradoxe bewusstseinsschaffende Übung, da sie die Leute einlädt sich ihren Schatten bewusst zu werden, die oft verdrängt werden, weil mensch ja Erwartungen an sich selbst und die eigene Stimmung und das was mensch erfahren möchte hat. Dem rechten Partner erzählte ich dann warum ich hier bin. Ich erzählte, dass ich normalerweise zu solchen Workshops gehe weil ich mich nach den körperlichen, sexuellen Resonanzen sehne und ab und an eine Herzöffnung im Kontakt mit Frauen erlebe und dies in meinem Alltag nicht hinbekomme, einen Mangel darin habe und deswegen zu Workshops gehe um diesen zu kompensieren. Und ja, da ist ein Erfahrung-machen-Wollen-Anteil in mir, der mich vom Moment vom Herzen, vom Loslassen trennt. Ich weiß das dieses dämonische Wollen (dämonisch: Energien, die vom Herzen/der Annahme des Moments trennen) vom Schatten des Mangels genährt wird (Schatten: weggedrückte präsente Emotionen/Anteile) und eins meiner größten Probleme ist, so gab ich mir die Intention dieses Wollen radikal loszulassen, was mir ja eigentlich auch ne fürs Ego angenehme Energie und Präsenz gibt, und mir zu erlauben mich mit dem zu zeigen was dahinter ist und was ich gerne verstecke: Lustlosigkeit, Schwäche, Interesselosigkeit, Grenzen/Schutz meiner Verletzlichkeit (normal bin ich in meinem Mentalkörperstate eher grenzenlos). In mir war auch Scham über mein dickliches Aussehen was ich zur Abwechslung mal nicht wegdrängte sondern voll da sein ließ, weil es halt nunmal auch meine Fucking Wahrheit ist, dass ich mich für meine 120Kg schäme, auch wenn es mir leicht fällt mit mentaler Energie und Einstellungen über diese feinfühlige Schamwahrnehmung drüber zu gehen.

Nach dieser Übung lud Kabira ein die Sachen, die mensch von seinen Nachbar_innen gehört hatte in den Raum zu rufen in kurzen Ein-Wort-Stichpunkten. Ich war getriggert, ich teilte ja etwas in einem eins-zu-eins-Rahmen, was ich nicht mit der großen Gruppe teilen würde und dann wurde es fremdbestimmt in den Raum gegeben ohne dass ich eine Kontrolle darüber hätte. Ich merkte, dass ich getriggert war von dieser Form von Übergriffigkeit. Ich habe das Wort Confidentality noch nicht nachgeschlagen, aber ich glaube, dass genau dieses Gefühl verletzt wurde. Ich landete in einer Bewertung der anderen, die der Einladung folgten und in einem Urteil über diese Anleitung. In mir staute sich Anspannung und ich benutzte eine Strategie, die ich von mir kenne, um mich wieder mit dem Raum zu synchronisieren. Ich machte mit, denn dann war ich mitschuldig und meine Bewertung änderte sich von „die anderen“ zu „mich eingeschlossen“ und das Phänomen ist ja, wenn mensch selber etwas macht, dann bewertet mensch das anders als wenn es nur die anderen machen. Ich nannte als Grund für das hier sein, weil die Partnerin es so wollte. Und für den Raum war klar, dass es entweder um die Person links oder rechts von mir gehen würde. Ich hatte eine persönliche Information geteilt und sie war zu 50% einer Person zuordbar. Ich fühlte mich übergriffig, ich fühlte eine Fremdscham, dass ich eine Information, die mir in einem eins zu eins Sharing anvertraut wird dem Raum transparent zu machen ohne dass ich die Person vorher um Erlaubnis fragte und ohne dass der Person vorher klar war, dass die Übung so endet.

Die Hauptübung war, dass es einen inneren und einen äußeren Kreis geben wird: Transfiguration-Circle. Innen saßen die Leute, die Lust auf Shiva-Energie haben, das männliche Prinzip aus Präsenz, Stille, Halten und einem geradlinigem Focus. Sie bleiben das Ritual über die ganze Zeit sitzen. Die andere Hälfte durfte in die Shakti-Energie gehen, das weibliche Prinzip aus Energie, Formen, Fließen, Lebendigkeit, Ausdehnen.

Sie erklärte dass die Shaktis jedem Shiva (und andersrum) mit einem Augenkontakt und einem Händegriff begegnen werden während die Shivas sitzen bleiben und die Shaktis sich im äußeren Kreis bewegen. Sie erklärte ein tantrisches Prinzip mit einem Dreieck das unten eine Polarität zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit kreiert und nach oben hin zu der Spitze eine Perspektive der Nondualität, die sich vor allem im Dritten Auge aufsplittet. Sie lud ein ganz bewusst in diese lichtvolle, nicht-wertende, herzliche und in allem das schöne sehende Perspektive zu gehen im Augenkontakt. Eine Qualität von Kabira ist es auch, dass sie einerseits so ein Konzept in den Raum haut, mit dem ich übrigens resoniere, und andererseits sehr humorvoll mit einem herzlichen Lachen eine Einladung ausspricht es einfach Jimbo und Jambo (oder so ähnlich) zu nennen für alle, die nicht an die Prinzipien von Männlichkeit/Weiblichkeit und Shiva/Shakti glauben. Wieder ein schönes Spiel von Dualität von ihr mit Konzepten reingeben und sie gleichzeitig loszulassen.

Es gab weiteres Warm Up mit Massageketten und Tanzen. Unter anderen Nirvana, wo sich wenigstens einer fand, der mit mir gepogt hatte, das tat gut, brachte mich in den Körper, auch das Massage bekommen löste dieses angenehme Gänsehautgefühl aus, dass ich mir nicht selbst kreieren kann und was mich so fucking abhängig nach Berührungen durch andere macht. Ich dachte die ganze Zeit darüber nach, ob ich in die Shiva oder Shaktirolle gehe. Es zog mich mehr in die Shaktirolle, aber gleichzeitig hatte ich Scham und Angst dafür als unmännlich bewertet zu werden, hatte das Bild, dass ich außen vor allem mit den Frauen sitze und nur Männern im inneren Kreis begegne. Ich habe noch anteilig das Programm, dass ich zwar gerne in die Shaktienergie gehen würde, aber dann einer Frau in der Shiva-Energie begegnen wollen würde. Da steckt noch ne Angst mit Männern in Kontakt zu gehen dahinter. Als es dann losging sollten wir die Handflächen entweder nach oben machen für die Shivaposition oder nach unten für die Shaktiposition und dann eine Polarität finden mit der wir dann den Kreis bilden. Und die Antwort kam dann außerhalb meines Kopfes über meine Hände. Ich probierte beides aus und die leichtere Position war die Shaktihaltung. Klar ich hätte im Laufe des Abends auch gerne gewechselt, aber insgesamt bin ich froh über die Entscheidung. Denn die Kreise waren wirklich durchweg geschlechtergemischt. Das entspannte mich.

Ich hatte eine sehr schöne blonde Frau mit großen blauen Augen und vollen Lippen vor mir, sie stand bei dem Warm Ups etwas distanziert am Rand und wirkte auf mich getriggert, was ja auch zu meinem (gestörten) Beuteschema gehört, wenn ich Themen sehe bei Frauen. Dabei hat sie nur auf ihre Grenzen geachtet, aber ja, unterbewusst eine Frau auszusuchen, die gerade ihre Grenzen hochgefahren hat, ist wohl auch schon ein Teil des Spiels von mir, dass ich Übergriffig-sein-Erfahrungen mache.

Wir wurden nochmal eingeladen uns bei der ersten Person mit unserer Intention zu verbinden, was ich tat. Und dann ging die Reise los. Ich begegnete daraufhin ca. 22 Männern und Frauen, die sich in die Qualität der Shivaenergie begeben haben. Ich ließ in der Shaktienergie mein sexuelles Wollen im Becken los und öffnete eine nach außen gerichtete Herzenergie im Brustbereich.

Ich liebe Workshops, ich darf in diesem geschützten Space jetzt auf eine Art und Weise in Kontakt gehen, die mir im Alltag nicht gelingt. Im Alltag sind meine Egoprogramme, meine Anspannung, meine Schutzmuster, meine Masken sehr aktiv. Ich gehe vor allem über mentale Energie und über Rollen in Kontakt. Ich vermeide diese normalen Beziehungsgespräche (ich habe das oft erwähnt in meinen Blogs, ich beobachte als Alien diese banale und herzliche Kommunikation zwischen Menschen, wenn die Kassiererin und Kundin dann herzlich verbindend lachen über einen aus Unsicherheit rausgepressten Witz und ich steh dann dahinter und denke mir, das war doch nicht lustig, dennoch sind die Leute im Kontakt. Oder wenn die Leute über ihre Reisen, Inneneinrichtung, Beziehungen, Arbeit, Kochen, Kinder und Familien reden, dann beobachte ich, dass etwas verbindendes zwischen den Leuten entsteht. Bei mir passiert das nicht. Ich habe zwar ein großes Bewusstsein und nehme viel wahr pro Moment, aber sobald ich anfange zu reden, springe ich instant in mein Ego und ich kann das ziemlich gut beobachten. Mir wird auch immer und ständig gesagt, dass ich viel attraktiver bin, wenn ich schweige und mir wird es auch ständig empfohlen, weil sich der Raum dann entspannt. Bei jedem eben genannten „banalem“ Thema über das Leute reden kommen bei mir kaum haltbare Emotionen hoch, weil alles was mit Erdung, weltlich sein, Wohnung, Essen, Familie so stark noch mit Mangel und Unfrieden besetzt ist. Ich kann diese Emotionen noch nicht halten, kann das aber auch nicht beiseite schieben und mich nur für den anderen freuen, weil in dem Moment wo es präsent ist und ich drüber gehe, kreiere ich einen spürbaren Schatten für den anderen. Wenn dann ein Mangel in mir aktiv ist oder Wut darüber, dass mein Kind abgetrieben wurde, kann ich nicht sagen, dass ich mich freue, dass die andere Person mir erzählt wie sie ihr Geld für geile Urlaubsreisen ausgibt oder mich für ihr Kinder haben freuen, weil ich ne andere Energie sende. Ich habe dann die narzisstische Strategie, dass ich in den Mentalkörper gehe um nicht unpassend in meine Emotionen zusammenzusacken und das Thema auf mich und meine Themen lenken muss, weil das meine einzige Möglichkeit ist, dann noch im Kontakt zu bleiben. (Etwas anderes ist nur die Coaching oder die Raumhalterrolle, da gehe ich in einen stabilen State, in eine Kraft in der ich frei von meinem Themen bin und für den Raum und meine Teilnehmer_innen und Klient_innen da bin. Und ja dieser State ist leicht dissoziiert von meiner Berührbarkeit, aber als Raumhalter ist es von Vorteil, weil ich dann tiefe Prozesse einfach mit meiner hochsensiblen Wahrnehmung halten und begleiten kann ohne mich emotional im Prozess des anderes durch Empathie zu verlieren). Und es passiert schon wieder, dass ich eigentlich über den Workshop schreiben will, aber jetzt erstmal mein System erkläre, über mich rede, damit meine Erfahrung innerhalb dieses Workshops für den Lesenden eingeordnet werden kann. 😉

Meine Erfahrung die ich machte war dann, dass ich im Kontakt mit jeder einzelnen Person genau einen Anteil, eine Emotionen oder eine Beziehungsqualität reinbekam. Also ich entschied mich nicht mental dazu, es kam wie bei einer Aufstellung oder einem Channeling rein, ich übersetzte das nur mit einem mentalen Gedanken. Und ja auf einer weniger spirituellen Perspektive, auf einer psychologischen Ebene würde ich formulieren, dass jede Person eine andere Projektion in mir aktivierte. Und zu guter letzt kommt mir noch der Gedanke, dass das was ich erlebt habe, vielleicht so „normal“ für andere ist, dass sie diese Sachen wahrnehmen, dass sie darüber nicht reden und ich dieses „Normale“ nur aus einer verzerrten Perspektive für spirituell oder besonders halte, weil ich mein Leben bisher nur aus dieser von Berührbarkeit und Beziehungsfähigkeit getrennten Maskenperspektive erlebt habe.

Hier an der Stelle seid ihr eingeladen zu kommentieren. Mich interessiert eure Wahrnehmung beim in Kontakt gehen mit Menschen, so dass ich einen Realitycheck machen kann.

Was zum Beispiel reinkam war ein Mann, der auf dem Fersensitz saß, größer als ich und sehr kräftig meine Hände in der Luft hielt, während ich sie locker hängen ließ. Ich spürte die Qualität von Hierarchie zu einem starken Mann, der mich hält, schaute zu ihm auf und öffnete mich für diese Ebene von Beziehung. Entgegen meiner Programme, welche Hierarchie auch ein wenig ablehnen, was es schön. Es gab dann auch einen Mann mit dem ich voll die Qualität von Augenhöhe erfuhr. Eine Frau kontrollierte auch mit einem festen Griff die Position mit Hände. Ich fühlte mich von ihr dominant geführt, schaute ihr in die Augen und gab mich dieser Beziehungsqualität hin, die mich sonst triggert, bspw. als Sozialarbeiter mit weiblichen Vorgesetzten. Auch bei einer Frau erlebte ich in meiner Projektion eine Energie, wie sie mich verändern will. Ich weiß, dass ich da normalerweise in Widerstand und Abwehrreaktionen gehe. Aber ich blieb in mir, öffnete mein Herz, schaute ihr in die Augen und nahm einfach eine Frau war, die mich verändern wollte und ging in Frieden damit. Ein Mann war für mich nicht greifbar, ich hatte Schwierigkeiten den Augenkontakt zu halten, er interessierte mich nicht, aber ich hielt den Kontakt und ging in Beziehung zu dem Mann, den ich nicht greifen konnte. Bei einer Frau spürte ich einen klammernden Anteil in mir und ich ging voll rein in die Erfahrung und ließ dieses Klammern in meinem Herzen und Händen da sein, bis die ein bis zwei Minuten um waren – Kabira spielte wirklich für jede Begegnung eine eigenen Track an – und sie dazu einlud sich mit einem Namaste zu bedanken und die Shaktis, zu denen ich gehörte, bat, einen Platz weiterzurutschen.

Bei einer Frau kam einfach nur mein Schmerz über die erlebte Abtreibungen hoch und ich fühlte das die ganze Zeit im Kontakt mit ihr. Ich hätte gerne hinterher mal gefragt, ob sie ne Abtreibung hinter sich hatte, ob meine Eingaben irgendwie in Resonanz mit der Wirklichkeit der Person war oder ob es wirklich nur Randomprojektionen waren. In einer Frau sah ich den Archetyp der Tänzerin und ich ging in einen weibliches Feld in meinem Herzen und wandelte ein Gefühl von Neid zu Respekt und Bewunderung und Freude über ihr Talent. In einem Mann sah ich einen Clubszenetypen, der da voll aufgeht, in dieser für mich mittlerweile auch dunklen Welt. Ich ging in Frieden mit mir, dass es nicht mehr mein Weg ist, obwohl ich soviele Jahre dort Zeit verbrachte immer auf der Suche nach Annahme und Zugehörigkeit, und ich freute mich, dass das Universum diesen Aspekt halt über einen anderen Menschen auslebt anstatt durch mich. Ich sah auch einen Crazy-Guy, den ich sehr mochte oder einen, den ich mit radikaler Ehrlichkeit verband. Dann war da noch der Typ, der die meisten Redebeiträge hatte. Auf einer sympathischen Art und Weise machte er viele Beiträge, aber er stellte immer sehr mental Fragen zu spirituellen Erfahrungen, was mich triggerte, weil genau diese Fragen nicht spirituell beantwortet werden können. Kabira antwortete auch mit einem lachenden „i dont Know“, sie versuchte gar nicht erst in den spirituellen Expert_innenstatus zu gehen und mental Erfahrungen zu erklären, so wie ich es bspw. gerne tue. Ich begegnete diesem Typen schweigend und sah den Aspekt von herzlicher Mentalität und öffnete mein Herz für ihn. Wenn ich über Herzöffnung schreibe meine ich ein warmes nicht wertendes Gefühl und betrachtungsweise, die in Form von Wärme in meiner Brust spürbar war. Ich war sehr stark auf der Wahrnehmungsebene und so gut es ging präsent im Körper, wo Gefühle auf einem Lowlevel wahrzunehmen waren. Ich nehme meist eher auf der Feld- oder Energieebene Gefühle war anstatt auf der emotional fließenden Ebene. Weiterhin spürte ich wie das Sitzen und die lange Dauer des Rituals sehr anstrengend für mein körperliches Empfinden wurde. Einmal setzte ich mich in den Versensitz, ich rutschte in die Beziehungs-Qualität des mich Überhöhens und Herabschauens und spürte wie es mich anstrengte mich zu überhöhen, beim nächsten Shiva ging ich in meine Qualität der Erschöpfung, sackte zusammen, stützte meine Ellenbogen in die Oberschenkel und zeigte mich auf der Beziehungsebene damit. Das war ein megagutes Training für mich, weil ich es in Beziehungskontakten vermeide mich mit meiner Erschöpfung und Schwäche zu zeigen. Beim letzten Shiva des Kreise kam bei mir nochmal ein Intensität rein. Ich war erschöpft und trotzdem traurig, dass das Ritual gleich vorbei war. Ich fühlte Abschied und auf eine subtile Wahrnehmungsebene kam Stille und Tod in meine Präsenz. Ein Ministerbeprozess. In der Zeit gönnte sich jemand, ich muss stark davon ausgehen, dass es ein Typ war ein lautes Furzen. Der Raum bekam einen Lachkrampf. Krass wie aufgewacht der Typ ist, seine Körpergeräusche liebt, sich frei machen kann von den Reaktionen im Raum und sich von dieser Matrix-Regel „sowas macht mensch doch nicht“ entkonditioniert hat. Sein befreites Furzen war so ein Geschenk von ihm. In Wahrheit war ja gefühlt keiner Böse auf ihn oder bewertete ihn, es lud den Raum zum Lachen und vielleicht fremdscham spüren ein und ich ging voll in meinem Lachkrampf rein. Es ging dann beim Lachen gar nicht mehr um seinen Furz, ich spürte wie es mich und eine Anspannung im Raum, wir durften ja nich reden, löste. Ich assoziiere emotional Release mit Lachkrämpfen. Dahinter steckt meist Trauer. (Es ist immer wieder schade, wenn ich sehe wie Leute in Lachkrämpfen sind und Leute in den Trauerprozess (Ja, achtet mal drauf, hinter Lachkrämpfen stecken meist unerwünschte Gefühle, die sich Raum schaffen wollen) mit der Frage „Warum lachst du“ reingehen, weil dieses „Warum“ dieses Lachen unterbricht und in den Kopf in die Erklärung/Rechtfertigung holt. Ich kenne auch eine Spirit-Vollmondparty mit einem Mexikanischen Sterberitual, wo der Sterbeprozess mit einem Lachkrampf verbunden wird. Im Sterben sollten wir über alle Probleme, die wir haben lachen, weil in Angesicht des Todes alle Probleme radikal bedeutungslos werden. Ich war also angekommen in meinem Sterbeprozess und meinem Lachkrampf (Trauer). Mein Bewusstseinszustand vertiefte sich. Kabira lud ein letztes Mal ein, einen Platz weiter zu rutschen. Ich war wieder vor diese wunderschönen blonden Frau, mit den großen blauen Augen und vollen Lippen

Im Hintergrund meines Mentalkörpers ist gerade beim Schreiben die leicht angstbesetzte und einschränkende und mich selbst bewertende Vorstellung, dass linksfeministische progressive Kräfte mir ihre besetzten Konzepte von Sexismus und Lookism vorwerfen.

Ich fand sie so wunderschön und ließ mich in ihre Augen fallen. Ich war so berührbar wie den ganzen Abend nicht. Ich hatte das ganz intensive Gefühl von Neugeburt und Dankbarkeit, ah, nach dem Tod gehts ja doch weiter. Eine neue Runde, nachdem ich in der ersten Runde viele Erfahrungen mit vielen verschiedenen Menschen machen durfte. Kabira lud ein sich mit einer Umarmung zu verabschieden und im Kreis im Körperkontakt zu gehen mit unseren Sitznachbar_innen. Sie hielt die Umarmung, die von mir ausging, sehr kurz und distanziert und ich spürte auch, dass sie im Sharingkreis keinen Körperkontakt wollte und ließ es sein. Toll, da hatte ich schon meine Neugeburt, aber das Thema, dass ich Frauen attraktiv finde, die mich ablehnen ist immer noch da.

Ein dunkler Teil von meinem Mentalkörper redet gerade dazwischen, dass es eine mathematische Logik ist, dass wenn keine Frau dich attraktiv findet und du egal auf welchen Typ Frau du stehst, du immer auf Frauen stehen wirst, die dich nicht attraktiv finden.

Interessant auch, dass ich meine Programme loslassen konnte, nahe und körperliche Erfahrungen zu machen und meine Sexualität zu spüren zu wollen, wenn ich in einen Tantraworkshop gehe. Diese Qualität tauchte nur bei einer Frau auf, dass ich sie in einer Shaktienergie in mein Wurzelchakra eindringen ließ und sie voll vom Herzen umschlungen/eingenommen habe. Ich spüre mein Wollen in mir, diese Erfahrungen machen zu wollen und meinen Widerstand gegen das was ich als Banal einordne. Dieser Anteil hätte viel lieber intensive tantrische weggespacte symbiotische Erfahrungsräume anstatt in Frieden mit den Gesprächen über die Banalitäten des Alltags zu kommen und dann mit Herzoffenheit den Scheiß von Alltagsgelaber mitzumachen anstatt bspw. stundenlang über nen Workshoperfahrung zu bloggen, weil das aus jetztiger Perspektive eine Verschwendung von Lebenszeit ist, wenn doch soviele andere krasse und intensive Sachen in dieser Inkarnation theoretisch möglich wären.

Aber ich bin auch sehr dankbar für diesen Raum gestern und dass ich mir erlaubt mich mal auf diesen Erfahrungsraum hinter meinem Wollen und meinen Sehnsüchten einzulassen. Es hat mich geerdet und es war mal wieder etwas neues im Gegensatz zu den sich wiederholenden Erfahrungen abgelehnt zu werden und mit Schmerz da sein zu müssen, dass Bedürfnisse und Sehnsüchte nicht erfüllt sind. Ich konnte sehr gut an meiner Schwachstelle der Beziehungsfähigkeit arbeiten. Ich stelle mir vor, dass ich durch diese Übung, die in Schweigen abgehalten wurde, ein wenig die Angst vor der Beziehungsebene verloren habe, auch wenn mein Thema noch nicht gelöst ist, dass ich berührbar sein und gleichzeitig normal kommunizieren kann.

Namaste

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spirituelles Ego und Schatten als Brücke zum Urvertrauen

Eine Falle des spirituellen Egos:

Die Frage nach meinen Zielen und meiner Motivation so tief in die Spiriszene einzutauchen, habe ich oft damit beantwortet, dass ich heilen will.
In meinem Alltag bekam ich Spiegelungen und Trigger. Ablehnung von Frauen/Beziehungsunfähigkeit und Ausgrenzungen/Kündigungen und der ganze Rattenschwanz (Innere Getrenntheit, fehlende Berufung, Schulden). „Heil“ war ich in meiner Vorstellung, wenn ich endlich in meiner Berufung bin, wenn das Geld fließt, wenn ich attraktiv bin, wenn ich schlank bin/keine Esssucht mehr habe, wenn ich Frauen attracte, Sex habe und irgendwann nach einer Austobezeit mich in einer Beziehung wiederfinde und ja vielleicht auch in der Lage bin Vater zu sein, einen Familianalltag zu halten.
Mein Konzept war, dass das alles nicht klappte, weil ich noch Traumata, unterdrückte Gefühle hatte. Emotional Release war also das Allheilmittel. Ich müsste solange die Scheiße durchfühlen bis der Schmerz sich von alleine verabschiedet, verschwindet und nur noch Glückseligkeit und Leichtigkeit übrigbleibt. Und so machte ich mich auf den Weg und suchte und suchte immer wieder nach den Räumen in denen ich mich in meinen exorbitanten Schmerz fallen lassen konnte, ich suchte Räume, die mich halten konnten und ja damit kam ich schon mit einer überfordernden Erwartung in Räume. Ich hatte Verantwortung abgegeben, erhoffte mir Heilung im Außen zu finden. Ich verzeihe mir das, Eigenverantwortung und selber Halt geben war halt genau das was ich nicht gelernt habe, genau das war mein Teufelskreis. Und ja ich kannte mit der Zeit die Spiriphrasen und Konzepte „im Innen suchen“ und „Eigenverantwortung“ und „Erwartungen loslassen“ bis zum Erbrechen. Meinen Mentalkörper saugte das auf, aber es wurde zu einem Kreisen darin, keine Synchronizität mit dem Rest meines Systems, es blieb eine Gap zu meiner Realität. Hilflosigkeit und Opferdasein und Verzweiflung darüber, dass ich soviel ausprobierte und nichts wirklich half. Klar, mir wurde Entwicklung vom Außen bescheinigt und ich hatte seit ich mit 30 in Spiriszene gekommen bin mehr Sex mit Frauen als in der doppelt solangen Zeit davor.

Die Falle war halt, dass ich unterbewusst mich in all meinen Prozessen abgelehnt habe. Der Pure Selbsthass was ich war. Ein Ehemaliger verwirrter Langzeitstudent mit 5 Kündigungen, teilweise bis zu 4000€ Schulden, der nicht in einem gewünschten Maß an die Frauen rankommt, nach denen er sich so sehr sehnte. An die mangelnde Liebe, die er da reinprojizierte. Und jeden Prozess, jedes mich in den Schmerz fallen lassen all die Jahre war natürlich einerseits hilfreich, klar. Aber der Schmerz wurde gleichzeitig nicht kleiner. Hinter meinen Prozessen war ein unbewusstes Superegoprogramm, dass ich nur in den Schmerz gehe, um ihn loszuwerden, um etwas anderes zu werden als ich jetzt bin, um endlich nicht mehr abgelehnt zu werden. In diesem Spiel gab ich dem Schmerz aber keine Liebe. Ich hasste ihn. Er war schuld daran, dass ich bedürftig war, dass ich von Frauen abgelehnt werde, dass es mir Scheiße ging. Und es gab kein Aussteigen aus mir selbst. Ich war gefangen.

Konzepte kamen in mein System wie aufs Positive Konzentrieren. Jeder Versuch das zu machen, künstlich in die Freude zu gehen scheiterte. Und ich habe ne Abwehr dagegen. Meine Gutmenschenanteile, meine ganzen Masken sind ja Versuche mich auf etwas positives zu konzentrieren. Und ich konnte machen was ich wollte, so positiv sein wie ich wollte, irgendwann kam der Trigger, immer und immer wieder. Der Tritt vom Universum in my Face, die Einladung, die Erinnerung noch ne Runde durch den Schmerz zu gehen, er war immer noch nicht durch. Und dann wenn der Schmerz als Trigger präsent wurde, gab es kein weiter aufs Positive konzentrieren, das würde zu einer spürbaren Trennung führen. Für mich, für meine Kontaktpersonen oder für die Gruppe. Ich weiß, dass ich wenn in mir Gefühle berührt werden, die ich nicht halten kann, ich diesen Schatten in den ganzen Raum sende und viel mit der Energie eines Raumes machen kann. Und ich kannte ja meine Prozesse. Wieder war ich in einer Falle, nichts von den vielen Konzepten, die in meinem Mentalkörper rumschwirrten half in diesen Situationen. Alle Phrasen und Tipps redeten an meiner Realität vorbei. Ich hätte den Raum entweder, die Kontrolle und das Verantwortung für andere übernehmen, also Rücksicht auf sie zu nehmen loslassen können und mich meinem Gefühl und meinem massivem Prozessen hingeben können. Aber die Leute hätten auf mich eingeredet, hätten versucht mich zu regulieren, wieder an den Raum anzupassen, wären mir mit Konzepten gekommen, ich solle Eigenverantwortung übernehmen. Ich weiß, dass wenn ich im Gefühl bin und jemand auf mich mental einredet, dass ich dann in eine Retraumatisierung gehe, weil das genau der nicht sichere Raum ist vor dem ich Angst habe. Und klar es ist natürlich auch unangenhm mit exorbitanten Gefühlen die die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, macht mensch ja nicht. Mir blieb nur übrig mich zu kontrollieren, es dauert dann aber nicht lange bis sich Störungen im Raum zeigen, die dann am Ende zu dem anderen großen Trigger führen, dass ich ausgegrenzt werde.  Dann aber wegen meiner Egomasken, die ich über die heftigen Gefühle drüber gelegt habe: ich rede bspw. sehr viel mental, wenn ich getriggert bin, anstrengend war für den Raum und ja unbewusst versuche ich auch Räume mir in die Richtung zu kontrollieren, dass sie für mich sicher sind und das widerspricht oft den Bedürfnissen von anderen. Ich fühle mich in der Tiefe sicher und Freeflow bringt mich ins dissoziieren und bei fast allen anderen ist es andersrum.

Ein anderes Konzept war Loslassen, aber auch da kam ich nicht ran, ich habe wie ich in meinen Sterbeprozessen ja nochmal explizit feststellte (gerade wo ich diesen Absatz hier im Internetcafe angefangen habe, dröhnt let go durchs Autoplay von Utube) hatte ich einen richtig krassen Festhaltedämon in meinem Superego und habe die entsprechenden Strukturen natürlich immer noch in meinem System. Ich halte massiv fest an meiner Vergangenheit, an meinen Erfahrungen und kreiere mir darüber Identität, was sich bspw. an meiner Blockade zeigt endlich Sachen aus meiner Vergangenheit wegzuschmeißen. Wer bin ich wenn ich loslasse, wer ohne das Traumata, ohne meine Prozesse, ohne mein Drama, ohne Gedanken/Reflektionen an Vergangenheit oder Zukunft, dieser State löst Todesangst in mir aus.

Nachdem ich Mitte des Jahres nochmal durch gewaltige Prozesse ging (Schwarzes Loch Creators Game und Tribal Gathering sowie Sterbeprozess auf LSD) fand ich mich Ende September mit Mica zu einem Projekt namens aus dem Feld in die Welt zusammen. Von meinem Mentalkörper her hätten wir schon in der ersten Woche Videos und die Likesite Pushen können, aber wir wurden vom Feld gebremst und bekamen ordentlich Hausaufgaben vom Feld, die wir bearbeiten mussten, bevor wir mit dem Projekt rausgehen. Wir treffen uns zweimal die Woche mehrere Stunden und wir gehen nahezu jedesmal ins Feld/ ins Channeling oder in irgendwelche Prozesse. Und es ist echt heftig wieviel Arbeit das ist. Da hatte ich dann nochmal einen Dämonsterbeprozess. Ich hatte eine Besetzung von einem Anteil von mir aus früheren Inkarnationen, der nicht sterben wollte und meine Energy suckte. Seit dieser Befreiung haben sich meine Prozesse massiv verändert vor allem der Focus. Es ging vor allem dann erstmal viel um Halt, anstatt Schmerz loszuwerden ihn selber halten zu können. Dazu dann auch mein Prozess in der Männergruppe zum Thema Dissoziation. Ein großer Schritt in die Eigenverantwortung. Zurzeit mache ich begleitete Erdungsmeditation. Erst gestern wieder wurde ich eine Stunde lang begleitet. 10 min lag ich da und releaste einen Anteil. Ich wiederholte immer wieder den Satz von dem Anteil: „Ich will nicht im Körper sein“, so dass sich der Anteil gesehen fühlen kann und entspannen kann. Es war ein Teil meines Willens, der diesen Satz sagte und dessen Energie anteilig im Festhalten dieses Satzes gebunden war. Es war sehr schön für mich das in diesem Prozess so klar wahrnehmen zu können. Im Prozess nahm ich den Willen als Anteil war, der auch massiv verletzt war. Ich gab der Verletzung Mitgefühl.

In den letzten Wochen (Monaten) gehe ich jeden Tag in Prozesse, auch in Aufstellungsenergie, also die Arbeit mit dem Feld und höheren oder innere Instanzen, die andere Wahrheiten haben als mein Ego. Das Ego ist natürlich in meinem Alltagszuständen am präsentesten und übernimmt viel Kontrolle. Aber es bringt ja leider nicht den Erfolg, den ich mir erhoffe.

Die Wahrheiten, die mir gezeigt werden: Gehe nicht mehr zu Workshops, vor allem nicht da, wo Cacao getrunken wird. Für mein Ego ist das superschwer: ich sehe in meinem FB-Kalender Cacao und Kuscheln, Cacao und Tantra, jeden Adventssonntag ein Kakaoevent mit Anir Leben und noch viele mehr. Weiterhin kommt die Eingabe triff dich nicht mit Friendzonefrauen und ja ein Prozess konfrontierte mich damit meine Wahrheit anzunehmen, dass ich null Freund_innen habe. Das Feld sagte Stopp dazu mich in Räume zu begeben in denen nur mein Schmerz getriggert wird. Frauen, Gruppen usw. und meine konditionierte Identität zieht es natürlich da hin. Ein riesen Innere Kampf zwischen Ego und meiner Wahrheit, dass ich mich nach innen zurückziehen soll, zwischen dem narzisstischen, extrovertierten und Kontaktgeilem Anteil und der inneren Einsamkeit, dem Mangel, der Dunkelheit, der Erschöpfung. Das paradoxe ist, dass es mir im Ego halt verdammt gut geht mit meinen Kompensationsspielchen. Ich bekomme ja Kontakt, Socialising, nen gewissen Halt in Workshops mich authentisch auszudrücken, den ich im Alltag nicht finde, Nähe zu Frauen, da Kuscheln meist immer OK ist, solange ich nicht sexuell bin. Und dann gibt es da das Nicht-Ego. Meditieren, ins Herz gehen, nach innen gehen, Still werden usw. Ihr kennt das ja vermutlich von den vielen spirituellen Sprüchebildchen auf FB, das ich irgendwie mit dem Versprechen konnotiere, dass es dich glücklich macht. Jedes Mal, wenn aus dem Ego in diese Ebenen wechsele, dann kam Schmerz und Prozess und ja, jeden Tag und ja teilweise heftig mit Hyperventilieren und Panikattacken. Und ja es ist anstrengend und ja ich laufe immer noch mit Zucker, Internet und Schlafrythmusstörungen und anderen Strategien vor meinen Gefühlen weg.

Gestern ging ich mit einer FB-Veranstaltung raus, dass ich mich jetzt selbständig mache. Ein großer Schritt für mich, den ich lange rausgezögert habe (und ja für alle die es paradox finden dass ich so gestört bin und trotzdem als Coach arbeite: ich bin mit meinem Bewusstseins zum einen woanders als die meisten anderen Menschen und zum anderen wenn ich in der Raumhalterrolle bin, bin ich in einem feldangebundenen State, wo ich frei von meinem Themen und Triggern bin. Es ist irgendwie leichter für mich äußere Räume zu halten und Leute in eine Tiefe zu begleiten und ja ein Coach muss selber nicht perfekt sein, um diese Arbeit machen zu können, genauso wenig Sozialarbeiter, dafür gibt es ja dann auch professionelle Rollen)

Abends kamen bei mir Existenzängste hoch und zwar gewaltige. Was wenn keiner kommt zu dem Preis, den ich mir wert bin. Was wenn ab März 2019 kein ALG1 mehr habe und ja dann mit den Konsequenzen leben muss, dass ich mich entschieden habe nicht mehr als Sozialarbeiter mein Geld zu verdienen. Zweifel an meiner Vernunft tauchen auf und ob nicht doch und dann wieder nein Fuck It, das ist meine Inkarnation und ich lebe meine Spiritualität und werde die nicht mehr für Systemjobs unterdrücken. In meinen Fantasien habe ich auch Vorstellungen dass mir viel Geld zufließt, aber es ist noch mit Arbeit und Anstrengung verbunden. Ich sehne mich nach passiven Einkommen von mindestens 1000€. Auf dieser Basis würde ich dann meine Workshops und Sessions anbieten und zwar in einem Rahmen und einer Menge wie ich Bock habe, so dass ich nicht über meine Grenzen gehe und im Herzen bleiben kann. Jetzt ist die Vorstellung da, dass ich mindestens 20 Sessions pro Monat geben muss, gut am Anfang reichen 10 um auf niedrigem Niveau zu leben, aber ich habe ja Bock auf viel Geld. Und gerade diese Zusammenhänge machen es schwer. Gerade die ersten Sessions mache ich dann in meiner Vorstellung noch mit einer Energie, die nicht vom Herzen kommt, sondern mit der Botschaft: Bitte kommt und bezahlt mich, ich brauche das Geld für meine Grundexistenz. Ich mache die ersten 10 Sessions pro Monat aus nem Mangel. Und dann kam Angst vor Armut, vor Schulden. Die größte Angst dabei war die Unfreiheit, dass ich Druck bekomme wieder einen Systemjob annehmen zu müssen.

In anderen Prozessen zeigte mir das Feld auch schon, dass ich Verzicht lernen müsse. Hat meinem Ego natürlich nicht gefallen. Aber ja 1000€ sind für jemandem mit nem hohen Lebensstandard schnell weg und nen Rainbowwarrior legt es beiseite und freut sich des Lebens beim Containern. Worauf ich hinaus will: Wer verzicht lernt, wird in Relation zu dem vorhandenem materiellem Umstand immer reicher und reicher.

Da sich das männliche Thema Halt gerade etwas gesetzt hatte bei mir, ich wirklich Fortschritte bemerken durfte, kam jetzt das weibliche Thema Herzöffnung im Kontext mit dem Urvertrauen seit einer Woche in mein System. Ja, mein Urvertrauen ins Leben ist schwer beschädigt, da ich nen beschissenen Start hatte und ich nie den State hatte mich als Kind irgendwo hinfallen lassen zu können und Raum zu haben, dass mein Schmerz sein durfte. Ich habe viel meine Wut und meinen Hass aufs Leben ausgedrückt, weil es dem Kontakt zum Urvertrauen im Weg stand. Aber dennoch fehlte der Kontakt, ich wusste nicht wie ich in Beziehung treten sollte, es gibt ja keinen Knopf und eine aktive Entscheidung allein hilft ja nicht. Der Weg ist ja über die Hingabe, das Loslassen. Am Montag hatte ich schon eine kleine Herzöffnung. Ich sah eine großen metallenen Schutzpanzer vor meiner Brust und kam lange nicht dahinter, aber irgendwann drehte ich ein Ventil auf und es strömte grüne Energie hinaus. Wow, was für ein Fortschritt, was für ein schöner Moment.

Und jetzt komme ich zu der Essenz dieses ganzen Textes ein kleiner alltäglicher Prozess von gestern, der sich wie so oft wie ein riesengroßer Fortschritt anfühlt und gleichzeitig aus der Gesamtlage meiner Themen vielleicht ein Zehntausendstel Progress widerspiegelt. (Das gute an dem mathematischen Bild was ich benutzte ist, dass ich wenn ich täglich an mir arbeite ja in 10000/365,25= 27,38 Jahren vielleicht mit meinen Themen durch bin, ich es also in dieser Inkarnation schaffen könnte)

Ich sah Bilder wie ich mir Urvertrauen vorstelle. Kinder kommen zur Welt und finden Halt und Liebe, Wärme und Geborgenheit und sie dürfen sein, sie haben Impulse und folgen ihnen. Sie bekommen beschützende Energie von der Mama und motivierende Anerkennung vom Vater. „toll wie du die Rutsche runtergerutscht bist“. Kinder haben Erlebnisse und fallen nach jedem Erlebnis in den sicheren Raum der Eltern zurück und am nächsten Tag neue Impulse von Autonomie, Erfahrungen von Grenzen, Beziehung, Kontakt, Gruppen, Einordnung in der Welt, Rebellion und selbst nach der Autonomie des Auszuges und in der Berufung angekommen sein gibt es die Familie, wo mensch, wenn mensch mal ne wirtschaftliche Krise hatte sich Geld leihen kann. Für menschen aus bürgerlichen bzw. liebenden Familien, wo dieses Urvertrauen kreiert wurde, ist es leicht sich selbständig zu machen, da dieses Urvertrauen ausstrahlt. Sie können durch Krisen gehen, weil sie unterbewusst immer dieses Weiche Kissen das sie unbewusst in ihr System übernommen haben spüren, den Halt im Rücken spüren, wo sie hinfallen.

(Hier ein aktuelles, sehr wertvolles Posting in dem ein kollektives Erschüttern von Urvertrauen bei Kita-Kindern widergespiegelt wird)

Wenn ich, also mein System an die Vorstellung denkt sich selbstständig zu machen und an finanzielles Risiko denkt, dann spürt mein System kein kleines Fallen in ein weiches Kissen zum Ausruhen und weitermachen, nein, dann fühlt es einen Absturz ins Bodenlose. Unfassbare Existenzangst, Angst vor Schulden, Armut, Anstrengung, Zerreibung. Diese Angst sah ich in meinem System und ich ging so krass rein bis ich eine Panikattacke bekam.

Und ich könnte den Menschen in die Fresse hauen, die behaupten, dass alle Menschen gleich sind, dass jeder seines Glückes Schmied ist und dass jede_r die gleichen Chancen hätte, es nur eine Frage des Wollens ist. Nein die Komplexitäten, die Ressourcen, die uns abhängig von Elternhaus, Sozialisation, gesellschaftlichen Verhältnissen mitschwingen, sind ultrakomplex und ich wünsche mir, dass dieser Unterschied zwischen Menschen auch gesehen wird.

Dann ging der Prozess mit dem Feld weiter. Ich repräsentierte das Urvertrauen. Dieses lud Christian ein mal in das Gefühl der Armut zu gehen vor der er so Angst hat. Ich wechselte die Rolle und folgte mit leichtdem Widerstand der Einladung, eine Decke übernahm die Rolle des Urvertrauens und ich ließ mich in sie fallen. Meinem Ego, dass Fantasien von Reichtum kreiert, gefällt es nicht, aber irgendwie fühlte es sich im Körper und emotional wohlig an. Ich sah die Situation auch aus einer höheren Perspektive, dass ich keinen Anspruch auf Reichtum habe, bloß, weil ich lebe, dass soviele andere Menschen das auch nicht vergönnt ist und dass es im Universum nicht darum geht. Ich entspannte mich und merkte wie ich mir ne Fallhöhe in mein System einbaute mit dem totalen Spüren der Armut, die ich ja kannte, aber unterbewusst immer ablehnte. Wenn ich diesen Schatten annehme und liebe, dann falle ich, wenn ich falle in etwas, das ich kenne und liebe, wenn ich es aus Angst ablehne, dann falle ich in etwas, dass ich aus Angst ablehne. Und ja aus Coachingsicht ist es paradoxe Intervention und es widerspricht vielen Methoden von Manifestationen oder dem Law of Attraction oder dem Zielorientierten Denken. Viele Coaches würde es anders machen. Würden den Klienten einladen mal den Reichtum zu spüren, sich auf das Ziel, den Focus und die Entscheidungen und die das immer wieder aufstehen, die Motivation konzentrieren und ich mache radikal den Weg der Schattenarbeit bzw. bringt mir eine höhere Instanz das gerade so bei und es fühlt sich stimmig an. Ich machte das mit all den anderen Schatten auch und ließ mich in diesem Prozess in meine Wahrheit fallen, gegen die ich mich so wehrte. Ich ließ das Gefühl der Ausgrenzung in mich eindringen und es wärmte mich, ich ließ das Gefühl der Ablehnung in mich eindringen und es wärmte mich. Gleichzeitig ließ ich mentale Identifikation damit los, die dazu führt, dass es immer wieder passiert. Es war jetzt einfach ein Teil meiner Vergangenheit und dieses Moments. Und gleichzeitig ließ ich meinen Widerstand etwas los mehr Frauen nicht mehr zu begegnen und zu Workshops zu gehen. Ich ließ den „wollen“-Anteil etwas los. Und Leute, das ist nicht wahrlich nicht leicht für mich, ist nicht das erste Mal, dass ich von dem Feld eingeladen wurde Frauen loszulassen. Mein Schmerzmangelsystem wehrte sich. Frauen loszulassen war verstrickt mit meinem Inneren Kind die Liebe von der Mutter loszulassen nach der es sich so sehr sehnte und in der Wahrheit des Schmerzes von nicht geliebt werden anzukommen.

Dazu teile ich mal noch ein Musikvideo, welches ich heute in einem Restaurant gesehen habe, das mich sehr berührt hat und ich mit einem Liebeslied zum Inneren Jungen assoziiere. (Zum Glück verstehe ich ja kein Englisch)

 

Nachtrag

Ich wache heute morgen auf. Bin in meinem Körper in meinen unangenehmen Gefühlen.

Bei FB freue ich mich über die 5 Likes und drei Kommentare unter diesem Beitrag oben, den ich auch bei FB teilte. Ich sah aber auch Seans Beitrag von heute morgen in dem er ähnlich wie ich über seine Prozesse shared, aber anders als ich kürzer und weniger mental reflektierender als ich. Er hat verfickte 61 Likes. Neid kommt auch, nicht dass ich ihm es nicht gönne, aber Minderwertigkeit taucht auf. Ich stelle mich, meine Beliebtheit, meinen Wert, meine Qualität in Frage. Und klar ich rede mir natürlich ein, dass ich das für mich mache und ich für therapeuthische Zwecke mache, aber ich möchte auch berühren. Und ja meine Texte tun das offensichtlich nicht so wie die von Sean. Ehrlichkeit und sich transparent zeigen ist geil. Aber wenn Sean es macht ist es geiler. Bei mir noch nicht ganz so geil. Ja, Fuck ich mache mich mal transparent damit was likes mit mir machen, bin ja damit hoffentlich nicht der einzige und ja likes, haben ne Power. Mica und ich machen am selben Tag zusammen neue Profilfotos und stellen sie zeitlgleich bei FB hoch. Ich bekomme 22 Likes und einen Kommentar bei 500FB-Freund_innen und Mica bekommt 53 likes und drei Kommentare. Und jetzt könne mensch den Spiriphrasensatz drüberlegen, dass mensch nicht vergleichen soll, aber dieses Konzept ist eine drüberglegte Trennung von der Realität. Wenn ich den Satz in mein System hole, dass ich nicht vergleichen soll, dann unterdrücke ich eine Realität in mir. Ja ich bin mensch, ich vergleiche und es macht was mit mir und es ist OK.

Ich lasse mich in die Schatten fallen und setze den Prozess vom Vortag um. Es ist OK diesen dunklen Gefühle zu fühlen, aber wie so oft fangen dann parallel an die Gedanken zu kreisen. Ich fing an über meine Selbständigkeit nachzudenken und an der Stelle verstehe ich immer wieder erleuchtete Gurus nicht, die sagen, sei radikal im Moment und denke nicht. Denn für meine Berufung, Planung, Orga usw. brauche ich ja Gedanken, die mal eben auch nichts mit dem Moment zu tun haben. Ich mache Morgen eine Aufstellung mit einer Klientin und suche noch zwei Stellvertreterinnen, weil genau zwei Frauen und ein Mann gewünscht waren, am 8.12. biete ich zwei Aufstellungen an, habe aber noch keinen angemeldete Fragestellerin und am 15.12. mache ich mit Mica nen Workshop, der auch finanzielles Risiko birgt.

Und dann kommen Angstgedanken. Was wenn nicht zwei Frauen morgen kommen und ich vor meiner Klientin stehe und „versagt“ habe zwei Frauen als Stellvertreterin zu attracten, was wenn sich keine Fragesteller_innen zu meiner Aufstellung anmelden, wenn nicht genug Leute kommen zu unserem Workshop. Ich bin echt bereit viele Schatten anzunehmen, aber ich habe Angst vor dem Nicht-Erfolg, habe Angst, dass ich dann mir auch denken, na dann eben nicht Leben, dann nimm mir neben Frauen, Gruppen usw. gerne noch meine neugefundene Berufung als Coach und Workshopleiter weg. Ich schon schwer genug die Entscheidung. Ja, gerne fühle ich noch den Schatten des Versagers und lasse es los das mit Strategien zu kompensieren. Aber was dann, wer bin ich dann, was mache ich dann, wie bestreite ich meinen Lebensunterhalt, liebes Universum ich verstehe es nicht, einerseits gibt es Heilungsbedarf und auf der anderen Seite sehe ich auch immer wieder die spirituelle Konzeptphrase, dass alles richtig ist so wie es ist und es keiner Veränderung bedarf. Puh was ist richtig, ich bin verwirrt. Und es spiegelt nur einen Teil meines Gedankenkreisens wieder. Ich bin mittlerweile sogar schon in der Lage solche fertimachenden Widersprüchlichkeiten zu lösen.

Ich lese bei FB diesen Text erst ein Statement von Ron zum Tribel Gathering, wo es ausschnittsweiße heißt:

Dieses Gathering ist keine Silvesterparty.
Never!
Das ist kein hedonistisches Gelage,um mal etwas Abstand zum Alltag zu bekommen.
Es ist ein modernes Gebet für das Leben.
Ein auf die Knie gehen und in Demut sich vor dem Leben verbeugen.
Ein zurückfinden in meine wahre Natur und Größe.
Durch die Dunkelheit ins Licht.
Hier gibt es keine Substanzen, kein Kaffee, nur veganes Essen, Ehrlichkeit, Ankommen, Sein, Raum um mich meinen Themen stellen zu können.
Es wird keine Luxus-Doppelzimmer-Honeymoon-Kreuzfahrt ins ewige Glück.
Schlafmangel, Überforderung, Emotionen, Projektionen, enttäuschte Erwartungen, alte Wunden, ungefühlte Schmerzen…..Schattentransformation ist der Weg des Lichtkriegers (Karl Jung).

Ich freue mich, meine Energie geht hoch, ich freue mich dass ich dabei sein darf und einen Abend vor den bis zu 180 Menschen und 30 Kindern mithalten darf. Das ist der richtige Platz für mich.

Weiter lese ich heute morgen einen längeren Text: „Fallen der Spiritualität“ Geile Synchronizität zu meinem Blogartikel gestern Nacht. Da tut sich was im Feld.

https://www.facebook.com/Seelenschmelze/posts/2168310366526932

Und dieses Zitat löst die eben formulierte Widersprüchlichkeit auf. So arbeite ich auch als Coach, kein Optimieren und Verändern für ein „besseres“ ich, sondern einfachnur den Raum halten, in der Präsenz sein, eine Erfahrung anbieten in dem sich meine Klient_innen selbst tiefer erfahren können.

Ein Heiler ist jemand, der anderen hilft, sich an ihre Ganzheit zu erinnern. Aber man kann Menschen nur dahin bringen, wo sie gerade stehen. Du kannst die Energie für Menschen halten, du kannst das Gewahrsein für Menschen halten, aber du bist nicht wirklich der Heiler. Du öffnest nur einen sicheren Raum, indem du absolut im Moment bist. Alle Heilung ist Selbstheilung.

Und auch wenn ich hier meinen Schatten schriftlich viel Raum gebe, es sind nur Schatten und ich bin jetzt in einem Normalstate und bin handlungsfähig. Ich werde nun ca. 10 Frauen direkt anschreiben, ob sie denn morgen kommen können und ja ich mache es einerseits mit Schattenenergie (Angst sonst als Versager morgen dazu stehen), einem Mangel (ich „brauche“ zwei Frauen) und gleichzeitig einer weltlichen Notwendigkeit, so ist das nunmal als Selbständiger. Da braucht es auch mal Akquise, auch wenn es unbezahlte Arbeitszeit ist. Am Ende hoffe ich einfach nur, dass ich morgen Dienen darf und mein Geld wert sein werde.

PS:

Ich lese in der  Kitaverlinkung den Kommentar „Wer gibt schon gerne seine kranken Kinder in der Kita ab,aber oft haben Arbeitgeber überhaupt kein Verständnis und die Existenz steht mitunter leider auf dem Spiel“ Und ich schreibe auch oft über Existenzangst.

Aber ist euch mal aufgefallen was für ein durch die Matrix aufgeladene Konnotation in diesem Begriff steckt. Spirituell heißt Existieren etwas ganz anderes als womit es mittlerweile verknüpft ist. Beim Reiki gibt es das Gebet ich bin dankbar dafür, dass ich existiere, was ich wirklich mit tiefer Resonanz übernehmen kann und ich bin fucking Dankbar für meine Existenz, auch wenn ich jetzt Todesängste erleben muss/darf.

Und gleichzeitig heißt es Existenz aufbauen, haben oder zerstören im Kontext von Berufung, Arbeit und Selbständigkeit. What the Fuck. Das ärgert mich sehr. Die Gesellschaft hat es damit echt geschafft unseren Wert, unser Wurzelchakra, unser Sein unsere Gefühle, einfach alles in unserer Wahrnehmung damit zu verknüpfen, ob wir arbeiten oder nicht. Es heißt es können Existenzen zerstört werden (jemand geht pleite) aber in Wahrheit macht ja die Existenz nur die Erfahrung, dass mensch pleite geht. Die Existenz wird ja nicht bedroht durch das Pleite werden. Sie macht nur eine unangenehm eingeordnete Erfahrung. So, das musste mal raus.

 

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Diary 16 – 18.11.18

Freitag abend nach meiner Vierstundeblogsession ging ich noch zu einer Party, von der ich wusste, dass dort chemische Drogen genommen werden. Im Prozess am Donnerstag, sagte meine Intuition, sowas von klar, gehe da nicht hin. Freitag  Abend um 21:30 hatte ich nach dem Schreiben noch wache mentale Energie und mein Egohunger was erleben zu wollen/ die Angst was zu verpassen packte mich und meinte: ach kurz könnteste doch da hingehen. Ich könnte ja meine Abgrenzung trainieren. Und immerhin fand ich auf dem Weg dahin einen 10€-Schein auf der Straße.

Vor Ort war ich sehr stark mit meiner Hochsensibiltät beschäftigt und hatte Schwierigkeiten mich mit der Energie der anderen zu synchroniseren. Eine Frau, der ich erzählte, dass ich keine gebrauchten Klamotten kaufe, weil die sich für mich energetisch besetzt anfühlen, antwortete zu mir in ihrer weltlichen Energie, dass das nur in meinem Kopf stattfinde. Ich konterte, dass es auch auf mehreren Ebenen stattfindet, aber ich fing an, an mir zu zweifeln.

Sie wollten später noch zu ner Party Voodoohop. Mein spiritueller Mentalkörper hat er negative Assoziationen gehabt. Aber da die Tarotkarte für meinen Schatten vor Ort „ordnung“ und für mein Licht“Rhythmus“ und das interpretierte ich als, ich soll mich mal nicht so haben und Tanzen gehen und das eben mal vorbeigehen verlängerte sich. Tricky Ego. Ich spürte wie mein Innerer Raum dunkel wurde. Da war kein Licht, kein Herz. Später nahm ich Schattenenergie, dunkle Energiewolken in meiner Aura vor meinem Gesicht wahr. Ich kann diese Energie mittlerweile sehr gut als Fremdenergie einordnen.

Ich sah, dass es sich den ganzen Abend nicht mehr retten lassen würde, es keine Möglichkeit für mich gab gut drauf zu kommen und verabschiedete mich dann doch wieder vor 12 Uhr mit  den Worten, dass ich ne Müdigkeitsattacke bekommen habe. Das wird ja weltlich anerkannt. Die Antwort war, ja, das liegt daran, dass du keine Peppen genommen hast.

Ich bin gegangen und die Schattenenergie vor meinem Gesicht war weg. Und ja, Fuck Off, ich bilde mir das nicht ein. Und ja, ich kann mich als Hochsensibler nicht in einem Raum aufhalten in dem mit Peppen künstlich gute Laune Energie herbeigezaubert werden. Die dafür weggedrückten schlechte Laune Anteile, Müdigkeit und Erschöpfung verschwindet ja durch die Peppen nicht einfach. Es werden Schatten und ich als Hochsensibler ohne die gleiche Droge, bekomme das dann in meinem System ab.

Samstag Vormittag habe ich wieder eine Erdungsmeditationssession bei J. Super gleich nach dem Aufwachen, in meinem Bett, wo ich noch nicht so hochgefahren bin. Wir legen auch gleich los, weil jedes Reden meine Programme hochfahren würde. Ich bemerke wieder die Dissoziation. J. fragt mich, wo ich eine ruhige Stelle im Körper wahrnehmen kann. Ich scanne lange und muss dann leider sagen, dass es nur die Hände sind. Ihre Methode beruht darauf diese Ruhepunkte im Körper wahrzunehmen parallel zu dem Prozess und Gefühl sanft durchfließen zu lassen ohne Karthasisprozesse. Ich bin traurig, dass ich nur so wenig im Körper bin und arbeite mich mit Mühe in die Beckenwahrnehmung vor. Der Oberkörper ist Dissoziiert. Ich nehme diese Leere, dieses außerhalb, dieses nicht in mir, diese Kälte wahr. Was ich normalerweise in solchen Situationen mache, wenn ich alleine bin ist, in den Mentalkörper zu flüchten. J. moderiert mich und ich bleibe in dem State. Es ist unerträglich. Ein Innere Kampf. Irgendwann gehe ich in den Dissoziationsdämon rein. Mein Aurafeld weitet sich, ich fühle mich großartig, ich bin groß und stolz. Ich drücke den Stolz aus, schaue mal wie geil ich dissoziieren kann und feiere mich dafür. (Das ist eine paradoxe Intervention, so entspannen sich Blockaden/Wächter und Dämonen, die ja in Wahrheit auch nur herbeigerufene oder selbstkreierte Diener sind.) Es geht vor allem um die Erschöpfung, die ich nicht fühlen will. Ich weiß, dass sie energetisch, nicht als Gefühl da ist und ich kann sie null orten. Sie hat sich so verdammt gut versteckt, sie ist überall und nirgends. Ich lege mich hin mit der Intention reinzugehen und werde ruhiger. Mein Mentalkörper ist stark da und zieht Aufmerksamkeit. J. moderiert mich in den State, dass Kopf auch Körper ist und ich nehmen den Halt des Körperteils wahr. Die Dissoziation geht langsam zurück, weil die Energie viel besser „in“ mir gehalten werden kann, durch das Körper spüren.

Ich komme in einen spirituellen State, den ich kenne, ich wurde schon öfters in einen Lichtkörper begleitet. Pures Licht, Liebe und Frieden. Aber Identitätslosigkeit, Bedeutungslosigkeit. Und demgegenüber ein großes Knäuel aus Dunkelheit. Eine große dunkle Wolke in meinem Kopf, die sich mit dem Satz „ICH WILL LEBEN“ beschreiben lassen würde. In dieser Wolke sind „Wollen“, „Sehnsüchte“ und „Mangel“ fest miteinander zusammengepresst. Ich bin vor einem altbekannten Dilemma Sterben oder Leiden.

Ich nehme mir aber einen Satz raus aus der dunklen Wolke „ich will Frauen“, der eine energiesuckende Konnotation, basierend auf Mangel. Dieser Satz entspricht vielleicht 0,05% dieser Wolke und ich kann die dunkle Energie dieses einen Satzes in meinen Körper ziehen und dann mit dem Licht verbinden. Dunkelheit und Licht werden eins, es vermischt sich. Ich sage den Satz nochmal „ich will frauen“ und er hat auf einmal eine entspannte Energie. Ich mache die positive Erfahrung, dass es nicht entweder/oder gibt, sondern einen Mischweg. Aber Fuck, der ist echt schwer. Ich habe wieder ne Stunde Raumhaltung gebraucht, um  in diesen heilsamen Stat zu kommen. Alleine im Alltag, habe ich nicht den Space so tief zu gehen, da ist ja das Ego und das Funktionieren, die Masken beim in Kontakt gehen mit der Matrix gefragt.

Den Tag über ist nicht viel passiert. SuperFit Kurs mitgemacht und mich abends auf ein Bier mit zwei weltlichen Freunden getroffen. Etwas Normalität. Ich konnte bei den Bierthemen nicht so mitreden, meine Energie ging hoch bei Filmen und anstehenden Konzerten. Vielleicht ist the Prodigy am 27.11. ne Option. Ich weiß, dass ich mich mit meinen Themen und Spiritualität zurücknehmen muss, das und mein präsentes Bedürfnis nach Nähe und Körperkontakt sucken meine Energie etwas, weil beim Sprechen kein Raum ist parallem diese Mangelgefühle durchfließen zu lassen.

Dafür gehe ich Abends nochmal mit meiner gespaltenen Persönlichkeit in Prozess.

Ich sehe die vielen abgespaltenen Anteile in mir: den radikal Schüchternen, den ultraverletzten und verletzlichen Mann, das Innere Kind, der Innere Erwachsene, dann aber auch den selbstbewussten, den dominanten, kontrollierenden, den Raumhaltenden, dem schlichten Vögeln wollenden Mann, dem Bewusst tantrisch ekstatischen, den Heiler dem männlichen, dem autistischen Anteil, dem Eso und Spiritanteilen, den Weißen Spiegel Anteil, den vielen mentalen politischen Anteilen (Links, Rechts, Mainstream, Staatstragend, Queerfront, radikal-Fundamental-Oppositionist, Verschwörungstheoretiker, Antiverschwörungstheoretiker).

Puh und ich spüre diesen Irrsinn als Folge der (männlichen, egohaften) Trennung.
Ich denke an den Film Split. (Geiler Überraschungsmoment am Ende, weil der Film ein Metafilmthema aufmacht.)
Trennung habe ich in mein System geholt, sie hat den Benefit, dass sie einzelne Anteile wahrnehmbar macht. Aber jetzt vermisse ich die (weibliche) Einheit. Das Eins Sein mit mir, wer bin ich denn auf der Metaebene und nein der Beobachter reichte mir in dem Moment nicht. Ich wollte was greifbares für den Alltag.

Da sehe ich den Krieger, den ich von anderen Prozessen kannte. Ich dachte erst, dass ist auch nur ein Anteil, aber nein, es ist eine Instanz, die alle anderen Anteile hält. Es ist die Präsenz, das im Moment, das im Inneren Raum sein. Die geistige Welt lud mich ein, meine Identitäre Anhaftung ans Ego aufzugeben und die Kontrolle in Zukunft dem Krieger zu überlassen. Ich hatte eine sehr lange Diskussion mit mir, meinem Ego und meinem Krieger und prüfte das tausendmal nach. Und ja, scheiße die Argumente waren eindeutig. Bisher lebte ich unter der Kontrolle des Egos und wie geht es mir? Scheiße. Das Ego hat zwar nette Ziele, die aber mit Wollen und Mangel verbunden sind und es kriegt es nicht hin. Das ego hat keine Power, ist feige und am Ende werden meine Bedürfnisse im Alltag ja nicht befriedigt, weil ich soviel Abstant zu anderen Menschen und innerlich auch zu mir selbst kreiere. Immer mit dem Argument, ich müsste mich vor der Dissoziation schützen. Und ja, der Krieger hat diese Ängste nicht. Er kann Gefühle im Inneren Raum halten, er kann dieses Wollen loslassen und im Moment bleiben, er kann es aushalten, dass er sich auch mal unbeliebt machen, weil er die Gefühle der Ablehnung in sich fließen lassen kann und er kann auf eine Art lieben ohne was zu wollen.

Tja, mein höheres Selbst oder so ähnlich traf dann die Entscheidung, wie gesagt mit viel Angst und Widerstand, aber meinem Ego gingen die Argumente aus. Ich ging dann in diese Qualität und dieser Krieger war auf einmal wie ein Vater zu dem Ego. Sehr liebevoll und halten und liebend und sehend. Das Ego bekam ein sehr krasses Bedürfnis erfüllt. Es wurde gesehen mit dem Leid was dahintersteckt, dass es sich selbst so kreieren lassen musste. Ich weinte bitterlich. Eine Große Blockade löste sich, ist natürlich noch nicht ganz weg. Am nächsten Tag fühlte ich mich ja auch wieder „normal“ im Ego und ich schreibe ja auch gerade wieder viel, was sehr dafür spricht, dass das Bedürfnis nach gesehen werden noch stark da ist. Und ja das ist Comfortzone. Im Krieger ist Wutenergie die ganze Zeit präsent, mein Ego redet mir ein, dass es anstrengender ist in diesem State zu sein, als in diesem und ja, ich habe Angst vor diesem Krieger, Angst vor meiner Größe und den Gefühlen und Anteilen, die in Folge dessen ja nicht mehr unterdrückt werden sondern sich besser fließen und zeigen können im Raum des Kriegers.

Auch schön, sich mal mit so positiven Sachen zu zeigen:

Sonntag 18.11.18

Ich schaue in meinen FB-Kalender und die Workshop- und Heilungssucht packt mich. Drei Workshops je im Abstand von einer Stunde.

Um 12 Uhr gab es den ersten Meditationsworkshop aus dem Bereich Zen-Buddhismus.Ich kenne Jion aus meiner Anfangszeit in der spirituellen Szene im Jahre 2012. Ich war fast jeden Sonntag bei seinen dreistündigen, günstigen und sehr intuitiven Workshops. Er bediente viele Ebenen von Körperlichkeit über Gruppendynamik bis ins Fühlen. Jeder Workshop war eine völlig neue Zusammenstellung von angeleiteten Impulsen und Übungen. Ich habe da langsam wieder fühlen gelernt. Jion war drei Jahre lang in einem japanischen Zen-Kloster, ist aus meiner Sicht ziemlich aufgewacht und wie ich Weißer Spiegel.

Dieses Mal war der Fokus vor allem auf der Meditation und irgendwelchen Zen-buddhistischen Koantechniken. Ich wusste von einer Freundin, dass sie ca. 15 min später kommt. Er fing pünktlich an und die Meditation machte natürlich was mit mir, mein Bewusstsein switchte ein wenig, aber 20 bis 30% meiner Aufmerksamkeit waren dabei auf die Freundin zu warten. Die Meditation war im Erdgeschoss im Simon-Dach-Kiez und ich schaute direkt zur verglasten Ausgangsfront. Es wurde immer später und sie kam nicht. Und das war ein Trigger für mich, eine Mentale Information war nicht synchron mit dem Raum. Und das blöde war, dass ich keinen Knopf fand loszulassen und mich voll auf die Meditation einzulassen. Ich ging also tiefer in den Trigger anstatt versuchen ihn wegzuschieben und ich bekam das Bild, dass ich mir die Anwesenheit von ihr wünschte. Und die Energie dahinter würde ich mit dem Bedürfnis nach Greifbarkeit beschreiben. Und jetzt ging ein Raum auf, der nichts mehr mit der Person zu tun hatte, ich war wieder ein innere Baby, das einfach nach dem Körper der Mutter, speziell auch der Brust greifen wollte und ich sah das legitime Bedürfnis des Babys und wie es offensichtlich unerfüllt und ungesättigt ist und parallel den Erwachsenen, wo es die Regel gibt, dass er sich nicht einfach ne Frau greifen und nehmen kann.

Naja, ich meditierte mich durch das Mangelgefühl und sortierte so meine Innere geistige Welt etwas. Später ging es um die Einladung „Wach Auf“ und ich verspürte eine megastarke Angst meine Kontrolle zu verlieren mit der ich dann da war.

Der zweite Workshop war in einem buddhistischen Tempel, direkt neben dem U Bahnhof Naturkundemuseum. Sehr schöne Location und das zweite Mal an diesem Tag eine verglaste Erdgeschosseinrichtung. Ich freute mich innerlich voll, dass es soviele Angebote in Berlin gibt, Super Alternativen zur verdrugten Partyszene. Die Veranstaltung war auch gut besucht.

Draußen stand ganz groß dran Meditation zum Thema „Einsamkeit“ und Leute lasen das uns schauten rein, da kam schon ein wenig Scham auf. Auf dem Weg fühlte ich die Einsamkeit auch sehr stark in Form von einem ein stechendem Brennen in oder vorm Herzen. Als ich ankam nahm ich schon leichte Schatten war, ähnlich wie am Freitag. Ich legte mich auf eine Couch und fühlte rein. Keine Lust in Kontakt zu gehen. „Und? Was zieht dich so zu einer Meditationsveranstaltung zum Thema Einsamkeit“ ist jetzt noch so der geile Icebreaker.

Es gab ein gute Laune Lied Gebetslied zu Beginn das mich null erreichte und dann gab es einen Vortrag von einem Mann mit buddhistisch kurzen Haaren, aber Hemd und eine Art Jeanshose. Er redete sehr geschmeidig, ruhig und klar und ich ordnete ihn wenig später in die Kategorie Schattenkreierender Lichtmensch ein. Das zweite Mal innerhalb von einer Woche, dass ich eine leitende Person in einem buddhistischen Tempel so in der Form erlebe. (Am Dienstag als ich beim Umzug half, waren wir im ältesten Buddhistischen Kloster, um eine Waschmachine abzuholen, ich hörte son Typ mit Akzent lautstark reden über Anhaftungen, mit sehr ideologischer Energie und passiv Aggressiver Energie im Raum. Der Typ von dem wir die Waschmachine abholten meinte auch, dass er bald ausziehen würde, da Schattenarbeit völlig verboten ist und Teal Swan von ihm als Untergangssekte bezeichnet wird. Sic.

Hatte eigentlich eins sehr gutes Bild vom Buddhismus, was ich jetzt relativieren muss.

Der Vortrag war ne Katastrophe vom spirituellen Niveau fühlte ich mich zurückgestuft in Kindergartenalter. Er redete von irgendwelchen Inseln und verglich diese mit den Teilnehmern und dann sagte er, dass wir alle das jeden Morgen kennen, dass wir aufstehen und uns als Insel wahrnehmen. Das war übergriffige, gewaltvolle, verallgemeinernde Kommunikation. Er weiß nicht wie ich mich fühle, wenn ich morgens aufstehe und wenig später nahm er dieses Inselmodell und stellte es rhetorisch ungeschickt (also nicht böse meinend, er hat ja ganz lieb und nett geredet und es sicher nicht so gemeint) gesagt, dass das „die“ (Konnotation: alleinige) Ursache für Leid ist.

Ich reagiere sehr, sehr empfindlich darauf, wenn nicht Wahrheit gesprochen wird und auf gewaltvolle Kommunikation. Insbesondere auf Wörter wie immer, nie, alles, nichts, kein usw. in bestimmten Zusammenhängen. Meine Fresse, ich bin echt kein Fan von manchen Definitionen von gewaltfreier Kommunikation, aber verfickte Scheiße, dass ist doch nunmal die mindestgrundlage der Kommunikation.

Ich musste mich entschieden zu gehen. Ein Dableiben hätte keinen Benefit gebracht, sondern, ein höfliches Sitzenbleiben wäre eine Grenzüberschreitung gewesen. Eine andere Wahrheit wäre gewesen aufzustehen und Lautstark ihn zu spiegeln, Wort zu ergreifen und it Kali-Energie die Unwahrheit im Raum zerstören und so wieder Energie in den Raum zu bringen. Aber es gibt Regeln in der Matrix und auch in der spirituellen Welt, dass mensch sowas nicht macht, zumal ich dann auch so konsequent sein müsste, mich mit dem Schmerz hinter dem Trigger zu zeigen. Ich weiß nicht, was mein Thema dabei ist, warum ich damit nicht im Frieden bin und ganz ehrlich, ein Teil von mir will lieber das Außen verändern anstatt damit Frieden zu finden.

Ich fuhr nach Neukölln und setzte mich in ein Internetcafe. Ich fühlte eine starke Leere, keine Lust zu schreiben. Leere steht für eine große emotionale Blockade und es war offensichtlich kein Raum sie durchzufühlen. Ich hörte ein paar berührenden Lieder und irgendwann floss es in mir dann auch und ich konnte den ersten Teil des Blogeintrages schreiben.

Eins dieser sehr berührenden Musikvideos ist Everlast mit What its Like. Wahnsinn wie sehr mich die Ausstrahlung der Protagonist_innen erreicht, was für tolle Bilder er da mit den Unterwasseraufnahmen kreiert und wie berührend seine Stimme in mein System eindringt. Und dann die Pointe von dem Musikvideo. Zum Heulen. Ein Stich ins Herz. Hammer.

Es ist übrigens sehr faszinierend, wie sehr ich die letzten Wochen mein Schreiben blockiert habe und jetzt wo mein Laptop kaputt ist fließt es voll. Es ist ein großer Unterschied, ob ich zu Hause auf dem Bett liege und meine Energie absackt oder ob ich im Internetcafe sitze, Geld pro Halbe Stunde bezahle und somit auch einen Leistungsansporn habe.

Dann ging es 19 Uhr zum Playfight. Ich hatte vereinzelte Erfahrungen und es zog mich an, habe Lust auf meinen Kriegeranteil, auf Wut, Präsenz, Körperkontakt, harter Begegnung. Keinen Bock mehr auf weichgespülte Harmoniescheiße. Es war eine richtig gute Entscheidung. Über 25 Männer und Frauen, die bei sich waren, die im Körper waren, die Erfahrungen mit Grenzen hatten. Die Leute kannten sich teilweise schon seit 9 Jahren meinte der Leiter, vermutilch über die Schwelle 7. Die Begrüßung, war nett und angemessen, ich wurde als neuer gut empfangen. Es war sehr viel Humor und Lachen im Raum. Eine Freundin, die ich vom spirituellen Gruppentreffen kannte und mit der ich mal einen ziemlich geilen Rangelfight auf ner LUCID Party im Sommer auf einer Riesenparty hatte, war zufällig auch das erste Mal da. Eine Tolle Frau, die auch spürbar an ihrer inneren Weiblichkeit gearbeitet hat. Das Warm Up war klasse, Viel Körperdehnung und dann durch den Raum laufen und sich gegenseitig bodychecken dürfen. I Love it, da ich dieses geile Gefühl, was da aufkommt vom Pogen kenne. Dann gab es eine explizite Übung zum Thema Grenzen und die waren nicht zimperlich, beim Vorführen stellte er sich einfach auf seinen Vorführpartner und machte einfach, während er erklärte. Ich hatte dann die mir bekannte Freundin in dieser Warm Up Übung und ich muss richtig deutlich betonen, dass ich die Version, der andere benennt seine Grenzen, wenn ich sie berühre viel, viel geiler finde als diese Wheel of Consent Security-Strategie, wo ich bei Jedem Impuls um Erlaubnis frage bevor ich ihm folge, damit die Frau (der andere) darüber nachdenken („nachdenken“) kann bevor er_sie ein OK gibt und ich ja nicht versehentlich eine Grenze überschreite oder berühre. Ist auch ne richtig geile Methode, kann mensch mal machen, da es wirklich viele traumatisierte Menschen gibt, die das oft nicht benennen können oder zu spät merken. Aber diese Version ist einfach besser gerade geignet für mich. Es war toll für mich, mich auf sie raufzulegen und ein Feedback zu bekommen, wann ich zu schwer werde, es war ne tolle Übung um mich und die Grenzen meines Gegenübers praktisch(!) kennenzulernen.

Ich hatte dann vier richtig tolle Playfights. Zwei mit Frauen und zwei mit Männern. Ein Mann war mir von der Sportlichkeit überlegen, der andere Mann, schwerer als ich. Die eine Frau war technisch sehr angenehm und offensichtlich sehr erfahren, es war auch spielerisch und auch der eine Fight mit der mir bekannten Frau war sehr flowig.

Ich fühlte mich hinterher sehr, sehr lebendig und weiß, dass das jetzt mein Ding ist und ich öfter kommen werde. Ich wusste es schon länger, auch beim Rainbow im September gab es ja einen Rangelworkshop. Eine frische Erschöpfung und Müdigkeit fließt durch mein System, ich hatte jetzt noch Power den Eintrag zu Ende zu schreiben und werde heute sicherlich richtig gut schlafen.

Morgen früh arbeite ich weiter an dem Megaprojekt aus dem Feld in die Welt mit Mica.

 

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Rainbow Gathering 2018 in Deutschland

In meinem System hängt schon länger der Impuls einen Erfahrungsbericht zum deutschen Rainbow Gathering im September zu schreiben.

Ende August ist mein Jahresvertrag ausgelaufen. Meine erste Probezeit, die ich bestanden hatte, so wie ich es mir manifestiert hatte. Probleme, die ich auch von anderen Jobs kannte, fingen wirklich genau nach Bestehen der Probezeit an. Das mir zugeteilte Projekt für das ich die Arbeit angetreten habe wurde mir weggenommen und ich wurde versetzt. Von einer überschaubaren Zuständigkeit von 9 jungen Auszubildenden, die nur einen Tag pro Woche beim Träger waren, war ich auch einmal für Gruppen von über 20 Menschen, mit einem ganz anderen sozialpädagogischen Schwerpunkt zuständig. Das hat mein hochsensibles System nicht mitgemacht. Ich habe es kennengelernt was es heißt sich wegen Erschöpfungsdepression krank schreiben lassen zu müssen.
Fuck, ein 39 Stunden-Job ist für mein hochsensibles System viel zu viel, zumal ich ja nebenbei auch viel prozessiert habe und meine Urlaube 2018 vor allem zweimal für das Creators Game und einmal für das Tribal Gathering genutzt habe, was ja auch wieder Prozess-”ARBEIT” bedeutete, von der mensch hinterher eigentlich nen Integrationsurlaub braucht. Nicht zu vergessen mein LSD-Sterbeprozess. Arbeit, die nicht bezahlt wird. Vermutlich glauben Leute, ich mache das zum Vergnügen 😉

Und ich habe keinen Bock mehr Sozialarbeiter zu sein. Meine Aufgabe war es die Gewalt des Systems an junge Menschen heranzutragen. Im ersten Projekt hatte ich Auszubildende und ich musste dafür sorgen, dass sie ebenfalls im 39 Stunden System FUNKTIONIEREN. Fuck it, das war Gewalt, was ich getan habe für mein Monatsseinkommen. Nie wieder. Zumal die als ausbildungsfähig eingestuften Klient_innen auch Themen hatten im Bereich Borderline, Drogensucht, Depression, Erschöpfung von den Eltern, Partner, Wohn und Finanzthemen mal ganz zu schweigen. Daran durfte ich aber nicht arbeiten. Es ging um unentschuldigte Fehlzeiten, Ausbildungsgefährdung, verzerrte Realitätswahrnehmungen, die Kommunikation mit IHK, HWK, Berufsschulen und dem Kooperationsbetrieb.
Und um meine Klient_innen in Schutz zu nehmen. Viele der Leute, die im System arbeitsfähig sind, sind nicht gesünder, sie haben nur gelernt besser zu funktionieren. Es gibt Sozialarbeiter_innenkolleg_innen, die haben echt nen Schatten, da bin ich nen Witz gegen. (Mein narzisstischer Anteil widersprecht mir gerade: ne, ich habe schon den größten Schatten (bin der besonderste), aber die anderen waren unbewusster ihren Themen gegenüber (Abwertung))

Nie wieder, werde ich für dieses verfickte, blinde, krankmachende System arbeiten, das Geld bezahlt zum verschlimmbessern. Fick Dich System, wach auf oder geh unter. Ich werde meine Inkarnation nur noch für mein Talent verwenden Räume zu schaffen, in denen Menschen wieder in Kontakt mit ihrer Wahrheit kommen und Gefühle wahrhaftig fließen können, sie sich loslösen können von den Glaubensprogrammen der Matrix, welche die Menschen von sich selbst und ihrem Herzen entfremdet.

Und ich habe diese Programme auch noch in mir und sie sind hartnäckig in meinem System und ich werde mich nach und nach durch Prozesse, durch Lichtarbeit und durch Schreiben mehr und mehr davon lösen und wieder mehr ich selbst werden.

Puh, das war die Einleitung zu meiner Einleitung, dass ich mich auf den 01.09.18 freute. Den ersten Tag außerhalb des Systemjobs. Ich projizierte soviel verdrängtes in die Zeit ab dem 01.09. Ich schwor mir, dann mich voll hinzugeben, radikal meine Erschöpfung zu fühlen und suchtfrei zu leben und jeden Prozess dann in Kauf zu nehmen, der in Folge des Nicht-suchtens auftaucht. Ich wollte die radikale Heilung.

(Ok, vorneweg, nein, ich bin nicht erleuchtet oder suchtfrei und bekomme auch 2,5 Monate später noch fleißig Hausaufgaben an Themen rein, die ich fleißig Tag für Tag abarbeite. Auf meinem Grabstein soll ja am Ende mindestens stehen, ich hätte mich bemüht, nicht, dass ich aufgegeben hätte. Hm, wobei ja vielleicht letzteres aus spiritueller Sicht besser ist. OK, ich schweife ab.)

Aber jetzt stand erstmal eine Woche das deutsche Rainbow-Gathering in Südthüringen an. Ich hatte das europäische Rainbow Gathering in Südwest Polen zum ersten mal seit 2012 wegen meiner Arbeit verpasst.

Das Rainbow Gathering ist eine Art anarchistisch, alternative, Hippie Bewegung, die sich an indianischer Kultur, irgendwelchen Hopi-Prophezeiungen, Schamanismus und Naturverbundenheit anlehnt. Es gibt keine Hierarchie, außer es wird mal für bestimmte Aufgaben ein Foculizer festgelegt, sondern Kreiskultur. Die Regeln nennen sich deshalb Konsense: Kein Geld, außer Spenden nach dem Essen in den Magic Hat, keine Drogen, keine Hunde, woran sich nicht alle halten, vor allem beim Thema Marihuana, da viele meinen, es sei eine Heilpflanze, keine Gewalt und keine technischen und chemischen Produkte wie Handy, Laptop, Shampoo und Toilettenpapier. Ja, es gibt sogenannte Shitpits. Hygiene ist meist ein großes Thema, aber zum Glück gab es wenige Laufminuten entfernt eine Einkehrraststätte für Wandernde, was sonst nicht üblich ist bei Rainbows, dass es so nah an Infrastruktur stattfindet. (Letztes Jahr in Italien, musste mensch vom Parkplatz vier Stunden in die Berge wandern.) Es geht in der Regel immer von Neumond zu Neumond. Das Highlight ist die Vollmondparty, wobei mensch es eigentlich nicht “party” nennen darf, genausowenig wie das Wort Festival in dem Kontext benutzt werden darf. Ich glaube sie nennen es Celebration. Zu diesem Zeitpunkt sind dann die meisten Menschen da. Bei den zwei Foodcirceln gibt es Announcements für Workshops. Zu den Foodcirclen wird dreimal gerufen. Das ist dann gleichzeitig die Uhrzeit. Erster, zweiter oder Dritter Foodcall oder so und so lange nach dem Magic Hat treffen wir uns am Mainfire für diesen oder jenen Workshop. Auf dem Rainbow habe ich das Creators Game kennengelernt und habe auch selber viele Systemische Aufstellungen mit über 30 Leuten geleitet. Die Workshops und die Natur sowohl der suchtfreie Raum sind die Hauptgründe warum es mich dahinzieht. Das Kiffen und manche Gutmenschendogmen nerven mich da aber auch etwas. So wird bspw. die weltliche Welt konsequent als Babylon betitelt und somit auch ein Unfrieden, Trennung und Schatten kreiert.

Die Hinfahrt flutschte. 19€ Ticket mit der Bahn in eine 12km entfernte Stadt und dann innerhalb von 15 min einen Hitchhike (per Anhalter) gefunden, die mich bis auf das Rainbowgelände fuhr. Große weite Wiesen, Die Leute waren weit verteilt. Ich schätze auf 200. Wurfzelt ausgeworfen. Ankommen: Leere.

So, ich mache hier mal nen Break und schreibe ein andernmal weiter. Morgen sehe ich drei Workshops, die ich hintereinander schaffen könnte, da sie immer ne Stunde Luft haben dazwischen. Mein Workshopsuchtanteil, aber hey, es geht viel um Meditation und Rangeln, was es auch auf dem Rainbow gab, mir richtig gut tat und was ich öfter machen möchte. Und bei Jion, war ich 2012 als ich noch viel blockierter war als heutzutage regelmäßig jeden Sonntag. Er arbeitet sehr intuitiv ist schon ziemlich erwacht und wie ich ein „weißer Spiegel“ und gibt nach langer Zeit mal wieder Workshops. Und ja die Illusion der Einsamkeit zieht mich auch an, da das gerade sehr aktuell ein Thema ist, da ich mich sehr einsam fühle.

 

 

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