Creators Game: mein neues Ich

FB-Event

In diesem einmaligen Workshopformat werden Christian Fender und Mica Jahnke mehrere der stärksten Methoden verbinden.

Zum einen das CREATORS GAME. Ein spielerisches Training der Wahrnehmung und Eigenverantwortung. Ein Spiel mit deiner Aufmerksamkeit und deinem Fokus. Eine Reise durch wertfreie Annahme und Ausdruck aller Gefühle auf dem Weg in den Fluß und in die Befreiung.

Diese Prozessarbeit wird von uns durch eine professionelle Ausrichtung auf PERSÖNLICHKEITSENTWICKLUNG und die im COACHINGPROZESS üblichen ZIELE gerahmt.

Weiterhin werden wir euch dabei begleiten durch Hilfe des FELDES mit RESSOURCEN, also stärkende Persönlichkeitsanteilen zu connecten und sie in eurem System zu „installieren“, sie auszuweiten und ihnen Raum geben zum kennenlernen.

Daher unser Projektname „Aus dem Feld in die Welt“. Bitte liken oder auf dem Newsletter eintragen, denn wir gehen jetzt mit einer großen Serie an Workshops nach draußen. Aber diesen Startschuss, solltet ihr nicht verpassen.

Newsletter: http://eepurl.com/dP3O2v
Likesite: https://www.facebook.com/ausdemFeldindieWelt/

Ankommen 17:45 Uhr.
Der wunderschöne Raum befindet sich nur 5 Min entfernt vom
S Bhf. Wollankstr. (Zwei Stationen von S Gesundbrunnen)
Fast in der Natur.

Der Raum ist von 18 Uhr bis 21 Uhr gemietet.
Wir werden pünktlich beginnen und pünktlich enden.
Gerne eine Wasserflasche und bequeme Kleidung mitbringen.

Preis:
Normal: 35€
Business: 40€
ermäßigt: 30€

Je 5€ Rabatt für
– mitbringen eines Freundes/Freundin aus deinem Umfeld
– Teilen des FB-Events (bis Freitag)
– Einladen von 50 potentiell Interessierten (bis Freitag)
– Einladen von 50 Leuten unsere Seite zu liken

Christian Fender
– B.A. Sozialpädagoge, Systemischer Coach, Leiter von Aufstellungen u.Ä.
https://christianfender.wordpress.com/einzelsessions-coaching-aufstellungen/

Mica Jahnke
Heilpraktikerin für Psychotherapie, EMDR, Hypnose, Reikilehrerin, Channeling
https://www.marie-catherine.de

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Der Krieger @ MKP I-Group

Hier geht es direkt zum FB-Event

https://www.facebook.com/events/520902655155774

Hallo Männer

dieser intellektualisierten Gesellschaft in der Männer und Frauen „gleich“ sind und wir in den Kitas Spiele spielen, die auf ein Miteinander aus sind und nicht mehr auf ein Gegeneinander und es eine Petition gegen Hate-Speech nach der anderen gibt.

In dieser Gesellschaft ist „kein Platz für Hass“ und schon gar nicht das benennen der Probleme, weil das nur Konflikte schürt und Tabuisieren ist uns lieber als Grenzen setzen.

Willkommen im toxischen Frieden. Willkommen in der neurotischen Harmonie, willkommen im #unteilbar dieser Gesellschaft, in der Einteilung von Guten und Spaltenden, welche eigentlich nur die Abspaltungen „unserer Mitte“ spiegeln wollen. Willkommen in der Grenzenlosigkeit, die mit Haltlosigkeit, Erschöpfung, Verlorenheit und Verwirrung einhergeht. Aber immerhin haben wir viele Gewinner, an denen mensch sich orientieren kann, die verstanden haben wie das Spiel läuft und Spiele mitspielen, wo unser Herz einfach nein sagt.

Es ist OK wie es ist. Diese Gesellschaft darf so sein, zumal auch die Sachen, die nicht sein dürfen, weiterhin sein dürfen 😉
Zwar dann eher als Schattenform, aber es verschwindet nichts, was nicht Liebe transformiert oder durch Sterben losgelassen wurde.

Und versteht mich bitte nicht falsch. Mein Punkt ist nicht für Gewalt und Hass zu sein. Hass und Gewalt ist so oder so da, solange Menschen existieren. Mein Punkt ist, dass wir nicht neue Schichten über Unerwünschtes drüberlegen, sondern dem unerwünschten aufrichtig Begegnen und in Beziehung treten. Wir brauchen keine neuen Gesetze in Richtung Zensur und Staats“gewalt“ in Form von Repression, wir brauchen Räume in welcher die Ohnmacht von der höheren Instanz (Politik, Institutionen, Eltern) nicht gehört zu werden, Wahrnehmungen von Minderwertigkeit und Ungerechtigkeit, Gefühle wie Wut, Frust, Hass usw. Raum bekommen und gehalten werden. Sie sollen ausgedrückt werden dürfen und dann in Liebe angenommen werden, damit sich die Schichten dahinter, Verletzlichkeit, Weichheit, Trauer usw. Zeigen dürfen.
Und ja, wir brauchen Raum für Konflikte und auch konfrontativer Begegnung, schon im Kindergarten und Schule anstatt dieses verkopfte Still sitzen und brav sein. Konflikte, die wir im Kleinen unterdrücken fütten den Raum, das Feld, die Matrix mit Schattenenergien. Von diesen Schatten ernähren sich Dämonen und die werden dann in Form von großen Kriegen und Konflikten im Außen dann zu uns zurückgespiegelt.

Und da ist auch der kleine Stich an die Harmonie- und Gutmenschenanteile in uns, auch in mir. Es geht nicht darum, den Konflikten im Außen mit unseren Verurteilungen Energie zu geben, sondern, die Konflikte in uns anzuschauen und in einen Frieden damit zu kommen.
Und so paradox es klingt. Das Unerwünschte verschwindet durch Annahme. Durch Widerstand und Kampf, ernährt es sich nur und wird größer.

Aber um dahinzukommen, um dem Unerwünschten authentisch begegnen zu können, anstatt mit ihm verstrickt zu sein, braucht es eine gewisse Qualität, die Klarheit schafft, was nach Innen zu mir gehört und was nach außen gehört. Dazu braucht es eine Klarheit über Grenzen, die Klarheit darüber, was ich will und was nicht will.

Dieser Abend ist eine Einladung an die Männern eine Qualität zu zelebrieren, welcher gerade eher ein Schattendasein fristet:

DER ARCHETYP DES KRIEGERS

Dazu wird Christian Fender am Ende eines offenen I-Group-Abends eine Stunde lang einen Raum aufmachen, um sich in einem sicheren Rahmen mit dem Archetyp des Kriegers zu verbinden, kennenzulernen und ggf. zu integrieren. Der Krieger steht für Präsenz im Moment, Halt, Wut, Aggression bei Übergriff, Schutz, Körper und so weiter. Der Krieger ist kein blinder Amokläufer. Er ist verbunden mit seiner Mission und verbindet sich mit der in ihm abgespeicherten Kraft im äußersten Notfall auch töten zu können. Eine Kraft vor dessen Power wir Angst haben, weil sie mit sehr viel Schuld im Männerfeld aufgeladen ist. Der Gesunde Krieger dient und beschützt das Schwache, das beschützenswerte, seine nächsten, Mutter Natur, das Verletzliche usw.

Die I-Group (Integrationsgruppe) ist eine regelmäßige Männergruppe, die in mehreren Städten weltweit stattfinden. MKP (ManKind Project) bietet Männerinititationen an. Ich hatte meine im Juli 2018 auf der Bettenburg und kann es empfehlen.

https://www.mkp-deutschland.de/

Die Berliner I-Group trifft sich zu diesen Zeiten:

„Wir treffen uns zur Zeit jeden 2. und 4. Donnerstag eines Monats um 18:45 (damit es um 19:00 losgehen kann). Ort: Centro Delfino (im 4. Stock), Dernburgstraße 59, 14057 Berlin, ggü. des S-Bahnhofs Messe Nord/ICC. Wenn unten keiner ist, klingele bitte im „4. Stock“ des Centros, nicht im 2. Stock.

Das Treffen am 2. Donnerstag ist ein offene Gruppe, wo jeder interessierte Mann willkommen ist. Das Treffen am 4. Donnerstag ist nur für beim ManKindProject initiierte Männer.“

https://www.igroup-berlin.de/

Die Berliner Gruppe hat entschieden an vier offenen Abenden sich im Anschluss an die offene I-Group sich eine Stunde lang, geleitet von einem Freiwilligen, einem Archetypen zuzuwenden.

12. September: Liebhaber
10. Oktober: Krieger
14. November: Magier
12. Dezember: König

Du bist, als Mann, also auch in den folgenden Monaten eingeladen am zweiten Donnerstag im Monat zu den offenen Treffen direkt (1min) am S-Bahnhof Messe Nord/ICC vorbeizukommen.

Der Text und das FB Event ist keine offizielle Position von MKP. Dieses FB-Event, der Text und die Workshopgestaltung von 21 bis 22 Uhr liegen in der Verantwortung von Christian Fender, genauso wie die Entscheidung öffentlich auf dieses öffentliche Event hinzuweisen.

18:45 Ankommen
19:00 Start
Einchecken, Synchronisieren, Klären, Arbeiten, Auschecken, Orga
21:00 Uhr Workshop „der Krieger“

Bitte bringe dir entweder deine bequemsten Streetwear oder Wechselkleidung und eine Wasserflasche mit.

Eintritt frei.
Wenn du dich für die Gruppe und für die Männerinitation entscheidest, dann besteht die Möglichkeit Vereinsmitglied zu werden.

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Inkarnationsreise und Mann/Frau-Begegnung

Montag 23.09.19

Ich schaue mir das 20min Video von Sophie Grimm an. Es berührt mich. Sex, Extase, Money, Paradies. Mit 29 Mutter von 4 Kindern. Aber ja, sie war „schon immer so“. Sie ist auf ihrer Spur. Und es ist etwas toxisch für mich, dieses Video zu sehen und zu glauben, dass ich da auch hinkann. Denn ich will dahin, um „meins“ nicht haben zu müssen. Meine Schwere, meine Dunkelheit, meine Festhaltedämonen. Sie nutzte das Hashtag #leichteralsLeicht.

Ich machte dann eine Systemische Aufstellung mit Bodenankern und nutzte die Zettel vom letzten Mal mit Körper, Herz und Kopf/Kontrolle. Legte außerdem Dunkelheit und Leichtigkeit hin, sowie Geld. Ich begann am Körper. und verschaffte mir einen Überblick. Die Leichtigkeit lag direkt hinter der Dunkelheit. Fuck, also musste ich da durch, um da hinzukommen. Ich blieb aber stehen, auch zum Geld zog es mich nicht. Ich hatte soviele Baustellen im Körper und der Gedanke, den ich schon öfters hatte, kam in mein System. Es nutzt mir Erfolg, Frauen, Geld, Sex nichts, wenn ich nicht fühlen kann. Irgendwann lief ich doch auf die anderen Anteile und stellte mich auch mal auf die Leichtigkeit. Der Preis war ganz klar das Loslassen. Das war die zentrale Botschaft. Aber mein Mentalkörper hielt an der Einordnung zu Geld fest, dass ich zwar in Liebe mit der Energie und dem Fluss bin, aber im Widerstand mit der machtpolitischen Entstehung und der Macht der Eliten hinter den Zentralbanken. Ich stellte mich auf einen Stuhl und schaute aus göttlicher Perspektive auf meine Bodenanker: Von dort war dann wieder alles eins. Die Dunkelheit und das Licht. Paradies und Hölle. Liebe es einfach. Es macht keinen Sinn diese Gedanken. Davon verschwindet es nicht. Auch nach meinem Tod nicht, selbst wenn ich das ganze Leben diesem Kampf widmen würde. Was ich wirklich wollte, blitzte auch nochmal kurz auf als Gefühl, das tief hinter der Dunkelheit versteckt war: Verletzlichkeit.

Ich bin in der zweiten Runde Yoga und bekomme eine depressive Verstimmung. Bin genervt und merke körperliche Dissoziation. Es machte keinen Sinn mehr weiter zu machen, weil es anders als der Kopfgedanke “Yoga tut gut” mir nicht mehr gut tat. Ich konnte meine Wahrnehmungen anders als früher gut halten und blieb größer als die depressive Verstimmung und verlor mich nicht drin, weil sie größer als ich wurde. Ich nutze in letzter Zeit den Satz, dass ich in meine wahre Größe gehe und richte mich auf. Das holt mich aus Unter- und Überhöhung raus. Ich verlasse den Space und gehe dem Kraftplatz in der Natur suchen, der mir beim 3,5 stündigen geführten Spaziergang zu den Kraftorten der Umgebung im Gedächtnis geblieben ist. War dann erstmal auf nem anderen als dem gesuchten, aber OK, ich legte mich hin und entspannte mich, ließ die Kontrolle los, sackte in meinen Körper und in die Innere Hingabe. Mir wurde warm, im Körper, die Dissoziation endete und ich erdete mich mit eine massiven Erschöpfungserschlagenheit.

Es begann eine mentale Trancereise. Ich sah mich in einer Art Wildnis. Als Gefangener. Der Stamm, den ich vorher überfallen hatte setzte mir und anderen Gefangenen Kabelbinder um den Hals. Sie zeigten uns ihre Familienangehörigen auf einem Leichenberg, um uns mit unseren Taten zu konfrontieren. Vor allem ausgelöst durch die Todesangst, sie hätten die Kabelbinder nur noch zuziehen müssen, fing „ich“/die Figur aus der Trancereise jämmerlich an zu weinen und zu bereuen. Sie ließen mich gehen, weil ich so jämmerlich war, dass ich keine Bedrohung mehr war. Das Bereuen war einerseits echt, aber gleichzeitig nicht aus dem Herzen, sondern aus einer Angst. Sie überließen mich meinen Schuldgefühlen und ließen mich frei. Es war klar, dass ich nicht mehr zu meinem Täterstamm zurückkehren würde, das erlaubte mir die Reue nicht und das Leid, was wir anderen antaten Das wollte ich nicht mehr. Einmal fragten die anderen mich, ob ich beim Gegenangriff mitmache. Dazu hatte ich auch kein klares Ja, weil es mich massiv in einen Konflikt brachte. Mir war es unangenehm, aber mein ganzer Körper zog sich spür und sichtbar in eine schwache angstvolle Haltung zusammen. Ich bot an, einfach in eine andere Richtung weiterzuziehen und von all dem Abstand zu gewinnen. Sie ließen mich. Ich konnte also auch kein Teil dieser Gruppe mehr sein. Irgendwas wollte in mir aber einen Stamm haben und nicht alleine sein. (Angello vom Creators Game deutete aus einem Channeling mal solch eine Karmageschichte wegen meinem Ausgrenzungsthema an. Ich war damals aber noch nicht bereit, durch eines meiner größten Themen voll durchzugehen und hielt am dazugehören wollen fest.) Ich siedelte mich erstmal 40 m vom Dorf in einem jämmerlichen Zelt ein und war alleine. Beschissene Situation, während die anderen ihre Rache ausübten. Ich war klar daran, dass nicht mehr töten und leiden wollte. Und ich spürte das unsägliche Leid in mir, dass ich getötet habe. Ich wollte es weg haben. Irgendwie kam dann immer wieder „sterben“ rein. Und das ist ja nun wirklich das Hauptdilemma, was ich aus zahlreichen Prozessen kenne und an dem ich hänge: Leiden oder Sterben. Beides will ich nicht. Ich will glücklich leben, aber das ist mir irgendwie nicht erlaubt. (auf einer gewissen Ebene, ansonsten bin ich megaglücklich darüber, dass ich existiere und auch stabil diese Dunkelheits und Depressionserfahrungen machen darf) Ich war so krass verbunden mit dem Mann aus der Trancereise und spürte, wie es nicht ging und wie es sich auch nicht logisch anfühlte. Aber es ging auch nicht um Suizid machen. Er war ja quasi schon tot, es war nur ein Spirit einer alten Inkarnation, die festhielt und in meinem System am weiterexistieren war, weil er ne Scheiß Angst vor der Hölle hat.

Wir reisten weiter, in ein Naturgebiet, wo es schön war. Aber fucking einsam. Auf einmal kamen Sehnsüchte beim Mann hoch nach Frauen und nach dem Paradies und er beklagte sich, dass er in diesem Leid war, er war doch manipuliert durch den Stamm und wusste es nicht besser. Er betete um Vergebung und wollte sich vergeben, aber er schaffte es nicht an seine Gefühle ranzukommen. Gleichzeitig war dieses Klagen auch irgendwie auch daneben, denn andere menschliche Wesen durften dank seiner Taten nicht mehr leben. Ist die Todesstrafe und Hölle jetzt angemessen?

Ich stelle zwischendurch auch Fragen, ob es ein Anteil von mir oder Fremdenergie ist, weil ich weiß, dass es dann verschiedene Umgangsformen gibt. Antwort war klar, dass es ein Teil von mir ist. Also musste ich da durch und selbst eine Lösung finden. Und ich hing in diesem Prozess fest. Ich moderierte mich mental, dass mir die Fähigkeit zum Vergeben fehlte und versuchte mir diese Fähigkeit aus dem Universum downzuloaden. Der Prozess endete damit, dass ich mit diesem Mann eins wurde, die Luft aus der Trancereise war raus und ich ging verbunden mit meinen Körperlichen Schmerzen, vor allem in der Schulter und Schwere zurück zu Yoga Vidya um zu essen. Auf dem Weg zurück kam ein ordentliches Paket Selbsthass aus der Dunkelheit in mein System geschossen. Ich fragte mein Herz, ob es das halten kann. Es kam ein freudiges JA und ich ließ diesen Selbsthass in einem dunklen strahlendem Herzen durch mich durchfließen und es wärmte und berührte mich von innen.

Beim Essen war eine lange Schlange und ich sah jemanden, den ich kannte. Eine Frau aus Berlin, die ich schon im SPIRIT BERLIN und auf dem Tribal Gathering gesehen habe. Meine Annäherungsversuche wurden abgelehnt, aber es war eine Art “normaler” Kontakt da. Ich wollte mich zu ihr in die Schlange vordrängeln. Mache ich halt so und ich finde es legititim zu jemanden vorzudrängeln, den mensch kennt. Andersrum würde ich es auch akzeptieren, weil es mich ärgert, dass wenn mensch, jemanden kennt, dass er sich dann wegen so einer Regel hinten anstellen muss, wenn er die Zeit des Wartens auch für Socialising nutzen könnte.

Ich war eigentlich wieder in einem Normalstate, dachte ich. Ging zu ihr hin, schaute ihr in die Augen und sachte „tach“. Wahrscheinlich dachte ich, dass sie sie rafft, dass ich mich eindrängeln will und hoffte/erwartete, dass sie mitspielt. Sie schaute mich irritiert mit Erwartungen an, dass nach dem „Tach“ jetzt nochwas kommt. Sie fragte dann leicht angewidert, „was ich will“. Ich sagte lapidar „Kontakt“. (Das sind diese Verkürzungen, dich hasse. War halt nicht mehr Raum in dieser überladenen SmallTalkfrequenz und habe nicht Wahrheit gesprochen, bzw. „Kontakt“ war keine Unwahrheit, habe aber mit diesem Aspekt der Wahrheit andere Aspekte der Wahrheit weggedrückt und hatte somit einen aktiven Schatten. Sie sagte, „willst aber immer ganz schön viel“. Ich reagierte rhetorisch-mental abwehrend/rechtfertigend, damit, dass sie ja mit ihrer Frage schon das Wollen gesucht hat. Sie meinte, dann noch, dass sie mich penetrant findet. Puh, dan war mir die Situation unangehm, hatte ja auch keinen Raum da mich auszudrücken, da viele Leute um uns herum standen, geschweige, denn all die Scham zu spüren, die bei mir ausgelöst wurde. Ich versteckte mich hinter eine Grinsemaske und reihte mich hinter ihr ein. Sie spiegelte natürlich meine Schatten, die ich ja offensichtlich in den Kontakt ausstrahlte und ich war froh, dass sie endlich mal eine berührbare Grenze mir gegenüber gesetzt hatte. Sie war vorher auch immer freundlich aber kurz angebunden im Kontakt mit mir und ich wollte mehr Tiefe und natürlich weniger auf ihrer Freundlichkeitsfrequenz im Kontakt mit ihr. Wir waren, wie ich es oft bin mit Menschen, kaum synchron. Mich überfordert, die Leichtigkeit und andere meine Tiefe Präsenz. Ich aß mein Essen und fühlte mich schlecht. Abwertungsgedanken, wie Scheiße ich bin, dass immer noch sone Ablehnungs-Spiegelungen in meinem Leben nötig sind und das obwohl ich ja echt tief im Prozess war und dann einfach auch nochmal in die Normalität zurückkehren möchte. Hatte auch überlegt, das Essen für Entspannung an dem Kraftort ausfallen zu lassen, aber mein weltliches Ego war zu stark angehaftet an dem Programm, dass ich die Mahlzeit mitnehmen werde, weil es dann später nichts mehr gibt.

Ich ging dann zum Satsang und meditierte in der Stille mit. Ich erinnerte mich an die Aufstellung, wo der Fokus bei der Leichtigkeit auf Loslassen lag und das mein größtes Ziel im Leben die Herzöffnung und das Halten ebendieser Verletzlichkeit ist und so traf ich nochmal eine klare Entscheidung, die mir auch mein Herz empfahl: Loslassen. Und es hört sich so banal an, aber es ist entscheidend, dass sich dadurch der Fokus in mir ändert. Vorher wollte ich natürlich auch loslassen, aber hatte aufgrund von Konzepten ein Mindset, das denkt, dazu muss ich alle Schuld durchfühlen, bis es von alleine verschwindet oder ich muss in einen drastischen Sterbeprozess. Der Fokus ging direkt zum Loslassen, vorbei an den melancholischen Anteilen, die sich im Schmerz und im Verstehen wollen rumwühlen und alles unnötig big machen.

Meine Schultern taten weh und es steigerte sich von diesem beiläufigen Schmerz, den ich im Alltag mal so mitschleppe in Richtung Unerträglichkeit. Es war sehr unangenehm und ich wollte wegspringen. Aber ich entschied mich klar, da zu bleiben. Das war eine gute Entscheidung. Der Schmerz spitzte sich zu, zu ner Art Energiepunkt, wie ne Art Stich, aber im kompletten Schulterbereich. Mein Kopf ging nach hinten, mein Mund öffnete sich weit. Und ich ließ stumme Schreie aus meinem Körper fließen, Mitten im Satsang mit ca. 200 Menschen. Puh, das war intensiv, aber dann gleichzeitig auch gar nicht so schlimm und lang wie ich es sonst gemacht habe.

Dienstag 24.09.19

Am nächsten Tag hatte ich Mittags eine Verabredung für eine Begegnung mit einer Frau. Ich sah sie schon ziemlich am Anfang in einer Yogastunde. Ich war in Resonanz mit ihr. Jung, groß, schlank, hübsch und sie hatte vom Typus was weiches und herzliches und auch eher hochsensibles. Dann war sie für drei Tage meine Kollegin, wo wir zusammen zu dritt 1200 Stoffbeutel mit Werbematerialien packten und am dritten Tag ordentlich viel Bürokratie hatten. Sie war einmal im SPIRIT BERLIN und ich konnte natürlich damit glänzen, dass ich es mitaufgebaut, -gehalten und -abgebaut habe. Bei der Zusammenarbeit sagte ich einmal zu ihr, dass ich mir vorstelle, dass sie introvertiert ist und ich denke, dass sie sich damit im Kontakt mit mir gesehen gefühlt hat. Ich bin eher extrovertiert, wie mensch auch mit diesem Text sehen kann. Aber ich glaube, dass es ein drübergelegtes Muster ist, von dem ich die Schatten ja auch schon analysiert habe. Dass ich das nicht gesehen fühlen und die fehlende freundschaftlichen und partnerschaftlichen und familiären Kontakt kompensiere. (Ja, dieser Text hat nen Schatten, kommt vermutlich nicht aus dem Herzen, sondern sendet ne Energie von Möchte gesehen werden und möchte Aufmerksamkeit. Bin dazu in einem Loslassprozess und lebe dazu das Muster, das ich loslassen will, nochmal intensiv.) Ich war aber voll in Resonanz mit dem Begriff Introvertiertheit. Dem Phänomen, dass Menschen aus dem nach innen gerichtet sein ihre Kraft ziehen, was ich ja gar nicht mache, weil ich Eher Energien aus dem Raum oder aus dem mentalen Input und von anderen Menschen und Gruppendynamik anzapfe. Ich sagte ihr, dass ich diese Qualität gerne kennenlernen würde und dass ich gerne mit ihr in Kontakt gehen würde, wo sie sich gerne auch Themen anschauen kann, die hochkommen, wenn sie mit extrovertierten Männern in Kontakt geht und sie sich bspw. mal explizit erlaubt im Kontakt mit ihrer Introvertiertheit zu bleiben. Sie sagte glücklicherweise zu, woraufhin ich mich angenommen fühlte, weil diese Anfrage ja schon speziell ist. Wir tauschten uns zu Beginn aus. Uns verbindet, dass wir Gespräche beim Essen anstrengend finden. Ich weil mir die Energy und die Themen (Wetter, Reisen, Yoga) zu low sind und mir mehr Energie wünsche und sie, weil sie findet, dass die Menschen bei diesen Gesprächen, nicht aus einer inneren Ruhe sprechen. Weiterhin sagte sie auch, dass sie nach Partys oder geselligen Veranstaltungen, einen Tag Regenerationszeit braucht. Vielleicht ist es bei mir auch so, daher meine Erschöpfung. In meinem Leben gibt es quasi kein Wochenende. Ich habe jeden Tag mehrere Termine, Workshops und Begegnungen im Außen, die ich aus Angst was zu verpassen nicht absage und ich gönne mir kaum Ruhe außer beim Ausschlafen.

Weiterhin geht sie anders in Gruppen, sie braucht jemanden, der sie an die Hand nimmt und mag ihre WG, weil sie da einzeln mit den Leuten Kontakt aufbauen konnte und es dann einigermaßen hinbekommt, wenn die ganze WG plus weitere Gäste zusammenkommen. Ich bin da anders. Ich liebe Gruppen (Fokussierte, keine Freeflowgruppen, wo viele kleingrüpchenkontakte entstehen) und habe eher Schwierigkeiten im (ungehaltenen) Eins-zu-EinsKontakt.

Interessant bspw. für mich war der Austausch darüber, dass ich ihr auch in der ersten gemeinsamen Yogastunde aufgefallen bin, sie schon ein Hingucker für mich war. Sie nahm mich mit einem genervten, schlecht gelaunten Gesicht war und packte mich in eine Schublade, gleichzeitig, hatte sie minimales Interesse im Nachhinein bemerkt, ohne dass es in dem Moment ein bewusster Gedanke war. Als wir zusammenarbeiteten, war sie erstaunt, von dem was ich erzählte. Sie hätte das nicht gedacht und entschied sich Vorurteile loszulassen. Am Ende des ersten Arbeitstages bot ich ihr auch ne Umarmung an. Die hat sie voll angenommen und sie war ziemlich lange. Sie sagte, dass es sich für sie schön anfühlte. Ich machte es nochmal an nem anderen Tag beim Essen, da war es dann übergriffig, weil ihr System nicht offen war für eine Umarmung.

Es entstand ein Circling-ähnliches zwischen uns. Sie saß versetzt mir gegenüber auf meiner linken, weiblichen Seite, was schon ein kleines Zeichen war, dass eine Art Feldenergie am wirken war. Als ich es ansprach, meinte sie, dass es ihr nicht bewusst war, sich aber dort offensichtlich wohler fühlt als in der direkten Konfrontation mir direkt gegenüber. Wir hatten viel Zeit und entschleunigten uns radikal. Hatte lange mit geschlossenen Augen mich mitgeteilt. Im Inneren war es eher angespannt und blockiert und dunkel. Mein erster Impuls mit ihr in Kontakt zu gehen war es mit meinem Zeigefinger auf ihr Knie zu tippen. Nachdem ich dem Impuls folgen durfte, spürte ich, wie dadurch sich das Innere Kind ausgedrückt hat und auf einmal präsent wurde und sein durfte. Das hat meinen Bauchraum etwas auf- und lebendig gemacht. Aber ich bliebe nicht beim Inneren Kind. Interessant ist nur, dass dieser Anteil von meinem System als erstes bei der Frau anklopft anstatt der Mann. Aber immerhin machte er sich direkt darauf bemerkbar. Ich nahm meine rechte, meine männliche, Oberkörperseite wahr. Sie saß noch links von mir und hatte Angst vor meinen männlichen Anteilen und so spürte ich, innerlich, dass sich mein „Beschützer“ zeigen wollte. Ich fragte sie, ob ich sie mit meiner rechten Hand am Knie berühren darf und ich durfte. In der Berührung floß Energie, meine Anspannung in der rechten Brust wich der inneren Präsenz, die sich aufbaute. Es verband sich mit einem Glücksgefühl, dass sich dieser Anteil im Kontakt zeigen durfte. Auch sie entspannte sich, da ich nun spürbarer und weniger bedrohlich für ihr System war. Meine linke Seite, wo ich täglich physischen und energetischen Schmerz in der Brust spürte machte sich mit einer Anspannung bemerkbar und ich fragte, ob ich auch mit meiner Inneren Frau in Konakt gehen darf, was sie bejahte. Als ich in Kontakt mit diesem Anteil ging, connectete ich mich mit der Energie und sprach ließ die innere Frau aus einer Schwäche heraus sagen: ich bin sauer auf Christian, ich fühle mich unterdrückt und bekomme keinen Raum von ihm. Sie war hilflos und hilfesuchend. Dieser Anteil wandte sich mit einer nehmenden Energie an sie. Endlich im Kontakt mit einer Frau, eine Art Rettung, von der sie gehört wird. Da ich meine Energie bei mir halten konnte und Raum hatte, das transparent auszudrücken, war es grundsätlich nicht energysuckend. Sie nahm es mit ihrer Präsenz und legte ihre Hand auf meine linke, weibliche Hand. Es entstand Augenkontakt. Sie empfand ihn als durchdringlich, da war das Thema von einem Tag vorher, dass eine Frau, mit der ich mit Augenkontakt in Kontakt ging mich „penetrant“ empfand. Puh. Die Spiegelung und Analyse ist korrekt. Ich durchdringe mit meiner hochsensiblen Wahrnehmung menschliche Räume, bin schnell hinter ihren Fassaden, an ihren Schatten. Ich nenne es Talent. Es ist aber auch eine sogenannte Resilienz. Aus einer traumatischen Kindheit habe ich diese Fähigkeit entwickelt, weil ich spüren musste, wo meine Mutter, energetisch ist und weil ich ihrer Fassade nicht trauen konnte. Es war eine symbiotische Verstrickung und es hat die Konsequenz, dass wenn ich zu sehr in Räumen von anderen bin, dass ich zu wenig in meinem Raum bin und dann die Schatten in mich in Form von Fremdenergie in mich eindringen lasse. Das ist der Schatten meines Talents und der Grund, warum ich noch so sehr erschöpft bin. Dennoch werde ich weiter damit arbeiten. Voraussetzung ist, dass ich mehr und mehr in meinem Raum ankomme und bleibe und als Privatmensch, vor allem im Kontakt mit Frauen, dieses Muster sein lasse und mehr mit dem in Kontakt gehe, was mir angeboten wird, also auch mal die Fassada zu akzeptieren, auch wenn es mich innerlich wütend macht, weil es sich so unecht anfühlt. Mein Talent muss ich auf bezahlte Sessions beschränken, wo es ein Mandat für meine Wahrnehmung gibt, die Leute mir also die Erlaubnis geben und einen Profit von meienr Wahrnehmung und anschließenden Spiegelung und Moderation haben. Sie spiegelte mir auch, dass es für sie unangenehm ist, dass ich so tief in ihrem Raum mit meinen Augen bin und dass sie sich wünscht, dass sie einfach nur wahrgenommen anstatt analysiert wird. Und auch das stimmt, sobald ich jeglich kleinste Emotion wahrnehme, springe ich in den analytischen Mentalkörper, ins Superego, in den inneren Moderator, der dann aus diesem kleinen Gefühl nen riesen Ding draus macht und hineinreist und erforscht und verstehen will. Im Multidimensionalen Fraktalen Universum mit dem mein Bewusstsein connecten kann, ist das auch möglich. In jeder kleinsten Emotion, stecken Abermilliarden Bewusstseinsanteile. Und klar, mensch kann zu ner Schultermassage gehen und Themen aus früheren Inkarnationen lösen, ohne es mitzubekommen oder mensch macht es sich so kompliziert wie ich und holt sich die Themen mit ner Trancereise ins große Bewusstsein und wühlt sich durch die Prozesse.

Diese Spiegelung war natürlich auch ein Geschenk und ich werde diesen Wunsch meiner Inneren Weiblichkeit und der äußeren Welt mehr integrieren gegen meine mentalen Automatismen, die Sachen mehr so anzunehmen, wie sie sind. Auch, wenn ich Wahrnehmungen gut analysieren, einordnen usw. kann, so ist eine Analyse, so gut und genau sie auch ist, immer, eine neue Kreation, auch diese Worte, zu vergangenen Ereignissen sind neue Kreationen und damit schon wieder eine Trennung von Stille und Momentwahrheit. Es ist nicht die Realität, die im aufgewachten Zustand sein gelassen wird und durchfließen darf, ohne meinen Egofilter, ohne was verändern zu müssen. Dieser weibliche Aspekt des Annehmens, bringt auch mehr in Richtung Herz.

Ich nahm dann meiner weibliche Hand und setzte meiner Männlichen Hand eine Grenze. Ich schaute ihr nicht mehr in die Augen, sondern neben ihr auf den Boden. Das war auch neu, dass die weibliche Energie der männlichen Energie eien Grenze setzt, denn normalerweise assoziiere ich Männlichkeit mit Grenzen setzen, so dass das weibliche darin strahlen kann. Für sie war es jetzt angenehmer, aber ich war jetzt gleichzeitig auch nicht wirklich im Kontakt. Mein System war verstrickt, unsortiert und verwirrt. Hinzu kam, dass meine Innere Frau an der Hand zwar beschäftigt war, aber am linken Oberarm, sich massiv ungeschützt fühlt, wo ich dann doch wieder meine Rechte Hand hinnahm. Eine unangenehme Situation im Kontakt und schön, dass es über diese Impulse sichtbar werden konnte und ich nochmal wahrnehmen durfte, wie chaotisch es um meine Inneren Anteile noch steht. Danke dafür schonmal. Auch sie meldete zurück, dass sie den Kontakt sehr schön fand und viel lernen konnte.

Ich verbalisierte meinen Impuls, um aus der stuckenden Situation herauszukommen. Ich wollte mich hinlegen und das sie links von mir im Körperkontakt liegt und ich mich meiner Inneren Frau hingebe. Sie war einverstanden und ich zuckte und shakte mich in meinen inneren Raum hinein. Da war voll „nehmen“ und „brauchen-Energie“. (In den Wheelof-Consent-workshops habe ich gelernt, dass es OK ist damit in Kontakt zu gehen, wenn es transparent ist und mensch die Erlaubnis hat. In dem Moment ist es nichtmehr toxisch oder energiesaugend.) Meine Innere Frau war so froh, endlich mal sich vor einer Frau voll zu zeigen, hinzugeben und zu empfangen. Ja, dieses Empfangen, wird auch schnell mit nehmen verwechselt und von meinem System mit Beurteilungen abgewehrt. Meine mentalen Programme hatten ein bißchen schlechtes Gewissen, gleichzeitig habe ich verstanden, dass dieses Prinzip, der Hingabe auch wichtig ist und ließ es passieren anstatt auf Egogedanken zu hören und abzubrechen. Wir mussten uns nur kurz synchronisieren, dass sie sich nicht im mich fühlen verliert und parallel noch sich spürt und nur aus einem Überfluss heraus gibt, denn sonst wird sie wirklich energygesuckt, wenn sie „mir zuliebe“ nur beim Mitgefühl ist anstatt auch auf ihre Grenzen achtet. Aber ihre Grenzen sind letztendlich ihr Thema und ihre Verantwortung. Ich war transparent und nach der Synchronistaion konnte ich auch wieder loslassen mental Verantwortung für sie zu übernehmen.

Meine beiden Seiten fühlten sich sehr unterschiedlich an. Links fühlte ich nach innen gerichtete Schwere, die sich aber angenehm warm und zentrierend anfühlte und rechts, war ein Kältegefühl. Eine Dissoziation, weil ich die Energie nicht in mir, sondern in meiner Oberarmaura wahrnahm.  Ich bat sie sich rechts von mir hinzulegen. Was sie auch tat. Anspannungen machten sich bemerkbar. Sie fühlte sich von meiner männlichen Energie weggestoßen. Interessant Spiegelung natürlich, auch wenn es mir schon lange bekannt ist: Nicht die Frauen lehnen mich ab. Sie spiegeln nur meine Energie, dass ich sie in Wahrheit wegstoße. In meiner verletzten Männlichkeit wollte/will ich Frauen nicht zu nah an mich rankommen lassen. Ich unterdrücke Schüchternheit, Verletzlichkeit und Scham. Ich blockierte weiterhin Gefühle. Kam höchstens an ein kleines „ich mag dich“ ran, was sich für sie auch nicht so angenehm anfühlte, weil es mit einem riesigen Schatten von unterdrücktem Schmerz einherkam. Wenn ich mich auf den Gedanken einlasse ist es schon krass frustrierend, gespiegelt zu bekommen, wo ich stehe und wieviel Arbeit Gefühle in Verantwortung zu bringen noch vor mir steht. Gleichzeitig war es in dem Moment einfach nur schön, dass sie im Kontakt mit mir geblieben ist, obwohl ich ja noch weit entfernt mit von einer anziehenden Männlichkeit, und wir uns viel Zeit nahmen uns uns bewusst in die Momentwahrheiten fallen zu lassen. Statt Gefühle zentrierte sich nach und nach meine rechte seite, d.h. sie wurde innerlich warm und hat energetische Wahrnehmungen, von bspw. einer starken Energie in der rechten Hüfte, gehalten. Dort im rechten Hüftknochen stecken noch, das sehe ich bspw. auf Ayahuasca noch unzählige Männlichkeitskarmathemen. Aber ich solls auch nicht so persönlich nehmen. Ich bin ja gleichzeitig mit meinen Störungen ein Spiegel für das Kollektiv. Wir entwickelten in einem Ultrazeitlupentempo, in dem wir jeden Moment die Stimmigkeit überprüften, uns zu einer Umarmung. Puh. Schon hart zu sehen über wieviele Wahrnehmungen mensch mit schnellem Handeln drübergehen kann. Und die Umarmungen im schnellen Handeln, fühlen sich aufgrund des Kompensierens auch toll an, weil da sich genommen wird, was gebraucht wird und die vielen Wahrheiten im eigenen Raum nicht wahrgenommen werden.

So ein kleiner Tagebuchauszug aus zwei meiner Tage. Und der Scheiß passiert mir täglich. Und ja, ich würde auch gerne darüber, reden, mich austauschen. Andere Menschen tauschen sich auch über gemeinsame Wahrnehmungen aus, das reicht meist nur zur Wetter. Und ich bin fucking alone mit meinem Redebedarf. Und jedes mal, wenn ich gefragt, werde wie es mir geht, dann wird dieser Redeschwall, dieses Mentale Paket an reflektieren Worten aktiviert und will sich ausdrücken und gleichzeitig spüre ich, dass es nicht zum Raum passt, weil nur ne kurze, verbindende positive Antwort erwartet wird. Ich bin nicht synchron und ich weiß absolut nicht wie ich das lösen soll. Ich müsste fucking viel Bewusstsein loswerden, um mich mit einfachen Räumen und Gesprächsebenen zu synchronisieren und es strengt mich an, mich klein zu machen, um in eure Welt zu passen, genauso wie es für andere anstrengend ist mir zuzuhören.

Der Letzte Absatz ist nochmal gecharged mit Unfrieden. Aber ich bin damit OK. Ich habe meine Räume, ich habe Menschen, denen ich Sprachnachrichten schicken kann, die mich verstehen und, wo ich mich nicht verbiegen muss, die es voll nehmen, voll verstehen und es bei mir lassen und nichtin Helfer, Retter, Tipps-geben Muster fallen. Danke dafür.

Und ich werde mir die Räume kreieren, wo ich mich mit dieser Bewusstseinspower zeigen darf anstatt weiterhin Räume zu suchen, wo ich hoffe reinzupassen. Heute im Männerkreis auch wieder voll an Aggression rangekommen, weil Unwahrheit und unterdrückende Kontrolle im Raum war, die Schatten kreierte. Aber ich bin der Regelverstoßer. Immerhin durfte ich es ausdrücken in einer Klärung und mich durch eine Blockade Shaken, bis ich an Wut rankam. Und ja, ich habe auch Schatten. Ich weiß, ich soll die ganze Zeit eigentlich meinen Hass, Selbsthass, Verachtung, Aggression usw. spüren. Kam auch nochmal als Botschaft rein beim Thema Essstörung, wo ich Dienstag Abend ne Session bei Yoga Vidya mit einer Essstörungsexpertin hatte. Da kam raus, dass ich voll meine Aggressionen und Arschlochanteile vor allem im ÖPNV fühlen und leben soll anstatt mich den anderen zuliebe, dass sie keine Angst vor mir haben klein machen soll. Das kam schon in einer Aufstellung 2013 raus und es ist echt schwer umzusetzen, weil alle Regeln und Spirikonzepte usw. dagegensprechen. Aber ja es ist mein Fucking Männlichkeits und/oder Herzensweg authentisch damit zu sein aggressives Arschloch zu sein, das die Power hat Räume für Wahrheiten zu öffnen, die sonst voller Regeln und Konzepte nicht gesehen werden und damit andere Menschen auch ihren Frieden mit dem aggressiven Mann machen können, der wenn er unterdrückt wird mit noch toxischeren Spiegelungen von der Matrix, dem Feld zurückgespiegelt wird. puh, harte Aufgabe. Aber meiner Heilung zuliebe, muss ich jetzt diesen Weg gehen. Also Fickt euch mit euern Konzepten und begegnet mir authentisch und mit angemessenen Raum, in dem ihr eure Grenzen wahrt und mich nicht mit euern verfickten Regeln klein kontrollieren wollt. (Fängt schon im Kindergarten an, übrigens, wo toxisch feministische Erzieher_innen Männlichkeit aberziehen, um einen ja harmonischen Raum herzustellen. )

 

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Theta Healing Session mit Leni

Jetzt folge ich mal den Impuls endlich eine Thetahealingsession mit meiner Lieblingsthetahealingsessionleiterin Leni zu dokumentieren. Eine Raumhalterin, die ich sehr schätze, bspw. bei Kakao und Kuscheln und die Abschiedsfeier vom SPIRIT BERLIN , die sie organisierte.

Theta-Healing ist ähnlich wie Channelling. Konkret verbindet sich die leitende Person über ihr Höheres Selbst mit dem Höheren Selbst des_der Fragestellenden. So können Antworten zu aktuellen Fragestellungen und Themen hier auf diese Frequenz gebracht werden.

Ich hatte schon einige Sessions. Ich mag grundsätzlich Raumhaltende, die ne Anbindung nach oben haben und dann nicht aus ihrem Mentalkörper handeln. Der Prozess und der bei mir hochkommende Schmerz wird dann auch entsprechend sehr gut begleitet und gehalten, was es mir erlaubt zu vertrauen und tief zu gehen.

Ich traf sie am Donnerstag, den 12.09.19, am Ankommenstag vom Tribal Gathering an ihrem Kakao-Verkaufsstand. Und typisch heilungssüchtig, wie ich bin dealte ich relativ zeitnah nach ein paar Sharings, einen Sessionaustausch mit kurzen Einheiten mit ihr aus. Sie bekam ne Miniaufstellung von mir und ich eine kurze Theta-Healingsitzung.

Ich war schon einen Tag länger dort und hattezu diesem Zeitpunkt gerade den Anruf bekommen, dass ich einen Tag später nach Bad Meinberg zu Yoga Vidya reise, um gleich ein ganzes Wochenende lang Familienaufstellungen zu leiten. Raumhalten ist irgendwie mein Ding, aber erfahrungsgemäß gehe ich energetisch auch immer tief mit rein in die Themen und Gruppenenergie und arbeite auch hart für die Qualität, die ich nunmal bringe. Ein Schatten ist es noch, dass ich hinterher doch schon auch sehr erschöpft bin und ich jetzt keine Fließbandarbeit draus machen kann, wie bspw. ein Jobcoach, der 4-5 Klient_innen hintereinander hat, oder Leute, die wirklich nur mit ner mentalen Coachingmethode arbeiten und ansonsten energetisch gut abgegrenzt sind. Weiterhin bin ich Spezialist dafür Erschöpfung zu unterdrücken, damit ich ja meine Programme fahren kann möglichst viel zu erleben. Dahinter ist die Angst etwas zu verpassen. Problem bei dem vielen erleben ist, dass ich es oft nur erlebe und nicht tief fühlen kann.

Wenn ich dann grundsätzlich mal in Entspannung reingehe, dann  holt mich der jahrelang aufgebaute Schatten aus unterdrückter Erschöpfung ein und es kommt viel dunkle Energie hoch, vor der ich Angst habe, weil ich nicht weiß wie lange sie mich ausknocken möchte und was ich dann alles verpasse. Mein System hat also eine unterbewusste Angst vor Hingabe und Entspannung aufgebaut. Daher kreiere ich Muster, um eine gewisse Anspannung aufrechtzuerhalten, bspw. Süchte, ohne die, ich die aufkommenden Gefühle nicht aushalten könnte.

Immerhin gab es Verbesserung in diesem Bereich. Ich war seit Juli nicht mehr auf Spiegel Online, was ich vorher täglich machte, spiele gerade kein Poker, schaue etwas weniger Filme, Serien gerade gar nicht. Hoch ist noch meine Facebooksucht, wo ich doch nochmal viele aufwühlende Nachrichten ins System bekomme und eben meine Zuckersucht (und Fast Food), weil es mir einfach „gut“ geht damit. Und Leute, die mich kennen, wissen, das „gut“ eines der toxischsten Wörter ist, die es so gibt. Denn für dieses „Ego-gut“, diese Energie und das mentale Bewusstsein, das mir Zucker gibt, zahle ich meinen Preis, dass ich mich vom vermeintlich „schlechten“, Dunkelheit, Erschöpfung, dem Nichtstun, der Hingabe und dem auch mal unbewusst sein, trenne.

Ich formulierte in dieser Session mein Thema, und konnte mich wahrlich nicht kurz ausdrücken. Auf den Punkt gebracht ging es um meine Zuckersucht, dass ich Angst habe auf der Zugfahrt nach Bad Meinberg zuviel Scheiß zu kaufen und dass ich dann bei der Leitung des Seminars zu sehr ins Mentale dissoziiere und wieder über meine Grenzen gehe, weil ich mich trenne und meine Gefühle nicht ausreichend spüre. Andersrum hatte ich Angst, dass wenn ich das nicht mache, ich zu erschöpft bin, zu sehr mit meinen Gefühlen konfrontiert und dass ich dann den Raum nicht halten kann.

Sie sagte, dass sie ein Bild reinbekommt und fasste es in mit Gesten in Worte. Nach oben bin ich offen, da sieht sie ein Bewusstseinsfeuerwerk. Nach unten war es sehr tief und dunkel. Irgendwie auch gleich nen Sprung auf ne extreme Weise. Und dann ist da noch die nicht vorhandene Mitte. Sie hielt die zusammengedrückte Faust auf Brusthöhe. Das Feld war aktiv, ich war stark in Resonanz und berührt von dem Bild. Die Erkenntnis ist einerseits banal und auf einer gewissen Ebene mit vielen Worten schon durchreflektiert. Ich weiß ja um meine Dissoziationen und Gefühllosigkeit im Oberkörper und mein Flüchten in Prozesse aus Gründen der Heilungssucht und Verzweiflung und aufgrund von falsch abgespeicherten und übertrieben angewandten Konzepten wie „emotional Release“. Anderseits kam die Erkenntnis durch diese energetische Geste auf einer andere Frequenz nochmal tiefer in mein System. Es geht um meine körperliche Mitte und das ich dieses Fliehen in das krasse Bewusstsein in die geistige Welt nach oben oder in die Dunkelheit nach untern tricky nutze, um meinen irdischen Gefühlen auszuweichen. Ja, ich nehme viel wahr, auch krasseste Gefühle, fühle aber nicht. Es ist mir zu banal und irgendwie sind Gefühle wie Scham, Berührtheit, Langeweile usw. unerträglich für mich. Sie sagte auch, dass ich mehr auf meine Angst als Gefühl schauen soll. Und ja sie hat Recht. An der moderiere ich mich vom Mentalkörper gerne vorbei, die übergehe ich. Ich weiß aber von Panikattacken, wenn ich vorhabe berührbar, außerhalb eines sicheren Raumes oder Rollen, in Kontakt mit Menschen (speziell Frauen) zu gehen. Ich bin großartig in meinem Bewusstsein, aber fucking schwach hier als irdisches arbeitsloses und bindungsgestörtes Wesen, das sich bei weltlichen Tätigkeiten kaum halten kann. (Hatte heute noch nen Bürokratiejob zu erledigen und kam voll an meine Grenzen, inklusive Nasenbluten, wegen Stressattacke und Rückenschmerzen. Den Sozialarbeiterjob, habe ich unter anderem aufgegeben, weil ich die Bürokratie nicht hinbekomme.)

Ich nahm dieses Bild dann energetisch mit auf meine Reise und fühlte dann diese „Mitte“ bspw, wenn ich in der Bahn saß und nicht in Prozess gehen konnte. Ich fühlte eine unerträgliche Leere verbunden, blieb aber präsent mit ihr und einem mit krassem Widerstand. Nach einer Weile entspannte sich etwas. Nach einer Zeit war „das Unerträgliche“ (gelabelte) aushaltbar geworden. Trotzdem beobachte ich aber permanent meine automatisierten Fluchtimpulse in den Kopf (Gedankenwelten, Tagträumen) und der innere Moderator will ständig einen Prozess lostreten, damit das die Leere durchfühlt und losgelassen werden kann. Der Innere Moderator hat aber immer eine leicht toxische Energie, weil er aus einem Widerstand und loswerden-wollen handelt. Er handelt nicht aus einer „lieben-was-da-ist“ Frequenz. Wie auch, ist je nen Egoanteil, der quasi konzeptionell gesehen „“nicht“ mit dem Herzen verbunden ist.

Beim Wochenendworkshop wurde ich in meinem Einzelzimmer mit einem Powerriegel begrüßt, was für eine nette Geste. Ich aß ihn dann auch am nächsten Morgen vor meiner Acht-Uhr-Schicht und auch zwischendurch wenig und am Sonntag nach dem Workshop gönnte ich mir ne ordentliche Portion Schokolade.

Ich bin insgesamt mit meiner Leistung sehr zufrieden und es gab auch gutes Feedback. Habe mich auch mehr mit eigener Unsicherheit gezeigt als sonst, was ein Fortschritt war, habe natürlich aber auch viele Anteile zurückgehalten. Mein eigenes Thema passte auch zu dem was im Workshop auftauchte, allein dadurch, dass nur Frauen teilnahmen: der abwesende Mann. Ich habe den abwesenden Vater knallhart erfahren dürfen und es spiegelt sich immer noch durch meine abwesende Männlichkeit in meinem System und ich muss mir die Anteile in vielen Prozessen zusammensuchen, die andere Menschen automatisch in der Kindheit unterbewusst mitbekommen haben und als selbstverständlich wahrgenommen werden.

Meinen Aufenthalt bei Yoga Vidya verlängerte ich um mir in den tollen Rahmenbedingungen vor Ort Zeit zu nehmen, mich wieder mit meinem Körper zu synchronisieren und die Erschöpfung zu fühlen. Ich führte die Übungen meine Mitte, die Leere spüren fort und beobachtete meine Wegspring-Abwesenheits-Muster. Hatte dann weiterhin meine heilenden Prozesse. Bspw. bin ich in Multidimensionalitätswahrnehmung und in Kontakt mit dem SPIRIT Mutter Natur bei einer Trancereise gekommen. Hatte ne Herz- und Rangelsessions mit einer wunderschönen offenen Frau und nen paar Innere-Kind Prozesse, was nochmal ordentlich geweint hat, weil es die Mutter vermisst.

Hier eine ausführlicher Zusammenfassung der Woche:

Der Punkt ist, dass sich dennoch was getan hat. Ich habe mich mehr auf die „menschliche“/“irdische“/“körperliche“ Frequenz eingetunt und bin mehr da. Auch wenn noch ordentliche Pakete von Schatten abzutragen sind und ich mit meinem mentalem Programm und mit der ehrenamtlichen Arbeit hier eher noch zu viel tue und mache und möglichst auch jedes Event mitnehme und gerade um 0:34 Uhr an diesem Blogeintrag arbeite anstatt nochmehr dem Vertrauen, der Hingabe, dem Nichts-Tun, dem Kommen lassen, der Ruhe Raum zu geben oder mal schlafen zu gehen Raum zu geben.

Bei der kurzen Gegenleistungssession mit Leni am Verkaufsstand ging es im Übrigen auch um das mich tangierende und kollektive Thema von Umgang mit Rollen vs. Authentizität, wenn mensch sich auf Business ausgerichtet hat. Sie machte einen Verkaufsstand auf dem Tribal Gathering mit der Herzöffnende Deva-Pflanze Cacao. Einerseits ist es ein spirituelles Setting und das Wort Authentizität ist in diesem Matrixfeld gebrandet. Andererseits ist es für die Leute dann doch irritierend, wenn Leni dann mal (zu) authentisch ist und auch mal rotzig, pissig oder verächtlich auf dumme Fragen der Kundschaft reagieren würde. Da ist dann eine Bubblefalle. „Authentizität ja, aber nur, wenns positiv ist.“ Als ich „die Kundschaft“ repräsentierte nahm ich wahr, dass die Authentizität von Leni meinen Schmerz berührte und das „wollte“ ich nicht. Ich wollte ja hier hin, weil es mir „gut“ gehen soll und der Cacao mein Herz mit Konnotation auf „positive“ Gefühle öffnen soll. Das Ergebnis meiner Aufstellung war nicht befriedigend. Ja, sie muss sich Zeit nehmen für ihr Inneres Kind, das da aktiv ist und kann es nicht in der Rolle authentisch ausleben, da es tatsächlich die Konsequenz hätte, dass Kundschaft verschreckt werden würde und auf Abstand geht. Und die Verkaufsrolle ist eine Rolle, die sie sich ausgesucht hat und die ihr auch authentisch Spaß macht, wenn sie sich wieder mit dieser Rolle synchronisiert hat.

 

 

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Familienaufstellung und Yoga bei Yoga Vidya

Hier ein FB-Sharing von mir, wie es einen Tag vorher zu der Leitung eines Wochenendseminars gekommen ist als Einleitung.

Ich bekomme die Bahnfahrten bezahlt, habe ein wunderschönes Einzelzimmer mit Balkon zu einem riesigen speziellen Wald-Park-Gelände, kann an Yoga, Meditationen, Satsang, Kirtan, Trancereisen, geführten Spaziergängen teilnehmen, habe ein sehr leckeres gesundes Essen im Intervallfastenmodus und bekomme natürlich auch ein Honorar für die Workshopleitung. Sorry, dass ich das hier so ausbreite, aber ich fühlte es als was besonderes, mein Anerkennungsthema und mein Bedürfnis nach Privilegien wurden voll geheilt. Ich spürte unfassbar viel Dankbarkeit und Wertschätzung.

Der Seminarraum war wunderschön und hell mit zwei Fenstern zu einer großen Wiese.

Ich wusste von 6 Teilnehmenden, am Ende waren es 7. Was mir am Anfang echt zu schaffen machte, war, dass auf der Website stand, dass einerseits 6 bis 7 Aufstellungen stattfinden sollen und ich andererseits nur diese Struktur hatte von 4 Kurzen Blöcken a 1 bis 1,5 Stunden und einem großen Block von 3,5 Stunden, die ja auch noch mit Vorstellungsrunde und Theorie gefüllt werden sollten.

Angekommen sah der Aushang in der Formulierung schon besser aus (Vortrag/Workshop statt Vortrag) und stolz durfte ich meinen Namen lesen. Die Nervösität stieg. Jetzt musste ich auch liefern.

Angekommen im Raum saß dann auf einmal eine Gruppe von 7 Frauen mir gegenüber. Und ich war jetzt nicht mehr in einer Selbstsicherheit, die ich im SPIRIT BERLIN oder auf den Rainbow Gatherings beim Leiten hatte. Die Begrüßung übernahm eine Frau von Yoga Vidya, womit ich auch nicht die ranghöchste Person im Raum war und mich mehr mit Demut connecten musste. Auf Vipassana habe ich auch gesehen, dass ich als Raumhalter weniger Dissoziieren (normalerweise gehe ich immer in so einen Feld-State und moderiere nur vom Inneren Moderator im Mentalkörper und bin emotional nicht angreifbar und somit sehr stabil für schwere Prozesse) soll und mehr mit meinen eigenen Gefühlen und mit meinen Schatten präsent sein soll, weil es mich sonst zu sehr erschöpft. Ich fühlte meine Unsicherheit und war voll da damit. Weiterhin hatte ich in mir den Gedanken „Fuck, nur Frauen… Fuck, keine männliche Stellvertreter, die Täter, Väter, Partner usw. repräsentieren können, keine Männer, welche die Projektionen der Frauen abfangen können. Fuck, jetzt landet der ganze scheiß bei mir als männlicher Raumhalter“ Ja, ich war getriggert und in nem leichten Widerstand zum Raum und damit zog ich es natürlich auch an. In der Vorstellungsrunde sagte auch eine Teilnehmerin, dass sie bisher immer nur Workshops von Frauen besucht und sie durch diesen Seminarleiter_innenwechsel jetzt das erste Mal einen männlichen Seminarleiter erlebt.

Ich bin sehr gecharged. Ein mir sehr bekanntes Phänomen, das ich immer und immer wieder gerade im Workshop oder Gruppenkontext erlebe und was wirklich nur im Creators Game klar als Phänomen benutzt wird, um damit zu arbeiten. Dort wird unterschieden zwischen eigenen Gefühle/Kreationen, die wir wahrnehmen und bewusst oder als Schatten in den Raum senden und Fremdgefühle und Energien, die eigentlich Gefühle, unterdrückte Gefühle oder Projektionen von anderen sind. Auf der Oberfläche ist oft nur Wahrnehmbar, dass ich mich komisch verhalte und die Leute denken dann oft, dass ich komisch bin und wenn ich keinen Raum bekomme meine Wahrheitswahrnehmung auszudrücken und mir keiner glaubt, was häufig passiert, dann habe ich einen retraumatisierenden Konflikt. Aber deswegen habe ich mir ja auch die Raumhalterrolle kreiert, hier kann ich Boss sein und habe ne „machtvolle“ Autoritäts-Stellung in der mir anders zugehört wird. Ich fühlte eine unfassbare Masse an Fremdenergie vor meiner Brust und Oberarmen und da sich die Energie in meiner Aura befand und nicht in mir, konnte ich es klar als Fremdenergie benennen. Ich intervenierte und stand auf und stelle mich hinter den Halbkreis der Frauen, schüttelte die Energie aus mir raus und ich wurde spürbar leichter. Ich bat die Gruppe die Aufmerksamkeit weiter auf das Kissen nach vorne zu richten und sich vorzustellen, dass da ein Mann sitzt. Als sie im Spüren angekommen waren, bat ich um ein Handzeichen bei wem gerade ein Männerthema aktiv ist. Es gingen 3 Hände hoch. Und normalerweise bleibt dieses Übertragungs-Phänomen, unbewusst und wird gar nicht wahrgenommen. Wahrgenommen wird, nur, der männliche Raumhalter verhält sich komisch. Dank meiner Intervention, hatte sich die Perspektive Verändert.

Und ja, es ist mir gerade wichtig über dieses Phänomen zu schreiben. Macht ja sonst keiner.

Ich war wegen der Zeit unsicher, eigentlich hätte ich gerne auch schon am Freitag eine geleitet, um die Aufstellungen auf drei Tage zu verteilen, damit die Leute schonmal am ersten Abend integrieren können was Aufstellungsarbeit bei mir praktisch bedeutet. Die Energie war nicht da, um klassisch mit einer Aufstellung zu starten, also entschied ich mich für Circling-Übungen und bildete 4 Zweiergruppen. Meine Zweier-Gruppe war energetisch sehr high. Sie shakte, auch körperlich, ihr Thema war megaaktiv. Ich nahm wahr, wie eine Schattenenergie aus meiner Aura, durch sie hindurch ging und hinter ihr Platz nahm. Daraufhin entspannte ich mich. Ihr Schatten war aus meinem System raus und ich konnte mich wieder ein Stück weit besser spüren. (und ja, mir passiert das ständig im Kontakt oder im Öffentlichen Raum, dass ich Fremdenergien in mein System lasse und wenn ich sowas wahrnehme, dann kann ich mich nicht über Reisen, Ernährung, Tipps und Babys unterhalten, dann muss ich das Gespräch auf meine Momentwahrnehmung lenken mit der Hoffnung, dass meine Gesprächspartner_innen, den Schatten anerkennen, der in mein System springt, denn dann geht es mir besser und ich spüre mich mehr und kann wieder mehr in Kontakt gehen. Und ich bin wahrlich nicht sehr beliebt dafür, dass ich dieses Spielchen spiele und finde es aber wiederum von meiner Umwelt absurd, dass sie von mir erwarten, dass ich meine Klappe halten soll, wenn gerade eine Grenzüberschreitung mir gegenüber passiert und ich das SmallTalk-Spiel der Harmonie zuliebe mitspielen soll.)

Sie erzählte übrigens nebenbei, dass sie anfängt Aura wahrzunehmen und nahm Blaue Energie um meinen Kopf wahr. Ich fragte, was das bedeute und sie antwortete mit „Kontakt zur geistigen Welt“. Ich war berührt und beeindruckt von ihrer Fähigkeit und fühlte mich von ihr gesehen.

Ich brach die Übung in den anderen Gruppen ab und bat sie einen Kreis um unser zweier-Circling zu bilden. Weiterhin klärte ich noch, dass wir die offizielle Zeit von 22 Uhr auf maximal 22:30 Uhr verlängern, bevor ich aus diesem Circling heraus eine Aufstellung passieren ließ. Der Schatten hinter ihr wurde dann von einer Stellvertreterin eingenommen, was sich dann als Vater herausstellte. Ich ging in meiner Moderationsrolle holte noch ein paar Rollen rein, unter anderem den „Universellen Vater“, um Anteile erlebbar zu machen und somit ins System zu integrieren, die sie in ihrer Herkunftsfamilie nicht bekommen hat.

Die zwei Tage darauf teilte sie immer wieder in den Sharingrunden mit, wie sehr sie die Aufstellung verändert hat, dass sie Erkenntnisse hatte, Perspektivwechsel einnehmen konnte und viel mehr Ruhe in sich fand.

Am nächsten Morgen war die Gruppenenergie eine ganz andere und ich konnte ihr viel entspannter begegnen. Hatte auch ne intensive Prozessreiche Nacht, sieh Sharing unterm PS. Die Gruppe war synchronisierter und, was ich sehr wertschätze, zu jeder Einheit pünktlich. Es war immer stimmig, wer wann dran kam. Auch die Zeiten hauten konsequent hin. Das war ein großes Thema von mir, weil ich im Hinterkopf ja die Erinnerung/Selbsteinschätzung habe, dass Aufstellungen bei mir auch mal 1,5 bis 2 Stunden dauern können. Einerseits habe ich in mir den Wert, dass ich Aufstellungen mitten im Prozess nicht abbrechen möchte (und auch nicht wirklich „darf“) und auf der anderen Seite wusste ich, dass die Gruppe, inklusive mir, pünktlich um 9:15 beim Yoga sein wollte. Aber das Faszinierende war, dass sich das Feld erstaunlich stark mit Punktlandungen in die Zeit einfügte und es immer ein pünktliches und stimmiges Ende gab. Jede Aufstellung funktionierte und die Frauen waren zumeist tief in den Rollen und konnten die Impulse gut ausdrücken. Sie übernahmen auch die Männerrollen. Ganz selten, wenn alle Rollen besetzt waren, übernahm ich auch mal kurz Rollen von einem aktuellen „Jein“-Partner oder von der Großelterngeneration (Ein im Krieg gestorbener Opa bspw.).

Zwei Themen wurden mehrfach deutlich. Zum einen natürlich das ganz große Thema zwischen den Geschlechtern. Frauen können nicht in die Hingabe gehen, müssen den emotional abwesenden Mann ersetzen, sind unterbewusst wütend auf den Mann, doktern und kontrollieren an ihm rum, dass er endlich mal Verantwortung übernehmen und mehr funktionieren und mehr fühlen soll. Der Mann macht dann aber nochmehr zu und geht nochmehr auf Abstand, weil er den Schmerz nicht sehen will und sich nicht kontrollieren lassen möchte. In ca. 2,5 Aufstellungen ging die Frau, dann ins Aufgeben/Loslassen oder den Fokus auf ihren Weg. In einer Aufstellung blieb ein 25%-Anteil der Fragestellerin, die ganze Zeit einfach auf dem Boden liegen und machte nichts mehr. Dieser schmerzhafte-Anteil des einfach mal Ruhens und Fühlens wurde seit Jahrzehnten blockiert. Und siehe da. Als sie sich dem Anteil hingab, nicht mehr kontrollierte, nicht mehr versuchte die Familie zu halten, den 26jährigen Sohn von seiner Kiffsucht auf Spur in die Eigenverantwortung und das Ausziehen aus dem Elternhaus zu pushen, da konnte sich die Männerlinie aufraffen und das Thema zwischen Opa, Partner und Sohn unter sich klären.

Es ist paradox und ja, es ist verdammt schwierig, auch für mich ins Nichtstun und in Qualitäten von Hingabe, Dunkelheit, Vertrauen, Kontrolle loslassen zu gehen, weil zum einen „das Weibliche“ in dieser Matrix mehr als gestört ist. Und woran liegt das? Weil „das Männliche“ zutiefst gestört ist und nur mit Abwesenheit und Flucht in Arbeit, Strukturen und äußerer Kontrolle beschäftigt ist und es zwar megamentale Stärke gibt, aber kaum Familienpräsenz. Wie denn auch, wenn wir die ganze Zeit damit beschäftigt sind, die Welt vor den Problemen zu retten, die wir vor lauter Beschäftigung im Außen in der Welt kreiert haben. Dieser Absatz ist ein persönlicher Kommentar. Meine Sicht auf die Dinge hole ich mir nicht nur aus teils toxischen Gender- und Feminismusdiskursen des Mainstreams, sondern eher aus meinen vielen Reisen in die geistige Welt: Bspw. empfehle ich sehr stark dieses Video, in dem Mica den Inneren/Kollektiven Mann repräsentiert und ich die Innere/kollekte Frau.

In zwei weiteren Aufstellungen wurde der Fokus vom Feld auf Kriegstraumata gelegt, die sich bspw. bei einer Klientin in Form von einer unerklärlichen Angst im Dunkeln zeigte. Auch hier konnten wir Klärungen durch die Generationen hinweg moderieren, das Traumata aus dem Schatten holen, Anerkennen, Vergeben und der Energie einen Platz im Licht/Universum zuweisen, so dass es nicht mehr unterbewusst im Familiensystem um Aufmerksamkeit bettelnd rumspuken muss.

Zwischen den Aufstellungen gab es viele Sharingrunden. Ich teilte maximal mein Wissen und beantworte alle Fragen zu Aufstellungen und Moderation ebendieser. Im Checkout wurde auch anerkannt, „dass ich daraus kein Geheimnis mache“, und motivierte meine Teilnehmerinnen, unter gewissen Voraussetzungen, es auch mal auszuprobieren. Denn genauso habe ich es ja auch gelernt. (Gibt halt nur nen paar Regeln und Grundsätze zu beachten, sonst kann es auch nach Hinten losgehen) Die Herz-Energie und das Vertrauen in der Gruppe waren am Sonntag sehr high. Ich hatte das Gefühl und die Wahrnehmung, dass jede mit ihren Aufstellungen zufrieden war und ordentlich Prozesse angestoßen wurden und es gab auch die Rückmeldung, dass über die Stellvertretungen Erkenntnisse und interessante Perspektiven zugeflossen sind.

Ein wichtiger und witziger Satz in der Feedbackrunde war, dass sie jetzt nach all den Aufstellungen verstehen, warum ich am Freitag Abend so krass auf Übertragungen reagiert habe.

Ich hatte die Erlaubnis die Feedbackbögen anzuschauen. Ich hatte durchweg ein „Sehr gut“ für Seminar und Seminarleitung. Sätze wie Christian Fender unbedingt ins  Yoga Vidya Programm aufnehmen oder Dankbarkeit für Seminarleitungswechsel schmeichelten mir sehr. Es gab zweimal ein „gut“ bei Leitung mit dem Kommentar „komischer Seminarleiter, aber Kompetent“ und auch einmal den Kommentar, dass es viel war und ich schnell geredet habe. Aber ja, musste ja viel unterbringen in der kurzen Zeit. Lustig fanden sie auch meine Anglizismen. Checkin, Checkout, Sharing, Connecten, Tissues (Ja, ich musste ne Menge Tissues besorgen, weil ordentlich Tränen floßen.)



Danke Universum für die wundervolle Erfahrung, gerne wieder. Aber jetzt liegt mein Fokus auf Männer- und Kriegerenergie, denn ich halte am 10. Oktober am Ende der offenen Männergruppe von ManKindProject Deutschland ein einstündiges praktischen Workshop zum Archetyp des Kriegers. Genug am Frauenfeld gearbeitet. Jetzt ist das Männerfeld dran und einer der wichtigsten Aspekte ist nunmal die mangelnde Präsenz aufgrund des unterdrückten Kriegers, der bspw. im Mayakalender für Präsenz steht. Männer sind herzlich eingeladen vorbeizukommen. Die Teilnahme ist kostenfrei.

PS: Ich war auch ordentlich in Prozessen und teile mal einige davon. Und ja, ich habe auch noch ein ordentliches Paket an Themen. Jeden Tag spüre ich physischen und energetischen Schmerz in Waden, Rückgrat, Herz und Stirn. Und ja es ist komisch, sich als Raumhalter mit eigenen Themen zu zeigen, genauso wie es komisch wäre, sich als Raumhalter in der Öffentlichkeit damit zu verstecken und somit aus Marketingstrategischen Gründen ein verzerrt positives Bild darzustellen.

„Alptraum“ in der Nacht von Freitag zu Samstag: Ich träumte, dass Sa auf einmal 40 Leute da waren anstatt die 7 von Freitag, weil es spontane Anmeldungen gab. Der Raum war natürlich zu klein und wir gingen raus. Ich versuchte ruhig und geduldig zu sein und spürte Inneren Druck, denn ich hatte nur 1:10 Std. Zeit bis Yoga anfängt, um die Gruppe zu synchronisieren und ne Aufstellung zu schaffen. Ich spürte auch Erwartungsdruck und ich wusste, dass ruhig bleiben der beste Weg zum Erfolg ist anstatt sich aufzuregen. Die Gruppe ließ sich aber nicht von mir synchronisieren, ein Teilnehmer fing draußen auf der Wiese auch noch ganz frech nen Telefonat an. Ja, leichter Horror, diese Angst den Raum nicht halten zu können. Ich bin verdammt gut darin, wenn ich den Raum synchronisiert bekomme und in die Tiefe gehen kann. Aber Freeflowenergie ist mein absolutes Kryptonit.

Weiterhin hatte ich ne Trancereise wieder mal in die Dunkelheit, wo ich eigentlich täglich hinreise. Dunkelheit steht für mich für den Raum des Unbewussten, wo Schattenwesen leben. Diesen Raum habe ich auf Vipassana erstmalig geöffnet und betreten, vorher habe ich ihn auch wahrgenommen, aber ne große Angst davor gehabt. Seit Vipassana weiß ich, dass es meine spirituelle Berufung ist, die Dunkelheit zu halten. Auch die Wesen dort sind Wesen, des Universums, die Liebe und Halt verdient haben. Nur manche haben sich in der Dunkelheit verlaufen und das Licht vergessen. Meine Aufgabe ist es weder das Licht in die Dunkelheit zu bringen, das habe ich über einen mehrdimensionalen Zeitraum gemacht und habe ich dabei selber verdunkelt und mein eigenes Licht vergessen, noch ist es meine Aufgabe diese Wesen ins Licht zu bringen, denn sie haben den Weg der Dunkelheit gewählt, um dort Erfahrungen zu machen. Nur manche haben sich verlaufen, verirrt, auf Dämonen eingelassen oder das Licht vergessen. Meine Aufgabe ist es sie zu halten, ihnen das Licht zu zeigen, so dass sie sich wieder erinnern können, dass auch sie von der Quelle kommen und sie sich von dämonischen Verirrungen befreien können und dass sie wieder ihren Weg weitergehen können.

Ich erlebte ein Wesen aus dunkler Energie. Es dauerte eine Weile bis ich es erfassen und wahrnehmen konnte, es kam mir auch ziemlich dämonisch vor. Es hatte da wo die Hände waren, dunkle Energiestränge, wie Fäden, die weit rausgreifen konnten. Die dunkle Energie sah dann später optisch wie Latex aus und ich erkannte, dass das Wesen weiblich war. Es war meine Innere Frau (in dem Fall eine spirituelle Version), die noch voll von dunkler Energie ist und sie war es, die Themen-Energien von anderen Menschen anzapft, vor allem von Frauen, und in mein System holt. Ich bin an der Stelle kein Opfer von übergriffigen Frauen, die ihre Themen nicht in der Verantwortung haben, und unschuldig daran das Projektionen von Frauen in meinem System landen. Nein, ich bin auch Täter im Sinne von ein Teil in mir ist dazu aktiv am Werkeln, dass dies passiert.  Es ist in meinem System: eine kleine Delle, ein Trauma, eine Konditionierung durch das Mutterthema halt. Ich heile im Außen Themen von Frauen, ignoriere aber meine eigene Innere Frau, die massig Themen hat. Bspw. hat sie krasses Borderline. Sie wünscht sich so sehr Beziehung, Bindung, Intimität (nichtsexuelle) und gleichzeitig ist da noch ein so großes Schwarzes Loch im Herzen, dass wenn sie berührbarer Beziehungsebene berührt wird, dass sie den Schmerz nicht aushält und ich als Christian Fender immer noch dissoziiere und mich lieber ins Mentale, ins narzisstische und in den Raumhalter flüchte, um in Kontakt mit der Umwelt gehen zu können. Ich muss also das was ich mir sehnlichst wünsche, wegdrücken, weil ich den Schmerz im Herzen immer noch nicht ertragen kann. Habe mir aber viel Zeit für die Innere Frau genommen, auch am Samstag als ich in den Aufstellungen soviel Hingabe und Nichtstun gesehen habe als Mittel der Heilung. Das habe ich dann auch, abends beim Kirtansingen, mich einfach hinigelegt und mich den Gefühlen, wie bspw. Erschöpfung und dem dunklen Raum hingegeben, um wieder aufzutanken. Und einfach nur den Teil geliebt, der sich mit dem Satz ausdrückte „ich will mich nicht zeigen“. In der Trancereise befreite ich ihre Hände von den Fäden. Sie hatte unfassbar kleine und zarte Hände. Ein bewertetender Gedanke von meinem männlichen Ego war, dass sie damit ja nicht viel anfangen, geschweige denn arbeiten kann. Ich befreite auch ihren Hals und ihre Brüste von der nach Latex ausschauenden dunklen Energie. Mehr ging nicht und fragt nicht warum ausgerechnet diese Stellen, war nicht „meine Entscheidung“, und hey, das Universum bewertet nicht 😉 Als die Brüste von der dunklen Energie befreit waren, konnte dort Liebe fließen. An den restlichen Stellen wurde die Dunkelheit noch als Schutz gebraucht und die Fäden an den Händen trennte ich, um dieses Spielchen Themenenergie von Frauen anzuzapfen zu beenden, was meine innere Frau nur spielte, um irgendwie dann halt in Kontakt mit Frauen zu kommen, wenn auch auf ne „toxische“/dunkle Art, wohingegen ich aus dem „toxischen“ Spiel wiederum ein Heilertalent über mein spirituelles Ego kreiert habe. Das Talent, das ich mir über den Umweg kreiert habe, werde ich auch behalten, auch wenn ich dieses Verstrickungsspiel beende und wieder mehr in meinem Raum und meiner Beziehungsfähigkeit ankomme.

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Kollektiver/Innerer Mann VS Kollektive/Innere Frau

Auf meinem 15tägigen Vipassana-Retreat im Juli 19 habe ich gesehen, dass ich mit dem Projekt aus dem Feld in die Welt, dass ich seit März, „losgelassen“ hatte meinen Talenten hier in dieser Matrix Ausdruck verleihen werde und über dieses Projekt einer größeren Sache dienen werde.

Das Video hatten wir schon im September 2018 direkt nach einer Aufstellung aufgenommen, in der Mica den Inneren/Kollektiven Mann und ich die Innere/Kollektive Frau repräsentierte. Es war so eine krasse und auch lange Storyline, durch die uns das Feld da führte und es wäre genial gewesen, wenn wir das aufgezeichnet hätten.

Es ist nur ein Bericht geworden, aber auch der hat es m.E. in sich. Ich habe echt ein großes Thema mit Kameras und mich auf Fotos zu sehen. Aber das hier ist wirklich mein bester Auftritt vor einer Kamera in meinem bisherigen Leben. Selten hatte ich das Gefühl mich mal sympathisch zu finden. Und naja Mica ist eh der Hammer.

Ein Freund, den ich mal vor einiger Zeit durch nen Prozess begleitete, meldete sich bei mir. Er bedankte sich zum einen dafür, dass ich damals seine abgespaltene Wut repräsentierte und meinte, dass es nachhaltig was veränderte. Zum anderen machte er mir ein Sharing per Sprachnachricht, in der er mir erzählte, dass er das Video zusammen mit seiner Freundin anschaute. Sie hatte Widerstände, ist aber schon an dem Punkt, zu wissen, dass wenn sie Widerstände hat, dass es da was anzuschauen gibt. Also schauten sie sich das Video an. Sie war vom Ende des Videos am meisten berührt, als es um eine der essentiellen Erkenntnisse, den Kampf der Frauen, ging.

Sie fühlte einen starken Schmerz in ihrer Brust und konnte ausgelöst durch das Video in ein tiefes Sharing mit ihrem Partner gehen, wo sich endlich ein Teil dieses Schmerzes lösen konnte.

Hier ein weiteres Feedback, das ich über Whatsapp erhalten habe:

Und hier noch ein FB-Kommentar:

Und dieser Nachricht kam in unserer Likesite rein:

Es ist kein mentales U-Tube-Video zum eben mal nebenbei konsumieren. Es sind 18,5 min auf die mensch sich gerne mal wirklich einlassen darf. Ich kann nichts versprechen, aber es hat durchaus Potential zu berühren, wenn mensch die mentalen Programme aus den Matrix-Diskursen ein wenig loslässt.

 

 

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The hate u give

Ich habe mir den Film „The hate U give“ angeschaut.

Ein Film über die Schussgewalt von Weißen amerikanischen Polizisten gegenüber jungen schwarzen, oft unbewaffneten Männern. Ein Großes Thema in den USA, das die Black Life Matters Bewegung hervorgerufen hat.

Zugegeben ich bin in dem Thema nicht so drin, weil es mich natürlich durch meinen Wohnort nicht so tangiert und ich das nur über die News mitbekomme. Aber es war richtig schön sich dem Thema hinzugeben. Der Film ist große Klasse, für mich glaube einer besten, der das schwarz-Weiß-Thema beleuchtet.

Ich mag an ihm vor allem, dass er da sehr intelligent und mit systemischen Perspektiven rangeht.

So durfte ich über den mehrdimensionalen Spruch „Thug Life“, der einfach übersetzt nur Gangsterleben heißt und den ich als lustiges Meme kannte auf dem der Filmtitel sich bezieht folgendes lernen:

„Bei Thug Life handelt es sich um ein sogenanntes Akronym – Dabei steht jeder Buchstabe des Wortes THUG LIFE für ein eigenes Wort. Was Tupac Shakuruns mit T H U G L I F E mitteilen wollte war: “The Hate U Gave Little Infants Fucks Everybody”

“Der Hass, den ihr kleinen Kindern entgegenbringt, fickt (bzw: zerstört) jeden bzw. alle”

Dieser Satz steht bis heute als Symbol für die allgemeine Ungerechtigkeit und den eisernen Willen sich trotz aller Widrigkeiten im Leben durchzubeißen!“

Ich stelle fest, dass ich an den ersten Szenen merke, ob der Film die Power hat mich reinzuziehen oder nicht. Und dieser Film startete mit einer Konversation in einer schwarzen Familie, die so nur in einer schwarzen Familie stattfinden kann und zack, ich war so tief drin, ich war dort wo der Film mich haben wollte: in der Perspektive der Schwarzen. Und es tat mir gut, es berührte mich.

Dieser Film hat die Power zu spiegeln und Wunden zu heilen, vor allem in den USA und er wendet Tricks an. Zum einen eine sehr charismatische Hauptdarstellerin, die auch stark im Feld der Weißen ist, da sie auf eine Weiße privilegierte Schule geht. Die Ambivalenzen, die sie durchmacht, sind richtig gut dargestellt und das Gutmenschengetue der Weißen wirkt absurd.

Ich mag auch, dass der Film nicht individualisiert, was viele Leute in dieser Matrix immer machen, dass Leute das Programm installieren wollen, dass es nicht auf die Hautfarbe ankommt.

Deutlich wurde es an dem Spruch bei einem Liebespaar, wo der weiße Junge sagt: ich sehe dich, ganz egal, welche Hautfarbe du hast und die Frau antwortet, wenn du meine Hautfarbe nicht siehst, dann siehst du mich nicht.

Ja, es kommt auf die Hautfarbe an, weil du mit deiner Hautfarbe neben deiner Individualität, Teil des kollektiven Feldes der Schwarzen bist. Und klar, kann sich ein Schwarzer entscheiden in die weiße Matrix einzusteigen, er wird dann aber immer ganz andere innere Prozesse haben, wie ein weißer. Eine tolle mutige Szene wie sie einen schwarzen Polizisten sprechen lassen und deutlich wird, dass er sich wie ein weißer Polizist unterschiedlich zu Weißen und Schwarzen Drogendealern verhalten würde und das bei letztere Gruppe der Finger lockerer am Abzug sitzt. Es wird halt auch die systematische rassistsiche Ungerechtigkeit dahinter deutlich und auch die Eigenverantwortung der Schwarzen, die „in Fallen“ tappen Drogendealerbandenkriege zu führen, weil sie halt nicht genug Zugang zu den Weißen Ressourcen haben, die Medien sind dan wieder voll von Schwarzen Kriminellen und das füttert die Stereotype und die Angst der Weißen.

Also alles in allem ein großartiger und empfehlenswerter und starker Film, der wirklich gut gemacht ist und dem ich viel Erfolg wünsche in den USA.

Kritisch war es nur die komplizierten Patchworkkonstellationen zu verstehen und dass ich mir vorstelle, dass die Frau, die beim Tod ihres Freundes dabei war, sich selber mehr Schuldgefühle kreiert hätte, weil das ein typisches Muster wäre und ich mir gewünscht hätte, dass das wenigstens in einem Satz aufgearbeitet wird.

Quelle des Thug Life Zitats:
https://brudiletten.de/thug-life-uebersetzung-auf-deutsch-…/

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