zu der aktuellen USA-Protestwelle

Meine Morgenseiten

Dieser Text stellt keinen Anspruch darauf sortiert zu sein: seine Aufgabe war es mich zu sortieren, das Thema durchfließen zu lassen und jetzt, wo ich mich entladen habe, hoffentlich andere Pinwände, die mich wegen Verkürzungen triggern in Ruhe zu lassen.

Viel Spaß beim Lesen meiner Reflektionen und Einordnungen zu dem aktuell präsenten Thema:

Ich habe jahrelang über das Thema Polizeibrutalität gebloggt und geschrieben. Ich habe sehr viel davon erlebt (zum Glück nur die Deutsche.). Umso erstaunlicher, wie sich die Einordnungen mit dem Erwachsenenalter wirklich verändert. Ich springe nicht mehr so an und habe mir einfach mental andere Einordnungsperspektiven kreiert.

Als erstes möchte ich sagen, dass ich genervt bin, dass der Focus wie so oft in den USA ist. Klar, haben wir eine krasse Verbundenheit, vor allem auch durch Hollywood und die Silicon Valley Konzerne. Aber es ist schon ne krasse Verzerrung zu glauben wir sind denen ähnlich und unterscheiden uns von anderen Ländern stark. Ich finde dieses Land krass vom politischen System, von den Medien, von der Schusswaffenliberalität von der Todesstrafe, dem religiösen Fanatismus und von der Polarisierung und bin an der Stelle so froh, dass wir in Deutschland noch weit entfernt sind von dieser krassen Spaltung.

Und mein Focus ist jetzt leider auch da. Konnte mich dem auch nicht entziehen und habe es in mich eindringen lassen, um mich von mir abzulenken. Ich ziehe mir die Gewaltbilder rein, weil es ne krasse Energie ist. Ich beobachte Freude bei mir, wenn Polizeipräsidien brennen, da sich die Aggression gegen den Aggressor (gegen ein Gebäude/Institution) ausdrückt. Ich ärgere mich über die Randale, weil es die Falschen trifft. Sie machen ihre lokalen Geschäfte kaputt und plündern sie. Die Leute sind zu dumm für ne Revolution, sie können keine Gesellschaft halten, führen oder es besser machen. Sie lassen sich noch in dieses links-Rechts-Ethnien-Spiel hineinmanipulieren. Diese Aggression trifft die Falschen. Aber immerhin werden Bilder von Flammen und Rauch kreiert, welches die Wut sichtbar macht. Aber die, um die es wirklich geht, das „oben“, die nicht sichtbaren Eliten, die sind nicht greifbar und schauen sich das Spiel aus sicherer Distanz an und erfreuen sich der Energien und sind dankbar, dass sich das Ablenkungsspiel wieder anheizt, weil sie „Schuldige“ finden, auf die es leicht ist den Focus zu lenken.

Ich finde Trump ist natürlich auf der Frequenz eine Katastrophe. Immerhin musste er mal kurz in den Schutzbunker. So toxisch die Antifa ist, so sehr ich sie kritisiere. Das Spiel mit der Stigmatisierung als Terrorist_innen ist supergefährlich. Das Spiel hat Erdogan gemeistert und das Land hat unzählige politische Gefangene, aufgrund von Zugehörigkeiten oder Haltungen, einfach weil so ein Stigmata Power hat. Die vorhandenen Gesetze gegen Vandalismus usw. müssen ausreichen. Wenn sie zu Terrorist_innen erklärt werden, dann gelten andere Haftbedingungen, andere Verhörmethoden, andere Ermittlungsmethoden (Überwachung), andere Strafen, obwohl auch die Antifa ja nur ein Ausdruck, ein Spiegel ist für abgespaltene Anteile der Mitte, die dort am Rand ausgedrückt werden.
Und ich möchte es nochmal hier sagen, antifaschistisch zu sein ist völlig unabhängig davon, wie mensch zu der Antifa steht, weil ich immer wieder Leute in meiner Timeline sehe, die das Gleichsetzen und in mir nur ein Großes NEIN aufschreit.

Es ist krass was da passiert ist mit Floyd. Es ist scheiße. Mit etwas Distanz betrachtet, kann mensch aber auch sagen, dass es keine absichtliche Tötung war. Aber es hatte Symbolkraft für ein größeres Thema, gerade mit dem powervollen Symbolilschen Satt „I cant Breath“

Es werden jeden Tag auf der Welt ständig Menschen getötet durch Sicherheitskräfte, Soldat_innen oder auch Geheimdienste oder irgendwelche Fanatiker_innen. In anderen Teil der Welt können Menschen nicht mal demonstrieren oder frei rumlaufen (Bspw. Frauen ohne Genehmigung des Mannes). Aber der Fokus ist jetzt in den USA, so auch meiner und ich muss es jetzt rausschreiben, um es durchfließen zu lassen. Ich bin auch echt berührt von der Geste der niederknieenden Polizist_innen. Gänsehaut, was für eine Demut. Es ist schon ein wenig Makaber, dass es das Nieder“knien“ ist, aber die Geste war ja schon vor dem Vorfall da und das fühlt sich nach Heilung an.

Und schön, dass da ne Reinigung passiert, aber ich habe immer noch Widerspruch in mir, der sich auf Aspekte des Diskurses oder des Fokusses bezieht, der sich in mir widersiegelt.

Dieser Fokus auf Rassismus. Ja, der Rassismus ist in den USA tief verwurzelt. Er ist historisch sehr krass bedingt. Es ist ein Dämon, der sich von den Schuldgefühlen der Weißen ernährt. Sie sind nachdem sie einmarschiert sind und die hiesige Bevölkerung einem Völkermord unterzogen haben in einen anderen Kontinent einmarschiert und haben Menschen zum Arbeiten in die USA verschleppt. In mir kommt die Frage hoch, warum sie es geschafft haben Schwarze und Sklaven zu machen und Indianer_innen nicht. Klar neben dem Rassismus, der vermutlich damals Schwarze unter Indianer stellte, mussten die Afrikaner_innen auch noch durch Verschleppung entwurzelt werden, um sie gefügig zu machen. Keine Ahnung.

Es sind „Amerikaner_innen“ in den Krieg gezogen, um sie zu befreien und es haben „Amerikaner_innen“ ihr Leben gelassen, damit die Gesellschaft an den Sklavengesetzen festhalten kann. Und jetzt leben die Schwarzen „gleichberechtigt“ Seite an Seite in der gleichen Gemeinschaft, dem gleichen Land. Das triggert die Schuldgefühlte, die noch tief im kollektiven Feld als Schatten in „den Weißen“ sitzt. Diese Schuldgefühle müssen absgespalten werden, weil Schuldgefühle so mit das mieseste Gefühl ist, dass es gibt, weil es sehr dunkel und selbstzerstörerisch ist. Mensch baut einfach nach oben Strukturen, hohe Häuser, große Institutionen, großes Militär als Wettrennen, um vor den Schuldgefühlen wegzurennen und die Zerstörung nach außen zu richten. Würde sie sich wirklich ihren Schuldgefühle in voller Demut hingeben, dann wäre es ein Zusammenbruch des Systems. Das System ist so leer, es wird zusammenbrechen. Die USA halten sich durch die äußeren Märkte, durch ihren Imperialismus, durch ihr Militär und die Macht über den Dollar und Notenbanken, aber innerlich implodiert diese Gesellscchaft ein Stück weit, vor allem der Binnenmarkt.

Die Schwarzen sind durch die Gesetze gleichgestellt und sie dürfen in der amerikanischen Matrix, die Spiele von Erfolg und Geld usw. mitspielen, aber sie sind (auf einer gewissen Frequenz) nicht geliebt. Es gab nie wirklich ein Vergebungsprozess. Die Wunde unfrewillig aus der Heimat entrissen worden zu sein, steckt sicherlich auch noch in ihrem Ahnenfeld, während die Inkarnationen heute ihre Heimat mit den Täter_innen teilen.

Das kollektive Feld der Amerikaner_innen fühlt sich für mich neurotisch durchsetzt mit Angst an. Ich finde es einen großen Fehler, dass soviele Schusswaffen im Umlauf sind, was ja den Kreislauf erhöht sich Schusswaffen besorgen zu müssen. Es ist ein Verfassungszusatz und die Lobby ist stark und in ihrer Welt sind auch ihre Argumente stark. Waffen müssen erlaubt, sein, sonst hätten ja nur die Bösen welche.

Ich bin auch kein Mensch, der wie viele Gutmenschen Gewalt pauschal ablehnt. Dann kommt es mal zu einem Konflikt im öffentlichen Raum, zwischen zwei Menschen und sie reagieren sich mit nem bissl rumschubsen ab. Kein Drama, gehört zur Sozialisation, vor allem von Jungen dazu und ist auch wichtig, wird aber durch unsere toxische Erziehung, Pädagogik und unser Wertesystem abgespalten. Wer pauschal gegen jede Form der Gewalt ist, kreiert in dem Moment einen Schatten.

Schade, gibt ja die Story, dass Männer-Freundschaften so anfangen, da es nach der Schlägerei ein gemeinsames Bier gab. Es ist nur ein Problem, wenn die Leute eine Waffe tragen. Könnt ihr euch dieses toxische Machtgefühl vorstellen? Ich stelle mir vor, dass Menschen mit Waffe, ganz anders in Konflikte gehen als ohne. Dass sie bereiter sind zu eskalierteren usw. Und wer sind die „Guten“, die Waffen tragen dürfen. Jeder kann mal nen schlechten Tag haben. Und auch die Right-Wing-Leute sehen sich als die Guten und es ist wirklich absurd aus meiner Deutschen Sozialisierten Brille, wie Leute mit Halbautomatischen Maschinengewehren auf Demos rumstehen.

Und auf der anderen Seite ist es ist auch der Amerikanische Gangstarap, der eigentlich ungünstige Stereotypen kreiert und sich in ihrer Kunst mit Waffen, Macht, Sexismus, Kriminalität usw. stilisiert. Klar ist dieses Täter und Machogehabe auch gefüttert aus einem unterdrückten Opferanteil, aber es manifestiert sich in die Realität. Ziel ist es ja auch sich abzugrenzen von der Mehrheitsgesellschaft der Weißen, aber dann ist es wiederum absurd, sich darüber zu beschweren, dass mensch ausgegrenzt wird. Ein Teufelskreis.

Aufgrund von multikomplexen Ursachen: Rassismus, Othering, Stigmatisierung finden sie keine Jobs und werden in Viertel abgedrängt, die sozial kippen. Dort eignen sie sich ihren Slang, ihr Gangsta-Täter-Behavior an und werden dann wiederum von den Unternehmen abgelehnt, weil sie so einen Slang nicht passend finden und das ja dann auch Ängste berührt, wenn solche Konflikte in die Arbeitsstelle getragen werden.

In der Folge gibt es eine hohe Gewaltstatistik durch Schwarze. Dann gibt es Medien, die vor allem durch Copshows halt dieses Klischee bedienen (und Medien dürfen das!) dann steigert sich auf der anderen Seite die Angst, die dann wieder systemisch das Verhalten von Polizist_innen gegenüber Schwarzen beeinflusst. Die Polizist_innen agieren dort auch grundsätzlich aus einem Feld der Angst. Sie müssen Angst haben bei Kontrollen erschossen zu werden und sie alle kennen Geschichten von toten Kolleg_innen.

Ja, der Rassismus existiert. Es gibt Stigmata und sich selbst erfüllende Prophezeiungen. Schwarze werden überdurchschnittlich kontrolliert und es gibt harte Strafen, wie auch für kleine Vergehen wie Marihuana, während Weiße vermutlich besser beim kontrolliert werden und vor Gericht wegkommen. Am meisten schockierte mich mal die Analyse, dass es privatisierte Gefängnisse in den USA gibt, die sich somit auch in das Wirtschaftlichkeitsfeld von Profitmaximierung begeben und so gibt es ein systemisches Interesse, dass die Gefängnisse voll sind. Da arbeiten, die Felder von Gefängnissbesitzenden, Gerichten und Politik Hand in Hand (bzw. energetisch zusammen) und können sich über Interessen, Korruption und Korrumption gegenseitig beeinflussen. Es ist eine Katastrophe, glaube auch mal gehört zu haben, dass die USA das Land sind, mit dem höchsten Prozentanteil an Gefängnissinsassen.

Trauriges Amerika und dennoch sollte der Fokus hier sein und wir sollten uns nicht die Energie der USA hier rüber ziehen. Und vor allem sollten wir aufhören die Spaltungsspiele von links zu bedienen, weil Menschen damit nur dem Rechten Feld Energie geben.

Es kotzt mich an, wenn es auf Rassismus reduziert wird. Fangt lieber einfach an, die Komplexität, die Gemengelage hinter Antirassimusprogrammen zu sehen und fangt an, euern eigenen inneren Rassisten zu lieben anstatt ihn im Außen zu bekämpfen.

Wisst ihr welche Zahlen mich aktuell sehr irritiert haben. „Nur“ 24% der durch Polizeigewalt getöteten sind Schwarz. Das ist bei 13% Anteil an der Gesamtbevölkerung in der Tat ein überdurchschnittlicher Anteil.
Quelle: Zeit.de 27.05.20

Aber meine innere Matrix hat ein völlig verzerrtes Bild gehabt. Ich kenne nur Bilder von Schwarzen, die getötet werden. Was wenn Floyd ein Weißer gewesen wäre? Hättet ihr mich gefragt, ich hätte aus meinen Bildern ganz andere Prozentzahlen geschätzt. Unter anderem hätte ich auch bei der Präsenz, den Schwarze in Film und Medien haben niemals gedacht, dass deren Anteil in den USA nur bei 13% liegt.

Darf ich das sagen oder mache ich hier schon eine politische unkorrekte Relativierung, die jetzt aufgrund von ANTIFAschistischen Programmen nicht sein darf? Wie ich heute morgen beim Mails lesen erfahren durfte, dass sich Heidi Klum einem Shitstorm ausgesetzt hat, weil sie das Hashtag #alllivesmatters benutzt hat, weil es als Gegenkampagne zu #Blacklivesmatters gesetzt wurde. Sorry, mein Gefühl sagt, dass Heidi Klum, nicht aus einer „rechtspopulistischen“ Frequenz agiert hat und einfach ein positiv konnotiertes Gefühl zu #alllivesmatters hatte als sie das teilte, zumal es ja Schwarze impliziert und sie Bezug zu den aktuellen Ereignissen genommen hat. Aber nein, das darf nicht sein in unserer Matrix mit überladenem Antirassismusprogrammen das Menschen den Frame ausdrücken „alle Leben zählen“
Quelle: web.de 03.06.20

Ich bitte euch. Keine Gruppe hat das Recht alleiniges Opfer zu sein. Und mit dieser Grafik schließe ich meinen Text ab:

 

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persönliche Motivation bei Life Plus einzusteigen

Hallo Leute,

ich steige jetzt bei Life Plus ein und möchte mich mit Leuten verbinden, die ebenfalls Bock auf Passives Einkommen haben. Jede_r darf auf seine Art und Weise arbeiten und mit seinen/Ihren Zielen und in ihrer Geschwindigkeit. Ich bin explizit kein Maßstab. Mein Upline sagte mir auch explizit, dass es unüblich ist mit Blogeinträgen zu arbeiten und viel über Beziehungsarbeit gemacht wird.

Tja, mein System machte bisher meist dicht, wenn über Ernährungstipps geredet wurde. Es machte kein Sinn Wissen in meinem Mentalkörper anzusammeln, wenn ich aufgrund von Essstörungen eh dagegen handele. Es würde nur meine Ambivalenz steigern.

Jetzt bin ich auf nem guten Weg. Mitte Mai hatte ich ne Session bei Martin Schramm und ich habe seitdem keinen Zucker mehr gegessen, als hochgradig Zuckersüchtiger. Danke dafür. Das werde ich beibehalten. Ansonsten esse ich nur Fast Food und koche quasi gar nicht. Das wird sich jetzt auch ändern. Es reicht nicht, nur über Prozesse versuchen zu heilen. Die Ernährung ist eine der wichtigsten Stellschrauben im Bereich der Heilung und die gehe ich jetzt an. Ich werde jetzt anders als bisher mich darauf ausrichten viel über gesunde Ernährung zu sprechen und praktische Erfahrungen zu sammeln. Anders als bei Sessions spürt mensch die positiven Folgen von Ernährungsumstellung ja leider nicht so direkt.

zwei Tage vor diesem Blogeintrag war ich bei einer Freundin, die ein nigelnagelneues Set Erzengelkarten nach Hause geliefert bekommen hatte. Ich zoge eine mit der Fragestellung, ob ich diesen Life Plus Weg gehen soll und wenn ja, worauf ich mich ausrichten soll.

Es ist doch der Wahnsinn, oder? Ich wusste nicht mal, dass es eine Tarotkarte auf diesem Planeten mit dieser Überschrift gibt, geschweige denn einen Erzengel zu diesem Thema. Und ausgerechnet in diesem Moment zu dieser Fragestellung ziehe ich diese Tarotkarte. Für mich ist es ein klares Ja zu dem Weg mit Life-Plus, den ich persönlich dann auch mit einer gravierenden Umstellung meiner Esslebensgewohnheiten verbinde, um authentisch sein zu können und ja, es wird vermutlich nicht so ein schneller Erfolgsweg, aber ich gehe ihn jetzt. Mein Ich in 15 Jahren wird hoffentlich sehr dankbar sein, dass ich die Entscheidugn heute getroffen habe und vermutlich nicht sagen, was für eine bescheurte Entscheidung ich damals getroffen habe.

Wenn Leute in mein Team kommen, dann dürfen sie auch klar mit ihren Themen da sein und sich auf ihre eigene Ausrichtung ausrichten und gemeinsam mit mir den Weg gehen von Passiven Einkommen verbunden mit gesunder Lebensführung und Nahrungsergänzungsmitteln.

Hier noch meine finanzielle Motivation

Hier geht es zum Life Plus Artikel

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Finanzielle Ausrichtung

Ich reise viel in die geistige Welt. Das was ich wahrnehme ist vielen Menschen außerhalb der Spirituellen Szene und ohne Hochsensibilität nichtmal bekannt oder kann in Gesprächen kaum erfasst werden. Ich habe keine Ahnung, wohin meine Reise hingeht. Aber ich spüre, dass ich Bock auf Geld habe. Geld verdienen, Geld fließen lassen, mit Geld was sinnvolles Schaffen.

Und nein, es geht mir nicht um einen Lottogewinn oder viel Geld auf einmal haben. Die Vorstellung strengt mich eher an. Es geht mir um passives Einkommen jeden Monat, dass ich das Gefühl habe, dass jeden Moment, den ich mal entspannt nichts tue, dass mein Geld mehr wird.

So wie reiche Leute halt von ihrer Rendite leben. Für diesen Weg fehlt mir leider das Kapital und es fühlt sich auch unstimmig an mein Geld in Aktien von Unternehmen zu haben und nur darauf zu hoffen, dass sie Rendite machen. Dann füttere ich genau das kapitalistische System mit dem ich Widerstand bin.

Ich habe echt viele Struggles. Ich kann mich nicht mehr in die bürokratisch-“professionellen“ Strukturen der Sozialen Arbeit zurückbegeben, weil ich diese Mindsets und eingeengten methodischen Abläufe nicht ertrage und energetisch kaputt gehe dabei mich bis zu 40 Stunden pro Woche zu verkaufen. Son Job geht voll rein ins Identitätssystem. Ich sehe mich auch nicht in einem anderen Job als Angestellter, mich als kleines Rad in ein Unternehmenssystem zu begeben und mich dort Jahrelang hocharbeiten und „Karriere“ machen, auch wenn es natürlich schön zu sehen ist, dass die Leute, die diesen weg gehen sich einen Wohlstand finanzieren mit diesem Hamsterrad.

Ich könnte Unternehmer werden, aber auch das ist mir zu materiell. Dieses Spiel von Kaufen und Verkaufen langweilt mich. Auch mit meinem Coaching, werde ich nicht in die Einkommenssphären vorstoßen, in die ich gerne hinmlchte, weil ich keiner dieser Positiv-Motivations-Speaker sein werde, der Hallen führt oder Businesscoaching macht oder sich von Unternehmen buchen lassen wird, um das Mindset der Belegschaft nochmehr auf Produktivität auszurichten. So wie ich es jetzt als Coach arbeite, kann ich auch keine Fließbandarbeit machen und mehrere Klienten pro Tag „abfertigen“. Denn ich gehe in meinen Sessions für meine Klient_innen ins Feld. Ich liebe das, aber auch ich habe physische Grenzen und muss die Sessions teils mit Folgeprozessen und viel Wasser trinken verarbeiten, weil sie auch mit meinem System jedesmal was machen. Poker wird es auch nicht sein, was meinen Lebensunterhalt bestreiten wird, dafür fehlt mir die Bankroll und ja, das Risiko ist sehr hoch, ich kann mich nicht auf das Einkommen verlassen.

Wichtig ist nur zu sagen, dass ich es wirklich vermeiden möchte ins Hartz IV System zu gehen, das hält mein hochsensibles System nicht aus. Und ich bekomme eh nicht viel: In Bezug auf meine Miete habe ich mir das Passives Einkommen schon erfüllt. Der Preis dafür ist, dass ich zu Dritt in einer Drei-Raum-Wohnung lebe mit Menschen zu denen ich keinen freundschatliche Verbindung habe.

An der Stelle nochmal danke für die 5.000€ Coronasoforthilfe, auch wenn da ein kleiner Anteil in mir Angst und Zurückhaltung kreiert, aufgrund der Vorstellung, dass ich einen Teil (oder gar alles) zurückzahlen muss.

Ich träume auch nicht ernsthaft von einem Lottogewinn. Auf einmal viel Geld zu haben. Würde mich eher nerven. Mein Traum ist, dass jede Sekunde, die ich lebe, das Geld mehr wird. Monatlich fließendes Einkommen. Das würde mir die Freiheit geben wirklich nur Jobs zu machen, auf die ich Bock habe, soviel zu arbeiten, wie ich Bock habe und gerade in der spirituellen Arbeit beobachte ich in mir, dass es anstrengend ist, es mit Geld zu verknüpfen, das ich „brauche“. Meine spirituellen Fähigkeiten interessieren sich nicht dafür, ob ich Geld verdiene oder nicht. Das ist die weltliche Instanz, die dafür verantwortlich ist, diesen Rahmen zu kreieren und das strengt an, zumal die weltliche Instanz, tatsächlich noch Mangelthemen in seinem System hat.

Beim Passiven Einkommen würde ich den Fokus zuerst auf alle Fixkosten legen. Miete und Nebenkosten sind ja schon abgedeckt. Wäre es nicht auch für euch schön, wenn eure Vereinsbeiträge, Handy- und Internetkosten schon durch laufende Einnahmen gedeckt wären. Eins meiner ersten Ziele wäre auch mir ein Urbansportsabo für 60€ gegenzufinanzieren. Ich stelle mir vor, wie ich ein Extrakonto mache, das anfangs auf Plusminus Null läuft. Immer wenn das Passive Einkommen gewachsen ist, dann kann wieder ein monatlicher Geldabfluss auf dieses Konto übertragen werden. Sei es Youtube, Spotify, Netflix oder mensch macht aus diesem Konto ein Spaß oder Hobbykonto und finanziert sich irgendein teures Hobby. Mensch kann sich bspw. auch sagen, ich pokere nur mit dem Überschuss aus diesem Passiven Einkommen oder mensch spart einen gewissen Betrag auf diesem Konto an und macht dann eine Weltreise.

Und wie gesagt, nicht alles auf einmal. Das ist ne individuelle Entscheidung und es geht darum Schritt für Schritt Ziele zu haben und klar zu haben, dass natürlich für den Lebensunterhalt vorerst erstmal weitergearbeitet werden kann, darf, muss.

Es gibt auch Möglichkeiten aus diesem Passiven Einkommen ein Geldmagnetkonto zu machen, dieses Konto nur wachsen zu lasssen oder für ein Eigenheim oder die Altersvorsorge zu sparen.

Eine Schöne Idee auf dem Weg zur Fülle ist auch ein Spendenkonto/Verschenkekonto. Das nur dieses Geld für deine laufenden Spendenbeiträge, das Geld für die Wohnungslosen oder auch für Geschenke für Freund_innen genutzt wird.

Mir geht es um die Freiheit nicht arbeiten gehen zu müssen. Ich habe zurzeit wenig Ausgaben, aber auch ohne Einnahmen will die Krankenkasse monatlich ihre 200€ haben.

Ich habe „Druck“ arbeiten gehen zu müssen, um mindestens auf Null zu kommen und darüber hinaus mir meinen Lebensunterhalt zu verdienen. Das heißt jeden Moment, den ich einfach nur so in der Hingabe existieren würde, wird mein Geld weniger. Das suckt.

Und versteht mich nicht falsch, Ich will nicht nicht arbeiten.

Ja, ich werde vielleicht dann mal saisonal Bäume pflanzen in Kanada, CBD abfüllen und Pakete packen bei Waldkraft (Affiliatelink), vielleicht habe ich mal Bock ne Saison auf nem Kreuzfahrtschiff zu arbeiten oder Masseur in einem Spa irgendwo auf der Welt (Neben meiner ganzen Feldarbeit würde ich mich jetzt nur noch Richtung Körperarbeit usw. weiterqualifizieren, weil ich was erdiges als Ausgleich brauche. Vielleicht habe ich auch mal Bock mich ein paar Monate lang nur auf eine Kandidatur bei einer Wahl zu fokussieren ohne nebenbei über meine Grenzen zu gehen, weil ich noch Arbeiten muss.

Die Entscheidung ist gefallen. Ich werde jetzt mit Multilevel-Marketing mit Life Plus starten. Es ist jetzt auch nicht aus vollstem Herzen, sondern eine Entscheidung vom weltlichen ICH, das klar hat, dass es den Geldteil der Matrix nicht loslassen will. Ich habe Bock auf diese Erfahrung. Es ist mein Leben und meine Inkarnation und ich werde jetzt dieses Spiel jetzt spielen und hoffe einige Menschen begeistern zu können diesen Weg mit mir mitzugehen.

Ich habe mich viel mit Multilevelmarketing beschäftigt, auch mit der Abgrenzung zum Schneeballsystem. Dieses System ist legal, habe sogar gehört, dass Jobcenter/Arbeitsagenturen Selbständige fördern, die diesen Weg gehen.

Mehr zu dem Modell dann hier in diesem Blogeintrag.

 

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Desinformationskampagne und Matrixsprech der Regierungsparteien

FICK DICH JENS SPAHN.

Ich muss einfach nochmal den Irrsinn des Matrixsprechs in diesem Posting deutlich machen.

Jens Spahn sagt, „wo Freiwiligkeit herrscht, braucht es keine gesetzliche Pflicht“. So kannste auch mit nem Kind reden, du kannst dein Zimmer gerne freiwillig aufräumen oder ich führe Taschengeldentzug ein.

Hört sich erstmal nett an. „Kein Pflicht“ und Freiwiligkeit. Aber im Umkehrschluss heißt es, dass die Impfpflicht kommt, wenn nicht genug Leute freiwilig mitmachen.

Und wer legt das denn fest, wann genug ist? Ein paar Erinnerung, die Influenzaimpfrate ist bei ca. 35% bei den über 60jährigen, die WHO empfiehlt Raten von 75%. Zack müssen wir also die Impfpflicht für die über 60jährigen einführen und da wir keine Altersdiskriminierung wollen, gleich für alle. Ich glaube die Impfrate bei Masern ist bei 90%… irgendwelche Experten sagen, aber auf einmal 95% ist wichtig für die volle Ausrottung durch Herdenimmunität, zack Impfausweispflicht für schulpflichtige Kinder beschlossen.

Wichtig ist, dass sich auch dieser Narrativ in den Köpfen verankert, was das Hauptargument ist, um §2 des GG „körperliche Unversehrtheit auszuzsetzen:

„Daher müsse hier abgewogen werden. „Ja, es geht um die Freiheit des Einzelnen, die körperliche Unversehrtheit, das Elternrecht.“ Aber spätestens in der Kita oder Schule gehe es nicht nur um die eigene Freiheit.

„Zur Freiheit in einer offenen Gesellschaft gehört auch dazu, dass der andere mich nicht unnötig gefährdet.“ Und wenn es eine Impfung gebe, diese aber nicht angewandt werde, „dann ist das eben eine unnötige Gefährdung“, sagte Spahn.“
Quelle 20.05.19
https://www.aerzteblatt.de/…/Spahn-verteidigt-Vorstoss-zur-…

Ein weiteres Sprüchebild, das eine Desinformationskampagne der anderen Regierungspartei belegt:

 

Mein Kommentar von einer anderen Pinwand zu diesem Posting:

„Korrekt. Gleichzeitig sprachen sich Habeck(!), Spahn und Söder für ein Impfpflicht aus in dem Fall, dass sich nicht genug Menschen gegen Covid19 impfen lassen.

Eine Debatte kann und wird offensichtlich jetzt geführt, auch wenn der Impfstoff nicht da ist. Dieser Zusammenhang, dass mensch es erst beschließen kann, wenn der Impfstoff da ist, ist völlig ohne Fundament.

Wahr ist, dass keine Impfpflicht im aktuellen Entwurf zur Debatte stand, aber ein Impfausweis mit hohem sozialen Druck sich impfen zu lassen, wenn bspw. Arbeitgeber oder Clubs sich entscheiden den vorzeigen zu lassen oder wenn Ausgangssperren beschlossen werden und du nur ein Bußgeld für Bewegung im öffentlichen Raum ausweichen kannst, wenn du dich impfen lässt.

Traurige Realität ist das Masernschutzgesetz, was in Deutschland seit 1.3. gilt und auch noch keine Impfpflicht ist, sondern eine Impfausweispflicht. Heißt nicht geimpfte schulpflichtige Kinder, dürfen nicht in die Schule und werden solange mit Ordnunsgelder belegt bis die Eltern ihren Willen brechen. Die katastrophalen Auswirkungen des Gesetzes werden sich zu Beginn des nächsten Schuljahres zeigen. Aber die Matrixprogramme, haben bereits ganze Arbeit geleistet und Impfgegner und -kritiker_innen mit Begriffen wie Aluhut, Rechtsesoterisch Spinner gecharged, so dass es schwer wird angemessene mediale Aufmerksamkeit für diese Gruppe zu gewinnen. Hier geht es schließlich um Unversehrtheit des Körpers nach Art. 2 GG.

In diesem Rahmen ordne ich dieses Zitat als Desinformation ein mit dem Ziel zu beschwichtigen und zu beruhigen. Mein Gefühl, dass der Plan die Impfpflicht einzuführen in den Schreibtischen der Lobbyorganistationen und Thinkstanks, der Milliardenschweren Pharmaindustrie liegen, die sich geschickt Empörungswelle für Empörungswelle und mit kleinen gesetzlichen Änderungen und Einflussnahme auf das Narrativ im Mainstreamdiskurs voranarbeiten, kannste gerne als Verschwörungstheorie einordnen. Fühlt sich wahr an und ich kann es nicht belegen, es ist einfach mein freier Glaube, dass es Sachen gibt, die außerhalb des Medienfocusses liegen, Instanzen, die nicht jeden strategischen Schritt mit ner Pressemitteilung öffentlich machen.“

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Zum aktuellen Impfausweisdiskurs.

Freitag war ich in Kreuzberg, habe mir die Stimmung im SO 36 angeschaut. Wirkte ganz friedlich. Samstag war ich auf der Hygienedemo, weil ich da mehr Leute kannte, mein Umfeld und meine Facebooktimeline eher mit diesen Inhalten resoniert.

Am Freitag gab es einen linksradikalen Angriff auf das linkspopulistische Satire-Magazin Heute-Show, das seinen Linksaußenreporter Abdelkarim geschickt hat (hihi Linksaußenreporter) und von einem linken Mob angegriffen wurde. Ca. 15 bis 25 vermummte Personen. Vier Leute mussten ins Krankenhaus. zdf.de

Ich dachte erst, dass es in Kreuzberg passierte bei den Anti-Querfrontlinken, weil es am 1.5. war, checkte, dann aber erst Sonntag, dass es sich offensichtlich um Querfrontlinke handelt, da am 1.5. ja auch schon eine Hygienedemo am Rosa-Luxemburg-Platz stattfand.

Ich muss es mal kurz so ausdrücken: es kotzt mich an.

So sehr die Presse auch infiltriert und korrumpiert sein mag, es ist der ganz dunkle Weg, dies mit dieser Art von Gewalt besiegen zu wollen. Und ja, wie die Vergangenheit gezeigt hat, macht es wütend, wenn die Heute-Show dahingeht und die lächerlichsten Aussagen zusammenschneidet, um die linkspolistischen Programme von da gehen nur rechtsesoterische Aluhutträger und linke Spinner hin. Ja, ich kann nachvollziehen, dass es wütend macht, das sie kein journalistisches Interesse daran haben, was die Beweggründe sind und die eigenen Narrative überhaupt nicht im Mainstreamdiskurs vorkommen dürfen, weil sie durch Keulenprogramme so lächerlich gemacht werden und mit Fremdenergie gecharged werden. Mir persönlich sind Themen wie Impfen, Abtreibung, Organspende, 5G wichtig. Das sind alles keine Demokratiegefährdenden Punkte, nichts was das System stürzen würde und die Welt brennen lässt. Aber scheinbar bin ich genauso gefährlich wie nen Rechtsextremer, der sich für Tag X bewaffnet.

Und so wütend und hilflos es macht und so sehr ich verstehen kann, dass andere Menschen sich nicht so gut ausdrücken können wie ich, so werde ich die Presse, egal wie toxisch sie ist verteidigen.

Gerade für Leute, die an einer Demo auf dem Rosa-Luxemburg-Platz, teilnehmen sollte das einer der höchsten Werte sein.

Hatte auf dem Weg nach Hause mir vorgenommen, dass ich jetzt genug Trotz ausgedrückt habe und mal versuche wieder meinen Focus von Corona wegzulenken.

Hat nicht geklappt.

Samstag Abend kam eine noch nie dagewesene Social-Media-Welle auf mich zu. Ich habe noch nie soviele Beiträge auf einmal zu einer Schlagzeile gesehen. Da sind ja aus dem nichts zig Videos und Beiträge entstanden. „Impfpflicht wird am 15.5. beschlossen“ bzw. wurde am 29.4. beschlossen. Und ja, wirklich sehr versteckt auf der Website vom Gesundheitsministerium in einem 102 Seiten-Dokument waren auf Seite 21 problematische Formulierungen in einem komplizierten Rechtsdeutsch. Ich überprüfte diese Infos selber, einen Rat, den ich auch anderen mitgeben möchte, auch wenn es anstrengend ist. Ich erkannte, dass es sich nicht um eine Impfpflicht handelt und fing an wild drunter zu kommentieren.

Was ist dabei mein innerer Kampf?

Mein Anliegen ist, dass die Energien und die Themen, die aus diesem „alternativen“ Feld kommen, (Verschwörungsecke) mehr Raum bekommen. Es ist ein Spiegel, dass sie soviel Resonanz haben, es spiegelt nach meiner Schatten- Matrix-Feld-Theorie wider, dass viel Dunkelheit in der Mitte und hinter der Mitte kreiert wird. Diese Dunkelheits-Energie wird aufgegriffen und mental übersetzt, denn nur duch mentalen Ausdruck, kann es in der Matrix (bspw. Social Media) gesehen und zurückgespiegelt werden.

Leider gibt es dann mentale Fehlübersetzungen dieser Energien, die sich dann in Formen von sogenannten Fakenews ausdrücken. Die Leute von denen das kommt sind nunmal nicht professionelle Institutionen mit finanziellen Mitteln, Rechercheteams und Lektor_innen wie es die Medien sind bzw. Hochbezahlte PR-Agenturen der Politik oder Konzerne.

Mein Wunsch ist es, dass sich diese Szene in der Sprache professionalisiert, damit sie nicht weiter so diskreditiert werden kann als Aluhutträger, Angstfrequenzenbediener, Manipulierend, Fakenewser. Ich stehe inhaltlich auf deren Seite, energetisch wird mir aber echt immer schlecht. Und es bringt nichts ne Querfrontdemo zu haben mit linken und Rechten und Friedensbewegten, wir müssen in die Mitte, in den Mainstream. Und das geht unter anderem mit vernünftiger und sauberer Sprache.

Und es wurde manipulativ ein Angstfeld bedient, um Stimmungen zu bedienen. Sogenannter Populismus durch Verkürzungen oder Wahrheitsverdrehungen. Eine Impfpflicht ist aktuell nicht mehrheitsfähig. Das berührt Widerstand bei sagen wir mal 80% der Leute. Das was jetzt da aktuell beschlossen werden soll ist leider in meiner Einschätzung Mehrheitsfähig. Und Spahn macht es ja gerade geschickt legt es jetzt dem Ethikrat vor. Es hat auf jeden Fall was gebracht Stimmung zu machen.

Es gibt also ne Menge Leute, die Impflicht lesen und Widerstand haben, dann bei genauerem Hinschauen, dann aber merken, dass sie einem Impfausweis zustimmen könnten. Diese Leute sind OK mit Shutdowns und Ausgangssperren der Regierung und finde es OK, dass die Leute, bei denen das nicht mehr „notwendig“ ist, sich weder anstecken können, noch andere anstecken, und das belegen können, dann sich von den Maßnahmen befreien können. Also kein Bußgeld zahlen müssen, wenn sie sich draußen aufhalten. Wie so oft gut gemeint mit schwerwiegenden Folgen.

Hier eine Einordnung der Mehrheitsverhältnisse. Ist knapper als ich dachte, aber gleichzeitig traue ich Internetumfragen nicht so. Aufgrund der aktuellen Stimmung ist diese vermutlich verzerrt zur Gesamtstimmung in der Bevölkerung.

Zum Glück haben mehrere Mainstreamartikel das aufgegriffen. Und hier wird deutlich worum es wirklich geht.

„Stoppt Spahns gefährlichen Vorschlag“ 4.5. Tagesspiegel

„Pass für Genesene?“ 4.5. Neues Deutschland

„Ein Ausweis der Immunität“ 1.5. Taz

 

Hier nochmal ein paar Einordnungen von mir, die ich jetzt einfach mal zusammenfasse anstatt es unter jeden Beitrag zu posten. Juristisch gesehen heißt Impfpflicht übersetzt, dass der Staat unter Einsatz von Gewalt, diese Pflicht zum Impfen durchsetzen kann.

Impfausweispflicht gilt für schulpflichtige Kinder seit dem 1.3.20. Der Gesetzgeber ist geschickt und will solche Bilder vermeiden. Wenn das nicht geimpfte Kind schulpflichtig wird, und nicht in die Schule darf, gibt es solange Ordnungsgelder bis die Hürde, die Schulpflicht einzuhalten von den Eltern beseitigt wurde. Es ist eine Katastrophe, aber immer noch keine Impfpflicht.

Siehe dazu auch, die Einordnung vom Neuen Deutschland vom 31.03.20

Oder auch ganz wichtig dieses Video von der Regierungspartei CDU, wo die sprachliche Unterscheidung und Motivation transparent gemacht wird.

 

 

Ich kann nachvollziehen, warum es naheliegt hier von Impfpflicht sprechen zu wollen. Es tut mir in der Seele weh mir vorzustellen, wie spirituelle Fühlige Eltern ein klares Nein haben ihr Kind zu impfen und im Vertrauen mit ihrem Halt und ihrer Liebe sind, dass sie das Immunsystem des Kindes stärken und Krankheiten wie Masern mit dem Kind durchstehen. Und es gibt diese sogenannte Religionsfreiheit zur Not sich einer höheren Macht hingeben zu wollen anstatt zu versuchen mit Übergriffen Kontrolle über Leben und Tod gewinnen zu wollen. Es hat seinen Preis.

Ich habe zum Glück keine Kinder und bin von diesem Dilemma nicht bedroht. Und es war geschickt, das nur für diese Zielgruppe einzuführen anstatt für alle Deutschen, denn so werden nach und nach alle geimpft unter Androhung heftigster Konsequenzen. Hier ist bereits eine Grenze massiv überschritten, das ist die entscheidende Zäsur. Ich bin kein Impfgegner, diesen Kampf will ich nicht führen, Menschen, die sich impfen lassen wollen daran zu hindern, aber was hier an Übergriff in die körperliche Unversehrtheit beschlossen wurde, kann echt nicht angehen. Diese sogenannte weltlichen Interessengesteuerten Expert_innen wissen nicht wirklich auf allen Ebenen was da passiert. Was das für ein Trauma und für ein Risiko das das Kind ist. Was für ein Geschäft für die Pharmaindustrie, die sich Werbung sparen kann. Letztens hatte auch eine befreundete Alleinerziehende Mutter ein Treffen mit mir abgesagt, weil das Kind Fieber nach einer Impfung bekommen hat. Boah es regt mich gerade so auf, obwohl ich ja eigentlich die Sprache versachlichen wollte. Aber in diesem emotionalem Umfeld kann ich echt nur nachvollziehen, dass es schwer ist, hier nicht von einer Impfpflicht zu sprechen.

Im aktuellen Fall geht es um die Einführung eines Immunitätsausweises für Geimpfte oder Menschen, welche die Krankheit überstanden haben und nachweisen können, dass sie sich immunisiert haben. Das hat zur Folge, dass bspw. möglich ist, dass wenn die Regierung wieder Schutzmaßnahmen beschließt wie Shutdown und Ausgangssperre, dass Leute mit diesem Impfausweis davon befreit werden können und keine Bußgelder zahlen müssen, wenn sie draußen sind.

Die Einführung ist eine Katastrophe, weil auch Clubs, Arbeitsgeber usw. anfangen könnten sich diesen Ausweis zeigen zu lassen. Es ist leider auch mehrheitsfähig, weil die Bevölkerung Shutdowns akzeptiert und gleichzeitig sagen wird, es ist gerecht, dass dies nicht für Immunisierte gilt. Denn irgendwo steht auch, dass die Maßnahmen „notwendig“ sein müssen. Und da sind sie ja nicht für Menschen, die sich weder anstecken können noch Überträger sind. (Im Entwurf steht auch klar, dass Wissenschaftlicher Stand Voraussetzung ist und Spahn sagt auch klar, dass es in Bezug auf Covid19 noch keine Klarheit ist und der Entwurf vorsorglich.

Neben der immanenten Diskriminierung, dem Anreiz sich anzustecken gibt dann einen hohen Sozialen Druck sich impfen zu lassen, aber es ist immer noch keine Impfpflicht, auch wenn Grundrechte eingeschränkt werden. Vergleichbar mit HartzIV-Empfängern, die um Geld zu bekommen, ihre Daten offen legen müssen und eine Mitwirkungsvereinbarung unterzeichnen müssen. Und es gibt keine Pflicht, dies zu tun, sie tun das freiwillig. Tun sie es nicht, bekommen sie keine Leistungen. Fühlt sich wie ne Pflicht an, ist juristisch gesehen aber keine.

Ich bin auf euerer Seite, aber Stimmungsmache in den Sozialen Medien reicht nicht. Wenn die Leute sehen, da steht Impfpflicht, was in Deutschland nicht mehrheitsfähig ist, die Leute dann aber verstehen worum es wirklich geht, wofür sie innerlich zustimmen, dann gibt es ne Gap, die aufgrund einer Informationslücke entstanden ist. Mein Wunsch ist, dass sich diese Positionen Impfkritisch zu sein professionalisiert und sich die Sprache der Mainstreammedien aneignet, um die Mitte zu erreichen. Ansonsten wird es dem politischen Gegner nur zu leicht fallen uns zu diskreditieren.

Um nochmal einen Punkt zusammenfassen. Die sogenannten Mainstreammedien haben ihre Qualität in der Recherche und Formulierung. Das erkenne ich ausdrücklich an und ich wehre mich gegen dieses Pauschale Bashing ebendieser Mainstreammedien, bspw. als Lügenpresse.

Gleichzeitig sind sie Teil des Systems und sie können auch ohne zu lügen den Focus lenken. Sie entscheiden nämlich was im kollektiven Feld und was in unsere Köpfen rumschwirrt, unabhängig davon ob wir in Resonanz oder im Widerstand sind, sind die Themen bestimmt. Mein Focus ist gelenkt. Ich schreibe jetzt zu diesem Thema, weil ich gecharged bin, wenngleich ich aus der Stille heraus über ganz andere Sachen schreiben würde. Aber gut, ich arbeite diese Schicht jetzt ab.

Die Alternativen Medien bedienen nunmal ein Feld, das die Mainstreammedien nicht bedienen. Sie ziehen Schlüsse aus vielen Ereignissen und leiten Mächte dahinter ab. Und wer sich jetzt hinstellt und negiert, dass es außerhalb des Pressefocusses nicht irgendwelche Instititionen, Lobbys, Interessengruppen, geopolitische Netzwerke am Arbeiten sind, der ist für mich der eigentliche Verschwörungstheoretiker. Mensch braucht schon viel Fantasie um zu glauben, dass nur das wahr ist, was uns vorgegeben wird.

Pharmakonzerne sind kapitalistische Großkonzerne und sie müssen systemisch die Renditegeilheit von ihren Aktionären bedienen und dementsprechend synchronisiert sich das Spitzenpersonal auch mit seinen Strategischen Entscheidungen. Es ist ein kommerzielles Interesse Leute krank und abhängig zu haben, denn nur dann fließt dieses Geld. Und hier wirkt dann das Manifestationsprinzip. Wer sich diesen Göttern in Weiß hingibt und gläubig wird, der gibt seine Energie diesen Frequenzen hin. Und es ist schwierig, weil sie was haben was wir manchmal nicht haben und was wir brauchen. Wissen und ne monopolisierte Stellung beim Thema Heilung und sie lenken unseren Glauben und Denkmuster. Erst gestern Abend mich am Späti mich jemandem unterhalten, der nur nach nem Gespräch Psychopharmaka bekommt, ohne physiologische Untersuchungen, wie er sich dann in Watte gepackt gefühlt hat, die Symptome aber noch da waren, oder nicht mehr klar war, was jetzt durch das Medikament da war oder zu seiner eigenen Psychose gehörte. Auch in Gesprächen mit den Ärtzen runterzudosieren, wird reflexartig abgewunken und ausgeredet.

Ich kenne fast nur Geschichten mit negativen Erfahrungen mit Ärzt_innen, die voll in ihrer Brille sind, nicht mehr zuhören, den Patient_innen bei ihren Wahrnehmungen nicht glauben und vertrauen, weil sie es ja besser wissen. Und dann wenn der Arzt in seinen vielen Blutwerten nichts findet, dann kommt irgendwann die Frage, ob es sein kann, dass sich die Schmerzen nur eingebildet werden. Sie sind so voller Wissen auf einer Frequenz und so blind und taub und unfühlig auf so vielen anderen Frequenzen. Es ist klar, dass ihre Intuition nicht on ist, dass sie in einem bürokratischen System leben, an ihre eigene Wirtschaftlichkeit denken müssen bei Fallpauschalen. Ein Allgemeinarzt bekommt eine Pauschale von 80€ pro Patient, pro Quartal, egal wie oft er kommt. Er hat also ein Interesse daran viele Patienten kurz bei sich zu haben. Ich kenne das von mir als Sozialarbeiter, jeder Schritt muss so ausgeführt werden, dass ich es theoretisch mit ienm fachlichen Konzept begründen kann und dokumentieren kann. Das killt Authentiztät, hielt mich im Kopf, weg vom Flow und Natürlichkeit.

Und deswegen sind mir die Alternativen Ausdrucksweisen wichtig. Sie gehören zum Gesamtbild dazu. Diese vielen Einzelschicksale interessiert der Mainstream aber nicht. Die Ärzte und Expert_innen behalten die Deutungshoheit über Abweichungen.

Und es ist Ärger da, der nicht gesehen will und sich ausdrücken will. Soviel Wut und Verzweiflung. Es ist OK, wenn Einzelpersonen mal so richtig ausflippen, mal so richtig die Sau rauslassen und mal so richtig unsachlich sind. Unsgeheim wünsche ich mir das auch für mich. Es befreit und es würde uns gut tun uns von unseren Vernunftprogrammen und Bewertungen und Ängsten ein wenig lösen und auch ein Stück mehr Vertrauen ins Chaos haben anstatt die Kontrolle und Fassade aufrecht zu erhalten. Gleichzeitig bediene ich natürlich auch die Kontrolle und kritisiere, dass wenn sich dann Institutionen dieser Energien bedienen, die dann Einfluss auf die Matrix nehmen, sich dann auch mental korrekt verhalten: Zwei Beispiele.

Es tut mir weh, zu sehen wie das Niveau der Violetten gesunken ist. Seit Januar kein Posting und jetzt schwimmen sie impulsiv auf dieser Empörungswelle mit. So schade, weil es eine Partei ist, welche die für mich richtigen Themen setzt und auf der anderen seite so unprofessionel im Ausdruck. Ein noch schlimmeres Posting wurde unter anderem nach Kommentaren von mir gelöscht. Aber was jetzt gezeigt wird ist immer noch unterstes Niveau.

Erstmal OK, diese Aussagen, weil der Bezug zu den aktuellen Beschlüssen rausgenommen ist. Er ist aber im Kontakt des aktuellen Diskurses. Ich hätte mir von der Likesite einer Bundespartei gewünscht, dass die aktuellen Geschehnisse korrekt eingeordnet werden, sich zum Impfausweis positioniert wird und gleichzeitig die Gefahr aufgezeigt wird, dass es ein weiterer kritischer meilenstein auf dem Weg zu einer von Gruppen gewollten Impfpflicht ist.

Das zweite ist eine Petition, die innerhalb von sehr kurzer zeit 230.000 Unterstützer_innen hat.

Und schön, wie die Empörungsenergien mit einer Petition ihr Ventil finden und was sichtbar machen. Die Qualität der Petition ist zum an den Kopf fassen.

Impfstoff als Retter, macht eine unnötige Rhetorische Frage auf.

Hier muss mensch unterscheiden zwischen Impfgegner_innen und -Kritiker_innen, die klar sagen, dass die Nachteile von Impfen überwiegen und politisch das Ziel haben, dass diese Praxis sich entweder massiv verändert oder eingestellt wird.

Und Impfzwanggegner_innen und -kritiker_innen. Für die ist es egal, ob Vor- oder Nachteile überwiegen, sie legen vor allem Wert auf die Freiwilligkeit. Und das bedient einen ganz anderen Punkt. Die Unversehrtheit und das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper und den der Kinder und da nicht die Kontrolle zu verlieren an den Staat und die Götter und verkopften Expter_innen in Weiß.

Dann der nächste Satz: Zwangsimpfungen gesetzlich untersagen.

Die Petition fordert ein Gesetz. Gesetze werden von der Legislative beschlossen mit Mehrheit. In dem Fall bezieht es sich auf den Bundestag, auch wenn da Bundesregierung steht oder Europpäische Union. Beide Institutionen können keine Gesetze beschließen.

Der Bundestag soll also gesetzlich untersagen, dass Zwangsimpfungen passieren, so die Forderung.

Also ein Gesetz machen, dass die Politik auffordert etwas nicht zu tun.

So laufen Gesetze nunmal nicht ab. Das Gesetz richtet sich ja dann nicht an die Bundesregierung, sondern vom Bundestag an den Bundestag selber, dass dieser Bundestag keine Zwangsimpfung beschließen soll.

Wenn er eine Mehrheit dafür hätte, sowas zu beschließen, dann hätte er auch die Mehrheit einfach keine Zwangsimpfung zu beschließen.

Die Forderung ist also, dass der aktuelle Status nicht verändert wird, weil de facto haben wir solange die Zwangsimpfung nicht explizit beschlossen wurde, eine gesetzlichen Zustand, der Zwangsimpfungen untersagt.

So. Punkt. Genug Aufgeregt für heute.

 

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Creators Game: mein neues Ich

FB-Event

In diesem einmaligen Workshopformat werden Christian Fender und Mica Jahnke mehrere der stärksten Methoden verbinden.

Zum einen das CREATORS GAME. Ein spielerisches Training der Wahrnehmung und Eigenverantwortung. Ein Spiel mit deiner Aufmerksamkeit und deinem Fokus. Eine Reise durch wertfreie Annahme und Ausdruck aller Gefühle auf dem Weg in den Fluß und in die Befreiung.

Diese Prozessarbeit wird von uns durch eine professionelle Ausrichtung auf PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG und die im COACHINGPROZESS üblichen ZIELE gerahmt.

Weiterhin werden wir euch dabei begleiten durch Hilfe des FELDES mit RESSOURCEN, also stärkende Persönlichkeitsanteilen zu connecten und sie in eurem System zu „installieren“, sie auszuweiten und ihnen Raum geben zum kennenlernen.

Daher unser Projektname „Aus dem Feld in die Welt“. Bitte liken oder auf dem Newsletter eintragen, denn wir gehen jetzt mit einer großen Serie an Workshops nach draußen. Aber diesen Startschuss, solltet ihr nicht verpassen.

Newsletter: http://eepurl.com/dP3O2v
Likesite: https://www.facebook.com/ausdemFeldindieWelt/

Ankommen 17:45 Uhr.
Der wunderschöne Raum befindet sich nur 5 Min entfernt vom
S Bhf. Wollankstr. (Zwei Stationen von S Gesundbrunnen)
Fast in der Natur.

Der Raum ist von 18 Uhr bis 21 Uhr gemietet.
Wir werden pünktlich beginnen und pünktlich enden.
Gerne eine Wasserflasche und bequeme Kleidung mitbringen.

Preis:
Normal: 35€
Business: 40€
ermäßigt: 30€

Je 5€ Rabatt für
– mitbringen eines Freundes/Freundin aus deinem Umfeld
– Teilen des FB-Events (bis Freitag)
– Einladen von 50 potentiell Interessierten (bis Freitag)
– Einladen von 50 Leuten unsere Seite zu liken

Christian Fender
– B.A. Sozialpädagoge, Systemischer Coach, Leiter von Aufstellungen u.Ä.
https://christianfender.wordpress.com/einzelsessions-coaching-aufstellungen/

Mica Jahnke
Heilpraktikerin für Psychotherapie, EMDR, Hypnose, Reikilehrerin, Channeling
https://www.marie-catherine.de

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Der Krieger @ MKP I-Group

Hier geht es direkt zum FB-Event

https://www.facebook.com/events/520902655155774

Hallo Männer

dieser intellektualisierten Gesellschaft in der Männer und Frauen „gleich“ sind und wir in den Kitas Spiele spielen, die auf ein Miteinander aus sind und nicht mehr auf ein Gegeneinander und es eine Petition gegen Hate-Speech nach der anderen gibt.

In dieser Gesellschaft ist „kein Platz für Hass“ und schon gar nicht das benennen der Probleme, weil das nur Konflikte schürt und Tabuisieren ist uns lieber als Grenzen setzen.

Willkommen im toxischen Frieden. Willkommen in der neurotischen Harmonie, willkommen im #unteilbar dieser Gesellschaft, in der Einteilung von Guten und Spaltenden, welche eigentlich nur die Abspaltungen „unserer Mitte“ spiegeln wollen. Willkommen in der Grenzenlosigkeit, die mit Haltlosigkeit, Erschöpfung, Verlorenheit und Verwirrung einhergeht. Aber immerhin haben wir viele Gewinner, an denen mensch sich orientieren kann, die verstanden haben wie das Spiel läuft und Spiele mitspielen, wo unser Herz einfach nein sagt.

Es ist OK wie es ist. Diese Gesellschaft darf so sein, zumal auch die Sachen, die nicht sein dürfen, weiterhin sein dürfen 😉
Zwar dann eher als Schattenform, aber es verschwindet nichts, was nicht Liebe transformiert oder durch Sterben losgelassen wurde.

Und versteht mich bitte nicht falsch. Mein Punkt ist nicht für Gewalt und Hass zu sein. Hass und Gewalt ist so oder so da, solange Menschen existieren. Mein Punkt ist, dass wir nicht neue Schichten über Unerwünschtes drüberlegen, sondern dem unerwünschten aufrichtig Begegnen und in Beziehung treten. Wir brauchen keine neuen Gesetze in Richtung Zensur und Staats“gewalt“ in Form von Repression, wir brauchen Räume in welcher die Ohnmacht von der höheren Instanz (Politik, Institutionen, Eltern) nicht gehört zu werden, Wahrnehmungen von Minderwertigkeit und Ungerechtigkeit, Gefühle wie Wut, Frust, Hass usw. Raum bekommen und gehalten werden. Sie sollen ausgedrückt werden dürfen und dann in Liebe angenommen werden, damit sich die Schichten dahinter, Verletzlichkeit, Weichheit, Trauer usw. Zeigen dürfen.
Und ja, wir brauchen Raum für Konflikte und auch konfrontativer Begegnung, schon im Kindergarten und Schule anstatt dieses verkopfte Still sitzen und brav sein. Konflikte, die wir im Kleinen unterdrücken fütten den Raum, das Feld, die Matrix mit Schattenenergien. Von diesen Schatten ernähren sich Dämonen und die werden dann in Form von großen Kriegen und Konflikten im Außen dann zu uns zurückgespiegelt.

Und da ist auch der kleine Stich an die Harmonie- und Gutmenschenanteile in uns, auch in mir. Es geht nicht darum, den Konflikten im Außen mit unseren Verurteilungen Energie zu geben, sondern, die Konflikte in uns anzuschauen und in einen Frieden damit zu kommen.
Und so paradox es klingt. Das Unerwünschte verschwindet durch Annahme. Durch Widerstand und Kampf, ernährt es sich nur und wird größer.

Aber um dahinzukommen, um dem Unerwünschten authentisch begegnen zu können, anstatt mit ihm verstrickt zu sein, braucht es eine gewisse Qualität, die Klarheit schafft, was nach Innen zu mir gehört und was nach außen gehört. Dazu braucht es eine Klarheit über Grenzen, die Klarheit darüber, was ich will und was nicht will.

Dieser Abend ist eine Einladung an die Männern eine Qualität zu zelebrieren, welcher gerade eher ein Schattendasein fristet:

DER ARCHETYP DES KRIEGERS

Dazu wird Christian Fender am Ende eines offenen I-Group-Abends eine Stunde lang einen Raum aufmachen, um sich in einem sicheren Rahmen mit dem Archetyp des Kriegers zu verbinden, kennenzulernen und ggf. zu integrieren. Der Krieger steht für Präsenz im Moment, Halt, Wut, Aggression bei Übergriff, Schutz, Körper und so weiter. Der Krieger ist kein blinder Amokläufer. Er ist verbunden mit seiner Mission und verbindet sich mit der in ihm abgespeicherten Kraft im äußersten Notfall auch töten zu können. Eine Kraft vor dessen Power wir Angst haben, weil sie mit sehr viel Schuld im Männerfeld aufgeladen ist. Der Gesunde Krieger dient und beschützt das Schwache, das beschützenswerte, seine nächsten, Mutter Natur, das Verletzliche usw.

Die I-Group (Integrationsgruppe) ist eine regelmäßige Männergruppe, die in mehreren Städten weltweit stattfinden. MKP (ManKind Project) bietet Männerinititationen an. Ich hatte meine im Juli 2018 auf der Bettenburg und kann es empfehlen.

https://www.mkp-deutschland.de/

Die Berliner I-Group trifft sich zu diesen Zeiten:

„Wir treffen uns zur Zeit jeden 2. und 4. Donnerstag eines Monats um 18:45 (damit es um 19:00 losgehen kann). Ort: Centro Delfino (im 4. Stock), Dernburgstraße 59, 14057 Berlin, ggü. des S-Bahnhofs Messe Nord/ICC. Wenn unten keiner ist, klingele bitte im „4. Stock“ des Centros, nicht im 2. Stock.

Das Treffen am 2. Donnerstag ist ein offene Gruppe, wo jeder interessierte Mann willkommen ist. Das Treffen am 4. Donnerstag ist nur für beim ManKindProject initiierte Männer.“

https://www.igroup-berlin.de/

Die Berliner Gruppe hat entschieden an vier offenen Abenden sich im Anschluss an die offene I-Group sich eine Stunde lang, geleitet von einem Freiwilligen, einem Archetypen zuzuwenden.

12. September: Liebhaber
10. Oktober: Krieger
14. November: Magier
12. Dezember: König

Du bist, als Mann, also auch in den folgenden Monaten eingeladen am zweiten Donnerstag im Monat zu den offenen Treffen direkt (1min) am S-Bahnhof Messe Nord/ICC vorbeizukommen.

Der Text und das FB Event ist keine offizielle Position von MKP. Dieses FB-Event, der Text und die Workshopgestaltung von 21 bis 22 Uhr liegen in der Verantwortung von Christian Fender, genauso wie die Entscheidung öffentlich auf dieses öffentliche Event hinzuweisen.

18:45 Ankommen
19:00 Start
Einchecken, Synchronisieren, Klären, Arbeiten, Auschecken, Orga
21:00 Uhr Workshop „der Krieger“

Bitte bringe dir entweder deine bequemsten Streetwear oder Wechselkleidung und eine Wasserflasche mit.

Eintritt frei.
Wenn du dich für die Gruppe und für die Männerinitation entscheidest, dann besteht die Möglichkeit Vereinsmitglied zu werden.

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Inkarnationsreise und Mann/Frau-Begegnung

Montag 23.09.19

Ich schaue mir das 20min Video von Sophie Grimm an. Es berührt mich. Sex, Extase, Money, Paradies. Mit 29 Mutter von 4 Kindern. Aber ja, sie war „schon immer so“. Sie ist auf ihrer Spur. Und es ist etwas toxisch für mich, dieses Video zu sehen und zu glauben, dass ich da auch hinkann. Denn ich will dahin, um „meins“ nicht haben zu müssen. Meine Schwere, meine Dunkelheit, meine Festhaltedämonen. Sie nutzte das Hashtag #leichteralsLeicht.

Ich machte dann eine Systemische Aufstellung mit Bodenankern und nutzte die Zettel vom letzten Mal mit Körper, Herz und Kopf/Kontrolle. Legte außerdem Dunkelheit und Leichtigkeit hin, sowie Geld. Ich begann am Körper. und verschaffte mir einen Überblick. Die Leichtigkeit lag direkt hinter der Dunkelheit. Fuck, also musste ich da durch, um da hinzukommen. Ich blieb aber stehen, auch zum Geld zog es mich nicht. Ich hatte soviele Baustellen im Körper und der Gedanke, den ich schon öfters hatte, kam in mein System. Es nutzt mir Erfolg, Frauen, Geld, Sex nichts, wenn ich nicht fühlen kann. Irgendwann lief ich doch auf die anderen Anteile und stellte mich auch mal auf die Leichtigkeit. Der Preis war ganz klar das Loslassen. Das war die zentrale Botschaft. Aber mein Mentalkörper hielt an der Einordnung zu Geld fest, dass ich zwar in Liebe mit der Energie und dem Fluss bin, aber im Widerstand mit der machtpolitischen Entstehung und der Macht der Eliten hinter den Zentralbanken. Ich stellte mich auf einen Stuhl und schaute aus göttlicher Perspektive auf meine Bodenanker: Von dort war dann wieder alles eins. Die Dunkelheit und das Licht. Paradies und Hölle. Liebe es einfach. Es macht keinen Sinn diese Gedanken. Davon verschwindet es nicht. Auch nach meinem Tod nicht, selbst wenn ich das ganze Leben diesem Kampf widmen würde. Was ich wirklich wollte, blitzte auch nochmal kurz auf als Gefühl, das tief hinter der Dunkelheit versteckt war: Verletzlichkeit.

Ich bin in der zweiten Runde Yoga und bekomme eine depressive Verstimmung. Bin genervt und merke körperliche Dissoziation. Es machte keinen Sinn mehr weiter zu machen, weil es anders als der Kopfgedanke “Yoga tut gut” mir nicht mehr gut tat. Ich konnte meine Wahrnehmungen anders als früher gut halten und blieb größer als die depressive Verstimmung und verlor mich nicht drin, weil sie größer als ich wurde. Ich nutze in letzter Zeit den Satz, dass ich in meine wahre Größe gehe und richte mich auf. Das holt mich aus Unter- und Überhöhung raus. Ich verlasse den Space und gehe dem Kraftplatz in der Natur suchen, der mir beim 3,5 stündigen geführten Spaziergang zu den Kraftorten der Umgebung im Gedächtnis geblieben ist. War dann erstmal auf nem anderen als dem gesuchten, aber OK, ich legte mich hin und entspannte mich, ließ die Kontrolle los, sackte in meinen Körper und in die Innere Hingabe. Mir wurde warm, im Körper, die Dissoziation endete und ich erdete mich mit eine massiven Erschöpfungserschlagenheit.

Es begann eine mentale Trancereise. Ich sah mich in einer Art Wildnis. Als Gefangener. Der Stamm, den ich vorher überfallen hatte setzte mir und anderen Gefangenen Kabelbinder um den Hals. Sie zeigten uns ihre Familienangehörigen auf einem Leichenberg, um uns mit unseren Taten zu konfrontieren. Vor allem ausgelöst durch die Todesangst, sie hätten die Kabelbinder nur noch zuziehen müssen, fing „ich“/die Figur aus der Trancereise jämmerlich an zu weinen und zu bereuen. Sie ließen mich gehen, weil ich so jämmerlich war, dass ich keine Bedrohung mehr war. Das Bereuen war einerseits echt, aber gleichzeitig nicht aus dem Herzen, sondern aus einer Angst. Sie überließen mich meinen Schuldgefühlen und ließen mich frei. Es war klar, dass ich nicht mehr zu meinem Täterstamm zurückkehren würde, das erlaubte mir die Reue nicht und das Leid, was wir anderen antaten Das wollte ich nicht mehr. Einmal fragten die anderen mich, ob ich beim Gegenangriff mitmache. Dazu hatte ich auch kein klares Ja, weil es mich massiv in einen Konflikt brachte. Mir war es unangenehm, aber mein ganzer Körper zog sich spür und sichtbar in eine schwache angstvolle Haltung zusammen. Ich bot an, einfach in eine andere Richtung weiterzuziehen und von all dem Abstand zu gewinnen. Sie ließen mich. Ich konnte also auch kein Teil dieser Gruppe mehr sein. Irgendwas wollte in mir aber einen Stamm haben und nicht alleine sein. (Angello vom Creators Game deutete aus einem Channeling mal solch eine Karmageschichte wegen meinem Ausgrenzungsthema an. Ich war damals aber noch nicht bereit, durch eines meiner größten Themen voll durchzugehen und hielt am dazugehören wollen fest.) Ich siedelte mich erstmal 40 m vom Dorf in einem jämmerlichen Zelt ein und war alleine. Beschissene Situation, während die anderen ihre Rache ausübten. Ich war klar daran, dass nicht mehr töten und leiden wollte. Und ich spürte das unsägliche Leid in mir, dass ich getötet habe. Ich wollte es weg haben. Irgendwie kam dann immer wieder „sterben“ rein. Und das ist ja nun wirklich das Hauptdilemma, was ich aus zahlreichen Prozessen kenne und an dem ich hänge: Leiden oder Sterben. Beides will ich nicht. Ich will glücklich leben, aber das ist mir irgendwie nicht erlaubt. (auf einer gewissen Ebene, ansonsten bin ich megaglücklich darüber, dass ich existiere und auch stabil diese Dunkelheits und Depressionserfahrungen machen darf) Ich war so krass verbunden mit dem Mann aus der Trancereise und spürte, wie es nicht ging und wie es sich auch nicht logisch anfühlte. Aber es ging auch nicht um Suizid machen. Er war ja quasi schon tot, es war nur ein Spirit einer alten Inkarnation, die festhielt und in meinem System am weiterexistieren war, weil er ne Scheiß Angst vor der Hölle hat.

Wir reisten weiter, in ein Naturgebiet, wo es schön war. Aber fucking einsam. Auf einmal kamen Sehnsüchte beim Mann hoch nach Frauen und nach dem Paradies und er beklagte sich, dass er in diesem Leid war, er war doch manipuliert durch den Stamm und wusste es nicht besser. Er betete um Vergebung und wollte sich vergeben, aber er schaffte es nicht an seine Gefühle ranzukommen. Gleichzeitig war dieses Klagen auch irgendwie auch daneben, denn andere menschliche Wesen durften dank seiner Taten nicht mehr leben. Ist die Todesstrafe und Hölle jetzt angemessen?

Ich stelle zwischendurch auch Fragen, ob es ein Anteil von mir oder Fremdenergie ist, weil ich weiß, dass es dann verschiedene Umgangsformen gibt. Antwort war klar, dass es ein Teil von mir ist. Also musste ich da durch und selbst eine Lösung finden. Und ich hing in diesem Prozess fest. Ich moderierte mich mental, dass mir die Fähigkeit zum Vergeben fehlte und versuchte mir diese Fähigkeit aus dem Universum downzuloaden. Der Prozess endete damit, dass ich mit diesem Mann eins wurde, die Luft aus der Trancereise war raus und ich ging verbunden mit meinen Körperlichen Schmerzen, vor allem in der Schulter und Schwere zurück zu Yoga Vidya um zu essen. Auf dem Weg zurück kam ein ordentliches Paket Selbsthass aus der Dunkelheit in mein System geschossen. Ich fragte mein Herz, ob es das halten kann. Es kam ein freudiges JA und ich ließ diesen Selbsthass in einem dunklen strahlendem Herzen durch mich durchfließen und es wärmte und berührte mich von innen.

Beim Essen war eine lange Schlange und ich sah jemanden, den ich kannte. Eine Frau aus Berlin, die ich schon im SPIRIT BERLIN und auf dem Tribal Gathering gesehen habe. Meine Annäherungsversuche wurden abgelehnt, aber es war eine Art “normaler” Kontakt da. Ich wollte mich zu ihr in die Schlange vordrängeln. Mache ich halt so und ich finde es legititim zu jemanden vorzudrängeln, den mensch kennt. Andersrum würde ich es auch akzeptieren, weil es mich ärgert, dass wenn mensch, jemanden kennt, dass er sich dann wegen so einer Regel hinten anstellen muss, wenn er die Zeit des Wartens auch für Socialising nutzen könnte.

Ich war eigentlich wieder in einem Normalstate, dachte ich. Ging zu ihr hin, schaute ihr in die Augen und sachte „tach“. Wahrscheinlich dachte ich, dass sie sie rafft, dass ich mich eindrängeln will und hoffte/erwartete, dass sie mitspielt. Sie schaute mich irritiert mit Erwartungen an, dass nach dem „Tach“ jetzt nochwas kommt. Sie fragte dann leicht angewidert, „was ich will“. Ich sagte lapidar „Kontakt“. (Das sind diese Verkürzungen, dich hasse. War halt nicht mehr Raum in dieser überladenen SmallTalkfrequenz und habe nicht Wahrheit gesprochen, bzw. „Kontakt“ war keine Unwahrheit, habe aber mit diesem Aspekt der Wahrheit andere Aspekte der Wahrheit weggedrückt und hatte somit einen aktiven Schatten. Sie sagte, „willst aber immer ganz schön viel“. Ich reagierte rhetorisch-mental abwehrend/rechtfertigend, damit, dass sie ja mit ihrer Frage schon das Wollen gesucht hat. Sie meinte, dann noch, dass sie mich penetrant findet. Puh, dan war mir die Situation unangehm, hatte ja auch keinen Raum da mich auszudrücken, da viele Leute um uns herum standen, geschweige, denn all die Scham zu spüren, die bei mir ausgelöst wurde. Ich versteckte mich hinter eine Grinsemaske und reihte mich hinter ihr ein. Sie spiegelte natürlich meine Schatten, die ich ja offensichtlich in den Kontakt ausstrahlte und ich war froh, dass sie endlich mal eine berührbare Grenze mir gegenüber gesetzt hatte. Sie war vorher auch immer freundlich aber kurz angebunden im Kontakt mit mir und ich wollte mehr Tiefe und natürlich weniger auf ihrer Freundlichkeitsfrequenz im Kontakt mit ihr. Wir waren, wie ich es oft bin mit Menschen, kaum synchron. Mich überfordert, die Leichtigkeit und andere meine Tiefe Präsenz. Ich aß mein Essen und fühlte mich schlecht. Abwertungsgedanken, wie Scheiße ich bin, dass immer noch sone Ablehnungs-Spiegelungen in meinem Leben nötig sind und das obwohl ich ja echt tief im Prozess war und dann einfach auch nochmal in die Normalität zurückkehren möchte. Hatte auch überlegt, das Essen für Entspannung an dem Kraftort ausfallen zu lassen, aber mein weltliches Ego war zu stark angehaftet an dem Programm, dass ich die Mahlzeit mitnehmen werde, weil es dann später nichts mehr gibt.

Ich ging dann zum Satsang und meditierte in der Stille mit. Ich erinnerte mich an die Aufstellung, wo der Fokus bei der Leichtigkeit auf Loslassen lag und das mein größtes Ziel im Leben die Herzöffnung und das Halten ebendieser Verletzlichkeit ist und so traf ich nochmal eine klare Entscheidung, die mir auch mein Herz empfahl: Loslassen. Und es hört sich so banal an, aber es ist entscheidend, dass sich dadurch der Fokus in mir ändert. Vorher wollte ich natürlich auch loslassen, aber hatte aufgrund von Konzepten ein Mindset, das denkt, dazu muss ich alle Schuld durchfühlen, bis es von alleine verschwindet oder ich muss in einen drastischen Sterbeprozess. Der Fokus ging direkt zum Loslassen, vorbei an den melancholischen Anteilen, die sich im Schmerz und im Verstehen wollen rumwühlen und alles unnötig big machen.

Meine Schultern taten weh und es steigerte sich von diesem beiläufigen Schmerz, den ich im Alltag mal so mitschleppe in Richtung Unerträglichkeit. Es war sehr unangenehm und ich wollte wegspringen. Aber ich entschied mich klar, da zu bleiben. Das war eine gute Entscheidung. Der Schmerz spitzte sich zu, zu ner Art Energiepunkt, wie ne Art Stich, aber im kompletten Schulterbereich. Mein Kopf ging nach hinten, mein Mund öffnete sich weit. Und ich ließ stumme Schreie aus meinem Körper fließen, Mitten im Satsang mit ca. 200 Menschen. Puh, das war intensiv, aber dann gleichzeitig auch gar nicht so schlimm und lang wie ich es sonst gemacht habe.

Dienstag 24.09.19

Am nächsten Tag hatte ich Mittags eine Verabredung für eine Begegnung mit einer Frau. Ich sah sie schon ziemlich am Anfang in einer Yogastunde. Ich war in Resonanz mit ihr. Jung, groß, schlank, hübsch und sie hatte vom Typus was weiches und herzliches und auch eher hochsensibles. Dann war sie für drei Tage meine Kollegin, wo wir zusammen zu dritt 1200 Stoffbeutel mit Werbematerialien packten und am dritten Tag ordentlich viel Bürokratie hatten. Sie war einmal im SPIRIT BERLIN und ich konnte natürlich damit glänzen, dass ich es mitaufgebaut, -gehalten und -abgebaut habe. Bei der Zusammenarbeit sagte ich einmal zu ihr, dass ich mir vorstelle, dass sie introvertiert ist und ich denke, dass sie sich damit im Kontakt mit mir gesehen gefühlt hat. Ich bin eher extrovertiert, wie mensch auch mit diesem Text sehen kann. Aber ich glaube, dass es ein drübergelegtes Muster ist, von dem ich die Schatten ja auch schon analysiert habe. Dass ich das nicht gesehen fühlen und die fehlende freundschaftlichen und partnerschaftlichen und familiären Kontakt kompensiere. (Ja, dieser Text hat nen Schatten, kommt vermutlich nicht aus dem Herzen, sondern sendet ne Energie von Möchte gesehen werden und möchte Aufmerksamkeit. Bin dazu in einem Loslassprozess und lebe dazu das Muster, das ich loslassen will, nochmal intensiv.) Ich war aber voll in Resonanz mit dem Begriff Introvertiertheit. Dem Phänomen, dass Menschen aus dem nach innen gerichtet sein ihre Kraft ziehen, was ich ja gar nicht mache, weil ich Eher Energien aus dem Raum oder aus dem mentalen Input und von anderen Menschen und Gruppendynamik anzapfe. Ich sagte ihr, dass ich diese Qualität gerne kennenlernen würde und dass ich gerne mit ihr in Kontakt gehen würde, wo sie sich gerne auch Themen anschauen kann, die hochkommen, wenn sie mit extrovertierten Männern in Kontakt geht und sie sich bspw. mal explizit erlaubt im Kontakt mit ihrer Introvertiertheit zu bleiben. Sie sagte glücklicherweise zu, woraufhin ich mich angenommen fühlte, weil diese Anfrage ja schon speziell ist. Wir tauschten uns zu Beginn aus. Uns verbindet, dass wir Gespräche beim Essen anstrengend finden. Ich weil mir die Energy und die Themen (Wetter, Reisen, Yoga) zu low sind und mir mehr Energie wünsche und sie, weil sie findet, dass die Menschen bei diesen Gesprächen, nicht aus einer inneren Ruhe sprechen. Weiterhin sagte sie auch, dass sie nach Partys oder geselligen Veranstaltungen, einen Tag Regenerationszeit braucht. Vielleicht ist es bei mir auch so, daher meine Erschöpfung. In meinem Leben gibt es quasi kein Wochenende. Ich habe jeden Tag mehrere Termine, Workshops und Begegnungen im Außen, die ich aus Angst was zu verpassen nicht absage und ich gönne mir kaum Ruhe außer beim Ausschlafen.

Weiterhin geht sie anders in Gruppen, sie braucht jemanden, der sie an die Hand nimmt und mag ihre WG, weil sie da einzeln mit den Leuten Kontakt aufbauen konnte und es dann einigermaßen hinbekommt, wenn die ganze WG plus weitere Gäste zusammenkommen. Ich bin da anders. Ich liebe Gruppen (Fokussierte, keine Freeflowgruppen, wo viele kleingrüpchenkontakte entstehen) und habe eher Schwierigkeiten im (ungehaltenen) Eins-zu-EinsKontakt.

Interessant bspw. für mich war der Austausch darüber, dass ich ihr auch in der ersten gemeinsamen Yogastunde aufgefallen bin, sie schon ein Hingucker für mich war. Sie nahm mich mit einem genervten, schlecht gelaunten Gesicht war und packte mich in eine Schublade, gleichzeitig, hatte sie minimales Interesse im Nachhinein bemerkt, ohne dass es in dem Moment ein bewusster Gedanke war. Als wir zusammenarbeiteten, war sie erstaunt, von dem was ich erzählte. Sie hätte das nicht gedacht und entschied sich Vorurteile loszulassen. Am Ende des ersten Arbeitstages bot ich ihr auch ne Umarmung an. Die hat sie voll angenommen und sie war ziemlich lange. Sie sagte, dass es sich für sie schön anfühlte. Ich machte es nochmal an nem anderen Tag beim Essen, da war es dann übergriffig, weil ihr System nicht offen war für eine Umarmung.

Es entstand ein Circling-ähnliches zwischen uns. Sie saß versetzt mir gegenüber auf meiner linken, weiblichen Seite, was schon ein kleines Zeichen war, dass eine Art Feldenergie am wirken war. Als ich es ansprach, meinte sie, dass es ihr nicht bewusst war, sich aber dort offensichtlich wohler fühlt als in der direkten Konfrontation mir direkt gegenüber. Wir hatten viel Zeit und entschleunigten uns radikal. Hatte lange mit geschlossenen Augen mich mitgeteilt. Im Inneren war es eher angespannt und blockiert und dunkel. Mein erster Impuls mit ihr in Kontakt zu gehen war es mit meinem Zeigefinger auf ihr Knie zu tippen. Nachdem ich dem Impuls folgen durfte, spürte ich, wie dadurch sich das Innere Kind ausgedrückt hat und auf einmal präsent wurde und sein durfte. Das hat meinen Bauchraum etwas auf- und lebendig gemacht. Aber ich bliebe nicht beim Inneren Kind. Interessant ist nur, dass dieser Anteil von meinem System als erstes bei der Frau anklopft anstatt der Mann. Aber immerhin machte er sich direkt darauf bemerkbar. Ich nahm meine rechte, meine männliche, Oberkörperseite wahr. Sie saß noch links von mir und hatte Angst vor meinen männlichen Anteilen und so spürte ich, innerlich, dass sich mein „Beschützer“ zeigen wollte. Ich fragte sie, ob ich sie mit meiner rechten Hand am Knie berühren darf und ich durfte. In der Berührung floß Energie, meine Anspannung in der rechten Brust wich der inneren Präsenz, die sich aufbaute. Es verband sich mit einem Glücksgefühl, dass sich dieser Anteil im Kontakt zeigen durfte. Auch sie entspannte sich, da ich nun spürbarer und weniger bedrohlich für ihr System war. Meine linke Seite, wo ich täglich physischen und energetischen Schmerz in der Brust spürte machte sich mit einer Anspannung bemerkbar und ich fragte, ob ich auch mit meiner Inneren Frau in Konakt gehen darf, was sie bejahte. Als ich in Kontakt mit diesem Anteil ging, connectete ich mich mit der Energie und sprach ließ die innere Frau aus einer Schwäche heraus sagen: ich bin sauer auf Christian, ich fühle mich unterdrückt und bekomme keinen Raum von ihm. Sie war hilflos und hilfesuchend. Dieser Anteil wandte sich mit einer nehmenden Energie an sie. Endlich im Kontakt mit einer Frau, eine Art Rettung, von der sie gehört wird. Da ich meine Energie bei mir halten konnte und Raum hatte, das transparent auszudrücken, war es grundsätlich nicht energysuckend. Sie nahm es mit ihrer Präsenz und legte ihre Hand auf meine linke, weibliche Hand. Es entstand Augenkontakt. Sie empfand ihn als durchdringlich, da war das Thema von einem Tag vorher, dass eine Frau, mit der ich mit Augenkontakt in Kontakt ging mich „penetrant“ empfand. Puh. Die Spiegelung und Analyse ist korrekt. Ich durchdringe mit meiner hochsensiblen Wahrnehmung menschliche Räume, bin schnell hinter ihren Fassaden, an ihren Schatten. Ich nenne es Talent. Es ist aber auch eine sogenannte Resilienz. Aus einer traumatischen Kindheit habe ich diese Fähigkeit entwickelt, weil ich spüren musste, wo meine Mutter, energetisch ist und weil ich ihrer Fassade nicht trauen konnte. Es war eine symbiotische Verstrickung und es hat die Konsequenz, dass wenn ich zu sehr in Räumen von anderen bin, dass ich zu wenig in meinem Raum bin und dann die Schatten in mich in Form von Fremdenergie in mich eindringen lasse. Das ist der Schatten meines Talents und der Grund, warum ich noch so sehr erschöpft bin. Dennoch werde ich weiter damit arbeiten. Voraussetzung ist, dass ich mehr und mehr in meinem Raum ankomme und bleibe und als Privatmensch, vor allem im Kontakt mit Frauen, dieses Muster sein lasse und mehr mit dem in Kontakt gehe, was mir angeboten wird, also auch mal die Fassada zu akzeptieren, auch wenn es mich innerlich wütend macht, weil es sich so unecht anfühlt. Mein Talent muss ich auf bezahlte Sessions beschränken, wo es ein Mandat für meine Wahrnehmung gibt, die Leute mir also die Erlaubnis geben und einen Profit von meienr Wahrnehmung und anschließenden Spiegelung und Moderation haben. Sie spiegelte mir auch, dass es für sie unangenehm ist, dass ich so tief in ihrem Raum mit meinen Augen bin und dass sie sich wünscht, dass sie einfach nur wahrgenommen anstatt analysiert wird. Und auch das stimmt, sobald ich jeglich kleinste Emotion wahrnehme, springe ich in den analytischen Mentalkörper, ins Superego, in den inneren Moderator, der dann aus diesem kleinen Gefühl nen riesen Ding draus macht und hineinreist und erforscht und verstehen will. Im Multidimensionalen Fraktalen Universum mit dem mein Bewusstsein connecten kann, ist das auch möglich. In jeder kleinsten Emotion, stecken Abermilliarden Bewusstseinsanteile. Und klar, mensch kann zu ner Schultermassage gehen und Themen aus früheren Inkarnationen lösen, ohne es mitzubekommen oder mensch macht es sich so kompliziert wie ich und holt sich die Themen mit ner Trancereise ins große Bewusstsein und wühlt sich durch die Prozesse.

Diese Spiegelung war natürlich auch ein Geschenk und ich werde diesen Wunsch meiner Inneren Weiblichkeit und der äußeren Welt mehr integrieren gegen meine mentalen Automatismen, die Sachen mehr so anzunehmen, wie sie sind. Auch, wenn ich Wahrnehmungen gut analysieren, einordnen usw. kann, so ist eine Analyse, so gut und genau sie auch ist, immer, eine neue Kreation, auch diese Worte, zu vergangenen Ereignissen sind neue Kreationen und damit schon wieder eine Trennung von Stille und Momentwahrheit. Es ist nicht die Realität, die im aufgewachten Zustand sein gelassen wird und durchfließen darf, ohne meinen Egofilter, ohne was verändern zu müssen. Dieser weibliche Aspekt des Annehmens, bringt auch mehr in Richtung Herz.

Ich nahm dann meiner weibliche Hand und setzte meiner Männlichen Hand eine Grenze. Ich schaute ihr nicht mehr in die Augen, sondern neben ihr auf den Boden. Das war auch neu, dass die weibliche Energie der männlichen Energie eien Grenze setzt, denn normalerweise assoziiere ich Männlichkeit mit Grenzen setzen, so dass das weibliche darin strahlen kann. Für sie war es jetzt angenehmer, aber ich war jetzt gleichzeitig auch nicht wirklich im Kontakt. Mein System war verstrickt, unsortiert und verwirrt. Hinzu kam, dass meine Innere Frau an der Hand zwar beschäftigt war, aber am linken Oberarm, sich massiv ungeschützt fühlt, wo ich dann doch wieder meine Rechte Hand hinnahm. Eine unangenehme Situation im Kontakt und schön, dass es über diese Impulse sichtbar werden konnte und ich nochmal wahrnehmen durfte, wie chaotisch es um meine Inneren Anteile noch steht. Danke dafür schonmal. Auch sie meldete zurück, dass sie den Kontakt sehr schön fand und viel lernen konnte.

Ich verbalisierte meinen Impuls, um aus der stuckenden Situation herauszukommen. Ich wollte mich hinlegen und das sie links von mir im Körperkontakt liegt und ich mich meiner Inneren Frau hingebe. Sie war einverstanden und ich zuckte und shakte mich in meinen inneren Raum hinein. Da war voll „nehmen“ und „brauchen-Energie“. (In den Wheelof-Consent-workshops habe ich gelernt, dass es OK ist damit in Kontakt zu gehen, wenn es transparent ist und mensch die Erlaubnis hat. In dem Moment ist es nichtmehr toxisch oder energiesaugend.) Meine Innere Frau war so froh, endlich mal sich vor einer Frau voll zu zeigen, hinzugeben und zu empfangen. Ja, dieses Empfangen, wird auch schnell mit nehmen verwechselt und von meinem System mit Beurteilungen abgewehrt. Meine mentalen Programme hatten ein bißchen schlechtes Gewissen, gleichzeitig habe ich verstanden, dass dieses Prinzip, der Hingabe auch wichtig ist und ließ es passieren anstatt auf Egogedanken zu hören und abzubrechen. Wir mussten uns nur kurz synchronisieren, dass sie sich nicht im mich fühlen verliert und parallel noch sich spürt und nur aus einem Überfluss heraus gibt, denn sonst wird sie wirklich energygesuckt, wenn sie „mir zuliebe“ nur beim Mitgefühl ist anstatt auch auf ihre Grenzen achtet. Aber ihre Grenzen sind letztendlich ihr Thema und ihre Verantwortung. Ich war transparent und nach der Synchronistaion konnte ich auch wieder loslassen mental Verantwortung für sie zu übernehmen.

Meine beiden Seiten fühlten sich sehr unterschiedlich an. Links fühlte ich nach innen gerichtete Schwere, die sich aber angenehm warm und zentrierend anfühlte und rechts, war ein Kältegefühl. Eine Dissoziation, weil ich die Energie nicht in mir, sondern in meiner Oberarmaura wahrnahm.  Ich bat sie sich rechts von mir hinzulegen. Was sie auch tat. Anspannungen machten sich bemerkbar. Sie fühlte sich von meiner männlichen Energie weggestoßen. Interessant Spiegelung natürlich, auch wenn es mir schon lange bekannt ist: Nicht die Frauen lehnen mich ab. Sie spiegeln nur meine Energie, dass ich sie in Wahrheit wegstoße. In meiner verletzten Männlichkeit wollte/will ich Frauen nicht zu nah an mich rankommen lassen. Ich unterdrücke Schüchternheit, Verletzlichkeit und Scham. Ich blockierte weiterhin Gefühle. Kam höchstens an ein kleines „ich mag dich“ ran, was sich für sie auch nicht so angenehm anfühlte, weil es mit einem riesigen Schatten von unterdrücktem Schmerz einherkam. Wenn ich mich auf den Gedanken einlasse ist es schon krass frustrierend, gespiegelt zu bekommen, wo ich stehe und wieviel Arbeit Gefühle in Verantwortung zu bringen noch vor mir steht. Gleichzeitig war es in dem Moment einfach nur schön, dass sie im Kontakt mit mir geblieben ist, obwohl ich ja noch weit entfernt mit von einer anziehenden Männlichkeit, und wir uns viel Zeit nahmen uns uns bewusst in die Momentwahrheiten fallen zu lassen. Statt Gefühle zentrierte sich nach und nach meine rechte seite, d.h. sie wurde innerlich warm und hat energetische Wahrnehmungen, von bspw. einer starken Energie in der rechten Hüfte, gehalten. Dort im rechten Hüftknochen stecken noch, das sehe ich bspw. auf Ayahuasca noch unzählige Männlichkeitskarmathemen. Aber ich solls auch nicht so persönlich nehmen. Ich bin ja gleichzeitig mit meinen Störungen ein Spiegel für das Kollektiv. Wir entwickelten in einem Ultrazeitlupentempo, in dem wir jeden Moment die Stimmigkeit überprüften, uns zu einer Umarmung. Puh. Schon hart zu sehen über wieviele Wahrnehmungen mensch mit schnellem Handeln drübergehen kann. Und die Umarmungen im schnellen Handeln, fühlen sich aufgrund des Kompensierens auch toll an, weil da sich genommen wird, was gebraucht wird und die vielen Wahrheiten im eigenen Raum nicht wahrgenommen werden.

So ein kleiner Tagebuchauszug aus zwei meiner Tage. Und der Scheiß passiert mir täglich. Und ja, ich würde auch gerne darüber, reden, mich austauschen. Andere Menschen tauschen sich auch über gemeinsame Wahrnehmungen aus, das reicht meist nur zur Wetter. Und ich bin fucking alone mit meinem Redebedarf. Und jedes mal, wenn ich gefragt, werde wie es mir geht, dann wird dieser Redeschwall, dieses Mentale Paket an reflektieren Worten aktiviert und will sich ausdrücken und gleichzeitig spüre ich, dass es nicht zum Raum passt, weil nur ne kurze, verbindende positive Antwort erwartet wird. Ich bin nicht synchron und ich weiß absolut nicht wie ich das lösen soll. Ich müsste fucking viel Bewusstsein loswerden, um mich mit einfachen Räumen und Gesprächsebenen zu synchronisieren und es strengt mich an, mich klein zu machen, um in eure Welt zu passen, genauso wie es für andere anstrengend ist mir zuzuhören.

Der Letzte Absatz ist nochmal gecharged mit Unfrieden. Aber ich bin damit OK. Ich habe meine Räume, ich habe Menschen, denen ich Sprachnachrichten schicken kann, die mich verstehen und, wo ich mich nicht verbiegen muss, die es voll nehmen, voll verstehen und es bei mir lassen und nichtin Helfer, Retter, Tipps-geben Muster fallen. Danke dafür.

Und ich werde mir die Räume kreieren, wo ich mich mit dieser Bewusstseinspower zeigen darf anstatt weiterhin Räume zu suchen, wo ich hoffe reinzupassen. Heute im Männerkreis auch wieder voll an Aggression rangekommen, weil Unwahrheit und unterdrückende Kontrolle im Raum war, die Schatten kreierte. Aber ich bin der Regelverstoßer. Immerhin durfte ich es ausdrücken in einer Klärung und mich durch eine Blockade Shaken, bis ich an Wut rankam. Und ja, ich habe auch Schatten. Ich weiß, ich soll die ganze Zeit eigentlich meinen Hass, Selbsthass, Verachtung, Aggression usw. spüren. Kam auch nochmal als Botschaft rein beim Thema Essstörung, wo ich Dienstag Abend ne Session bei Yoga Vidya mit einer Essstörungsexpertin hatte. Da kam raus, dass ich voll meine Aggressionen und Arschlochanteile vor allem im ÖPNV fühlen und leben soll anstatt mich den anderen zuliebe, dass sie keine Angst vor mir haben klein machen soll. Das kam schon in einer Aufstellung 2013 raus und es ist echt schwer umzusetzen, weil alle Regeln und Spirikonzepte usw. dagegensprechen. Aber ja es ist mein Fucking Männlichkeits und/oder Herzensweg authentisch damit zu sein aggressives Arschloch zu sein, das die Power hat Räume für Wahrheiten zu öffnen, die sonst voller Regeln und Konzepte nicht gesehen werden und damit andere Menschen auch ihren Frieden mit dem aggressiven Mann machen können, der wenn er unterdrückt wird mit noch toxischeren Spiegelungen von der Matrix, dem Feld zurückgespiegelt wird. puh, harte Aufgabe. Aber meiner Heilung zuliebe, muss ich jetzt diesen Weg gehen. Also Fickt euch mit euern Konzepten und begegnet mir authentisch und mit angemessenen Raum, in dem ihr eure Grenzen wahrt und mich nicht mit euern verfickten Regeln klein kontrollieren wollt. (Fängt schon im Kindergarten an, übrigens, wo toxisch feministische Erzieher_innen Männlichkeit aberziehen, um einen ja harmonischen Raum herzustellen. )

 

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Theta Healing Session mit Leni

Jetzt folge ich mal den Impuls endlich eine Thetahealingsession mit meiner Lieblingsthetahealingsessionleiterin Leni zu dokumentieren. Eine Raumhalterin, die ich sehr schätze, bspw. bei Kakao und Kuscheln und die Abschiedsfeier vom SPIRIT BERLIN , die sie organisierte.

Theta-Healing ist ähnlich wie Channelling. Konkret verbindet sich die leitende Person über ihr Höheres Selbst mit dem Höheren Selbst des_der Fragestellenden. So können Antworten zu aktuellen Fragestellungen und Themen hier auf diese Frequenz gebracht werden.

Ich hatte schon einige Sessions. Ich mag grundsätzlich Raumhaltende, die ne Anbindung nach oben haben und dann nicht aus ihrem Mentalkörper handeln. Der Prozess und der bei mir hochkommende Schmerz wird dann auch entsprechend sehr gut begleitet und gehalten, was es mir erlaubt zu vertrauen und tief zu gehen.

Ich traf sie am Donnerstag, den 12.09.19, am Ankommenstag vom Tribal Gathering an ihrem Kakao-Verkaufsstand. Und typisch heilungssüchtig, wie ich bin dealte ich relativ zeitnah nach ein paar Sharings, einen Sessionaustausch mit kurzen Einheiten mit ihr aus. Sie bekam ne Miniaufstellung von mir und ich eine kurze Theta-Healingsitzung.

Ich war schon einen Tag länger dort und hattezu diesem Zeitpunkt gerade den Anruf bekommen, dass ich einen Tag später nach Bad Meinberg zu Yoga Vidya reise, um gleich ein ganzes Wochenende lang Familienaufstellungen zu leiten. Raumhalten ist irgendwie mein Ding, aber erfahrungsgemäß gehe ich energetisch auch immer tief mit rein in die Themen und Gruppenenergie und arbeite auch hart für die Qualität, die ich nunmal bringe. Ein Schatten ist es noch, dass ich hinterher doch schon auch sehr erschöpft bin und ich jetzt keine Fließbandarbeit draus machen kann, wie bspw. ein Jobcoach, der 4-5 Klient_innen hintereinander hat, oder Leute, die wirklich nur mit ner mentalen Coachingmethode arbeiten und ansonsten energetisch gut abgegrenzt sind. Weiterhin bin ich Spezialist dafür Erschöpfung zu unterdrücken, damit ich ja meine Programme fahren kann möglichst viel zu erleben. Dahinter ist die Angst etwas zu verpassen. Problem bei dem vielen erleben ist, dass ich es oft nur erlebe und nicht tief fühlen kann.

Wenn ich dann grundsätzlich mal in Entspannung reingehe, dann  holt mich der jahrelang aufgebaute Schatten aus unterdrückter Erschöpfung ein und es kommt viel dunkle Energie hoch, vor der ich Angst habe, weil ich nicht weiß wie lange sie mich ausknocken möchte und was ich dann alles verpasse. Mein System hat also eine unterbewusste Angst vor Hingabe und Entspannung aufgebaut. Daher kreiere ich Muster, um eine gewisse Anspannung aufrechtzuerhalten, bspw. Süchte, ohne die, ich die aufkommenden Gefühle nicht aushalten könnte.

Immerhin gab es Verbesserung in diesem Bereich. Ich war seit Juli nicht mehr auf Spiegel Online, was ich vorher täglich machte, spiele gerade kein Poker, schaue etwas weniger Filme, Serien gerade gar nicht. Hoch ist noch meine Facebooksucht, wo ich doch nochmal viele aufwühlende Nachrichten ins System bekomme und eben meine Zuckersucht (und Fast Food), weil es mir einfach „gut“ geht damit. Und Leute, die mich kennen, wissen, das „gut“ eines der toxischsten Wörter ist, die es so gibt. Denn für dieses „Ego-gut“, diese Energie und das mentale Bewusstsein, das mir Zucker gibt, zahle ich meinen Preis, dass ich mich vom vermeintlich „schlechten“, Dunkelheit, Erschöpfung, dem Nichtstun, der Hingabe und dem auch mal unbewusst sein, trenne.

Ich formulierte in dieser Session mein Thema, und konnte mich wahrlich nicht kurz ausdrücken. Auf den Punkt gebracht ging es um meine Zuckersucht, dass ich Angst habe auf der Zugfahrt nach Bad Meinberg zuviel Scheiß zu kaufen und dass ich dann bei der Leitung des Seminars zu sehr ins Mentale dissoziiere und wieder über meine Grenzen gehe, weil ich mich trenne und meine Gefühle nicht ausreichend spüre. Andersrum hatte ich Angst, dass wenn ich das nicht mache, ich zu erschöpft bin, zu sehr mit meinen Gefühlen konfrontiert und dass ich dann den Raum nicht halten kann.

Sie sagte, dass sie ein Bild reinbekommt und fasste es in mit Gesten in Worte. Nach oben bin ich offen, da sieht sie ein Bewusstseinsfeuerwerk. Nach unten war es sehr tief und dunkel. Irgendwie auch gleich nen Sprung auf ne extreme Weise. Und dann ist da noch die nicht vorhandene Mitte. Sie hielt die zusammengedrückte Faust auf Brusthöhe. Das Feld war aktiv, ich war stark in Resonanz und berührt von dem Bild. Die Erkenntnis ist einerseits banal und auf einer gewissen Ebene mit vielen Worten schon durchreflektiert. Ich weiß ja um meine Dissoziationen und Gefühllosigkeit im Oberkörper und mein Flüchten in Prozesse aus Gründen der Heilungssucht und Verzweiflung und aufgrund von falsch abgespeicherten und übertrieben angewandten Konzepten wie „emotional Release“. Anderseits kam die Erkenntnis durch diese energetische Geste auf einer andere Frequenz nochmal tiefer in mein System. Es geht um meine körperliche Mitte und das ich dieses Fliehen in das krasse Bewusstsein in die geistige Welt nach oben oder in die Dunkelheit nach untern tricky nutze, um meinen irdischen Gefühlen auszuweichen. Ja, ich nehme viel wahr, auch krasseste Gefühle, fühle aber nicht. Es ist mir zu banal und irgendwie sind Gefühle wie Scham, Berührtheit, Langeweile usw. unerträglich für mich. Sie sagte auch, dass ich mehr auf meine Angst als Gefühl schauen soll. Und ja sie hat Recht. An der moderiere ich mich vom Mentalkörper gerne vorbei, die übergehe ich. Ich weiß aber von Panikattacken, wenn ich vorhabe berührbar, außerhalb eines sicheren Raumes oder Rollen, in Kontakt mit Menschen (speziell Frauen) zu gehen. Ich bin großartig in meinem Bewusstsein, aber fucking schwach hier als irdisches arbeitsloses und bindungsgestörtes Wesen, das sich bei weltlichen Tätigkeiten kaum halten kann. (Hatte heute noch nen Bürokratiejob zu erledigen und kam voll an meine Grenzen, inklusive Nasenbluten, wegen Stressattacke und Rückenschmerzen. Den Sozialarbeiterjob, habe ich unter anderem aufgegeben, weil ich die Bürokratie nicht hinbekomme.)

Ich nahm dieses Bild dann energetisch mit auf meine Reise und fühlte dann diese „Mitte“ bspw, wenn ich in der Bahn saß und nicht in Prozess gehen konnte. Ich fühlte eine unerträgliche Leere verbunden, blieb aber präsent mit ihr und einem mit krassem Widerstand. Nach einer Weile entspannte sich etwas. Nach einer Zeit war „das Unerträgliche“ (gelabelte) aushaltbar geworden. Trotzdem beobachte ich aber permanent meine automatisierten Fluchtimpulse in den Kopf (Gedankenwelten, Tagträumen) und der innere Moderator will ständig einen Prozess lostreten, damit das die Leere durchfühlt und losgelassen werden kann. Der Innere Moderator hat aber immer eine leicht toxische Energie, weil er aus einem Widerstand und loswerden-wollen handelt. Er handelt nicht aus einer „lieben-was-da-ist“ Frequenz. Wie auch, ist je nen Egoanteil, der quasi konzeptionell gesehen „“nicht“ mit dem Herzen verbunden ist.

Beim Wochenendworkshop wurde ich in meinem Einzelzimmer mit einem Powerriegel begrüßt, was für eine nette Geste. Ich aß ihn dann auch am nächsten Morgen vor meiner Acht-Uhr-Schicht und auch zwischendurch wenig und am Sonntag nach dem Workshop gönnte ich mir ne ordentliche Portion Schokolade.

Ich bin insgesamt mit meiner Leistung sehr zufrieden und es gab auch gutes Feedback. Habe mich auch mehr mit eigener Unsicherheit gezeigt als sonst, was ein Fortschritt war, habe natürlich aber auch viele Anteile zurückgehalten. Mein eigenes Thema passte auch zu dem was im Workshop auftauchte, allein dadurch, dass nur Frauen teilnahmen: der abwesende Mann. Ich habe den abwesenden Vater knallhart erfahren dürfen und es spiegelt sich immer noch durch meine abwesende Männlichkeit in meinem System und ich muss mir die Anteile in vielen Prozessen zusammensuchen, die andere Menschen automatisch in der Kindheit unterbewusst mitbekommen haben und als selbstverständlich wahrgenommen werden.

Meinen Aufenthalt bei Yoga Vidya verlängerte ich um mir in den tollen Rahmenbedingungen vor Ort Zeit zu nehmen, mich wieder mit meinem Körper zu synchronisieren und die Erschöpfung zu fühlen. Ich führte die Übungen meine Mitte, die Leere spüren fort und beobachtete meine Wegspring-Abwesenheits-Muster. Hatte dann weiterhin meine heilenden Prozesse. Bspw. bin ich in Multidimensionalitätswahrnehmung und in Kontakt mit dem SPIRIT Mutter Natur bei einer Trancereise gekommen. Hatte ne Herz- und Rangelsessions mit einer wunderschönen offenen Frau und nen paar Innere-Kind Prozesse, was nochmal ordentlich geweint hat, weil es die Mutter vermisst.

Hier eine ausführlicher Zusammenfassung der Woche:

Der Punkt ist, dass sich dennoch was getan hat. Ich habe mich mehr auf die „menschliche“/“irdische“/“körperliche“ Frequenz eingetunt und bin mehr da. Auch wenn noch ordentliche Pakete von Schatten abzutragen sind und ich mit meinem mentalem Programm und mit der ehrenamtlichen Arbeit hier eher noch zu viel tue und mache und möglichst auch jedes Event mitnehme und gerade um 0:34 Uhr an diesem Blogeintrag arbeite anstatt nochmehr dem Vertrauen, der Hingabe, dem Nichts-Tun, dem Kommen lassen, der Ruhe Raum zu geben oder mal schlafen zu gehen Raum zu geben.

Bei der kurzen Gegenleistungssession mit Leni am Verkaufsstand ging es im Übrigen auch um das mich tangierende und kollektive Thema von Umgang mit Rollen vs. Authentizität, wenn mensch sich auf Business ausgerichtet hat. Sie machte einen Verkaufsstand auf dem Tribal Gathering mit der Herzöffnende Deva-Pflanze Cacao. Einerseits ist es ein spirituelles Setting und das Wort Authentizität ist in diesem Matrixfeld gebrandet. Andererseits ist es für die Leute dann doch irritierend, wenn Leni dann mal (zu) authentisch ist und auch mal rotzig, pissig oder verächtlich auf dumme Fragen der Kundschaft reagieren würde. Da ist dann eine Bubblefalle. „Authentizität ja, aber nur, wenns positiv ist.“ Als ich „die Kundschaft“ repräsentierte nahm ich wahr, dass die Authentizität von Leni meinen Schmerz berührte und das „wollte“ ich nicht. Ich wollte ja hier hin, weil es mir „gut“ gehen soll und der Cacao mein Herz mit Konnotation auf „positive“ Gefühle öffnen soll. Das Ergebnis meiner Aufstellung war nicht befriedigend. Ja, sie muss sich Zeit nehmen für ihr Inneres Kind, das da aktiv ist und kann es nicht in der Rolle authentisch ausleben, da es tatsächlich die Konsequenz hätte, dass Kundschaft verschreckt werden würde und auf Abstand geht. Und die Verkaufsrolle ist eine Rolle, die sie sich ausgesucht hat und die ihr auch authentisch Spaß macht, wenn sie sich wieder mit dieser Rolle synchronisiert hat.

 

 

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Familienaufstellung und Yoga bei Yoga Vidya

Hier ein FB-Sharing von mir, wie es einen Tag vorher zu der Leitung eines Wochenendseminars gekommen ist als Einleitung.

Ich bekomme die Bahnfahrten bezahlt, habe ein wunderschönes Einzelzimmer mit Balkon zu einem riesigen speziellen Wald-Park-Gelände, kann an Yoga, Meditationen, Satsang, Kirtan, Trancereisen, geführten Spaziergängen teilnehmen, habe ein sehr leckeres gesundes Essen im Intervallfastenmodus und bekomme natürlich auch ein Honorar für die Workshopleitung. Sorry, dass ich das hier so ausbreite, aber ich fühlte es als was besonderes, mein Anerkennungsthema und mein Bedürfnis nach Privilegien wurden voll geheilt. Ich spürte unfassbar viel Dankbarkeit und Wertschätzung.

Der Seminarraum war wunderschön und hell mit zwei Fenstern zu einer großen Wiese.

Ich wusste von 6 Teilnehmenden, am Ende waren es 7. Was mir am Anfang echt zu schaffen machte, war, dass auf der Website stand, dass einerseits 6 bis 7 Aufstellungen stattfinden sollen und ich andererseits nur diese Struktur hatte von 4 Kurzen Blöcken a 1 bis 1,5 Stunden und einem großen Block von 3,5 Stunden, die ja auch noch mit Vorstellungsrunde und Theorie gefüllt werden sollten.

Angekommen sah der Aushang in der Formulierung schon besser aus (Vortrag/Workshop statt Vortrag) und stolz durfte ich meinen Namen lesen. Die Nervösität stieg. Jetzt musste ich auch liefern.

Angekommen im Raum saß dann auf einmal eine Gruppe von 7 Frauen mir gegenüber. Und ich war jetzt nicht mehr in einer Selbstsicherheit, die ich im SPIRIT BERLIN oder auf den Rainbow Gatherings beim Leiten hatte. Die Begrüßung übernahm eine Frau von Yoga Vidya, womit ich auch nicht die ranghöchste Person im Raum war und mich mehr mit Demut connecten musste. Auf Vipassana habe ich auch gesehen, dass ich als Raumhalter weniger Dissoziieren (normalerweise gehe ich immer in so einen Feld-State und moderiere nur vom Inneren Moderator im Mentalkörper und bin emotional nicht angreifbar und somit sehr stabil für schwere Prozesse) soll und mehr mit meinen eigenen Gefühlen und mit meinen Schatten präsent sein soll, weil es mich sonst zu sehr erschöpft. Ich fühlte meine Unsicherheit und war voll da damit. Weiterhin hatte ich in mir den Gedanken „Fuck, nur Frauen… Fuck, keine männliche Stellvertreter, die Täter, Väter, Partner usw. repräsentieren können, keine Männer, welche die Projektionen der Frauen abfangen können. Fuck, jetzt landet der ganze scheiß bei mir als männlicher Raumhalter“ Ja, ich war getriggert und in nem leichten Widerstand zum Raum und damit zog ich es natürlich auch an. In der Vorstellungsrunde sagte auch eine Teilnehmerin, dass sie bisher immer nur Workshops von Frauen besucht und sie durch diesen Seminarleiter_innenwechsel jetzt das erste Mal einen männlichen Seminarleiter erlebt.

Ich bin sehr gecharged. Ein mir sehr bekanntes Phänomen, das ich immer und immer wieder gerade im Workshop oder Gruppenkontext erlebe und was wirklich nur im Creators Game klar als Phänomen benutzt wird, um damit zu arbeiten. Dort wird unterschieden zwischen eigenen Gefühle/Kreationen, die wir wahrnehmen und bewusst oder als Schatten in den Raum senden und Fremdgefühle und Energien, die eigentlich Gefühle, unterdrückte Gefühle oder Projektionen von anderen sind. Auf der Oberfläche ist oft nur Wahrnehmbar, dass ich mich komisch verhalte und die Leute denken dann oft, dass ich komisch bin und wenn ich keinen Raum bekomme meine Wahrheitswahrnehmung auszudrücken und mir keiner glaubt, was häufig passiert, dann habe ich einen retraumatisierenden Konflikt. Aber deswegen habe ich mir ja auch die Raumhalterrolle kreiert, hier kann ich Boss sein und habe ne „machtvolle“ Autoritäts-Stellung in der mir anders zugehört wird. Ich fühlte eine unfassbare Masse an Fremdenergie vor meiner Brust und Oberarmen und da sich die Energie in meiner Aura befand und nicht in mir, konnte ich es klar als Fremdenergie benennen. Ich intervenierte und stand auf und stelle mich hinter den Halbkreis der Frauen, schüttelte die Energie aus mir raus und ich wurde spürbar leichter. Ich bat die Gruppe die Aufmerksamkeit weiter auf das Kissen nach vorne zu richten und sich vorzustellen, dass da ein Mann sitzt. Als sie im Spüren angekommen waren, bat ich um ein Handzeichen bei wem gerade ein Männerthema aktiv ist. Es gingen 3 Hände hoch. Und normalerweise bleibt dieses Übertragungs-Phänomen, unbewusst und wird gar nicht wahrgenommen. Wahrgenommen wird, nur, der männliche Raumhalter verhält sich komisch. Dank meiner Intervention, hatte sich die Perspektive Verändert.

Und ja, es ist mir gerade wichtig über dieses Phänomen zu schreiben. Macht ja sonst keiner.

Ich war wegen der Zeit unsicher, eigentlich hätte ich gerne auch schon am Freitag eine geleitet, um die Aufstellungen auf drei Tage zu verteilen, damit die Leute schonmal am ersten Abend integrieren können was Aufstellungsarbeit bei mir praktisch bedeutet. Die Energie war nicht da, um klassisch mit einer Aufstellung zu starten, also entschied ich mich für Circling-Übungen und bildete 4 Zweiergruppen. Meine Zweier-Gruppe war energetisch sehr high. Sie shakte, auch körperlich, ihr Thema war megaaktiv. Ich nahm wahr, wie eine Schattenenergie aus meiner Aura, durch sie hindurch ging und hinter ihr Platz nahm. Daraufhin entspannte ich mich. Ihr Schatten war aus meinem System raus und ich konnte mich wieder ein Stück weit besser spüren. (und ja, mir passiert das ständig im Kontakt oder im Öffentlichen Raum, dass ich Fremdenergien in mein System lasse und wenn ich sowas wahrnehme, dann kann ich mich nicht über Reisen, Ernährung, Tipps und Babys unterhalten, dann muss ich das Gespräch auf meine Momentwahrnehmung lenken mit der Hoffnung, dass meine Gesprächspartner_innen, den Schatten anerkennen, der in mein System springt, denn dann geht es mir besser und ich spüre mich mehr und kann wieder mehr in Kontakt gehen. Und ich bin wahrlich nicht sehr beliebt dafür, dass ich dieses Spielchen spiele und finde es aber wiederum von meiner Umwelt absurd, dass sie von mir erwarten, dass ich meine Klappe halten soll, wenn gerade eine Grenzüberschreitung mir gegenüber passiert und ich das SmallTalk-Spiel der Harmonie zuliebe mitspielen soll.)

Sie erzählte übrigens nebenbei, dass sie anfängt Aura wahrzunehmen und nahm Blaue Energie um meinen Kopf wahr. Ich fragte, was das bedeute und sie antwortete mit „Kontakt zur geistigen Welt“. Ich war berührt und beeindruckt von ihrer Fähigkeit und fühlte mich von ihr gesehen.

Ich brach die Übung in den anderen Gruppen ab und bat sie einen Kreis um unser zweier-Circling zu bilden. Weiterhin klärte ich noch, dass wir die offizielle Zeit von 22 Uhr auf maximal 22:30 Uhr verlängern, bevor ich aus diesem Circling heraus eine Aufstellung passieren ließ. Der Schatten hinter ihr wurde dann von einer Stellvertreterin eingenommen, was sich dann als Vater herausstellte. Ich ging in meiner Moderationsrolle holte noch ein paar Rollen rein, unter anderem den „Universellen Vater“, um Anteile erlebbar zu machen und somit ins System zu integrieren, die sie in ihrer Herkunftsfamilie nicht bekommen hat.

Die zwei Tage darauf teilte sie immer wieder in den Sharingrunden mit, wie sehr sie die Aufstellung verändert hat, dass sie Erkenntnisse hatte, Perspektivwechsel einnehmen konnte und viel mehr Ruhe in sich fand.

Am nächsten Morgen war die Gruppenenergie eine ganz andere und ich konnte ihr viel entspannter begegnen. Hatte auch ne intensive Prozessreiche Nacht, sieh Sharing unterm PS. Die Gruppe war synchronisierter und, was ich sehr wertschätze, zu jeder Einheit pünktlich. Es war immer stimmig, wer wann dran kam. Auch die Zeiten hauten konsequent hin. Das war ein großes Thema von mir, weil ich im Hinterkopf ja die Erinnerung/Selbsteinschätzung habe, dass Aufstellungen bei mir auch mal 1,5 bis 2 Stunden dauern können. Einerseits habe ich in mir den Wert, dass ich Aufstellungen mitten im Prozess nicht abbrechen möchte (und auch nicht wirklich „darf“) und auf der anderen Seite wusste ich, dass die Gruppe, inklusive mir, pünktlich um 9:15 beim Yoga sein wollte. Aber das Faszinierende war, dass sich das Feld erstaunlich stark mit Punktlandungen in die Zeit einfügte und es immer ein pünktliches und stimmiges Ende gab. Jede Aufstellung funktionierte und die Frauen waren zumeist tief in den Rollen und konnten die Impulse gut ausdrücken. Sie übernahmen auch die Männerrollen. Ganz selten, wenn alle Rollen besetzt waren, übernahm ich auch mal kurz Rollen von einem aktuellen „Jein“-Partner oder von der Großelterngeneration (Ein im Krieg gestorbener Opa bspw.).

Zwei Themen wurden mehrfach deutlich. Zum einen natürlich das ganz große Thema zwischen den Geschlechtern. Frauen können nicht in die Hingabe gehen, müssen den emotional abwesenden Mann ersetzen, sind unterbewusst wütend auf den Mann, doktern und kontrollieren an ihm rum, dass er endlich mal Verantwortung übernehmen und mehr funktionieren und mehr fühlen soll. Der Mann macht dann aber nochmehr zu und geht nochmehr auf Abstand, weil er den Schmerz nicht sehen will und sich nicht kontrollieren lassen möchte. In ca. 2,5 Aufstellungen ging die Frau, dann ins Aufgeben/Loslassen oder den Fokus auf ihren Weg. In einer Aufstellung blieb ein 25%-Anteil der Fragestellerin, die ganze Zeit einfach auf dem Boden liegen und machte nichts mehr. Dieser schmerzhafte-Anteil des einfach mal Ruhens und Fühlens wurde seit Jahrzehnten blockiert. Und siehe da. Als sie sich dem Anteil hingab, nicht mehr kontrollierte, nicht mehr versuchte die Familie zu halten, den 26jährigen Sohn von seiner Kiffsucht auf Spur in die Eigenverantwortung und das Ausziehen aus dem Elternhaus zu pushen, da konnte sich die Männerlinie aufraffen und das Thema zwischen Opa, Partner und Sohn unter sich klären.

Es ist paradox und ja, es ist verdammt schwierig, auch für mich ins Nichtstun und in Qualitäten von Hingabe, Dunkelheit, Vertrauen, Kontrolle loslassen zu gehen, weil zum einen „das Weibliche“ in dieser Matrix mehr als gestört ist. Und woran liegt das? Weil „das Männliche“ zutiefst gestört ist und nur mit Abwesenheit und Flucht in Arbeit, Strukturen und äußerer Kontrolle beschäftigt ist und es zwar megamentale Stärke gibt, aber kaum Familienpräsenz. Wie denn auch, wenn wir die ganze Zeit damit beschäftigt sind, die Welt vor den Problemen zu retten, die wir vor lauter Beschäftigung im Außen in der Welt kreiert haben. Dieser Absatz ist ein persönlicher Kommentar. Meine Sicht auf die Dinge hole ich mir nicht nur aus teils toxischen Gender- und Feminismusdiskursen des Mainstreams, sondern eher aus meinen vielen Reisen in die geistige Welt: Bspw. empfehle ich sehr stark dieses Video, in dem Mica den Inneren/Kollektiven Mann repräsentiert und ich die Innere/kollekte Frau.

In zwei weiteren Aufstellungen wurde der Fokus vom Feld auf Kriegstraumata gelegt, die sich bspw. bei einer Klientin in Form von einer unerklärlichen Angst im Dunkeln zeigte. Auch hier konnten wir Klärungen durch die Generationen hinweg moderieren, das Traumata aus dem Schatten holen, Anerkennen, Vergeben und der Energie einen Platz im Licht/Universum zuweisen, so dass es nicht mehr unterbewusst im Familiensystem um Aufmerksamkeit bettelnd rumspuken muss.

Zwischen den Aufstellungen gab es viele Sharingrunden. Ich teilte maximal mein Wissen und beantworte alle Fragen zu Aufstellungen und Moderation ebendieser. Im Checkout wurde auch anerkannt, „dass ich daraus kein Geheimnis mache“, und motivierte meine Teilnehmerinnen, unter gewissen Voraussetzungen, es auch mal auszuprobieren. Denn genauso habe ich es ja auch gelernt. (Gibt halt nur nen paar Regeln und Grundsätze zu beachten, sonst kann es auch nach Hinten losgehen) Die Herz-Energie und das Vertrauen in der Gruppe waren am Sonntag sehr high. Ich hatte das Gefühl und die Wahrnehmung, dass jede mit ihren Aufstellungen zufrieden war und ordentlich Prozesse angestoßen wurden und es gab auch die Rückmeldung, dass über die Stellvertretungen Erkenntnisse und interessante Perspektiven zugeflossen sind.

Ein wichtiger und witziger Satz in der Feedbackrunde war, dass sie jetzt nach all den Aufstellungen verstehen, warum ich am Freitag Abend so krass auf Übertragungen reagiert habe.

Ich hatte die Erlaubnis die Feedbackbögen anzuschauen. Ich hatte durchweg ein „Sehr gut“ für Seminar und Seminarleitung. Sätze wie Christian Fender unbedingt ins  Yoga Vidya Programm aufnehmen oder Dankbarkeit für Seminarleitungswechsel schmeichelten mir sehr. Es gab zweimal ein „gut“ bei Leitung mit dem Kommentar „komischer Seminarleiter, aber Kompetent“ und auch einmal den Kommentar, dass es viel war und ich schnell geredet habe. Aber ja, musste ja viel unterbringen in der kurzen Zeit. Lustig fanden sie auch meine Anglizismen. Checkin, Checkout, Sharing, Connecten, Tissues (Ja, ich musste ne Menge Tissues besorgen, weil ordentlich Tränen floßen.)



Danke Universum für die wundervolle Erfahrung, gerne wieder. Aber jetzt liegt mein Fokus auf Männer- und Kriegerenergie, denn ich halte am 10. Oktober am Ende der offenen Männergruppe von ManKindProject Deutschland ein einstündiges praktischen Workshop zum Archetyp des Kriegers. Genug am Frauenfeld gearbeitet. Jetzt ist das Männerfeld dran und einer der wichtigsten Aspekte ist nunmal die mangelnde Präsenz aufgrund des unterdrückten Kriegers, der bspw. im Mayakalender für Präsenz steht. Männer sind herzlich eingeladen vorbeizukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

PS: Ich war auch ordentlich in Prozessen und teile mal einige davon. Und ja, ich habe auch noch ein ordentliches Paket an Themen. Jeden Tag spüre ich physischen und energetischen Schmerz in Waden, Rückgrat, Herz und Stirn. Und ja es ist komisch, sich als Raumhalter mit eigenen Themen zu zeigen, genauso wie es komisch wäre, sich als Raumhalter in der Öffentlichkeit damit zu verstecken und somit aus Marketingstrategischen Gründen ein verzerrt positives Bild darzustellen.

„Alptraum“ in der Nacht von Freitag zu Samstag: Ich träumte, dass Sa auf einmal 40 Leute da waren anstatt die 7 von Freitag, weil es spontane Anmeldungen gab. Der Raum war natürlich zu klein und wir gingen raus. Ich versuchte ruhig und geduldig zu sein und spürte Inneren Druck, denn ich hatte nur 1:10 Std. Zeit bis Yoga anfängt, um die Gruppe zu synchronisieren und ne Aufstellung zu schaffen. Ich spürte auch Erwartungsdruck und ich wusste, dass ruhig bleiben der beste Weg zum Erfolg ist anstatt sich aufzuregen. Die Gruppe ließ sich aber nicht von mir synchronisieren, ein Teilnehmer fing draußen auf der Wiese auch noch ganz frech nen Telefonat an. Ja, leichter Horror, diese Angst den Raum nicht halten zu können. Ich bin verdammt gut darin, wenn ich den Raum synchronisiert bekomme und in die Tiefe gehen kann. Aber Freeflowenergie ist mein absolutes Kryptonit.

Weiterhin hatte ich ne Trancereise wieder mal in die Dunkelheit, wo ich eigentlich täglich hinreise. Dunkelheit steht für mich für den Raum des Unbewussten, wo Schattenwesen leben. Diesen Raum habe ich auf Vipassana erstmalig geöffnet und betreten, vorher habe ich ihn auch wahrgenommen, aber ne große Angst davor gehabt. Seit Vipassana weiß ich, dass es meine spirituelle Berufung ist, die Dunkelheit zu halten. Auch die Wesen dort sind Wesen, des Universums, die Liebe und Halt verdient haben. Nur manche haben sich in der Dunkelheit verlaufen und das Licht vergessen. Meine Aufgabe ist es weder das Licht in die Dunkelheit zu bringen, das habe ich über einen mehrdimensionalen Zeitraum gemacht und habe ich dabei selber verdunkelt und mein eigenes Licht vergessen, noch ist es meine Aufgabe diese Wesen ins Licht zu bringen, denn sie haben den Weg der Dunkelheit gewählt, um dort Erfahrungen zu machen. Nur manche haben sich verlaufen, verirrt, auf Dämonen eingelassen oder das Licht vergessen. Meine Aufgabe ist es sie zu halten, ihnen das Licht zu zeigen, so dass sie sich wieder erinnern können, dass auch sie von der Quelle kommen und sie sich von dämonischen Verirrungen befreien können und dass sie wieder ihren Weg weitergehen können.

Ich erlebte ein Wesen aus dunkler Energie. Es dauerte eine Weile bis ich es erfassen und wahrnehmen konnte, es kam mir auch ziemlich dämonisch vor. Es hatte da wo die Hände waren, dunkle Energiestränge, wie Fäden, die weit rausgreifen konnten. Die dunkle Energie sah dann später optisch wie Latex aus und ich erkannte, dass das Wesen weiblich war. Es war meine Innere Frau (in dem Fall eine spirituelle Version), die noch voll von dunkler Energie ist und sie war es, die Themen-Energien von anderen Menschen anzapft, vor allem von Frauen, und in mein System holt. Ich bin an der Stelle kein Opfer von übergriffigen Frauen, die ihre Themen nicht in der Verantwortung haben, und unschuldig daran das Projektionen von Frauen in meinem System landen. Nein, ich bin auch Täter im Sinne von ein Teil in mir ist dazu aktiv am Werkeln, dass dies passiert.  Es ist in meinem System: eine kleine Delle, ein Trauma, eine Konditionierung durch das Mutterthema halt. Ich heile im Außen Themen von Frauen, ignoriere aber meine eigene Innere Frau, die massig Themen hat. Bspw. hat sie krasses Borderline. Sie wünscht sich so sehr Beziehung, Bindung, Intimität (nichtsexuelle) und gleichzeitig ist da noch ein so großes Schwarzes Loch im Herzen, dass wenn sie berührbarer Beziehungsebene berührt wird, dass sie den Schmerz nicht aushält und ich als Christian Fender immer noch dissoziiere und mich lieber ins Mentale, ins narzisstische und in den Raumhalter flüchte, um in Kontakt mit der Umwelt gehen zu können. Ich muss also das was ich mir sehnlichst wünsche, wegdrücken, weil ich den Schmerz im Herzen immer noch nicht ertragen kann. Habe mir aber viel Zeit für die Innere Frau genommen, auch am Samstag als ich in den Aufstellungen soviel Hingabe und Nichtstun gesehen habe als Mittel der Heilung. Das habe ich dann auch, abends beim Kirtansingen, mich einfach hinigelegt und mich den Gefühlen, wie bspw. Erschöpfung und dem dunklen Raum hingegeben, um wieder aufzutanken. Und einfach nur den Teil geliebt, der sich mit dem Satz ausdrückte „ich will mich nicht zeigen“. In der Trancereise befreite ich ihre Hände von den Fäden. Sie hatte unfassbar kleine und zarte Hände. Ein bewertetender Gedanke von meinem männlichen Ego war, dass sie damit ja nicht viel anfangen, geschweige denn arbeiten kann. Ich befreite auch ihren Hals und ihre Brüste von der nach Latex ausschauenden dunklen Energie. Mehr ging nicht und fragt nicht warum ausgerechnet diese Stellen, war nicht „meine Entscheidung“, und hey, das Universum bewertet nicht 😉 Als die Brüste von der dunklen Energie befreit waren, konnte dort Liebe fließen. An den restlichen Stellen wurde die Dunkelheit noch als Schutz gebraucht und die Fäden an den Händen trennte ich, um dieses Spielchen Themenenergie von Frauen anzuzapfen zu beenden, was meine innere Frau nur spielte, um irgendwie dann halt in Kontakt mit Frauen zu kommen, wenn auch auf ne „toxische“/dunkle Art, wohingegen ich aus dem „toxischen“ Spiel wiederum ein Heilertalent über mein spirituelles Ego kreiert habe. Das Talent, das ich mir über den Umweg kreiert habe, werde ich auch behalten, auch wenn ich dieses Verstrickungsspiel beende und wieder mehr in meinem Raum und meiner Beziehungsfähigkeit ankomme.

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Kollektiver/Innerer Mann VS Kollektive/Innere Frau

Auf meinem 15tägigen Vipassana-Retreat im Juli 19 habe ich gesehen, dass ich mit dem Projekt aus dem Feld in die Welt, dass ich seit März, „losgelassen“ hatte meinen Talenten hier in dieser Matrix Ausdruck verleihen werde und über dieses Projekt einer größeren Sache dienen werde.

Das Video hatten wir schon im September 2018 direkt nach einer Aufstellung aufgenommen, in der Mica den Inneren/Kollektiven Mann und ich die Innere/Kollektive Frau repräsentierte. Es war so eine krasse und auch lange Storyline, durch die uns das Feld da führte und es wäre genial gewesen, wenn wir das aufgezeichnet hätten.

Es ist nur ein Bericht geworden, aber auch der hat es m.E. in sich. Ich habe echt ein großes Thema mit Kameras und mich auf Fotos zu sehen. Aber das hier ist wirklich mein bester Auftritt vor einer Kamera in meinem bisherigen Leben. Selten hatte ich das Gefühl mich mal sympathisch zu finden. Und naja Mica ist eh der Hammer.

Ein Freund, den ich mal vor einiger Zeit durch nen Prozess begleitete, meldete sich bei mir. Er bedankte sich zum einen dafür, dass ich damals seine abgespaltene Wut repräsentierte und meinte, dass es nachhaltig was veränderte. Zum anderen machte er mir ein Sharing per Sprachnachricht, in der er mir erzählte, dass er das Video zusammen mit seiner Freundin anschaute. Sie hatte Widerstände, ist aber schon an dem Punkt, zu wissen, dass wenn sie Widerstände hat, dass es da was anzuschauen gibt. Also schauten sie sich das Video an. Sie war vom Ende des Videos am meisten berührt, als es um eine der essentiellen Erkenntnisse, den Kampf der Frauen, ging.

Sie fühlte einen starken Schmerz in ihrer Brust und konnte ausgelöst durch das Video in ein tiefes Sharing mit ihrem Partner gehen, wo sich endlich ein Teil dieses Schmerzes lösen konnte.

Hier ein weiteres Feedback, das ich über Whatsapp erhalten habe:

Und hier noch ein FB-Kommentar:

Und dieser Nachricht kam in unserer Likesite rein:

Es ist kein mentales U-Tube-Video zum eben mal nebenbei konsumieren. Es sind 18,5 min auf die mensch sich gerne mal wirklich einlassen darf. Ich kann nichts versprechen, aber es hat durchaus Potential zu berühren, wenn mensch die mentalen Programme aus den Matrix-Diskursen ein wenig loslässt.

 

 

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The hate u give

Ich habe mir den Film „The hate U give“ angeschaut.

Ein Film über die Schussgewalt von Weißen amerikanischen Polizisten gegenüber jungen schwarzen, oft unbewaffneten Männern. Ein Großes Thema in den USA, das die Black Life Matters Bewegung hervorgerufen hat.

Zugegeben ich bin in dem Thema nicht so drin, weil es mich natürlich durch meinen Wohnort nicht so tangiert und ich das nur über die News mitbekomme. Aber es war richtig schön sich dem Thema hinzugeben. Der Film ist große Klasse, für mich glaube einer besten, der das schwarz-Weiß-Thema beleuchtet.

Ich mag an ihm vor allem, dass er da sehr intelligent und mit systemischen Perspektiven rangeht.

So durfte ich über den mehrdimensionalen Spruch „Thug Life“, der einfach übersetzt nur Gangsterleben heißt und den ich als lustiges Meme kannte auf dem der Filmtitel sich bezieht folgendes lernen:

„Bei Thug Life handelt es sich um ein sogenanntes Akronym – Dabei steht jeder Buchstabe des Wortes THUG LIFE für ein eigenes Wort. Was Tupac Shakuruns mit T H U G L I F E mitteilen wollte war: “The Hate U Gave Little Infants Fucks Everybody”

“Der Hass, den ihr kleinen Kindern entgegenbringt, fickt (bzw: zerstört) jeden bzw. alle”

Dieser Satz steht bis heute als Symbol für die allgemeine Ungerechtigkeit und den eisernen Willen sich trotz aller Widrigkeiten im Leben durchzubeißen!“

Ich stelle fest, dass ich an den ersten Szenen merke, ob der Film die Power hat mich reinzuziehen oder nicht. Und dieser Film startete mit einer Konversation in einer schwarzen Familie, die so nur in einer schwarzen Familie stattfinden kann und zack, ich war so tief drin, ich war dort wo der Film mich haben wollte: in der Perspektive der Schwarzen. Und es tat mir gut, es berührte mich.

Dieser Film hat die Power zu spiegeln und Wunden zu heilen, vor allem in den USA und er wendet Tricks an. Zum einen eine sehr charismatische Hauptdarstellerin, die auch stark im Feld der Weißen ist, da sie auf eine Weiße privilegierte Schule geht. Die Ambivalenzen, die sie durchmacht, sind richtig gut dargestellt und das Gutmenschengetue der Weißen wirkt absurd.

Ich mag auch, dass der Film nicht individualisiert, was viele Leute in dieser Matrix immer machen, dass Leute das Programm installieren wollen, dass es nicht auf die Hautfarbe ankommt.

Deutlich wurde es an dem Spruch bei einem Liebespaar, wo der weiße Junge sagt: ich sehe dich, ganz egal, welche Hautfarbe du hast und die Frau antwortet, wenn du meine Hautfarbe nicht siehst, dann siehst du mich nicht.

Ja, es kommt auf die Hautfarbe an, weil du mit deiner Hautfarbe neben deiner Individualität, Teil des kollektiven Feldes der Schwarzen bist. Und klar, kann sich ein Schwarzer entscheiden in die weiße Matrix einzusteigen, er wird dann aber immer ganz andere innere Prozesse haben, wie ein weißer. Eine tolle mutige Szene wie sie einen schwarzen Polizisten sprechen lassen und deutlich wird, dass er sich wie ein weißer Polizist unterschiedlich zu Weißen und Schwarzen Drogendealern verhalten würde und das bei letztere Gruppe der Finger lockerer am Abzug sitzt. Es wird halt auch die systematische rassistsiche Ungerechtigkeit dahinter deutlich und auch die Eigenverantwortung der Schwarzen, die „in Fallen“ tappen Drogendealerbandenkriege zu führen, weil sie halt nicht genug Zugang zu den Weißen Ressourcen haben, die Medien sind dan wieder voll von Schwarzen Kriminellen und das füttert die Stereotype und die Angst der Weißen.

Also alles in allem ein großartiger und empfehlenswerter und starker Film, der wirklich gut gemacht ist und dem ich viel Erfolg wünsche in den USA.

Kritisch war es nur die komplizierten Patchworkkonstellationen zu verstehen und dass ich mir vorstelle, dass die Frau, die beim Tod ihres Freundes dabei war, sich selber mehr Schuldgefühle kreiert hätte, weil das ein typisches Muster wäre und ich mir gewünscht hätte, dass das wenigstens in einem Satz aufgearbeitet wird.

Quelle des Thug Life Zitats:
https://brudiletten.de/thug-life-uebersetzung-auf-deutsch-…/

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Captain Marvel

#spoilerwarnung: Der Artikel spoilert nichts Handlungsrelevantes (Gag, Filmkatze, Postcredit, Filmmusik und Bekannte Sachen aus dem Trailer) Ein Spoiler am Ende des Textes ist extra gekennzeichnet.

Fazit: Der Film ist sehr empfehlenswert. Überhaupt das gesamte MCU

Es kam eine Gruppe aus Vier Leuten zustande, die am Premierentag, interessanterweise ein Tag früher als in den USA, sich gleich die erste Vorstellung um 14 Uhr gönnte, also quasi die Premiere.

Ich freute mich mega, hatte aber Erwartungen runtergeschraubt. Der erste Trailer von Captain Marvel triggerte mich stark. Schön und gut, dass es die erste weibliche Superheldin mit Hauptfilm im MCU ist, aber ich fand sie echt uncharismatisch. Kein Vergleich zu Tony Stark, Black Panther, Doctor Strange oder Hawkeye. Der späteren Trailer wurde schon deutlich besser.

Und ja, der Film war wieder verdammt gut. Ich kann nicht herausragend sagen, weil das der 21te(!) MCU-Film war und dieses Filmuniversum einfach in einer eigenen Liga spielt. Und ja Story, war echt gut, es ging um eine spannende Interaktion von drei Rassen, Menschen, Kree und Skrulls. Einerseits eine komplexe Dynamik, was ich andererseits relativieren muss, da der Konflikt natürlich Superheld_innenmäßig gelöst wird und natürlich die politische Ebene fehlt. Das Formwandler_innenvolk der Skrulls ist sicherlich auch ein Leckerbissen für Teile der Alien-Verschwörungsszene, die daran glaubt, dass in der Tat Reptiloiden oder andere Formwandler_innen oder menschlich aussehende Außerirdische unter uns weilen und Teile des Systems kontrollieren.

Es gab eine Riesenmediendebatte im Vorfeld des Films, dass die weibliche Hauptdarstellerin dafür kritisiert wurde, dass sie nicht lächelt, worauf natürlich wieder eine Genderdiskussion losgetreten wurde, dass unterschiedliche Maßstäbe für Mann und Frau gelten. (Hier eine witzige Reaktion auf die Debatte, in der männlichen Superhelden mit Photoshop ein Lächeln hineingezaubert wurde, um diese Kritik ins Lächerliche zu ziehen.)
Fakt ist, dass sie überraschend viel Spaß in den Kampfszenen hatte und es gab ein Lächeln in diesem Film, das für mich das berührendste und bedeutsamste Lächeln der Filmgeschichte war! Es war ziemlich meta, wenn ihr den Spoiler haben wollt, dann scrollt ganz nach unten, ansonsten schaut den Film und ihr werdet den Moment sicher in seiner ganzen Frische erleben dürfen.

Sehr berührend fand ich für mich als 90er-Jahre-Kind auch, dass sie es gut hinbekommen haben eine entsprechende Kulisse aufzubauen für das Jahr 1995. Der Film war bspw. mit Musik von Nirvana unterlegt. Eine der lustigsten Szenen im schnell geschnittenen Hollywood-Zeitalter war, wie eine ganze Gruppe darauf wartet, dass eine Datei bei Windows 95 geladen wird. Die Katze, die in Wahrheit ein außerirdischer Flerken ist, hat mich sehr stark an die Katze aus Men in Black aus dem Jahre 97 geklaut.

In großem und ganzen ein gut eingebetter MCU-Film, der die Infinitystones und Captain Fury, den Gründer von S.H.I.E.L.D ihren Platz einräumt und natürlich in der Postcreditszene eine Szene aus Avengers 4 End Game aufblitzen lässt, in der – Überraschung – Captain Marvel nach dem Pageranruf aus Avengers 3 Infinity War auftaucht. Respekt an die Maske, die ja fast in der Liga von Benjamin Button spielt, dass Samuel Jackson eine jüngere Version von sich selbst spielt.

Ich hatte zusätzlich meine Freude an dem Film, weil ich mich auch Teile meinen aktuellen Prozesse da reinprojizieren konnte. So bin ich ja jemand, dessen System vor lauter Schmerz und Traumata noch an der Vergangenheit festhält und gleichzeitg habe ich über meine Wahrnehmung, Meditation, Aufstellungen, Prozesse, Heilpflanzen Zugang zu außermenschlichen Spirits, die mich aber vor allem in den Moment holen und deren Hilfe in dieser Welt dann doch immer sehr beschränkt ist, weil sie ja eben nicht aus dieser Welt kommen und menschliche Probleme nicht nachvollziehen können. Ich bleibe dann oft alleine zurück mit meinem Mentalkörper und grübele nach über „richtig und falsch“. Bspw. über die Frage, ob Richtig oder Falsch denken überhaupt richtig ist, oder ich dieses Denken nicht loslassen sollte, also ob es überhaupt „falsch“ gibt und wenn ja, what the fuck mache ich dann falsch, dass ich immer noch anteilig so leide. Es rasen tausende Instanzen, Perspektiven und Anteile durch meinen Mentalkörper und debattieren endlos, Richtig nervig, die vielen spirituellen Konzepte in meinem Konzept, die mein spirituelles Ego füttern, aber sich doch irgendwie so sehr widersprechen. Es gibt keine Instanz, die mir da Halt und Grenzen gibt, denn die müsste ja auch zusätzlich kreiert werden und müsste von allen anderen Anteilen als Autorität anerkannt werden. Das gibt es aber im Universum nicht. Nichtmal Gott wird von allen Anteilen als Autorität anerkannt (Atheist_innen, Dämonen). Aber ich war schon in Reisen in der Nondualität, wo auch mein Leiden einfach nur als Teil, des universellen Ausdrucks ohne „richtig und falsch“ wahrgenommen habe, einfach nur, dass ich einen speziellen Platz im Universellen Erfahrungsspektrum einnehme, welches einfach auch nur gerne genauso erfahren werden möchte wie ich es gerade erfahre.

Und spannend war es dann die Geschichte zu sehen, wie die Superheldin im Film mit einem Gedächtnisverlust ihr Leben lebt. Das hat den Vorteil, sie kann voll im Hier und Jetzt leben und sich auf ihre Fähigkeiten entwickeln für ihre Berufung als „Kriegerheldin“ und nicht so wie ich ständig mit Gedanken in der Vergangenheit identitär verhaftet zu sein. Und gleichzeitig hat sie Zugang zu einem höheren Spirit, der sie führt und ihr den Weg weist, etwas nachdem ich mich einerseits auch sehne, andererseits aber anzweifeln würde, ob der Spirit jetzt wirklich mich auf den richtigen Weg begleitet, ob ich die „richtige“ Entscheidung getroffen habe diesem Spirit zu folgen oder ob sich nicht einfach ein kleiner lästiger Dämon mit Eigeninteressen als Lichtwesen ausgibt. Und für diese Entscheidung ist es ja wiederum gut seine Vergangenheit zu kennen und zu wisse, wer mensch ist.

Ja, auch aus der Perspektive konnte ich den Film richtig gut für mich genießen und verdammt tief eintauchen.

Abschließend nochmal einen emotionalen #Spoiler, den ihr euch nicht geben solltet, wenn ihr den Film noch sehen wollt:

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Urlaub in Marokko

30.01.19

Ich hatte mir für 2019 etwas mehr Magie gewünscht. Anfang\Mitte Januar fragt mich eine Freundin, mit der ich 2014 mal Zusammen im SPIRIT BERLIN wohnte – ganz plötzlich – ob wir zusammen in den Urlaub wollen. Intuitiv sagte ich sofort ja. Da war ein klein wenig die manifestierte Magie zu spüren.

Es wurde Marokko, vor allem wegen des günstigen Fluges.

Marokko ist ein Land in dem erst im Dezember 2 skandinavische Frauen vom IS ermordet wurden. Mein Mentalkörper freute sich auf die Reise. aber ich hatte auch Todesalpträume und ziemlich reale Todesangst (vor dem physischen, nicht dem Egotod) im Vorfeld. Es war auch schwierig das Gefühl Freude in meinem Emotionalkörper zu finden, das machte mich immerhin traurig.

Der erste Urlaub seit Jahren. Vorher war immer alles sehr Workshop und heilungsorientiert aus meinem heilen-wollen-mindset.

Und klar nahm ich wieder Heilungsintentionen mit. Aber es ging dieses mal mehr um entspannen und loslassen lernen, im Körper ankommen. Und ich erhoffte mir ein klares Signal zum thema Geld verdienen\ Berufung zu bekommen. Blieb bisher aus. Es kreisen immer noch die selben widersprüchlichen Gedankengänge in meinem Mentalkörper.

Wir buchten für die erste Woche Yoga und Surf in einem Hostel inklusive Verpflegung. Das war ein Paket und ich nutzte dann alles so oft wie möglich. Ich hatte ganz gute Auflösungswahrnehmungen in den Endentspannungen vom Yoga und das Surfen tat mir richtig gut. Es frustrierte auch, weil ich meine 120Kg nicht zum Stehen brachte, aber ich hatte Spaß. In einer Session vor wenigen Monaten sagte mir eine hochintuitive Frau zum Thema Wut, dass ich was mit Wasser machen soll, ohne konkret zu werden. Vermutlich war es das. War halt schon ein schönes körperliches rumtoben, was erwachsenenangemessen ist. Es tat mir gut in meine Kraft gehen zu muessen, mich immer gegen die Wellen rauszuarbeiten und es immer wieder zu versuchen aufs Brett zu kommen und waehrenddessen von der Power der Wellen ergriffen zu werden. Diese kleine Teil vom Ozean war ne kleine Kompensation für das fehlende Rangeln und grenzen spueren mit dem Vater. Der Kontakt mit der Größe des Ozeans berührt eine Demut in mir. Es war auch faszinierend die Wellen im koerper zu spüren lange nachdem ich aus dem Wasser war. Ahnlich wie mensch noch Schwanken spüren kann, wenn mensch von einem Boot steigt.

Es gab auch zwei Ausflüge ins Hammam, einer Waschsauna bei gefuehlt 45°. Beim zweiten Mal nahm ich die Massage fuer 5Euro in Anspruch, wo mann erst gewaschen wird und dann eine Überdehnungsmassage bekommt. Vorstellbar in etwa wie Griffe im MMA oder Wrestling mit denen der Gegner zum Aufgeben gezwungen wird. Eine der schmerzhaftesten Massagen, aber die Entspannung hinterher ging sehr tief.

Im Preis war auch ein Ausflug ins Paradise Valley, ein Naturgebiet mit nem Canyon und schönen Badestellen. Ich liebe das Durchlaufen durch Canyons. Die Natur war sonst nicht sehr schoen. Das Wüstenklima ließ viel sehr baustellengeroellhaft wirken.

Das war die Einleitung von mir. Ich bin jetzt (2.2.19) in Freiburg und mache Urlaub vom Urlaub. Meine Reisebegleitung besucht ihre Family und ich bin in einem Hostel. Habe Lust auf Natur und wandern, vergaß aber völlig (wirklich), dass in Deutschland Winter ist und so sitze ich jetzt erstmal hier am freien Internet-PC und verarbeite durch Schreiben.

Ich fange mit mir und der Gruppendynamik und Kommunikation an. Es waren viele Tourist_innen, vor allem aus UK und meist deutlich jünger, da. Es gab sehr viel von dieser mich triggernden Smalltalkkommunikation. Diese Stereotypen Gespräche. How Are You. Where are you from. Nice to meet you. Es wurde viel über Essen, Sprache und Reisen und Wetter gesprochen. Und alles war immer so nice, really nice und jeden Tag gab es was zu essen, welches das beste Something since ages war. (Ich kenne eine Deutsche aus meinem Freundeskreis über die ich mich immer aufrege, weil sie auch immer andauernd „voll schön“ sagt)

Ein typisches Gespräch war dann, dass ich mithören durfte wie irgendne Frau vor zwei Jahren in einem bestimmten Lokal in einer bestimmten Stadt saß, wo das Wetter immer so und so ist und das sie dort das beste Frühstück hatte, dass sie jemals gegessen hat.

Naja, wenn ich dann gefragt wurde, wie es mir geht und ich von meiner Dunkelheit oder Erschöpftheit sprach wurde sofort interveniert, dass ich doch positive Gedanken haben solle, wenn gefragt wurde wie das Yoga war und ich über meine Sterbeprozesse beim Schavasana (Endentspannung im Yoga) berichtete waren die Leute auch leicht überfordert, sogar die Yogalehrerin oder wenn ich gefragt wurde, was ich mache, konnten die Leute es nicht greifen, dass ich auf nem Selbstfindungstrip bin und nicht ne kurze, greifbare und klare Antwort geben konnte.

Klar, weiß ich, dass ich der weirde Guy bin in dieser Welt. Und gleichzeitig ist das normale dieser Welt so weird für mich. Es ist so infantil, so stereotyp, so blind. Ich sehe so viel mehr und ich weiß, dass ich das was ich mehr sehe keine Einbildung ist zusätzlich zu dem was die anderen wahrnehmen, nein, ich nehme Sachen wahr, die die anderen einfach nicht wahrnehmen.

Ein Beispiel noch: Im Zug in sonem Fünfsitzerabteil möchte ich mich neben meine Reisebegleitung setzen, damit wir zusammen einen Film schauen können. Ich bitte eine Frau „entschuldigung, können Sie ihre Sachen bitte von dem Platz auf den legen, damit ich mich da hin setzen kann. Wir wollen zusammen einen Film schauen.“ Meine Reisebegleitung spiegelt mir, was, was mir oft gespiegelt wird. Ich bin plump, komme sofort zu dem Punkt, den ich will, baue keine Beziehung auf und es wirkt irgendwie überrumpelnd, weird. Ich aus mir heraus nehme das einerseits als normales Verhalten wahr, andererseits resoniert die Spiegelung. Ich mache mir danach viele Gedanken, was mit mir nicht stimmt usw. Ja, ich habe voll ein Thema damit auf Beziehungsebene zu gehen und fühle mich auf der Sachebene wohl. Und gleichzeitig möchte ich euch ein Gegenbeispiel bringen, wo mein Mentalkörper sagt, meine Variante ist die bessere. In Marokko gehen viele mit dir auf Beziehungsebene, oder vielleicht kennt ihr das, wenn ihr ganz lieb von Schwarzen im Görli gefragt werden, wie es dir geht und ob alles gut ist. Und dann erst kommen sie mit ihren Verkaufsabsichten. Mich macht das wütend. Mich ärgert es. Es fühlt sich ziehend an. Und ich weiß, wenn ich mit der Frau erstmal auf der Beziehungsebene berühre, obwohl ich ja schon im Hintergrund weiß, dass ich ein sachliches Interesse habe, dann ist das in dem Moment ein Schatten, den ich in die Beziehungsebene reinsende und für die Frau fühlt sich mein in Beziehung gehend auch ziehend an. Ich überspringe genau deswegen diesen Punkt und kläre immer erstmal alles auf der Sachebene oder synchronisiere Informationen oder den Raum usw. und dann entspanne ich mich und lasse mich auf auf Beziehung oder Gruppe ein.

Ein ehemaliger Klient und Immobilienverkäufer erklärte mir auch die subtile Wirkung des Einladens deiner potentiellen Käufer_innen zu eine Tasse Tee oder Kaffee. Es ist eine nette und unverbindliche Geste während eines Beratungsgesprächs. Auf der Beziehungsebene triggert aber eine Falle im Unterbewusstsein an. Du wurdest eingeladen und jetzt schuldest du dem Verkäufer was. Es ist jetzt etwas (Promillebereich) schwieriger dem Verkäufer nein zu sagen, da du ihm unbewusst und ohne es zu merken, was schuldest.

Naja für meine Leser_innen oder für viele Menschen mag das jetzt hier banal klingen, aber ich mache mir ständig Metareflektionsgedanken über Kommunikation und ja ich möchte mich auch damit zeigen.

Zurück zur Gruppendynamik. Ich grenzte mich sehr viel ab, da mich diese SmallTalkkommunikation auf Englisch sehr anstrengte. Zumal es ihre Heimatlanguage, sie schnell sprachen und die Iren und Schotten auch mit ihren Akzenten sprachen. Im Übrigen waren alle gegen den Brexit, aber an der Stelle habe mich mal lieber meinen Mund gehalten.

Anstrengend fand ich auch die Normalisierung des rumgehenden Joints, Abend für Abend, nahezu ohne Pause. Selbst der Bushido-Verschnitt von marokkanischem Fahrer macht sich absolut Null Gedanken dazu, sich am Steuer eines mit 9 bis 10 Menschen vollen Transporters seinen Joint zu rauchen. Ich war nicht in der Position was zu sagen, zumal ich ja auch weiß, dass ich wieder der weird Guy bin, der gegen diese Normalität aneckt und ich mit meinem Contra ganz schön viel Disharmonie in Gruppen bringen kann. So hielt ich es mal für mich, auch ne Übung.

Ich hatte ja grundsätzlich Lust auf Gruppe und Kontakt. Ich konnte wieder mal meine typischen Muster und Strategien beobachten. Wenn ich voll in die Annahme des Moments gegangen wäre, dann wäre ich jetzt Außenseiter und weird Guy und ich hätte da reinsurrendern können. (weibliches Prinzip/Hingabe) Oder aber und das ist eine Strategie, die ich mein Leben lang verfolge um diesen Schmerz des Außenseiterstatus zu vermeiden ich gehöre ins dazugehören wollen. Mithilfe des Männlichen, präsenten, nach außen gehenden, wollenden Prinzip, das halt auch anstrengt.

Ich kreierte mir den Raum so, dass er mir gefällt. Beim ersten Abend spielten wir Dooble, das war noch ganz nettes Geschicklichkeitsspiel. Aber dann spielten wir auch Kartenspiele, wo mensch einfach von links eine Karte ziehen musste und wenn mensch ein Paar hat, legt mensch die Karten raus und wer keine mehr hat, gewinnt. Das krasseste No-Brainer-Kartenspiel, das ich je erlebt habe. Da würde ich mit 5jährigen in der Kite spielen können. Auch Uno langweilte mich und so ergriff ich die Initiative und erklärte Poker. Und es resonierte. Die Leute fanden Spaß dran. Es gab einige kostenfreie Runden, aber ich initiierte auch, dass um Geld gespielt wurde, denn erst dann funktioniert Poker, es reicht eine symbolische Geste und das Spiel verändert sich und dann macht es auch Spaß. Bis zu meiner Abreise spielten wir dann Poker, Turniere mit 4 bis 8 Leuten. Einsätze zwischen einem Euro und Zwei Euro Fünfzig. Auch für mich ist es eine Herausforderung gegen Anfänger zu spielen, das liebe ich an Poker, es machte mir Spaß, aber klar, letztendlich setzen sich Skillz durch und ich cashte in 5 von 7 Turnieren.

Und ja, ich habe mir die Abende so kreiert, dass es mir „gut“ ging. Das Wort „gut“ und insbesondere „alles gut“ ist bei mir sehr negativ besetzt. Es ist das Ego, das möchte, dass es einem immer gut geht und dafür zahlst du immer einen Preis, weil du dich dafür von anderen Anteilen trennst. Ich habe die Abende genossen, war in meiner Kraft, war ein Teil der Gruppe, war wahrnehmbar und die Leute haben auch einen Benefit bekommen durch mich, da sie was gelernt haben. Ich habe jeden Abend 3 bis 4 Stunden Gedealt, selber hochkonzentriert gespielt und nebenbei gecoacht und sogar noch über andere Themen geredet. Ich war in meiner Mentalen Power in der ich sehr Multitaskingfähig war. Aber ich ging über meine Grenzen, trennte mich von meinen Gefühlen, vor allem der Erschöpfung und erhöhte mich in eine Rolle. Ich war nicht mehr berührbar auf Beziehungsebene, sondern Lehrer und Gegner und Servicekraft zugleich. (Gab übrigens Gelächter, dass ich das Wort Pokergegner mit Enemy übersetzte anstatt mit Opponent.)

Ich ging am Strand auch viel mit Massageaustausch in Kontakt. Ich mag Körperkontakt so viel mehr als Reden. Ich komme beim Massieren oder massiert werden in eine Stille an nach der ich mich sehne, in einer Unkompliziertheit. Ich initierte auch einen Massagekreis, baute mir das über mehrere Tage auf. Dann passte es und ich versuchte in den Raumhalter zu gehen, weil ich die junge aufgedrehte Gruppe synchronisieren musste. Während ich schon anleite stehen sie noch auf und machen Fotos, die andere ist von der ungewohnten Stille, die ich herbeiführe so getriggert, dass sie die ganze Zeit einen Lachkrampf hat. Sie entschuldigt sich dafür. Ich weiß, dass es ein gesunder emotional Release ist. Sie ist eine sehr hübsche 19jährige, die sehr viel lacht und Prinzess_innenhaft strahlt. Viele Männer drehen sich nach ihr um und auch bei mir aktiviert sie Begehren. Typisches Muster von mir jung, hübsch, schlank, strahlend und Grenzenthema mit Männern, wo ich immer wieder drauf anspringe. Ich wähle sie als Partnerin im Massageaustausch. Beim Massieren bemerke ich den intuitiven Impuls sie nur zu berühren. Sie lacht. Ich spüre über meine Hochsensibilität, dass ich gerade an Grenzen und Schattenthemen dran bin. Ich frage was sie fühlt. In ihrer Sprache kann sie nur mit „gut“ antworten. Ich erwidere, dass das kein Gefühl ist. Sie bekommt einen Lachkrampf und ist mit der Kommunikation Gefühle zu verbalisieren zu überfordert. Es ist interessant, dass sich entgehen meiner optischen Assoziationen ihr Körper sehr schwer und überhaupt nicht erotisch anfühlt. Ich tausche nicht, weil ich im Geben-modus bleibe. In der zweiten Runde kann sie Gefühle verbalisieren. Scham und Demut. Wow. Ich habe sie in Kontakt mit ihren Gefühlen gebracht und es ist wirklich eine Ehre, dass sie sich auf mich einlässt, obwohl es ja offensichtlich „nicht-gut“ Gefühle bei ihr berührt.

Meine Reisebegleitung fängt an über meine Aufstellungen zu reden. Ich hätte das nicht gemacht. In den folgenden Tagen muss ich das auf Nachfrage immer und immer wieder erklären, wobei ich den Mentalkörper rutsche. Nach ein Paar Tagen leite ich dann eine Aufstellung für eine Person, die das haben wollte. Ich hatte im Vorfeld Angst, wusste nicht, ob ich genug Fokus fokussieren kann, da die Aufmerksamkeitsspanne und das Urlaubsfeeling das echt schwer macht. Und als die Aufstellung begann war das Feld auch nicht wie gewohnt da. Das wovor ich Angst hatte ist eingetreten und ja ich kann das Feld nicht kontrollieren und Fuck, ich hatte vorher mal gesagt es funktioniert jedesmal und habe damit nicht Wahrheit gesprochen (Ich habe auch nen Theme damit, wenn Menschen „immer“ benutzen, da das meist auch ne Trennung von der Wahrheit ist) Ich muss die Aufstellung aufgeben und schäme und ärgere mich dafür. Ich switche zu einem Coaching. Sie hält Mental an einem Punkt fest und wiederholt einen Satz ca. 30 mal in verschiedenen Formulierungen. Aber wir arbeiten uns durch und das Feld kommt langsam. Ich gebe den anderen kleine Rollen und es kommen leichte Impulse.

An einem Tag begleite ich eine andere Frau am Strand in einen Prozess. Auslöser war, dass am Vorabend sie mit anderen gekifft hatte und der andere Typ meinte, ob er ihr Reikienergie senden darf. (hah, war nicht der einzige weird guy) Sie hatte zwar nen komisches Gefühl sagte aber ja, weil sie nichts machen musste. Jetzt am Strand war sie getriggert von ihm und hatte das Gefühl, dass sie Fremdenergie von ihm in seinem System hatte. Ich begleitete sie dadurch, da dieser Übergriff auch Mutterthemen und ein Lack of Wut/Abgrenzung antriggerte. Aber mein Bild über Marihuana bestätigt sich wieder, dass es Feld für Fremdenergien aufmacht und dass es dann gefährlich wird und kiffende Menschen eigentlich keine Heil- oder Energiearbeit machen sollten.

Und auch wenn ich mich von nem weird Guy mit meinen Strategien zum nem Anerkannten, wichtigen und beliebten und haltenden und zusammenbringenden lehrreichen Teil der Gruppe entwickelt habe, bleibt mein großes Thema Ablehnung von Frauen auf ner Attractionebene. Ich fand die Frau, die ich durch den Prozess begleitete körperlich sehr attraktiv und trotz meiner Intelligenz fällt mir nichts ein um in ne angenehme, attraktive, spannungsreichen Nähe zu kommen. Ich kann diese Knöpfe bei der Frau nicht drücken mich attraktiv zu finden, zu flirten, Pick Up Strategien anwenden usw. Es tut weh. Ich fühle jeden Abend meinen Mangel und die Sehnsucht und werde getriggert, wenn andere Urlauber_innen mal einen Tag und zwei Nächte mit dem marokkanischen Surflehrer verschwinden. Da ist Traurigkeit und Frust darüber, dass ich nicht zwei Wochen im Urlaub sein kann und mal randommäßig irgendeine sexuelle Erfahrung anziehe. Bin noch nichtmal in die Nähe von Küssen gekommen. Es ist etwas so schönes und wenn ich drin bin, dann kann ich auch was schönes geben. Aber ich verstehe nicht, warum es so kompliziert sein muss dahinzukommen.

Ich erkenne mich in meiner erschöpfenden Strategie wieder, die ich all die Jahre anwende nur über Rollen in Kontakt zu gehen und Berührbarkeit zu vermeiden. Gleichzeitig wäre auch kein Raum für mich da mich in dieser Smalltalkallesistpositivblase berührbar zu zeigen. Was für ein Fucking Dilemma. Was für zwei Extreme. Ich sehe die verfickte Mitte, ich sehe die Lösung nicht.

Aber OK, vielleicht orientiere ich mich auch an den falschen Leuten. Jungen Tourist_innen im Urlaub. Und ja vielleicht ist es eine Schwäche Belangloses Reden und darüber in Beziehung zu treten nicht zu können, vielleicht muss ich so krass an mir arbeiten, bis ich belanglosen Herzoffenen, bei sich bleibenden, erwartungsfreien Smalltalk in Liebe integriert habe oder Fuck, ich muss es einfach loslassen, mich so akzeptieren wie ich bin und mir Räume suchen, wo ich damit sein kann. Ihr merkt, ich bin schon in meinem Kreisenden Grübeln drin.

Ich spüre auf jeden Fall jetzt in mir klar den Impuls in eine Gemeinschaft leben zu wollen. Mit bewussten und hochsensiblen Menschen. Struktur, Tiefe, gesunder Ernährung, Leben mit Zyklen und Tagesenergien und klaren Verantwortlichkeiten. Sehen und Gesehen werden, das Anerkennen von Talenten, Grenzen, Bedürfnissen, Bewusste Kommunikation, die auch Raum für Schatten schafft und Heilungs und Prozessräume für das transformieren von Dämonen.

Die erste Woche holte mich sehr in den Körper. Ich spürte stark meine Erschöpfung. Sie ist krass. Aber es gibt einen wichtigen paradoxen scheinenden Spruch, den ich aus den Erdungszentrierungssessions als Anker mitgenommen habe: Es ist entspannter die Anspannungen und Erschöpfung zu fühlen im Körper als zu dissoziieren(, was sich ja nur vermeintlich „gut“ anfühlt, da etwas negatives verschwunden ist.)

Am Anfang ging es ganz gut mit zuckerfrei essen, aber dann ging die Gruppe zu dieser Bakery, wo es kleine Schokokugeln für 20cent gab. Die Leute holten sich eine und vielleicht eine zweite später. Ich holte mir drei und zwei später. Dann war ich zwei Tage am Überfressen und dann setzte mein Körper so starke Fastenimpulse, denen ich nachgehen musste. Es ist und bleibt ein ständiger Kampf mit dem Essen. Es ist so schön und leicht mich ins Ego zu pushen mit Zucker, mich von Gefühlen zu trennen, Kraft zu haben, zu funktionieren und Kontaktfähig zu sein. Weiterhin muss ich auch sagen, dass ich trotz meiner ungesunden Ernährung oberflächlich kaum krank werde im Gegensatz zu fast allen anderen vor Ort. Andererseits glaube ich, dass ich im Bauchraum noch so einige Prozesse vor mir habe, was ich aber noch nicht spüre, weil ich diesen Bereich, der für Sexualität, Gefühle, Innerer Raum, Wut, Bauchgefühl (Grenzen), Kreativität ziemlich betäubt habe.

In der zweiten Woche gab es kein Paket mehr, ich fuhr aber weiterhin jeden Tag mit der Surfgruppe zum Strand, ging Baden, klettern, Spazieren, joggen und prozessierte den ganzen Tag am Strand. Wenn ich mich entspanne kommt keine Stille. Bei mir kommen. Themen, heftige Gefühle und mein Superego/Moderator, der alles Kontrollieren, Sortieren und modieren muss. Ich komme kaum an die Stille hinter dem Superego. Komme aber an Stilleprozesse, wo das Superego noch aktiv bleibt. Das ist ein Folge dessen, dass ich alleine prozessiere. Das ich in mir einerseits einen Anteil kreiere, der hält und anderseits einen Anteil, der sich fallen lässt. Komplett fallen lassen ist halt nen krasser Sterbeprozess, den ich noch nicht hinbekomme, zumal mein Superego, ja sogar den Sterbeprozess auf LSD aufgehalten hat. Ich sehne mich nach Sessions in gehaltenen Räumen, wo ich mit Liebe und Halt ins Kontrolle des Superegos begleitet werde und die Stille hinter dem Superego erleben darf, was es ja gut meint mit mir, aber mich in der Trennung und Grübelstörung gefangen hält.

Wenn ich von Prozessen schreibe, dann sind das nicht mentale Zustände in denen ich Erkenntnisse sammel und Qualitäten integriert werden. Wenn ich mich entspanne, dann hilft mir die geistige Welt. Es ist nur krass, dass es so krass bei mir abgeht jedesmal, wenn ich mich entspanne und ich das bei anderen nicht beobachte.

Beispielsweise geht es viel um Männlichkeit. Diese Qualität habe ich zu ca. 10 bis 20% jetzt in mein System geladen. Immerhin. In den Prozessen wird mir beigebracht was es heißt. Die Energien bringen mich in einen anderen Wahrnehmungszustand in dem ich mehr aus einer weiten Präsenz heraus Welt wahrnehme anstatt durch meine Ego und Wollenbrille. Und diese Wahrnehmung ist subtil. Sie ist schwer zu halten und sie beantwortet keine Fragen. Und es reicht der Gedanke an Frauen und dieses Wollen hat bei mir immer noch eine megapower und ich springe zurück in meine Egowahrnehmung und ich halte fest, weil ich mir vom Wollen und meinen Zielen mehr Erfolg erhoffe als vom Frauen wollen loslassen. Anssi schrieb mal, das kein Problem ohne Gedanken existieren kann. Und er hat Recht, wenn ich den Rest meines Lebens ohne diesen Gedanken verbringen würde, dann gäbe es kein Problem mehr mit Frauen wollen. Aber ich habe halt Angst davor, dass ich damit in Frieden gehe ohne Frauen und Sexualität den Rest meines Lebens zu verbringen und ich habe Angst davor, dass ich mir das mit diesem Loslassen auch zu einfach mache und vor anderen Qualitäten des Universum, bspw. diesen Punkt lernen wollen wegrenne.

Die Prozesse laden mich ein in innere souveränität zu gehen wie in einer Aufstellung aufzustehen, meine Schultern von Ballast zu befreien, damit da überhaupt Platz geschaffen wird, dass sich eine Frau da anlehnen kann. Und es geht immer um Innere Ruhe und Stille, vor allem im Bauchraum und im Körper bleiben. Und wenn ich in diesen State bin, dann zieht mich eine dunkle Energie nach unten, aus dem Stehen raus. Ich gehe wieder zu Boden und will mich in meine Schatten prozessieren. Ich wühle mich in dem Leid des Inneren Kindes im Liebesmangel und in der Haltlosigkeit. Und in diesen Muster sehe ich immer wieder neue Sachen und Erkenntnisse, kleine Muster, die ich mir kreiert habe und mich jetzt stark tangieren in meinem Alter. Bspw. das Muster Sachen dissoziiert zu erleben und schon beim erleben ganz klar nen Programm zu haben, das später zu verarbeiten. Ein Programm, das mir in der Kindheit das Überleben gesichert habe, was ich jetzt aber nicht mehr brauchen würde, wenn ich alle Gefühle des Momentes im gleichen Moment auch halten könnte. Dann würde ich es nicht später verarbeiten müssen, zumal ich mir später auch kaum Zeit nehme und ja immer wieder neue Sachen reinkommen, die ich Aufschieben muss zum Verarbeiten. Nur mein Erschöpfungsschlaf gleicht das einigermaßen wieder aus.

Ich erkenne, dass ich einerseits einen Fehler mache mich in den Prozessen zu wühlen, andererseits ist es notwendig, um irgendwann loslassen zu können. Ich mache den Fehler, dass ich sehr in de Vergangenheit festhänge und immer wieder mein vergangenes Ich retten will. Ich will auch meine Mutter retten und verändern, aber insgeheim ja nur aus Eigeninteresse um mein Inneres Kind zu retten. Und das ist nicht möglich. Das ist das wo ich anfange zu kreisen und mir Dämonen ins System zu holen. Es geht um Loslassen, akzeptieren wie die Vergangenheit war und im Moment ankommen. Und da kommt Wut hoch. Wut darauf, dass meine Vergangenheit so war wie sie ist und Wut aufs Universum, dass ich sie nicht ändern kann.

In einer Trancereise wurde mir das Bild geschickt wie Jesus in der Wüste zu sein, passend zur Marokkanischen Landschaft, der von Gott geprüft wird, ob er diese Leere und Rahmenbedingungen aushält ohne sich von Dämonen verführen zu lassen. Und ja, ich lasse mich von Dämonen verführen. Und Dämonen sind in diesem Fall schon das festhalten an Erfolgsfantasien mit Frauen, das geliebt werden „wollen“, um das Leid zu kompensieren. Ich sehe eine göttlich-väterliche Figur, die mich in der Wüste beobachtet. Ich bin am Ausrasten, so voller Wut, da ich den Sinn nicht erkenne, da ich die Belohnung nicht sehe von den Dämonen ablasse, dass ich sterben muss, wenn ich mich Gott hingebe. Und ich sehe in dieser Trancereise als Beobachter, dass ich selber diese beobachtende Väterliche Instanz bin mit der Botschaft, dass ich mir die Prüfungen selber auferlege, aber ich bleibe fucking Wütend und lebe meinen ganzen Hass und meine Wut auf Gott und die Welt innerlich aus, dahinter steckt mein Widerstand gegen Leid, das Teil der göttlichen Erfahrung ist. Und es macht mich wütend, die Vorstellung wie Menschen bei Terroranschlägen sterben, wie Identitäten ausgelöscht werden, zack Flugzeug fliegt in den Tower und mehrere 100 Menschen verpuffen zu weniger als Asche oder müssen aus dem brennenden Tower springen. Mein größter Unfrieden mit Mutter Natur und Gott ist die Tatsache, dass ich sterben muss.

Einen Tag später bin ich wieder in meinen Prozessen in meinem Leid. Ich frage mich welche Entität ich aus der geistigen welt um Hilfe bitte. Alle nur nicht Gott kommt mir. Und ich reflektiere und prozessiere mich durch diesen Widerstand durch und vertiefe meinen Prozess mit einem Gebet zu Gott. Die Einladung die dann aus der geistigen Welt kam war: Lass deine Geschichte los, dass du ohne Vater und mit einer psychisch kranken Mutter aufgewachsen bist. Und ja, ich erwähne es mehr oder weniger ständig. Mein System ist am Ausflippen, das ist doch die Wahrheit und ich brauche doch diese Geschichte als Erklärung dafür, dass ich jetzt als 36jähriger so gestört bin. Ich brauche es als Begründung für meine Bindungsstörung, Haltlosigkeit, Dissoziation, Narzisstischen Züge, Erfolglosigkeit, Unklarheit, Grübelstörung, Borderline und meine Depressionen. Wer bin ich denn ohne die Geschichte. Mein Superego versucht zu fragen, zu diskutieren, zu verhandeln. Keine Chance, kein Kompromiss und es wird mir auch keine Alternative zu der Geschichte angeboten und auch nicht erklärt wer ich dann bin ohne diese Geschichte. Einfach nur loslassen. Irgendwann kommt das Aufgeben. Und gut, wenn ich jetzt schon zu Gott gebetet habe und eine Antwort bekommen habe, dann muss ich das jetzt auch machen. Was solls. Ich muss eh irgendwann sterben und damit auch meine Geschichte. Dann kann ich jetzt auch mal die Erfahrung machen ohne die Geschichte zu sein. Ich ließ mich aus meinem Prozessstate aufs Loslassen ein. Ich bekam einen massiven energetischen Krampf im Inneren Wurzelchakra, der sich durch den ganzen Körper zog und zuckte mich wellenartig durch die Krämpfe, die massive innere Anspannungen löste durch. Irgendwann floß eine intensive Lichtenergie in mein Wurzelchakra hinein und füllte mich mit einer Art universeller Liebe. Hört sich schön und toll an, war es auch, aber ich musste mich trotzdem sehr anstrengen meinen inneren Moderator still zu halten, der den Prozess unterbrechen wollte mit Gedanken. Was willst du denn mit dieser nichtgreifbaren Liebe, sie wird dir auch nicht beim Verstehen helfen.

Ich habe es noch nicht ganz losgelassen. In meinem Mentalkörper schwirrt sowas wie last Blogeintrag zum Mutterthema. Und generell war das Festhalten an dieser Bloggenwollensucht auch ein großes Thema. Gerade ist es noch da und ich akzeptiere es. Ich tue es jetzt einfach, um mich (meinen Mentalkörper) zu befreien, zu verarbeiten und mich zu entspannen. Irgendwann brauche ich es vielleicht nicht mehr. Irgendwann, so stelle ich es mir vor, wenn ich hier durch bin, werde ich im Moment, in meiner Präsenz und in meinen Gefühlen sein und richtig gute Videos machen. Zurzeit kann ich es noch nicht, da, wenn ich rede es noch zu lang, mental und analytisch und unberührend ist.

Ich bat meine Reisebegleitung, sie ist Osteopathin auch um eine Session. Es ging um starke Physische Tentions, die ich schon lange habe im Herzbereich. Da kommt ein Sodbrennen-, ein Lungen- und Herzmuskelschmerz zusammen. Ein großes verstricktes Thema, das sich da physisch abgelegt hatte. Ich bekam die Session nicht, weil ein „wollen“ in mir aktiv war.

Kurz vor Ende der zweiten Woche legte sie sich zu mir und legte ihre Hand auf mein Herz. Ich ging so stark in ein Gefühl aus Hass und Schmerz. Es war so intensiv. Ich hing da bestimmt 20min drin. Und es war ein großer Unterschied zu meinen Prozessen, die ich alleine mache. Auch wenn ich sehr viel weine und fühle und release in meinen Prozessen fühle ich nicht. Das heißt meine Prozesse finden alleine kaum auf der Emotionalkörperebene statt, sondern viel auf einer Energieebene. Ich nehme meine Emotionen als Energie wahr. Als ich diesen weiblichen Halt bekam, fühlte ich. Es war auf ne andere Art intensiver und es war viel wärmender und nach innen gehender als was ich sonst so kenne aus meinen Prozessen, die eher auf so Trance oder Aura oder Feldwahrnehmungsebenen stattfinden.

Ja, danke für den Urlaub, hat mir hoffentlich gut getan und ich weiß, dass ich noch weiter Zeit brauche. Ich hätte noch länger bleiben können und ich glaube, dass ich echt nen paar Wochen am Stück bräuchte in einer Naturnahen und gehaltenen Umgebung in der ich nur Zugang zu gesundem Essen habe, um wirklich durch die Erschöpfung und Dunkelheit durchzugehen. Und klar widerspricht das meiner Ungeduld, die lieber jetzt durch wäre und lieber Klarheit von den Prozessen bekommen hätte wo es jetzt lang gehen soll in meinem Leben anstatt jetzt weiter meine großen Entscheidungen hinausschieben zu müssen, da mein System noch zu gestört ist und ich noch zu sehr vom Herzen getrennt bin, um jetzt gesunde Herzensentscheidungen treffen zu können. Aber gut, letzter Monat ALG1. Denn darf ich mir noch gönnen.

Ich bin meiner Reisebegleitung auch sehr dankbar. Wer mich kennt oder das so liest, kann es sich nicht vorstellen: Aber es lief Konfliktfrei ab, fast schon Harmonisch. Und bei sonen Sätzen stelle ich mir vor, wie menschen sagen: „voll schön“ oder „that’s really nice“ und ich denke mir so, scheiße, ich will mehr. Danke erstmal für die Erkenntnis, dass ich zu Freundschaften zu Frauen fähig bin. Aber ich möchte beim nächsten Mal dann doch entweder mit Männern reisen oder mit einer Frau mit der mehr als nur harmonische Freundschaft ist. Eine Frau, wo es auch Spannungen gibt, Anziehende und Konfliktreiche, wo Wachstum und Lebendigkeit ist, aber ohne dass es in Stress oder Energysuck endet, sondern, so dass es erfüllend ist und das Herz öffnet und Raum für Gefühle und Drama da sein dürfen, für Verletzlichkeit, Schwäche, Schüchternheit, Unsicherheit, Verbundenheit, Wut, Aggressionen, Körperlichkeit, Rangeln und Sex, sehr gerne in der Natur.

Aho

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Unbreakable

Am 5.1.19 mache ich dieses FB-Posting.

Zusammengefasst: Split macht einen der krassesten Kniffs der Filmgeschichte und deutet in der letzten Szene an, dass es sich um den zweiten Film eine Trilogie handelt, obwohl die Handlungen aus Unbreakable und und Split als Einzelfilme für sich stehen. Diese Woche ist Premiere von Glass, leider an meinem ersten Urlaubstag, am Donnerstag ohne Mittwochspreview, so dass ich ihn nicht wie geplant mit Martin schauen kann.

Ich freue mich auf den Filmabend mit Martin. Hat etwas männliches-freundschaftliches. Was mit Männern zu machen und zusammen Filme zu schauen ist eines der Dinge, die ich gefühlt zu wenig mache. Tagsüber war ich mit zwei sehr guten Freundinnen in zwei verschiedenen Fitnessstudios. Immerhin, geiler Tag, ich liebe mein Leben. Ich liebe die Freundschaften zu Frauen, ich profitiere stark von ihnen, auch wenn es einen Teil in mir gibt, der unter den Frauenfreundschaften leidet solange ich im sexuellen Mangel bin.

Mit einer von den beiden habe ich auf dem Tribal Gathering gekuschelt, irgendwann ging meine Hand zu ihrem Po. Sie setzte ihre Grenze und teilte mir im Fitnessstudio mit, dass sie noch zwei Tage danach wütend auf mich war, dass sie es als Vertrauensbruch empfunden hat. Sie hat es schon ordentlich für sich durchgefühlt. Die Beziehung ist stabil. Ich erlaube ihr ihre Wut an mir auszudrücken. Sie nimmt die Einladung an und schubst mich. Und für mich ist es auch besser, wenn sie alles an mir ablädt, als wenn sie drüber geht und es dann eine subtile Spannung zwischen uns gibt. Sie fängt an auch was giftiges/ fieses zu bemerken und drückt das mit Kneifen aus.

Dann gehe ich in einen gewaltigen Schatten von mir. Wut darüber von Frauen abgelehnt zu werden und ich drücke diese Wut mit einem symbolischen Schubser aus. Ohne Vorwarnung, sie kann es halten, es bringt uns in Kontakt. Ich bin soviele Jahre abgelehnt worden und habe mir aus meiner mentalen Dissoziation heraus dieses irrationale Gefühl nicht erlaubt. Mein Mindset sagte, ich habe nicht das Recht wütend zu sein, wenn mich eine Frau ablehnt. Und es verletzt Männer, die das Risiko haben. Und ja, ich habe vor meinem geistigen Auge auch dieses Klischeebild von einem „toxischen Macho-Mann, der eine Frau anbaggert, er abgelehnt wird und sie dann beleidigt und als Schlampe abwertet. Dieser Mann ist hinter seiner Aggression auch verletzt und dieses narzisstische Abwerten schützt ihn davor seine Verletzung zu zeigen und zu spüren. Sich immer nur korrekt zu verhalten und die Gefühle zu unterdrücken ist ein anderes Extrem in der Gesellschaft. Ich kenne meine Mitte noch nicht. Mir wurde es noch nicht ordentlich beigebracht Frauen anzusprechen und dann mit meinem irrationallen Gefühlen dazu sein, zumal ich auch Angst meine Verletzlichkeit zu zeigen, auch wenn das von einigen Frauen so gerne betont wird, dass Männer, die ihre Schwäche zeigen, ganz stark sind, blablabla. Ich fühle mich aber nicht safe meine Verletzlichkeit zu zeigen, wenn ich von einer Frau einen Korb bekomme. Ich kenne sie ja nicht und wer weiß, ob sie nicht auch eine toxisch projizierende Aggression in meinem System ablädt, nachdem ich sie meine Schwäche und Verletzlichkeit spüren lassen habe.

Ich möchte aber hier nochmal meine persönliche Statistik vom Tribal Gathering teilen, um auch zu zeigen, dass es auch anders ablaufen kann und jetzt nicht nur dieser Vorfall in den Köpfen hängen bleibt. Es ging dreimal meine Hand zum Po einer Frau, jedesmal im Rahmen eines vertrauten Kuschelns. Die erste, brach dann ab und signalisierte, wie oben beschrieben, dass es eine Grenzüberschreitung gab. Die zweite Nahm einfach meine Hand weg, setzte für mich spürbar ihre Grenze und blieb in einem intensivem kuschelnden Kontakt mit mir und die dritte akzeptiere meine Hand an ihrem Po und es fühlte sich auch so an, als ob es OK für sie war.

Ich weiß, dass das Konzept Wheel of Consent propagiert wird, in dem es bspw. eine Regel ist, dass mensch vorher immer um Erlaubnis fragt, bevor mensch etwas macht. Die Regel hat die Funktion, dass immer vorher reingespürt werden kann bevor ein Impuls ausagiert wird und soll so vor dem Überschreiten von Grenzen schützen. Ich persönlich mag das Konzept anteilig und nutze es auch, lehne den dogmatischen Anteil darin aber auch ab. Einer meiner Widerstände ist bspw. dass ich es für mich schwer finde aus einem State des Fühlens, des im Körper seins, des Impulse wahrnehmens in den State des Fragens zu gehen. Gerade bei mir – ich habe das schon oft beschrieben – ist das verbunden mit einem Sprung aus der Connection in den Mentalkörper. Wenn ich dann eine Antwort bekommen habe, kann das Feeling von dem Impuls oder der Impuls selber schon weg sein und es fühlt sich dann getrennt an.

Ich ordne das eher als sone Schutzregel ein, die von traumatisierten Frauen kommt, um sich vor ihrem Schmerz, den sie durch übergriffige Erlebnisse noch abgespeichert haben, schützen wollen. Ich habe auch die Vorstellung davon, dass Frauen es unattraktiv finden, wenn der Mann immer vor jeder Aktion um Erlaubnis fragt und dass in diesen Groschenromanen für Frauen auch sehr gerne das Bild von Frauenfantasien gezeichnet wird, dass der Mann einfach von hinten ankommt und die Frau „nimmt“. Ich habe auch in kleinen Coachings und Gesprächen, vor allem mit Frauen, die Rückmeldung erhalten, dass ich mir das mehr erlauben soll und mutiger zu meinen Impulsen stehen soll und dass die Frau dann schon für ihre Grenzen verantwortlich ist und sie setzen kann. Ich spüre in das kollektive Thema gerade hinein und spüre eine Zerrissenheit und getrenntheit. Eine Genervtheit von Frauen, die sich den Mann zurechterziehen soll und andere Frauen, die von den Schlappschwänzigkeit der von ihnen erzogenen Männer genervt sind. Ein Gedanke zu diesem Konzept ist noch die Vorstellung, dass wenn ich vom Kopf her eine Frau frage ob ich sie berühren darf, dass sie dann vom Kopf nein sagt, weil im Kopf viele Programme aktiviert aktiviert werden unter anderem auch das Spiel erstmal nein sagen zu müssen, und wenn ich sie ungefragt berührt hätte, sie dann die Energie der Berührung auf einer nichtmentalen Ebene gefühlt hätte zumal ich ja dann auch in einer Nichtmentalen Energie handele und sie dann spürt, dass es sich gut anfühlt und dann ja sagt. Und ja ich bin verunsichert bzgl. des Themas und megaverkopft und ich habe meine Angst dass die Frau mir eine Grenuüberschreitung spiegelt sehr stark abgespeichert, obwohl das was ich ja mache, ja gar nicht die Intention hat Grenzen zu überschreiten und ich mich dann doch übergriffig und schuldig fühle nachdem es passiert ist.

Wie dem auch sei. Meine Dunkelheit, mein Mangel, mein Wollen, meine Frustration, meine Bedürftigkeit, meine Schuldgefühle, mein Grübeln darüber was ich machen soll, wie ich heilen kann, wie ich es endlich richtig machen kann ohne ständig abgelehnt zu werden sind aktiviert. Es ist anstrengend, da ich im ÖPNV auf dem Weg nach Stelitz bin dissoziiere ich mich von meinen Gefühlen, die ja Prozess bedeuten würden.

Angekommen bei Martin bekomme ich mein Bedürfnis erfüllt und kann erstmal alleine mit mir in meinem Prozess ankommen. Ich gerate sofort in eine Trancereise und visualisiere einen mir bekannten Inneren Raum. Ein Haus. In der Mitte ein Wohnzimmer, rechts der Raum vom inneren Mann, links von der Inneren Frau, oben vom Inneren Mädchen und vom Inneren Jungen. Ich reise öfters dorthin und erfahre mich über die Bilder. Innere Frau und Innere Mann habe ich noch nicht wirklich in einen harmonischen Kontakt bringen können. Sie sind verstrickt. Er hofft auf ihre Liebe, dass er Halt findet und sie hofft auf seinen Halt, dass sie lieben kann. Sie steht an ihrer Tür mit verschränkten Armen und beobachtet. Der Innere Mann merkt, dass es sein Scheiß ist und dass er das jetzt ohne die Frau lösen muss. Durch das Öffnen der Tür zum Raum vom Inneren Mann fließt eine Schwarze Flüssigkeit ins Wohnzimmer und breitet sich aus. Das Kind sitzt oben auf der Couchlehne und beobachtet auch ist davon nicht tangiert. Der Mann steht Schienbeinhoch in dieser klebrigen Teerflüssigkeit. Mein Innerer Moderator denkt, dass er das jetzt irgendwie reinigen und releasen muss und versucht Lösungen zu finden. Ich öffne die Tür zum Garten, wo eine Wiese und ein Baum steht, aber es fließt nicht ab. Der Mann versucht sich reinzulegen und sich der Flüssigkeit voll hinzugeben. Der Innere Mann kann dort nicht atmen und es passiert nichts. Also steht er wieder auf. Ich bin ein wenig irritiert und frustriert, weil mir die Bilder keine Lösung anbieten. Irgendwann gehe ich zum Raum vom Inneren Mann, ich bin dort noch nie drin gewesen und meine Wahrnehmung verändert sich stark von einer Trancereise hin zu in einem leeren Raum gehend. Ich befand mich im Männerfeld, die Kommunikation switchte zu Feldkommunikation, Eingaben, Channeling ohne Visualisierung. Die Botschaft war, dass ich mehr durch Sport und körperlichen Ausdruck diese Flüssigkeit verbrennen soll, also wirklich mit Anfachen von Feuer und ja, ganz ehrlich das mache ich zu wenig. Ich gehe immer nur brav zum Yoga.

Aber heute bspw. hat die eher spirituelle Superfitlehrerin zwei Übungen eingebaut, die es in der Form noch nie gab. Den Holzfäller und den Löwen. Sie hat explizit zum Emotional Release eingeladen, was bei Superfit noch nie passiert ist und lud das eher weltliche Fitnesscenter-im-Alexa-Einkaufszentrum-Publikum beim Löwen so lautstark wie möglich zu schreien und damit auch Gefühle zu befreien. Geil. Mir gehts auch saugut danach.

Ich wusste dass am nächsten Tag ein Treffen der Spirit Family wegen eines Abschieds und eines Bday waren und ich sah bei FB, dass auch der Playfight stattfindet. Ich hatte mich eigentlich mich entschieden den sozialen Kontakten Vorrang zu einem Workshop zu geben. Aber das Männerfeld sagte klar, dass ich zum Rangeln gehen sollte. Mein Ego/ meine weltliche Identität war ganz schön getriggert und hatte Schwierigkeiten, die Entscheidung zu dem Family-Event zu gehen loszulassen. Aber ich habe natürlich auch das Mindset, dass wenn ich schonmal in der geistigen Welt bin und um Rat frage, dass ich dann auch vertraue und höre. Weiterhin sagte das Männerfeld, ich übersetze es jetzt mit meinen Worten, jetzt hier bei Martin, darfst du das verletzlich sein üben, was dir bei Frauen nicht gelingt.

Ich beendete den Prozess und war jetzt wieder emotional synchron mit mir, weich, im Körper. Es gab eine tiefe Checkin-Runde zwischen Martin und mir und dann schauten wir den Film. Es war schön mit ihm in einem Bett zu liegen, dass ich mich dem Raum hingeben konnte und auf diesen wundervollen Großbildschirm einen Film zu schauen auf den ich richtig Bock hatte. Ich hatte diesen Film aus dem Jahr 2000 bereits gesehen, schaute ihn aber mit einem anderen Mindset und fand ihn auch eher langweilig, weil er schon relativ wenig Action hat im Vergleich zu Stirb Langsam oder True Lies aus der Zeit oder auch viel weniger Gruseleffekte, als the Sixth Sense.

Aber ich schaute ihn jetzt mit einem großen Interesse, um mich für Glass zu synchronisieren, einem anderen Mindset und mit einer ganz anderen Verbundenheit.

Achtung, es folgen SPOILER

Schon die erste Szene, die Geburt von Glass, hat mich emotional in den Film reingesogen. Er hatte gebrochene Arme und Beine bei der Geburt und überhaupt, seine Knochen waren dann als Erwachsener schon 54mal gebrochen. Was für ein Schmerz, was für ein Leid. Was für eine Ungerechtigkeit. Es gabe tolle Rückblenden in seine Kindheit, wie er zu Comics geführt wurde und dort seine Antworten suchte. Dieser Film ist, auch wenn er nicht so wirkt ein Superhelden-Comicfilm. Vielleicht der Subtilste, vielleicht der geerdetste. Er spielt mit dem Spiegelgesetz, dass da wo Superhelden auftauchen mit besonderen Fähigkeiten, sie automatisch Bösewichte anziehen mit besonderen Fähigkeiten. Da wo eine unfassbare Verletzlichkeit auftaucht, taucht auch „unbreakable“ auf. Und nicht im Sinne von Wolverine, wo mensch die Schusswunden nachwachsen sieht. Der Film verzichtet auch auf die Schusswunde, um seine Superheldenfähigkeit zu testen. Nein er überlebt ein Zugunglück als einziger. Hätte auch in dieser Realität passieren können, dass es genau einen unverletzten Überlebenden gibt.

Ich bin voll drin im Film. Bruce Willis repräsentiert eine Männlichkeit, die mir fern ist. Er redet wenig, gehört zur einfachen Arbeiterschicht. Intellektualisiert nichts, ist einfach Vater mit weltlichen Trennungsproblemen. Die Frau redet mit ihm über die Beziehung und anstatt, zu reagieren oder so wie ich die Emotionen auszuverbalisieren und zu analysieren und alles mögliche klären zu wollen, schweigt er. Er ist präsent, er ist spürbar, er ist im Kontakt und die Frau spürt, dass das was sie sagt ankommt und er Zeit braucht darauf zu reagieren. Sie verlässt das Gespräch nachdem sie geredet hat ohne dass er antwortet.

Glass Fähigkeit ist weiterhin seine Intelligenz und auch seine Intuition. Er ist eine Art Engel, der Bruce Willis dazu bringen möchte sich selbst und seine Fähigkeiten zu erkennen und seiner Berufung zu folgen, damit er nicht mehr jeden Morgen mit dieser subtilen Trauer aufwachen muss. Dessen Zweitfähigkeit ist auch eine starke Intuition, die mich als Weißen Spiegel mega berührt hat. Er kann die Schatten und Dämonen von Menschen sehen und lebt dann sein Talent als Superheld aus.

Und hier macht der Film wieder einen genial berührenden, geerdeten und subtilen optischen Trick. Der Film steckt ihn nicht etwa in ein Superheldenkostüm, sondern lässt es just in dem Moment in Strömen regnen, so dass er ein Regencape trägt, was dann die Power eines Superheldenazugs übernimmt. Das Phantombild erscheint dann in der Zeitung und spielt mit der Comic-Assoziation.

Martin entdeckt dann noch ein Easteregg, dass Glass, gespielt von Samuel L. Jackson in einer Comic-Ausstellung vor einem S.H.I.E.L.D Plakat steht. Genau jener Organisation, welche dann von Nick Fury, gespielt von Samuel L. Jackson, geführt wird.

Hier zu sehen, wo er am Ende von Avengers drei in letzter Sekunde Captain Marvel ruft. Ein entscheidende Brücke zu den letzten beiden Teilen des MCU mit Captain Marvel und Avengers 4 Endgame.

Der Film endet dann mit einem überraschenden und unerwartetem Gänsehautmoment, wo die Fähigkeit und die Aufgaben von Glass und der unbreakbale Figur zusammentreffen.

Also wirklich ein sehr geiler Film und für mich ein must-see-film der Filmgeschichte.

Ich freue mich jetzt auf den Dritten Teil der Trilogie.

 

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Kakao & Kuscheln

Mein Sharingposting in Kakao & Kuscheln vom 11.1.18

Danke an die Gruppe, die Helfer_innen und die Raumhalterin für diese Forschungsreise. Es war schön in die kindliche Neugier zu gehen und sich in einen State zu versetzen, dass die Sachen zum ersten mal erlebt werden. Meine Erfahrungen sind jedesmal einerseits neu, weil es sich doch sich die Erfahrungen verschieden ausdrücken und es immer wieder neue Erkenntnisse, Emotionen und Schatten gibt, die ich entdecke, andererseits es sich leider doch immer noch um die gleichen ungelösten tief festsitzenden Grundthemen handelt.

Es war schön wieder wie auch schon am Mittwoch beim Tantra – Transfiguration Circle (siehe christianfender.de) der Methode zu begegnen wie die Menschen mit Inneren und Äußeren Kreis in Kontakt gebracht werden. Gleich nachdem mensch nach eine Kakaomeditation mit sich selbst und der Deva in seinem Körper ankommt.

In meiner Kakaomeditation wollte ich mich erst in Richtung der weiblichen Qualität der Hingabe hingeben, aber dann sah ich eine Masse an angestauter gebender Männlicher Energie. Vor allem in Armen und Beinen, im Wurzelchakra. Die Sehnsucht danach Frauen zu halten und zu berühren, sie zu erden und ungefragt meinen Impulsen folgen zu dürfen und somit raus aus dem Kopf in einen wahrhaftigen Flow zu gelangen. Diese Energie ist gestuckt, weil ich das Ablehnungsthema habe, weil mein Herz noch so verletzt ist, dass ich es nicht aufkriege und weil sich dieser fiese Bedürftigkeitsdämon in meinem System festgesetzt hat. Seit Jahren arbeite ich dran und versuche dieses Thema zu lösen und ich finde den Knopf nicht ihn loszuwerden. Ich kann in gebende Energiestates reingehen, aber Frauen spüren es trotzdem, dass da diese ziehende Energie irgendwo im Systemhintergrund ist und ich kann mit meinem Mindset steuern wie ich will, ich kann nichts dagegen machen… als Weißer Spiegel sind meine Schatten immer sehr präsent. Aber ich habe auch gelernt, dass mein dieses Bedürftigkeit loszuwerden wollen schon ein Teil des Problems ist, da es von der Selbstliebe trennt, aber diesen verfickten Anteil in Liebe bringen zu müssen ist auch echt ätzend, weil ich noch voll wütend auf ihn bin, da er aus meiner Egosicht schuld daran ist, dass ich so krass abgelehnt werde.

In einer Aufstellung letzten Montag kam raus, dass ich so fucking viel probiere um von Frauen geliebt und nicht mehr abgelehnt zu werden und dass das ein Spiel vom Inneren Kind ist, das alles probiert von der Mutter geliebt zu werden. Ergebnis war, dann, dass ich das Kind einladen musste aufzugeben. Das Kind/mein System ist vom ständigen Bemühen und Wollen ultraangespannt und angestrengt. Daher auch ständige Erschöpfungsgefühle. Ich musste in einem emotionalen Prozess dem Kind sagen, egal was du versuchst, es wird nicht klappen, du hast keine Chance und es liegt nicht in deiner Macht, du kannst es auch sein lassen. Das führt mich natürlich in eine Entspannung, aber in dieser Entspannung ist dann Schmerz in dem ich mich verliere. Dem Schmerz darüber, dass Bedürfnis geliebt zu werden nicht erfüllt wurde/wird. Die Aufgabe ist es damit zu sein, ich verstehe es noch nicht ganz und gehe doch wieder zu Kakao und Kuscheln, wo meine Sehnsüchte nach Kontakt anspringen und ich erfahrungsgemäß ja auch Erfahrungen machen kann, die ich außerhalb von Workshops nicht machen kann.

Und ja, ich bemerke meine Erfahrungen verändern sich. Ich hatte zwar gegen Ende in einer Vierergruppe, die sich zusammengekuschelt hatte, was ich sehr sehr lange sehr schön fand und sich lange stimmig anfühlte, die Erfahrung gemacht, dass dann beide Frauen dem Kuscheln mit mir eine Grenze gesetzt haben. Ablehnung. und sie dann zu dritt mit dem anderen Typen weitergemacht haben, Ausgrenzung. Das war hart. Nebenbei lief Herz berührende Herzmantralivemusik. Anders als früher konnte ich diesen nur noch Handballgroßen Energieball aus Schmerz in meiner Brust halten. Der Raum war dunkel und safe. Ich nahm es an und wehrte mich nicht mehr so wie früher dagegen, auch wenn Frust da ist, dass ich es immer noch so krass anziehe. Auch im Laufe der einiger Partner_innenübungen wurde mir meine Bedürftigkeit gespiegelt, bspw. als eine Frau sagte, dass sie den Impuls hat einen Schritt nach hinten zu gehen als es eigentlich darum ging in Kontakt zu gehen.

Aber ich hatte auch wieder gute, heilsame Begegnungen. Mein Wunsch nach einem Kuss, den ich am Anfang im Check in ausgesprochen hatte, hat sich erfüllt. Und ja, ich habe mich geschämt dass ich mich damit gezeigt habe. Aber es gibt das Phänomen, dass ich von solch radikaler Ehrlichkeit, bspw. auch solchen Texten, wie diesen hier, profitiere. Es tut gut sich mit seiner Wahrheit zu zeigen und diese Spielchen „sowas sagt mensch doch nicht öffentlich“ zu durchbrechen. Boah, ich bin so dankbar für die Erfahrung. In dem Moment ging mein Licht in der Brust auf und ich spürte ein krasses Strahlen.

Es bleibt faszinierend wie in meiner weltlichen Wahrnehmung das äußere Einfluss auf das Innere Empfinden hat, entgegen dem spirituellen Konzept, dass das Innere ja im Außen die Sachen kreiert. Es hat sich auch eine gute Session ergeben in der ich tief reingehen konnte in das krass abgespeicherte Muster, dass ich Frauen nicht lustvoll berühren darf, das ich mir jetzt tief ins Unterbewusstsein eingeritzt habe, weil ich immer wieder Ablehnung erfahre, sobald ich mit mit meiner Bedürftigkeit oder meinen Interessen, meiner sexuellen Energie spürbar bin.

Ich durfte diese Frau lustvoll berühren. In mir kam Scham, Schuldgefühle, Angst vor Grenzüberschreitung hoch. Sie war hochsensibel und ich konnte mich transparent machen und der Kontakt blieb gehalten. Das war ein krasses Geschenk vom Universum. Ich konnte sehr tief in meinen Glaubenssatz gehen und ihn direkt in der neuen positiv besetzten Erfahrung mit einer Frau neu programmieren. Anders und viel schwerer ist es meiner Erfahrung nach zu Hause allein sich solche Sachen neu zu programmieren, wenn ich in meinen mentalen auf Negativ-Erfahrung basierenden Selbstbildern kreise.

Ich bin jetzt in der Dankbarkeit und auf einem Postkakaojourney Laberflash, den ich jetzt durch Schreiben ausdrücke, um mein System zu entspannen, mich zu sortieren und nicht ins Gedankenkreisen zu kommen.

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Tantra Temple -Transfiguration Circle

Am 9.1.18 zog es mich zum Tantratemple – Transfiguration Circle mit Kabira. Ich halte sehr viel von ihr als Raumhalterin. Ich erkenne ihre Fähigkeit an auch dunkle Anteile von mir zu sehen und darin das Licht zu erkennen. Ich fühle mich von ihr gesehen und gewertschätzt. Ich kannte sie von Veranstaltungen im SPIRIT BERLIN und holte sie zu den SPIRIT Vollmondevents, die ich organisieren durfte auch als Mainevent mit rein, weil sie Leute zieht und ich sehr viel von ihrer Arbeit halte. Beim letzten Workshop hier in Berlin kamen 44 Leute in einen sehr kleinen Raum, der zugestellt war mit vielen Einrichtungsgegenständen wie großen Pflanzen und nem Piano, was alles an die Ränder geschoben wurde. Ich musste gehen, weil meine Hochsensibilität, die sich nach safen Spaces sehnt, dazu gehört auch nen gewisses Maß an freien Bewegungsspace für mich, austickte. Ich war eh erschöpft und mein Körper zwang mich gegen meine Egoangst was zu verpassen auf meine Grenzen zu achten. Dieses Mal waren ca. 46 Leute in einem geeigneteren, doppelt so großen Raum, der nicht so zugestellt war. Die Location in der aktuell auch die SPIRIT Vollmondpartys stattfinden. Ich fühlte mich viel wohler und war auch in einer ganz anderes Stabilität, auch wenn ich jetzt heute, einen Tag danach noch ne starke Anstrengung und Erschöpfung von gestern in mir spüre, das noch verarbeite.

Wir gingen einige Agreements durch. Bspw. Confidentality, worunter ich verstehe, dass das was im Raum passiert im Raum bleibt, so dass ein vertrauensvoller Raum entsteht wo passieren darf, wo ich mich zeigen darf und wo ich mit meinen Prozessen gelassen werde. Auch gerade an der Stelle mag ich ihre Raumhaltung, da in ihrem Raum sein darf und es nicht nur ums Funktionieren als Teilnehmender geht.

Wir saßen im Kreis. Die erste Übung war, dass ich meinen linken Partner zwei Minuten erzählen sollte, warum ich nicht hier sein will und was mich an der Präsenz des Hier seins hindert. Ich mag diese paradoxe bewusstseinsschaffende Übung, da sie die Leute einlädt sich ihren Schatten bewusst zu werden, die oft verdrängt werden, weil mensch ja Erwartungen an sich selbst und die eigene Stimmung und das was mensch erfahren möchte hat. Dem rechten Partner erzählte ich dann warum ich hier bin. Ich erzählte, dass ich normalerweise zu solchen Workshops gehe weil ich mich nach den körperlichen, sexuellen Resonanzen sehne und ab und an eine Herzöffnung im Kontakt mit Frauen erlebe und dies in meinem Alltag nicht hinbekomme, einen Mangel darin habe und deswegen zu Workshops gehe um diesen zu kompensieren. Und ja, da ist ein Erfahrung-machen-Wollen-Anteil in mir, der mich vom Moment vom Herzen, vom Loslassen trennt. Ich weiß das dieses dämonische Wollen (dämonisch: Energien, die vom Herzen/der Annahme des Moments trennen) vom Schatten des Mangels genährt wird (Schatten: weggedrückte präsente Emotionen/Anteile) und eins meiner größten Probleme ist, so gab ich mir die Intention dieses Wollen radikal loszulassen, was mir ja eigentlich auch ne fürs Ego angenehme Energie und Präsenz gibt, und mir zu erlauben mich mit dem zu zeigen was dahinter ist und was ich gerne verstecke: Lustlosigkeit, Schwäche, Interesselosigkeit, Grenzen/Schutz meiner Verletzlichkeit (normal bin ich in meinem Mentalkörperstate eher grenzenlos). In mir war auch Scham über mein dickliches Aussehen was ich zur Abwechslung mal nicht wegdrängte sondern voll da sein ließ, weil es halt nunmal auch meine Fucking Wahrheit ist, dass ich mich für meine 120Kg schäme, auch wenn es mir leicht fällt mit mentaler Energie und Einstellungen über diese feinfühlige Schamwahrnehmung drüber zu gehen.

Nach dieser Übung lud Kabira ein die Sachen, die mensch von seinen Nachbar_innen gehört hatte in den Raum zu rufen in kurzen Ein-Wort-Stichpunkten. Ich war getriggert, ich teilte ja etwas in einem eins-zu-eins-Rahmen, was ich nicht mit der großen Gruppe teilen würde und dann wurde es fremdbestimmt in den Raum gegeben ohne dass ich eine Kontrolle darüber hätte. Ich merkte, dass ich getriggert war von dieser Form von Übergriffigkeit. Ich habe das Wort Confidentality noch nicht nachgeschlagen, aber ich glaube, dass genau dieses Gefühl verletzt wurde. Ich landete in einer Bewertung der anderen, die der Einladung folgten und in einem Urteil über diese Anleitung. In mir staute sich Anspannung und ich benutzte eine Strategie, die ich von mir kenne, um mich wieder mit dem Raum zu synchronisieren. Ich machte mit, denn dann war ich mitschuldig und meine Bewertung änderte sich von „die anderen“ zu „mich eingeschlossen“ und das Phänomen ist ja, wenn mensch selber etwas macht, dann bewertet mensch das anders als wenn es nur die anderen machen. Ich nannte als Grund für das hier sein, weil die Partnerin es so wollte. Und für den Raum war klar, dass es entweder um die Person links oder rechts von mir gehen würde. Ich hatte eine persönliche Information geteilt und sie war zu 50% einer Person zuordbar. Ich fühlte mich übergriffig, ich fühlte eine Fremdscham, dass ich eine Information, die mir in einem eins zu eins Sharing anvertraut wird dem Raum transparent zu machen ohne dass ich die Person vorher um Erlaubnis fragte und ohne dass der Person vorher klar war, dass die Übung so endet.

Die Hauptübung war, dass es einen inneren und einen äußeren Kreis geben wird: Transfiguration-Circle. Innen saßen die Leute, die Lust auf Shiva-Energie haben, das männliche Prinzip aus Präsenz, Stille, Halten und einem geradlinigem Focus. Sie bleiben das Ritual über die ganze Zeit sitzen. Die andere Hälfte durfte in die Shakti-Energie gehen, das weibliche Prinzip aus Energie, Formen, Fließen, Lebendigkeit, Ausdehnen.

Sie erklärte dass die Shaktis jedem Shiva (und andersrum) mit einem Augenkontakt und einem Händegriff begegnen werden während die Shivas sitzen bleiben und die Shaktis sich im äußeren Kreis bewegen. Sie erklärte ein tantrisches Prinzip mit einem Dreieck das unten eine Polarität zwischen Männlichkeit und Weiblichkeit kreiert und nach oben hin zu der Spitze eine Perspektive der Nondualität, die sich vor allem im Dritten Auge aufsplittet. Sie lud ein ganz bewusst in diese lichtvolle, nicht-wertende, herzliche und in allem das schöne sehende Perspektive zu gehen im Augenkontakt. Eine Qualität von Kabira ist es auch, dass sie einerseits so ein Konzept in den Raum haut, mit dem ich übrigens resoniere, und andererseits sehr humorvoll mit einem herzlichen Lachen eine Einladung ausspricht es einfach Jimbo und Jambo (oder so ähnlich) zu nennen für alle, die nicht an die Prinzipien von Männlichkeit/Weiblichkeit und Shiva/Shakti glauben. Wieder ein schönes Spiel von Dualität von ihr mit Konzepten reingeben und sie gleichzeitig loszulassen.

Es gab weiteres Warm Up mit Massageketten und Tanzen. Unter anderen Nirvana, wo sich wenigstens einer fand, der mit mir gepogt hatte, das tat gut, brachte mich in den Körper, auch das Massage bekommen löste dieses angenehme Gänsehautgefühl aus, dass ich mir nicht selbst kreieren kann und was mich so fucking abhängig nach Berührungen durch andere macht. Ich dachte die ganze Zeit darüber nach, ob ich in die Shiva oder Shaktirolle gehe. Es zog mich mehr in die Shaktirolle, aber gleichzeitig hatte ich Scham und Angst dafür als unmännlich bewertet zu werden, hatte das Bild, dass ich außen vor allem mit den Frauen sitze und nur Männern im inneren Kreis begegne. Ich habe noch anteilig das Programm, dass ich zwar gerne in die Shaktienergie gehen würde, aber dann einer Frau in der Shiva-Energie begegnen wollen würde. Da steckt noch ne Angst mit Männern in Kontakt zu gehen dahinter. Als es dann losging sollten wir die Handflächen entweder nach oben machen für die Shivaposition oder nach unten für die Shaktiposition und dann eine Polarität finden mit der wir dann den Kreis bilden. Und die Antwort kam dann außerhalb meines Kopfes über meine Hände. Ich probierte beides aus und die leichtere Position war die Shaktihaltung. Klar ich hätte im Laufe des Abends auch gerne gewechselt, aber insgesamt bin ich froh über die Entscheidung. Denn die Kreise waren wirklich durchweg geschlechtergemischt. Das entspannte mich.

Ich hatte eine sehr schöne blonde Frau mit großen blauen Augen und vollen Lippen vor mir, sie stand bei dem Warm Ups etwas distanziert am Rand und wirkte auf mich getriggert, was ja auch zu meinem (gestörten) Beuteschema gehört, wenn ich Themen sehe bei Frauen. Dabei hat sie nur auf ihre Grenzen geachtet, aber ja, unterbewusst eine Frau auszusuchen, die gerade ihre Grenzen hochgefahren hat, ist wohl auch schon ein Teil des Spiels von mir, dass ich Übergriffig-sein-Erfahrungen mache.

Wir wurden nochmal eingeladen uns bei der ersten Person mit unserer Intention zu verbinden, was ich tat. Und dann ging die Reise los. Ich begegnete daraufhin ca. 22 Männern und Frauen, die sich in die Qualität der Shivaenergie begeben haben. Ich ließ in der Shaktienergie mein sexuelles Wollen im Becken los und öffnete eine nach außen gerichtete Herzenergie im Brustbereich.

Ich liebe Workshops, ich darf in diesem geschützten Space jetzt auf eine Art und Weise in Kontakt gehen, die mir im Alltag nicht gelingt. Im Alltag sind meine Egoprogramme, meine Anspannung, meine Schutzmuster, meine Masken sehr aktiv. Ich gehe vor allem über mentale Energie und über Rollen in Kontakt. Ich vermeide diese normalen Beziehungsgespräche (ich habe das oft erwähnt in meinen Blogs, ich beobachte als Alien diese banale und herzliche Kommunikation zwischen Menschen, wenn die Kassiererin und Kundin dann herzlich verbindend lachen über einen aus Unsicherheit rausgepressten Witz und ich steh dann dahinter und denke mir, das war doch nicht lustig, dennoch sind die Leute im Kontakt. Oder wenn die Leute über ihre Reisen, Inneneinrichtung, Beziehungen, Arbeit, Kochen, Kinder und Familien reden, dann beobachte ich, dass etwas verbindendes zwischen den Leuten entsteht. Bei mir passiert das nicht. Ich habe zwar ein großes Bewusstsein und nehme viel wahr pro Moment, aber sobald ich anfange zu reden, springe ich instant in mein Ego und ich kann das ziemlich gut beobachten. Mir wird auch immer und ständig gesagt, dass ich viel attraktiver bin, wenn ich schweige und mir wird es auch ständig empfohlen, weil sich der Raum dann entspannt. Bei jedem eben genannten „banalem“ Thema über das Leute reden kommen bei mir kaum haltbare Emotionen hoch, weil alles was mit Erdung, weltlich sein, Wohnung, Essen, Familie so stark noch mit Mangel und Unfrieden besetzt ist. Ich kann diese Emotionen noch nicht halten, kann das aber auch nicht beiseite schieben und mich nur für den anderen freuen, weil in dem Moment wo es präsent ist und ich drüber gehe, kreiere ich einen spürbaren Schatten für den anderen. Wenn dann ein Mangel in mir aktiv ist oder Wut darüber, dass mein Kind abgetrieben wurde, kann ich nicht sagen, dass ich mich freue, dass die andere Person mir erzählt wie sie ihr Geld für geile Urlaubsreisen ausgibt oder mich für ihr Kinder haben freuen, weil ich ne andere Energie sende. Ich habe dann die narzisstische Strategie, dass ich in den Mentalkörper gehe um nicht unpassend in meine Emotionen zusammenzusacken und das Thema auf mich und meine Themen lenken muss, weil das meine einzige Möglichkeit ist, dann noch im Kontakt zu bleiben. (Etwas anderes ist nur die Coaching oder die Raumhalterrolle, da gehe ich in einen stabilen State, in eine Kraft in der ich frei von meinem Themen bin und für den Raum und meine Teilnehmer_innen und Klient_innen da bin. Und ja dieser State ist leicht dissoziiert von meiner Berührbarkeit, aber als Raumhalter ist es von Vorteil, weil ich dann tiefe Prozesse einfach mit meiner hochsensiblen Wahrnehmung halten und begleiten kann ohne mich emotional im Prozess des anderes durch Empathie zu verlieren). Und es passiert schon wieder, dass ich eigentlich über den Workshop schreiben will, aber jetzt erstmal mein System erkläre, über mich rede, damit meine Erfahrung innerhalb dieses Workshops für den Lesenden eingeordnet werden kann. 😉

Meine Erfahrung die ich machte war dann, dass ich im Kontakt mit jeder einzelnen Person genau einen Anteil, eine Emotionen oder eine Beziehungsqualität reinbekam. Also ich entschied mich nicht mental dazu, es kam wie bei einer Aufstellung oder einem Channeling rein, ich übersetzte das nur mit einem mentalen Gedanken. Und ja auf einer weniger spirituellen Perspektive, auf einer psychologischen Ebene würde ich formulieren, dass jede Person eine andere Projektion in mir aktivierte. Und zu guter letzt kommt mir noch der Gedanke, dass das was ich erlebt habe, vielleicht so „normal“ für andere ist, dass sie diese Sachen wahrnehmen, dass sie darüber nicht reden und ich dieses „Normale“ nur aus einer verzerrten Perspektive für spirituell oder besonders halte, weil ich mein Leben bisher nur aus dieser von Berührbarkeit und Beziehungsfähigkeit getrennten Maskenperspektive erlebt habe.

Hier an der Stelle seid ihr eingeladen zu kommentieren. Mich interessiert eure Wahrnehmung beim in Kontakt gehen mit Menschen, so dass ich einen Realitycheck machen kann.

Was zum Beispiel reinkam war ein Mann, der auf dem Fersensitz saß, größer als ich und sehr kräftig meine Hände in der Luft hielt, während ich sie locker hängen ließ. Ich spürte die Qualität von Hierarchie zu einem starken Mann, der mich hält, schaute zu ihm auf und öffnete mich für diese Ebene von Beziehung. Entgegen meiner Programme, welche Hierarchie auch ein wenig ablehnen, was es schön. Es gab dann auch einen Mann mit dem ich voll die Qualität von Augenhöhe erfuhr. Eine Frau kontrollierte auch mit einem festen Griff die Position mit Hände. Ich fühlte mich von ihr dominant geführt, schaute ihr in die Augen und gab mich dieser Beziehungsqualität hin, die mich sonst triggert, bspw. als Sozialarbeiter mit weiblichen Vorgesetzten. Auch bei einer Frau erlebte ich in meiner Projektion eine Energie, wie sie mich verändern will. Ich weiß, dass ich da normalerweise in Widerstand und Abwehrreaktionen gehe. Aber ich blieb in mir, öffnete mein Herz, schaute ihr in die Augen und nahm einfach eine Frau war, die mich verändern wollte und ging in Frieden damit. Ein Mann war für mich nicht greifbar, ich hatte Schwierigkeiten den Augenkontakt zu halten, er interessierte mich nicht, aber ich hielt den Kontakt und ging in Beziehung zu dem Mann, den ich nicht greifen konnte. Bei einer Frau spürte ich einen klammernden Anteil in mir und ich ging voll rein in die Erfahrung und ließ dieses Klammern in meinem Herzen und Händen da sein, bis die ein bis zwei Minuten um waren – Kabira spielte wirklich für jede Begegnung eine eigenen Track an – und sie dazu einlud sich mit einem Namaste zu bedanken und die Shaktis, zu denen ich gehörte, bat, einen Platz weiterzurutschen.

Bei einer Frau kam einfach nur mein Schmerz über die erlebte Abtreibungen hoch und ich fühlte das die ganze Zeit im Kontakt mit ihr. Ich hätte gerne hinterher mal gefragt, ob sie ne Abtreibung hinter sich hatte, ob meine Eingaben irgendwie in Resonanz mit der Wirklichkeit der Person war oder ob es wirklich nur Randomprojektionen waren. In einer Frau sah ich den Archetyp der Tänzerin und ich ging in einen weibliches Feld in meinem Herzen und wandelte ein Gefühl von Neid zu Respekt und Bewunderung und Freude über ihr Talent. In einem Mann sah ich einen Clubszenetypen, der da voll aufgeht, in dieser für mich mittlerweile auch dunklen Welt. Ich ging in Frieden mit mir, dass es nicht mehr mein Weg ist, obwohl ich soviele Jahre dort Zeit verbrachte immer auf der Suche nach Annahme und Zugehörigkeit, und ich freute mich, dass das Universum diesen Aspekt halt über einen anderen Menschen auslebt anstatt durch mich. Ich sah auch einen Crazy-Guy, den ich sehr mochte oder einen, den ich mit radikaler Ehrlichkeit verband. Dann war da noch der Typ, der die meisten Redebeiträge hatte. Auf einer sympathischen Art und Weise machte er viele Beiträge, aber er stellte immer sehr mental Fragen zu spirituellen Erfahrungen, was mich triggerte, weil genau diese Fragen nicht spirituell beantwortet werden können. Kabira antwortete auch mit einem lachenden „i dont Know“, sie versuchte gar nicht erst in den spirituellen Expert_innenstatus zu gehen und mental Erfahrungen zu erklären, so wie ich es bspw. gerne tue. Ich begegnete diesem Typen schweigend und sah den Aspekt von herzlicher Mentalität und öffnete mein Herz für ihn. Wenn ich über Herzöffnung schreibe meine ich ein warmes nicht wertendes Gefühl und betrachtungsweise, die in Form von Wärme in meiner Brust spürbar war. Ich war sehr stark auf der Wahrnehmungsebene und so gut es ging präsent im Körper, wo Gefühle auf einem Lowlevel wahrzunehmen waren. Ich nehme meist eher auf der Feld- oder Energieebene Gefühle war anstatt auf der emotional fließenden Ebene. Weiterhin spürte ich wie das Sitzen und die lange Dauer des Rituals sehr anstrengend für mein körperliches Empfinden wurde. Einmal setzte ich mich in den Versensitz, ich rutschte in die Beziehungs-Qualität des mich Überhöhens und Herabschauens und spürte wie es mich anstrengte mich zu überhöhen, beim nächsten Shiva ging ich in meine Qualität der Erschöpfung, sackte zusammen, stützte meine Ellenbogen in die Oberschenkel und zeigte mich auf der Beziehungsebene damit. Das war ein megagutes Training für mich, weil ich es in Beziehungskontakten vermeide mich mit meiner Erschöpfung und Schwäche zu zeigen. Beim letzten Shiva des Kreise kam bei mir nochmal ein Intensität rein. Ich war erschöpft und trotzdem traurig, dass das Ritual gleich vorbei war. Ich fühlte Abschied und auf eine subtile Wahrnehmungsebene kam Stille und Tod in meine Präsenz. Ein Ministerbeprozess. In der Zeit gönnte sich jemand, ich muss stark davon ausgehen, dass es ein Typ war ein lautes Furzen. Der Raum bekam einen Lachkrampf. Krass wie aufgewacht der Typ ist, seine Körpergeräusche liebt, sich frei machen kann von den Reaktionen im Raum und sich von dieser Matrix-Regel „sowas macht mensch doch nicht“ entkonditioniert hat. Sein befreites Furzen war so ein Geschenk von ihm. In Wahrheit war ja gefühlt keiner Böse auf ihn oder bewertete ihn, es lud den Raum zum Lachen und vielleicht fremdscham spüren ein und ich ging voll in meinem Lachkrampf rein. Es ging dann beim Lachen gar nicht mehr um seinen Furz, ich spürte wie es mich und eine Anspannung im Raum, wir durften ja nich reden, löste. Ich assoziiere emotional Release mit Lachkrämpfen. Dahinter steckt meist Trauer. (Es ist immer wieder schade, wenn ich sehe wie Leute in Lachkrämpfen sind und Leute in den Trauerprozess (Ja, achtet mal drauf, hinter Lachkrämpfen stecken meist unerwünschte Gefühle, die sich Raum schaffen wollen) mit der Frage „Warum lachst du“ reingehen, weil dieses „Warum“ dieses Lachen unterbricht und in den Kopf in die Erklärung/Rechtfertigung holt. Ich kenne auch eine Spirit-Vollmondparty mit einem Mexikanischen Sterberitual, wo der Sterbeprozess mit einem Lachkrampf verbunden wird. Im Sterben sollten wir über alle Probleme, die wir haben lachen, weil in Angesicht des Todes alle Probleme radikal bedeutungslos werden. Ich war also angekommen in meinem Sterbeprozess und meinem Lachkrampf (Trauer). Mein Bewusstseinszustand vertiefte sich. Kabira lud ein letztes Mal ein, einen Platz weiter zu rutschen. Ich war wieder vor diese wunderschönen blonden Frau, mit den großen blauen Augen und vollen Lippen

Im Hintergrund meines Mentalkörpers ist gerade beim Schreiben die leicht angstbesetzte und einschränkende und mich selbst bewertende Vorstellung, dass linksfeministische progressive Kräfte mir ihre besetzten Konzepte von Sexismus und Lookism vorwerfen.

Ich fand sie so wunderschön und ließ mich in ihre Augen fallen. Ich war so berührbar wie den ganzen Abend nicht. Ich hatte das ganz intensive Gefühl von Neugeburt und Dankbarkeit, ah, nach dem Tod gehts ja doch weiter. Eine neue Runde, nachdem ich in der ersten Runde viele Erfahrungen mit vielen verschiedenen Menschen machen durfte. Kabira lud ein sich mit einer Umarmung zu verabschieden und im Kreis im Körperkontakt zu gehen mit unseren Sitznachbar_innen. Sie hielt die Umarmung, die von mir ausging, sehr kurz und distanziert und ich spürte auch, dass sie im Sharingkreis keinen Körperkontakt wollte und ließ es sein. Toll, da hatte ich schon meine Neugeburt, aber das Thema, dass ich Frauen attraktiv finde, die mich ablehnen ist immer noch da.

Ein dunkler Teil von meinem Mentalkörper redet gerade dazwischen, dass es eine mathematische Logik ist, dass wenn keine Frau dich attraktiv findet und du egal auf welchen Typ Frau du stehst, du immer auf Frauen stehen wirst, die dich nicht attraktiv finden.

Interessant auch, dass ich meine Programme loslassen konnte, nahe und körperliche Erfahrungen zu machen und meine Sexualität zu spüren zu wollen, wenn ich in einen Tantraworkshop gehe. Diese Qualität tauchte nur bei einer Frau auf, dass ich sie in einer Shaktienergie in mein Wurzelchakra eindringen ließ und sie voll vom Herzen umschlungen/eingenommen habe. Ich spüre mein Wollen in mir, diese Erfahrungen machen zu wollen und meinen Widerstand gegen das was ich als Banal einordne. Dieser Anteil hätte viel lieber intensive tantrische weggespacte symbiotische Erfahrungsräume anstatt in Frieden mit den Gesprächen über die Banalitäten des Alltags zu kommen und dann mit Herzoffenheit den Scheiß von Alltagsgelaber mitzumachen anstatt bspw. stundenlang über nen Workshoperfahrung zu bloggen, weil das aus jetztiger Perspektive eine Verschwendung von Lebenszeit ist, wenn doch soviele andere krasse und intensive Sachen in dieser Inkarnation theoretisch möglich wären.

Aber ich bin auch sehr dankbar für diesen Raum gestern und dass ich mir erlaubt mich mal auf diesen Erfahrungsraum hinter meinem Wollen und meinen Sehnsüchten einzulassen. Es hat mich geerdet und es war mal wieder etwas neues im Gegensatz zu den sich wiederholenden Erfahrungen abgelehnt zu werden und mit Schmerz da sein zu müssen, dass Bedürfnisse und Sehnsüchte nicht erfüllt sind. Ich konnte sehr gut an meiner Schwachstelle der Beziehungsfähigkeit arbeiten. Ich stelle mir vor, dass ich durch diese Übung, die in Schweigen abgehalten wurde, ein wenig die Angst vor der Beziehungsebene verloren habe, auch wenn mein Thema noch nicht gelöst ist, dass ich berührbar sein und gleichzeitig normal kommunizieren kann.

Namaste

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spirituelles Ego und Schatten als Brücke zum Urvertrauen

Eine Falle des spirituellen Egos:

Die Frage nach meinen Zielen und meiner Motivation so tief in die Spiriszene einzutauchen, habe ich oft damit beantwortet, dass ich heilen will.
In meinem Alltag bekam ich Spiegelungen und Trigger. Ablehnung von Frauen/Beziehungsunfähigkeit und Ausgrenzungen/Kündigungen und der ganze Rattenschwanz (Innere Getrenntheit, fehlende Berufung, Schulden). „Heil“ war ich in meiner Vorstellung, wenn ich endlich in meiner Berufung bin, wenn das Geld fließt, wenn ich attraktiv bin, wenn ich schlank bin/keine Esssucht mehr habe, wenn ich Frauen attracte, Sex habe und irgendwann nach einer Austobezeit mich in einer Beziehung wiederfinde und ja vielleicht auch in der Lage bin Vater zu sein, einen Familianalltag zu halten.
Mein Konzept war, dass das alles nicht klappte, weil ich noch Traumata, unterdrückte Gefühle hatte. Emotional Release war also das Allheilmittel. Ich müsste solange die Scheiße durchfühlen bis der Schmerz sich von alleine verabschiedet, verschwindet und nur noch Glückseligkeit und Leichtigkeit übrigbleibt. Und so machte ich mich auf den Weg und suchte und suchte immer wieder nach den Räumen in denen ich mich in meinen exorbitanten Schmerz fallen lassen konnte, ich suchte Räume, die mich halten konnten und ja damit kam ich schon mit einer überfordernden Erwartung in Räume. Ich hatte Verantwortung abgegeben, erhoffte mir Heilung im Außen zu finden. Ich verzeihe mir das, Eigenverantwortung und selber Halt geben war halt genau das was ich nicht gelernt habe, genau das war mein Teufelskreis. Und ja ich kannte mit der Zeit die Spiriphrasen und Konzepte „im Innen suchen“ und „Eigenverantwortung“ und „Erwartungen loslassen“ bis zum Erbrechen. Meinen Mentalkörper saugte das auf, aber es wurde zu einem Kreisen darin, keine Synchronizität mit dem Rest meines Systems, es blieb eine Gap zu meiner Realität. Hilflosigkeit und Opferdasein und Verzweiflung darüber, dass ich soviel ausprobierte und nichts wirklich half. Klar, mir wurde Entwicklung vom Außen bescheinigt und ich hatte seit ich mit 30 in Spiriszene gekommen bin mehr Sex mit Frauen als in der doppelt solangen Zeit davor.

Die Falle war halt, dass ich unterbewusst mich in all meinen Prozessen abgelehnt habe. Der Pure Selbsthass was ich war. Ein Ehemaliger verwirrter Langzeitstudent mit 5 Kündigungen, teilweise bis zu 4000€ Schulden, der nicht in einem gewünschten Maß an die Frauen rankommt, nach denen er sich so sehr sehnte. An die mangelnde Liebe, die er da reinprojizierte. Und jeden Prozess, jedes mich in den Schmerz fallen lassen all die Jahre war natürlich einerseits hilfreich, klar. Aber der Schmerz wurde gleichzeitig nicht kleiner. Hinter meinen Prozessen war ein unbewusstes Superegoprogramm, dass ich nur in den Schmerz gehe, um ihn loszuwerden, um etwas anderes zu werden als ich jetzt bin, um endlich nicht mehr abgelehnt zu werden. In diesem Spiel gab ich dem Schmerz aber keine Liebe. Ich hasste ihn. Er war schuld daran, dass ich bedürftig war, dass ich von Frauen abgelehnt werde, dass es mir Scheiße ging. Und es gab kein Aussteigen aus mir selbst. Ich war gefangen.

Konzepte kamen in mein System wie aufs Positive Konzentrieren. Jeder Versuch das zu machen, künstlich in die Freude zu gehen scheiterte. Und ich habe ne Abwehr dagegen. Meine Gutmenschenanteile, meine ganzen Masken sind ja Versuche mich auf etwas positives zu konzentrieren. Und ich konnte machen was ich wollte, so positiv sein wie ich wollte, irgendwann kam der Trigger, immer und immer wieder. Der Tritt vom Universum in my Face, die Einladung, die Erinnerung noch ne Runde durch den Schmerz zu gehen, er war immer noch nicht durch. Und dann wenn der Schmerz als Trigger präsent wurde, gab es kein weiter aufs Positive konzentrieren, das würde zu einer spürbaren Trennung führen. Für mich, für meine Kontaktpersonen oder für die Gruppe. Ich weiß, dass ich wenn in mir Gefühle berührt werden, die ich nicht halten kann, ich diesen Schatten in den ganzen Raum sende und viel mit der Energie eines Raumes machen kann. Und ich kannte ja meine Prozesse. Wieder war ich in einer Falle, nichts von den vielen Konzepten, die in meinem Mentalkörper rumschwirrten half in diesen Situationen. Alle Phrasen und Tipps redeten an meiner Realität vorbei. Ich hätte den Raum entweder, die Kontrolle und das Verantwortung für andere übernehmen, also Rücksicht auf sie zu nehmen loslassen können und mich meinem Gefühl und meinem massivem Prozessen hingeben können. Aber die Leute hätten auf mich eingeredet, hätten versucht mich zu regulieren, wieder an den Raum anzupassen, wären mir mit Konzepten gekommen, ich solle Eigenverantwortung übernehmen. Ich weiß, dass wenn ich im Gefühl bin und jemand auf mich mental einredet, dass ich dann in eine Retraumatisierung gehe, weil das genau der nicht sichere Raum ist vor dem ich Angst habe. Und klar es ist natürlich auch unangenhm mit exorbitanten Gefühlen die die Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen, macht mensch ja nicht. Mir blieb nur übrig mich zu kontrollieren, es dauert dann aber nicht lange bis sich Störungen im Raum zeigen, die dann am Ende zu dem anderen großen Trigger führen, dass ich ausgegrenzt werde.  Dann aber wegen meiner Egomasken, die ich über die heftigen Gefühle drüber gelegt habe: ich rede bspw. sehr viel mental, wenn ich getriggert bin, anstrengend war für den Raum und ja unbewusst versuche ich auch Räume mir in die Richtung zu kontrollieren, dass sie für mich sicher sind und das widerspricht oft den Bedürfnissen von anderen. Ich fühle mich in der Tiefe sicher und Freeflow bringt mich ins dissoziieren und bei fast allen anderen ist es andersrum.

Ein anderes Konzept war Loslassen, aber auch da kam ich nicht ran, ich habe wie ich in meinen Sterbeprozessen ja nochmal explizit feststellte (gerade wo ich diesen Absatz hier im Internetcafe angefangen habe, dröhnt let go durchs Autoplay von Utube) hatte ich einen richtig krassen Festhaltedämon in meinem Superego und habe die entsprechenden Strukturen natürlich immer noch in meinem System. Ich halte massiv fest an meiner Vergangenheit, an meinen Erfahrungen und kreiere mir darüber Identität, was sich bspw. an meiner Blockade zeigt endlich Sachen aus meiner Vergangenheit wegzuschmeißen. Wer bin ich wenn ich loslasse, wer ohne das Traumata, ohne meine Prozesse, ohne mein Drama, ohne Gedanken/Reflektionen an Vergangenheit oder Zukunft, dieser State löst Todesangst in mir aus.

Nachdem ich Mitte des Jahres nochmal durch gewaltige Prozesse ging (Schwarzes Loch Creators Game und Tribal Gathering sowie Sterbeprozess auf LSD) fand ich mich Ende September mit Mica zu einem Projekt namens aus dem Feld in die Welt zusammen. Von meinem Mentalkörper her hätten wir schon in der ersten Woche Videos und die Likesite Pushen können, aber wir wurden vom Feld gebremst und bekamen ordentlich Hausaufgaben vom Feld, die wir bearbeiten mussten, bevor wir mit dem Projekt rausgehen. Wir treffen uns zweimal die Woche mehrere Stunden und wir gehen nahezu jedesmal ins Feld/ ins Channeling oder in irgendwelche Prozesse. Und es ist echt heftig wieviel Arbeit das ist. Da hatte ich dann nochmal einen Dämonsterbeprozess. Ich hatte eine Besetzung von einem Anteil von mir aus früheren Inkarnationen, der nicht sterben wollte und meine Energy suckte. Seit dieser Befreiung haben sich meine Prozesse massiv verändert vor allem der Focus. Es ging vor allem dann erstmal viel um Halt, anstatt Schmerz loszuwerden ihn selber halten zu können. Dazu dann auch mein Prozess in der Männergruppe zum Thema Dissoziation. Ein großer Schritt in die Eigenverantwortung. Zurzeit mache ich begleitete Erdungsmeditation. Erst gestern wieder wurde ich eine Stunde lang begleitet. 10 min lag ich da und releaste einen Anteil. Ich wiederholte immer wieder den Satz von dem Anteil: „Ich will nicht im Körper sein“, so dass sich der Anteil gesehen fühlen kann und entspannen kann. Es war ein Teil meines Willens, der diesen Satz sagte und dessen Energie anteilig im Festhalten dieses Satzes gebunden war. Es war sehr schön für mich das in diesem Prozess so klar wahrnehmen zu können. Im Prozess nahm ich den Willen als Anteil war, der auch massiv verletzt war. Ich gab der Verletzung Mitgefühl.

In den letzten Wochen (Monaten) gehe ich jeden Tag in Prozesse, auch in Aufstellungsenergie, also die Arbeit mit dem Feld und höheren oder innere Instanzen, die andere Wahrheiten haben als mein Ego. Das Ego ist natürlich in meinem Alltagszuständen am präsentesten und übernimmt viel Kontrolle. Aber es bringt ja leider nicht den Erfolg, den ich mir erhoffe.

Die Wahrheiten, die mir gezeigt werden: Gehe nicht mehr zu Workshops, vor allem nicht da, wo Cacao getrunken wird. Für mein Ego ist das superschwer: ich sehe in meinem FB-Kalender Cacao und Kuscheln, Cacao und Tantra, jeden Adventssonntag ein Kakaoevent mit Anir Leben und noch viele mehr. Weiterhin kommt die Eingabe triff dich nicht mit Friendzonefrauen und ja ein Prozess konfrontierte mich damit meine Wahrheit anzunehmen, dass ich null Freund_innen habe. Das Feld sagte Stopp dazu mich in Räume zu begeben in denen nur mein Schmerz getriggert wird. Frauen, Gruppen usw. und meine konditionierte Identität zieht es natürlich da hin. Ein riesen Innere Kampf zwischen Ego und meiner Wahrheit, dass ich mich nach innen zurückziehen soll, zwischen dem narzisstischen, extrovertierten und Kontaktgeilem Anteil und der inneren Einsamkeit, dem Mangel, der Dunkelheit, der Erschöpfung. Das paradoxe ist, dass es mir im Ego halt verdammt gut geht mit meinen Kompensationsspielchen. Ich bekomme ja Kontakt, Socialising, nen gewissen Halt in Workshops mich authentisch auszudrücken, den ich im Alltag nicht finde, Nähe zu Frauen, da Kuscheln meist immer OK ist, solange ich nicht sexuell bin. Und dann gibt es da das Nicht-Ego. Meditieren, ins Herz gehen, nach innen gehen, Still werden usw. Ihr kennt das ja vermutlich von den vielen spirituellen Sprüchebildchen auf FB, das ich irgendwie mit dem Versprechen konnotiere, dass es dich glücklich macht. Jedes Mal, wenn aus dem Ego in diese Ebenen wechsele, dann kam Schmerz und Prozess und ja, jeden Tag und ja teilweise heftig mit Hyperventilieren und Panikattacken. Und ja es ist anstrengend und ja ich laufe immer noch mit Zucker, Internet und Schlafrythmusstörungen und anderen Strategien vor meinen Gefühlen weg.

Gestern ging ich mit einer FB-Veranstaltung raus, dass ich mich jetzt selbständig mache. Ein großer Schritt für mich, den ich lange rausgezögert habe (und ja für alle die es paradox finden dass ich so gestört bin und trotzdem als Coach arbeite: ich bin mit meinem Bewusstseins zum einen woanders als die meisten anderen Menschen und zum anderen wenn ich in der Raumhalterrolle bin, bin ich in einem feldangebundenen State, wo ich frei von meinem Themen und Triggern bin. Es ist irgendwie leichter für mich äußere Räume zu halten und Leute in eine Tiefe zu begleiten und ja ein Coach muss selber nicht perfekt sein, um diese Arbeit machen zu können, genauso wenig Sozialarbeiter, dafür gibt es ja dann auch professionelle Rollen)

Abends kamen bei mir Existenzängste hoch und zwar gewaltige. Was wenn keiner kommt zu dem Preis, den ich mir wert bin. Was wenn ab März 2019 kein ALG1 mehr habe und ja dann mit den Konsequenzen leben muss, dass ich mich entschieden habe nicht mehr als Sozialarbeiter mein Geld zu verdienen. Zweifel an meiner Vernunft tauchen auf und ob nicht doch und dann wieder nein Fuck It, das ist meine Inkarnation und ich lebe meine Spiritualität und werde die nicht mehr für Systemjobs unterdrücken. In meinen Fantasien habe ich auch Vorstellungen dass mir viel Geld zufließt, aber es ist noch mit Arbeit und Anstrengung verbunden. Ich sehne mich nach passiven Einkommen von mindestens 1000€. Auf dieser Basis würde ich dann meine Workshops und Sessions anbieten und zwar in einem Rahmen und einer Menge wie ich Bock habe, so dass ich nicht über meine Grenzen gehe und im Herzen bleiben kann. Jetzt ist die Vorstellung da, dass ich mindestens 20 Sessions pro Monat geben muss, gut am Anfang reichen 10 um auf niedrigem Niveau zu leben, aber ich habe ja Bock auf viel Geld. Und gerade diese Zusammenhänge machen es schwer. Gerade die ersten Sessions mache ich dann in meiner Vorstellung noch mit einer Energie, die nicht vom Herzen kommt, sondern mit der Botschaft: Bitte kommt und bezahlt mich, ich brauche das Geld für meine Grundexistenz. Ich mache die ersten 10 Sessions pro Monat aus nem Mangel. Und dann kam Angst vor Armut, vor Schulden. Die größte Angst dabei war die Unfreiheit, dass ich Druck bekomme wieder einen Systemjob annehmen zu müssen.

In anderen Prozessen zeigte mir das Feld auch schon, dass ich Verzicht lernen müsse. Hat meinem Ego natürlich nicht gefallen. Aber ja 1000€ sind für jemandem mit nem hohen Lebensstandard schnell weg und nen Rainbowwarrior legt es beiseite und freut sich des Lebens beim Containern. Worauf ich hinaus will: Wer verzicht lernt, wird in Relation zu dem vorhandenem materiellem Umstand immer reicher und reicher.

Da sich das männliche Thema Halt gerade etwas gesetzt hatte bei mir, ich wirklich Fortschritte bemerken durfte, kam jetzt das weibliche Thema Herzöffnung im Kontext mit dem Urvertrauen seit einer Woche in mein System. Ja, mein Urvertrauen ins Leben ist schwer beschädigt, da ich nen beschissenen Start hatte und ich nie den State hatte mich als Kind irgendwo hinfallen lassen zu können und Raum zu haben, dass mein Schmerz sein durfte. Ich habe viel meine Wut und meinen Hass aufs Leben ausgedrückt, weil es dem Kontakt zum Urvertrauen im Weg stand. Aber dennoch fehlte der Kontakt, ich wusste nicht wie ich in Beziehung treten sollte, es gibt ja keinen Knopf und eine aktive Entscheidung allein hilft ja nicht. Der Weg ist ja über die Hingabe, das Loslassen. Am Montag hatte ich schon eine kleine Herzöffnung. Ich sah eine großen metallenen Schutzpanzer vor meiner Brust und kam lange nicht dahinter, aber irgendwann drehte ich ein Ventil auf und es strömte grüne Energie hinaus. Wow, was für ein Fortschritt, was für ein schöner Moment.

Und jetzt komme ich zu der Essenz dieses ganzen Textes ein kleiner alltäglicher Prozess von gestern, der sich wie so oft wie ein riesengroßer Fortschritt anfühlt und gleichzeitig aus der Gesamtlage meiner Themen vielleicht ein Zehntausendstel Progress widerspiegelt. (Das gute an dem mathematischen Bild was ich benutzte ist, dass ich wenn ich täglich an mir arbeite ja in 10000/365,25= 27,38 Jahren vielleicht mit meinen Themen durch bin, ich es also in dieser Inkarnation schaffen könnte)

Ich sah Bilder wie ich mir Urvertrauen vorstelle. Kinder kommen zur Welt und finden Halt und Liebe, Wärme und Geborgenheit und sie dürfen sein, sie haben Impulse und folgen ihnen. Sie bekommen beschützende Energie von der Mama und motivierende Anerkennung vom Vater. „toll wie du die Rutsche runtergerutscht bist“. Kinder haben Erlebnisse und fallen nach jedem Erlebnis in den sicheren Raum der Eltern zurück und am nächsten Tag neue Impulse von Autonomie, Erfahrungen von Grenzen, Beziehung, Kontakt, Gruppen, Einordnung in der Welt, Rebellion und selbst nach der Autonomie des Auszuges und in der Berufung angekommen sein gibt es die Familie, wo mensch, wenn mensch mal ne wirtschaftliche Krise hatte sich Geld leihen kann. Für menschen aus bürgerlichen bzw. liebenden Familien, wo dieses Urvertrauen kreiert wurde, ist es leicht sich selbständig zu machen, da dieses Urvertrauen ausstrahlt. Sie können durch Krisen gehen, weil sie unterbewusst immer dieses Weiche Kissen das sie unbewusst in ihr System übernommen haben spüren, den Halt im Rücken spüren, wo sie hinfallen.

(Hier ein aktuelles, sehr wertvolles Posting in dem ein kollektives Erschüttern von Urvertrauen bei Kita-Kindern widergespiegelt wird)

Wenn ich, also mein System an die Vorstellung denkt sich selbstständig zu machen und an finanzielles Risiko denkt, dann spürt mein System kein kleines Fallen in ein weiches Kissen zum Ausruhen und weitermachen, nein, dann fühlt es einen Absturz ins Bodenlose. Unfassbare Existenzangst, Angst vor Schulden, Armut, Anstrengung, Zerreibung. Diese Angst sah ich in meinem System und ich ging so krass rein bis ich eine Panikattacke bekam.

Und ich könnte den Menschen in die Fresse hauen, die behaupten, dass alle Menschen gleich sind, dass jeder seines Glückes Schmied ist und dass jede_r die gleichen Chancen hätte, es nur eine Frage des Wollens ist. Nein die Komplexitäten, die Ressourcen, die uns abhängig von Elternhaus, Sozialisation, gesellschaftlichen Verhältnissen mitschwingen, sind ultrakomplex und ich wünsche mir, dass dieser Unterschied zwischen Menschen auch gesehen wird.

Dann ging der Prozess mit dem Feld weiter. Ich repräsentierte das Urvertrauen. Dieses lud Christian ein mal in das Gefühl der Armut zu gehen vor der er so Angst hat. Ich wechselte die Rolle und folgte mit leichtdem Widerstand der Einladung, eine Decke übernahm die Rolle des Urvertrauens und ich ließ mich in sie fallen. Meinem Ego, dass Fantasien von Reichtum kreiert, gefällt es nicht, aber irgendwie fühlte es sich im Körper und emotional wohlig an. Ich sah die Situation auch aus einer höheren Perspektive, dass ich keinen Anspruch auf Reichtum habe, bloß, weil ich lebe, dass soviele andere Menschen das auch nicht vergönnt ist und dass es im Universum nicht darum geht. Ich entspannte mich und merkte wie ich mir ne Fallhöhe in mein System einbaute mit dem totalen Spüren der Armut, die ich ja kannte, aber unterbewusst immer ablehnte. Wenn ich diesen Schatten annehme und liebe, dann falle ich, wenn ich falle in etwas, das ich kenne und liebe, wenn ich es aus Angst ablehne, dann falle ich in etwas, dass ich aus Angst ablehne. Und ja aus Coachingsicht ist es paradoxe Intervention und es widerspricht vielen Methoden von Manifestationen oder dem Law of Attraction oder dem Zielorientierten Denken. Viele Coaches würde es anders machen. Würden den Klienten einladen mal den Reichtum zu spüren, sich auf das Ziel, den Focus und die Entscheidungen und die das immer wieder aufstehen, die Motivation konzentrieren und ich mache radikal den Weg der Schattenarbeit bzw. bringt mir eine höhere Instanz das gerade so bei und es fühlt sich stimmig an. Ich machte das mit all den anderen Schatten auch und ließ mich in diesem Prozess in meine Wahrheit fallen, gegen die ich mich so wehrte. Ich ließ das Gefühl der Ausgrenzung in mich eindringen und es wärmte mich, ich ließ das Gefühl der Ablehnung in mich eindringen und es wärmte mich. Gleichzeitig ließ ich mentale Identifikation damit los, die dazu führt, dass es immer wieder passiert. Es war jetzt einfach ein Teil meiner Vergangenheit und dieses Moments. Und gleichzeitig ließ ich meinen Widerstand etwas los mehr Frauen nicht mehr zu begegnen und zu Workshops zu gehen. Ich ließ den „wollen“-Anteil etwas los. Und Leute, das ist nicht wahrlich nicht leicht für mich, ist nicht das erste Mal, dass ich von dem Feld eingeladen wurde Frauen loszulassen. Mein Schmerzmangelsystem wehrte sich. Frauen loszulassen war verstrickt mit meinem Inneren Kind die Liebe von der Mutter loszulassen nach der es sich so sehr sehnte und in der Wahrheit des Schmerzes von nicht geliebt werden anzukommen.

Dazu teile ich mal noch ein Musikvideo, welches ich heute in einem Restaurant gesehen habe, das mich sehr berührt hat und ich mit einem Liebeslied zum Inneren Jungen assoziiere. (Zum Glück verstehe ich ja kein Englisch)

 

Nachtrag

Ich wache heute morgen auf. Bin in meinem Körper in meinen unangenehmen Gefühlen.

Bei FB freue ich mich über die 5 Likes und drei Kommentare unter diesem Beitrag oben, den ich auch bei FB teilte. Ich sah aber auch Seans Beitrag von heute morgen in dem er ähnlich wie ich über seine Prozesse shared, aber anders als ich kürzer und weniger mental reflektierender als ich. Er hat verfickte 61 Likes. Neid kommt auch, nicht dass ich ihm es nicht gönne, aber Minderwertigkeit taucht auf. Ich stelle mich, meine Beliebtheit, meinen Wert, meine Qualität in Frage. Und klar ich rede mir natürlich ein, dass ich das für mich mache und ich für therapeuthische Zwecke mache, aber ich möchte auch berühren. Und ja meine Texte tun das offensichtlich nicht so wie die von Sean. Ehrlichkeit und sich transparent zeigen ist geil. Aber wenn Sean es macht ist es geiler. Bei mir noch nicht ganz so geil. Ja, Fuck ich mache mich mal transparent damit was likes mit mir machen, bin ja damit hoffentlich nicht der einzige und ja likes, haben ne Power. Mica und ich machen am selben Tag zusammen neue Profilfotos und stellen sie zeitlgleich bei FB hoch. Ich bekomme 22 Likes und einen Kommentar bei 500FB-Freund_innen und Mica bekommt 53 likes und drei Kommentare. Und jetzt könne mensch den Spiriphrasensatz drüberlegen, dass mensch nicht vergleichen soll, aber dieses Konzept ist eine drüberglegte Trennung von der Realität. Wenn ich den Satz in mein System hole, dass ich nicht vergleichen soll, dann unterdrücke ich eine Realität in mir. Ja ich bin mensch, ich vergleiche und es macht was mit mir und es ist OK.

Ich lasse mich in die Schatten fallen und setze den Prozess vom Vortag um. Es ist OK diesen dunklen Gefühle zu fühlen, aber wie so oft fangen dann parallel an die Gedanken zu kreisen. Ich fing an über meine Selbständigkeit nachzudenken und an der Stelle verstehe ich immer wieder erleuchtete Gurus nicht, die sagen, sei radikal im Moment und denke nicht. Denn für meine Berufung, Planung, Orga usw. brauche ich ja Gedanken, die mal eben auch nichts mit dem Moment zu tun haben. Ich mache Morgen eine Aufstellung mit einer Klientin und suche noch zwei Stellvertreterinnen, weil genau zwei Frauen und ein Mann gewünscht waren, am 8.12. biete ich zwei Aufstellungen an, habe aber noch keinen angemeldete Fragestellerin und am 15.12. mache ich mit Mica nen Workshop, der auch finanzielles Risiko birgt.

Und dann kommen Angstgedanken. Was wenn nicht zwei Frauen morgen kommen und ich vor meiner Klientin stehe und „versagt“ habe zwei Frauen als Stellvertreterin zu attracten, was wenn sich keine Fragesteller_innen zu meiner Aufstellung anmelden, wenn nicht genug Leute kommen zu unserem Workshop. Ich bin echt bereit viele Schatten anzunehmen, aber ich habe Angst vor dem Nicht-Erfolg, habe Angst, dass ich dann mir auch denken, na dann eben nicht Leben, dann nimm mir neben Frauen, Gruppen usw. gerne noch meine neugefundene Berufung als Coach und Workshopleiter weg. Ich schon schwer genug die Entscheidung. Ja, gerne fühle ich noch den Schatten des Versagers und lasse es los das mit Strategien zu kompensieren. Aber was dann, wer bin ich dann, was mache ich dann, wie bestreite ich meinen Lebensunterhalt, liebes Universum ich verstehe es nicht, einerseits gibt es Heilungsbedarf und auf der anderen Seite sehe ich auch immer wieder die spirituelle Konzeptphrase, dass alles richtig ist so wie es ist und es keiner Veränderung bedarf. Puh was ist richtig, ich bin verwirrt. Und es spiegelt nur einen Teil meines Gedankenkreisens wieder. Ich bin mittlerweile sogar schon in der Lage solche fertimachenden Widersprüchlichkeiten zu lösen.

Ich lese bei FB diesen Text erst ein Statement von Ron zum Tribel Gathering, wo es ausschnittsweiße heißt:

Dieses Gathering ist keine Silvesterparty.
Never!
Das ist kein hedonistisches Gelage,um mal etwas Abstand zum Alltag zu bekommen.
Es ist ein modernes Gebet für das Leben.
Ein auf die Knie gehen und in Demut sich vor dem Leben verbeugen.
Ein zurückfinden in meine wahre Natur und Größe.
Durch die Dunkelheit ins Licht.
Hier gibt es keine Substanzen, kein Kaffee, nur veganes Essen, Ehrlichkeit, Ankommen, Sein, Raum um mich meinen Themen stellen zu können.
Es wird keine Luxus-Doppelzimmer-Honeymoon-Kreuzfahrt ins ewige Glück.
Schlafmangel, Überforderung, Emotionen, Projektionen, enttäuschte Erwartungen, alte Wunden, ungefühlte Schmerzen…..Schattentransformation ist der Weg des Lichtkriegers (Karl Jung).

Ich freue mich, meine Energie geht hoch, ich freue mich dass ich dabei sein darf und einen Abend vor den bis zu 180 Menschen und 30 Kindern mithalten darf. Das ist der richtige Platz für mich.

Weiter lese ich heute morgen einen längeren Text: „Fallen der Spiritualität“ Geile Synchronizität zu meinem Blogartikel gestern Nacht. Da tut sich was im Feld.

https://www.facebook.com/Seelenschmelze/posts/2168310366526932

Und dieses Zitat löst die eben formulierte Widersprüchlichkeit auf. So arbeite ich auch als Coach, kein Optimieren und Verändern für ein „besseres“ ich, sondern einfachnur den Raum halten, in der Präsenz sein, eine Erfahrung anbieten in dem sich meine Klient_innen selbst tiefer erfahren können.

Ein Heiler ist jemand, der anderen hilft, sich an ihre Ganzheit zu erinnern. Aber man kann Menschen nur dahin bringen, wo sie gerade stehen. Du kannst die Energie für Menschen halten, du kannst das Gewahrsein für Menschen halten, aber du bist nicht wirklich der Heiler. Du öffnest nur einen sicheren Raum, indem du absolut im Moment bist. Alle Heilung ist Selbstheilung.

Und auch wenn ich hier meinen Schatten schriftlich viel Raum gebe, es sind nur Schatten und ich bin jetzt in einem Normalstate und bin handlungsfähig. Ich werde nun ca. 10 Frauen direkt anschreiben, ob sie denn morgen kommen können und ja ich mache es einerseits mit Schattenenergie (Angst sonst als Versager morgen dazu stehen), einem Mangel (ich „brauche“ zwei Frauen) und gleichzeitig einer weltlichen Notwendigkeit, so ist das nunmal als Selbständiger. Da braucht es auch mal Akquise, auch wenn es unbezahlte Arbeitszeit ist. Am Ende hoffe ich einfach nur, dass ich morgen Dienen darf und mein Geld wert sein werde.

PS:

Ich lese in der  Kitaverlinkung den Kommentar „Wer gibt schon gerne seine kranken Kinder in der Kita ab,aber oft haben Arbeitgeber überhaupt kein Verständnis und die Existenz steht mitunter leider auf dem Spiel“ Und ich schreibe auch oft über Existenzangst.

Aber ist euch mal aufgefallen was für ein durch die Matrix aufgeladene Konnotation in diesem Begriff steckt. Spirituell heißt Existieren etwas ganz anderes als womit es mittlerweile verknüpft ist. Beim Reiki gibt es das Gebet ich bin dankbar dafür, dass ich existiere, was ich wirklich mit tiefer Resonanz übernehmen kann und ich bin fucking Dankbar für meine Existenz, auch wenn ich jetzt Todesängste erleben muss/darf.

Und gleichzeitig heißt es Existenz aufbauen, haben oder zerstören im Kontext von Berufung, Arbeit und Selbständigkeit. What the Fuck. Das ärgert mich sehr. Die Gesellschaft hat es damit echt geschafft unseren Wert, unser Wurzelchakra, unser Sein unsere Gefühle, einfach alles in unserer Wahrnehmung damit zu verknüpfen, ob wir arbeiten oder nicht. Es heißt es können Existenzen zerstört werden (jemand geht pleite) aber in Wahrheit macht ja die Existenz nur die Erfahrung, dass mensch pleite geht. Die Existenz wird ja nicht bedroht durch das Pleite werden. Sie macht nur eine unangenehm eingeordnete Erfahrung. So, das musste mal raus.

 

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Berufung

Es gibt einen Satz, den ich an den Anfang dieses Blogartikels stellen möchte, weil ich eine Doppelrolle in der Öffentlichkeit einnehme als sich selbst transparent machender Blogger und jemandem, der Akquise für Workshops und Coachings macht:

Ich habe die Fähigkeit in meinem Raumhalterstate in eine Präsenz zu gehen in der ich „frei“ von meinem Themen bin, in der ich angebunden bin an das Feld, einer Instanz, die größer ist als mein Ego, und ich diene in dem ich den Impulsen und Eingaben folge, so dass die Menschen mit denen ich arbeite eine in einem safen Space eine tief in Kontakt mit eigenen wahrheiten gehen können sich von blockierenden Verstrickungen und Anteilen befreien können, so dass die Energie wieder fließt.

Ich bin auf dem Weg in meine Berufung und ja ich werde nicht mehr mit Klient_innengruppen der sozialen Arbeit arbeiten. Es ist Verschwendung meines Talents, wenn ich mit Menschen arbeite, die mit Einwortsätzen antworten, die Monate für Bindungsaufbau brauchen und die Themen haben, wo meine Energie runtergeht. Der Sozialarbeiter ist nämlich viel für die Alltagsstabilität, Wohnen, Bürokratie, Finanzen, Arbeitsfähigkeit, Gesundheit usw. zuständig. Dinge, die jetzt alle wahrlich nicht zu meiner Stärke gehören. Auch gehört die Arbeit mit Zwangskontexten und unfreiwilligen Settings mit dazu, was mit viel unbewusster Manipulation des Systems (Du hast dich für diese Einrichtung und diesen Job entschieden, also hast du dich auch für alle anderen Punkte des Vertrages entschieden und die musst du jetzt einhalten, obwohl dein Gefühl, deine Wahrheit in diesem Moment eine andere ist.)

Meine Stärke ist es mit Leuten und Gruppen zu arbeiten, die freiwillig zu mir kommen und Hilfe, Heilung, Bewusstheit, Klarheit, Lösung von Verstrickung, gesehen, gehalten, geliebt werden oder ähnliches suchen einen klaren Space bekommen in den Anteile hinter Masken und Programmen sich zeigen dürfen und eine andere Dynamik passieren darf. Die Energie ist eine andere in diesem Setting und meine Feldwahrnehmung springt nur an, wenn die Leute für „Heilung“ (was aus spiritueller Sicht darunter verstanden wird) offen sind. Und ja ich liebe es, schnell zur „Sache“ zum Thema kommen und nicht soviel Zeit mit Socialisen zu verschwenden.

Meine Mission als Mann ist es Räume zu kreieren in denen die Wahrheit gesehen wird und fließen darf. Ein Raum in dem Schatten ins Licht dürfen. Meine Mission ist es wieder Frieden zwischen Männern und Frauen herzustellen und zwar ohne künstliche Programme aus der Matrix.

Ich komme aus der weltlichen Welt. Habe einen Bachelor-Abschluss als Sozialpädagoge, habe einen Abschluss als Systemischer Coach und war 5 Jahre lang Kommunalpolitiker für die Grünen in Marzahn-Hellersdorf. Ich bin diskursbewusst was Gender, Sozialräume, Institutionelle Strukturen, politische Zusammenhänge usw. angeht und bin fit in Kommunikationstechniken und habe ein hohes Bewusstsein für professionelle Rolle und Grenzen.

Das ist meine Basis bevor ich mich mit 30 Jahren in die spirituelle Szene aufmachte. Das erste was ich (mit 30!) lernen musste war, dass Gefühle im Körper sitzen. Ich wusste das als radikalverkopfter nicht! Ich dachte zu dem Zeitpunkt, dass alle Probleme durch nachdenken gelöst werden müssten.

Vom Sternzeichen her bin ich Jungfrau. Analytisch, mental stark, das kritisches und selbstkritischste Sternzeichen und es ist ein Erdzeichen, das die Erdung gerne in Form von Strukturen auslebt.

Ich bin 2012 zum spirituellem Gruppentreffen gekommen, das beste und niedrigschwelligste was mir passieren konnte um in Kontakt mit dieser Welt zu kommen, die in Medien sehr peripher und sehr verzerrt dargestellt wird, und habe es aufgrund meines Orga- und Vernetzungstalents am Leben gehalten. Ich stelle die für mich wahre Behauptung auf, dass es ohne mich versandet wäre. Aber aus Eigeninteresse, weil ich selber so massiv davon profitierte, gab ich immer wieder Orgaenergie rein. Die zweite Hälfte 2014 war die euphorischste meines Lebens. Ich habe mit Hilfe von zwei Monaten Wohnungslosigkeit endlich meinen Bezirk Marzahn-Hellersdorf losgelassen. 16 Semester Studium an der (zum Teil linksradikalen, Antideutschen, Genderextremistischen) Alice-Salomon-Hochschule, 5 Jahre Kommunalpolitiker und meine ersten beiden Sozialarbeiterjobs waren dann auch noch in Hellersdorf und in Marzahn.

Fünfeinhalb Wochen verbrachte ich auf dem Rainbow Gatherings in Rumänien und Ungarn, wo ich das Creators Game kennenlernte, den immer noch krassesten Workshop, den ich je erlebt habe. Ein Gathering in der Natur auf dem es nur vegane Ernährung gibt und von dem ich körperlich neu konditioniert als Vegetarier zurückkam und bis an mein Lebensende bleiben werde. Das Highlight meines Orgatalentes war die Organisation der Einweihungsfeier für das SPIRIT BERLIN am 26.7.2014. Eine 15stündige Party mit einem mega Programm und ca. 400 Gästen! Ich organisierte auch weitere große und kleinere Events Veranstaltungen: Silvester, Gatherings, Vollmondpartys, wöchentliche Massagekreise, Systemische Familienaufstellungen, einen Wochendworkshop mit durchgehendem Projekt und einer Übernachtung in dem alle Teilnehmer die ganze Zeit blind waren, Filmabende, als Landesvorsitzender und Spitzenkandidat der Violetten viele Veranstaltungen zur Berlinwahl 2016.

Ich habe dann ein Jahr im SPIRIT BERLIN gewohnt und kann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass ich derjenige bin, der die meisten Workshops und Veranstaltungen im SPIRIT BERLIN besucht hat.

Diese Ära wird Ende Februar 2019 zu Ende gehen. Es war eine geile Zeit. Ich hoffe, dass ich die Checkout/Closingparty mit halten darf.

Eine neue Erfahrungswelt tat sich von 2011 bis heute in der spirituellen Szene auf. Ich spürte langsam mein Leid, mein Vaterthema, das ich bis dahin komplett verdrängt hatte. Ich hielt es für was völlig normales mit einer alleinerziehender Mutter aufzuwachsen. In Wahrheit habe ich als Kind jeden Tag mit dem unterbewussten Gedanken, mir fehlt mein Vater Leid kreiert, was ich aber nicht fühlen oder halten konnte. Dieser Schmerz durfte nicht da sein, es hätte den Schmerz meiner Mutter berührt, die ebenfalls ohne ihren Vater und mittlerweile ohne Partner aufgewachsen ist. Ich hatte Angst sie damit zu killen. Unbewusst bekam ich auch viele Projektionen ihrer ungelösten Männerthemen ab, wodurch auch Übergriffigkeitserfahrung durch meine Mutter erlebte.

Es dauerte viele Prozesse, viele Jahre projizierte ich mein Vaterthema auf Räume, Gruppen oder Raumhalter, da ein einzelner Mann nicht Power gehabt hätte meine Projektion zu halten und erfuhr Ausgrenzung, was jedes Mal meinen Grundschmerz von Haltlosigkeit berührte. Und ich zog Frauen an mit Männer/Vaterissues und verstrickte mich. Mein Inneres Kind wollte Liebe, der junge Erwachsene Sex und Christian Safetyzone mit verschlossenem Herzen maximale Kompensation meiner Mangelanteile.

Endlich komme ich wirklich im Erwachsensein, im Krieger an. Es hat bei mir solange gedauert, weil ich wenn ich dann erwachsen bin auch ein „guter“ und bewusster Erwachsener sein möchte gewisse Spiele nicht weiterspielen möchte und an nächste Generationen weitergeben möchte. FICK DICH abwesender, verantwortungloser Mann.

Wow, was habe ich alles erlebt: Intuitionsspiele, intuitives Arbeiten, Remote Viewing (Hellsichtigkeit), Gruppen und Workshops zu AKE (außerkörperliche Erfahrung, Astralreise, Nahtod), Gruppendynamik (spirituelles Gruppentreffen, Synchronisation, Check in, Check Out, Kreiskultur, Sharings, Spiegeln, Konflikte, Projektionen, Übertragungen, Gegenübertragungen), Schamanische Trancereisen und Rituale, Jahreszeitenfeste, Vollmondrituale, Tarotkarten, Geistige Aufrichtung, Hypnose, Reiki, Massageworkshops, Rangeln, Playfight, Eyecontact, Mantren Singen(hören/mitschwingen, Kirtan, Tantra, Consciues Touch, Heilsame Berührung, Bewegungs und Tanzwroskhops, Barfusstanzpartys, Tantramassagen, Radical Honesty, Authentic Relating Games, Wheel of Consent, Circling, Creators Game, Männerkreisen, Männerworkshops, Männerinitiation, Wut-Workshops, Körperarbeit, Zentrierungsmeditation und unzählige andere, Schattenarbeit, Lichtarbeit, Ernährung (Fasten, Rohkost), Herzmeditation, Trauerarbeit, Improtheater, Cacao-Zeremien (Cacao und Kuscheln), Arbeit mit Engeln, begleitete Inkarnationsreisen, Lesen (bspw. Osho – Mut, viele Artikel), Schreiben, Chakrenarbeit, Coachings, Seminare.

Herauszuheben ist die systemische Aufstellung. Ich nahm 2012 an den ersten teil und wurde süchtig, weil ich es so geil fand über die Rollen was zu fühlen, weil ich mich da selbst noch nicht spüren konnte. Als ich das erste Mal Fragesteller war, war das ein Durchbruch. Vaterthema. Meine Stellvertreterin hat so krass gelitten, sie lag  knapp 10 min auf dem Boden als Inneres Kind und ließ sich 10 min lang nicht zum Aufblicken moderieren, weil das Leid zu groß war. Ich habe während der Aufstellung geheult wie zu dem Zeitpunkt noch nie zuvor in meinem Leben. Mittlerweile habe ich weit über 250 erlebt und geleitet. Das trainierte im Übrigen auch diesen Wahrnehmungskanal in mir im Kronenchakra.

Herausragend auf meinem spirituellen Weg war auch die Arbeit mit Substanzen. Seit Ende 2014 habe ich 7 Ayahuascareisen mit verschiedenen Schaman_innen, drei LSD-Reisen, dreimal San Pedro (männlicher Pendant zu Ayahuasca) und einige Male Kambo und einmal Pilze, sowie halt Cacaozereomien.

„Wow, die Mutter aller Heilpflanzen „Ayahuasca“ hat mich zu sich gerufen und ich bin ihrem Ruf gefolgt. Ich habe eine andere Seite des Seins erleben dürfen. Es ist unbeschreiblich und nicht in Wort zu fassen. Ein zweistündiger Trip mit meinem „spirituellen ich“. Meine Wahrnehmung war außerhalb der Sinne, Raum, 360°, Kugelförmig und darüberhinaus multidimensionale Gleichzeitigkeiten. Ich sah eine Architektur von Bildern, die sich mein Mentalkörper nicht hätte vorstellen können, weil sie nicht mehr auf Dreidimensionalität angewiesen ist. Die Zeit hatte eine andere Bedeutung.
Es war so voller Fülle und Komplexität, dass dort alle meine (20!) Fragen, die ich mir vorher aufgeschrieben habe, keine Bedeutung mehr hatten. Worte und Fragen waren dort wertlos. Es gab auch keine Zahlen oder einen Unterschied zwischen eins und viele. Was ich wahrgenommen habe war ein multikomplexer Film, der alles im Raum mit einbezogen hatte. Jede Körperregung, jedes Geräusch und leider auch jeder Gedanke wurde Teil des visuellen Films, der ich gleichzeiti war. Es gab keine Trennung mehr zwischen Film und Beobachter. Es gab dort nicht mehr wirklich die Identität, die ich kannte, nur das pure wertfreie Bewusstsein. Kommunikation lief da so ab, dass ich meine Bilder kreiere und Mama Ayahuasca ihre und im Kontakt wurden gemeinsame Bilder kreiert. Bei meiner ersten Reise war es sehr schön, ich war ein Seelenbaby und bekam unfassbare mütterliche Liebe. Später war ich ein Seelenkleinkind und es sollten mir ein paar Lektionen beigebracht werden auf der Reise und mir wurden Bilder gezeigt (die gleichzeitig Gefühl und Erfahrung waren), um mir Weisheit beizubringen, aber ich selber war so laut durch die ca. 20 Fragen, die ich mir vorher aufgeschrieben hatte, dass ich immer wieder die Bilder mit „meiner“ Energie verzerrte. Es entstant ein kleiner Machtkampf um das Bilderkreieren. Irgendwann wurde sie strenger und es gab die erste Lektion. Höre auf zu fragen. Denn nur in der Stille können die Antworten zu dir kommen. Diese mütterliche strenge Grenzesetzung machte mich demütig. Ich wusste, dass sie Recht hatte. Meine Grübelstörung störte aber weiter ohne dass ich es kontrollieren konnte. Die Reise war durchweg positiv. Eine Essenz war auch, lebe und genieße dein Leben. Es ist wie Urlaub von der anderen Seite.
In der zweiten Ayahuasca-Zeremonie erlebte ich meinen letzten Tod. Ich sah mich als Soldat in einem Hubschrauber, der abgeschossen wurde. Ich stürzte ab, der Hubschrauber auf mich drauf. Ich hinterließ Frau und Kinder. Ich bemerkte, dass ich keinen Raum hatte diese Gefühle, die das alles ausgelöst hat, zu fühlen und ich quasi das in dieses Leben mitgenommen hatte, da ich ja relativ schnell inkarniert bin. Es erkläre meine Depression: ich hatte eine posttraumatische Belastungsstörung, wie es Soldaten nunmal haben, wenn sie aus dem Krieg zurückkehren. Ich habe in dem Moment auch verstanden, dass warum ich mir soviel Leid kreiert habe, dass ich ohne Vater aufgewachsen bin. Das war, weil ich Schuldgefühle hatte, dass durch meinen Tod ja auch meiner Familie ohne Vater weiterleben musste. Ich sollte den Soldaten dann begraben und schaffte es nicht und holte das zwei Jahre später bei eine Kundalinimeditation nach.
In einer weiteren Zeremonie wurde mir explizit das Kronenchakra geöffnet und es passiert wahrlich viel pro Sekunde in so einer zwei bis achtstündigen Session. Ich könnte stundenlang darüber schreiben.
In dieser Zeremonie, die ich 2015 direkt nach dem Jakobsweg machte, begegnete ich auch Jesus Christus. Meine Arme gingen auseinander und ich spürte ihn wie er am Kreuz sagte „Herr Vergib Ihnen, denn sie wissen nicht was sie tun“. Ich sah in dem Moment einen gewaltigen Weltschmerz durch uns durchfließen. Jesus, die Vergebung ist der Weg zu Gott. Ich verstand auch da, dass ich mir viel Leid in diese Inkarnation mitgenommen habe, um einer größeren Sache zu dienen, um zu heilen.
Wieder eine Inkarnationen später lernte ich kennen was die apathischen Zustände bedeuten, die ich manchmal erlebe und ich grausam finde. Ich erlebte einen Seelentanteil von mir, einen Arbeiter/Diener auf einer höheren Ebene, Teil einer geistigen Welt, mehr als eine einzelnen Inkarnation und erlebte mich als Weltenüberbrücker (Vergleichbar Gevatter Tod, den ich auch mehrmals begegnete). Ja, es ging in den letzten Jahren viel um Tod, was meinem Aszendenten Skorpion entspricht. Ich sehne mich mehr als andere nach emotionaler Tiefe und steche übrigens giftig zu, wenn ich mich in die Ecke gedrängt fühle 😉
Ich sah unfassbar viele Kriege und Tote, Soldaten, die es nicht geschafft haben auf die andere Seite zu gehen und festgehalten haben, begleitete ich rüber ins Jenseits. Und irgendwie ist die Rolle immer noch leichter als mit dem eigenen Tod konfrontiert zu sein. Todesangst, Angst meine physische Inkarnation mal wieder verlassen müssen ist immer noch stark in meinem System. Siehe mein letzter LSD-Trip. So dankbar ich Mutter Natur und Gott bin, dass ich existieren darf, so sehr bin ich auch noch mit den Spielregeln, dass ich wieder gehen muss nicht im Frieden. Aus diesem Schatten, diesem Unfrieden nährt sich übrigens ein bestimmte Art von Super-Ego-Dämon, den ich in meinem System wiedererkenne und den ich weltweit in patriarchialen Strukturen Strukturen maninfestiert wiedererkenne.
Meine erste San Pedro schaffte mir Frieden mit meiner Vaterlinie. Ich spürte, dass er keine Verantwortung für mich übernehmen konnte, weil für ihn auch keine Verantwortung übernommen wurde. Damit konnte ich ein Stück weit diesem Arsch vergeben. Es öffnete mir dann auch einen Inneren Väterlichen Raum, der dann erstmalig Innere Kind Arbeit machen musste. San Pedro erklärte mir, dass ich als Erwachsener jetzt meinem Inneren Kind das geben muss, was es als Kind nicht verstanden habe. Das habe ich in der Folgezeit auch gemacht, Schwierigk wurde es dann, wenn systemisch auch die Mutter gebraucht wurde. Mein Innerer Mann und meine Innere Frau waren jedesmal wenn ich sie visualisierte im Clinch miteinander. Die Innere Frau halbtot, wartete darauf, dass der Innere Mann in seine Kraft kommt, der Innere Mann wartete auf die Innere Frau, dass sie ihn liebt, damit er in seine Kraft kommt und in diesem Chaos das völlig zerstörte Innere Kind. Vor zwei Wochen bei einer Meditiation haben Innerer Mann und Innere Frau das erste Mal miteinander getanzt. Auf Schlittschuhen mit verringerter Schwerkraft, die es in der geistigen Welt ja nicht gibt. In der Natur auf einem vereisten See. Vergleichbar mit Bildern aus diesem Musik-Video

Ich bin jetzt an einem Punkt, wo ich diese Elemente wieder loslassen. Ich brauchte den Umweg über diese Heilpflanzen, weil ich über die oberen Chakren verstehen musste, warum ich soviel Leid in mir habe und mich nicht in meinen Körper, der voller Blockaden war hineinerden konnte. Hatte ja auch letztens schon darüber gebloggt, dass ich mit einem Schwarzen Engel sprach, der mir erklärte, dass dieses Portale öffnen nicht der lichtvollste Weg ist. Und ich bin der Meinung, dass hier ind er verdrugten Berliner Szene ständig Portale geöffnet werden zur geistigen Welt und sich Fremdenergien hier einnisten, die unser Leben schwerer machen. Substanzen nur im Kontext von einem Ritual oder mit Heilungsintention. Ich habe ein klares Nein zum Kiffen und Ähnliches als Spaß- oder Ablenkungsdroge. Mich kotzt diese Unbewusstheit gerade an. Ich persönlich lasse diesen Weg los und nehme meine Inkarnation voll an und gehe vor allem viel den weg über des Körper spürens und im Moment Seins.

Ein weiteres Talent, was in einer Session mit einer Freundin und einem mit offenen Augen für beide sichtbaren Lichtpunkt-Engel, releast wurde, ist die Fähigkeit heilende Energie durch meine Hände fließen zu lassen. Ähnlich wie Reiki, wo ich auch den ersten Grad habe, nur dass es sich bei meiner Energie um eine braune Flamme handelt, die eine feurig erdende Wirkung auf Menschen haben kann.

In meiner Mayazeremonie ersten Mayazeremonie meinte Ron zu mir, dass ich der Weiße Spiegel bin. Drei Aspekte:

Große Schatten
(ohja, was ich an Schmerz, Wut, anderen Gefühlen und an anderen Anteilen unterdrücke ist wahrlich viel.)

Großes Ego
Ja, ich habe einen narzisstischen Anteil, Rollen, Masken: Ich kreierte mir diesen Schutz, um zu funktionieren, um teilzuhaben an der Matrix, der weltlichen Welt, um nicht zusammenzubrechen, auch eine Vernunft, um nicht mit meine Aggression und Zerstörungspower Räume zu zerstören und auch um meine Wut und Verletzung gegenüber Frauen nicht spürbar zeigen zu müssen.

Ein großes Talent
Und ja, ich habe die Fähigkeit Schatten, Wächter und Dämonen bei anderen wahrzunehmen. Schatten sind nichts negatives. Oft ist es auch Freude, ein Talent, Ängste. Wächter sind Blockaden und Dämonen sind drübergelegte Anteile wie Sucht, die sich vom Schatten ernähren. Auch letztere brauchen Liebe und gesehen werden, damit sie den Schatten freigeben. Um dieses Talent zu nutzen benutze ich mein weiteres Talent Räume kreieren zu können in denen Menschen sich selbst mit diesen Anteilen bewusst und wertfrei wahrnehmen können und sich durch den Halt den sie spüren in eine heilende Tiefe fallen zu lassen.

Ich arbeite auch als >Systemischer< Coach. Ich liebe Systemisches Denken, weil das eine große Brücke zwischen weltlicher und zur geistigen Welt ist, welche das Trennungsdenken überwinden kann. Diese Denkweise bzw. Wahrnehmungsweise besteht daraus, dass alles im Zusammenhang mit allem steht und dass es manchmal gar nicht so wichtig ist am Problem zu arbeiten, sondern das Problem als Spiegel für ein systemische Störung woanders zu behandeln und dort zu arbeiten, so dass sich das Problem von alleine erübrigt.

Und nein, ich arbeite nicht als klassicher Coach oder Sozialarbeiter und ich werde meine Klient_innen auch nicht zu Tode Analysieren, auch wenn ich es könnte. Ich arbeite wenn ich Sessions gebe mit einer Feldanbindung, einer Instanz, die größer ist als mein Ego, meine mentalen Fähigkeiten. Ich bin in einem State des Raum kreierens, wo ganzheitlich sein darf des und spürens und folge in diesem State radikal den Eingebungen und Impulsen. Ich habe eine ziemlich klare Wahrnehmung in diesem State was von mir kommt und was aus der geistigen Welt bzw. dem Feld.

Ich bin gerade in einem Umbruch und befreie mich gerade von Themen, Glaubenssätzen, die mich noch von Erfolg und finanziellem Fluss fernhalten.

Mir ist wichtig zu sagen, dass ich nicht einer dieser Coaches sein möchte, der sich nach außen hin so darstellt, als ob er schon fertig wäre, mit einem einzigen klaren Konzept und seiner Wahrheit. So und so ist es richtig und wenn du es genauso machst wie ich und die neuen Glaubenssätze übernimmst, dann wirst du glücklich. Ich habe ne Scheiß Wut auf viele Schattenkreierende glücksversprechende Lichtansätze in der spirituellen Szene.

Und klar ich habe den Glaubenssatzanteil auch, dass ich gerne Stärke und Erfolg ausstrahlen möchte, wenn ich ins Marketing gehe. Aber ich möchte nicht in die Maskenfalle trappen. Deswegen wird es auch weiter mein Weg sein, mich hier radikal transparent zu machen mit Talent, Schatten und meinem Dämonen. Und ja ich habe Angst, dass Leute sagen, der Typ ist gestört, zu dem gehe ich nicht hin. Mich stört etwas im Außen, dass die Leute sich soviel verstecken, insbesondere auch Männer mit ihren Gefühlen. Ich möchte eine andere Gesellschaft. Und wie heißt es so schön, sei der Change, den du dir in der Welt wünschst. Ich werde mich in meiner Zukunft sehr berührbar zeigen. Radikale Transparenz habe ich hier bereits mit meinem Blog gezeigt. Das fällt mir leicht, weil da ne Distanz, ne Trennung vom Moment, ne Kontrolle, ne Selbstbestimmtheit drin ist. In Kontakt mit Menschen fällt es mir noch schwer mich emotional und berührbar zu zeigen, weil es einfachnoch viel ist und ich Angst habe/hatte, dass ich und die Gruppe es nicht halten kann. Ein Teil meiner Selbständigkeit ist das Projekt aus dem Feld in die Welt. Wir wollen mit Videos auch an die Öffentlichkeit gehen, welches diese „Feld“-Arbeit, Aufstellungsarbeit zu kollektiven Themen sichtbar macht. Und ich blockiere gerade in diesem Projekt beim ersten Video. Mich sieht mensch dort im Inneren Kind oder mit meinem Beziehungsthema, was natürlich gleichzeitig auch kollektive Themen berührt nur mit dem Unterschied, dass ich mich entschieden habe mich damit radikal zu zeigen und mich auch Bewertungen in einem sehr kritischen Internet auszusetzen. Ich hatte immer panische Angst, wenn irgendwo in Workshops Kameras rausgeholt wurden, das blockierte mich voll zu weinen/meine Gefühle zu zeigen, weil ich keine Kontrolle über die Bilder habe, wenn sie im World Wide Web zu sehen sind. Es löst noch krasse Gefühle aus, mich auf Fotos oder auf Videos zu sehen. Da gehe ich als nächstes durch. Weiterhin sieht mensch mir meine Wahrnehmung nicht an und ja ich switche da auch sofort in normalen Settings oder wenn ich anfange zu sprechen schnell raus. Ist immer witzig in mir sehr hohes Bewusstsein parallel zu nem Schlichten Mann in der Persönlichkeit zu beobachten.

Das ist ein Teil meiner zukünftigen Arbeit. Das ist viel Arbeit mit Videos vorbereiten, mit Prozessarbeit zu drehen, produzieren, Schneiden, veröffentlichen und zu vermarkten. Ziel ist es irgendwann mal damit Passives Einkommen zu generieren. Ein Traum ist es irgendwann mal 1.000€ monatlich zu mir fließen zu lassen und auf dieser Basis dann meine Workshops und Coachings zu geben. Es gibt leider noch nicht das bedingungslose Grundeinkommen. Es ist in mir aber eine ganz andere Energie, wenn ich so und soviel Coachings machen muss pro Monat, um mein Lebenseinkommen abzusichern, denn dann gehe ich vielleicht auch über meine Grenzen oder handele aus einem Mangel oder wenn ich abgesichert bin und dann frei bin zusätzlich zu geben und Geld zu mir fließen zu lassen. Letzteres ist dann viel mehr aus dem Herzen, weil ich dann auch nein sagen kann und mir bspw. im Sommer und im Winter radikale Auszeiten gönnen kann ohne Angst haben zu müssen, dass in dieser Zeit meine Ausgaben meine Einnahmen übersteigen.

Und ja, damit will ich auch transparent sein an dieser Stelle. Ich habe richtig Lust, auf richtig viel Geld. Ich möchte mir mit meinem Jahreseinkommen arbeitsfreie Auszeiten, Urlaube, vielleicht eine Reise nach Afghanistan leisten können, vielleicht auch irgendwannmal für eine Fahrerlaubnis und ein Auto. Ja, ich habe Lust auf einen guten Laptop für meine Arbeit auch mit Videoschnitt, ich habe Lust mir Workshops, Seminare, Coachings, Supervision, Massagen, Spa-Besuche leisten zu können. Ich habe Lust Geld zu mir fließen und durch mich fließen zu lassen. Ich habe Lust Geld zu verwalten, zurückzulegen für Eigentumswohnen, für eine Rente weit über dem Grundsicherungsniveau, damit ich auch im Alter mein Leben in einer großen Community oder mit meiner Familie genießen. Ich bin meine Preise mehr als wert, weil ich kein einzelnes Produkt an jeden Verkaufe, nein, ich gehe selber energetisch tief mit und sehe mich nicht einen Monat lang täglich 4 Sessions zu leiten. Ich brauche als Hochsensibler viel mehr Zeit für Regeneration und auch meine Freizeitaktivitäten, was meine Arbeitszeit auch wieder wertvoller macht.

Und ja ich weiß bei mir und bei anderen sind noch viele Themen rund um das Thema Talent leben und Geld fließen zu lassen. Daher laden Mica und ich euch ein euch auf unserer Reise mitzureißen. Es wird kein Seminar wo wir euch erklären wie es geht, sondern es geht um Empowerment und darum mit Hilfe der geistigen Welt, dem Feld eine kollektive Blockade zu lösen. Ich möchte dass wir die lange kollektiv unterdrückten spirituellen Talente befreien und wir uns erlauben auch in dieser Welt uns einen Platz mit Fülle zu kreieren. Dieses Glaubensmuster Menschen dürfen für spirituelle Arbeit kein Geld nehmen zu zerstören, während sich viele Teile der Matrix am Symptome Kreiren und Symptome Scheinbehandeln bereichern.

Workshop 15.12.18 FB-Event

Aho.

 

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Diary 16 – 18.11.18

Freitag abend nach meiner Vierstundeblogsession ging ich noch zu einer Party, von der ich wusste, dass dort chemische Drogen genommen werden. Im Prozess am Donnerstag, sagte meine Intuition, sowas von klar, gehe da nicht hin. Freitag  Abend um 21:30 hatte ich nach dem Schreiben noch wache mentale Energie und mein Egohunger was erleben zu wollen/ die Angst was zu verpassen packte mich und meinte: ach kurz könnteste doch da hingehen. Ich könnte ja meine Abgrenzung trainieren. Und immerhin fand ich auf dem Weg dahin einen 10€-Schein auf der Straße.

Vor Ort war ich sehr stark mit meiner Hochsensibiltät beschäftigt und hatte Schwierigkeiten mich mit der Energie der anderen zu synchroniseren. Eine Frau, der ich erzählte, dass ich keine gebrauchten Klamotten kaufe, weil die sich für mich energetisch besetzt anfühlen, antwortete zu mir in ihrer weltlichen Energie, dass das nur in meinem Kopf stattfinde. Ich konterte, dass es auch auf mehreren Ebenen stattfindet, aber ich fing an, an mir zu zweifeln.

Sie wollten später noch zu ner Party Voodoohop. Mein spiritueller Mentalkörper hat er negative Assoziationen gehabt. Aber da die Tarotkarte für meinen Schatten vor Ort „ordnung“ und für mein Licht“Rhythmus“ und das interpretierte ich als, ich soll mich mal nicht so haben und Tanzen gehen und das eben mal vorbeigehen verlängerte sich. Tricky Ego. Ich spürte wie mein Innerer Raum dunkel wurde. Da war kein Licht, kein Herz. Später nahm ich Schattenenergie, dunkle Energiewolken in meiner Aura vor meinem Gesicht wahr. Ich kann diese Energie mittlerweile sehr gut als Fremdenergie einordnen.

Ich sah, dass es sich den ganzen Abend nicht mehr retten lassen würde, es keine Möglichkeit für mich gab gut drauf zu kommen und verabschiedete mich dann doch wieder vor 12 Uhr mit  den Worten, dass ich ne Müdigkeitsattacke bekommen habe. Das wird ja weltlich anerkannt. Die Antwort war, ja, das liegt daran, dass du keine Peppen genommen hast.

Ich bin gegangen und die Schattenenergie vor meinem Gesicht war weg. Und ja, Fuck Off, ich bilde mir das nicht ein. Und ja, ich kann mich als Hochsensibler nicht in einem Raum aufhalten in dem mit Peppen künstlich gute Laune Energie herbeigezaubert werden. Die dafür weggedrückten schlechte Laune Anteile, Müdigkeit und Erschöpfung verschwindet ja durch die Peppen nicht einfach. Es werden Schatten und ich als Hochsensibler ohne die gleiche Droge, bekomme das dann in meinem System ab.

Samstag Vormittag habe ich wieder eine Erdungsmeditationssession bei J. Super gleich nach dem Aufwachen, in meinem Bett, wo ich noch nicht so hochgefahren bin. Wir legen auch gleich los, weil jedes Reden meine Programme hochfahren würde. Ich bemerke wieder die Dissoziation. J. fragt mich, wo ich eine ruhige Stelle im Körper wahrnehmen kann. Ich scanne lange und muss dann leider sagen, dass es nur die Hände sind. Ihre Methode beruht darauf diese Ruhepunkte im Körper wahrzunehmen parallel zu dem Prozess und Gefühl sanft durchfließen zu lassen ohne Karthasisprozesse. Ich bin traurig, dass ich nur so wenig im Körper bin und arbeite mich mit Mühe in die Beckenwahrnehmung vor. Der Oberkörper ist Dissoziiert. Ich nehme diese Leere, dieses außerhalb, dieses nicht in mir, diese Kälte wahr. Was ich normalerweise in solchen Situationen mache, wenn ich alleine bin ist, in den Mentalkörper zu flüchten. J. moderiert mich und ich bleibe in dem State. Es ist unerträglich. Ein Innere Kampf. Irgendwann gehe ich in den Dissoziationsdämon rein. Mein Aurafeld weitet sich, ich fühle mich großartig, ich bin groß und stolz. Ich drücke den Stolz aus, schaue mal wie geil ich dissoziieren kann und feiere mich dafür. (Das ist eine paradoxe Intervention, so entspannen sich Blockaden/Wächter und Dämonen, die ja in Wahrheit auch nur herbeigerufene oder selbstkreierte Diener sind.) Es geht vor allem um die Erschöpfung, die ich nicht fühlen will. Ich weiß, dass sie energetisch, nicht als Gefühl da ist und ich kann sie null orten. Sie hat sich so verdammt gut versteckt, sie ist überall und nirgends. Ich lege mich hin mit der Intention reinzugehen und werde ruhiger. Mein Mentalkörper ist stark da und zieht Aufmerksamkeit. J. moderiert mich in den State, dass Kopf auch Körper ist und ich nehmen den Halt des Körperteils wahr. Die Dissoziation geht langsam zurück, weil die Energie viel besser „in“ mir gehalten werden kann, durch das Körper spüren.

Ich komme in einen spirituellen State, den ich kenne, ich wurde schon öfters in einen Lichtkörper begleitet. Pures Licht, Liebe und Frieden. Aber Identitätslosigkeit, Bedeutungslosigkeit. Und demgegenüber ein großes Knäuel aus Dunkelheit. Eine große dunkle Wolke in meinem Kopf, die sich mit dem Satz „ICH WILL LEBEN“ beschreiben lassen würde. In dieser Wolke sind „Wollen“, „Sehnsüchte“ und „Mangel“ fest miteinander zusammengepresst. Ich bin vor einem altbekannten Dilemma Sterben oder Leiden.

Ich nehme mir aber einen Satz raus aus der dunklen Wolke „ich will Frauen“, der eine energiesuckende Konnotation, basierend auf Mangel. Dieser Satz entspricht vielleicht 0,05% dieser Wolke und ich kann die dunkle Energie dieses einen Satzes in meinen Körper ziehen und dann mit dem Licht verbinden. Dunkelheit und Licht werden eins, es vermischt sich. Ich sage den Satz nochmal „ich will frauen“ und er hat auf einmal eine entspannte Energie. Ich mache die positive Erfahrung, dass es nicht entweder/oder gibt, sondern einen Mischweg. Aber Fuck, der ist echt schwer. Ich habe wieder ne Stunde Raumhaltung gebraucht, um  in diesen heilsamen Stat zu kommen. Alleine im Alltag, habe ich nicht den Space so tief zu gehen, da ist ja das Ego und das Funktionieren, die Masken beim in Kontakt gehen mit der Matrix gefragt.

Den Tag über ist nicht viel passiert. SuperFit Kurs mitgemacht und mich abends auf ein Bier mit zwei weltlichen Freunden getroffen. Etwas Normalität. Ich konnte bei den Bierthemen nicht so mitreden, meine Energie ging hoch bei Filmen und anstehenden Konzerten. Vielleicht ist the Prodigy am 27.11. ne Option. Ich weiß, dass ich mich mit meinen Themen und Spiritualität zurücknehmen muss, das und mein präsentes Bedürfnis nach Nähe und Körperkontakt sucken meine Energie etwas, weil beim Sprechen kein Raum ist parallem diese Mangelgefühle durchfließen zu lassen.

Dafür gehe ich Abends nochmal mit meiner gespaltenen Persönlichkeit in Prozess.

Ich sehe die vielen abgespaltenen Anteile in mir: den radikal Schüchternen, den ultraverletzten und verletzlichen Mann, das Innere Kind, der Innere Erwachsene, dann aber auch den selbstbewussten, den dominanten, kontrollierenden, den Raumhaltenden, dem schlichten Vögeln wollenden Mann, dem Bewusst tantrisch ekstatischen, den Heiler dem männlichen, dem autistischen Anteil, dem Eso und Spiritanteilen, den Weißen Spiegel Anteil, den vielen mentalen politischen Anteilen (Links, Rechts, Mainstream, Staatstragend, Queerfront, radikal-Fundamental-Oppositionist, Verschwörungstheoretiker, Antiverschwörungstheoretiker).

Puh und ich spüre diesen Irrsinn als Folge der (männlichen, egohaften) Trennung.
Ich denke an den Film Split. (Geiler Überraschungsmoment am Ende, weil der Film ein Metafilmthema aufmacht.)
Trennung habe ich in mein System geholt, sie hat den Benefit, dass sie einzelne Anteile wahrnehmbar macht. Aber jetzt vermisse ich die (weibliche) Einheit. Das Eins Sein mit mir, wer bin ich denn auf der Metaebene und nein der Beobachter reichte mir in dem Moment nicht. Ich wollte was greifbares für den Alltag.

Da sehe ich den Krieger, den ich von anderen Prozessen kannte. Ich dachte erst, dass ist auch nur ein Anteil, aber nein, es ist eine Instanz, die alle anderen Anteile hält. Es ist die Präsenz, das im Moment, das im Inneren Raum sein. Die geistige Welt lud mich ein, meine Identitäre Anhaftung ans Ego aufzugeben und die Kontrolle in Zukunft dem Krieger zu überlassen. Ich hatte eine sehr lange Diskussion mit mir, meinem Ego und meinem Krieger und prüfte das tausendmal nach. Und ja, scheiße die Argumente waren eindeutig. Bisher lebte ich unter der Kontrolle des Egos und wie geht es mir? Scheiße. Das Ego hat zwar nette Ziele, die aber mit Wollen und Mangel verbunden sind und es kriegt es nicht hin. Das ego hat keine Power, ist feige und am Ende werden meine Bedürfnisse im Alltag ja nicht befriedigt, weil ich soviel Abstant zu anderen Menschen und innerlich auch zu mir selbst kreiere. Immer mit dem Argument, ich müsste mich vor der Dissoziation schützen. Und ja, der Krieger hat diese Ängste nicht. Er kann Gefühle im Inneren Raum halten, er kann dieses Wollen loslassen und im Moment bleiben, er kann es aushalten, dass er sich auch mal unbeliebt machen, weil er die Gefühle der Ablehnung in sich fließen lassen kann und er kann auf eine Art lieben ohne was zu wollen.

Tja, mein höheres Selbst oder so ähnlich traf dann die Entscheidung, wie gesagt mit viel Angst und Widerstand, aber meinem Ego gingen die Argumente aus. Ich ging dann in diese Qualität und dieser Krieger war auf einmal wie ein Vater zu dem Ego. Sehr liebevoll und halten und liebend und sehend. Das Ego bekam ein sehr krasses Bedürfnis erfüllt. Es wurde gesehen mit dem Leid was dahintersteckt, dass es sich selbst so kreieren lassen musste. Ich weinte bitterlich. Eine Große Blockade löste sich, ist natürlich noch nicht ganz weg. Am nächsten Tag fühlte ich mich ja auch wieder „normal“ im Ego und ich schreibe ja auch gerade wieder viel, was sehr dafür spricht, dass das Bedürfnis nach gesehen werden noch stark da ist. Und ja das ist Comfortzone. Im Krieger ist Wutenergie die ganze Zeit präsent, mein Ego redet mir ein, dass es anstrengender ist in diesem State zu sein, als in diesem und ja, ich habe Angst vor diesem Krieger, Angst vor meiner Größe und den Gefühlen und Anteilen, die in Folge dessen ja nicht mehr unterdrückt werden sondern sich besser fließen und zeigen können im Raum des Kriegers.

Auch schön, sich mal mit so positiven Sachen zu zeigen:

Sonntag 18.11.18

Ich schaue in meinen FB-Kalender und die Workshop- und Heilungssucht packt mich. Drei Workshops je im Abstand von einer Stunde.

Um 12 Uhr gab es den ersten Meditationsworkshop aus dem Bereich Zen-Buddhismus.Ich kenne Jion aus meiner Anfangszeit in der spirituellen Szene im Jahre 2012. Ich war fast jeden Sonntag bei seinen dreistündigen, günstigen und sehr intuitiven Workshops. Er bediente viele Ebenen von Körperlichkeit über Gruppendynamik bis ins Fühlen. Jeder Workshop war eine völlig neue Zusammenstellung von angeleiteten Impulsen und Übungen. Ich habe da langsam wieder fühlen gelernt. Jion war drei Jahre lang in einem japanischen Zen-Kloster, ist aus meiner Sicht ziemlich aufgewacht und wie ich Weißer Spiegel.

Dieses Mal war der Fokus vor allem auf der Meditation und irgendwelchen Zen-buddhistischen Koantechniken. Ich wusste von einer Freundin, dass sie ca. 15 min später kommt. Er fing pünktlich an und die Meditation machte natürlich was mit mir, mein Bewusstsein switchte ein wenig, aber 20 bis 30% meiner Aufmerksamkeit waren dabei auf die Freundin zu warten. Die Meditation war im Erdgeschoss im Simon-Dach-Kiez und ich schaute direkt zur verglasten Ausgangsfront. Es wurde immer später und sie kam nicht. Und das war ein Trigger für mich, eine Mentale Information war nicht synchron mit dem Raum. Und das blöde war, dass ich keinen Knopf fand loszulassen und mich voll auf die Meditation einzulassen. Ich ging also tiefer in den Trigger anstatt versuchen ihn wegzuschieben und ich bekam das Bild, dass ich mir die Anwesenheit von ihr wünschte. Und die Energie dahinter würde ich mit dem Bedürfnis nach Greifbarkeit beschreiben. Und jetzt ging ein Raum auf, der nichts mehr mit der Person zu tun hatte, ich war wieder ein innere Baby, das einfach nach dem Körper der Mutter, speziell auch der Brust greifen wollte und ich sah das legitime Bedürfnis des Babys und wie es offensichtlich unerfüllt und ungesättigt ist und parallel den Erwachsenen, wo es die Regel gibt, dass er sich nicht einfach ne Frau greifen und nehmen kann.

Naja, ich meditierte mich durch das Mangelgefühl und sortierte so meine Innere geistige Welt etwas. Später ging es um die Einladung „Wach Auf“ und ich verspürte eine megastarke Angst meine Kontrolle zu verlieren mit der ich dann da war.

Der zweite Workshop war in einem buddhistischen Tempel, direkt neben dem U Bahnhof Naturkundemuseum. Sehr schöne Location und das zweite Mal an diesem Tag eine verglaste Erdgeschosseinrichtung. Ich freute mich innerlich voll, dass es soviele Angebote in Berlin gibt, Super Alternativen zur verdrugten Partyszene. Die Veranstaltung war auch gut besucht.

Draußen stand ganz groß dran Meditation zum Thema „Einsamkeit“ und Leute lasen das uns schauten rein, da kam schon ein wenig Scham auf. Auf dem Weg fühlte ich die Einsamkeit auch sehr stark in Form von einem ein stechendem Brennen in oder vorm Herzen. Als ich ankam nahm ich schon leichte Schatten war, ähnlich wie am Freitag. Ich legte mich auf eine Couch und fühlte rein. Keine Lust in Kontakt zu gehen. „Und? Was zieht dich so zu einer Meditationsveranstaltung zum Thema Einsamkeit“ ist jetzt noch so der geile Icebreaker.

Es gab ein gute Laune Lied Gebetslied zu Beginn das mich null erreichte und dann gab es einen Vortrag von einem Mann mit buddhistisch kurzen Haaren, aber Hemd und eine Art Jeanshose. Er redete sehr geschmeidig, ruhig und klar und ich ordnete ihn wenig später in die Kategorie Schattenkreierender Lichtmensch ein. Das zweite Mal innerhalb von einer Woche, dass ich eine leitende Person in einem buddhistischen Tempel so in der Form erlebe. (Am Dienstag als ich beim Umzug half, waren wir im ältesten Buddhistischen Kloster, um eine Waschmachine abzuholen, ich hörte son Typ mit Akzent lautstark reden über Anhaftungen, mit sehr ideologischer Energie und passiv Aggressiver Energie im Raum. Der Typ von dem wir die Waschmachine abholten meinte auch, dass er bald ausziehen würde, da Schattenarbeit völlig verboten ist und Teal Swan von ihm als Untergangssekte bezeichnet wird. Sic.

Hatte eigentlich eins sehr gutes Bild vom Buddhismus, was ich jetzt relativieren muss.

Der Vortrag war ne Katastrophe vom spirituellen Niveau fühlte ich mich zurückgestuft in Kindergartenalter. Er redete von irgendwelchen Inseln und verglich diese mit den Teilnehmern und dann sagte er, dass wir alle das jeden Morgen kennen, dass wir aufstehen und uns als Insel wahrnehmen. Das war übergriffige, gewaltvolle, verallgemeinernde Kommunikation. Er weiß nicht wie ich mich fühle, wenn ich morgens aufstehe und wenig später nahm er dieses Inselmodell und stellte es rhetorisch ungeschickt (also nicht böse meinend, er hat ja ganz lieb und nett geredet und es sicher nicht so gemeint) gesagt, dass das „die“ (Konnotation: alleinige) Ursache für Leid ist.

Ich reagiere sehr, sehr empfindlich darauf, wenn nicht Wahrheit gesprochen wird und auf gewaltvolle Kommunikation. Insbesondere auf Wörter wie immer, nie, alles, nichts, kein usw. in bestimmten Zusammenhängen. Meine Fresse, ich bin echt kein Fan von manchen Definitionen von gewaltfreier Kommunikation, aber verfickte Scheiße, dass ist doch nunmal die mindestgrundlage der Kommunikation.

Ich musste mich entschieden zu gehen. Ein Dableiben hätte keinen Benefit gebracht, sondern, ein höfliches Sitzenbleiben wäre eine Grenzüberschreitung gewesen. Eine andere Wahrheit wäre gewesen aufzustehen und Lautstark ihn zu spiegeln, Wort zu ergreifen und it Kali-Energie die Unwahrheit im Raum zerstören und so wieder Energie in den Raum zu bringen. Aber es gibt Regeln in der Matrix und auch in der spirituellen Welt, dass mensch sowas nicht macht, zumal ich dann auch so konsequent sein müsste, mich mit dem Schmerz hinter dem Trigger zu zeigen. Ich weiß nicht, was mein Thema dabei ist, warum ich damit nicht im Frieden bin und ganz ehrlich, ein Teil von mir will lieber das Außen verändern anstatt damit Frieden zu finden.

Ich fuhr nach Neukölln und setzte mich in ein Internetcafe. Ich fühlte eine starke Leere, keine Lust zu schreiben. Leere steht für eine große emotionale Blockade und es war offensichtlich kein Raum sie durchzufühlen. Ich hörte ein paar berührenden Lieder und irgendwann floss es in mir dann auch und ich konnte den ersten Teil des Blogeintrages schreiben.

Eins dieser sehr berührenden Musikvideos ist Everlast mit What its Like. Wahnsinn wie sehr mich die Ausstrahlung der Protagonist_innen erreicht, was für tolle Bilder er da mit den Unterwasseraufnahmen kreiert und wie berührend seine Stimme in mein System eindringt. Und dann die Pointe von dem Musikvideo. Zum Heulen. Ein Stich ins Herz. Hammer.

Es ist übrigens sehr faszinierend, wie sehr ich die letzten Wochen mein Schreiben blockiert habe und jetzt wo mein Laptop kaputt ist fließt es voll. Es ist ein großer Unterschied, ob ich zu Hause auf dem Bett liege und meine Energie absackt oder ob ich im Internetcafe sitze, Geld pro Halbe Stunde bezahle und somit auch einen Leistungsansporn habe.

Dann ging es 19 Uhr zum Playfight. Ich hatte vereinzelte Erfahrungen und es zog mich an, habe Lust auf meinen Kriegeranteil, auf Wut, Präsenz, Körperkontakt, harter Begegnung. Keinen Bock mehr auf weichgespülte Harmoniescheiße. Es war eine richtig gute Entscheidung. Über 25 Männer und Frauen, die bei sich waren, die im Körper waren, die Erfahrungen mit Grenzen hatten. Die Leute kannten sich teilweise schon seit 9 Jahren meinte der Leiter, vermutilch über die Schwelle 7. Die Begrüßung, war nett und angemessen, ich wurde als neuer gut empfangen. Es war sehr viel Humor und Lachen im Raum. Eine Freundin, die ich vom spirituellen Gruppentreffen kannte und mit der ich mal einen ziemlich geilen Rangelfight auf ner LUCID Party im Sommer auf einer Riesenparty hatte, war zufällig auch das erste Mal da. Eine Tolle Frau, die auch spürbar an ihrer inneren Weiblichkeit gearbeitet hat. Das Warm Up war klasse, Viel Körperdehnung und dann durch den Raum laufen und sich gegenseitig bodychecken dürfen. I Love it, da ich dieses geile Gefühl, was da aufkommt vom Pogen kenne. Dann gab es eine explizite Übung zum Thema Grenzen und die waren nicht zimperlich, beim Vorführen stellte er sich einfach auf seinen Vorführpartner und machte einfach, während er erklärte. Ich hatte dann die mir bekannte Freundin in dieser Warm Up Übung und ich muss richtig deutlich betonen, dass ich die Version, der andere benennt seine Grenzen, wenn ich sie berühre viel, viel geiler finde als diese Wheel of Consent Security-Strategie, wo ich bei Jedem Impuls um Erlaubnis frage bevor ich ihm folge, damit die Frau (der andere) darüber nachdenken („nachdenken“) kann bevor er_sie ein OK gibt und ich ja nicht versehentlich eine Grenze überschreite oder berühre. Ist auch ne richtig geile Methode, kann mensch mal machen, da es wirklich viele traumatisierte Menschen gibt, die das oft nicht benennen können oder zu spät merken. Aber diese Version ist einfach besser gerade geignet für mich. Es war toll für mich, mich auf sie raufzulegen und ein Feedback zu bekommen, wann ich zu schwer werde, es war ne tolle Übung um mich und die Grenzen meines Gegenübers praktisch(!) kennenzulernen.

Ich hatte dann vier richtig tolle Playfights. Zwei mit Frauen und zwei mit Männern. Ein Mann war mir von der Sportlichkeit überlegen, der andere Mann, schwerer als ich. Die eine Frau war technisch sehr angenehm und offensichtlich sehr erfahren, es war auch spielerisch und auch der eine Fight mit der mir bekannten Frau war sehr flowig.

Ich fühlte mich hinterher sehr, sehr lebendig und weiß, dass das jetzt mein Ding ist und ich öfter kommen werde. Ich wusste es schon länger, auch beim Rainbow im September gab es ja einen Rangelworkshop. Eine frische Erschöpfung und Müdigkeit fließt durch mein System, ich hatte jetzt noch Power den Eintrag zu Ende zu schreiben und werde heute sicherlich richtig gut schlafen.

Morgen früh arbeite ich weiter an dem Megaprojekt aus dem Feld in die Welt mit Mica.

 

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